Kunden em pfehlungen
Rezensionen von PMelittaM:
Becky Chambers bleibt eine meiner Lieblingsautorinnen
Ein Psalm für die wild Schweifenden von Becky Chambers
Vor Jahrhunderten wurden die Roboter sich selbst bewusst. Mit den Menschen kamen sie überein, sich die Welt zu teilen und zogen sich in die Wildnis zurück. Ohne Maschinen verzichteten die Menschen auf weitere Industrialisierung und lebten mehr mit der Natur in Einklang.
Geschwister Dex fühlt die Berufung, ein Teemönch zu werden, also zu reisen und Menschen mit Problemen jeglicher Art ein paar ruhige und entspannte Stunden zu gönnen, in dem ser ihnen zuhört und passenden Tee serviert.
Nachdem ser in dieser Berufung erfolgreich ist, spürt ser das Bedürfnis auf mehr, und macht sich auf den Weg, eine ehemalige Einsiedelei zu finden. Unterwegs trifft ser auf den Roboter Helmling, eigentlich Grüngefleckter Helmling, denn Roboter benennen sich nach dem, was sie als erstes wahrnehmen. Helmling wurde ausgesandt, nach den Menschen zu sehen, und ist somit der erste, der wieder auf einen solchen trifft. Die beiden reisen fortan zusammen und erhalten nach und nach tiefe Einblicke in das jeweilige andere Wesen.
In Becky Chambers Wayfarer-Romanen bin ich das erste Mal auf queere Pronomen gestoßen, sehr passend, denn auf anderen Planeten gibt es andere Fortpflanzungsmöglichkeiten. Auch dieser Roman spielt nicht auf unserer Erde, auch wenn die Welt sehr erdähnlich ist, sondern auf einem Mond namens Panga.
Auch sonst sind die Romane der Autorin immer sehr aufgeschlossen für anderes, und tragen eine Botschaft in sich, die mir sehr zusagt, nämlich andere so zu nehmen, wie sie sind. Und so kommen sich auch der Helmling und Dex immer näher, verstehen nach und nach den anderen besser, akzeptieren Unterschiede, wobei es Helmling meist etwas besser gelingt.
Becky Chambers ist nicht umsonst eine meiner Lieblingsautorinnen. Ihre Widmung zu diesem Roman lautet „Für alle, die eine Auszeit gebrauchen könnten“ (Seite 5), und ja, das passt, und zwar nicht nur, weil Dex solche Auszeiten schafft. Ich mochte diesen Roman wieder sehr und freue mich, Dex und Helmling im zweiten Band der Dilogie wiederzutreffen. Absolute Leseempfehlung!
Rezensionen von Hennie :
Abschlussband der Ärztinnen-Reihe
Die Töchter der Ärztin von Helene Sommerfeld
Weiter geht es nun mit den Töchtern der im (Un)Ruhestand lebenden Ärztin Ricarda Thomasius, (die Basis bildet die Trilogie „Die Ärztin“). Sie arbeiten inzwischen selbst erfolgreich als Ärztinnen. Der dritte Band aus der Reihe „Die Töchter der Ärztin" heißt „Zeit des Vertrauens“ und beginnt Silvester 1930 und zeigt Henny Vandenberg bei ihrer engagierten Arbeit als Ärztin in einer kalifornischen Klinik.
Wieder erleben wir die Schwestern getrennt auf zwei Kontinenten. Henny lebt mit ihrem Mann Victor und den beiden Kindern nahe der Traumfabrik Hollywood, wo ihr Mann eine wichtige Größe im Filmgeschäft ist. Antonia Thomasius übernahm inzwischen die Arztpraxis in Berlin und führt sie mit ihrer Freundin Celia Fahrland und ihrem Freund Guntram Harrich.
Der Roman endet im November 1932, wenige Wochen vor der Machtergreifung Adolf Hitlers am 30. Januar 1933.
Dem Autorenduo Helene Sommerfeld gelingt es auch hier Zeit- und Familiengeschichte sowie berühmte Personen der 30er Jahre mit einer unterhaltenden, fesselnden Story zu verbinden. Die Geschehnisse um die Hauptpersonen werden sehr spannend fortgeführt und geschickt verflochten mit real existierenden Leuten, ansprechenden, ausdrucksstarken Nebencharakteren, mit wichtigen Ereignissen und vielen Örtlichkeiten in den verschiedensten Ländern. Der Zeitgeist wird zutreffend und authentisch abgebildet.
