Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :
wieder ein toller Band
Funkenstille (Sweet Lemon Agency, Band 3) von Kyra Groh
Funkenstille ist der dritte Band rund um die Werbeagentur Sweet Lemon Agency. Um wen es geht, hat sich ja schon im 2. Band herauskristallisiert, als Josha Rittberger das erste Mal aufgetreten ist und gleich für Medienrummel und Chaos gesorgt hat rund um Franka. Der Grund seines Wechsels nach Frankfurt ist seine große Jugendliebe, und sie arbeitet eben in dieser Werbeagentur.
Kaum jemand weiß, warum sie für ihr Alter ungewöhnliche Arbeitszeiten hat. Sie jeden immer pünktlich um 15 Uhr und ist auch sonst lange sehr zurückhaltend und plaudert nicht viel über ihr Privatleben. Amelie hat gelernt, sich bedeckt zu halten. Warum und wieso, das erfährt man alles in dem Band.
Ich muss sagen, bei der Reihe hatte ich das Gefühl, sie gefällt mir immer besser. Während mir Band 1 noch nicht 1ßß Prozent gefallen hat und mir der männliche Protagonist einfach nicht nahbar wurde, ging es mir da von Band zu Band besser. Die Geschichte rund um die Jugendliebe, die nicht mit nach England gehen wollte und dies auch nicht begründete, weil sie ja zuerst das wollte, hat mich schnell gepackt. Ich fand es auch cool, das Joshas Familie auch vorkam und man selbst erst ein wenig rätseln musste. Nicht alles war gleich selbstverständnlich und naheliegend, und so galt es auch, ein wenig im Dunkeln zu tappen. Ich fand gut in die Geschichte, hab sie gerne mitverfolgt und war über das Ende richtig happy - was will man mehr? Ein wirklich schöner Band wieder von Kyra Groh!
Rezensionen von Amena25:
Muss man nicht gelesen haben
Die Schanze von Lars Menz
Nach der schmerzhaften Trennung von ihrem Partner zieht Ellen von Hamburg zurück in ihr Heimatdorf im Süden, um dort die Praxis ihres alten Hausarztes zu übernehmen. Vor Jahren hat sie das Dorf nach einem schrecklichen Verbrechen verlassen. Damals sollte alles möglichst schnell vertuscht werden.
Kaum ist Ellen im Dorf angekommen, entdeckt sie einen Toten, der an der Skisprungschanze hängt. Und Ellen kennt den Toten! Der Fund reißt alte Wunden wieder auf…..
Der Roman beginnt interessant, mit einer etwas rätselhaften Protagonistin und einer düsteren und unheilvollen Atmosphäre im Dorf. Erst nach und nach erschließen sich die Zusammenhänge, was Ellen damals geschehen ist, wer etwas zu verbergen hat und wer es eilig hatte, alles unter den Teppich zu kehren. Doch wer tatsächlich Schuld auf sich geladen hat, wird erst recht spät aufgelöst, was durchaus spannend zu lesen ist. Allerdings wirken manche Figuren wenig authentisch und ihr Verhalten befremdlich, wie z.B. eine frühere Freundin, die ausgerechnet mit einem der Täter liiert war, obwohl sie von dessen Tat wusste…
Mit Ellen selbst wird man nicht warm, da sie zu distanziert geschildert wird. Auch ihr Entschluss, am Ende in dem Dorf zu bleiben, in dem ihr so viele übel mitgespielt haben, wirkt wenig überzeugend.
Alles in allem ist ,,Die Schanze“ solide Krimikost, aber kein Thriller und kein Buch, das man unbedingt gelesen haben muss.
Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :
Magic Island - Ruf der Seelentiere. Eine magische Insel und sprechende Seelentiere: Fantasy-Buchreihe ab 11 Jahren (Magic Island, Bd. 1) von Andreas Suchanek
Mit Magic Island startet eine neue Fantasyreihe für Kids ab ca. 10 Jahren. Da ich selbst den Flüsterwald regelrecht verschlungen habe, wollte ich diese unbedingt auch starten.
Die Geschichte spielt auf Magic Island, einer Insel, die ausgewählte Kinder mittels Portal betreten können. Nicht durch einen Schrank wie in Narnia, sondern auf sehr originelle Weise.
Auf Magic Island kann jedes Kind ein Seelentier befehligen, mit ihm in Gedanken reden und es auch erscheinen lassen. Auf der Insel passieren gefährliche Dinge, und die Kinder sollen der Insel vor dem Untergang retten... Doch ihre Auswahl und der Ruf erreichte die Auserwählten sehr langsam. Ob sie die Situation noch retten können?
