Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Natalie:
Wer ist das wahre Monster?
Die Kolonie von C. J. Tudor
„Willkommen in Deadhart, Alaska. Einwohner: 673. LEBEND“
Ein brutaler Mord an einem Jungen ruft Detective Barbara Atkins auf den Plan. Sie wird zur Unterstützung der lokalen Polizei nach Alaska geschickt. Die Einwohner sind sich aber schon einig, wer für den Mord verantwortlich ist: jemand aus der Vampirkolonie, die unweit von Deadhart in einer alten Bergbausiedlung in den Bergen lebt.
Es wird die gezielte Tötung der gesamten Kolonie gefordert. Doch Atkins ist nicht bereit, dies ohne weiteres zuzulassen, sie stellt sich die Frage, ob das scheinbar Offensichtliche hier tatsächlich passiert ist oder doch ein kaltblütiger Mörder aus Deadhart am Werk ist. Gemeinsam mit Sheriff Tucker versucht sie die Wahrheit ans Licht zu bringen…
Thriller mit Anteilen von mystischen Elementen lese ich gerne und auch dieser konnte mich überzeugen. Angefangen von dem absolut düsteren Setting Deadharts tief in Alaska, über die verschlossenen Bewohner des Ortes als natürlich auch die latente, permanent spürbare Bedrohung der Vampirkolonie schaffen ein spannendes Leseerlebnis. Die Charaktere finde ich gut ausgearbeitet und die Kapitel, welche aus Sicht von mehreren Protagonisten erzählt werden, bringen zusätzlich Spannung rein. Bis zur (für mich stimmigen) Auflösung kann man sich nicht sicher sein, wer falsch spielt, von wem die tatsächliche Bedrohung ausgeht. Toller Thriller - Leseempfehlung von mir. 4,5*
Rezensionen von Alo:
Zwiegespalten
Für immer von Maja Lunde
"Und ich werde die Zeit anhalten, diesen Augenblick, in dieser Nacht, ich halte sie für euch an, genau diese Zeit." (S.313)
Von allen unbemerkt bleibt am 6. Juni die Zeit stehen, dann fällt auf, es kommen keine Babys mehr zur Welt und niemand stirbt. Die Natur wächst weiter, nur die Menschen stagnieren, die Haare hören auf zu wachsen, der Körper steht still.
In "Für immer" erleben wir diese Situation aus vielen verschiedenen PoV´s, es gibt zum Beispiel eine Kriegsfotografin, die einen Hirntumor hat, einen Vater, der sich auf sein Baby freut oder eine Angestellte in einem Bestattungsunternehmen, die ein Adrenalinjunkie ist und Extremsport betreibt.
Diese vielen Sichtweisen haben mir den Einstieg ins Buch etwas erschwert, ich habe recht lange gebraucht, bis ich in der Handlung angekommen war. Dann fand ich es sehr interessant, wie die einzelnen Menschen mit dieser unwirklichen Situation umgehen, inwieweit sie ihr Leben beeinflusst und was sich gesellschaftlich verändert.
Leider fand ich die Gedanken wie es zu diesem Zeitstillstand kommt und die Lösung dazu irgendwie unausgereift und unbefriedigend. Hätte die Autorin das ganz weglassen und den Zeitstillstand als Tatsache dargestellt, wäre es wahrscheinlich besser gewesen.
Fazit: Interessante Prämisse mit Schwächen in der Umsetzung. 3,5/5 Sterne
Rezensionen von Beavielleser:
Eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe
Für Polina von Takis Würger
Fritzi wird ungewollt schwanger und entscheidet sich ihr Kind alleine groß zu ziehen. Nach der Geburt finden die beiden bei Heinrich Hildebrand ein zu Hause. Er lebt in einer alten Villa in einem Naturschutzgebiet. Dort verbringen die beiden eine wunderbare und harmonische Zeit.
Günes, die zur gleichen Zeit ein Mädchen entbindet, und Fritzi werden Freundinnen.
Mit zunehmend Alter wird auch die Verbindung zwischen den Kindern, Hannes und Paulina, immer inniger.
