Kunden em pfehlungen
Rezensionen von niknak:
Fünf Regeln für die Liebe
Don't fall for him von J. Wilder
Inhalt:
(Klappentext)
Ich habe einen Plan. Einen verdammt guten sogar. Abschluss in Politikwissenschaft, ein heiß begehrtes Praktikum und danach die große politische Bühne. Ich habe keine Zeit für Ablenkungen – schon gar nicht für heiße Typen mit charmantem Grinsen, verstrubbeltem Haar und einem Ego so groß wie das Eisstadion, in dem sie spielen.
Natürlich taucht Jax Ryder in meinem Leben auf.
Er ist alles, wovon ich Abstand halten sollte – ein Star auf dem Eis, viel zu selbstsicher, und er hat dieses verflucht süße Lächeln, das mich jedes Mal aus dem Konzept bringt. Und als wäre das nicht schlimm genug, sitzen wir jetzt auch noch im selben Kurs. Direkt nebeneinander. Für den Rest des Semesters.
Ich habe fünf einfache Regeln für One-Night-Stands. Und Jax? Er macht es sich zur Aufgabe, jede einzelne davon zu brechen.
Wenn ich nicht aufpasse, verliere ich nicht nur mein Herz – sondern auch meinen verdammten Plan.
Mein Kommentar:
Dieses Buch war das erste das ich von der Autorin gelesen habe, aber es wird sicher nicht das Letzte sein. Sie hat einen sehr angenehmen und leichten Schreibstil. Die Seiten sind nur so verflogen.
Die Protagonisten sind liebevoll und tiefgründig ausgearbeitet und mit ihren eigenen Stärken und Schwächen dargestellt. Aber auch die Nebencharaktere kommen dabei nicht zu kurz und man hat die Gelegenheit sie besser kennen zu lernen. Ich freue mich besonders darauf die Geschichte von Mia, Sidneys beste Freundin, zu lesen.
Die Geschichte zwischen Sidney und Jax entwickelt sich sehr langsam, aber stetig. Die Chemie ist bereits von Beginn an spürbar, auch wenn Sidney sich sehr dagegen gewehrt hat. Die Harmonie und Dynamik von den beiden ist einfach superschön. Als Leser wird man davon in den Bann gezogen und man fiebert mit den beiden Protagonisten mit. Beide Charaktere erleben im Laufe der Geschichte eine sehr passende Weiterentwicklung.
Jax Ryder weiß, was er in seinem Leben will, und setzt auch alles daran seine Ziele zu erreichen. Er ist dabei aber so charismatisch und süß. Ich habe es geliebt, wie er sich für Sidney einsetzt und versucht um sie zu kämpfen bzw. sie von ihm zu überzeugen.
Sidney hat ein Ziel und kann sich dabei keine Ablenkung leisten, vor allem nicht von dem gutaussehenden und charmanten Eishockey Spieler, der alles daransetzt, einen permanenten Platz in ihrem Leben zu ergattern. Sie ist eine starke und selbstbewusste Frau, die für sich einsteht. Dadurch habe ich sie sehr schnell in mein Herz geschlossen.
Mein Fazit:
Eine schöne und gefühlsvolle Sports Romance mit liebevoll ausgearbeiteten Charakteren und einer kurzweiligen Handlung. Ich habe das Buch sehr genossen.
Ganz liebe Grüße,
Niknak
Schöner Herbstroman mit gemütlicher magischer Stimmung
Hex Appeal – Verflucht verliebt von Kate Johnson
Inhalt:
(Klappentext)
Eigentlich wollte die Hexe Essie Winterscale nur ein ganz normales Leben. Stattdessen wohnt sie in einem magischen Haus: In Beldam House lebt sie zusammen mit drei anderen Hexen – Eine, die versehentlich Fruchtbarkeitszauber verteilt, eine, die die Zukunft strickt und eine, die immer noch schlechte Laune hat, seitdem sie im 18.
Jahrhundert gehängt wurde.
Als Josh Henderson auftaucht – gutaussehend, amerikanisch und völlig ahnungslos – hat er nur eine Frage: Warum hat in diesem Haus seit dem 18. Jahrhundert niemand Miete gezahlt?
Essie versucht alles dafür zu tun, ihre Geheimnisse vor ihm zu schützen. Doch das ist gar nicht so einfach, da Josh 1. viel zu neugierig, 2. viel zu attraktiv ist und 3. vom Haus selbst viel zu gerne gemocht wird.
Als eine uralte Prophezeiung eintritt, verändert dies alles – und auch Essies Herz steht auf dem Spiel.
Mein Kommentar:
Ich kannte die Autorin vor diesem Buch noch nicht. Dies ist Band 1 einer Reihe, die aber alle unabhängig voneinander gelesen werden können. Die Autorin hat einen flotten, humorvollen und angenehm zu lesenden Schreibstil. Am Anfang des Buches hatte ich etwas Mühe in die Geschichte einzutauchen, aber mit der Zeit wurde es besser und ungefähr die zweite Hälfte habe ich in einem Rutsch durchgelesen.
Die Charaktere sind sehr süß und individuell ausgearbeitet. Manchmal hätte ich mir jedoch mehr Tiefe gewünscht. Jede Person ist wirklich einzigartig skurril aber liebenswert. Es wäre jedoch schön gewesen, wenn man sie noch besser kennenlernen hätte können. So hatte ich öfters das Gefühl nur an der Oberfläche zu kratzen, was wirklich schade ist.
