Kunden em pfehlungen
Rezensionen von ReiShimura:
Die richtige Liebe zum falschen Zeitpunkt
Liebe - lieber nicht von Andy Jones
Sowohl Zoe als auch Henry müssen in diesem Buch das Ende einer Beziehung verarbeiten und verkraften. Die Gründe für die jeweiligen Trennungen könnten nicht unterschiedlicher sein und doch gibt es auch die eine oder andere Gemeinsamkeit.
Beide versuchen auf ihre eigene und teilweise auch unorthodoxe Art und Weise diesen doch großen Einschnitt in ihr Leben zu verarbeiten und "stolpern" dabei übereinander.
Auf den ersten Blick scheinen die beiden wie füreinander gemacht, aber der Zeitpunkt ihres Treffens ist mehr als schlecht.
Sowohl Henry als auch Zoe sind im Großen und Ganzen recht sympathische Charaktere. Ihre Handlungsweisen konnte ich meisten nachvollziehen und verstehen. Es gab aber auch die eine oder andere Episode, bei der ich nur den Kopf schütteln konnte. Autor Andy Jones schafft es sehr gut das Gefühlschaos der beiden Hauptpersonen zu beschreiben. Er lässt aber auch einige Dinge offen, so dass man sich selbst seine Gedanken machen und Schlüsse ziehen kann.
Erwartet hatte ich mir einen Liebesroman und in gewisser Weise ist es das auch. Aber so ganz anders als ich es mir erwartet habe. Die Liebe ist zwar allgegenwärtig, aber weniger in einer aufdringlichen und schnulzigen Art und Weise. Sie schlummert eher so vor sich hin und lässt sich immer wieder kurz blicken.
Im Gegensatz zu kitschigen Liebesromanen, die zwar schön zu lesen sind, die man aber schon nach wenigen Tagen wieder vergessen hat, hat mich dieses Buch wirklich berührt und beschäftigt mich auch noch Tage später. Vor allem die Botschaft, die das Buch mir vermittelt hat, gibt mir immer wieder zu denken. Und das zeichnet ein gutes Buch doch aus, dass es einen berührt und noch länger beschäftigt.
Rezensionen von CanYouSeeMe:
Hades
The Games Gods Play - Schattenverführt (Schattenverführt-Reihe 1) Schattenverführt-Reihe von Abigail Owen
"The Games Gods Play – Schattenverführt" von Abigail Owen ist in der Hörbuchfassung von Franziska Trunte gesprochen. Ich höre Hörbücher meist in einer schnelleren Geschwindigkeit, bei diesem Buch beinahe in doppelter Geschwindigkeit. Mir sind Hörbücher meist zu langsam eingesprochen.
Die Stimme der Sprecherin kann ich daher nur bedingt einschätzen, aber auch bei höherer Geschwindigkeit war diese noch sehr angenehm zu hören. Betonungen kamen gut heraus und haben den Inhalt unterstützt. Auch in erhöhter Geschwindigkeit hat mir Truntes Stimme hervorragend gefallen und die Sprecherin hat es geschafft eine ganz eigene Spannung in die Handlung zu übertragen.
Dieses Buch wird als "Eine epische Romantasy mit knisterndem Spice, dramatischem Plot und einer faszinierenden Welt der griechischen Mythologie, aus der man nicht mehr auftauchen mag." beworben und was soll ich sagen - genau so ist es!
Das Wolrdbuilding hat mir gefallen, eine scheinbar moderne Welt, in der die griechischen Gottheiten eine zentrale Rolle spielen und eine gewisse Magie dadurch Teil ist hat mir gut gefallen. Die Crucible-Spiele erinnern etwas an "Die Tribute von Panem", was einen spannenden Twist in die handlung bringt. und ausreichend neue Details hat um nicht wie ein Abklatsch zu wirken.
Lyra als Protagonistin war mir auch sehr sympathisch - und Hades... ach Hades. Den Gott der Unterwelt als Love-Interest zu platzieren finde ich sehr gelungen. Dabei ist das Maß an Spice moderat, was für mich in diesem Buch absolut ausreichend und gut platziert ist. Die sich anbahnende Liebesgeschichte zwischen den beiden gefiel mir sehr gut und tatsächlich habe ich die Story nicht aus den Händen legen wollen - ein echter Pageturner für mich.