Hannes ist ein sehr stilles Kind, am Besten kann er sich durch sein Klavierspiel ausdrücken.
Nach dem lötzlichen Tod seiner Mutter ist es Hannes nicht mehr möglich zu spielen. Als sich dann auch noch die Lebenswege von Hannes und Polina trennen, breitet sich in ihm eine große Leere aus.
Ich habe diese Buch geliebt.
Es steckt voller Liebe und Zärtlichkeit, Verlust und Einsamkeit. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Es hat den direkten Weg in mein Herz gefunden.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Christian Mischkulnig:
Ein Buch wie eine kleine Symphonie
Für Polina von Takis Würger
Wie von einer zarten Melodie wird der Leser durch das Buch dirigiert, ohne das es je aufdringlich oder anbiedernd wird. Mal in Moll, mal in Dur... wie das Leben so spielt!
Die Hauptprotagonisten wirken glaubwürdig und passen sich durchwegs der individuellen Gegebenheiten an. Ein Buch, das meiner Sammlung hinzugefügt wird.
Stellt sich nur die Frage, erst Jahresanfang und schon das Buch des Jahres? Viel Vergnügen beim Lesen!
Rezensionen von brauneye29:
Ungewöhnliche Geschichte
Stadt der Hunde von Leon de Winter
Zum Inhalt:
Gehirnchirurg Jaap ist mittlerweile im Ruhestand, aber Ruhe findet der renommierte Arzt nicht. Seit seine Tochter vor zehn Jahren in Israel verschwand, fährt er jedes Jahr nach Tel Aviv und in die Wüste Negev, immer mit der Hoffnung seine Tochter zu finden. Diesmal wird er gebeten eine sehr riskante Operation durchzuführen, die ihn finanziell in die Lage versetzen wird aufwändiger nach der Tochter zu suchen.
Meine Meinung:
In diesem Buch begleiten wir den Protagonisten auf eine sehr emotionale Reise. Die Tochter verschwunden ohne dass man weiß was geschah, ist mehr als tragisch und das spürt man auch. Auch die Geschichte mit der schwierigen, fast unmöglich Operation war sehr interessant, gerade auch das Verhältnis zwischen Jaap und dem Vater der Kranken war interessant. Aber auch das Gesamtbild des nahen Osten fand ich gut geschildert soweit ich das verurteilen kann. Der Schreibstil hat mir gut gefallen wie auch das gesamte Buch. In Erinnerung wird mir vorallem der Hund bleiben.
Fazit:
Ungewöhnliche Geschichte
Rezensionen von brauneye29:
Schöner Auftakt
Magic Island – Ruf der Seelentiere (Magic Island, Bd. 1) von Andreas Suchanek
Zum Inhalt:
Julian weiß nicht wie ihm geschieht, als er wie durch Zauberhand auf einer einsamen Insel landet, wo er nicht nur auf einen sprechenden Husky trifft sondern auch auf ein japanisches Mädchen mit einem redseligen Drachen. Sie finden heraus, dass vier Helden mit ihren Seelentieren den Kampf gegen das Böse gewinnen.
Sie müssen die anderen beiden Helden finden um die Prüfung zu bestehen.
Meine Meinung:
Was für ein schöner Auftakt in eine neue Serie des Autoren! Und was für ein böser Cliffhanger am Ende! Mir hat die Geschichte gut gefallen, vor allem auch, dass die vier Helden aus unterschiedlichen Ländern kommen und sich doch verständigen können. Die Idee der Seelentiere gefällt mir gut. Das Buch ist sehr spannend und fantasievoll und ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung, die ja zum Glück nicht so lange auf dich warten lässt.
Fazut:
Schöner Auftakt
Rezensionen von Sago:
Magie und Lügen
Kingdom of Lies von Stacia Stark
"Meine Zuneigung war dunkel, besitzergreifend und alles verzehrend."
