Kunden em pfehlungen
Rezensionen von _ich.lese_:
Es hat mich sehr berührt
All Your Pucking Secrets von A. Rivers
Drei jahre ist es her seit Tyler Echo das Herz gebrochen hat. Seither hat sie auch nicht mehr mit ihm geredet. Jetzt ist er wieder da, bei ihr auf demselben College und stellt von Beginn an klar, er will sie zurück.
Ich liebe Sportromance, vor allem Eishockey mag ich sehr gerne, wobei der Sport eher eine kleinere Rolle spielt, aber es hat mir trotzdem gefallen.
Zu Beginn fand ich Tyler etwas schwierig und konnte nicht so recht nachvollziehen, was er tatsächlich von Echo will und ob er es ernst meint. Echo mochte ich gleich, sie ist sehr sympathisch.
Eine sehr schöne,berührende Story. Abwechselnd aus Echos und Tylers Sicht erzählt, dazu immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit. So wird nach und nach bekannt was passierte, was "Der Vorfall" war, der Echos Leben so beeinflusst hat.
Ich mochte die Geschichte sehr, ich mochte auch Ryan und Soraya, die gerne eine eigene Geschichte haben dürfen. Für mich eine absolute Leseempfehlung.
Rezensionen von M:
Gut für Jugendliche
Das Leben fing im Sommer an von Christoph Kramer
Das Cover des Buchs und der Titel - Das Leben fing im Sommer an- beschreibt genau das Thema des Erstlingswerks von Christian Kramer. Es geht um 3 Tage im Sommer im Leben des 15 jährigen Chris, an denen sich alles ändert. Die erste Liebe, die erste Enttäuschung, der erste Liebeskummer, Freundschaften, Abenteuer, die Einstellung zur eigenen Person, dem eigenen Körper.
Der Roman ist gut geschrieben, er erzählt von den Dingen, die einen Jugendlichen an der Wende zum Erwachsen sein bewegen, Probleme, die jeder Jugendliche mit sich selber und den anderen hat. Man kann sich gut in Chris, die Hauptperson, hineinversetzen und mit ihm leben und leiden. Ich denke Jugendliche im entsprechenden Alter wird das Buch sehr gut gefallen und Chris biete eine Person zur Identifikation. Mir als Erwachsener fehlte etwas die Handlung oder Spannung in der Geschichte.
Rezensionen von Schlafmurmel:
Und sowas nennt sich beste Freundin
Ich weiß, was du getan hast von Sonya Bateman
Das Cover des Buches hat mich sofort angesprochen, vor allem die Schrift, die eine bedrohliche Atmosphäre ausstrahlte – genau das Richtige für mich! Die Geschichte beginnt zunächst harmlos, doch dann geht es Schlag auf Schlag. Schon nach wenigen Seiten war ich in der scheinbar normalen Welt von Celina gefangen, einer alleinerziehenden Mutter, die als Immobilienmaklerin lebt und eigentlich zufrieden mit ihrem Leben und ihrer kleinen Tochter Alyssa ist.
Der Schreibstil ist flüssig und extrem spannend, sodass ich das Buch kaum noch aus der Hand legen konnte. Was passiert hier? Warum wird Celina plötzlich mit Drohungen auf ihrem Handy bombardiert, in denen steht: „Ich weiß, was du getan hast“? Und was hat sie getan, dass diese Worte sie so aus der Fassung bringen? Warum erfährt sie, dass eine Freundin aus der Highschool plötzlich gestorben ist, und warum passieren in ihrem Leben so seltsame Dinge?
Mit jeder Seite tauchen neue Geheimnisse auf, die sich wie ein Puzzle zusammenfügen, aber immer wieder gibt es Lücken, die es schwierig machen, den gesamten Zusammenhang zu erkennen. Die Geschichte ist voller überraschender Wendungen, die ich niemals kommen sah, und die ganze Wahrheit wird erst zum Schluss enthüllt. Und die ist wirklich schockierend – damit hätte ich absolut nicht gerechnet.
Dieser Psychothriller ist einfach packend! Ich kann ihn nur wärmstens empfehlen.
Rezensionen von robertp:
Gigantisches Vorhaben
Der große Riss von Cristina Henríquez
Gerade jetzt, wo der gerade angelobte Präsident der USA wieder seine Hand auf den Panamakanal legen möchte kommt dieses Buch in den Handel.
An Hand mehrerer Einzelschicksale, überwiegend Frauen, wird die erste amerikanische Bauphase des Kanals geschildert. Die sozialen Unterschiede auf „neutralem Boden“ wurden nicht aufgehoben, eher verstärkt.
