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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Marie aus E.:

Miep! Herzerwärmender Fantasy-Roman

Spellshop von Sarah Beth Durst

Ich bin gar nicht so der Fantasy-Fan und lese nur sehr selten etwas aus dem Genre.

Dieses Buch hier ist aber so großartig, dass ich es regelrecht verschlungen habe.
Es geht um Kiela - Bibliothekarin in der Großstadt des Reiches. Eigenbrötlerin und vollauf zufrieden mit nur einem Sozialkontakt - nämlich ihrer sprechenden Zimmerpflanze.

Dann gibt es aber eine Revolution und Kiela muss fliehen. Ein paar Kisten mit Büchern aus der Bibliothek kann sie retten. Und es sind nicht irgendwelche Bücher, es sind Zauberbücher. Es ist natürlich streng verboten, diese aus der Bibliothek zu entfernen und noch viel mehr sie bestimmungsgemäß zu verwenden.
Aber Kira bleibt gar nichts anderes übrig.

Sie flüchtet auf eine Insel und dort wird es so richtig cosy. In einem gemütlichen Cottage mit verwunschenem Garten, lecker Marmeladen und neuen Freunden. Plus einem äußerst sympathischen Nachbarn.
Doch dann holt Kiela die Vergangenheit ein.

Die Fantasywelt, die hier beschrieben wird, ist einerseits so cosy, dass man sofort auf die Insel ziehen möchte. Die Inselbewohnerinnen und Bewohner sind allesamt so nett (naja, eine Ausnahme gibt es natürlich immer) und das Leben dort trotz aller Widrigkeiten so angenehm.
Ich habe mein Herz ja total an einen kleinen sprechenden Kaktus (aka "vernunftsbegabte Sukkulente, die Poesie genießt") verloren, der zwar immer nur "Miep" sagt, das aber in ganz vielen Bedeutungen. Aber auch die anderen Charaktere sind einfach nur schön beschrieben.

Damit es aber nicht zu idyllisch wird, gibt es die "böse Welt da draußen", fernab der Insel, die strengen Gesetze des Reiches und damit ist auch die nötige Portion Spannung gegeben.

Ein Buch, so fein wie ein Glas Himbeermarmelade, so cosy wie Zimtschnecken und so spannend wie eine gute Achterbahnfahrt. Wilde Kombi - einfach gut.

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Rezensionen von ReiShimura:

Gesellschaftskritisch und unterhaltsam

Zwei vernünftige Erwachsene, die sich mal nackt gesehen haben von Anika Decker

Obwohl das Cover eigentlich nicht wirklich aussagekräftig oder besonders ist, hat es mich sofort angesprungen. Ein kurzer Blick auf den Klappentext hat mich in meiner Meinung verstärkt, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss. Erwartet hatte ich mir einen leicht skurrilen und sarkastischen Liebesroman, bekommen habe ich… Ja was eigentlich?

Diese Frage konnte ich für mich noch nicht abschließend beantworten.

Ein Liebesroman ist es nicht im herkömmlichen Sinne, wenn auch natürlich Liebe ein wichtiges Thema ist. Ich glaube nicht, dass man diesem Roman wirklich einen eindeutigen Stempel geben kann. Denn neben der Liebe gibt es hier auch eine große Portion Feminismus und Gesellschaftskritik.

Klingt im ersten Augenblick nach ziemlicher schwerer Kost, doch Autorin Anika Decker verpackt diese Themen so geschickt in eine gute Story, mit normalen und doch besonderen Charakteren, dass man dies alles gut wegstecken kann. Das Buch regt aber durchaus zum Nachdenken und Hinterfragen ein.

Die Geschichte wird aus Sicht von den verschiedensten Personen erzählt, Großteils aber aus Sicht von Nina und ihrer Schwester Lena. Auf den ersten Blick sind die Schwestern so unterschiedlich wie Tag und Nacht und verhalten sich deswegen wie Hund und Katz. Je besser man die Schwestern jedoch kennenlernt, umso mehr sieht man wie ähnlich sie sich eigentlich sind, auch wenn sie dies selbst nicht wahrhaben wollen.

Der Schreibstil war für mich zu Beginn ein wenig gewöhnungsbedürftig und ich habe einige Zeit gebraucht, bis ich damit zu recht gekommen bin. Womit ich mich bis zum Schluss nicht wirklich anfreunden konnte, waren die Kapitellängen. Manche waren unfassbar kurz und ich fand es schade, dass schon wieder die Perspektive gewechselt wird. Andere waren so lang, dass ich das Gefühl hatte, dass sie nie mehr enden. Dies ist für viele sicher kein Problem, da ich aber ungern in der Mitte von einem Kapitel zu lesen aufhöre, war das für mich störend.

