Kunden em pfehlungen
Rezensionen von fantasia:
fesselnd
Dunkle Asche von Jona Thomsen
„Dunkle Asche“ ist ein fesselnder Krimi, der schon mit seinem Cover neugierig macht. Die dunklen Farbtöne schaffen eine geheimnisvolle und bedrohliche Atmosphäre, die perfekt zur Geschichte passt.
Besonders gut gefällt mir, dass der Fall logisch und fundiert aufgebaut ist. Statt verworrenen, schwer durchschaubaren Wendungen bleibt die Handlung klar und bodenständig, eingebettet in die Kulisse der Ostsee.
Dadurch wirkt die Geschichte authentisch und greifbar.
Die Autorin versteht es, eine konstant spannende Atmosphäre zu erschaffen. Die Hauptfigur ist überzeugend dargestellt, sodass man schnell eine Verbindung zu ihr aufbaut. Ihr Handeln ist nachvollziehbar, man entwickelt Sympathie für sie und kann ihr Handeln nachvollziehen.
Ein besonders interessanter Aspekt ist, dass hier ein alter, ungelöster Fall – ein sogenannter Cold Case– wieder aufgerollt werden. Die Einbindung neuer Ermittlungsmethoden macht die Geschichte nicht nur spannend, sondern auch realistisch und aktuell. Diese Mischung aus Vergangenem und modernen Ermittlungsansätzen sorgt für einen besonderen Reiz, der das Buch zu einem gelungenen Leseerlebnis macht.
Rezensionen von gabiliest:
Das bin ich nicht!
Deep Fake von Cleo Konrad
Mit ihrem Thriller “Deepfake” hat die bekannte und preisgekrönte Autorin Cleo Konrad ein spannendes Werk über die Abgründe der sozialen Medien und deren Einfluss auf das Leben der von Deepfakes oder Hass im Netz Betroffenen vorgelegt. Das hochwertig mit Farbschnitt ausgestattete Buch zeigt schon auf dem gelungenen Cover, dass aus der Tiefe des WWW Unheil steigen kann und Fakes leider jeden treffen können.
Das Buch teilt sich in zwei Handlungsstränge auf unterschiedlichen Zeitebenen:
Im Jahr 2003 schreibt Kat, eine Jugendliche, die gerade mit ihrem Vater in den kleinen Ort Tannwinkel im bayrischen Wald gezogen ist, auf ihrem Computer ein Tagebuch. Kat, die ein Informatik- und Mathematikgenie ist, findet bald Anschluss an eine Gruppe von einheimischen jungen Leuten, die eine verschworene Gemeinschaft bilden und einander versprochen haben, dass keine Informationen aus ihrem Kreis nach außen dringen werden. Aber nach einem Jagdunfall, bei dem ein junger Lehrer verletzt wird, für den Kat Zuneigung empfindet, bröckelt die Loyalität und ein Gruppenmitglied verrät alle Geheimnisse der Freunde an die Dorfbewohner. Doch Schimpf und Schande der bigotten und engstirnigen Einheimischen sind nicht genug, eines Tages liegt eine zerschmetterte Leiche am Fuß des Tannfelsens, der bisher der Treffpunkt der Gruppe war. So entsteht Schuld, die bis in die Gegenwart wirkt.
Zwanzig Jahre später wird Mira, eine engagierte Berliner Lehrerin, von ihren Schülern zögerlich angesprochen. Denn im Netz kursiert ein laszives Nacktvideo von ihr. “Das bin ich nicht!” erklärt Mira ihren Schülern, dem Direktor und auch ihrem Mann. Doch wer wird ihr glauben? Und alles deutet auf Tannwinkel, alles auf Kat. Also macht sich Mira auf den Weg, um Kat zur Rede zu stellen. Doch Kat ist nicht da, ihr Haus eine mit KI geschützte Festung. Auch zwei Freunde aus Jugendtagen sind zu dem selben Zweck wie Mira angereist. Auch sie wurden durch Deepfakes verleumdet, auch ihre Existenz steht auf dem Spiel. Warum hat Kat das getan? Hat Kat das getan?
