Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Anndlich:
Vor den Toren der Hölle
Empire of Sins and Souls 1 - Das verratene Herz von Kehribar Beril
Nach ihrer Hinrichtung erwacht Zoé Durand in Xanthia wieder. Xanthia liegt vor den Toren der Hölle und ihre Bewohner, die Xathyre, lechzen nach dem Blut der Sünder. Doch der Graf Alexei bietet Zoé einen Pakt an. Zoé soll drei Relikte stehlen und bekommt von ihm dafür ihr Leben zurück. Auf der Suche nach den Relikten trifft sie auch auf den dunklen Prinz Kaspar, Alexeis Erzfeind.
Wem kann Zoé vertrauen?
Mittlerweile liebe ich es, mich durch die Vielfalt von Genres zu lesen und lande daher, bei interessanten Klappentexten, auch bei Büchern, die auf den ersten Blick gar nicht meinem Lesegeschmack entsprechen und entdecke dadurch so viele schöne Bücher. Mit Das verratene Herz von Beril Kehribar habe ich einen Ausflug in die Welten des Dark Romantasy gewagt und den Auftakt der Empire of Sins and Souls Trilogie gelesen.
Direkt zu Beginn, Spice in Büchern ist eigentlich gar nicht meins und wenn dies nicht auf dem Buch drauf steht, aber ordentlich drin ist, dann störe ich mich daran. Hier steht es drauf, deswegen ist das kein Aspekt über den ich mich in meiner Rezension beschweren würde. Zudem empfand ich es aufgrund des Backgrounds der Protagonistin Zoé auch nicht unstimmig oder zu derb und war eher überrascht, dass es weniger solcher Szenen wurden.
Besonders viel erhofft habe ich mir jedoch von der Zwischenwelt Xanthia, die im Klappentext extrem spannend eingeführt wurde. Ein Vorhof der Hölle, faszinierend. Dementsprechend schnell bin ich durch die ersten 150 Seiten des Buches geflogen, weil ich unbedingt mehr darüber Wissen wollte! Doch diese Schnelligkeit stellt sich im Laufe der Geschichte ein und das Gelesene wurde zäh, weil es für meinen Geschmack zu oberflächlich umschrieben wurde und ich viel mehr von der Welt wissen wollte, aber mehr in Zoé Gedankenwelt gefangen war, der es aufgrund einiger Wiederholungen an Spannung fehlte und die für meinen Geschmack zu wenig Interesse an Xanthia zeigte.
Ebenso konnte ich mich Zoé bis zum Schluss nicht warmwerden. Kaputte Charaktere finde ich generell spannend, allerdings brauche ich gewisse Werte, die sie niemals brechen würden oder für die sie stehen. Zoé hatte keine, die mich mit ihr sympathisieren ließen, vor allem ihr Verhalten gegenüber Marie fand ich extrem fragwürdig, sodass es für mich schwierig war, ihre Gedanken interessant zu empfinden.
Graf Alexei und Prinz Kaspar sind als Charaktere spannend, jedoch fehlt mir bei beiden noch die Tiefe und vor allem war mir absolut nicht klar, weswegen eine Anziehungskraft vorhanden ist, sodass ich absolut nicht mitfiebern konnte und auch der eigentlich spannende Cliffhanger mich nicht wirklich mitreißen konnte.
Das Ende verspricht zwar eine interessante Grundlage für Band zwei, allerdings bin ich mir noch nicht sicher, ob ich die Trilogie weiterverfolgen werde, weil es mir leider an Tiefe und Sympathie für die Protagonistin gefehlt hat.
Rezensionen von Nele33:
gemächlicher Krimi
Feuerjagd von Tana French
"Feuerjagd" der Autorin Tana French ist die Fortsetzung des Krimis "Der Sucher" und schließt nahtlos an den vorherigen Band an. Darum ist es für das Verständnis sinnvoll, den ersten Band gelesen zu haben.
Der Schauplatz des Geschehens ist wieder das fiktive Dorf Ardnakelty , in dem sich der Ex-Cop Cal Hooper sein Haus weiter herrichtet.
Dabei hilft ihm die 15 -jährige Trey, deren Familie vor Jahren vom Vater verlassen wurde. Die Mutter stand mit ihren Kindern alleine da und sie leben an der Armutsgrenze, was durch die Dürre noch schlimmer werden wird. Das gesamte Dorf ist in Sorge um die Zukunft.