Das schreibende Ehepaar hat es wunderbar verstanden, die Schicksale der Menschen miteinander zu verbinden und weitere Beziehungsgeflechte herzustellen. Das alles ereignet sich in der dynamischen gesellschaftlichen Entwicklung der Zeit, die sehr illustrativ geschildert wird mit den Vertretern der weitverzweigten Familien Thomasius und von Freystetten.
Ich liebe historische Romane und wenn wie hier so mitreißend geschrieben wurde wie ein Krimi, dann umso mehr. Der sechsteilige Romanzyklus ist nun zu Ende, leider. Schade, dass es wahrscheinlich keine Fortsetzung mehr geben wird. Der Tod trennte das Autorenehepaar im Sommer 2024. Dieser Band konnte gerade noch fertiggestellt werden.
Zum Schluss noch eine Bemerkung zum ansprechenden Cover und der Ausstattung des Buches. Insgesamt machte alles auf mich einen runden Eindruck. Die Zusammengehörigkeit der Reihe wird rein äußerlich deutlich durch die Farb- und Schriftgestaltung. Ergänzt wird das Ganze im Innenteil noch durch jeweils eine Berlin- und Los Angeles-Karte von 1931, dem Riviera-Express von 1931, dem Stammbaum der Familien Thomasius und von Freystetten sowie durch ein Register der wichtigsten Personen zum besseren Verständnis.
Fazit:
Ich fühlte mich hervorragend unterhalten und verbrachte eine schöne Lesezeit. Deshalb kann ich gern diesen Abschlussband empfehlen und bewerte mit fünf von fünf Sternen!
Rezensionen von niknakswelt:
Spannendes Reihenfinale
Eislotus von Lara Eliasch
Inhalt:
Der große Kampf mit Drachengott Agnor ist mittlerweile 15 Jahre her und Königin Yola setzt sich sehr für die Freiheit von Milean ein. Die Gedankenweberei unterliegt strengen Gesetzen, die auf immer mehr Widerstand stoßen. Auch Yolas Tochter Prinzessin Lyara besitzt die Gabe der Gedankenmanipulation, was zu einer, sich zuspitzenden Situation im Palast führt.
Als dann noch eine Händerlervereinigung von Gedankenwebern durch das Land zieht und Unruhe verbreitet und Lyara sich ihnen auch noch anschließt, ist das Chaos komplett. Die Lage gerät außer Kontrolle.
Es gibt nur eine Person, die dann noch helfen kann. Aber ist Yola bereit dazu und kann sie ihr Herz wieder öffnen?
Mein Kommentar:
Dies ist der vierte und finale Band der Reihe um Mileans Erbin Yola. Man sollte die drei vorhergehenden Bücher definitiv gelesen haben, da sie aufeinander aufbauen. Bei mir lagen ungefähr 6 Monate zwischen Band 3 + 4, was aber kein Problem war. Ich habe sofort wieder in die Geschichte gefunden. Die wichtigsten Gegebenheiten werden von der Autorin aber auch am Anfang des Buches erklärt bzw. im Laufe der Handlung sehr passend eingebaut. Dadurch wird dem Leser alles, eventuell vergessene, wieder in Erinnerung gerufen.
Mir gefällt der Schreibstil der Autorin sehr gut. Lara Eliasch schafft es immerwieder mich zu fesseln und mit ihren Worten in den Bann zu ziehen. Auch dieses Mal bin ich nur so durch die Geschichte geflogen.
Wie wir es bereits aus den Vorgängerbänden kennen, ist die Geschichte aus der 3. Person geschrieben. Diesmal kommen Yola, Lyara und Zephanian zu Wort. Dadurch bekommt man, wie immer, einen super Überblick über die einzelnen Gefühlswelten und kann sich dadurch sehr viel besser in die einzelnen Charaktere hineinversetzen.
Das Buch spielt 15 Jahre nach dem epischen Kampf gegen Drachengott Agnor. Natürlich haben sich die Charaktere sehr weiterentwickelt. Bis zu einem gewissen Grad lernt man dadurch die Protagonisten neu kennen, was ich sehr spannend fand.
