Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Anjulia :
Anstoß zu einer Reise zu sich selbst
Ein Ohrensessel, zwölf Fragen und eine Reise zu dir selbst von Tanja Köhler
Ein Ohrensessel, zwölf Fragen und eine Reise zu dir selbst von Tanja Köhler ist ein sehr zartes, einfühlsames Buch über Selbsfindung und Veränderungen. Ein Ohrensessel und das Suchen eines idealen Platzes bietet den Ausgangspunkt um ins Leben und die Gedankenwelt der Protagonistin einzutauchen. Zwölf Kapitel, die jeweils interessante Impulse geben und Themen wie zum Beispiel Klarheit, Stille, Selbstvertrauen, Selbstliebe, Geduld, Reife, Wandlung, Aufbruch behandeln, dienen als Wegweiser auf dieser Reise zu sich selbst.
Das Buch umfasst zwar nur knapp 130 Seiten, diese reichen aber aus um die Botschaft der Autorin gut zu vermitteln. Der Schreibstil war angenehm, positiv, entschleunigend und persönlich. Ich hatte das Gefühl, dass ganz viele eigene Erfahrungen der Autorin hier mitschwingen. Besonders gut haben mir auch die Sinnspüche in den jeweiligen Kapiteln gefallen. Ich glaube aus diesem Buch kann man viel mitnehmen, auch wenn einem das ein oder andere bereits bekannt ist.
Rezensionen von Marie aus E.:
Einfach schön
Wie man einen Bammel auf Hosentaschengröße schrumpft,2 Audio-CD von Josefine Sonneson
Elli und Jaro sind beste Freunde, für immer und ewig.
Praktischerweise wohnen sie im selben Haus - und haben jetzt auch noch ein gemeinsames Ziel! Sie wollen ihre Angst, also den Bammel besiegen oder zumindest auf Hosentaschengröße schrumpfen.
Keine Angst mehr vor Wasser und auch nicht vor Hunden.
Und wie das immer so ist: schlaue Ratschläge dem anderen geben, das ist kein Problem.
Aber die eigenen Ängste angehen? Puh!
Als dann noch ein Mädchen ins Haus einzieht und die eingespielten Zweiersymbiose gehörig ins Schwanken bringt, da wird es endgültig turbulent.
Es hat mir riesigen Spaß gemacht, das Hörbuch zu hören. Die Sprecherin hat das Buch so lebendig vorgetragen, dass ich mich da richtig hineinbeamen konnte.
Ich habe mich wieder wie damals gefühlt, als Kind und die Verlustängste, Eifersucht, die alles umfassenden Freundschaftsgefühle voll nachvollzogen. Aber auch, wie es sich anfühlt, Angst zu haben und man alles versucht, sich dem nicht auszusetzen.
Das war so gut beschrieben bzw. erzählt.
Zudem war es auch noch lustig - also keine traurig machende Geschichte, nein, gar nicht.
Ich mochte auch, wie im Buch mit Fehlern umgegangen wird und dass ganz selbstverständlich Familienformen außerhalb des klassischen Mutter/Vater/Kind-Musters gelebt werden.
Ach, ich mag einfach alles an dem Buch!
Rezensionen von Gaby 2707:
Einfach wunderschön
Lina und der Schnee-Engel von Maggie O'Farrell
Eines Nachts wird die kleine Lina wach und entdeckt in ihrem Zimmer einen magischen Besucher. Es ist ihr Schnee-Engel, den sie im letzten Winter im Schnee gemacht hat, der dann am nächsten Tag aber verschmolzen und weg war. Nun besucht er die kranke Lina und ist erstaunt, dass sie ihn sehen und hören kann.
Er ist hier auf seiner allerersten Mission um sie zu beschützen und ihr zu helfen. Aber so heimlich wie er gekommen ist, ist er auch wieder weg. Nur kann ihn Lina nicht vergessen und tut alles um ihn noch einmal wiederzusehen.
Was für eine wunderschöne, herzerwärmende Geschichte, die sich Maggie O´Farrell da für ihre kleine Tochter ausgedacht hat und die sich wie eine wärmende Decke um mich legt. Durch den Schnee-Engel ist es so schön zu wissen, dass da immer jemand ist, der auf dich aufpasst, der dich beschützt und der dich umsorgt, wenn es dir schlecht geht. Eine Geschichte, die bei mir ein wohlig-warmes, aber auch ein Gänsehautgefühl erzeugt hat. Die das Licht, das am Ende eines Tunnels leuchtet, sichtbar werden lässt und zeigt, was ein starker Glaube und die Hoffnung, die man nie verlieren sollte, alles bewirken können.