Prisca muss ihre Magie verbergen, denn sie wird schon Neugeborenen entrissen, um sie den Göttern zu geben. Diese schützen dann damit im Gegenzug, so heißt es, die Menschen vor den zerstörerischen Fae. Prisca verrät sich und muss fliehen, um dem Tod zu entgehen.
Als Söldner sie vor dem Ertrinken retten und dann in der Wildnis allein zurücklassen, ahnt Prisca noch nicht, dass sie mit den Söldnern zusammenarbeiten muss und ihre ganze Welt auf den Kopf gestellt wird. Denn nichts ist wie es scheint, weder ihre Begleiter noch Prisca selbst...
Obwohl die Handlung in der Mitte auf der Stelle zu treten scheint, hat die Geschichte für mich einen Lesesog entfaltet. Im Königreich der Lügen gibt es tatsäch vieles auzudecken und das ist überwiegend fesselnd geschildert. Durch die schöne Länge des Buches bleibt auch Zeit, Nebenfiguren etwas Tiefe zu verleihen.
Ein echtes Manko ist dagegen Priscas love interest Lorian, der Anführer der Söldner, und das ist leider ein heftiges Manko. Immer wieder staune ich, dass solche Männer Leserinnen in der Romantasy immer noch gefallen. Bei Prisca punktet er verblüffenderweise nicht nur mit seinem "imposanten Körper", obwohl sie sich selbst versichern muss, immerhin, er ist nicht gefühllos. Als wenn das schon reichen würde. Wie er Prisca dominiert, ist nicht schön zu lesen. Allerdings muss ich zugeben muss, dass sein unangenehmes Verhalten zur Enthüllung am Schluss immerhin sehr gut passt.
Ich werde der Geschichte in den nächsten Bänden weiter folgen und bin gespannt, was noch alles ans Licht kommt.
Rezensionen von Ruth:
Belanglis
Drei Wochen im August von Nina Bußmann
Spontan hat Elena zugegriffen, als das Angebot ihrer Chefin Ali kam, sie könne im Sommer das leerstehende Haus von Alis Lebensgefährtin Nana nutzen. Drei Wochen Ferien an Frankreichs Atlantikküste, das klingt doch zu verlockend. Auch wenn ihr Mann Kolja nicht so lange seiner Arbeit fernbleiben möchte.
Außerdem gibt es noch einiges am gemeinsamen Haus zu tun. Dafür darf Eve mitkommen, die langjährige Nanny und „ Mädchen für alles“. Gegen Bezahlung, versteht sich. Schließlich hängen die Kinder an ihr; der sechsjährige Rinus noch mehr als seine 13 Jahre alte Schwester Linn. Die darf im Gegenzug ihre gleichaltrige Freundin Noemi mit in Urlaub nehmen.
Elena freut sich auf ein paar entspannte Wochen. Das Haus ist zwar schon etwas heruntergekommen, und Ilyas, der kurz darauf auftaucht und sich als Freund des Hauses ausgibt, irritiert etwas. Ständig ist er da, kommt Hausmeisterarbeiten nach, drängt sich unaufgefordert auf. Doch bald gehört er wie selbstverständlich dazu.
Auf der Handlungsebene passiert nicht viel. Es erscheinen zwei unerwartete Besucher, was das komplizierte Beziehungsgefüge noch mehr durcheinanderbringt. Später verschwindet auch eines der Mädchen. Aber auch das löst sich ziemlich unspektakulär auf.
Erzählt wird uns die Geschichte abwechselnd aus der Perspektive von Elena und Eve. Man liest von den Gedanken und Erinnerungen der beiden Frauen, trotzdem bleiben sie einem sonderbar fremd.
Über allem liegt eine permanente Stimmung von Bedrohung. Da sind die Waldbrände in der näheren Umgebung, man hört sogar von Evakuierungen. Dann taucht eines Tages ein herrenloser Hund auf, der genauso mysteriös wieder verschwindet. Ständig ist der Leser in Erwartung einer Katastrophe. Doch alles plätschert bis zum Ende so vor sich hin.