Mit Yola habe ich mich am Anfang leider etwas schwer getan. Sie hat sich ziemlich verändert, aber nicht unbedingt nur zum Besseren. Sie wurde sehr viel härter und kälter, was zum Teil natürlich und verständlich ist. Yola war nach dem Kampf auf einmal komplett auf sich alleine gestellt und musste ein Königreich wieder aufbauen und Frieden bringen und dabei auch noch ganz alleine ein Kind großziehen. Im Laufe des Buches erwärmt sich ihr Herz aber wieder etwas und einige Züge der "alten Yola" treten wieder zum Vorschein.
Zephanian hat sich zurück gezogen und lange Zeit als Einsiedler gelebt. Er hat Yola nie vergessen, konnte sich aber auch nie verzeihen und zu ihr zurück kehren. Auch Zeph musste erst wieder etwas auftauen und sich zurecht finden. Sehr spannend fand ich die Szenen, in der Zeph und Lyara aufeinander getroffen sind - eine meiner absoluten Lieblingsszenen im gesamten Buch.
Lyara ist ein neuer Charakter, den wir noch nicht kannten. Sie ist eine ziemlich gute Mischung aus Yola und Arodon. Besonders toll fand ich es, wenn mich gewisse Aussagen bzw. Handlungen an Yola oder Arodon erinnerten. Trotzdem ist sie ein eigenständiger Charakter. Sie ist eine starke, heranwachsende junge Frau, die hinter ihren Idealen steht und diese auch versucht umzusetzen.
Bei allen drei Hauptcharakteren bemerkt man im Laufe der Handlung ziemliche Entwicklungen. Das finde ich sehr schön, dass auch im vierten Band sich die Protagonisten noch etwas verändern.
Das Ende dieses Buches hat mich ziemlich für den Schluss von Band 3 versöhnt. Auch wenn ich mir ziemlich unsicher war, wie dieses Buch werden sollte, bzw. ob es denn wirklich notwendig ist, hat es mir sehr gut gefallen. Es hat einen würdigen Abschluss der Reihe geboten. Eislotus hat sich stimmig in die Serie eingereiht und Mileans Erben unglaublich und rund abgeschlossen.
Mein Fazit:
Ich habe das Buch wirklich sehr genossen. Im Zuge der vier Bände habe ich die Charaktere wirklich sehr ins Herz geschlossen. Jetzt ist es leider Zeit Abschied zu nehmen. Danke, dass ich die Bücher lesen durfte.
Ganz liebe Grüße,
Niknak
Rezensionen von S.:
Schulvorbereitung
Wieso? Weshalb? Warum? aktiv-Heft - Schule von
Das Aktiv-Heft „Schule“ aus der Reihe Wieso-Weshalb-Warum ist für die Altersgruppe von vier bis sieben Jahren gedacht.
Es gibt sehr viel Anregungen zum Ausmalen, Farben werden geübt, das Nachziehen von Wellen und Linien soll die Feinmotorik schulen.
Genau wie das Basteln, z.B. eines Mini-Schulranzens.
Das ist schon schwieriger, wird aber gut beschrieben und eventuell kann ein größerer Betreuer helfen. Lesezeichen anzufertigen geht leichter, der schnelle Erfolg begeistert.
Sticker müssen zugeordnet werden, Worte zusammengesetzt und Rätsel gelöst werden. Sogar einige Übungen aus dem Sportunterricht sorgen für Aktivität. Gern mehr davon.
Alle diese vielfältigen Beschäftigungsmöglichkeiten sind dem Thema Schule zugeordnet. Sachwissen über Schulfächer, Klassenzimmer, Schulweg und mehr wird den Kindern nahegebracht.
Alles interessant, abwechslungsreich und kindgerecht.
Eigentlich findet meine Kleine das Heft mit dem bunten Softcoverumschlag schön, mag aber das raue Papier innen nicht so gern.
Rezensionen von Gaby 2707:
Mal ganz was anderes von Andreas Winkelmann
Mord im Himmelreich von Andreas Winkelmann
Björn Kupernikus, ehemaliger Schauspieler, der sich selbst als vagabundierender Privatier bezeichnet, hat es sich früh am Morgen auf dem idyllischen Campingplatz Himmelreich vor seinem Wohnwagen Otto gerade gemütlich gemacht, da wird er durch einen Schrei einer weiß gewandeten Frau auf ein Stand-up-Paddling-Board auf dem Templiner See aufmerksam gemacht.