Dazu das magisch glänzende Cover und die traumhaft schönen Bilder von Daniela Jaglenka Terrazzini auf denen es so vieles zu entdecken gibt. Die mit ihren Gesten und Gesichtsausdrücken so viel ausdrücken und die Geschichte auf wunderbare Weise ergänzen.
Eine winterliche, sehr einfühlsame Geschichte so voller Hoffnung und Zuversicht, die mich mit seiner Magie total berührt und verzaubert hat. Ein wunderschönes Buch – nicht nur für Kinder ab 5 Jahren.
Rezensionen von Gaby 2707:
Freunde sollte man besuchen, wenn man kann
Mama Muh. Willst du mein Freund sein? von Jujja Wieslander
Und so besucht Mama Muh auch einmal die Krähe, sie sonst immer nur zu ihr auf den Bauernhof kommt. Denn eigentlich ist Mama Muh sehr enttäuscht von der Krähe. Hatte sie doch geglaubt, sie seien Freunde. Dabei glaubt die Krähe nur eine Freundin zu haben – Lina, die Bauerntochter, die ihr einen Pfannkuchen raus gestellt hat.
Ob Mama Muh die Freundschaft mit ihrem Besuch auf Krähes Fichte wieder kitten kann?
Das lest ihr in der zauberhaften Geschichte „Mama Muh – Willst du mein Freund sein“ von Jujja Wieslander, die Maike Dörries ins Deutsche übersetzt hat, aus dem Friedrich Oettinger Verlag, für Kinder ab 4 Jahren. Sie schafft es wunderbar kindgerecht das Thema Freundschaft in ihrer Geschichte unter die Kinder zu bringen. Klar kann es da auch mal einen Streit oder Uneinigkeiten geben. Man muss nur darüber reden und sich dann auch wieder vertragen. Mama Muh, die sogar Fahrrad fahren und auf Bäume klettern kann, hat sich sofort in unsere Herzen geschmuggelt.
Total schön sind auch die teils ganzseitigen Illustrationen von Sven Nordquist, die die Geschichte bereichern und noch mehr verdeutlichen. Auf den Bildern gibt es so viel zu entdecken und bei jedem Anschauen sieht man wieder etwas Neues. Mir als Vorleseoma gefallen die ausdrucksstarken Gesichtsausdrücke richtig gut. An ihnen kann ich sehr gut die Emotionen und Gefühle der Tiere ablesen.
Für uns ist es die erste Geschichte von Mama Muh, die wir gelesen haben. Es bleibt aber bestimmt nicht die einzige.
Ein wunderbares Buch über Enttäuschungen, die Macht der Freundschaft, über Missverständnisse und miteinander reden, das wir bestimmt noch oft lesen und anschauen werden. Eine herzerfrischende Geschichte, die nicht nur unseren beiden Jungs viel Spaß gebracht hat.
Rezensionen von Tara:
Eine zauberhaft illustrierte Gute-Nacht-Geschichte
Zwei rote Glühwürmchen von Oliver Weiß
„Zwei rote Glühwürmchen“ ist eine bezaubernde Gute-Nacht-Geschichte über Freundschaft des Autors und Illustrators Oliver Weiss.
Das rote Glühwürmchen Rodolfo trifft auf das rote Glühwürmchen Maximiliane und da gemeinsam alles viel mehr Spaß macht, fliegen sie zusammen durch die Nacht.
Auf jeder Seite gibt es nur einen kurzen Satz, aber jede Menge zu entdecken.
In dunklen, leuchten Farben hat der Autor seine Handlung passend illustriert. Die Handlung ist einfach und leicht verständlich. Sie vermittelt eine wichtige Botschaft, dass gemeinsam alles viel mehr Spaß macht, zeigt die Schönheit der Nacht und dass es zu Hause doch immer noch am schönsten ist. Da lässt es sich leicht zur Ruhe kommen.
Uns hat dieses zauberhaft gestaltete Buch richtig gut gefallen, hier passt alles – Illustrationen, Text & Botschaft – richtig gut zusammen.
Rezensionen von nessabo:
Großes Potenzial, das noch besser hätte ausgeschöpft werden können
Verdammt wütend von Linn Strømsborg
Ich habe "Nie Nie Nie" damals verschlungen und wollte deshalb selbstverständlich auch das neue Buch der Autorin lesen - zumal das Thema Wut mich stark angesprochen hat. Und es hält dahingehend auch, was es verspricht, doch so richtig zufrieden bleibe ich nicht zurück.