Sicher, jeder hat so seine Probleme. In der Ehe von Elena und Kolja kriselt es gewaltig. Und Eve darf nach der Trennung von ihrem kriminellen Ehemann dessen Spielschulden bezahlen. Von den Kindern heißt es, sie wären speziell. Aber das sind hier alle, „sehr speziell“. Es gibt unausgesprochene Machtkämpfe zwischen den beiden Frauen um die Gunst der Kinder. Rivalitäten, Misstrauen und Eifersüchteleien zwischen allen. Aber letztendlich wird nicht klar, wo die Autorin mit ihrer Geschichte hinwill. Es gibt keine Entwicklung; die vielen Fragen, die sich bei der Lektüre stellen, bleiben unbeantwortet.
Sicher, die Autorin kann schreiben, ihre Sprache ist klar und sie versteht es, Spannung und Atmosphäre aufzubauen. Doch sie hat wenig zu erzählen. Banale Alltäglichkeiten aus dem Leben einiger Leute, die mich immer weniger interessierten.
Schade! Die Ausgangslage war vielversprechend, doch meine Erwartungen
Rezensionen von peedee:
Das war sehr schön
Wintertraum in Lappland von Ruth Bennett
Thyra ist mit Leib und Seele Rentierzüchterin. Sie gehört zum indigenen Volk der Sámi und könnte sich nicht vorstellen, irgendwo anders als in Tjarojakk, Lappland, zu wohnen. Sie ist mit Ragnar, den sie seit Kindertagen kennt, verlobt. Einer Hochzeit sind die beiden aber bisher ausgewichen – wieso bloss? Zwei Besucher mischen das Dorfleben auf: Krister ist Schauspieler, sehr erfolgreich in den USA, aber in Lappland so gut wie unbekannt.
Er begleitet seinen Grossvater Ove, der aus dem Dorf stammt und es unbedingt noch einmal sehen will. Als Krister im Dorf ankommt, würde er am liebsten gleich wieder abreisen – er ist das Landleben nicht gewohnt…
Erster Eindruck: Das Cover mit den Polarlichtern widerspiegelt eine ganz spezielle Stimmung – gefällt mir.
Gleich beim Prolog habe ich schon etwas gelernt: Die Sámi unterteilen das Jahr nicht in vier, sondern in acht Jahreszeiten unterteilen. Sehr interessant.
Thyra lebt mit ihrem Grossvater Gösta zusammen. Man spürt, wie sehr sich die beiden lieben. Sie ist erfolgreich im Züchten der Rentiere, kann aber leider so gar nicht kochen. Als sie Gösta erzählt, welcher Besuch angekommen ist, ist er gleich in sich gekehrt. Eine spezielle Reaktion, denn so hat auch Ove, Kristers Grossvater, reagiert, als er das Auto, mit dem Thyra die Besucher abgeholt hat, als dasjenige von Gösta erkannt hat. Was ist mit diesen beiden Männern los? In einem sind sie sich einig: Sie wollen nicht darüber sprechen! Krister würde am liebsten gleich wieder abreisen, aber da er seinen Grossvater liebt, will er die zwei geplanten Wochen durchhalten. Als Schnee angesagt wird, ignoriert er die Warnungen der Dorfbewohner und gerät gleich in Lebensgefahr.
Lappland gehört zu Finnland. Daher hat es mich irritiert, dass Ove, gebürtig aus Tjarojakk, sagte, er könne nirgendwo anders leben als in Schweden… Ist das künstlerische Freiheit? Das Buch hat sich flüssig lesen lassen und die Geschichte lief wie ein Film vor meinem inneren Auge ab. Die Dorfgemeinschaft hat mich amüsiert, da sie „heimlich“ die aus ihrer Sicht überfällige Hochzeit von Thyra und Ragnar planen wollte. Die Bewohner meinten, sie würden auch gar keinen Druck auf die beiden ausüben, sondern nur vermehrt nachfragen, wenn es denn nun soweit sei. Herrlich! Ich weiss nicht, ob ich in Lappland mit dem vielen Schnee und dem wenigen Tageslicht dauerhaft leben könnte. Aber lesetechnisch bin ich voll zufrieden und vergebe gerne 5 Sterne.