Auf der einen Seite die Amerikaner, die es sich gut gehen ließen, das Ganze als Abenteuer verstanden bei dem man gut verdienen konnte und kaum Arbeit hatte. Auf der anderen Seite, die für die Arbeit eingewanderten Arbeiter, die von früh bis spät gruben und schaufelten, um die notwendigen Erdmassen zu bewegen. Grub die eine Seite auf, wurde an anderer Stelle wieder aufgeschüttet, um die notwendigen Staumauern zu gestalten. Ein mächtiger Strom von Erde wurde jahrelang durchs Land bewegt.
Diese Geschichte erzählen einige Menschen durch ihre Taten, die in diesem Buch eine Stimme finden, aber es nicht in die Geschichtsbücher geschafft haben. Dort stehen die Ingenieure und der Name des ersten Schiffes, welches den Kanal durchquerte.
Aus der Vielzahl der ProtagonistenInnen ist mir Ada Bunting ans Herz gewachsen. Sie kommt als blinder Passagier nach Panama, weil sie Geld verdienen muss, um ihrer Schwester eine Operation zu bezahlen. Sie finden bald Arbeit als Pflegerin einer kranken Amerikanerin, Marian Oswald, die in ihr eine (die einzige) Freundin findet. Nach dem Tod von Marian kehrt sie wieder nach Barbados zurück. Ihre Schwester ist wieder gesund geworden. Die einzelnen Geschicke verzahnen sich ineinander und könnten sich tatsächlich so abgespielt haben, wie die Autorin Christina Henriquez es hier niederschreibt. Es gelingt ihr die Zeit anhand der Menschenschicksale eindrücklich darzustellen. Eine erste „sit in“ Demo wird beschrieben um die Ansiedelung eines Ortes zu verhindern. Die Einsamkeit und Sprachlosigkeit der Menschen untereinander zieht sich über hunderte von Seiten und betrifft Arme (Fischer und Sohn) ebenso wie reiche Amerikaner (Familie Oswald). Das Buch versteht es die Geschichte mit Geschichten darzustellen und überzeugt.
Für alle die Geschichte aus der Sicht der betroffenen Menschen kennenlernen möchten. Hier besonders aktuell der Panamakanal als Spielball der Amerikaner einst und jetzt.
Rezensionen von Daggy:
Ein Kind erlebt die Trennung der Eltern
Einmal Doppelknuddel, bitte! von Alicia Acosta
Das Kind auf dem Cover hält die Hände seiner beiden Eltern und lächelt glücklich.
Dann zeigt es uns, wie der Doppelkuddel aussieht. Mama und Papa umarmen und küssen sich und das Kind ist zwischen ihnen eingeklemmt. Aber leider hat sich etwas im Verhältnis der Eltern geändert, sie streiten und geknuddelt wird nur noch einzeln.
Und dann ist es so weit die beiden trennen sich. Da sucht das Kind die Schuld bei sich und hat viele Fragen und die wichtigste lautet „Habt ihr mich etwas nicht mehr lieb?“ Beide Eltern erklären liebevoll, dass sie das Kind NIE allein lassen werden und es immer liebhaben. Danach kommt die Trauer, aber auch da finden die Eltern tröstende Worte. Danach versucht das Kind die beiden wieder zusammenzubringen und erklärt ihnen wie toll der jeweils andere ist. Aber trotzdem werden die Eltern zukünftig nur Freunde sein, was nicht bedeutet, dass sie nicht zusammen eine Familie bleiben werden.
Die Geschichte beschreibt aus Sicht des Kindes die Trennung der Eltern, mit allen Gefühlen, die dabei ein Rolle spielen. Die einfachen Zeichnungen auf weißem Hintergrund bilden sehr gut diese Gefühle ab. Da stehen die Eltern, die sich gerade noch schmatzend geküsst haben, Rücken an Rücken. Beide halten ein Smartphone in der Hand mit dem Icon „Mülleimer“. Da ist der traurige Mund des Kindes eine Schlangenlinie oder schreiend weit geöffnet. Oft ist es in Verkleidung zu sehen und ich kann nicht wirklich das Geschlecht festmachen, so werden sich alle Kinder angesprochen fühlen. Obwohl es hier um eine Familie mit Vater-Mutter-Kind handelt, werden andere Formen der Familie erklärt. Ein wirklich sehr gelungenes Bilderbuch zum Thema Trennung.
Rezensionen von Tara:
Wieder ein wundervoller Roman zum Wohlfühlen
Die kleine Villa in Italien von Julie Caplin
„Die kleine Villa in Italien“ ist bereits der elfte Band in der Autorin und PR-Agentin Julie Caplin. Jeder der Roman ist ins sich abgeschlossen und findet an einem anderen Ort statt, so dass sich die Bücher unabhängig voneinander lesen lassen.
Dieses Mal geht es nach Italien an die Amalfi Küste.