Erst einmal finde ich es aber toll, dass Linn Strømsborg bei ihrem Schreibstil geblieben ist und wir hier wieder mit teils extrem kurzen, rasanten Kapiteln konfrontiert sind.
Das gibt einen tollen Lesesog, den ich ehrlicherweise ohne diese Form wohl nicht gehabt hätte. Denn so sehr ich Britts Wut und Frustration in meinem Innersten nachfühle, so sehr haben sie mich auch gelähmt. Damit will ich absolut nicht sagen, dass alles einen Moment von Empowerment braucht. Unter dem Patriarchat Leidende haben ein Recht auf ihre Wut und Vieles lässt sich nunmal nicht wegrationalisieren. Das wird vor allem zu Beginn deutlich, doch diese Stärke konnte für mich nicht aufrechterhalten werden und wandelte sich für mich im weiteren Verlauf in das Gefühl, dass etwas fehlt.
Vielleicht liegt es auch daran, dass ich die Erzählperspektive irritierend fand. Es gibt mehrere Blickwinkel, die irgendwie gleichzeitig aus der jeweiligen Person und aus Britt heraus erzählt werden. Die Perspektiven sind dabei total wichtig und teilweise schlicht genial. Etwa, wenn die Autorin Espen zu Wort kommen lässt und so Maternal Gatekeeping thematisiert - das aber später durch die Perspektiven von Anita und Runa wieder in Relation setzt, indem klar wird, dass die Männer sehr wohl viel seltener Alltagsaufgaben/Mental Load übernehmen und es wohl eher weniger am vermeintlichen Gatekeeping der Frauen liegt. Wirklich ein großes Kompliment, wie unglaublich elegant Strømsborg die Komplexität struktureller Ungleichheiten im Privatleben hier abbildet.
Ich konnte die Vorzüge aber durch meine Irritation oft nicht so richtig genießen und wurde dadurch auch aus einer möglichen emotionalen Verbundenheit zu den Figuren gerissen. Genau das hätte es bei aller Beklemmung ob des Inhalts aber unbedingt gebraucht und das haben andere Bücher in diesem Feld meiner Meinung nach besser hinbekommen. Zusätzlich erschwert wurde mir das Lesen dieses Mal außerdem durch die Kombination aus Wut und Ängstlichkeit bei der Protagonistin. Das war mir persönlich zu viel, was aber einfach eine Präferenz ist.
Absolut kein schlechtes Buch und ich bin mir sicher, dass sich Viele gesehen fühlen und durch die Lektüre ihrer Wut hoffentlich noch mehr Ausdruck verleihen können. Mir fehlte es an emotionaler Zugänglichkeit einerseits und aktivem Handeln andererseits, daher nicht mein Favorit der Autorin, deren zukünftige Bücher ich aber dennoch lesen werde.
Rezensionen von Frechdachs:
Dem Garten mal richtig zeigen, was ne Harke ist
Blumen, Kohl & Rock'n'Roll von Anja Klein
Der aktuelle Ratgeber "Blumen, Kohl & Rock'n'Roll - So macht Gärtnern gute Laune" von Anja Klein ist unheimlich vielfältig von den Themen her und besticht bereits durch die exzellente Bildauswahl.
Man möchte kurz nachdem man das Buch zur Seite gelegt hat kurz raus in den heimischen Garten und selbst Hand anlegen.
Die beleuchteten Themen sind unheimlich vielfältig, auch wenn mir manches Thema dann leider etwas zu stiefmütterlich bzw. zu oberflächlich behandelt wird.
Auf den ersten Blick ist man vielleicht von der Themenvielfalt auch ein klein wenig erschlagen. Auf den zweiten Blick lichtet sich dann aber auch schon das Feld und man kann nach seinem Gusto dann die entsprechend interessantesten Themen bevorzugt beackern.
Wer bis dato vielleicht immer mit der Gartenarbeit gehadert hat, der wird vielleicht auch von Anjas Tipps und Tricks profitieren können. Die eigenen beiden Daumen könnten nach dem Lesen des Buches dann urplötzlich grün erstrahlen.