Die Geschichte ist abwechseln aus der Sicht von Essabett Winterscale, genannt Essie, und Josh Henderson Hopkins geschrieben. Die Beiden entwickeln sehr schnell eine schöne Dynamik, auch wenn sie anfangs noch zurückhaltend und vorsichtig sind.
Der Magie Aspekt des Buches gefällt mir wirklich sehr gut. Besonders Beldam House, das Haus in dem Essie lebt, ist eigentlich ein eigener Charakter des Buches. Die Beschreibungen des Hauses sind wirklich sehr humorvoll und gelungen. Beldam House verändert sich nach den Launen und Bedürfnissen seiner Bewoher. So entstehen auf einmal völlig neue Räume oder Treppen. Es kann aber auch sein, dass auf einmal ein Sturm mitten im Haus ist, weil eine der Bewohnerinnen schlechte Laune hat. Beldam House ist für mich wirklich ein Highlight in der Geschichte.
Der Handlungsstrang hat versucht Spannung aufzubauen. Dies hat mich leider nicht wirklich abgeholt. Es fühlte sich für mich einfach etwas gezwungen an. Besonders zum Ende hin gab es einen zweiten Spannungsbogen, den das Buch, meiner Meinung nach, absolut nicht gebraucht hatte. Aber trotzdem habe ich die Geschichte genossen.
Mein Fazit:
Das Buch hat wirklich eine schöne und gemütliche Stimmung - perfekt für kalte und verregnete Herbsttage. Trotz ein paar kleinerer Mängel hat mir die Geschichte gut gefallen und ich kann sie wirklich weiter empfehlen.
Ganz liebe Grüße,
Niknak
Spannendes Reihenfinale
Eislotus von Lara Eliasch
Inhalt:
Der große Kampf mit Drachengott Agnor ist mittlerweile 15 Jahre her und Königin Yola setzt sich sehr für die Freiheit von Milean ein. Die Gedankenweberei unterliegt strengen Gesetzen, die auf immer mehr Widerstand stoßen. Auch Yolas Tochter Prinzessin Lyara besitzt die Gabe der Gedankenmanipulation, was zu einer, sich zuspitzenden Situation im Palast führt.
Als dann noch eine Händerlervereinigung von Gedankenwebern durch das Land zieht und Unruhe verbreitet und Lyara sich ihnen auch noch anschließt, ist das Chaos komplett. Die Lage gerät außer Kontrolle.
Es gibt nur eine Person, die dann noch helfen kann. Aber ist Yola bereit dazu und kann sie ihr Herz wieder öffnen?
Mein Kommentar:
Dies ist der vierte und finale Band der Reihe um Mileans Erbin Yola. Man sollte die drei vorhergehenden Bücher definitiv gelesen haben, da sie aufeinander aufbauen. Bei mir lagen ungefähr 6 Monate zwischen Band 3 + 4, was aber kein Problem war. Ich habe sofort wieder in die Geschichte gefunden. Die wichtigsten Gegebenheiten werden von der Autorin aber auch am Anfang des Buches erklärt bzw. im Laufe der Handlung sehr passend eingebaut. Dadurch wird dem Leser alles, eventuell vergessene, wieder in Erinnerung gerufen.
Mir gefällt der Schreibstil der Autorin sehr gut. Lara Eliasch schafft es immerwieder mich zu fesseln und mit ihren Worten in den Bann zu ziehen. Auch dieses Mal bin ich nur so durch die Geschichte geflogen.
Wie wir es bereits aus den Vorgängerbänden kennen, ist die Geschichte aus der 3. Person geschrieben. Diesmal kommen Yola, Lyara und Zephanian zu Wort. Dadurch bekommt man, wie immer, einen super Überblick über die einzelnen Gefühlswelten und kann sich dadurch sehr viel besser in die einzelnen Charaktere hineinversetzen.
Das Buch spielt 15 Jahre nach dem epischen Kampf gegen Drachengott Agnor. Natürlich haben sich die Charaktere sehr weiterentwickelt. Bis zu einem gewissen Grad lernt man dadurch die Protagonisten neu kennen, was ich sehr spannend fand.
Mit Yola habe ich mich am Anfang leider etwas schwer getan. Sie hat sich ziemlich verändert, aber nicht unbedingt nur zum Besseren. Sie wurde sehr viel härter und kälter, was zum Teil natürlich und verständlich ist. Yola war nach dem Kampf auf einmal komplett auf sich alleine gestellt und musste ein Königreich wieder aufbauen und Frieden bringen und dabei auch noch ganz alleine ein Kind großziehen. Im Laufe des Buches erwärmt sich ihr Herz aber wieder etwas und einige Züge der "alten Yola" treten wieder zum Vorschein.
Zephanian hat sich zurück gezogen und lange Zeit als Einsiedler gelebt. Er hat Yola nie vergessen, konnte sich aber auch nie verzeihen und zu ihr zurück kehren. Auch Zeph musste erst wieder etwas auftauen und sich zurecht finden. Sehr spannend fand ich die Szenen, in der Zeph und Lyara aufeinander getroffen sind - eine meiner absoluten Lieblingsszenen im gesamten Buch.