Das treibt mit einem kleinen weiß-braun-schwarz-gescheckten Hund immer mehr auf den See hinaus. Wagemutig stürzt sich Kupernikus in die Fluten und bringt Board und Hund ans Ufer. Erst da bemerkt er, dass unter dem Board ein Mann angeschnallt ist. Tot. Der kriminalistische Spürsinn von Kupernikus, der immer mal einen Kommissar spielen wollte, ist geweckt. Zusammen mit der Künstlerin Annabelle Schäfer, die im Nachbarort lebt und sehr viel über die Gegend weiß, macht er sich auf die Suche nach Pinguins Herrchen, so hat er den kleinen Hund genannt, und er will den Mörder des Mannes unter dem SuP finden.
„Mord im Himmelreich“ ist der erste Band einer humorvollen Wohlfühlkrimi-Reihe rund um Verbrechen auf dem schönen Campingplatz Himmelreich in der Nähe von Potsdam und den passionierten Camper und Hobby-Tatort-Kommissar Björn Kupernikus und die reizende Künstlerin Annabelle Schäfer.
Ich habe schon einige Thriller gelesen und war skeptisch, ob er auch das Genre Cosy Crime beherrscht. Und ich muss sagen, ja, und das ausgesprochen gut. Ich hatte während des Lesens ein Dauergrinsen im Gesicht. Die Dialoge zwischen Kupernikus und Annabelle sind einfach köstlich. Genau so wie die Gedanken, die sich Kupernikus macht und seine Wortspielereien. Oder das Gespräch mit einem Herrn auf der Toilette. Ich kenne jetzt die Herkunft des Sprichworts „über den grünen Klee leben“ und weiß was Gottesbscheißerle sind. Durch die bildhaften Beschreibungen habe ich das Gefühl mich auf dem Campingplatz und rund um Caputh schon richtig gut auszukennen. Durch den Berliner Dialekt, der hier und da durch einen der Ortsbewohner einfließt, kommt das lokale Flair sehr gut heraus.
Thiago, das Mädchen für alles auf dem Campingplatz, der etwas schusselige HK Edgar Fass, Lothar Decker, der eine Bürgerwehr gegründet hat, Ralle und die rote Luzie und auch die Camper, die ich im Himmelreich kennenlerne, sind alle so detailliert und bunt mit ihren kleinen und etwas größeren Marotten beschrieben, dass ich sie sehr schnell vor Augen hatte und sie in mein Kopfkino einbauen konnte.
In der hinteren Buchklappe finde ich eine Karte des Campingplatzes und der Umgebung, auf der ich mich sehr gut zurecht finden kann.
Richtig süß finde ich den kleinen Hund auf dem Board, der jedes neue Kapitel einleitet.
Ich habe mich beim lesen der Geschichte köstlich amüsiert, bin sehr gerne in den Camping-Kosmos eingetaucht und habe mir meine eigenen Gedanken über dem Toten unter dem SuP-Board machen können. Aber auch die Immobilienbranche wird unter die Lupe genommen, was aber die positive Gesamtstimmung der Geschichte keinesfalls drückt.
Überrascht wurde ich dann von der Auflösung des Falles. Die kam mir zum Ende hin ein bisserl zu schnell und überraschend. Trotzdem gut nachvollziehbar und ohne Fragen bei mir hinterlassen zu haben.
Ein absoluter Wohlfühl-Camping-Krimi, der mir einige sehr amüsante Lesestunden beschert hat. Vor allem habe ich wieder Menschen wie Björn und Annabelle kennengelernt, von denen ich gerne noch viel mehr erfahren würde. Und natürlich will ich auch Pinguin wiederlesen.
Rezensionen von Katharina:
Habe mehr erwartet
Burning Crown von Marie Niehoff
Also an für sich fand ich das Buch ganz gut, aber nachdem es Monate lang so heftig angepriesen und beworben wurde, habe ich doch mehr erwartet . Die Charaktere hatten für mich keine richtige Verbindung, es hat total an Tension und Spannung gefehlt, zwischendurch gibt es inhaltlich ein paar Lücken und wo war bitte das Worldbuilding? Definitiv nicht vorhanden.
