Kunden em pfehlungen
Rezensionen von yellowdog:
Biografie mit viel Wissen
Friedrich Merz von Volker Resing
Es gibt jetzt schon ein paar gute Bücher über Friedrich Merz und Volker Resing hat ein weiteres, gut lesbares und informatives Buch hinzugefügt.
Volker Resing hat große Expertise im Bereich der CDU und er kann schreiben. So ist man im Buch schon schnell in a flow.
Resing nimmt einen großen Ansatz, geht weit zurücj und zeigt den Weg von Merz über einen längeren zeitraum.
Damit zeigt er, wie sich etwas ergibt, wo die Rückschläge waren, aber auch das große, ungewöhnliche Comeback. Gerade diese Abschnitte sind nahezu spannend zu lesen.
Volker Resing schafft dann am Schgluß auch noch ein schlüssiges Resümee!
Fazit: Ein lesenswertes Politsachbuch!
Rezensionen von Krani:
Das Leben nach seinem Tod
Von hier aus weiter von Susann Pásztor
Marlenes Ehemann Rolf war schwer an Krebs erkrankt, als er Suizid beging. Marlene bleibt allein zurück. Tragischer kann eine Geschichte kaum anfangen. Doch Marlene findet ins Leben zurück.
Wie erleben diese Entwicklung aus Sicht von Marlene selbst. Ihre Verzweiflung ist sehr glaubwürdig, und ihre Resignation ist es ebenfalls.
Was sie tut und nicht tut, kann man gut nachfühlen. Sie gerät in schräge, fast witzige Situationen, neben aller Tragik. Dieses Nebeneinander funktioniert, und es macht das Besondere dieses Buches aus.
Nach ziemlich schrägen Anfangsszenen in der Toilette eines Gasthofes entsteht der Eindruck, das Ganze sei doch ein wenig vorhersehbar: Als ein ehemaliger Schüler von Marlene auftritt und kurzerhand bei ihr einzieht, bringt er neue Aspekte in ihr Leben und kommt ihr auch menschlich etwas näher. Doch er bleibt eine Nebenfigur und lässt ihr Raum, ihr und ihrem Schmerz. Eine frühere Freundin von Marlene hört nicht auf, Kontakt zu ihr zu suchen und hat schließlich eine Überraschung für sie. Damit wird eine wunderschöne Versöhnung mit der Katastrophe um den Verstorbenen möglich.
Die Autorin hat es geschafft, aus einem höchst tragischen Setting eine Wohlfühlgeschichte zu machen, die glaubhaft ist und überrascht. Bravo!
Rezensionen von manu63:
Wieder lesenswert
El Gustario de Mallorca und die tödliche Begegnung von Brigitte Lamberts
El Gustario de Mallorca und die tödliche Begegnung ist der fünfte Band der Reihe, geschrieben von der Autorin Brigitte Lamberts.
Die Geschichte schließt sich nahtlos an die Vorbände an, kann aber auch ohne Kenntnisse der Vorbände gelesen werden. Wobei ich es schöner finde die Entwicklungen der Charaktere der Reihe nach zu lesen und nicht mittendrin anzufangen.
Dieses Mal stößt Sven eher zufällig auf die Spur von Ereignissen aus den 70er Jahren von Mallorca nachdem er seinen Traum nach einem eigenen Ort für sich und seine Freunde verwirklichen möchte. Die Ereignisse werden auf verschiedenen Zeitebenen erzählt, wobei der größte Teil in der Gegenwart statt findet. Die Zeitebenen sowie die Orte sind gut markiert, so das ich immer wusste wann und wo ich mich befinde.
Die Geschichte entwickelt sich eher langsam und wird auch immer wieder von kulinarischen Ausflügen aufgelockert. Wer es lieber rasant mag mit schnellen Schnitten wird die Geschichte eher nicht mögen. Ich dagegen mag es, wenn Geschichten gut aufgebaut werden und sich nach und nach entwickeln mit ruhigeren Anteilen.
Sven und seine Freunde werden gut charakterisiert und die Beziehungen untereinander haben sich weiter entwickelt.
Die Geschichte selber wird interessant und spannend erzählt und ist in sich stimmig.
Mir hat der Krimi einige Stunden Lesevergnügen geschenkt und ich freue mich auf weitere Geschichten der Reihe die immer wieder was Neues bringt.
Rezensionen von Pusteblümchen:
Zwischen Arizona und Los Angeles
Sing mir vom Tod von Ivy Pochoda
Dios und Florida werden vorzeitig aus dem Frauengefängnis von Arizona entlassen. Beide saßen wegen Mordes und obwohl sie eigentlich Arizona nicht verlassen dürfen, macht sich Florida auf den Weg in ihre Heimat Los Angeles. Dios folgt Florida, will ihr zeigen, dass sie nicht so unschuldig ist wie sie tut.
Dabei hinterlassen sie eine brutale Spur und werden von Detective Lobos verfolgt.
