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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Ecinev:

Mörderische Therapie

Mordscoach von Lilli Pabst

Eigentlich kommt Psychotherapeutin Sophe Stach gut mit ihren Patienten klar, sie nimmt nur Privatpatienten die sich die 120 EUR je Stunde erstmal leisten müssen. Allerdings gibt es Ausnahmen, sowie Nils Bergmann den sie als fette Qualle bezeichnet. Als eines Tages eine junge Frau zu einem Erstgespräch kommt und beiläufig erwähnt, sie sei doch viel hübscher als Jakob gesagt hätte, passiert es.

Eigentlich ist es ein Unfall, dass Amelie mit dem Kopf gegen die Tür knallt aber plötzlich ist sie tot.

Was am Anfang noch als schwarze Krimikomödie herkommt, kommt nach vielen reflektierten Gedanken und eingestreuten Patientengesprächen mit 4 Toten und die Polizei in Gestalt eines Alain Delon ähnlichen Kommissars der meilenweit von der Lösung der dubiosen Todesfälle ist die alle mit Sophie zusammenhängen. Das Ende ist offen und läßt einem kopfschüttelnd zurück.
Manche Stellen sind lustig, dann gibt es immer wieder Rückblicke auf die schwere Kindheit von Sophie die es selbst nicht glauben kann wie leicht alles ging.

Der Schreibstil ist recht simpel und das Buch ist schnell gelesen ohne langen Nachhall. Irgendwie hätte ich mir etwas mehr erwartet.

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Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

Testleserin IDA, Tyrolia-Filiale Innsbruck (12 Jahre, Innsbruck)

Die Winterschwestern von Jolan C. Bertrand

Testleserin IDA, Tyrolia-Filiale Innsbruck (12 Jahre, Innsbruck)

Das Buch „Die Winterschwestern“, das von Jolan C. Bertrand geschrieben wurde, hat mir gut gefallen. Es handelt von Freundschaft, Streichen und Magie und es spielt in einer wunderschönen Winterlandschaft, die von Wikingern bewohnt wird.

Die Geschichte ist eigentlich schön, es hat mich aber etwas gestört, dass sie sehr glatt geschrieben ist, was heißt, dass es keine unerwarteten Wendungen oder Twists gibt. Das hat es nicht so spannend gemacht, das Buch zu lesen. Ich habe die Hauptigur Alfred und auch ein paar der Nebenfiguren jedoch sehr in mein Herz geschlossen.

Alfred, ein Wikingerjunge, lebt mit seinem Onkel Ragnar und seiner Großmutter in Nebeldorf, einem friedlichen Wikingerdorf. Als sein Onkel aufgrund eines Auftrags alleine in den Wald geht, wird Alfred von der Hellseherin des Dorfes gewarnt: Wenn er Ragnar nicht folgt, wir diesem etwas Schreckliches passieren. Voller Sorge macht sich Alfred auf den Weg, um seinen Onkel zu retten. Doch Ragnar wird von der großen Winterschwester entführt, die ihre verschwundene kleine Schwester vermisst. Um seinen geliebten Onkel zu retten, muss Alfred die kleine Winterschwester finden und sie zu ihrer großen Schwester zurückbringen. Doch da gibt es einige, die das verhindern wollen…

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Rezensionen von xdeano:

Macht neugierig auf mehr

Dorn. Hotel der Angst von Jan Beck

Jan Beck's Thriller „Dorn“ entführt die Leser in eine Welt voller Geheimnisse und unerwarteter Wendungen. Die Geschichte beginnt mit einem dramatischen Mord, der sofort fesselt und die Spannung schnell anzieht. Der flüssige Erzählstil sorgt dafür, dass man tief in die Handlung eintaucht, während Rückblenden und gut ausgearbeitete Charaktere die Beweggründe der Figuren nachvollziehbar machen.

Die Hauptfiguren, Simon Dorn, ein gebrochener ehemaliger Kriminalpsychologe, und die junge Polizistin Lea Wagner, bilden ein interessantes Ermittlerduo. Dorn, der in einem alten Familienhotel lebt und mit seiner Vergangenheit kämpft, bringt zusätzliche Tiefe in die Geschichte. Auch wenn die ersten Kapitel etwas verwirrend sind, nimmt die Spannung schnell zu, und die Puzzleteile setzen sich zusammen.