Yessa ging mir zwischendurch echt auf die Nerven, da sie teilweise super dumm handelte, echt naiv war und mir nicht als ach so starke Protagonistin vorkam, wie von der Autorin und dem Verlag beschrieben. Auch Cassim war dann doch eher enttäuschend, da er sich nie entscheiden konnte, was er denn jetzt wollte und teilweise echt dämlich gehandelt hat. Sein ständiges Hin und Her war super anstrengend. Vor allem der Einstieg in die Geschichte wirkt unfassbar gekünstelt und erzwungen, man merkt richtig, dass man irgendeinen Aufhänger gesucht hat, um die Geschichte halbwegs spannend zu starten und um dann die richtige Handlung einzuleiten, nur lässt dieser Einstieg die Protagonisten halt unfassbar dämlich und untalentiert wirken. Der Schreibstil der Autorin ist ganz angenehm und flüssig, aber auch nichts besonderes. Nachdem mir ihre Vampir Dilogie so gut gefallen hat, war ich wirklich gespannt auf diese neue Reihe, weil mich der Klappentext extrem angesprochen hat. Leider hats mich am Ende aber doch nicht so umgehauen und ich würde dem Buch so drei Sterne geben. Ea fehlte einfach an Tiefe und war zu oberflächlich, manche Dinge ergeben echt keinen Sinn oder werden kaum/zu wenig erklärt und vieles ist auch total vorhersehbar. Da ich die Geschichte als Hörbuch gehört habe, muss ich aber sagen, dass die Hörbuchsprecher tolle Arbeit geleistet haben, beide haben super angenehme Stimmen und haben das Buch toll vertont.
Rezensionen von Katharina:
Highlight
We hunt the Flame von Hafsah Faizal
Ich fand We Hunt the Flame unfassbar gut. Ich habe jetzt solange auf die deutsche Übersetzung gewartet und war schon kurz davor, es auf englisch zu lesen, doch jetzt endlich ist die deutsche Version da und ich habe den ersten Teil absolut verschlungen.
Vor allem das Setting des Buches konnte mich so überzeugen, die magische Welt Arawiya ist richtig atmosphärisch und erinnert an das alte Arabien.
Der Schreibstil der Autorin ist super flüssig, poetisch, bildlich und hatte eine richtige Sogwirkung. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Zafira und Nasir erzählt, was mir unglaublich gut gefallen hat. Beide Charaktere sind authentisch, facettenreich und super interessant zu verfolgen. Zafira und Nasir hatten, obwohl die Liebesgeschichte eher im Hintergrund steht, eine tolle Dynamik mit kleinen Momenten und insgesamt fand ich das Enemies-to-Lovers gut ausgearbeitet. Auch die Nebencharaktere waren eine schöne Ergänzung zur Geschichte. Die Handlung war spannend, und auch wenn ich durch den Klappentext etwas anderes erwartet habe, konnte sie mich fesseln und richtig gut unterhalten. Ich kann es kaum erwarten, den zweiten Teil zu lesen, diese Reihe könnte mein Fantasy Highlight des Jahres werden.
Rezensionen von Lerchie:
Wer zuletzt lacht...
Glücklich sind die Mutigen von Beate Sauer
Joan Vordemfelde ist eine aufstrebende junge Schauspielerin, die alles mitbringt, was man für den Erfolg braucht. Doch noch immer bestimmen Männer, wer es ganz nach oben schafft. Joan muss das erfahren in dem ein bestimmter Regisseur sie missbraucht. Doch die Frauen der Familie halten zusammen und stellen sich der mächtigen Fernsehbranche entgegen mit Unterstützung von unerwarteter Seite.
Meine Meinung
Das Buch ließ sich wieder leicht und flüssig lesen, denn keine Unklarheiten im Text störten meinen Lesefluss. Ich bin gut in die Geschichte hineingekommen und konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. Schon die ersten beiden Bände über die Fernsehschwestern Vordemfelde, Wunder gibt es immer wieder und Morgen ist ein neuer Tag, haben mit sehr gut gefallen Ich wurde auch von diesem Buch nicht enttäuscht. Ich konnte mich recht gut in die Protagonisten hineinversetzen. In diesem Buch ist niemand die Hauptperson. Da ist Annemie, die Mutter der Schwester, die ergründen will, weshalb sie diese seltsamen Albträume hat. Joan, die sich von ihrer Mutter Franka wie ein kleines Mädchen behandelt fühlt und nicht erkennt, dass diese es mit ihren Warnungen nur gut mit ihr meint. Eva zieht es mit ihrem Lebenspartner wieder nach Deutschland und dann ist da noch Lilly, die ihren Mann Rudolph nie verraten hat, weshalb sie den Posten beim ZDF nicht bekommen hat. Vielleicht kommt es deshalb zu einem Eklat bei einer Veranstaltung. Alles was ich bisher erzählt habe, ist aus den Vorgängerbänden bekannt, bis auf den Eklat, den Lilly verursacht, ich verrate also nichts damit. Doch darüber sage ich hier nichts, das soll der geneigte Leser selbst lesen. Auf jeden fAll gibt es am Ende noch eine Genugtuung für die Schwestern. Das Buch war spannend von Anfang bis Ende, hat mir sehr gut gefallen und mich gefesselt. Ich habe gelitten die die Schwestern leiden mussten und mich gefreut, über das Ende. Von mir eine Leseempfehlung sowie fünf Sterne.
