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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Netti:

Wundervolles Buch, was mitten ins Herz trifft

Alles, was ich geben kann - The Last Letter von Rebecca Yarros

Das ist mein erstes Buch der Autorin Rebecca Yarros gewesen und ich total begeistert.
Dieses Buch trifft einen mitten ins Herz, geht einem unter die Haut, erzählt eine süße, schöne aber auch emotionale und stellenweise traurige Geschichte.

Sie beginnt im Jahr 2019. Der Soldat Ryan bittet seine Schwester Ella darum, seinem besten Freund Chaos, der in der gleichen Einheit ist wie er, Briefe zu schreiben.

Ryan denkt , dass das für seinen menschenscheuen Freund ohne Familie gut ist genauso wie für seine Schwester Ella. Diese ist mit 19 Jahren Mutter geworden, alleinerziehend von 5 jährigen Zwillingen, leitet dazu ein Bed und Breakfast und hat sonst auch keine großartigen Kontakte.
Ella schreibt Chaos einen Brief und so entwickelt sich eine Brieffreundschaft, die beiden gut tut und wo sich beide zueinander hin gezogen fühlen.
Wer jetzt denkt, das Buch besteht aus zahlreichen, ellenlangen Briefen, kann ich beruhigen. Ein paar kurze Briefe sind zu Beginn vieler, aber nicht aller Kapitel angeheftet. Sie sind aber nicht zu lang und reihen sich gut in die Geschichte ein, ohne überhand zu nehmen oder zu nerven.
Dann stirbt Ryan bei einem Einsatz und er bittet seinen besten Freund in einem Abschiedsbrief, sich um seine Schwester und die Zwillinge zu kümmern. Chaos geht es nach dem Tod von Ryan garnicht gut und lässt sich viel Zeit, bis er doch zu Ella fährt und sich dort ins Bed and Breakfast einmietet. Allerdings traut er sich nicht ihr zu sagen, wer er ist. Nur das er von Ryan geschickt wurde um sich um sie zu kümmern. Darauf hat Ella überhaupt keine Lust.... mehr möchte ich nicht verraten.

Der Schreibstil ist wunderbar, flüssig und man ist sofort mitten im Buch. Es hat mich von Anfang an gefesselt und es war ein Buch, was man nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ich hatte an 2 Stellen auch mal Tränen in den Augen, was mit eigentlich sehr selten passiert.
Auch regt es zum Nachdenken an. Ab wann ist Verschweigen eine Lüge? Und kann Liebe Lügen und Geheimnisse verzeihen ? Auch denkt man darüber nach, wie einzelne Schicksalsschläge doch das Leben verändern.

Die Charaktere habe ich sehr schnell lieb gewonnen und mit ihnen mit gefiebert . Einen Chaos ( Beckett) möchte man am liebsten auch kennen und zuhause haben. Ella versteht und mag man. Die Zwillinge sind super süß und lieb.

Ein wundervolles Buch, dem ich volle 5 Sterne gebe. Mit diesem Buch kann man nichts falsch machen! Und es wird nicht mein letztes Buch der Autorin bleiben.

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Rezensionen von gerlisch:

Durchgehend spannend

Der Totenarzt von Chris Carter

Die Gerichtsmedizinerin Dr. Hove obduziert ein Verkehrsunfallopfer und stößt dabei auf Ungereimtheiten. Sie meldet dies sofort dem LAPD und Hunter und Garcia machen sich auf die Jagd nach einem grausamen Mörder. Schon seit Jahren unentdeckt tötet er seine Opfer und verschleiert das Ganze als Unfall.

Wenn man bedenkt, dass die Story auf einem realen Fall basiert, wird einem hier die Bandbreite der menschlichen Abgründe bewusst. Hunter und Garcia ermitteln bereits in ihrem 13. Fall und dieser hat es wirklich in sich. Mega spannend, mit einem fesselnden Schreibstil der für einige Gänsehautmomente sorgt.
Die Ergebnisse der Forensik wurden leicht und verständlich erklärt, sodass der Leser auch in diesen Passagen an die Handlungen gefesselt wird. Obwohl die beiden Ermittler vom LAPD bereits mehrere Fälle gelöst haben, wirken sie auch weiterhin authentisch und zu keiner Zeit abgestumpft. Sehr gut gefallen haben mir die gut durchdachten Ermittlungsansätze. Ein paar Kraftausdrücke weniger hätten der Story sicherlich nicht geschadet.
Wer rasante und auch blutige Thriller mag, ist mit diesem Buch bestens beraten.