Dieses Buch ist Band 1 und dank der Endung warte ich nun sehr gespannt auf den kommenden Teil.
Für mich ein absolutes Highlight dieses Jahres - uneingeschränkte Leseempfehlung!
Rezensionen von Anno:
Lesefreude garantiert
Das Haus der Bücher und Schatten von Kai Meyer
Historisch anmutender Roman, mit kriminalistischen Handlung und mystischer Atmosphäre.
Dieses Buch ist das dritte Buch aus Kai Meyers Feder, dass sich an Erwachsene richtet und nicht explizit seinem üblichen Fantasy-Genre zuzuordnen ist. Es greift, wie momentan sehr beliebt, das Thema Bücher auf, beschäftigt sich jedoch auch mit dem Schicksal und der Herkunft eines, dem Kommissars fremden Mädchens, sowie dem Verschwinden eines Autoren und Lektoren Paares einige Zeit zuvor.
Besonders beeindruckt hat mich dabei Meyers schriftstellerische Fähigkeit die Geschehnisse in mystischem Licht erstrahlen zu lassen. Man spürt die Atmosphäre der Handlung deutlich, was dieses Buch zu einem ganz besonderen Erlebnis werden lässt. Zusammenhänge wurden gut herausgearbeitet, bleiben lange verborgen und halten die Spannung dadurch sehr hoch. Lesefreude ist garantiert.
Rezensionen von Anno:
Sehr viel Zufall
Neun Tage Wunder von Kristina Moninger
Diese Geschichte wird getragen vom Zufall und dem Verdrängen alter Gefühle, welche dank eines Plakates und Bens Arbeit wieder hervorzutreten drohen und nicht nur Annis Leben erschüttern. Zugrunde liegen alledem diese neun magischen Tage mit Lukas. Damals.
Anni, das Bindeglied beider Geschichten und Mittelpunkt der Handlung blieb mir bis zuletzt leider etwas fremd.
Viel greifbarer und realer empfand ich dagegen die Männer Ben und Lukas. Aber um wirklich in der Geschichte aufzugehen fehlte mir dennoch ein Hauch mehr Realität. Der Zufall, der diese Menschen zusammenführte, wurde zwar logisch begründet, doch empfand ich ein doppeltes Bemühen des Schicksals dennoch eher unglaubwürdig. Die Geschichte selbst ist schön und gefühlvoll und trotz einiger Längen abwechslungsreich und, besonders wenn man sich mit dem Zufall zu arrangieren weiß, doch sehr lesenswert.
Rezensionen von Sago:
Das unmöglich einzufangene Meer
Die blaue Stunde von Paula Hawkins
"Vanessa Chapman war keine Bildhauerin, sie war Malerin und Keramikkünstlerin. Doch da war das Werk, schön und sonderbar, ein zartes Mysterium, das perfekte Rätsel."
Vanessa Chapmans Werke stehen nach ihrem Tod hoch im Kurs. Als bei einer Ausstellung ein Anthropologe behauptet, seine Meinung nach enthalte eine ihrer Skulpturen eine menschliche Rippe, entsteht der Verdacht, ihr Leben könnte so geheimnisvoll gewesen sein wie ihre Werke.
James Becker, der Kurator der Stiftung, die Vanessas Kunst geerbt hat, reist auf die abgelegene Insel Eris, in der Hoffnung, in Vanessas Nachlass Hinweise zu finden, dass Vanessa von der Herkunft des Knochens nichts wusste.
Die Story wimmelt nur so von Geheimnissen, so dass man rätselt, wer hier alles Leichen im Keller haben könnte. Mit gutem Grund ist das Buch nach der blauen Stunde der Dämmerung benannt, in der die Dinge häufig nicht so sind wie sie scheinen.