Abschließend kann ich sagen, dass ich mich mehr als nur gut unterhalten gefühlt habe, wenn auch anders als vor dem Lesen gedacht. Eine Verfilmung des Buches würde ich mir auch auf jeden Fall anschauen. Ich denke, hier ist wirklich Potenzial für einen guten Film vorhanden.

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Rezensionen von ReiShimura:

Streiten gehört zum Leben

Streit! Und nun? Das artgerecht-Bilderbuch von Nicola Schmidt von Nicola Schmidt

Die Autorin und ihre artgerecht Bücher sind mir zwar ein Begriff, aber bis dato habe ich keines der Bücher gelesen, da die Meinung doch stark auseinander gehen. Das Nicola Schmidt jetzt aber auch ein Bilderbuch herausgebracht hat, hat mich dann doch neugierig gemacht.
Die Grundsatzidee ein Bilderbuch für die Kleinen zum Thema Streiten zu machen, finde ich sehr gut.

Denn das es früher oder später einmal Streit geben wird, ist klar, dies lässt sich ja nicht wirklich vermeiden. Und gerade hier finde ich es besonders wichtig den Kindern zu helfen, auf vernünftige und zufriedenstellende Art und Weise das Problem zu lösen. Also eigentlich sehr gute Grundvoraussetzungen.
Leider habe ich bereits nach ein paar Seiten gemerkt, dass die Botschaft zwar sehr gut und wichtig ist, mir persönlich die Umsetzung aber nur mäßig gefällt. Die Zeichnungen sind eigentlich schön gemacht, wenn auch für meinen Geschmack ein wenig zu schreiend. Manche Tiere habe ich erst auf den zweiten Blick erkannt, gerade die Hirsche fand ich nicht besonders gut getroffen. Ich denke, dass es meinem Sohn da nicht anders gehen wird.
Die Gründe, warum die Tierkinder streiten, waren alle nachvollziehbar und sind gerade für kleine Kinder wirklich aus dem Leben gegriffen. Leider finde ich die Texte nicht besonders ansprechend und es macht mir keinen Spaß sie vorzulesen. Ich kann schwer in Worte fassen, warum dies der Fall ist, aber irgendwie klingt es für mich zu gestellt und gekünstelt.
Das Nachwort richtet sich dann eher an die Erwachsenen und hier werden noch einmal die wichtigsten Strategien zusammengefasst, wie man am besten Streit Kindern schlichtet, bzw. wie man die Kinder anleitet, dies selbst zu machen.
Ich habe in dem Buch einiges gelernt und werde versuchen so gut es geht alles bei meinem Kind umzusetzen. Ich denke aber nicht, dass dies ein neues Lieblingsbuch meines Sohns und mir werden wird.

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Rezensionen von Internetmaus:

Schicksalsjahre

Die Töchter der Ärztin von Helene Sommerfeld

Was in der Kaiserzeit 1876 mit der 13-jährigen Gärtnerstochter Ricarda begann, findet seinen Abschluss im Jahre 1932.
Eine spannende Buchreihe, die nun leider nicht mehr fortgesetzt werden kann, da der Tod das Autorenpaar trennte. Ich hatte in diesem Teil manchmal das Gefühl, das die Zeit, die Serie zu Ende zu bringen, drängte.