Lyara ist ein neuer Charakter, den wir noch nicht kannten. Sie ist eine ziemlich gute Mischung aus Yola und Arodon. Besonders toll fand ich es, wenn mich gewisse Aussagen bzw. Handlungen an Yola oder Arodon erinnerten. Trotzdem ist sie ein eigenständiger Charakter. Sie ist eine starke, heranwachsende junge Frau, die hinter ihren Idealen steht und diese auch versucht umzusetzen.
Bei allen drei Hauptcharakteren bemerkt man im Laufe der Handlung ziemliche Entwicklungen. Das finde ich sehr schön, dass auch im vierten Band sich die Protagonisten noch etwas verändern.
Das Ende dieses Buches hat mich ziemlich für den Schluss von Band 3 versöhnt. Auch wenn ich mir ziemlich unsicher war, wie dieses Buch werden sollte, bzw. ob es denn wirklich notwendig ist, hat es mir sehr gut gefallen. Es hat einen würdigen Abschluss der Reihe geboten. Eislotus hat sich stimmig in die Serie eingereiht und Mileans Erben unglaublich und rund abgeschlossen.
Mein Fazit:
Ich habe das Buch wirklich sehr genossen. Im Zuge der vier Bände habe ich die Charaktere wirklich sehr ins Herz geschlossen. Jetzt ist es leider Zeit Abschied zu nehmen. Danke, dass ich die Bücher lesen durfte.
Ganz liebe Grüße,
Niknak
Achterbahnfahrt der Emotionen
Purpurdornen von Lara Eliasch
Inhalt:
(Klappentext)
»Ihr werdet alles für ihn tun. Freiwillig. Ihr werdet ihm zu Füßen fallen, Euch ihm hingeben und nie wieder etwas anderes wünschen.«
Über Nacht greifen die bisher friedlichen Drachen wahllos Menschen und ihre Städte an. Das Einzige, was sie aufhalten kann, ist die Verbindung aller drei Hornsplitter.
Doch um das letzte Artefakt zu finden, muss Yola an den lysischen Hof zu Prinz Lamar - dem größten Gedankenweber aller Zeiten, fähig, jeden beliebigen Gedanken in seinem Gegenüber zu erzeugen.
Weitab von den Kämpfen zu Hause konfrontiert der genusssüchtige Lamar Yola und Zeph mit Versuchungen aller Art, bis das Artefakt in den Hintergrund gerät und sie sich fragen: Können sie ihren Idealen treu bleiben - und wollen sie es überhaupt?
Mein Kommentar:
Das ist der dritte Band der Reihe. Man sollte definitiv die Vorgängerbände gelesen haben, sie bauen doch sehr aufeinander auf. Ich habe die ersten beiden Bücher vor ungefähr 6 Monaten gelesen. Diese Pause war noch in Ordnung. Ich habe sehr schnell wieder in die Geschichte gefunden. Aber zu Beginn des Buches gibt es auch eine kurze Zusammenfassung, um sich die Vorgeschichte wieder ins Gedächtnis zu rufen - kann man bei Bedarf aber auch überspringen.
Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut. Lara Eliasch versteht es ihre Leser:innen in den Bann zu ziehen und in ihrer Welt gefangen zu halten. Zwischen Buch 2 und 3 vergeht ein bisschen Zeit, es schließt nicht direkt an.
Wie wir es schon gewohnt sind, wird das Buch aus der 3. Person aus den Sichten von Yola, Zephanian, und Arodon erzählt. Dadurch bekommt man einen super Überblick von der Handlung.
Die Charaktere haben sich unheimlich geändert und weiterentwickelt, von Band 1 bis jetzt. Besonders bei Yola ist das unglaublich stark zu spüren. Am Anfang war sie unsicher, schüchtern und tat sich wirklich sehr schwer eigene Entscheidungen zu treffen. Mittlerweile ist sie erwachsen geworden und eine selbstbewusste, starke Frau, die auf ihre Intuition vertraut und versucht sich in ihrer Rolle als Prinzessin von Milean zu Recht zu finden. Ihre Entwicklung innerhalb dieses Buches war auch wieder sehr schön zu beobachten. Zu Beginn ließ sie sich oft von anderen Personen die Entscheidungen abnehmen, wohingegen sie später bewusst Entscheidungen trifft, auch wenn es ihr oft nicht leichtfällt. Yola wächst auch immer mehr in ihre Rolle als Prinzessin rein, was ich wirklich liebe.
Arodon hat es mir in diesem Buch leider wirklich schwer gemacht. Man merkt, dass er mit seinem Gedächtnisverlust immer noch schwer zu kämpfen hat. Das ist natürlich auch verständlich, aber dadurch traf er einige falsche Entscheidungen, wodurch er mir zeitweise ziemlich unsympathisch wurde. Später im Buch wurde es dann besser, aber ganz konnte er mein Herz bis zum Ende nicht zurückerobern.
Zeph merkt man wirklich an, dass er froh darüber ist Yola als Prinzessin an seiner Seite zu haben. Dadurch hat er jemanden, mit dem er über die Regierungsprobleme reden kann und der ihn dabei unterstützt. Zeph muss nun die ganze Last nicht mehr alleine schultern. Die vergangenen Erlebnisse haben ihn sehr geprägt und verändert, nicht nur zum Positiven.