Trey und Cal freunden sich beim gemeinsamen Werkeln am Haus an und Cal versucht der Teenagerin etwas Halt zu geben.
Als Johnny, ihr Vater ins Dorf zurückkommt, ist er nicht alleine. Er bringt einen Goldschürfer mit, der im Dorf ein Gold vermutet. Das Dorf steht kopf, es setzt ein wahrer Goldrausch ein. Cal würde Trey gerne vor Fehlern schützen, doch sie hat ganz andere Gedanken und Ziele. Ein Mord, für den es viele Gründe geben kann, verändert die Situation im Dorf erneut.
Der Einstieg war für mich relativ einfach, da mir "Der Sucher" noch so präsent war, dass ich die Personen schnell wieder zuordnen konnte. Es dauert eine Weile bis die Story so richtig in Schwung kommt, doch dann ist auch ausreichend Spannung vorhanden. Die Handlung ist nachvollziehbar und wirkt nicht zu konstruiert. Mit manchen Charakteren konnte ich mich nicht anfreunden, was im Kontext allerdings stimmig ist.
Eine Leseempfehlung für all die, die ruhige Krimis ohne viel Action mögen.
Rezensionen von ReiShimura:
Hamburg singt und tanzt
Wenn's einfach wär, würd's jeder machen von Petra Hülsmann
„Wenn’s einfach wäre, würd’s jeder machen“ war für mich nicht der erste Roman von Petra Hülsmann und es wird auch definitiv nicht der letzte bleiben.
Besonders schön finde ich, dass Petra Hülsmann es immer wieder schafft Romane zu schreiben, bei denen man auf den ersten Blick glaubt, dass es „nur“ ein leichter, lustiger Frauenroman ist.
Doch bei bis jetzt dem ihrer Bücher, so auch bei diesem, fließen ernstere Themen mit ein.
Damit ist sie nicht die Einzige in diesem Genre, meiner Meinung nach, schafft sie den Spagat zwischen leichter Unterhaltungskost und Ernsthaftigkeit besonders gut.
Die Charaktere sind sehr gut herausgearbeitet, alles andere als perfekt und man kann sich in die Eine oder den anderen sehr gut hineinversetzen. Wer bereits andere Bücher von Petra Hülsmann gelesen hat, darf sich auch über ein Wiedersehen mit altbekannten Charakteren freuen.
Auch dieses Buch spielt wieder in Hamburg, leider konnte ich die Stadt noch nie besuchen. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass ich mich schon gut zurechtfinden würde, da die Autorin die Stadt wunderbar beschreibt.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und der Detailgrad der Beschreibungen genau richtig. Das Lesen wird dadurch nie langweilig oder langatmig. Ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Klare Empfehlung meinerseits.
Rezensionen von Linelovesreading :
Tolles Abenteuer
Wächter der Magie - Aufbruch nach Artimé (Wächter der Magie 1) von Lisa McMann
Diese Geschichte beinhaltet ein wunderbares fantastisches Abenteuer. Die Geschichte von Alex und Aaron hat mich sofort gepackt und in ihren Bann gezogen, da sie so spannend ist. Die Welt, die die Autorin erschaffen hat, ist etwas ganz besonderes und hat mich zurück in meine Jugend versetzt, als Dystopien sehr beliebt waren.
Die Magie, die in der Geschichte eine Rolle spielt, hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Die Handlung ist spannend und enthält immer wieder aufregende Wendungen, die ich nicht erwartet hatte. Der Schreibstil ist sehr gut lesbar und passt gut zur Geschichte. Er hilft auch dabei, sich in die einzelnen Charaktere hineinzuversetzen.
Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und ich mochte vor allem Alex und Lani sehr gerne. Die beiden sind sehr interessant und machen eine tolle Entwicklung durch. Die Autorin hat viele kleine Details in die Persönlichkeiten der Charaktere eingeflochten, die allesamt im Lauf der Handlung von großer Bedeutung sind. Das schaffen die wenigsten Autoren so gut. Zunächst fand ich es schade, dass ich relativ wenig über Aaron lesen durfte, am Ende war die Menge an Infos über ihn aber genau richtig.
Das Ende wirkt zwar halbwegs abgeschlossen, ich freue mich aber schon auf den zweiten Band und die neuen Abenteuer von Aaron, Alex, Lani und den anderen.