In ihrem eindringlich und spannend erzählten Thriller “Deepfake” zeigt Cleo Konrad auf, wie rasch und unvorbereitet das eigene Leben aus der Bahn geworfen werden kann und wie schwierig es ist, den Urhebern von Deepfakes und Hassposts im Netz auf die Schliche zu kommen. Eindringlich lässt sie Kat in ihrem Tagebuch in Ich-Form die Gefühlswelt von Jugendlichen schildern, für die Loyalität in der Gruppe alles ist und die sich gegen eine Dorfgemeinschaft, die ihnen misstrauisch und ablehnend gegenübersteht, abgrenzen. Auch wenn die Freunde alle als Jugendliche das Dorf verlassen haben, Tannwinkel und ihre Schuld, die sie in ihr Leben als Erwachsene mitgenommen haben, verfolgt sie weiterhin. Erst ein Twist am Ende des Buches lässt die Ereignisse der Vergangenheit in völlig neuem Licht erscheinen und Mira erkennt, wen wirklich die Verantwortung für den Tod eines Gruppenmitgliedes trifft.
Dieses einfühlsam geschriebene Buch bietet viel Action und eine bis zur letzten Seite durchgehende Spannungskurve. In mitreißendem Erzählstil entsteht ein tiefgründiges Bild der Welt von Jugendlichen, die alle ihr besonderes Schicksal zu meistern haben und die als Erwachsene plötzlich vor den Trümmern ihrer Existenz stehen, denn hier wird vor allem die psychologische Seite eines teuflischen Racheplans beleuchtet. Da der Missbrauch sozialer Medien und die Möglichkeiten der KI sowohl spannend wie Furcht einflößend sind, kann ich für diesen gelungenen Thriller, dessen Ereignisse ebenso faszinierend wie unvorhersehbar sind, nur eine absolute Leseempfehlung aussprechen.
Rezensionen von Gaby 2707:
Friedlich geht’s hier nicht zu
Spröde Sprotten schwimmen schlecht von Christiane Franke; Cornelia Kuhnert
Gerade erst ist die Seniorenresidenz „Beningaburg“ fertig geworden und die ersten Bewohner sind eingezogen, findet eine der Bewohnerinnen im wunderschön angelegten Gartenteich eine Leiche. Schnell stellt sich heraus, dass Isabell Beninga, die um 40 Jahre jüngere Gattin von HörGut Imperiumschef Erich Beninga einen Stein an den Kopf bekommen hat und dann im Teich ertrunken ist.
Aber wer wollte die Frau aus dem Weg haben? Und warum? Gemunkelt wird viel und Isabell hat sich immer wieder Feinde gemacht. Ganz schön viel Arbeit für die Wittmunder Kommissare Haueisen und Schnepel und Dorfpolizist Rudi Bakker. Den natürlich auch hier seine Freunde Henner Steffens und Rosa Moll wieder tatkräftig unterstützen.
Man mag es kaum glauben, aber dies ist nun schon der 12. Fall, bei dem ich Postbote Henner Steffens, Dorfpolizist Rudi Bakker und Lehrerin Rosa Moll bei ihren Ermittlungen über die Schulter schaue. Und es hat auch diesmal wieder richtig Spaß gemacht, mich auf falsche Fährten führen zu lassen und doch dem wirklichen Geschehen ganz langsam auf die Spur zu kommen. Und obwohl ich den Täter schon auf dem Schirm hatte, war ich trotzdem geschockt, was in einem so gescheiten Kopf vorgeht. Aber was hier so alles passiert, das solltet ihr unbedingt selbst lesen.
Ich habe es so genossen, die Menschen, die ich nun schon so lange kenne und bei denen ich mich richtig wohl fühle in Neuharlingersiel, wiederzulesen. Naja, Helmut Schnepel zähle ich nicht dazu. Aber wenn er nicht wäre, hätte ich auch nichts worüber ich mich aufregen könnte.
Der Fall bzw. die Fälle um die es diesmal geht, sind ganz schön knifflig. Zum einen da die Ermordete ganz schön umtriebig war und nichts hat anbrennen lassen. Zum anderen, weil es doch einige Damen und Herren gibt, die ein Motiv haben. Und da ist ja auch noch ein Dieb, der sich an Halsketten, Armbändern und einer Rolex vergreift.