Die Schauplätze sind Berlin und Kalifornien. Dort haben sich Toni und Henny, Ricardas Töchter, ihr Leben eingerichtet. Auch auf das brandenburgische Gut Freystetten, wo alles seinen Anfang nahm, kehren wir zurück.
Im letzten Band sind diese beharrlichen Frauen, wieder Mittelpunkt. Sie müssen Entscheidungen treffen, die ihren Lebensweg ändern. Kritisch und konstruktiv zu denken hat Ricarda Thomasius ihren Töchtern vorgelebt. Sie selbst hat eine harte Schule als Mündel der Komtess Dr. Henriette von Freystetten, die auch ihre Mentorin war, durchlaufen.
Krankheit, Tod, Kinderwunsch, Vergewaltigung. Die Stellung einer verheirateten Frau. Wichtige Themen, mit der sich diese Buchreihe befasst.
Der herrschende Zeitgeist ist gut erkennbar. Victor und Henny werden vor schwierige Entscheidungen gestellt. Für Antonia geht ein Wunsch in Erfüllung. Bildhaft und flüssig geschrieben, bin ich durch die Seiten geflogen. Historische Persönlichkeiten wurden in die Handlung mit eingeflochten. Es ist spürbar, wie die NSDAP ihren Einfluss stärkt und wohin sie das Volk führen will. Durch die hohe Arbeitslosenzahl hat die Nazipartei ein einfaches Spiel.
Das Cover ist passend zu den Vorgängern gestaltet. Stadtpläne von Berlin und Los Angeles sowie der Routenplan des exklusiven Riviera Express sind sehr dienlich. In der hinteren Buchklappe hilft der Stammbaum der weit verzweigten Familien Thomasius und Freystetten dem Leser.
Schade, dass wir die Protagonisten nicht mehr durch die kommenden Zeiten begleiten können.
Sehr gern las ich diese komplette Reihe, die ich absolut empfehlen kann.

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Rezensionen von ReiShimura:

Die Bibliothek die die Welt zusammen hält

Mondia-Dilogie 1: Silent Secrets von Alexandra Flint

Schon nach wenigen Seiten war ich von dem Buch wie gefesselt. Der Prolog hat mich sofort in seinen Bann gezogen und auch wenn ich noch keine Ahnung hatte, wohin die Reise geht, wollte ich unbedingt mehr davon.
Dieses Gefühl hat sich dann leider nach dem ersten Teil des Buches ein wenig gelegt. Der Spannungsbogen, der zu Beginn rasant in die Höhe geschossen ist, flachte dann auch wieder fast gleich rasant wieder ab.

Lange Zeit dümpelte die Geschichte vor sich hin und auch wenn eigentlich viel passierte, war es doch irgendwie immer das gleiche. Ich habe das Buch dann auch für einige Zeit auf die Seite gelegt und musste mich selbst dazu überreden es fertig zu lesen.
Gegen Ende hin kam dann wieder ein wenig mehr Spannung auf und nach Abschluss des Buches, kann ich es kaum erwarten den zweiten Teil der Mondia Dilogie zu lesen.
Prinzipiell gefällt mir der Schreibstil von Alexandra Flint sehr gut und auch die Idee hinter der Geschichte finde ich spannend. Ähnlichkeiten mit anderen Büchern gibt es natürlich, das lässt sich ja kaum vermeiden. Trotzdem finde ich die Idee neuartig und außergewöhnlich.
Die Protagonisten sind bis zu einem gewissen Grad normale, junge Erwachsene. Auf der anderen Seite tragen beide eine besondere Fähigkeit in sich, wobei Remy dies erst recht spät bemerkt, während Sim von klein auf damit konfrontiert war. Diesbezüglich hätte ich mir mehr Details erhofft. Gefühlt kratzt Alexandra Flint immer an der Oberfläche und verzichtet darauf in die Tiefe zu graben.
Auch die "Geheimgesellschaft" rund um die Mondia wird zwar immer wieder thematisiert, aber auch hier fehlen mir viele Informationen. Möglicherweise ist dies aber auch so von der Autorin gewünscht, um das Geheimnisvolle aufrecht zu erhalten für den zweiten Teil. Ich hoffe wirklich, dass sich im nachfolgenden Band einige meiner Fragezeichen lösen werden, die jetzt in meinem Kopf vorhanden sind.
Ich hatte sehr hohe Erwartungen an das Buch und bin ein klein wenig enttäuscht. Der Prolog war unglaublich vielversprechend und spannungsgeladen. Ich hatte wirklich gehofft, dass es in dieser Tonart weitergeht. Schade, denn die Geschichte hätte mehr hergegeben. Ich setze jetzt meine Hoffnungen in den zweiten Teil. Den werde ich nämlich auf jeden Fall auch lesen.

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Rezensionen von nil_liest:

Generationsübergreifend vor der Kulisse von Maine

Die Frauen von Maine von J. Courtney Sullivan

"Die Frauen von Maine" von J. Courtney Sullivan ist wieder mal ein klassischer amerikanischer Roman, der die Geschichten mehrerer Generationen von Frauen der Familie Flanagan beleuchtet. Im Mittelpunkt steht Jane Flanagan, deren Leben und Beziehungen die Erzählung prägen. Ich mag solche generationsübergreifenden Geschichten sehr gerne.

