Kunden em pfehlungen
Rezensionen von _ich.lese_:
Gefiel mir sehr gut
Agency for Scandal von Laura Wood
(Hörbuchrezension)
Izzy ist in einen Duke verliebt, aber dieser weiß nicht mal, dass Izzy überhaupt existiert.
Das ist aber nicht ihr einziges Geheimnis. So darf auch niemand erfahren dass ihre Familie verschuldet ist oder das sie in der Lage ist, Schlösser zu knacken und noch anderes.
Izzy arbeitet, natürlich heimlich, in einer Detektei, in der nur Frauen sind und in ihrer Arbeit ist sie richtig gut.
Ich habe das Buch als Hörbuch gehört, weil sich mein Print noch Zeit lassen möchte. Ich fand das Hörbuch aber so Klasse, dass ich das Buch auch noch unbedingt lesen möchte.
Die Geschichte war toll, einem Mischung aus Regency und Cosycrime, spannend, sehr unterhaltsam und durch die angenehme Sprecherstimme von Nora Schulte auch für die Ohren ein Genuss.
Mir hat gerade die Mischung sehr gut gefallen, denn in normalen Regency Romanen ist die Frau doch eher eine eher unfähige Person, Izzy ist da total anders. Es ist zwar ein Kinder- oder eher Jugendbuch, aber auch als Erwachsene habe ich mich großartig unterhalten gefühlt. Freue mich schon darauf es bald nochmal zu lesen.
Rezensionen von _ich.lese_:
Die Rache der fünf Klingen
Five Broken Blades von Mai Corland
Der König von Yusan ist ein Gott und unsterblich, zumindest glaubt das sein Volk. Er soll sterben und dafür wird mit fünf Verräter sein Tod geplant. Aber die fünf müssen erst lernen sich gegenseitig zu vertrauen, denn nur gemeinsam können sie wa erreichen. Das ist allerdings nicht so einfach, denn bisher waren allen Einzelkämpfer und unter ihnen gibt es vielleicht auch einen Verräter.
Bei Five Broken Blades - Verrat ist Pflicht handelt es sich um den Auftaktband einer neuen Reihe, wieviel Bände es geben soll habe ich noch nicht rausgefunden.
Es ist Fantasy, aber das kann man beim Lesen fast vergessen, den die Fantasy-Elemente halten sich stark zurück. Erzählt wird abwechselnd von den fünf Klingenträgern, oder wie man sie auch nennen mag, das machte es für mich besonders lebendig und man konnte gut miterleben, was die fünf im Schilde führen. Jeder hat sein Geheimnis, was er/sie zu verbergen sucht und so wird es spannend und abenteuerlich, und vor allem schnell gelesen, denn man will ja schließlich die Geheimnisse erfahren. Ich fand die Verräter gut gewählt, jeder hatte seine Besonderheit, die Story hat mich sehr gut unterhalten und jetzt warte ich auf die Fortsetzung, damit ich wieder auf eine spannende Fantasiereise gehen kann. Ich fand es Topp.
Rezensionen von _ich.lese_:
Eine spannende, magische Reihe
Dragon Girls - Naomi, der Regenbogendrache von Maddy Mara
Diesmal geht es um Naomi. Sie liebt es mir ihren Freundinnen Azmina und Willa als Drachen durch den ZauberWald zu fliegen.
Auch in diesem Buch müssen die drei Drachen den Wald vor den Schattengeistern beschützen.
Naomi, der Regenbogendrache ist schon dad dritte Buch der Reihe. Jedesmal geht es um eine andere Freundin, man kann die Bücher sicher auch unabhängig lesen, aber in der richtigen Reihenfolge macht mehr Spaß.
Das Buch ist in zehn Kapitel eingeteilt, es gibt jede Menge magische Kreaturen, die im Zauberwald leben und die dafür sorgen dass die Abenteuer für die Dragon Girls nicht ausgehen.
Einfacher Schreibstil, eine spannende, magische Abenteuergeschichte und die Freundinnnen, die jedesmal über sich hinauswachsen. Macht Spaß, ich lese es immer zusammen mit meiner kleinen Schwester. Aber auch zum Vorlesen ist das Buch geeignet.
Rezensionen von Bücherwurm78:
Sehr berührender Roman
Almost isn't enough. Whispers by the Sea von Jennifer Bright
Summer studiert in Ferley, einer Kleinstadt am Meer. Dann zieht Ares in ihre WG, beide entwickeln zueinander Gefühle, obwohl sie es am Anfang nicht wollen. Dann hilft Ares ihr die Wahrheit über den Brand ihres Elternhauses herauszufinden, bei dem Brand vor vielen Jahren kamen damals ihre Eltern ums Leben.