Gerade Rudi hat es im Moment nicht leicht. Seine Ex-Frau Denise ist zurück aus Mönchengladbach und arbeitet als Pflegedienstleitung in der Seniorenresidenz. Leider steht sie hier immer wieder im Fokus der Ermittlungen. Und Rosa kann es natürlich nicht lassen und wird sehr kreativ, damit sie ihre Nase in die Angelegenheiten in der Seniorenresidenz stecken kann.
Der Schreib- und Erzählstil von Christiane Franke und Cornelia Kuhnert ist wie immer sehr leicht und locker zu lesen. Sie lassen ihre Protagonisten so lebendig und menschlich erscheinen und ich bin sofort mitten drin in der Handlung. Und gelernt habe ich auch wieder etwas: über Pütten und Säbelschnäbler.
Die einzelnen Kapitel werden von drei Fischen, ich kann mir vorstellen, das sind Sprotten, flankiert. Innerhalb der Kapitel trennen kleine Fische die einzelnen Abschnitte zur besseren Übersicht.
Unter dem Titel „Das Stammpersonal der Serie“ werden alle handelnden Personen vorgestellt, was dem ein oder anderen Leser bestimmt hilft sich bei der Vielzahl der Personen besser zurecht zu finden.
Auch dieser Fall kann gut unabhängig von den anderen Büchern gelesen werden. Ich persönlich finde es schöner, die Menschen ab ihrem ersten Erscheinen kennenzulernen.
Zum Schluss findet man auch noch die Rezepte der Gerichte, die Mudder Steffens für ihre Familie hier kocht. Sehr Lecker!
Wer spannende, blutarme Krimis mit einem guten Schuss Humor und ganz viel Lokalkolorit mag, der ist hier genau richtig!
Rezensionen von ReiShimura:
Schmackhaftes Essen für die ganze Familie
Baby Food Bibel von Julia Tellidis; Lauren Skora
Ratgeber und Kochbücher zum Thema Kinderernährung gibt es mittlerweile gefühlt wie Sand am Meer. Da fragt man sich wirklich, ob die Welt noch ein weiteres Buch zu diesem Thema braucht, noch dazu eines, dass sich recht großspurig als Bibel bezeichnet. Die Antwort auf die Frage ist wahrscheinlich Nein, lesen musste ich das Buch aber trotzdem unbedingt.
Und kurz gesagt: Ich habe es nicht bereut.
Die "Baby Food Bibel" ist ein wirklich schön gestaltetes und noch wichtiger äußerst informatives Buch zum Thema Ernährung von Babys und Kleinkindern. Neben einem sehr ansprechend gestalteten Rezeptteil gibt es auch noch einen spannenden und interessanten Theorieteil.
Besonders gut gefallen hat mir, dass in diesem Buch die Ernährung mit Formula Nahrung nicht verteufelt wird. Dies ist leider in der meisten Literatur der Fall. Es gibt eine Vielzahl an Gründen, warum sich Mütter gegen das Stillen entscheiden, und diesen muss man dann nicht die ganze Zeit versuchen ein schlechtes Gewissen einzureden.
Sowohl das Thema Nahrungsmittelallergien wird ausführlich thematisiert wie auch die Wichtigkeit von gesunder und ausgewogener Ernährung. Letzteres hat mich besonders begeistert da hier nicht nur eine gute Auflistung aller wichtiger Nährstoffe geboten wird, sondern auch in welchen Lebensmitteln diese Nährstoffe vorkommen und wie man sie am besten in den Speiseplan integriert.
Wie bereits erwähnt enthält das Buch auch einen sehr ausführlichen Rezeptteil. Die Gliederung der Rezepte ist wohl durchdacht, die Beschreibungen verständlich und die Fotos sehr ansprechend. Bei der Auswahl der Zutaten merkt man meiner Meinung nach allerdings, dass es sich bei den Autorinnen nicht um Europäerinnen handelt. Limabohnen zum Beispiel sind sowohl in den USA als auch Australien durchaus gängig, in Österreich aber eher seltener zu finden.