Becks Schreibstil ist bildhaft und temporeich. Kurze Kapitel und spannende Schauplätze wie das verfallene Hotel oder die Städte Wien und Hamburg halten das Tempo hoch. Auch die Nebenfiguren sind gut in die Handlung eingebunden.

Trotz der vielen Stärken gibt es einige Schwächen: Manchmal wirken die Charakterhandlungen unnatürlich, und das Finale ist etwas überladen. Trotzdem bleibt die Grundidee vielversprechend und lässt Raum für weitere Entwicklungen in den Folgebänden.

„Dorn“ ist ein gelungener Auftakt einer neuen Thrillerreihe, die sowohl Spannung als auch interessante Charaktere bietet. Ich bin gespannt, wie sich die Geschichte von Dorn und Wagner weiter entfaltet. Ein vielversprechender Start mit Potenzial nach oben!

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Rezensionen von Ecinev:

Midnight und Dawn

The Killer Profile von Helen Fields

Midnight Jones arbeitet bei einem Bio-Tech Unternehmen und analysiert Psychometrische Tests für verschiedene Kunden. Eines Tages stößt sie auf ein außergewöhnliches Profil, das nahelegt von einem Mörder zu sein. Bei ihrem Arbeitgeber stößt sie auf Granit, das Profil wird als Testfall oder Witz abgetan.

Auf dem Heimweg gerät sie in ein großes Polizeiaufkommen, eine junge Frau aus ihrer Nachbarschaft wurde grausam ermordet. Die Polizei die anhand von Überwachungskameras auf sie stößt glaubt auch nicht an die Entdeckung eines Mörders wegen eines psychometrischem Test.
Privat kümmert sie sich aufopferungsvoll um ihre Zwillingsschwester, Dawn die schwerstbehindert ist und auf ständige Betreuung angewiesen ist. Die Eltern der beiden haben sich vor einiger Zeit auf eine Weltreise begeben und überlassen Midnight die Pflege der Schwester.

Als wenig später eine weitere Frau in Midnights Umgebung gewaltsam ermordet wird, begibt sich Midnight selbst auf Nachforschung ohne zu ahnen, dass sie das nächste Ziet des Mörders sein könnte.

Dazwischen gibt es Kapitel vom Täter der eine automatische Mail von Necto erhalten hat, Glückwunsch, Midnight J. Wertet gerade deinen Test aus. Man erhält Einblicke in die Gedanken und Mordplanungen.

Beim Lesen kommt man direkt rein in die Geschichte und kann es bis zum Ende kaum aus der Hand legen, die kurzen persönlichen Einblicke in das Leben von Midnight bieten eine gute Abwechslung. Ich hatte den Eindruck, die Geschichte und die Beschreibung von Necto spielt irgendwann in der Zukunft. Der Schreibstil ist rasant mit nur wenigen Längen. Am Ende kann man das Buch nicht mehr weg legen.

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Rezensionen von Ecinev:

Ich will aber ...

Widder Willi will aber! von Romy Pohl

Ich will, wer kennt das nicht vom Nachwuchs in der Trotzphase. So geht es auch Widder Willi der eigentlich glücklich und zufrieden inmitten seiner Schafherde und jeder versucht auf seinen Willen einzugehen bis es ans Schlafengehen geht. Am Ende sitzt Willi erschöpft in einer Pfütze und trifft auf den kleinen Steinbock Hörnchen der keinen Bock auf Regeln und Bevormundung hat.

Ein sehr schönes Kinderbuch für die Kleinen zum Vorlesen und selberlesen. Besonders der Wortwitz macht dieses Buch auch für Erwachsene zu einem netten Buch für zwischendurch. Die Illustrationen sind zauberhaft und die einzelnen Tiere werden gut gezeichnet.

Genauso wie die Tiere müssen auch die Kinder ihre Grenzen erfahren und ihren Willen durchsetzen bis sie später von der Kein-Bock Phase abgelöst werden und am Ende über ihren Schatten springen.

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Rezensionen von Ecinev:

Mord auf den Schären

Still ist die Nacht von Sandra Åslund

Mittsommer in Schweden, Kriminalinspektorin Maya Topelius nimmt sich eine Auszeit bei einem Yoga Retreat ihrer Freundin Emeley. Bereits am ersten Abend kracht es bei den beiden mit einem lang gehüteten Geheimnis über Mayas Mutter. Der Abend verläuft feucht-fröhlich für alle bis die Ernüchterung kommt, im Schilf liegt ein Toter.