Die Handlung war wirklich sehr spannend. Es gab ja am Ende von Band 2 schon einen kleinen Einblick darauf, was passieren wird, dadurch wurde die Vorfreude aber nur noch gefördert. Besonders die Zeit in Lysien hat mir gut gefallen. Man lernt wieder ein komplett neues Land kennen, mit neuen komplexen Charakteren und verworrenen Erlebnissen. Den Showdown am Ende fand ich leider etwas schwierig. Er hat mich leider nicht so gefesselt und mitgenommen, wie ich es mir gewünscht hätte. Aber das Ende war wirklich gemein und voller Gefühle.
Mein Fazit:
Die Charaktere entwickeln sich wirklich schön weiter, die Handlung ist spannend und auch die Gefühle kommen definitiv nicht zu kurz. Das Buch ist definitiv ein würdiger Nachfolger von Band 2, der mich endgültig und restlos von der Reihe überzeugt hatte.
Es kommt noch ein Folgeband, auf den ich wirklich schon gespannt bin. Für mich wirkt die Geschichte eigentlich schon ziemlich abgeschlossen, weswegen ich mich freue zu erfahren, was die Autorin noch so aus dem Ärmel zaubern wird. Ich bin schon ganz hibbelig, weil ich unbedingt wissen möchte, was uns noch so erwartet.
Ganz liebe Grüße,
Niknak
Der Tote am Weingut
Mordsmäßig verkorkst von Saskia Louis
Inhalt:
Louisa Manu versucht gerade mit ihrem Verlobten Rispo eine Loaction für ihre Hochzeit zu finden. Da würde ein Weingut doch ganz gut passen, wenn nicht bei ihrer ersten Besichtigung eine Leiche vor Louisas Füße fallen würde.Nun kommen zu den Hochzeitsvorbereitungen auch noch Mordermittlungen dazu.
Aber das ist Louisa ja schon gewohnt und sie kann die Vorbereitungen etwas nach hinten verschieben. Denn sie und Rispo schaffen es einfach nicht bei den Themen zur Hochzeit auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen.
Ihre schwangere Schwester Emiliy ist aber diesmal auch keine Hilfe , probiert sie doch die ganze Zeit Erziehungstipps bei Trudi aus.
Um undercover ermitteln zu können, muss ein Verlobter her, doch Rispo kennen schon alle von den Ermittlungen, wo also hernehmen?
Mein Kommentar:
Dies ist bereits der neunte Band der Autorin Saskia Louis rund um die Blumenaldenbesitzerin Louisa Manu. Ich liebe die Autorin für ihre unterhaltsamen und abwechslungsreichen Bücher und diese Reihe besonders. Ihr Schreibstil ist sehr lebendig und die Bücher sind leider immer zu schnell fertig gelesen. Man kann die Bücher alle einzeln und in unterschiedlicher Reihenfolge lesen, da die Autorin immer wieder auf gewisse Ereignisse aus der Vergangenheit einen kurzen Bezug nimmt. So wird man erinnert oder kann sich ein Bild machen, wenn man das vorherige Buch noch nicht kennt. Dennoch ist es von Vorteil sie in der richtigen Reihenfolge zu lesen, da man dann die Hintergrundgeschichte besser mitverfolgen kann.
Louisa Manu hat einen unverwechselbaren Charakter und kommt durch verschiedene Zufälle, immer wieder mit einer Leiche in Berührung. So passiert es auch diesmal, als sie sich mit ihrem Verlobten Kommissar Rispo auf die Suche nach einer Hochzeitslocation macht. Natürlich wäre es nicht Lou, wenn sie sich diesmal aus den Ermittlungen heraushalten würde. Und so versucht sie auch diesmal wieder selbst auf Mörderjadg zu gehen und die Ermittlungen voranzutreiben. Was , wie ihr euch sicher denken könnt, zu verschiedenen lustigen aber auch peinlichen Situationen führt. Wer bereits die Reihe kennt, weiß mit welchen Methoden Lou versucht zu ermitteln und man muss als Leser mit Allem rechnen.
Ich finde, dass die Autorin in diesem Buch wieder einen tollen Mix aus spannendem Krimi und humorvollem Unterhaltungsbuch geschaffen hat. Man fiebert mit, ob der Mörder nun endlich gefunden wird und kann auch selbst mitraten, wer es denn nun ist. Was einem als Leser auch nicht leicht fällt, da es nicht immer alles so offensichtlich gestaltet ist. So bleibt die Spannung bis zum Schluss erhalten. Und andererseits weiß man, dass Lou, ihre Schwester Emiliy und Trudy für Überrschaungen gut sind und einfach ein chaotischer aber sehr liebenswerter Haufen sind. Mit ihnen wird es nie langweilig.
Der einzige kleine Kritikpunkt, der mir bei diesem Band aufgefallen ist, wenn man es so nennen kann (denn das ist jammern auf hohem Niveau) ist, dass es mir am Schluss nach der Aufklärung des Mordes fast einwenig zu schnell ging mit manchen Entscheidungen für die Hochzeit. Aber zu genau will ich da jetzt nichts verraten, um nicht zu spoilern. Da hätte ich gerne noch ein paar Seiten mehr gehabt. Aber das kann ja noch im nächsten Band kommen.
Aber so im Gesamten finde ich es wieder einen super schönen Roman und ich warte schon voller Spannung auf den nächsen Band der Reihe.
Mein Fazit:
Eine gelungene Fortstetzung der Serie, die noch lange so wietergehen kann. Ich werde von Lou und den anderen abwechslungsreichen und lustigen Characteren vermutlich nie genug bekommen.