Mir hat das Buch wieder sehr gut gefallen. Es ist sehr spannend geschrieben und die magischen Elemente fand ich auch sehr überzeugend. Das Ende ist so gewählt, dass ich unbedingt wissen möchte, wie es im nächsten Band weitergeht. Nun muss ich leider bis Sommer warten...
Rezensionen von EvaLiest:
Was für eine Überraschung
Achtzehnter Stock von Sara Gmuer
Der Roman Achtzehnter Stock von Sara Gmuer ist ein richtig gutes Buch, obwohl es mir nicht gefallen hat. Wie das sein kann?
Die Autorin schafft es, die Protagonistin in all ihren Graustufen zu porträtieren und bei der Lektüre habe ich eine negative Emotion nach der anderen durchlaufen: Wut, Angst, Trauer, Anspannung, Verzweiflung, … Noch schlimmer war, dass ich oft eine krasse Ambiguität aushalten musste, denn ich konnte die Beweggründe von Wanda verstehen, habe ihr Verhalten aber doch insgeheim verurteilt.
Dadurch war mir zum einen die Protagonistin unsympathisch, zum anderen musste ich mich aber auch sehr mit meinen eigenen Vorurteilen und internalisierten Klassismus auseinandersetzen. Und ganz ehrlich – wer macht das schon gern?
Für mich ist es aber genau das, was gute Bücher ausmacht: das Unbequeme, das den Finger in Wunden legt, von denen wir gar nicht wussten, dass wir sie haben. Die Konfrontation mit eigenen Stereotypen, Vorurteilen und Glaubenssätzen. Die Auseinandersetzung mit den eigenen Privilegien, die dahinter stehen.
Das kann dieses Buch ganz hervorragend. Ebenso wie das Pacing. Durch die kurzen Sätze und den eher schroffen Stil liest es sich wie eine wilde Achterbahnfahrt und bevor man es realisiert, ist man am Ende der Geschichte angekommen. Es gibt keine langweiligen Passagen oder auch nur Momente der Ruhe, alles passiert zack, zack, zack, wie die Schicksalsschläge (und auch das Glück) in Wandas Leben. Am liebsten hätte ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen, und falls ihr mal ein paar Stunden am Stück habt: macht das!
Auch wenn ein paar der anderen Figuren wenig Tiefe haben und doch sehr stereotyp dargestellt sind (was auch Absicht sein mag, denn der Plattenbau bringt eben in den Augen der meisten keine Individuen hervor), wirkt die Geschichte nachhaltig und ich denke immer wieder darüber nach und habe Redebedarf
Wenn ihr das Buch also schon gelesen habt: ich freue mich auf den Austausch mit euch. Und wenn nicht: dann holt das nach, vor allem, wenn ihr keine glattgebügelte Literatur braucht und durchaus auch rotzige Stimmen genießen könnt.
Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :
Die Football-Freunde - Touchdown für die Grasdorf Rebels von Andreas Hüging
In diesem Buch geht es um Teamgeist, Freundschaft und Sport.. Genauer gesagt um Football. Denn Jimmy, Der Junge, aus dessen Perspektive erzählt wird, hat nicht viel von seinem Vater, der in Amerika wohnt. Aber: Er hat noch einen Football von ihm. Und darin will er richtig gut sein und er ist es auch - im Gegensatz zu Mathe.
Doch was, wenn wegen diesem Matheproblem eine Sperre droht? Und Teile des Teams sogar Probleme mit dem Gesetz haben?
Die Geschichte ist spannend erzählt und wir empfanden sie auch als sehr kurzweilig. Ein wenig Footballkenntnisse sind für den Lesenden von Vorteil, einfach für den Lesefluss. Wer diese noch nicht hat, kann aber jederzeit einfach im Glossar nachschlagen und lernt so nebenbei eine Menge über Football! Mein Siebenjähriger fand das Thema spannend und hat mit den Grasdorf Rebells gerne mitgefiebert.
Rezensionen von Anndlich:
Die Schattensucher
Royal Institute of Magic, Band 2 - Auf den Spuren des Schattensuchers von Victor Kloss
Für Ben Greenwood und seinen Freund Charlie beginnt die Ausbildung am Royal Institute of Magic. Eigentlich haben die beiden 50 Tage Zeit bis ihre erste Prüfung ansteht, doch bereits am ersten Tag wird Ben von einem Dunkelelfen angegriffen und entgeht nur knapp dem Schwert. Galt der Angriff Ben oder hat er es auf die magische Rüstung Elizabeths, die auch Ben weiterhin sucht, abgesehen?