Es handelt sich um Carl eine feste Größe der kleinen Schäreninsel. Maya ruft ihre Kollegen und ermittelt undercover im Retreat. Wenig später wird eine weitere Leiche gefunden und die Insel wird erst einmal abgeriegelt, keiner darf diese mehr verlassen was unter den Yoga Teilnehmern zu Angst und Wut führt. An ein entspannendes Retreat ist nicht mehr zu denken.

Am Ende schafft es Maya das Vertrauen der Dorfbewohner zu erhalten und kann sich unbemerkt umhören. Als ein Sturm die Insel unzugänglich macht wird es gefährlich.

Der zweite Teil um Maya Topelius verlangt einiges an Vorwissen von den Freundinnen von Maya, läßt sich aber auch alleine ganz gut lesen. Manche Längen hat das Buch aber es hat mich dennoch gut unterhalten. Der Spannungsbogen ist nicht gleichbleibend aber dennoch gegeben. Der Schreibstil ist eher ruhig, viele Beschreibungen der Insel, der Bewohner. Aber auch viele persönlichen Gedanken die zur Sprache kommen. Ich bin jetzt schon neugierig auf den letzten Band der Reihe.

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Rezensionen von KimVi:

Knisternde Liebesgeschichte

Playing Games von Riley Hart

Tyson ist der Star-Lacrosse-Spieler der Uni, kommt aus reichem Haus und alle Herzen scheinen ihm zuzufliegen, da er unheimlich charmant ist. Also ein echter Sonnenschein, im Gegensatz zu Braxton, der  nicht nur eine kriminelle Vergangenheit hat, sondern auch einen Vater, der im Knast sitzt. Braxton ist eher der düstere und mürrische Typ, der eigentlich alles verabscheut, was Tyson ausmacht.

Dennoch knistern zwischen den beiden die Funken.....

"Playing Games" ist der Auftakt der Franklin-University-Reihe. In diesem Band stehen Tyson und Braxton im Mittelpunkt der Ereignisse. Die Handlung wird in der Ich-Form, abwechselnd aus der Sicht der beiden Hauptprotagonisten, geschildert. Dadurch kann man nicht nur in ihre Gedanken und Gefühle eintauchen, sondern hautnah miterleben, wie sie aufeinander wirken. Und da gibt es gerade anfangs einiges zu erleben. Man spürt vom ersten Moment das Knistern zwischen den beiden, dennoch wollen sich beide nicht eingestehen, was gerade passiert. Die Wortgefechte, die sie sich liefern, sind einfach herrlich. Obwohl die Kapitel mit dem Namen des Protagonisten gekennzeichnet sind, in dessen Haut man quasi steckt, sollte man konzentriert lesen, da sich die beiden ähneln und man dadurch manchmal vergisst, wer gerade seine Sicht der Dinge schildert. 

Beide Charaktere wirken vom ersten Moment an sympathisch. Durch die gewählte Perspektive kann man hinter ihre Fassaden schauen und erkennen, um was für wunderbare Menschen es sich handelt. Es macht wirklich Spaß, ihre Liebesgeschichte zu verfolgen. Es gibt einige spicy Szenen. Die Autorin versteht es hervorragend, diese zu schildern. Allerdings gab es, für meinen Geschmack, zu viele davon, wodurch die Handlung auf mich etwas eintönig wirkte. Aber das ist nur mein persönliches Empfinden. 

Nichtsdestotrotz überzeugt die Liebesgeschichte durch sympathische Charaktere und herrliche Wortgefechte. 

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Rezensionen von Ecinev:

Von Hausbesetzern und Klimaklebern

Tage mit Milena von Katrin Burseg

Annika führt ein ruhiges Leben in Lübeck wo sie eine Papierhandlung betreibt, im Chor singt und ihren Mann der Blumen anbaut unterstützt. Bis eines Tages ein junges Mädchen in die Papierhandlung kommt und Sekundenkleber kaufen möchte. Wenig später klebt sich das Mädchen damit auf der Staße fest was einen besonders aggresiven Autofahrer fast zu einer schweren Tat führt.