Ganz liebe Grüße,
Niknak
Mord im Karneval
Mordsmäßig angetrunken von Saskia Louis
Inhalt (Klappentext):
Louisa Manus Lieblingsjahreszeit hält Einzug in Köln: Karneval. Sie will trinken, feiern und die anstrengenden letzten Monate vergessen … und kein totes Funkenmariechen unter einem Umzugswagen finden. Doch Lou bekommt selten, was sie will. Das Gute ist, dass die Katastrophen-Rentnerin Trudi nicht mitmischen kann, weil sie ihre Spontan-Hochzeit planen muss.
Das Schlechte, dass Lous schwangere Chaoten-Schwester lieber auf Mörderjagd geht, als dem Vater von der frohen Kunde zu erzählen. Aber alles ist besser, als sich mit ihrer Beziehungs-Baustelle namens Rispo zu beschäftigen – also kämpft Lou sich durch eine Menge Pailletten, persönliche Krisen und eine Horde Jecken, um dem Täter auf die Spur zu kommen. Und schon sehr bald werden zwei Dinge klar: Betrunkene Zeugen sind keine guten Zeugen – und die Tote ist nicht das einzige Funkenmariechen, auf das es der Mörder abgesehen hat!
Mein Kommentar:
Das ist nun schon der achte Band der Reihe rund um die sympatische aber chaotische Blumenladenbsitzerin Louisa Manu. Obwohl man die Bücher unabhängig voneinander lesen kann, empfehle ich doch jedem die Reihenfolge zu beachten, da es unabhängig von den Mordfällen auch immer eine Geschichte rund um die Hauprprotagonisten gibt, die sich bei jedem Band fortsetzt und weiter erzählt wird. Sollte jedoch ein Buch herausfehlen oder man etwas vergessen haben, gibt die Autorin einen kleinen Rückblick, sodass man sich als Leser immer auskennt und weiß, wovon sie spricht. Das finde ich toll und so ist es auch nicht weiter schlimm, wenn die Reihenfolge mal nicht stimmt.
Aber nun zur eigentlichen Geschichte: Louisa findet mal wieder eine Leiche und wie soll es anders sein, versucht sie sich mal wieder als Hobbydetektivin. Ich finde, dass sie es diesmal etwas anders angeht, als bei den vorhergegangenen Bänden. Aber es wäre nicht sie, wenn es nicht doch ein paar Pannen und witzige Szenen gäbe. Dadurch gewinnt der Leser noch mal etwas an zusätzlicher Spannung.
Aber in dieser Geschichte geht es neben dem Mord auch noch darum die Hochzeit von Trudi vorzubereiten, was nicht immer einfach wird, wie ihr aber selbst herausfinden werdet. Trudi ist eine liebenswerte ältere Dame und gute Freundin von Louisa und nimmt sich nie ein Blatt vor den Mund. Deshalb entstehen manchmal auch Situationen, in denen ich beim Lesen aufpassen muss, dass ich nicht laut loslache. Und das bein einem Krimi. :)
Komissar Rispo ist wie immer an ihrere Seite und passt auf, dass sie nichts unüberlegtes macht. Aber weder beim Ermitteln noch Privat gelingt ihm das immer, wie ihr euch sicher denken könnt.
Es gibt aber auch noch andere Charaktere, die nur darauf warten vom Leser entdeckt zu werden.
Saskia Louis hat wie immer einen sehr lebhaften und schönen Schreibstil und ich mag sie als Autorin sehr gern. Man ist sofort in der Geschichte gefangen und das Buch lässt einen nicht so schnell los. Ich freue mich schon auf die weiteren Fälle rund um die Blumenladenbesitzerin Louisa Manu.
Mein Fazit:
Ein mehr als gelungener achter Band, der Lust auf mehr macht und mich in jeglicher Beziehung wieder überzeugen konnte. Ich bin ein reisßger Fan dieser Reihe und mag die gekonnte Kombination aus Spannung, Humor und vielen unerwarteten Szenen. Ich kann diese Reihe nur jedem empfehlen.
Ganz liebe Grüße,
Niknak
Ein Familiengeheimnis hat Folgen
Season Sisters - Frühlingsgeheimnisse von Anna Helford
Inhalt:
(Klappentext)
Die unangepasste Frühlingsschwester auf den Spuren ihrer Kindheit in Wales – und ihrer ersten großen Liebe
Von den vier Season-Schwestern ist die Frühlingsschwester Spring die Rebellin, schon mit sechzehn ist sie nach London durchgebrannt. Doch dort gerät sie in schlechte Kreise und wird wegen Drogenmissbrauch zu Sozialstunden verurteilt, die sie bei der achtzigjährigen Sophia Fowler als Haushaltshilfe ableisten muss.
Wider Erwarten lernt Spring die strengen Regeln der alten Dame schätzen und freundet sich mit ihr an. Dabei erfährt sie, dass Sophia, einst Herrin von Daffodil Castle, vor Jahren von ihrem Sohn nach London abgeschoben wurde. Über die Gründe schweigt sich Sophia jedoch aus. Daffodil Castle! Kindheitserinnerungen werden in Spring wach, und war nicht Ethan Fowler ihre erste große Liebe? Keine Frage: Sie müssen zurück nach Wales und Frieden mit der Vergangenheit schließen.