Die dreißigjährige, in London lebende Textilkünstlerin Lia Bathurst hat gerade erst erfahren, dass ihr Vater gar nicht ihr leiblicher Vater ist. Von dieser Information fühlt sie sich total überfordert und braucht dringend eine Auszeit. Sie reist an Amalfi Küste, wo auch ihr leiblicher Vater lebt. Dort trifft sie auf den lebenslustigen Leo, der ausgerechnet der Bruder von Raph ist. Raph ist der Manager und Stiefsohn von Lias Vater und hält diese für eine Erbschleicherin...
Schon mit den ersten Sätzen hat mich Julie Caplin abgeholt und mit an die Amalfi Küste genommen. Ihr Schreibstil ist locker und leicht zu lesen, so dass man nur so durch die Seiten fliegt. Lia ist eine sympathische Protagonistin, mit der ich gut mitfühlen konnte. Sie und auch die anderen Charaktere werden authentisch und lebendig beschrieben. Auch die Atmosphäre Italiens kam direkt bei mir an, so dass ich das Setting direkt vor Augen hatte und regelrecht spüren konnte.
Für mich war auch dieser Band wieder ein richtiger Wohlfühlroman, der mir emotionale, humorvolle und romantische Lesestunden bereitet hat.
Rezensionen von Daggy:
Grenzen setzten
Kalle will nicht knuddeln von Jule Wellerdiek
Mit großen runden Augen schaut uns Kalle vom Cover aus an. Seine Vorderpfote schaune aus einem grünen Anzug mit vielen bunten Stacheln hervor. Zwei andere Hundeschnauzen schauen ihn an.
Ale der kleine knuddelige Kalle in den Park kommt, laufen alle anderen Hunde auf ihn zu, sie rufen seinen Namen und nennen ihn „Kuschelfreund“ und rufen eine „Kuddelattackeee!“ aus.
Obwohl Kalle seine Freunde mag, möchte er am liebsten wegrennen. Wieder zu Hause sieht er im Spiegel, wie weich und flauschig er auf die anderen wirkt. Da fällt sein Blick auf den Kaktus auf der Fensterbank und er überlegt, dass den niemand knuddeln möchte. Deshalb betritt er am nächsten Tag mit den grünen stacheligen Anzug den Park.
Sowas kennen sicher die meisten Kinder, dass Erwachsene sie gerne drücken, ihnen über die Haar streicheln oder sie sogar küssen. Keiner überlegt, ob er das wohl gerne hätte, wenn andere das mit ihnen machen würden. Meine Enkel kuscheln alle gerne, aber es muss ihnen passen und das finde ich richtig so. Manchmal ist ihnen eben einfach nicht danach und das muss man als Erwachsener respektieren. Im Buch besprechen die Hunde Situationen, die ihnen auch nicht behagen und sicher können die Kinder noch viele davon nennen.
Ich denke, dieses Buch kann uns Erwachsenen Denkanstöße geben, den Kindern macht das Vorlesen der kurzen Texte und das Anschauen der liebenswertes Bilder einfach Spaß.
Rezensionen von Daggy:
Ausbeuten der Schwester und der Natur
Moor Myrte und das Zaubergarn von Sid Sharp
Das Haus, in dem die zwei Schwestern wohnen sieht ein wenig unheimlich aus. Beatrice ist etwas fülliger und ein positiver Mensch, Magnolia dagegen ist dünn und ihre Mundwinkel könnten nicht weiter nach unten gehen. Da sie sehr arm waren, gab es Ratten und Kakerlaken zu essen. Zu den Spinnen, die es in Massen in dem alten Haus gab, hatten die Schwestern unterschiedliche Verhaltensweisen.
Während Beatrice sie gerne beobachtete, riss Magnolia ihnen die Beine aus. Während Beatrice gerne bastelte, erteilte Magnolia ihr in sehr bösem Ton Anweisungen. Weil es Magnolia so kalt war, wollte Beatrice ihr einen Pullover stricken, doch ihr erster Plan misslang und so stieß sie im Wald auf die „Moor Myrthe“. Sie ist ein eigenartiges Geschöpf mit Vampirzähnen, aber sie liebt, wie Beatrice, den Wald und so unterstützt sie Beatrice mit einem besonderen Geschenk.
Neben kleinen Texten besteht das Buch aus comicartig zusammengestellten Bildern mit Sprechblasen. Beatrice wird durch ihre erfindungsreiche, nette Art mit einer schönen Zukunft belohnt, wohin gegen ihre böse, habgierige Schwester ihre Strafe bekommt.
Ein schauriges Märchen über ungleiche Schwestern und das System der Ausbeutung der Arbeitskraft in ungewöhnlichen, faszinierenden Illustrationen erzählt. Ob es bei Kindern gut ankommt, wage ich zu bezweifeln, Erwachsene werden sicher in den beiden Bekannte, Vorgesetzte oder Kolleg*innen wiedererkennen.