Auf den Spuren des Schattensuchers von Victor Kloss ist der zweite Teil der Royal Institute of Magic Reihe.
Nachdem zwischen dem Lesen des ersten und zweiten Bands einige Wochen liegen, habe ich mich mit dem Anfang sehr schwer getan und musste erstmal wieder in die Geschichte reinfinden.
Dort angekommen empfand ich die Ausbildung, die Ben und Charlie am Institute aufnehmen aber sehr interessant erzählt und durch einen bildhaften Schreibstil kann man sich die beschriebene Welt sehr gut vorstellen. Besonders gefallen hat mir auch die Entwicklung Charlies, wohingegen ich die weiteren Mitschüler:innen eher schwach gezeichnet empfand.
Die Geschichte weist einige Höhepunkte und Spannungselemente auf, was das Lesen leicht macht und für spaßige Lesestunden sorgt. Einzige Kritik ist, dass ich ein paar Szenen nicht schlüssig fand und mir Auflösungen fehlten, dennoch freue ich mich schon jetzt auf den dritten Band.
Rezensionen von PucKker:
Ich bin in die Falle getappt
The Trap. Wie weit würdest du gehen, um deine Schwester zu retten? von Catherine Ryan Howard
Nach der Leseprobe dachte ich: Endlich mal etwas anderes! Kein 08/15-Thriller, sondern eine neue Geschichte. Eine Frau sucht ihre entführte Schwester, streift nachts allein durch die Straßen und steigt sogar in das Auto eines Fremden. Ich war sofort gespannt: Wird sie so den Entführer finden? In welche weiteren gefährlichen Situationen gerät sie? Am meisten hatte ich mich auf eine Szene gefreut, in der sie den Täter endlich aufspürt und versucht, ihn anzugreifen.
Doch Fehlanzeige – diese Szene war die erste und letzte ihrer Art. Stattdessen bekommen wir eine Ermittlungsgeschichte mit mehreren POVs und Zeitebenen: die Schwester Lucy, die Ermittlerinnen Angela und Denise, der Täter – und als wäre das nicht genug, kommen im Laufe des Buches noch mehr dazu. Dazu noch jede Menge Nebencharaktere, bei denen ich oft nicht mal verstanden habe, warum sie überhaupt eine Rolle spielen. Ermittlungsarbeiten finde ich ohnehin meist langweilig, und hier haben sie mich auch nicht packen können. Unsere Protagonistin stolpert währenddessen von einer unsinnigen Entscheidung in die nächste. Die meiste Zeit war ich einfach nur verwirrt – zu viele Perspektiven, zu viele Plotholes. Am Ende ergibt kaum noch etwas Sinn.
Die Wendungen? Unplausibel und völlig an den Haaren herbeigezogen. Und das Ende? Einfach nicht vorhanden. Das Buch hört einfach mittendrin auf, als hätte jemand die zweite Hälfte vergessen.
Rezensionen von rewareni:
Reise durch die Zeit
Reversum von Mirko Hübner
Nevens Freund Ben scheint es geschafft zu haben mit seinen Experimenten Dinge in ein Paralelluniversum zu schicken und sie auch wieder zurück zu holen. Durch ein Versehen landet Neven im Reversum, wo alles rückwärts abläuft. Doch was er da erlebt zwingt ihn dazu unverzüglich zu versuchen wieder in seine eigene Welt zurück zu kommen.
Die drohende Katastrophe, die viele Menschen vernichten würde ist ein Wettlauf mit der Zeit, wo er Dinge erlebt die ihn nicht nur einmal zweifeln lässt ob er es rechtzeitig schaffen kann seine Liebsten zu retten.
,, Reversum Band 1: Rückwärts durch die Zeit“ ist ein spannender und kniffliger Roman, wo der Leser mit Volldampf durch verschiedene Zeit und Handlungsebenen rauscht.
Der Autor Mirko Hübner hat sich dabei eine ungewöhnliche und originelle Geschichte ausgedacht wo man gleich mit einer spiegelverkehrten Schrift und ebensolchen Kapitelnummern , die noch dazu abwärts zählend beginnen, konfrontiert wird. Der Zeitreiseroman war zwar für mich nicht immer leicht zu verstehen und der eine oder andere Knoten im Gehirn ist noch geblieben, trotzdem war es ein spannendes Erlebnis in die verschiedenen Zeiten Ebenen einzutauchen und Neven auf seinen nicht immer ungefährlichen Abenteuern zu begleiten.