Rezensionen von Kathie:
Humorvolles Abenteuer mit einer taffen kleinen Hexe
Kleine Hexe Nebel 1: Das Erwachen des Drachen von Jérôme Pélissier
Die kleine Hexe und dieser leicht schwarze und trockene Humor haben uns überzeugt, das richtige Comic für meine beiden Hexen. Bei diesem Band handelt es sich um den Auftakt einer dreibändigen Comicreihe.
Es ist ein Hardcover mit farbenfrohem und detailreichem Cover und eignet sich für Kinder ab 8 Jahren, aber auch für ältere Leser (und Omis) ist es noch geeignet.
Auch die Comicbilder sind farbig und liebevoll gestaltet. Die Texte/Sprechblasen sind kurz, verständlich und flüssig zu lesen, hier stehen die Bilder im Vordergrund.
Die kleine Hexe Nebel ist ein mutiges, taffes und selbstbewusstes Mädchen. Sie möchte eine richtige Hexe werden und das Dorf beschützen. Besonders süß und witzig ist auch ihr Schwein Hubert.
Die Geschichte an sich ist abgeschlossen, hat aber ein offenes Ende mit Cliffhanger. Deswegen freuen wir uns schon sehr auf die Fortsetzung.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Ein gelungener Abschluss
Die Kraft der Ebbe von Anna Johannsen; Elke Bergsma
Im spannenden dritten und letzten Teil wird es um das Team von Lina Lübbers und Kea Siefken nochmals richtig gefährlich. Es scheint, als wäre der niederländische De-Jong-Clan nicht zu überführen. Der äußerst gewagte Undercover-Einsatz von Hauke Behrends ist die letzte Hoffnung auf Erfolg. Wie gefährdet Hauke ist, zeigt der Tod des Kollegen Lothar Hempen (siehe Band 2/Sie Gewalt des Sturms) vor wenigen Wochen, von dem sich die Kolleginnen und Kollegen nach wie vor nicht erholt haben, wobei niemand weiß, dass er der Maulwurf war, der Linas Anwesenheit in Aurich notwendig gemacht hat.
Damit wäre ihr Auftrag eigentlich beendet. Aber nur eigentlich, denn eine neue Spur macht es vielleicht möglich, den De-Jong-Clan doch noch zu überführen. Dafür geben Lina, Kea und auch Hauke alles ....
Meine Meinung:
Der Abschluss, der als Trilogie angelegten Mini-Serie hat mir gut gefallen.
Die interessante Schreibweise hat das Autorinnen-Duo beibehalten: Die Handlung wird abwechselnd aus Keas und Linas Perspektive, jeweils in der Ich-Form, geschildert. Eine geschickte, wenn auch zu Beginn irritierende Idee! Nicht immer ist ganz eindeutig, in wessen Haut wir Leser nun stecken. Da ist aufmerksames Lesen notwendig.
Die Charaktere sind ausgefeilt und wirken recht authentisch. Die beiden Kommissarinnen sind „g’standene Frauen“, d.h. sie arbeiten doppelt soviel wie ihre männlichen Kollegen und sind sich in manchen Dingen ähnlicher als ihnen lieb ist, bzw. sie ahnen. Als im Endspurt das Privatleben der beiden Ermittlerinnen in Gefahr gerät, mobilisieren sie, auch unterstützt vom Polizeidirektor, der den einen oder anderen Alleingang deckt, nochmals all ihre Kräfte.
Manchen Lesern ist diese Reihe vielleicht nicht spannend genug. Für mich ist die Polizeiarbeit recht wichtig und die besteht in der Realität eben aus Teambesprechungen, Durchsuchen von Datenbanken sowie Abgleich von Listen und weniger aus Verfolgungsjagden mit quietschenden Reifen.
Fazit:
Ein gelungener Abschluss dieser Krimi-Reihe, der ich gerne 5 Sterne gebe.