Die Handlung wird im Wechsel aus der Sicht von Dios, Florida, Kace (eine andere Gefängnisinsassin) und ab etwa der Hälfte auch von Detective Lobos geschildert.
Zeitpunkt ist die Corona-Pandemie, entsprechend sind auch die Zustände in der Stadt.
„Die Welt macht Pause“ so Dios, aber nicht Dios und Florida.
Es ist eine Geschichte über gewalttätige Frauen, die einstecken und austeilen können. Hier wird wirklich nichts geschönt. Ebenso ist die Sprache. Sie ist derb, aber alles andere hätte auch nicht zur Handlung gepasst.
Diese Story ist definitiv anders als alles was ich bisher gelesen habe, hart, gewalttätig, schmerzhaft, und fesselnd.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Wolfgang Pfleger:
Ein "Ja, aber"-Buch
Honey von Victor Lodato
Der Plot der Geschichte von Honey, einer dem Mafia-Millieu entflohenen Frau, die im hohen Alter wieder in Ihre Geburtsstadt zurückkommt und dann von ihrer Vergangenheit eingeholt wird, ist an sich interessant. Nach einem starken Beginn verflacht die Erzählung zunehmend und bleibt enttäuschend oberflächlich und beliebig.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Wolfgang Pfleger:
Großartig!
Für Polina von Takis Würger
Ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand gibt, bis man es ausgelesen hat. Fesselnd, berührend, traurig und schön!
im Shop ansehen weitere Rezensionen von HEYN Leserunde, Wolfgang PflegerRezensionen von peedee:
Wenn der Weihnachtsmann verstummt
Der Weihnachtsmannmord von Anja Marschall; Carolyn Srugies
Das Traditionskaufhaus Härtling beschäftigt Eddi, den Weihnachtsmann, der täglich zwei Shows bietet und bei den Besuchern sehr beliebt ist. Doch dass seine letzte Show auch seine allerletzte sein würde, hat niemand erwartet – er fiel aus dem vierten Stock in den Tod. Ladendetektiv und pensionierter Polizist Kurt vermutet, dass Eddi ermordet wurde, denn mit seiner kriminellen Vergangenheit hatte er unzählige Personen gegen sich aufgebracht.
Kommissar Bronski sieht die Sache als Unfall an und konzentriert sich lieber auf den Diebstahl im benachbarten Juwelierladen. Kurt beginnt selbst zu ermitteln…
Erster Eindruck: Ein witziges Cover mit dem Weihnachtsmann – gefällt mir sehr gut.
Das war amüsant! Nun ja, nicht für den Weihnachtsmann, aber für mich als Leserin!
Corinna Rudloff leitet die Geschäfte des ehrenwerten „Härtling“. Als ich über sie las, hatte ich immer das Fräulein Rottenmeier aus „Heidi“ vor meinem inneren Auge. Streng und unsympathisch. Schon bald zeigte sich, dass bei ihr nicht alles so sauber abläuft wie es gegen aussen aussah. Aber das soll natürlich niemand erfahren. Als sie vom Inhaber des Kaufhauses vernimmt, dass dieses verkauft wurde, wird ihr schier anders, denn ihre persönlichen Pläne – die ausschliesslich zu ihren Gunsten sind – waren auf einen längeren Zeithorizont ausgerichtet. Jetzt kommt ein Wirtschaftsprüfer ins Haus und da ist noch der tote Weihnachtsmann… Die Geschäftsführerin hat es aber auch nicht leicht, oder?
Kurt und Bronski – einstige Berufskollegen und durch eine Frau entzweite Freunde – arbeiten gezwungenermassen wieder zusammen. Der Weihnachtsmarktbesuch endet feuchtfröhlich und mit schweren Brummschädeln am nächsten Morgen. Aber ihrer neu aufgelebten Freundschaft tat es gut.
Für mich war es das erste Buch der beiden Autorinnen, insofern habe ich keine Vergleichsmöglichkeiten. Das Buch hat sich flüssig lesen lassen, vermittelte Weihnachtsflair, bot spannende Momente und auch Überraschungen – von mir gibt es 4 Sterne.
Rezensionen von clematis:
Ein Freund
Im Schnee von Tommie Goerz
Der Schorsch ist tot und Max begibt sich zur Totenwacht, die auch immer seltener so abgehalten wird wie früher, wie es sich gehört, wie man es gewohnt ist. Bis Mitternacht die Männer, danach bis zum Morgengrauen die Frauen. Max bleibt die ganze Nacht bei seinem Freund, lauscht den alten Schwänken und schildert selbst die ein oder andere Begebenheit.
Ruhig wie das Titelbild erscheint auch die Geschichte vom Leben und vom Sterben. Einen Tag und eine Nacht begleiten wir den alten Max, der schon über achtzig ist und das Totenglöckchen hört, als er stumm am Fenster steht und in die friedliche weiße Schneelandschaft hinausblickt. Wer wird es diesmal sein? Wer wird künftig nicht mehr ins Wirtshaus kommen? Es ist Schorsch, der nur im Pass und beim Pfarrer Georg Wenzel hieß, ansonsten stets der Schorsch war, ein angenehmer Nachbar, Maxens Freund seit Kindertagen.