Der Autor hat es verstanden Szenen zu beschreiben, die nicht nur für den Protagonisten unglaublich erschienen sind, sondern auch für den Leser, wo es bewundernswert ist, wie Mirko Hübner es schafft gleichzeitig nach ,,vorne“ und nach ,,rückwärts“ zu denken, wenn sich Menschen aus zwei verschiedenen Zeitebenen treffen. Dabei sind immer wieder sehr bildhafte Szenen entstanden wenn sich z.b ein Auto nach einem Unfall rückwärts regeneriert und es plötzlich wieder unversehrt weiter fährt.
Da der Autor auch noch kreative Wortspielrätsel liebt findet man sogar immer wieder kleine humorvolle Einlagen, wo man selber mitraten kann wenn man auf einen Google-Hupf oder einen Eddy-Tor stößt.
Immer wieder wird man von unerwarteten Ereignissen überrascht und man kann nie sicher sein, wie sich die Geschichte weiter entwickelt.
Der Epilog lässt schon erahnen, dass noch einiges aus Neven zu kommen wird und darauf freue ich mich schon.
Rezensionen von buchina:
Atmosphärisch gut, Handlung zu viele Lücken
Der Passagier der Polarlys von Georges Simenon; José-Louis Bocquet
Mit diesem Graphic Novel wurde versucht einen klassischen Krimi neu aufzulegen. Ich liebe Krimis, auch die Klassiker, dennoch habe ich noch keinen Roman von Georges Simenon gelesen. Ohne Vorkenntnisse bin ich an dieses Werk gegangen.
Die Geschichte beginnt mit einem Mord und wechselt dann zu einem Linienschiff, welches an der Nordküste Europas entlangfährt.
Es befördert Fracht und wenige Passagiere. Kapitän Petersen hat von Anfang an ein schlechtes Gefühl bei der Reise. Dies wird kurze Zeit später bestätigt mit dem Mord eines Passagiers. Nun geht es darum herauszufinden, wer von den Passagieren ist der Mörder und was hat der Mord zu Beginn des Krimis damit zu tun.
Es ist sicher nicht einfach die komplexe Handlung in Bildern und wenigen Sprechblasen darzustellen. Meiner Meinung ist dies hier nur zum Teil gelungen. Gelungen ist die Atmosphäre auf dem Schiff und auch die undurchsichtigen Charaktere darzustellen. Die Dunkelheit des Winters, die Kälte, die Fahrt an sich, konnte ich sehr gut nachempfinden. Leider ist dabei etwas die Handlung auf der Strecke geblieben. Ich mag es sehr selbst zu rätseln, wer der Täter ist, hier fehlte es völlig. Dauernd hatte ich das Gefühl mir fehlen wichtige Aspekte und Handlungsstränge. Gleichzeitig fehlte mir bei den Zeichnungen der Charaktere die Emotionen. Ich kenne das von anderen Graphic Novels, dass man besonders die Emotionen gut in den Gesichtern darstellen kann. Einen Pluspunkt erhalten die 4 ausführlichen Seiten am Ende des Buchs über den Autor und die Entstehungsgeschichte des Romans. Das war sehr interessant.
Insgesamt hat mich das Buch nicht überzeugt. Atmosphärisch gut gestaltet, aber die Geschichte war für mich nicht immer nachvollziehbar.
Rezensionen von begine:
Buchhandlung
Die Abende in der Buchhandlung Morisaki - Roman (Bücherliebe in Tokio 2) von Satoshi Yagisawa
Der japanische Schriftsteller Satoshi Yagisawa hat mit dem Roman, Die Abende in der Buchhandlung Morisaki, den zweiten Teil über die Buchhandlung. Den ersten Teil habe ich nicht gelesen, aber man kommt gut in die Handlung.
Die verschiedenen Personen sind gut und originell dargestellt. Die Bücher aus dem Antiquariat sind eine Macht zum Lesen.
Die Nichte des Buchhändlers Takako erzählt von den Emotionen des Onkels und der Tante.
Lustig waren die Ansichten über verschiedene Kunden.
Die Dialoge Takakos waren oft flapsig aber liebevoll.
Der Autor schreibt wunderbar , da freut man sich auf neue Romane.
Absolut lesenswert.