Wunderbar atmosphärisch erschafft Paula Hawkins die Kulisse einer isolierten Insel und nimmt bewusst Bezug auf die düstere Erzählkunst von Daphne duMaurier. Die Handlung wird aufgelockert von Erinnerungen, Zeitungsausschnitten und Tagebucheintragungen. Aber welcher Erzählperspektive kann man trauen? Paula Hawkins gewährt psychologisch versiert Einblicke in gequälte Seelen, formuliert brillant und erzählt unvergleichlich spannend.
Rezensionen von Pusteblümchen:
Ein äußerst aufwühlender Thriller
Finsteres Herz von Holger Karsten Schmidt
Ich habe schon lange keinen Thriller mehr gelesen, der mich dermaßen gefesselt hat wie dieser.
Die Handlung ist komplex, besteht aus mehreren Erzählstränge, vielschichtigen Charakteren und ist dabei nah an der Realität.
Die Protagonisten sind greifbar und authentisch, da auch ihre Vergangenheit und ihr Privatleben nicht außen vor bleibt.
Ich musste mich beim Lesen allerdings ein wenig bremsen. Die Handlung ist durchaus komplex und durch den Wechsel in den Zeitebenen muss man schon genau aufpassen und darf nichts überlesen.
Es ist ein Plot mit Sogwirkung, in dem auch mit Grausamkeit und Brutalität nicht gespart wird.
Lange Zeit bleibt vieles im Unklaren und erst kurz vor Ende wird alles durch einen rasanten Showdown schlüssig erklärt.
Insgesamt ist es ein aufwühlendes Buch mit unvorhersehbaren Wendungen und enormer Spannung.
Rezensionen von Rodar:
Mein Kind ist begeistert
Leserabe Sonderausgaben - Deine große Leseraben Vorschul-Box von
Die Leseraben Box hat sofort nach Ankunft bei uns zu Hause für große Begeisterung gesorgt. Sie ist für Kinder in der Vorschule empfohlen und dieser Empfehlung kann ich selbst zustimmen bzw. die Box ab 5 Jahren empfehlen.
Neben einem Buch für die Vor-Lesestufe, mit vielen Bildern als Wortersatz zum gemeinsamen Entdecken, bietet die Box den Vorschülern weitere Möglichkeiten, sich den verschiedenen Buchstaben zu nähern.
Das Poster dient dazu, die verschiedenen Buchstaben mit Beispielwörtern kennenzulernen, denn diese werden für das Memory und Quartett benötigt. Ich selbst fand es verblüffend, wie schnell mein Kind spielerisch die Buchstaben lernte. Die Kenntnisse beschränkten sich zuvor auf den eigenen Vornamen.
Gemeinsam hatten wir so sehr viel Spaß beim Lernen und die Spiele sowie auch das enthaltene Puzzle in der Box, gehören nun auf jeden Fall zu den neuen Lieblingsspielsachen bei uns.
Die Box ist insgesamt eine schöne Geschenkidee für alle Kinder, die die Buchstaben bisher noch nicht kennen.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Miriam Brandl:
Honey von Victor Lodato
Die Protagonistin Ilaria, genannt Honey, gehört zu den literarisch vernachlässigten Randgruppen: sie ist eine alte Frau – sorry Honey!... ich meinte natürlich: eine ältere Dame! Denn sie ist immerhin 82 Jahre alt. Außerdem ist sie „kapriziös, überspannt und eitel bis ins Mark“.
Sie kehrt nach einer langen Karriere als Expertin in einem großen Auktionshauses wieder zurück an den Ort ihrer Kindheit und Jugend – und damit in ein Minenfeld an Erinnerungen.
Sie muss feststellen, dass man weder Heimat noch Familie abschütteln kann.
Aber ihre Erinnerungen – oft genug alkohol- oder/und valiuminduziert – verwandeln sich langsam in eine grundehrliche Auseinandersetzung mit ihrer Leben, ihrem persönlichen Narrativ davon. Eine radikale Konfrontation mit den Geistern ihrer Vergangenheit. Es geht im Endeffekt um Schein und Sein, um Familie und Freunde, um Bedauern und Freude, um Versöhnung und Vergebung, um das Leben im allgemeinen und Sterben im besonderen.