Rezensionen von Tara:
Historisch - authentisch - erschreckend - spannend
Nacht der Ruinen von Cay Rademacher
„Nacht der Ruinen“ ist ein historischer Krimi des in der Provence lebenden Autors Cay Rademacher.
Die Handlung beginnt im März 1945. Vor dem Krieg hatte Köln 800.000 Einwohner, inzwischen sind es nur noch einige Tausend.
Die Stadt wird weiterhin von den Amerikanern bombardiert. Bei einem der Angriffe gerät einer der Flieger außer Kontrolle und stürzt ab.
Der 23jährige Richard Rohrer springt aus dem Flugzeug ab und kann sich auf den Boden retten. Das rettet ihn aber nicht, da er Opfer eines Lynchmordes wird.
Der Kölner Jude Joe Salmon ist vor dem Krieg rechtzeitig nach Amerika emigriert. Dabei musste er seinen besten Freund Jakub und seine große Liebe Hilda zurücklassen.
Nun soll er Mörder von Richard Rohrer finden und begibt sich dabei gleichzeitig auf die Suche nach Spuren aus seiner Vergangenheit.
Nach einem kurzen Tagebucheintrag der Einblick in die Vergangenheit von Joseph Salmon gibt, beginnen die Ereignisse dramatisch. Cay Rademacher nimmt seine Leser direkt mit an Bord der abstürzenden Bombers. Gleichzeitig fließen interessante Fakten und Hintergrundwissen aus der Kriegszeit ein.
Der Schreibstil des Autors liest sich leicht und flüssig. Hier wird Köln während der Kriegszeit lebendig. Fiktion und Fakten werden gelungen verwoben und zugleich mit einer spannenden, zugleich aber auch erschreckenden und bedrückenden Kriminalgeschichte verbunden.
In seinem Nachwort erläutert Cay Rademacher was wahr und was erfunden ist. Dabei wird nochmals sehr deutlich wie intensiv er für diesen Roman recherchiert hat.
Ich kann dieses Buch Leser*innnen, die spannende historische Romane - die auf wahren Begebenheiten basieren - mögen,nur empfehlen.
Rezensionen von Tara:
Spannend und voller Wendungen
Allein gegen die Lüge von Alex Finlay
„Allein gegen die Lüge“ ist ein packender und mitreißender Thriller des Autors und Anwalts Alex Finlay.
Matt Pine verliert fast seine gesamte Familie durch einen Gasunfall, als diese in Mexiko Urlaub macht.
Ihm bleibt nur sein älterer Bruder Danny. Dieser wurde wegen Mordes an seiner Highschool-Freundin zu lebenslanger Haft verurteilt wurde und sitzt im Gefängnis.
Er hat stets seine Unschuld beteuert und auch eine TV-Dokumentation über seinen Fall konnte nichts an seinem Schuldspruch ändern.
Das FBI zweifelt daran, dass es sich um einen Gasunfall handelt und Matt ist fest entschlossen die Wahrheit herauszufinden, über den Tod seiner Familie und die Schuld seines Bruders.
Matt Pine ist schwer geschockt nachdem er erfährt, dass seine gesamte Familie - abgesehen von Danny - tot ist. Erneut steht er unfreiwillig im Fokus der Öffentlichkeit und nichts ist ihm wichtiger als die Wahrheit herauszufinden.
In 65 kurzen Kapitel auf nur 496 Seiten baut der Autor eine enorme Spannung auf.
Dabei wechseln die Kapitel zwischen der Gegenwart und den letzten Tagen der Familie Pine. Die Handlung wird rückblickend im Wechsel aus der Sicht der verstorbenen Familienmitglieder erzählt. Dadurch gibt Alex Finlay einen guten Einblick in seine Charaktere, die vielschichtig angelegt sind. Nach und nach erfährt man auch immer mehr über den Fall von Danny und was die mediale Aufmerksamkeit mit der Familie gemacht hat.
Außerdem gibt es noch Auszüge der TV-Dokumentation, die für Abwechslung sorgen, aber meiner Meinung nach für die Handlung nicht zwingend notwendig sind.
Der Schreibstil ist dynamisch und fesselnd zu lesen. Die vielen Zeit- und Perspektivwechsel erfordern ein wenig Konzentration.
Dieses Buch ist ebenso Drama wie Thriller. Die Story ist komplex, mitreißend, teilweise verwirrend und steckt voller Wendungen. Dabei geht es um Verrat, Vertrauen, Schuld, Manipulation, Lügen, Intrigen und vieles mehr.
Mich hat das Buch gefesselt und wer neben Spannung auch ein wenig Drama mag, der liegt mit diesem Thriller genau richtig.