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Rezensionen von Sophie H.:

Verwirrend

Das Pfauengemälde von Maria Bidian

In dem Buch geht es um Ana, deren Vater plötzlich vor zwei Jahren in seiner Heimat Rumänien verstorben ist. Ana bekommt Post aus Rumänien, dass sie nun endlich das Gemälde mit dem Namen „Pfauengemälde“, das ihr Vater ihr vererbt hat, abholen kann. Da dafür noch Formalitäten erfüllt werden müssen, reist Ana von Deutschland zu ihrer Familie nach Rumänien.

Der Aufenthalt dort gestaltet sich komplizierter als gedacht, sodass Ana dort einige Zeit bleiben muss. Für sie ist es gleichzeitig eine Reise in ihre Vergangenheit. Dabei muss sie sich ihren Schuldgefühlen stellen.

Das Cover des Buches hat mich sehr angesprochen. Eine linke Gesichtshälfte einer Frau in der Totalen. Wunderschön farbenfroh erinnert es an ein Gemälde. Auch der Klappentext hat meine Neugierde geweckt. Das Buch selbst konnte mich dann leider nicht überzeugen. Der Inhalt war für mich so wirr, wie die Familienverhältnisse. Bis zum Schluss blieben alle Personen blass. Ich konnte mir von ihnen kein Bild machen. Dasselbe gilt für die Handlungsebenen. Realität, Vergangenheit und Flashbacks geben sich die Hand. Nicht immer war mir klar, auf welcher Ebene die Handlung gerade spielt. Mir hat einfach der Spannungsbogen gefehlt. Wer allerdings etwas über die politischen Verhältnisse in Rumänien in der Vergangenheit und in der Jetzt-Zeit erfahren möchte, der wird hier fündig.

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Rezensionen von Pusteblümchen:

Der Weg eines Wassertropfens

Am Himmel die Flüsse von Shafak Elif; Grabinger Michaela

Mich hat schon lange kein Buch mehr so beeindruckt wie dieses. Die Autorin hat mich mit ihrem poetischen Schreibstil von der ersten Seite an in ihren Bann gezogen.

Es geht um Wasser und die Reise eines Tropfens. Verwoben wird diese mit dem Leben von drei Protagonisten Narin, Zaleekhah und Arthur, die zu unterschiedlichen Zeiten, dem 19.

und dem 21. Jahrhundert, an unterschiedlichen Orten, der Themse und dem Tigris, leben.

Die Handlung lässt sich schwer wiedergeben, da alles über Raum und Zeit irgendwie miteinander verwoben ist.

Neben vielen wissenswerten Fakten, gibt es zahlreiche Weisheiten und poetische Worte über die es sich lohnt nachzudenken.

Es ist kein Buch, das man nebenbei liest, sondern eine gehaltvolle Lektüre, die erschreckt, traurig, spannend und interessant zugleich ist.

Ich möchte es als literarisches Kunstwerk bezeichnen und kann es nur empfehlen.

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Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :

Nanny über Nacht von Alexandra Zöbeli

Rein vom Cover hätte ich nicht unbedingt zum Buch gegriffen. Da ich das Bild nicht sehr aussagekräftig empfand...der Titel machte mich aber neugierig und vor allem der Klappentext. Die Geschichte passte auch gut zu den Erwartungen, die durch den Klappentext geweckt wurden. Eine Rettungssanitäterin, die gar nicht im Einsatz ist, aber an ihrem.