Mir hat dieser Roman von Jennifer Bright sehr gut gefallen. Es war mein erstes Buch von ihr, aber definitiv nicht das letzte. Als erstes fällt das Buch natürlich durch sein sehr schön gestaltetes Cover mit dem Farbschnitt auf. Man denkt gleich an einen schönen Urlaubsroman. Im Buch selbst geht es vorrangig um Summer und Ares. Von der ersten Sekunde an fühlen sie sich zueinander hingezogen. Die Gefühle von beiden sind sehr gut beschrieben und man fühlt als Leser mit. Es blieb immer spannend wie es wohl mit den beiden ausgehen wird. Es wird dramatisch und geht ans Herz, sehr berührend. Auf der anderen Seite ist der Roman auch spannend, es geht um die Aufklärung des Brandes von Summers Elternhaus vor vielen Jahren. Auch hier bin ich immer neugierig geblieben, ob der Fall nach so langer Zeit noch aufgeklärt werden kann. Der Schreibstil hat mir auch sehr gut gefallen, es gab keine langweiligen Passagen im Buch und man hatte beim Lesen auch immer ein Bild vor Augen.
Fazit: Ein richtig schöner Roman, freue mich schon auf das Nachfolgebuch.
Rezensionen von tonton:
Sehr cooles Buch
Akademie Splitterstern 1: Akademie Splitterstern von Falk Holzapfel
Dieses Buch fühlt sich an, als hätte der Autor ein Videospiel als Buch umgesetzt. Am Anfang des Buches und am Ende jedes Kapitels gibt es Steckbriefe über die Hauptfiguren, mit Fähigkeiten und Levels. Die Figuren müssen Sternenstaub sammeln, um aufzuleveln. Auch wenn es sich in der Geschichte um eine Zauberschule handelt, fühlt sich das Buch trotzdem "frisch" an.
Die Aufmachung finde ich äußerst gelungen. Es gibt im Buch viele tolle Bilder. Am Anfang jedes Kapitels gibt es ein Doppelseitiges Bild, das quasi den Ton im Kapitel angibt. Die Verzierungen in den Ecken, die den Text zu einem Achteck einschränken, finde ich auch interessant.
Die Geschichte ist lustig und kurzweilig geschrieben und die Figuren sind originell und liebenswert. Die Handlung ist abenteuerlich und schreitet ziemlich schnell voran. Die Altersangabe (ab 10) finde ich eigentlich etwas zu hoch angesetzt. Von der Aufmachung her wirkt das Buch, als wäre es für jüngere Kinder (ab 8) gedacht.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Neues aus der Welt der Normannen
Die Normannen von Hubert Houben
Dieses, im Juli 2024 in der Reihe C.H.Beck Wissen erschiene Buch über die Normannen ist die aktualisierte Auflage des Standardwerks von 2012.
Hubert Houben bietet in diesem Buch einen kompakten Überblick über die Normannen, die das Mittelalter entscheidend und vielfältig geprägt haben: Ob als Herrscher in der nordfranzösischen Normandie, Eroberer Englands in der Schlacht von Hastings 1066 oder durch die Gründung von Städten und Königreichen in Süditalien und auf Sizilien sowie im Vorderen Orient den langlebigsten Kreuzfahrerstaat.
Oft ist den Menschen gar nicht bewusst, dass hinter all diesen Gründungen die berühmt-berüchtigte Nordmänner stehen.
In drei großen Abschnitten, die in mehrere Kapitel unterteilt sind, können wir die Geschichte der Normann nachlesen. Einiges wird aus historischen Roman bekannt sein, anderes vielleicht neu.
Die Entstehung einer Region und eines Volkes
Der Sprung über den Kanal
Die Verlockungen des Südens
Zu jedem Abschnitt gibt es ein Landkarte sowie eine Auflistung der wichtigsten Herrscher.
Dass im ausgehende Mittelalter die Spuren der Normannen verblassen, liegt unter anderem daran, dass sie sich recht schnell an die Umgebung angepasst haben. Nicht Misserfolg, sondern gelungene Integration und Anpassungsfähigkeit heißt ihr Erfolgsrezept.
„Mit ihrer Expansion nach England und den Eroberungen im Süden veränderten die Normannen im 11. und 12. Jahrhundert die politische Landkarte und das kulturelle Gesicht Europas. Andere normannische Eroberer und Abenteurer hinterließen langfristig keine Spuren, sind aber als Grenzgänger zwischen Orient und Okzident von Interesse. Der nachhaltige Erfolg der Normannen im Norden und Süden Europas erklärt sich, wie wir gesehen haben, mit ihrer Fähigkeit, sich unterschiedlichen geografischen, politischen und kulturellen Umgebungen anzupassen und sich zu integrieren.“
Dem ist wohl wenig hinzuzufügen. Gerne gebe ich dieser Neuauflage 5 Sterne.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Mord im idyllischen Forst
Baumsterben von Christoph Stoll
„Baumsterben“ ist der zweite Krimi rund um den Kunstlehrer und Waldbesitzer Justus Hauer und Kommissarin Helliger.