Mein Kommentar:
Ich habe das Buch in Zuge einer Leserunde gewonnen. Vielen Dank dafür, das beeinflusst jedoch nicht meine ehrliche Meinung. Ich kannte die Autorin vor diesem Buch nicht. Sie hat, glaub ich, schon vorher unter einem anderem Synonym Bücher veröffentlicht, die ich jedoch auch noch nicht kenne.
Dies ist das erste Buch der Reihe um die Season Sisters. Jede Schwester ist nach einer anderen Jahreszeit benannt.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er ist angenehm und leicht und fesselte mich auch einigermaßen. Ich bin gut durchs Buch gekommen.
Das Buch spielt in zwei Zeitebenen. Einmal in der Gegenwart mit Spring und einmal in der Vergangenheit (Ende 19. Jhd) mit Daphne. Am Anfang war ich nicht so begeistert über die Szenen aus der Vergangenheit, aber das hat sich im Laufe des Buches ziemlich gewandelt. Es dauerte nicht lange, dann mochte ich den Zeitstrang von Daphne sehr viel lieber.
Den meisten Charakteren fehlt es leider ziemlich an Tiefe. Sie sind ziemlich flach und glatt skizziert. Die fehlende Tiefe ist leider etwas, das sich durch das gesamte Buch hinweg zieht. Ich konnte mich nicht in die Personen einfühlen bzw. mit ihnen mitfühlen.
Spring Season wird als die rebellische und unangepasste Protagonistin beschrieben. Das war sie auch, aber nur im ersten Kapitel zu Beginn ihrer Sozialstunden. Am Ende dieses Kapitels hat sie ihre Stunden beendet und ist auf einmal ein völlig anderer Mensch. Die Charakterentwicklung findet aber leider im Geheimen statt. Von einer Seite auf die andere ist sie eine völlig andere Person, was doch sehr verwunderlich ist und auch einfach ganz viel verschenktes Potential ist.
Was ich besonders schade finde ist, dass Spring eigentlich der weibliche Hauptcharakter sein sollte, aber nicht wirklich wichtig für die Geschichte ist. Sie spielt einfach keine große Rolle für die Handlung. Der Hauptfokus liegt auf dem großen Familiengeheimnis der Fowler. Auch Daphnes Geschichte ist ziemlich wichtig, aber obwohl Spring bzw. die Season Sisters die Namensgeber der Reihe sind, war Springs Rolle im ersten Buch eine verschwindend geringe.
In der Gegenwart gibt es auch eine Liebesgeschichte zwischen Spring und Ethan, Sophias Enkel. Die beiden waren bereits in ihrer Jugend ein Paar, aber haben sich dann jahrelang nicht mehr gesehen. Ich habe mir eine langsame Annäherung erwartet, wo die Funken sprühen und man das Kribbeln merkt. Meine Wünsche wurden leider nicht erfüllt. Obwohl sie sich jahrelang nicht mehr gesehen haben, war es so, als wären sie nie getrennt gewesen und alles ist Friede, Freude und Eierkuchen zwischen ihnen. Es gab keine Gespräche, keine Spannungen, aber leider auch keine Funken. Alles wirkt total kalt und glatt. Auch hier hat die Autorin wieder ganz viel Potential verschenkt.
Dem Buch hätte definitiv nichts gefehlt, wenn man die Liebesgeschichte einfach ausgelassen hätte. Ich fand sie leider etwas zu viel und das obwohl ich eigentlich solche Dinge wirklich liebe.
Die Liebesgeschichte in der Vergangenheit zwischen Daphne und Frederic habe ich wirklich genossen. Sie hat mir wirklich sehr gut gefallen. Die langsame Annäherung, die Funken, die Zweifel. Ich habe es einfach wirklich geliebt.
Das Ende der beiden Geschichten fand ich absolut schrecklich. Sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit ging es Schlag auf Schlag. Es passiert so viel in so wenigen Seiten. Es war ein bisschen so wie bei einem Maschinengewehr - bang, bang, bang, bang, bang - und jedesmal passiert etwas anderes hoch dramatisches. Mir war es einfach zu viel.
Mein Fazit:
Die Grundidee hätte mir wirklich gut gefallen, aber an der Umsetzung hapert es leider ziemlich. Die Charaktere sind mir zu flach, die Handlung entwickelt sich viel zu schnell und eine der Namensgeberin der Reihe spielt keine wirkliche Rolle. Die Vergangenheit hat mir, bis auf den Schluss, aber ziemlich gut gefallen. Der Schreibstil war auch sehr angenehm zu lesen.
Die Reihe werde ich aber ziemlich sicher nicht mehr weiterverfolgen, weil für mich die negativen Punkte einfach überwiegen.
Ganz liebe Grüße,
Niknak
Der Weg zu dir selbst
Your Shadow Self von Nina Brockmann
Inhalt:
(Klappentext)
Werde dir deiner Schatten bewusst – und entdecke dein wahres Selbst
Wir alle haben Eigenschaften, auf die wir nicht »stolz« sind. Unser Shadow Self steht für den Teil von uns, den wir selbst nicht sehen können, aus Angst verdrängen. Es schlummert in unserem Unbewussten, von wo aus es unbemerkt unser Leben steuert.
Dieses Shadow-Work-Journal hilft dir dabei, deine Schattenseite zu erkennen und dein inneres Kind zu heilen. Du wirst Glaubenssätze identifizieren, dich mit deinen Gefühlen verbinden sowie Verhaltensmuster ablegen, die dir nicht gut tun – und so deine Schatten ans Licht bringen.