In einfachen Sätzen und knappen Bildern schildert Tommie Goerz das Dorfleben einst und jetzt. Die Alten werden immer weniger, die gute alte Zeit immer blasser, wahrscheinlich war nicht immer alles so gut, wie es später scheinen mag. Durch einen hervorragenden Schreibstil wird die Atmosphäre der Totenwacht ebenso gut eingefangen wie der Blickwinkel der Zugezogenen und der Durchreisenden, die Dinge sehen, die man gar nicht sehen kann. Wie tief ist denn der Teich und was verbirgt sich wohl auf dessen Grund? Austhal als Stellvertreter für Dörfer, die aussterben, Gedanken bei der Totenwacht über Erlebnisse, die bald keiner mehr teilt, Hofnamen und Gewerke, an die sich niemand von den Neubürgern in der abseits liegenden Siedlung erinnert.
Ein Roman, der nicht nur erzählen, sondern auch schweigen kann, der mehr zwischen als mit den Zeilen sagt und den Leser mit seiner melancholisch-friedvollen Stimmung abholt. Ich bin gerührt ob der Macht von weniger als 200 Seiten. Absolute Empfehlung!
Rezensionen von fantasia:
von hier aus ... nicht wirklich weiter
Von hier aus weiter von Susann Pásztor
Das Cover hat mich sofort angesprochen und neugierig gemacht, diesen Roman zu lesen. Die stimmungsvollen, farblich sehr schön gestalteten Wolken ziehen passend zum Titel "Von hier aus weiter".
Auch der Klappentext macht Lust auf die Geschichte: Eine Frau, die den Suizid ihres Mannes verarbeiten muss, findet durch Begegnungen mit alten und neuen Freunden wieder ins Leben zurück.
Das klingt zunächst vielversprechend und berührend.
Leider verliert die Handlung für mich schon nach wenigen Seiten an Tiefe. Die Ereignisse wirken oft oberflächlich und wenig glaubwürdig: Von der Trauerfeier, bei der ein Kranz der Kreissparkasse on top liegt, über ein seltsames Durchwinden unter einer klemmenden Toilettentür, bis hin zu dem Rezeptbriefkasten einer Apotheke, in dem die Hauptfigur umweltfreundlich ein suizidales Mittel "entsorgt". Auch die aufgesetzte Beziehung zu einem Klempner, der kurzerhand bei der Hauptfigur einzieht, und dessen Liebesbeziehung mit der Ärztin der Hauptfigur, tragen nicht dazu bei, die Geschichte realistisch erscheinen zu lassen.
Ein weiterer befremdlicher Moment ist die Begegnung in einer skurril dekorierten Autobahnkneipe zu Halloween – mit einem nicht existenten Mann. Diese Szene soll den Wendepunkt in der Trauerbewältigung darstellen, hat mich jedoch eher ratlos zurückgelassen.
Feinen Witz oder berührende Tiefe, die ich mir von einem solchen Thema erhofft hatte, konnte ich leider nicht entdecken.
Rezensionen von Streiflicht:
Spannend und sehr blutig
The Twenty von Sam Holland
Dieses Buch ist wahrsten Sinne des Wortes extrem blutig und wer empfindlicher ist, ist hier definitiv falsch. Das Buch wird ja auch für "Fans von Serienkiller-Romanen" angepriesen - das hatte ich allerdings erst gelesen, als ich schon mittendrin war - und das muss man natürlich auch mögen.
Gleichzeitig ist das Buch so unfassbar spannend, dass man es kaum mehr weglegen kann. Gerade die zweite Hälfte des Buchs ist richtig rasant.
Ich kannte Sam Holland bisher nicht, aber es ist wohl auch das erste Buch von ihr, das ins Deutsche übersetzt wurde. Ich bin neugierig, wie es in dieser Reihe weitergeht, zumal The Twenty Teil 2 einer dreiteiligen Reihe ist. Ich werde definitiv die Augen offenhalten. Eine Autorin, die sicherlich viele Fans finden wird!
Gut gefallen hat mir auch der Mix zwischen den blutigen Mordfällen und dem Privatleben der Figuren, das ebenfalls immer wieder Thema war. So wirkt alles viel authentischer und realer.
Fazit: Wer Gewalt und Blut nicht gut vertragen kann, wird kein Freund dieses Buchs werden, aber es ist wirklich extrem spannend und packend. Richtig gut geschrieben und so, dass man es nicht weglegen mag. Mit jeder Mengen guter Wendungen, die gerade auch den Schluss lange offen halten, und ganz viel Gänsehautfeeling. Klar, manches wirkt ein bisschen konstruiert, aber ich denke, diese Geschichte verzeiht das, weil am Ende eben doch alles zusammenpasst und so interessant und gut geschrieben ist, dass man bis zum Ende mitfiebern kann. Da muss man einfach sagen "Hut ab"!