Der Roman zeichnet sich durch seine tiefgründige Charakterentwicklung und die Darstellung komplexer Familienbeziehungen aus. Der Autorin gelingt es, die individuellen Herausforderungen und Geheimnisse der Frauen authentisch darzustellen und dabei die zeitlosen Themen Liebe, Verlust und Vergebung zu erforschen.
Die Kulisse des ländlichen Maine verleiht der Geschichte eine besondere Atmosphäre und unterstreicht die emotionale Tiefe der Erzählung. Die Beschreibungen der Landschaft und der örtlichen Gemeinschaft tragen dazu bei, die Leserinnen und Leser in die Welt der Flanagans zu entführen.
Besonders gut ist das generationsübergreifende eingefangen und ein vielschichtiges Porträt der Familie ist gezeichnet. Die Übersetzung von Monika Köpfer und Henriette Zeltner-Shane ist aus meiner Sicht gelungen, da sie den Ton und die Nuancen des Originals bewahren.
Fazit: Für alle Fans von Familiengeschichten und von der rauen und zugleich schönen Küste von Maine. Eine emotionale Reise, die Komplexität familiärer Bindungen beleuchtet.

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Rezensionen von Anndlich:

Saint Realty

To Die For von Lisa Gray

Ein atemberaubendes Strandhaus in Malibu steht zum Verkauf und das Maklerbüro "Saint Reality" von David und Diana hat die Möglichkeit das Haus bereits vor allen anderen an interessierte Käufer anzubieten. Für die Makler und Maklerinnen des Büros geht es dabei um eine Provision von einer Millionen Euro und für Andi, Hunter, Krystal, Myles und Verona ist klar, dass sie den Deal für sich gewinnen wollen.

Alle fünf benötigen das Geld dringend, jeder hat seine ganz eigenen Motive. Als am Tag der offenen Tür im Pool des Strandhauses eine Leiche gefunden wird, zeigt sich die tödliche Seite des Wettkampfs - doch wer hat für Geld alle moralischen Fragen gebrochen?

To Die For von Lisa Gray ist ein Thriller, der einen bereits zu Beginn mitten ins Geschehen wirft und unfassbar schnell eine Sogwirkung entwickelt. Durch Perspektiv- und Zeitwechsel, kurze Kapitel und einem guten Schreibstil wollte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

Der Autorin gelingt es geschickt, ein Mysterium um die Identifikation der Leiche und die Tatumstände zu schaffen und gleichzeitig genug Informationen einzustreuen, um mich zum Miträtseln und Theorien entwickeln zu animieren.

Durch die Perspektiven, die wir erhalten, bekommen wir auch einen guten Einblick in das Geschehen und Leben der Charaktere. Neben den fünf Makler und Maklerinnen, erhalten wir auch einen Blick in die Perspektive des Ermittlers Aribo; der Fokus liegt jedoch auf der Maklerin Andi Hart. Die Charaktere sind nicht sehr tiefgründig, was sich in dieser Geschichte aber keineswegs negativ auswirkt, wir erfahren gerade so viel, um sie mehr oder weniger sympathisch zu finden.
Die Zeitstränge sind in ein „Davor“ und „Danach“ eingeteilt und wechseln sich unregelmäßig ab.

To Die For ist ein Thriller, der über das große Rätsel nach dem oder der Schuldigen kommt und einem dazu animiert, eigene Theorien zu entwickeln und Tatmotive auszuklügeln und obwohl wir viel mitbekommen, konnte auch das Ende nochmal für eine kleine Überraschung sorgen.
Einzig der Epilog und ein paar wenige zu konstruierte Aspekte konnten mich nicht überzeugen.

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Rezensionen von ReiShimura:

Fiktion und Realität

To Die For von Lisa Gray

Elvis Presley wird nicht ohne Grund als "The King" bezeichnet. Er war eine unglaublich faszinierende Persönlichkeit und seine Musik ist auch heute noch beliebt und bekannt. Ein Roman, der sich um Elvis dreht bzw. in dem Elvis eine große Rolle spielt war für mich daher eine Pflichtlektüre.