Ersten Urlaubstag zu einem Unfall kam; ein ziemlich verzweifelter Single Das, ein schon fast Teenagerkind mit Trisomie 21 und dazu eine Menge Geheimnisse machen die Geschichte aus. Grundsätzlich gefiel mir das Setting auch sehr. Die Geheimnisse erzeugten ein wenig Drama und auch Spannung. Der Hauptprotagonist hat seine Gründe für diese, welche ich auch verstehen konnte - weniger aber könnte ich nachvollziehen, wie er dann damit umging im Verlauf der Geschichte. Auch waren mir die Aussagen der Tochter manchmal sehr erwachsen für ein Kind in dem Alter. Wenn ich diese Aspekte aber ausblenden konnte, empfand ich das Buch als wunderschöne Liebesgeschichte!

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Rezensionen von Cellissima:

Kann nicht mit den wirklich guten klassischen britischen Krimis mithalten

Mord in der Charing Cross Road von Henrietta Hamilton

Ich liebe klassische britische Krimis. Henrietta Hamilton kannte ich noch nicht, daher war ich gespannt, wenngleich ich ehrlich gesagt leichte Zweifel hatte, denn dieses Antiquariat als Kulisse schien mir ehrlich gesagt nicht sehr reizvoll. Doch ich wollte diesem Werk eine Chance geben: Ein unbeliebter Mitarbeiter wird kurz nach einer Auseinandersetzung ermordet aufgefiunden.

Sally und Johnny, die ebenfalls zum Antiquariat gehören, ermitteln. Der Klappentext versprach zudem rätselhafte Ereignisse, und so dachte ich, dass das Potenzial ja da ist ...
Es handelt sich im Übrigen um den Auftakt einer Krimireihe, in dessen Mittelpunkt Sally und Johnny stehen, und diese Reihe bietet nicht nur Kriminalfälle, sondern auch eine Liebesgeschichte.
Dieser Auftakt ist gut geschrieben, immerhin. Der Stil gefiel mir.
Aber: der Rest traf leider nicht meinen Geschmack. Wie befürchtet empfand ich dieses Antiquariat als Kulisse als nicht wirklich reizvoll. Sowohl die Figuren als auch die Handlung blieben ziemlich blass und langweilig, teilweise geradezu altbacken. Immer wieder gab es Längen, alles plätscherte vor sich hin.
Mich konnte "Mord in der Charing Cross Road" leider überhaupt nicht packen, fesseln und begeistern - im Gegenteil. Ich möchte und werde die weiteren Bände dieser Reihe nicht lesen.
Ich hatte auf eine tolle Entdeckung, auf einen wirklich guten klassischen britischen Krimi gehofft - aber ich wurde enttäuscht. An die wirklich großen britischen Krimiautoren wie Agatha Christie oder auch nur guten Autoren, deren Werke in diesem Stil geschrieben sind, wie Sophie Hannah, Anthony Horowitz oder Colleen Cambridge, kommen Henrietta Hamilton und "Mord in der Charing Cross Road" leider nicht ansatzweise heran.

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Rezensionen von lectrice:

Fantasy mit Gruselfaktor

Starling House von Alix E. Harrow

Ein geheimnisvolles Cover, das schon zu so einigen Vermutungen anregt und mit seinem glänzenden und leuchtenden Farbschnitt schon an Opale denken lässt.
Die Autorin Alix Harrow nimmt uns mit auf eine faszinierende Reise und ihre Geschichte hat mir sehr gefallen, was auch unter Anderem an dem guten Schreibstil und natürlich dem Handlungsaufbau und dem Ideenreichtum lag.

Eine Genre-Kombination aus Fantasy mit Gruselfaktor, aber auch einem Schuss Romantik.
Das Starling-House, das am Rande der amerikanischen Kleinstadt Eden liegt, bietet so manch einen Stoff für eine Gruselgeschichte und es ist umgeben von Geheimnissen.
Die Protagonistin Opal ist keine, die man unbedingt sofort ins Herz schließt und auch der zweite Hauptcharakter, Arthur, ist interessant. So nach und nach erfährt man mehr über Opal und ihre Geschichte, aber auch über so manch einen Einwohner.
Viel Spannung, Grusel, Fantasy und so manch eine Eigenartigkeit.