Einer meiner größten Kritikpunkte bei dem Buch sind die Maßangaben in den Rezepten. Anstatt wie in deutschsprachigen Kochbüchern üblich werden die Zutatenmengen nicht in Gramm angegeben, sondern in (metrischen) Tassen. Für mich persönlich sehr unpraktisch, da ich keinen eigenen Cups Messbecher besitze und daher ein wenig improvisieren muss. Dies hat leider schon zu dem einen oder anderen missglückten Backversuch geführt.
Abgesehen davon finde ich die Rezepte aber wirklich hervorragend, vor allem, weil sie sich wirklich für die ganze Familie eignen. Einige der Rezepte sind bei uns schon in das Standardrepertoire aufgenommen worden, da sie sowohl den zweijährigen als auch uns Erwachsene begeistert hat.
Das Buch ist wirklich perfekt geeignet für alle, die für die Ernährung von Babys und Kleinkindern zuständig sind.
Rezensionen von Anno:
Ganz okay
Die Schanze von Lars Menz
Nach vielen Jahren und einer gescheiterten Beziehung kehrt Ellen in ihren Heimatort zurück um hier die Hausarztpraxis zu übernehmen. Eine Entscheidung, die sie nicht leichtfertig getroffen hat. Und als schon rasch nach ihrer Ankunft eine Leiche, aufgehängt an der örtlichen Skisprungschanze, aufgefunden wird und weitere sonderbare Vorfälle folgen, wird ihr bewusst, dass all dies mit ihrer eigenen Vergangenheit in Verbindung stehen muss.
Obwohl durchaus interessant, bot sich mir durch dieses Buch nicht allzu viel Nervenkitzel. Die Handlung ist im Groben vorhersehbar, ohne dabei den Täter frühzeitig zu enttarnen und Rückblicke in Ellens Vergangenheit dienen dazu das Geschehen beider Zeitebenen zu verstehen. Die beobachtend, erzählenden Schreibweise des Autors wirkt jedoch mitunter nüchtern und distanziert. Die winterlich düstere Stimmung gibt dies zwar gut wider, geht jedoch zugleich zu Lasten der Charaktere, die dadurch etwas flach wirkten und zu denen ich nur mäßig Bezug aufbauen konnte.
‚Die Schanze‘ ist ein solides Buch, jedoch keines, was aus der Masse an Thrillern heraussticht.
Rezensionen von clematis:
Geständnis
Ein Sonntag in den Bergen von Daniel de Roulet
Der Schweizer Architekt und Autor Daniel de Roulet hat im Jahre 1975 das in den Bergen gelegene Chalet des Pressemagnaten Axel Springer in Brand gesetzt. Erst viele Jahre später erkennt er, dass sein Motiv auf falschen Annahmen beruht, weshalb er dieses Buch als Geständnis und Erklärung niederschreibt.
In wechselnder Zeitabfolge dokumentiert dieses Büchlein einerseits die Tat selbst, andererseits die weltgeschichtlichen Hintergründe und Zusammenhänge für dessen Planung und die spätere Sicht auf die Fehleinschätzung. So springt das Geschehen munter hin und her und verlangt volle Aufmerksamkeit vom Leser, um nicht hoffnungslos unterzugehen zwischen falschen Doktoren und Ausflügen bis nach Hanoi.
Daniel de Roulets Schreibstil ist sachlich, aber detailverliebt, sodass man die Überlegungen des Täters gut nachvollziehen und den Tag des Brandanschlages bestens mitverfolgen kann. Dazwischen findet der geneigte Leser aber allerlei Ausschmückendes und Ausschweifendes, das gleichzeitig erklärt und ablenkt vom zentralen Thema, mich also zwiegespalten zurücklässt.
Der Sonntag in den Bergen ist ausgesprochen interessant, man muss sich aber auf allerlei Zeitgeschichtliches einlassen, um den Autor, der gleichzeitig Brandstifter ist, zu verstehen.