Während der Osterferien weilt Hauer im Haus seiner dementen Mutter, als nächtens ein mächtiger Baum aus seinem Wald ausgerechnet auf das Einfamilienhaus der Bürgermeisterin fällt.
Zum Glück gibt es nur Sachschaden und Bürgermeisterin sowie deren Kinder bleiben unverletzt.
Da Justus Hauer, gemäß den Forstgesetzen als Waldbesitzer für den Baum, der das Haus der Ortsbürgermeisterin getroffen hat, verantwortlich ist, muss er sich zum Forsthaus aufmachen. Schnell wird klar, dass der Baum so angeschnitten worden ist, dass er genau dieses Haus mit voller Wucht trifft. Mordversuch oder „nur“ Einschüchterung? Immerhin ist die Bürgermeisterin und eine Gruppe Einwohner gegen den Ausbau des Sägewerks zu einer riesigen Pelletsfabrik.
Als sich die Indizien für eine vorsätzliche Tat verdichten, ermitteln Justus Hauer und Kommissarin Helliger gemeinsam.
Gleichzeitig erhalten Hauer so wie einige andere Waldbesitzer Angebote, ihren Wald zu eigentlich überhöhten Preisen zu verkaufen.
Als dann ein, als erfahrener geltender Forstarbeiter von einem Baum erschlagen wird, ist klar, hier hat jemand nachgeholfen.
Meine Meinung:
Christoph Stoll lässt in seinem zweiten Wald-Krimi den Kunstlehrer Justus Hauer abermals zum unfreiwilligen Ermittler werden. Unfreiwillig deswegen, weil Hauer so gar nicht einem Helden entspricht. Er ist sehr zurückhaltend, nicht nur dem anderen Geschlecht gegenüber, sondern dem Leben an sich. Nur wenn es um Kunst geht, blüht er auf. Da nimmt er jedes Detail wahr. Auch seinen geerbten Wald kennt er ganz genau, weiß wo die besten Pilze oder die köstlichsten Beeren wachsen. Da er in Frankfurt lebt und unterrichtet hat er wenig Zeit, den Wald eigenhändig zu pflegen und hat diese Arbeiten an die Oberförsterin ausgelagert.
Dieser Krimi ist ein leiser Krimi. Er vermittelt Idylle im Forst an der Lahn, ähnlich wie seinerzeit die Vorabendserie, die in einem Forsthaus spielt. Autor Christoph Stoll kombiniert seine sympathischen Ermittler (Hauer und Helliger) mit aktuellen, brisanten Themen sowie klugem Humor. Dass es zwischen Hauer und Helliger ein bisschen knistert, macht die Geschichte(n) lebendig.
Geschickt weist Stoll auf die bestehenden Gesetze hin, dass Waldbesitz auch zahlreiche Pflichten beinhaltet. So ist darauf zu achten, dass regelmäßig jene Bäume dem Wald entnommen werden müssen, die von Krankheiten und/oder Schädlingen befallen sind. Diese Informationen vermittelt Christoph Stoll seinen Lesern ganz unterschwellig, stammt er doch selbst aus einem mehrere Jahrhunderte alten nassauischen Förstergeschlecht. So mag ich das!
Der Schreibstil ist leicht und der Krimi lässt sich leicht lesen. Der feine Humor und die liebenswürdig gestalteten Hauptfiguren machen diesen Krimi zu einer feinen Lektüre. Dieser zweite Fall macht mich auf den ersten „Waldesdunkel“ neugierig.
Das Cover gefällt mir sehr gut. Es erinnert mich an frühere Fotos mit dem gezahnten Rand.
Fazit:
Gerne gebe ich diesem raffinierten Wald-Krimi und seinem sympathischen Ermittler wider Willen 5 Sterne.
Rezensionen von La Calavera Catrina:
Finsteres Katzenbrunn
Finster von Ivar Leon Menger
Das Buch spielt in einem 80er Jahre Setting in einem kleinen Dorf namens Katzenbrunn. Der zehnjährige Nikolaus Kämmerer verschwindet spurlos. Der Greifer hat wieder zugeschlagen. Zwei Monate sind seit dem vergangen. Den pensionierter Kommissar Hans J. Stahl haben die erfolglosen Ermittlungen nie losgelassen, und er kehrt nach Katzenbrunn zurück.