Rezensionen von Linelovesreading :
Wunderschöne Bilder
Sternenschweif, Wimmelbuch, Abenteuer im Einhornland von Linda Chapman
Die Geschichte an sich hat mir nicht so gut gefallen, da sie sehr banal vor sich hingeplätschert ist. Spannung war gar nicht gegeben. Die Handlung ist für das Alter der Kinder passend, enthält aber keine Botschaft. Dies hat mich gestört, da ein gutes Kinderbuch durch eine tolle Botschaft erst so richtig gut wird.
Durch die fehlende Botschaft wirkt die ganze Geschichte sehr blass und banal und der Tiefgang fehlt, der auch bei jüngeren Kindern verstanden werden kann.
Gefallen haben mir aber die Bilder, die einfach wunderschön sind. Man kann so viele bunte Details entdecken und die Bilder immer wieder betrachten. Jedes Mal entdeckt man dabei etwas neues. So wird das Buch wenigstens anhand der Illustrationen nicht langweilig, sondern regt die Kinder dazu an, sich selbst Geschichten auszudenken, wie es bei einem Wimmelbuch normal auch ist.
Insgesamt ein mittelmäßiges Bilderbuch mit tollen Bildern, aber ohne Botschaft.
Rezensionen von fitman:
Zwischenfall
Die Gräfin von Irma Nelles
Ende August 1944 stürzt ein englisches Aufklärungsflugzeug im Wattenmeer vor der Hallig Südfall ab. Die dort zurückgezogen lebende Gräfin Diana von Reventlow-Criminil, erkennt das Flugzeugwrack und lässt den verletzten Piloten in ihr Anwesen bringen. Die über achtzigjährige Gräfin, welche schon sehr lange in der Einsamkeit der Insel lebt, nur die Haushälterin Meta und der Arbeiter Maschmann sind bei ihr, blüht in der Gesellschaft des Piloten etwas auf.
Sie schwelgt in Jugenderinnerungen und genießt die Anwesenheit des jungen Engländers. Auch ihr Haushälterin Meta scheint Gefallen an dem Abgestürzten zu finden. Die Autorin erzählt in knappen Worten von sechs Tagen der Anwesenheit des Piloten. Die Furcht des entdeckt werden des Vorfalles spielt auch mit. Etwas gewöhnungsbedürftig das Ende der Geschichte. Hier wird der Leser ratlos zurückgelassen. Das Cover spiegelt gekonnt die endlose Weite dieser Geschichte wieder.
Rezensionen von Lilli33:
Verbrecherische Flitterwochen
Letzte Lügen von Slaughter Karin; Kinzel Fred
Verbrecherische Flitterwochen
Inhalt:
Special Agent Will Trent und Gerichtsmedizinerin Sara Linton sind frisch verheiratet. Ihre Flitterwochen wollen sie in einer abgelegenen, familiengeführten Lodge in den Bergen verbringen. Doch gleich in der ersten Nacht werden sie von Hilferufen aus ihrer Verliebtheit gerissen.
Statt sich verwöhnen zu lassen und zu entspannen, müssen sie einen Mord aufklären.
Meine Meinung:
Für mich war es der erste Band dieser Reihe, was vielleicht ein bisschen unglücklich war. Treue Fans von Will und Sara werden sicher mit Vergnügen über ihre liebevolle Beziehung lesen; für mich war es zu viel des Guten, denn die ersten 200 Seiten dreht es sich immer wieder über viele Seiten nur darum. Irgendwann ist es dann aber gut und Slaughter konzentriert sich auf die Verbrechen. Hier wird es dann auch richtig spannend, obwohl mir schon kurz nach dem ersten Mord klar war, wer diesen begangen hat. Aber die Handlung ist so komplex und verzwickt, dass es auch für mich noch einiges mitzurätseln gab.
Der Schreibstil ist flüssig, aber äußerst detailreich. Mir wäre eine straffere Erzählung ohne Wiederholungen angenehmer gewesen. Will und Sara habe ich als super sympathische und kompetente Personen kennengelernt. Auch Faith konnte mich mit ihrer Art begeistern.
Fazit:
Nicht gerade der große Wurf, aber ich werde der Reihe bei Gelegenheit noch eine Chance geben.
Rezensionen von Ruth:
Oscar + Moni = Freunde
Pi mal Daumen von Alina Bronsky
Oscar ist hochbegabt und mit seinen sechzehn Jahren sicherlich der Jüngste an der Uni. Schon in der Grundschule wusste er, dass er später einmal Mathematik studieren würde.