Ein Teil der Geschichte spielt im "Jetzt" und erzählt die Geschichte von Cory Beth und ihrer Suche nach ihrem Vater oder vielleicht eher nach der Suche zu sich selbst. Der zweite Teil der Geschichte wird aus der Perspektive von Honey, Cory Beths Mutter erzählt und spielt im letzten Lebensjahr von Elvis.
Autorin Kim Wright vermischt auf wunderbare Weise eine fiktionale Geschichte mit realen Erlebnissen aus Elvis Leben. Dies schafft sie so gut, dass man sich beim Lesen ohne Schwierigkeiten vorstellen kann, dass auch die fiktionalen Elemente wirklich genauso stattgefunden haben könnten.
Der Schreib- und Erzählstil der Autorin ist angenehm flüssig und ich konnte recht schnell in die Geschichte eintauchen. Gerade die Bereiche der Geschichte, die zu Elvis Lebzeiten spielen haben mich besonders fasziniert und ich denke, dass ich auch bald mal eine Elvis Biografie lesen werde.
Ein Spannungsbogen ist zwar vorhanden, dieser flacht zwischendurch aber immer wieder stark ab. Als wirklich spannend und fesselnd würde ich das Buch nicht unbedingt bezeichnen. Trotzdem hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen und ich wollte gar nicht mehr aufhören zu lesen.

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Rezensionen von Anno:

Sagenhaft

Jewel & Blade, Band 1 - Die Wächter von Knightsbridge von Anne Lück

König Artus Saga geht in die Verlängerung… Harper weiß nichts von ihrem Erbe als eines Tages ein Fremder im Juweliergeschäft ihrer Mutter erscheint und hat ein Schmuckstück überreicht mit den Worten sie solle ihn kontaktieren, falls etwas ungewöhnliches geschähe. Und das tat es tatsächlich! Visionen setzen bei ihr ein, die Harper nicht nur Artus näher, sondern sie auch auf die Spur ihres verschwundenen Vaters bringen.

Ich habe Harpers Geschichte als Audiobook gehört und bin sehr angetan von dessen Umsetzung und der sehr angenehmen Stimme, die mich tief ins Geschehen versetze. Auch das Aufgreifen einer alten Saga und deren zeitgenössisch, fantasievollen Fortführung gefiel mir gut. Das Konstrukt wirkte auf mich sehr glaubhaft und solide, dennoch kreativ und voller Überraschungen. Auch wenn der Weg sich rasch schon grob zu erkennen gibt, halten unvorhersehbare Geschehnisse und Rätsel die Spannung hoch. Als New-Adult-Romantasy ist der Fokus auf Liebe und Romantik eher gering. Mir persönlich aber störte dies nicht. Zu viel anderes interessantes geschieht. Und wer weiß, vielleicht entwickelt sich in den nachfolgenden Bänden noch mehr Romantik.

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Rezensionen von ReiShimura:

Die richtige Liebe zum falschen Zeitpunkt

Liebe - lieber nicht von Andy Jones

Sowohl Zoe als auch Henry müssen in diesem Buch das Ende einer Beziehung verarbeiten und verkraften. Die Gründe für die jeweiligen Trennungen könnten nicht unterschiedlicher sein und doch gibt es auch die eine oder andere Gemeinsamkeit.
Beide versuchen auf ihre eigene und teilweise auch unorthodoxe Art und Weise diesen doch großen Einschnitt in ihr Leben zu verarbeiten und "stolpern" dabei übereinander.

Auf den ersten Blick scheinen die beiden wie füreinander gemacht, aber der Zeitpunkt ihres Treffens ist mehr als schlecht.
Sowohl Henry als auch Zoe sind im Großen und Ganzen recht sympathische Charaktere. Ihre Handlungsweisen konnte ich meisten nachvollziehen und verstehen. Es gab aber auch die eine oder andere Episode, bei der ich nur den Kopf schütteln konnte. Autor Andy Jones schafft es sehr gut das Gefühlschaos der beiden Hauptpersonen zu beschreiben. Er lässt aber auch einige Dinge offen, so dass man sich selbst seine Gedanken machen und Schlüsse ziehen kann.
Erwartet hatte ich mir einen Liebesroman und in gewisser Weise ist es das auch. Aber so ganz anders als ich es mir erwartet habe. Die Liebe ist zwar allgegenwärtig, aber weniger in einer aufdringlichen und schnulzigen Art und Weise. Sie schlummert eher so vor sich hin und lässt sich immer wieder kurz blicken.
Im Gegensatz zu kitschigen Liebesromanen, die zwar schön zu lesen sind, die man aber schon nach wenigen Tagen wieder vergessen hat, hat mich dieses Buch wirklich berührt und beschäftigt mich auch noch Tage später. Vor allem die Botschaft, die das Buch mir vermittelt hat, gibt mir immer wieder zu denken. Und das zeichnet ein gutes Buch doch aus, dass es einen berührt und noch länger beschäftigt.

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