Mein Kommentar:
Das Buch ist sehr schön und übersichtlich aufgebaut. Am Anfang gibt es eine kleine Einführung in das Thema der Schattenarbeit, wo man auch etwas darauf vorbereitet wird, was einem in diesem Buch erwartet. Die Autorin hat einen klaren, verständlichen und schönen Schreibstil, der sich locker lesen lässt.
8 - 9 Kapitel sind in dem Buch untergebracht - Take a break kommt zweimal als Hauptüberschrift vor, aber behandelt beide Male unterschiedliche Themen. Jedes Hauptthema ist in mehrere kleine Teilüberschriften unterteilt, wodurch es übersichtlicher, klarer und leichter zum Durcharbeiten ist.
Es ist kein Arbeitsbuch, das man in einen Rutsch durchlesen kann, dafür ist es viel zu tiefgreifend und emotional auch zu anspruchsvoll. Die Autorin gibt sehr viel Anregungen zum Nachdenken und Reflektieren. Man setzt sich mit seiner Vergangenheit auseinander und hat dadurch aber auch die Möglichkeit sich selbst besser kennenzulernen und vielleicht auch gewisse Gefühle besser zu verstehen.
Am Anfang der Seite stehen meistens Impulse und anschließend ist immer genügend Platz, um seine Gedanken dazu aufzuschreiben. Manchmal gibt es auch Kästchen zum Ankreuzen. Man setzt sich mit Themen auseinander, die man sonst oft gerne ignoriert.
Es sind im gesamten Buch einige Zitate, Affirmationen und motivierende Sprüche verteilt. Das lockert alles etwas auf und bringt auch einen neuen Schwung.
Mein Fazit:
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es war unheimlich interessant, gewisse Impulse zu bekommen und sich mit den verschiedenen vergangenen Situationen auseinanderzusetzen. Man muss nur auf Emotionen gefasst sein, die durch die Reflexionen aufkommen. Ein super Buch, um sich selbst besser zu verstehen und kennenzulernen und um sich selbst mehr lieben zu lernen.
Ganz liebe Grüße,
Niknak
Die Wildnis von Kanada
Your Shadow Self von Nina Brockmann
Inhalt:
(Klappentext)
Manchmal muss man zwischen den Zeilen lesen, um die Liebe zu finden …
Eine romantische Enemies to Lovers Geschichte in der Wildnis Kanadas
Wer hätte gedacht, dass sich das Lektorat für das neue Buch des Bestsellerautors Samu Boheme für Claire als absoluter Albtraum herausstellt? Nachdem sie das Manuskript voller geschmackloser Sexszenen und emotionsloser Charaktere kurzerhand ablehnt, steht plötzlich ihr Job auf dem Spiel.
Ihre Chefin verlangt, dass sie sich entschuldigt, aber das ist leichter gesagt als getan, denn kaum jemand weiß, wer sich hinter dem Pseudonym des mysteriösen Autors verbirgt. Erst nach einiger Recherchearbeit und ein paar Notlügen gegenüber ihrem übereifersüchtigen Verlobten, kann sie sich auf den Weg in die kanadische Wildnis machen, um ihren Job zu retten. Doch um ihr Pech perfekt zu machen, zeigt sich Samu Boheme als absolut unkooperativ und Claire bleibt nichts anderes übrig als hinter seine Fassade zu blicken.
Mein Kommentar:
Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar bekommen. Vielen Dank an den Verlag dafür. Dadurch wird meine Meinung aber nicht beeinflusst.
Ich kannte die Autorin vor diesem Buch nicht. Sie hat einen angenehmen, flüssigen und leichten Schreibstil.
Ich brauchte recht lange, um in die Geschichte zu finden und auch um mit den Charakteren warm zu werden. Der Anfang war mir etwas zu zäh. Im Gegensatz dazu war mir das Ende fast wieder etwas zu kurz und abgerissen. Da hätte ich mir etwas mehr gewünscht, um die Story besser abzurunden.
Die Charaktere sind recht gut ausgearbeitet. Auch wenn ich mir doch recht schwer getan habe, mich in Claire und Samu einzufühlen, hatte ich sie am Ende nur umso lieber. Ein bisschen mehr Tiefe hätte ich mir aber trotzdem noch gewünscht.
Mit Samu tat ich mich am Anfang wirklich ziemlich schwer. Er ist, gerade zu Beginn, eine unglaublich abweisende und kalte Person. Natürlich hat er auch seine Vorgeschichte und seine Gründe, aber das ist für mich keine Entschuldigung für sein Verhalten. Später wurde es dann besser, auch wenn die sehr plötzliche Wesensänderung von ihm ziemlich überraschend kam. Gegen Ende hin mochte ich Samu unglaublich gerne und hätte noch gerne mehr von ihm gelesen.
Claire wird in ihrer Beziehung und von ihrer baldigen Schwiegermutter ziemlich klein gehalten und unterbuttert. Dies sorgt dafür, dass sie sich erst im Laufe des Buches wirklich findet und erst erkennen muss, wie stark sie eigentlich wirklich ist. Ich brauchte etwas, um mit ihr wirklich warm zu werden, aber dann habe ich sie doch noch in mein Herz geschlossen. Am Anfang war sie mir einfach etwas zufolgsam und unterwürfig. Später bricht dann aber das Feuer aus ihr raus, das ziemlich Schwung in die Handlung bringt.