Rezensionen von ReiShimura:
Wechselnachtswünsche
Solupp 2: Winter auf Solupp von Annika Scheffel
Nachdem uns Autorin Annika Scheffel bereits den Sommer auf Solupp gezeigt hat, entführt sie uns nun im Winter auf die kleine Insel. Der erste Band hat mir im Großen und Ganzen sehr gut gefallen, daher war ich gespannt auf die Fortsetzung der Reihe.
Annika Scheffel erspart sich in ihrem Buch das große Was bisher geschah und steigt gleich mitten in die Handlung ein.
Die Erlebnisse des Sommers auf Solupp werden im Laufe des Buches immer wieder mal angesprochen, aber ohne Kenntnisse des ersten Bandes hätte dies alles nur bedingt Sinn ergeben. Ich empfehle daher jedem die Bücher unbedingt in der richtigen Reihenfolge zu lesen.
Meiner Meinung nach war bereits "Sommer auf Solupp" an vielen Stellen traurig und eher nachdenklich und düster gehalten. Dies verstärkt sich in diesem Buch noch durch die winterliche und kalte Landschaft. Die Solupp Bücher würde ich nicht unbedingt als leichte Kost bezeichnen, aber lesenswert sind sie auf jeden Fall.
Auch in diesem Buch sind die Geschwister Mari, Kurt und Bela wieder zusammen mit ihren Solupper Freunden Ema und Joon dabei die Rätsel der Insel und der Wechselnachtswünsche zu entschlüsseln.
Autorin Annika Scheffel hat mit Solupp eine zauberhafte kleine Insel erschaffen, die voller Magie und Geheimnisse steckt, aber trotzdem so realistisch wirkt, dass man am liebsten dorthin auf Urlaub fahren möchte. Die Charaktere sind detailliert beschrieben und fern ab von klischeehaften Kinderbuch Beschreibungen.
Das Abenteuer selbst dient wieder eher der Rahmengestaltung der Geschichte und hilft den Kindern dabei zu wachsen und viel über sich selbst zu lernen. Neben den klassischen Themen wie Freundschaft und Liebe werden hier auch noch Krankheit, Tod, Depressionen und die Suche nach der eigenen Identität behandelt.
Das empfohlene Lesealter wird mit ab 10 Jahren angegeben. Wie immer ist dies nur ein Richtwert und kann je nach Kind auch ein wenig nach oben oder unten abgeändert werden. Ich denke aber, dass in diesem Fall das Lesealter eher über- als unterschritten werden soll, da die einzelnen Themen teilweise doch ein wenig herausfordernd sein können. Dieses Buch ist aber meiner Meinung nach auch für Erwachsene durchaus lesenswert.
Eine wirklich gelungene Fortsetzung und ich freue mich bereits auf den Herbst und den Frühling auf Solupp.
Rezensionen von Jenny:
Ist okay
The Stars are Dying von Chloe C. Peñaranda
The stars are dying entführt uns in eine Welt, in welcher Vampire, Fae und Menschen zusammenleben. Die Vampire sind die Herrscher, die Fae die Sklaven und die Menschen das Futter.
Das Setting der Geschichte ist somit recht klar und einfach. Aus jedem der fünf Menschenreiche, kann einer bei den sogenannten Spielen antreten, um sein Königreich für die nächsten 30 Jahre vor den Vampiren zu schützen.
Wir begleiten im Buch Astraea, die ihre Erinnerungen verloren hat und sich nur an die letzten 5 Jahre ihres Lebens erinnern kann. Ich muss leider sagen, dass Astraea mich nicht wirklich als Hauptfigur überzeugt hat. Sie lässt sich fünf Jahre von jemandem ausnutzen und eingesperrt halten, obwohl sie die Fähigkeiten hätte sich zu wehren, weil sie sich nicht traut? Auch Nyte war einfach zu vorhersehbar in seiner ganzen Art und Weise. Die Figuren, die mich wirklich überrascht und mir auch gefallen haben waren Drystan, Zath und Rose.