Annika will das Mädchen unterstützen und setzt sich mit auf die Straße um mit der Polizei fortgetragen zu werden. Sie fühlt sich für die 17jährige Luzie verantwortlich und nimmt sie mit nach Hause. Am nächsten Morgen ist Luzie verschwunden, auf dem Weg nach Hamburg wo eine große Aktion der Klima Aktivisten geplant ist. Spontan reist Annika hinterher. Sie fühlt sich an ihre eigene Vergangenheit erinnert die sie als Hausbesetzerin in Hamburg verbracht hat.
Später reist sie und Luzie spontan nach Venedig wo ihr damaliger Freund Matti heute lebt.

Ein sehr aktuelles Thema mit den aktuellen Protesten der Letzten Generation und fast bildhaften Beschreibungen von Lübeck und dem Ablauf einer Demonstration die jeden Moment von friedlich zu gewaltbereit umschwenken kann. Der Schreibstil wirkt eher beschreibend als lebendig doch das Buch läßt sich gut und schnell lesen. Die Handlungen von Annika mit ihren 50 Jahren sind sehr impulsiv und erscheinen mir nicht nachvollziehbar. Das Cover mit seinem Sonnenuntergang und den Schiffen läßt einem diesen Inhalt nicht vermuten.

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Rezensionen von Anndlich:

Geschwisterbuch!

Mein artgerecht-Geschwisterbuch: Ich zuerst! Nein, ich! von Nicola Schmidt

Wer Streit! Und nun? von Nicola Schmidt gelesen hat, der wird sich hier bald wundern, denn die Eichhörnchen Mama verhält sich anders als wir es aus dem erwähnten Buch kennen. Sie gibt den Kindern eine Regel vor, um den Streit zwischen ihnen zu lösen und gibt ihnen damit nicht die Möglichkeit selbst eine Lösung zu finden, mit der beide Kinder zufrieden sind.

Ein Verhalten, das bei Streit! Und nun? in der Kritik steht und auch wenn es sich um zwei unterschiedliche Bücher handelt, wird gegen Ende beider Bücher deutlich, dass sich der Inhalt auch klar an die Erwachsenen richtet, dementsprechend sollte das Verhalten der Protagonisten auch einen gemeinsamen Konsens haben oder kritisch dargestellt werden. Das war hier leider nicht der Fall und wirkt daher nicht stimmig.

Das ist jedoch mein einziger Kritikpunkt, ansonsten gibt es viele wunderbare Ansätze, die Mein artgerecht-Geschwisterbuch übermittelt und vor allem die neun Anmerkungen am Ende des Buches, die sich an die Erwachsenen richtet, gibt ihnen die Möglichkeit, das eigene Verhalten zu reflektieren und hinterfragen und gleichzeitig Alternative-Verhaltensweisen an die Hand!

Die Zeichnungen von Iris Blanck haben den Text der Autorin wunderschön untermalt und das Pappbilderbuch zu einem kleinen Abenteuer gemacht. Besonders gefallen hat mir, dass man den Kindern die Emotionen zugesteht, egal ob „kleines“ oder „großes“ Geschwisterchen, Kind bleibt Kind!

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Rezensionen von Peachybookdreams :

So wie es Willi will

Widder Willi will aber! von Romy Pohl



Inhalt: Willi will es so, wie er es möchte. Sei es beim Spielen mit Opa und Onkel Saschaf oder wenn Mama ihn zum Schlafen schicken will, muss alles so sein, wie Willi es möchte. Willi ist frustriert, denn seine Hörner jucken so doll und die Erwachsenen haben gar kein Verständnis mit ihm. Doch als er den kleinen bockigen Ziegenbock kennenlernt, entdeckt Willi, dass es manchmal viel mehr Spaß macht, wenn auch andere einmal entscheiden dürfen.

 

Schreibstil: Der Schreibstil ist kurzweilig und unglaublich unterhaltsam, die vielen Wortspiele haben mich sofort zum Schmunzeln gebracht. Auch die Illustrationen sind super süß und witzig und veranschaulichen die Frustration des kleinen Widderwillis. Spielerisch lernt Willi, wie viel mehr das Spielen Spaß macht, wenn man etwas Kontrolle abgibt. 

Fazit: Ein kurzes und humorvolles Buch mit vielen tollen Wortspielen und lustigen Illustrationen, welches sich perfekt zur Auflockerung der schwierigen und frustrierenden Trotzphase eignet. 

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