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Rezensionen von lectrice:

Werwolfjagd

Die Oaknight-Chroniken (Bd. 1) von A. E. Leinkenjost

Scarlett und Scott sind Zwillinge und 14 Jahre alt. Sie leben auf Oaknight Manor und ihre Eltern sind Handelsreisende und ständig unterwegs, so dass die Kinder in der Obhut der Dienerschaft bleiben.
Scott ist eher für die Theorie zuständig und liebt Bücher und das Ansammeln von Wissen. Scarlett hingegen liebt das Fechten und überhaupt jede Art von Kampfkunst.

Doch dann ändert sich ihr Leben urplötzlich und sie entdecken, dass die Burg viel größer ist als gedacht und vor allem viele Geheimnisse birgt. Gemeinsam mit dem Butler Hamish machen sie sich auf die Suche nach ihren Eltern und folgen dem letzten Hinweis. Und bevor es losgeht, müssen sie noch ausgebildet werden im Kampf gegen Werwölfe. Die unterschiedlichen Klassen von Werwölfen können wir im Buch auf ganzseitigen Illustrationen entdecken, die wirklich super sind und so detailgetreu.
Eine rasante Reise mit immer wieder neuen Entdeckungen und unvorhersehbaren Wendungen. Sehr viele Geheimnisse, von denen noch nicht alle gelüftet werden.
Toll geschrieben und nur schlecht aus der Hand zu legen. Und mehr werde ich hier zum Inhalt nicht verraten: lies das Buch, du wirst nicht enttäuscht sein.
Hoffentlich dauert es nun nicht mehr so lange, bis der zweite Band erscheinen wird.

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Rezensionen von peppi:

Geschichten erzählen

Der Salon der kühnen Frauen von Clare Pollard

In ihrem historischen Roman "Der Salon der kühnen Frauen" entführt uns die Autorin Clare Pollard nach Versailles zur Zeiten Ludwig des XIV., der auch als Sonnenkönig bekannt ist. Das Symbol seines Wappens ist die Sonne, daher der Name . Während das Volk hungert und friert, lebt man bei Hofe in Pracht und Prunk.

Das Buch erzählt von einer Gruppe von Damen, die sich im Salon von Madame Marie-Catherine D’Aulnoy treffen, um sich Geschichten zu erzählen. Allerdings sind diese Märchen nicht ungefährlich, da sie brisante Informationen über den König und die Menschen, die ihn umgeben enthalten. Die Fliegen, wie der Polizeichef La Reynie seine Spitzel nennt, sind überall.
Der Autorin ist eine gute Mischung von wahren historischen Ereignissen und märchenhaften Fantasien gelungen.
Ich habe mich hervorragend unterhalten gefühlt und empfehle das Buch gern weiter.

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Rezensionen von Kathie:

Ein emotionaler und authentischer Generationenroman

Nur nachts ist es hell von Judith W. Taschler

"Nur nachts ist es hell" von Judith W. Taschler hat mich sehr bewegt. Ich habe direkt davor den ersten Band gelesen, was ich auch empfehlen würde, da die Geschichte recht komplex ist und sich das Verständnis dadurch erleichtert. Es handelt sich um eine große Familiensaga, die über drei Generationen einfühlsam und ergreifend erzählt wird.

Elisabeth kann das Leid der Frauen, die in ihrer Not eine Engelmacherin aufsuchen, nicht ignorieren und steht vor der schwierigen Frage, wie weit sie bereit ist, ihnen zu helfen. Die Protagonistin ist eine unglaublich starke und mutige Frau, die sehr authentisch dargestellt wird und in die man sich gut einfühlen konnte. Ihre Herausforderung, Frauen in Not zu helfen, hat mich emotional tief berührt. Der Roman ist gut recherchiert, spielt auf verschiedenen Zeitebenen und erfordert Konzentration beim Lesen. Auch dieser Teil war mitreißend, sprachlich toll geschrieben und behandelt eine tiefgehende Thematik. Die Autorin Judith W. Taschler war mir vor diesen Büchern unbekannt, aber sie werde ich mir definitiv merken.

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