Im Buch werden auch das Thema Narzismus angesprochen. Claire führt am Anfang eine Beziehung mit Ray einem absoluten Narzisten, wie er im Buche steht. Auch die ziemlich schwierige Situation mit ihrer Schwiegermutter in Spe wird beleuchtet und wie sehr Claire wirklich darunter zu leiden hat.
Ich mag es sehr gerne, wenn ein Buch nicht nur an der Oberfläche bleibt und leichte Themen behandelt, sondern auch in die Tiefe geht.
Mein Fazit:
Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen. Am Anfang hatte ich so meine Probleme, aber im Laufe der Geschichte wurde es sehr viel besser und ich konnte sie wirklich genießen. Die Beschreibung der Landschaft in Kanada lädt wirklich zum Träumen ein, was dem Buch einen besonderen Flair gibt.
Ganz liebe Grüße,
Niknak
Politische Bündnispartner oder Feinde?
Mileans Erben von Lara Eliasch
Inhalt:
(Klappentext)
Die Rebellen sind geschwächt, Zephanian unterliegt dem Einfluss der lysischen Gedankenweber.
Yola weiß, dass sie handeln muss, und macht sich mit ihren Gefährten auf eine riskante Reise ins Nachbarland Ogam. Ihre Mission: Ein Bündnis mit dem Kalifen schließen, um Milean aus den Fängen der lysischen Besatzer zu befreien.
Doch schon an der Grenze wird die Gruppe bedrängt und erfährt Yola am eigenen Leib, dass ihre Drachenhaut eine ganz eigene Rolle in Ogam spielt.
Als sie dann auch noch von Arodon und ihren Gefährten getrennt wird und allein um ihr Leben und ihre Ziele kämpfen muss, erkennt sie: Das Bündnis kann sie alles kosten, was ihr lieb und teuer ist ...
Mein Kommentar:
Das ist der zweite Band der Reihe. Vielen Dank an die Autorin, die mir das Buch im Rahmen einer Leserunde zur Verfügung gestellt hat. Dies beeinflusst meine Meinung aber in keiner Weise. Es ist definitiv von Vorteil, wenn man Band Eins kennt. Am Anfang des Buches befindet sich aber eine Zusammenfassung, um das Gedächtnis wieder aufzufrischen.
Der Schreibstil war, wie auch schon im Buch 1, flüssig und sehr angenehm zu lesen. Das Buch hat einige unheimlich spannende Szenen, wo es mir gar nicht mehr möglich war aufzuhören. Der Spannungsbogen beginnt ganz am Anfang der Geschichte und baut sich im Laufe der Handlung nur immer weiter auf.
Wie wir es bereits aus dem vorherigen Buch kennen, ist die Geschichte in der dritten Person geschrieben. Dieses Mal beschränkt es sich aber nicht nur auf die Sichten von Yola, Zeph und Aro. Auch andere Charaktere haben sich zu Wort gemeldet. Dies war ganz interessant, da dadurch der Gesamtüberblick um einiges besser war.
Man lernt die Charaktere noch besser kennen, was ihnen noch mehr an Tiefe verleiht. Manche Nebencharaktere von Band Ein haben in diesem Buch eine wichtigere Rolle, was ihnen noch mehr Leben einhaucht.
Yola muss Verantwortung übernehmen und einige wirklich schwere Entscheidungen treffen. Auch in diesem Buch entwickelt sie sich sehr weiter. Ich bin ziemlich stolz auf sie. Die Yola vom Beginn der Reihe hätte die meisten Hürden von diesem Buch nicht meistern können. Sie muss politische Entscheidungen treffen, die unweigerlich mit Opfern verbunden sind. Trotz ihrer Unsicherheit versucht Yola nur das Richtige zu machen.
Auch Aro verändert sich. Er ist nicht mehr der Waldjunge, der er einmal war. Seine Erlebnisse prägen ihn, aber er lernt auch immer mehr Yola zu vertrauen und ihr auch etwas zuzutrauen.
Zeph steht als König vor einigen Herausforderungen. Er ist umringt von Menschen, die versuchen ihn zu manipulieren und beeinflussen. In diesem schwierigen und herausfordernden Umfeld muss er auch noch rausfinden, wer sein Freund ist und wer gegen ihn arbeitet. Jeder hat seine persönlichen Ziele im Sinn probiert Zeph für sich arbeiten zu lassen, während er versucht den Überblick zu bewahren und sich selbst dabei nicht zu verlieren.
Einen großen Teil der Handlung nimmt die politische Situation Mileans ein. Wir können die Protagonisten dabei beobachten, wie sie Bündnisse schließen und versuchen die richtigen Entscheidungen zu treffen. Das war ganz spannend, vor allem weil es auch ein etwas anderer Ansatz als im ersten Buch ist.
Mein Fazit:
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, besser sogar als Band 1. Die Handlung nimmt schneller Fahrt auf und auch der Spannungsbogen ist konstant von Anfang an vorhanden. Man erfährt noch mehr von den Charakteren und schließt sie dadurch auch noch mehr ins Herz. Es bleiben noch einige lose Enden und Fragen übrig, die hoffentlich im nächsten Band der Reihe miteinander verknüpft und beantwortet werden. Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen und freue mich schon auf Band 3.
Ganz liebe Grüße,
Niknak