Leicht verspätet kommt Moni zur ersten Vorlesung. Mit ihrem schrillen Outfit - roter Kunstlederrock und eine tief ausgeschnittene Bluse im Leopardenmuster, dazu eine gut gefüllte Ikea-Tasche an der Schulter - wirkt sie wie ein Fremdkörper im Vorlesungsraum.
Außerdem ist sie deutlich älter als die anderen im Saal. Neben Oscar ist ein Platz frei und damit beginnt eine ungewöhnliche Freundschaft zweier Außenseiter.
Auch wenn Oscar überzeugt ist, dass Moni sowieso bald aufgeben wird, nimmt er sich ihrer an und unterstützt sie bei den Übungsaufgaben. Er betrachtet sie als sein„ Wohltätigkeitsprojekt“, dabei hat der Leser längst bemerkt, dass es sich eher umgekehrt verhält. Denn der weltfremde Oscar ist zwar ein mathematischer Überflieger, hat aber erhebliche Defizite im zwischenmenschlichen Bereich. Freunde hatte er noch nie, außer einem gewissen Mr. Brown, der allerdings nur in Oscars Phantasie existiert. „ Ich war es nicht gewohnt, dass fremde Menschen nach dem Erstkontakt weiter mit mir sprachen. Schon meine erste Reaktion war für mein Gegenüber meist so erschöpfend, dass kein weiterer Bedarf bestand.“ So bilanziert er selbst seine Erfahrungen mit anderen.
Schwungvoll und mit Humor lässt Alina Bronsky ihre beiden Protagonisten aufeinandertreffen. Da prallen unterschiedlichste Welten zusammen. Hier der autistische Sohn aus gutem Hause, sogar mit Adelstitel, dem die besorgten Eltern schon immer alle Hindernisse aus dem Weg räumten. Dagegen Moni, eine Frau Anfang Fünfzig, die vieles allein schultern muss. Sie kümmert sich nicht nur um ihren ständig brummeligen Ehemann, sondern außerdem um ihre drei Enkelkinder, weil Tochter Püppi mit der Aufgabe völlig überfordert ist. Und obendrein braucht sie noch diverse Nebenjobs, um über die Runden zu kommen. Wie soll da Zeit bleiben für ein so anspruchsvolles Studium? Doch Moni scheint begabt zu sein, das muss Oscar bald neidvoll feststellen. Und außerdem kennt sie einen der Professoren, ausgerechnet den, der Oscars großes Vorbild und Idol ist.
Moni gibt Oscar viele Fragen auf. Weshalb beginnt Moni in ihrem Alter noch ein Studium und warum versucht sie dies vor ihrer Familie geheimzuhalten? Und vor allem: Woher kennt Moni Professor Johannsen? Er beginnt nachzuforschen.
Erzählt wird das alles aus der Perspektive Oscars, das macht den Roman so besonders. Denn Oscars spezieller Blick auf die Welt sorgt für viele komischen Beobachtungen, Szenen und Dialoge. Anschaulich und witzig zugleich sind auch seine Vergleiche : „ Im Mathestudium mit Schulwissen anzukommen war, als wollte man mit einer Sandkastenschaufel versuchen, einen See auszugraben.“
Moni hat ein großes Herz und sie kümmert sich mit mütterlicher Fürsorge um Oscar. Von ihrer Beziehung profitieren beide. Moni, die bisher von allen unterschätzt wurde, kann zeigen, was in ihr steckt und Oscar lernt den Umgang mit Menschen. „ Es war der Sommer, in dem ich mich dabei ertappte, dass ich zum ersten Mal in meinem Leben spontan das Pronomen wir aussprach.“.
Und das Ende lässt Raum für Interpretationen.
Alina Bronsky hat ihre Charaktere, wie gewohnt, satirisch überspitzt und sie spielt mit vielen Klischees. Nichtsdestotrotz oder gerade deshalb wachsen die Figuren dem Leser ans Herz.
Auch greift der Roman wichtige Fragen auf, so z. B. warum immer noch der soziale Hintergrund bei der Beurteilung von Intelligenz eine Rolle spielt .Und er zeigt, dass es nie zu spät ist für einen Neuanfang.
„ Pi mal Daumen“ ist ein Roman, der bestens unterhält und man muss kein mathematisches Genie sein, um ihn zu genießen.
Rezensionen von Danislesestube:
Ein guter Abschluss
Korallenrosa von Carina Schnell
Kaum zu glauben, dass die Sommer-in-Südfrankreich Reihe schon wieder zu Ende ist. Anders als die Vorgängerreihe fasst diese „nur“ zwei Bücher. Azurblau habe ich vor einer Weile gelesen. Korallenrosa kurz nach dessen Veröffentlichung. Ich war neugierig, wie Carina die Geschichte von Ben und Chloé geschrieben hat.