Rezensionen von Eternal-Hope:
Berührend, realistisch und Hoffnung machend
Von hier aus weiter von Susann Pásztor
"Von hier aus weiter" von Susann Pasztor ist für mich ein ganz besonderes Buch, das mich tief berührt hat und das ich an nur einem Tag verschlungen habe.
Es gibt viele Bücher, die sich mit Coming-of-Age und anderen Themen junger Menschen befassen, aber gar nicht so viele, in denen authentisch die Herausforderungen im mittleren bis höheren Lebensalter thematisiert werden.
Denn um dazu authentisch zu schreiben, dafür braucht es selbst viel Lebenserfahrung und/oder Einfühlungsvermögen. Über beides verfügt die Autorin ganz offensichtlich und so ist ihr ein ganz besonderes und berührendes Buch gelungen.
Zur Handlung:
Marlene ist wütend. Rolf, der als Partner 30 Jahre lang an ihrer Seite war, hat sich aufgrund seiner schweren, voranschreitenden Krebserkrankung das Leben genommen, und sie alleine zurück gelassen. Selbstbestimmt wollte er gehen, nicht weiter dahinsiechen, und das kann sie ja verstehen. Aber alleine zurückbleiben, das wollte sie nicht, und es war doch etwas anders ausgemacht gewesen zwischen ihnen.
Wir lernen Marlene gleich am Anfang als eine Frau kennen, die kurzentschlossen ist und ihr Leben in die Hand nimmt: auf dem Leichenschmaus ihres verstorbenen Mannes eingesperrt in der eingeklemmten Toilettenkabine, zwängt sie sich kurzerhand unter dieser durch.
Marlene und Rolf haben sich etwas später im Leben kennen gelernt, Marlene war schon Ende 30, und Rolf hatte eine Trennung von seiner Frau hinter sich, und drei fast erwachsene Söhne. Marlene ist Volksschullehrerin, Rolf Landarzt, die beiden haben sich ein ruhiges, gemütliches Leben miteinander gewünscht und dieses auch über Jahrzehnte geführt... bis zu Rolfs Krebsdiagnose.
Und nun ist Marlene also alleine und noch am Leben. Zuerst einmal zieht sie sich wütend zurück, beantwortet keine Telefonanrufe, öffnet nicht die Tür, liest keine Briefe. Bis es dann einzelne Menschen schaffen, zu ihr durchzudringen. Da ist Ida, eine junge Ärztin und Praxisnachfolgerin von Rolf, die sich Sorgen macht. Und dann Jack, ein wohnungsloser junger Klempner, ein ehemaliger Schüler von Marlene, den der Zufall in Marlenes Wohnung spült, um ihre Dusche zu reparieren, und der dann erst einmal bei ihr einzieht und mit seinen improvisierten Kochkünsten wieder ein bisschen mehr Freude in ihren Alltag bringt. Eine Liebesgeschichte gibt es auch, zwischen den zwei jungen Menschen Ida und Jack, und einen amüsanten Roadtrip und ein überraschendes Ende.
Es ist ein stilles, nachdenkliches und dabei realistisches und doch Hoffnung machendes Buch, das authentisch die Wut, Verlassenheit und Trauer nach so einem tragischen Todesfall thematisiert und doch auch mit viel Zartheit und Humor aufzeigt, wie das Leben "von hier aus weiter" gehen kann.
Besonders mochte ich all die liebenswerten, fein gezeichneten Charaktere und ihre zarten, freundschaftlichen und zwischenmenschlichen Beziehungen.
Damit ist das Buch trotz des traurigen Themas auch eines, das Hoffnung für einen Neubeginn macht, der im Leben immer möglich ist, und ein Plädoyer für die Verbundenheit zwischen uns Menschen, auch über verschiedene Lebensalter und Lebensumstände hinweg.
Ich habe es sehr gerne gelesen und es wird bei mir emotional sicher noch lange nachwirken und ich kann es wärmstens empfehlen.