Rezensionen von Ryria:
Guter Einstieg in eine Geschichte voller Magie
Kingdom of Lies von Stacia Stark
In Priscas Königreich ist es verboten, die angeborene Magie zu behalten - ein Verstoß hiergegen führt zur Hinrichtung der gesamten Familie. Als sie versehentlich ihre Magie einsetzt muss sie fliehen und landet bei Lorians Söldnerbande.
Bereits der Anfang des Buches zeigt: Dies ist keine nette Welt, dafür jedoch eine ziemlich interessante und spannende.
Im Laufe der Geschichte lernt man so einige Arten von Magie kennen, darunter klassische Arten wie Wasser beherrschen, aber auch Ungewöhnliches wie Glück. Die Grundidee mit der verbotenen Magie und dem Fae-Konflikt fand ich richtig gut, jedoch hätte ich gerne noch mehr über die Welt erfahren - kommt vielleicht im nächsten Band.
Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt, Prisca und Lorian. Prisca mochte ich als Heldin sehr, ihr wird zwar auch oft geholfen, aber dabei ist sie nicht diese typische "Prinzessin in Not", sie schlägt sich durch und kämpft so gut sie kann. Auch verfügt sie zwar über eine starke Art der Magie, kann diese aber zu Beginn nicht beherrschen und muss erstmal viel trainieren. Fand ich realistisch und gefällt mir besser als wenn sie direkt super stark gewesen wäre.
Lorian ist passend dazu auch kein typischer "Retter", sondern verfolgt seine eigenen Interessen auf teilweise recht kalte Art. Manche Seiten an ihm fand ich auch etwas bedenklich - im Buch lässt man ihm das vielleicht durchgehen, in der Realität wohl kaum. Trotzdem mochte ich besonders zu Beginn die Dynamik zwischen den beiden sehr, die Streitereien hatten eine gute Mischung aus Humor und unterschwelliger Anziehung.
Ebenso gefallen haben mir die Nebencharaktere, hier gab es ganz verschiedene Arten von Menschen, die man ins Herz schließen konnte. Kritisieren würde ich nur die Masse an Namen/Personen, mit denen man recht schnell konfrontiert wird, da musste ich erstmal durchblicken. Generell ist der Einstieg relativ rasant, zieht sich dann später aber streckenweise auch ein bisschen wieder.
Ich bin auf jeden Fall aber gespannt, wie es im nächsten Band weitergeht!
Rezensionen von Pusteblümchen:
Jeder Mensch ist anders und dennoch sind wir alle gleich
9 kleine Menschen von Regina Feldmann
Das Buch enthält eine tolle Botschaft, die wir unseren Kindern gar nicht früh genug vermitteln können.
Jeder von uns ist einzigartig aber dennoch sind wir alle gleich und jeder ist ein Individuum.
9 kleine Menschen werden hier ganz unterschiedlich in der gleiche Situation dargestellt.
Vielfalt wird hier groß geschrieben.
Egal woher wir kommen, welche Hautfarbe wir haben, ob eine Einschränkung vorliegt oder nicht, wir gehören alle zusammen.
Die Seiten sind toll illustriert und die kurzen Reime von Regina Feldmann sind ausgesprochen einprägsam.
Richtig schön ist auch das Nachwort der Autorin, damit hat sie mich richtig berührt.
Rezensionen von Franziska :
Monsterpower
Monsterpower von Birgit Sailer
Mit „Monsterpower“ hat die kreative Autorin ein wunderbares Büchlein geschaffen. Schon die bunten, fröhlichen Monster auf dem Cover zaubern einem direkt ein Lächelns ins Gesicht - sie scheinen förmlich von der Titelseite zu springen, um gute Laune zu verbreiten und machen neugierig auf die Seiten im Inneren.
Das Büchlein enthält einfache Tipps und praktische Ideen, die sich mühelos in den Alltag integrieren lassen. Die Autorin ermutigt dazu, das Leben mit mehr Leichtigkeit und Freude zu betrachten. Gerade in stressigen oder schwierigen Zeiten vergisst man oft, dass bereits kleine Dinge das Leben ungemein bereichern können. Die im Buch beschriebenen Ratschläge sind mit einzigartigen, liebevoll gestalteten Illustrationen kombiniert, welche die Botschaft des Buches nochmals unterstreichen und jede Seite zu einem kleinen Kunstwerk machen.
„Monsterpower“ ist absolut empfehlenswert für alle, die nach kleinen Glücksmomenten im Alltag suchen - entweder für sich selbst, oder auch als Geschenk für liebe Mitmenschen, die gerade eine Aufmunterung brauchen.