Große Themen, aber der Autor versteht es mit Wortwitz und Ironie (Honey ist oft großartig selbstironisch) die Schwere abzumildern. Ein Roman, der sich leicht lesen lässt, schnell (zu schnell) fertig gelesen ist... und dann lange nachhallt.
Unbedingt lesenswert!
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Eine Leseempfehlung!
Unter deutscher Besatzung von Tatjana Tönsmeyer
Dieses Sachbuch beschäftigt sich mit jenen Gebieten Europas, die von Deutschen Truppen besetzt worden sind. Betroffen sind auf dem Höhepunkt der deutschen Machtentfaltung im Zweiten Weltkrieg rund 230 Millionen Menschen von Norwegen bis Griechenland und von Frankreich bis in die Sowjetunion.
In elf Kapitel wird untersucht, wie das Zusammenleben von Okkupanten und Okkupierten funktioniert oder eben nicht funktioniert hat.
Kapitel 1: „Sie kommen!“
Kapitel 2: Besetzte Gesellschaften
Kapitel 3: Besatzer und Besetzte
Kapitel 4: „Vor dem Verzehr von Katzenfleisch wird gewarnt“
Kapitel 5: Die eigenen vier Wände
Kapitel 6: Arbeiten für den Feind
Kapitel 7: Papiere, Papiere, Papiere
Kapitel 8: Dazugehören Wollen
Kapitel 9: Ausgeschlossen Werden
Kapitel 10: Nein Sagen
Kapitel 11: Gewalt - und die neue soziale Ordnung unter Besatzung
Dieses Buch ist nichts für Zartbesaitete, denn Augenzeugen berichten von willkürlichen Anordnungen und Gewalt. Es sind die Okkupierten, die hier zu Wort kommen. Tatjana Tönsmeyer hat erstmals die Geschichte des deutsch besetzten Europas aus der Sicht der Besetzten geschrieben. Auch unterscheiden sich die Bericht, ob sie nämlich aus westlichen oder östlichen Gebieten stammen. Hat die Bevölkerung im Westen noch einen winzigen Handlungsspielraum, so gilt dies für Menschen im Osten nicht.
Dieses dunkle Erbe der deutschen Besatzer trübt manchmal bis heute das Verhältnis einiger europäischer Nachbarländer zu Deutschland, wie die in Polen immer wieder aufflammende Diskussion um Reparationszahlungen Deutschlands beweisen.
Fazit:
Schwere Kost, die aber aus der interessanten Perspektive der Okkupierten verfasst ist. Dafür erhält dieses Sachbuch 5 Sterne.
Rezensionen von Minangel:
Leider zu wenig historisch korrekt, doch einige schöne Lesestunden garantiert
Das Wunder der Tannenbäume von Claudia Romes
Meine Meinung: Sehr habe ich mich über eine historisch angehauchte Erzählung rund um den ersten Christbaum gefreut. Im ersten Drittel sind die damaligen Gegebenheiten und Rollenbilder (hartherziger Pfarrer, gönnender Nachbar, neidische Bäckersfrau) sehr gut herausgearbeitet und man fühlt mit Anneliese mit und ist hautnah dabei, als sie zur Vollwaise wird.
Und im Wintermärchen darf auch eine Gönnerin nicht fehlen, welche das Potential von Anneliese erkennt. Hervorheben möchte ich auch die tragende Rolle des Geschichtenerzählers. Dass sie dann an den Hof kommt, hat mir gut gefallen – von einem Extrem ins andere. Da ich nicht spoilern möchte, kann ich nur sagen, dass ich mit einigen Handlungssträngen im letzten Drittel nicht konform gehen konnte und mir hier mehr gefallen hätte, wenn es an die Handlung vom Anfang angepasst gewesen wäre. Das Setting im Schwarzwald hat mich für einiges entschädigt und ich habe die Naturbeschreibungen genossen.
Mit rosa Zuckergussbrille und zugekneiftem Auge kann ich mich über die Erzählung und den Schluss freuen.
Fazit: eine nette Erzählung, wobei man historisch einige Äuglein zudrücken muss. Für einige schöne Lesestunden gut geeignet. Vor mir gibt es 3 Sterne aus dem Schwarzwald.