Ein sehr atmosphärischer Thriller, der in einem Dorf spielt, welches allmählich ausstirbt, und in dessen Zentrum eine psychiatrische Klinik steht. Die Kapitel sind kurz, mitreißend geschrieben und es gibt eine Vielzahl an Figuren, die alle ihre Geheimnisse zu haben scheinen. Diese mehrperspektivische Betrachtungsweise mochte ich ausnahmsweise, weil sie spannend umgesetzt ist und jede für sich interessant. Die verwitwete Wirtin des Dorfes ist herzlich und offen. Es ist wirklich entzückend, auf wen sie ein Auge geworfen hat und welche Rolle sie noch spielt, während ich sehr mit dem Opfer gebannt habe, wobei mich schockiert hat, wozu die Frau des Pfarrers fähig war, um den Wunsch am Ende aufzugreifen. Es ist wirklich finster und trotzdem tun sich immer wieder Lichtblicke auf. Schön fand ich auch, dass es keine Längen hat, sondern einfach spannende Unterhaltung bietet, die einem auch Gänsehaut beschert, ohne das es übermäßig grausam wird. Lediglich die große Enthüllung erfolgte für meinen Geschmack zu früh. Glücklicherweise bleibt es nicht bei einer. Empfehlenswerter Thriller!
Rezensionen von La Calavera Catrina:
Ein überhebliches Mathe-Genie zum Schmunzeln
Pi mal Daumen von Alina Bronsky
Bei dem Cover könnte man meinen, es geht um Moni Kosinsky. Eine Frau über Fünfzig, die aus einfach Verhältnissen stammt und die sich ihren Traum von einem Mathe-Studium erfüllt, obwohl es ihr niemand zutraut. Tatsächlich wird der der Roman konsequent aus der Perspektive des hochbegabten Oscar erzählt.
Der erst Sechszehnjährige ist ein überhebliches Genie. Im menschlichen Miteinander erweist sich Oscar als schwierig. Er ist zunächst abweisend und wirkt arrogant, weil er sich den meisten Menschen intellektuell überlegen fühlt. Moni lässt das unbeeindruckt und im Verlauf des Romans entwickelt sich eine interessante Freundschaft, bei der Oscar über sich hinaus wächst und sogar für seine Freundin lügt. Diese Entwicklung fand ich gut dargestellt, denn Oscar sie Moni als eine Art Forschungsgegenstand. Mir haben besonders die vielen Monologe von „dem Kleinen“ gefallen. Tatsächlich gibt es überraschend wenig Dialoge und so erhält man viele Eindrücke davon, wie Oscar die Welt sieht und auch vom Uni-Leben. Manchmal hätte ich mir aber auch die Sichtweise von Moni gewünscht, denn sicher liegt Oscar bei seinen Annahmen auch daneben. Der Schreibstil war angenehm flüssig und diese kleine Geschichte hat mich gut unterhalten.
Insgesamt eine humorvolle Hommage an die Mathematik und Einsichten eines Hochbegabten. Lesenswert!
Rezensionen von La Calavera Catrina:
Schurken, Schergen und Mordlust
Long Live Evil von Sarah Rees Brennan
Rea ist dem Tode nah, als eine fremde Frau ihr die Chance bietet, in eine fiktive Welt überzuwechseln. Ausgerechnet die kurz vor der Exekution stehende Lady Rahelia Domitia ist Raes Körper, mitten in die Lieblingsbuchreihe «Zeit des Eisens» ihrer Schwester Alice, die sie selbst kaum kennt. Eine Welt von Adligen, fieser Schurken, böser Schergen, Ghule, gefräßiger Monster, voller Verrat, Intrigen und Mordlust.
Zusammen mit dem sarkastische Humor steht guter Unterhaltung doch nichts mehr im Weg, oder?
Ich bin mit diesem Buch einfach nicht warm geworden, obwohl ich es komplett gelesen haben, um zu erfahren, ob und wie Rea ihren Plan umsetzten kann. Dabei gab es viele Aspekte und Wendungen, die ich mochte. Besonders die Isekai-Grundidee ist toll und voller spannender Gedankengänge: „»Hast du noch nie das Gefühl gehabt, jemand anderem stünde die Welt offen und er würde alles bekommen, was er haben will? Unsere Welt hat Regeln. Wir kennen sie nur nicht. Hier haben wir das Handbuch gelesen!“ Manchmal wirkte alles wie ein großes Durcheinander und es fehlte mir an Struktur. Es gibt viele Figuren, manche werden auch erzählerisch näher beleuchtet, die Welt ist komplex ausgearbeitet und der Text ist sehr dialogreich. Die Fülle an Ausschweifungen bei den Dialogen und der im Verhältnis zu kurz kommenden Handlung hat mich ingesamt ernüchtert. Für mich war es ein durchschnittliches Buch, welches ich manchmal am liebsten abgebrochen hätte.