Das bedeutet nicht, dass das Buch schlecht ist. Ich habe knapp dreiviertel des Buches in einem Zug gelesen und konnte es nicht aus der Hand legen, weil die Geschichte an sich trotz dem ganzen Vorhersehbaren spannend geschrieben war. Danach wurde es mir aber zu unübersichtlich und die Geschichte stockte erst über vier Seiten und dann geschahen wieder fünf verschiedene Sachen in drei Absätzen.
Es gab eine Spice-Szene. Und ich muss sagen, die war okay. Ich bin kein Fan von übermäßiger Spice-Nutzung, aber die Szene war gut geschrieben, hat gut in die Story gepasst und dann war das Thema soweit auch durch. Ja, es gibt immer wieder Anspielungen im Buch, aber es nimmt einfach nicht Überhand. Da das zweite Buch aber als Spice angekündigt wird, werde ich da wohl nicht reinschauen.
Noch einmal zum Cover: Der Schutzumschlag sieht einfach super aus, der Farbschnitt ist auch wunderschön und passt einfach zum Buch mit der Sonne, den verschiedenen Mondzeiten und den ganzen Sternen.
Mein Fazit: Wer eine Fantasy-Romanze mit wenigen Überraschungen sucht ist hier genau richtig.
Rezensionen von brauneye29:
Magisch
Die magische Bibliothek der Buks 2: Das verfluchte Medaillon von Nina George; Jens J. Kramer
Zum Inhalt:
Die Buchwelt ist in Gefahr. Um die Zerstörung zu verhindern müssen die Buks ein gefährliches Abenteuer auf sich nehmen. Sie müssen ihre magische Bibliothek verlassen und in das unbekannte draußen reisen. Zur gleichen Zeit sind die Kinder Nola und Finn auf der Suche nach dem verschollenen Buchmeister und Heilung gegen die Bleichkrankheit.
Doch nur gemeinsam werden sie es schaffen.
Meine Meinung:
Die Fortsetzung ist gut gelungen. Was mich am meisten begeistert hat, ist die unbändige Fantasie und gleichzeitig ein ungeheurer Humor, wenn ich allein an die lustigen Vornamen denke. Immer wieder bekommen wir auch wieder Einblicke in andere Bücher und das macht die Geschichte sehr lebhaft. Der Schreibstil ist gut und eigentlich hatte ich überhaupt nicht das Gefühl, dass ich eigentlich ein Kinderbuch lese. Ich fand das Buch wieder richtig gut.
Fazit:
Magisch
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Nichts ist, wie es scheint
Gefährliches Wasser von Daniel Izquierdo-Hänni
Vicente Alapont, ehemaliger Polizist der Policia Nacional und nunmehriger Taxifahrer, kann das Ermitteln nicht lassen. Autor Daniel Izquierdo-Hänni lässt ihn nun zum dritten Mal in Valencia ein Verbrechen aufklären.
Es beginnt relativ harmlos mit einem Einbruch in der Altstadt, den Alapont aufklären soll.
Recht bald wird klar, dass dahinter mehr als steckt. Wird es Vicente Alapont gelingen, den Täter, der ganz Valencia in Angst und Schrecken versetzt, rechtzeitig zu entlarven?
Meine Meinung:
Dieser Krimi ist mein erster von Daniel Izquierdo-Hänni und hat eine aktuelle Brisanz. Denn es geht um Wasser. Zu wenig davon ist für Mensch, Tier und Landwirtschaft eine tödliche Bedrohung genauso wie zu viel davon, wie die Überschwemmungskatastrophe von 1957 und jene Ende Oktober 2024 beweisen.
Mit Vicente Alapont hat der Autor einen sympathischen Ermittler geschaffen, der eigentlich von Mord und Tozschlag genug hatte und deshalb seinen Dienst bei der Policia Nacional quittiert hat. Mit ein bisschen Abstand findet er nun wieder Gefallen am Ermitteln, zumal er sich nicht unbedingt streng an die Regeln halten muss.
Fazit:
Mir hat dieser Krimi, der auch leise ernste Töne enthält, sehr gut gefallen. Daher gibt es 4 Sterne. Bei Gelegenheit werde ich die beiden Vorgänger nachlesen.