Immerhin haben wir im Vorgänger recht wenig von den beiden mitbekommen.
Konnte Teil zwei mich genauso überzeugen wie Teil eins? Letzterer legte die Messlatte recht hoch an. Vorweg sage ich mal so. Fast. Aber nicht ganz. Der erste Kritikpunkt befindet sich direkt am Anfang. Dieser war mir etwas zu langatmig. Chloés Alltag war der einzige Lichtblick. Wie sie ihre Kreationen erschaffen und an den Mann, bzw. die Frau gebracht hat, mochte ich sehr. Genauso wie die detaillierte und liebevolle Beschreibung dazu. Ben hingegen war mir vor allem zu Beginn viel zu aufdringlich. Ja, das Warum wurde in der zweiten Hälfte des Buches erklärt. Aber bis dahin konnte ich mit ihm kaum etwas anfangen. Für Chloé hingegen war das anfangs unangenehm, dass er sie immer wieder aus ihrer Reserve gelockt hat. Was aber dringend nötig war, da sie sich viel zu sehr zurücknahm, um niemanden zur Last zu fallen und notfalls die Schuld sogar auf sich nahm, obwohl das nicht immer nötig gewesen ist. Ben hingegen entwickelte sich aufgrund ihrer Reaktionen etwas weiter. Jedoch dauerte es wie bereits erwähnt sehr lange, bis der Ansatz dessen überhaupt spürbar war.
Die zweite Hälfte des Buches machte viele der kritisierten Dinge wieder einigermaßen gut, da viele Fehltritte, vor allem von Bens Seite, halbwegs logisch und nachvollziehbar erklärt wurden. Auch die Stimmung schwenkte von eher trostlos zu liebevoll, was der restlichen Handlung enorm gut getan hat.
Chloé mochte ich durchweg gerne. Sie war mir, trotz ihrer unsicheren Art, unglaublich sympathisch. Was mir etwas gefehlt hat, was in der Buchreihe zuvor vorhanden gewesen ist, war die mangelnde Einbeziehung der vorherigen Hauptcharaktere. In diesem Fall Alix und Leo. Hier muss ich fairerweise erwähnen, dass Chloé und Ben in Azurblau eine eher geringere Rolle spielten, aber dennoch hätte mir mehr von ersterem Paar schon gefallen. Immerhin haben sich die Alix und Chloé relativ schnell angefreundet.
Gegen Ende gab es noch den Versuch etwas Drama in die zuckersüße Handlung zu bringen, was zum Glück nicht lange andauerte, welches mit noch viel mehr Liebe aufgelöst wurde. Somit endete das Buch doch noch mit einem Happy End.
Insgesamt haben wir hier wieder einen liebevollen und mit Gefühlen vollgestopften Liebesroman von Carina Schnell. Diesmal mit kleineren Schwächen, die die Lesefreude vermutlich nicht zu arg dämpfen werden. Außerdem habe ich das Buch innerhalb von zwei Abenden beendet. So schlimm kann es also nicht gewesen sein.
Rezensionen von Mona:
Das geht direkt ins Herz
Unsichtbar von Moreno Eloy
Die Leseprobe vom Buch "Unsichtbar" hat mich schon sehr gefesselt, daher habe ich es (trotz, dass ich eine sehr langsame Leserin bin) quasi verschlungen.
Prinzipiell mag ich einen chronologischen, fortlaufenden Schreibstil und der Wechsel der Zeiten und erzählenden Personen hat mich zu Anfang hart verwirrt, aber gleichzeitig auch die Spannung gesteigert.
Ich wollte wissen wer, wann, was, wo und mit wem zu tun hat.
Das Titelbild bzw. Cover finde ich sehr gut gelungen und am Ende der Geschichte versteht man auch, was genau damit gemeint ist.
Das wichtige Thema Mobbing und damit verbundene Ausgrenzung wird super dargestellt.
Im Buch "Unsichtbar" gibt es letztendlich drei Hauptfiguren bzw. drei Opfer (wenn nicht sogar einige mehr) und letztendlich kann man jeden verstehen oder zumindest mut ihm/ihr fühlen und möchte allen gerne helfen.
Ich fand das Buch einfach super spannend ergreifend und auf jeden Fall empfehlenswert











