Kunden em pfehlungen
Rezensionen von evaki:
Zarte, herzzerreißende Lebenseinblicke
Von hier aus weiter von Susann Pásztor
Mit "Von hier aus weiter" führt uns Susann Pásztor in das Leben der Grundschullehrerin Marlene, eine ernste und strenge Frau. Spät hat sie den verwitweten Landarzt Rolf geheiratet, der damals schon drei erwachsene Söhne hatte. Nach 30 Jahren Ehe trifft sie Rolf's Tod derart, dass sie sich vor jeglichen Kontakten zu Familie und Freunden verschließt.
Sie sucht Trost in Beruhigungsmitteln und Alkohol, so dass man das Schlimmste befürchtet. Eine defekte Dusche ist der Grund, einen Klempner zu rufen, der sich dann als ehemaliger Schüler entpuppt und als einer ihrer großen Verehrer. Denn schließlich hat sie, als seine Lehrerin, Ihren Vater auf einige Missstände hingewiesen, die ihm damals das Leben schwer machten. Je mehr man die Charaktere kennenlernt, um so deutlicher werden die feinen zarten Töne, die zwischen den Zeilen schwingen. Ein lesenswertes Buch und spannend bis zum Schluss.
Rezensionen von Ruth:
Ein Roman über Kolonialismus, Kunst und Sprache
Die Kolonie von Audrey Magee
Schauplatz des Romans ist eine atlantische Insel vor der Westküste Irlands. Mittlerweile leben nur noch 92 Einwohner auf dem kleinen Eiland. Viele der ehemaligen Bewohner sind weggezogen, manche bis nach Amerika. Das Leben da draußen ist hart, der karge Boden ist wenig ertragreich, die Winter sind lang und kalt.
Einzige Einnahmequelle ist der Fischfang.
Hierher, „ am Rande Europas“, reist im Sommer 1979 der englische Maler Mr. Lloyd. Er hat sich ein kleines Häuschen gemietet, um in Ruhe malen zu können. Die Inselbewohner sind wenig angetan von dem arroganten und umständlichen Londoner, doch sein Geld können sie gut brauchen.
Noch ein zweiter Gast reist an. Der Franzose JP Masson verbringt schon seinen vierten Sommer auf der Insel. Er ist Linguist und schreibt an seiner Doktorarbeit über den Wandel und den Niedergang der gälischen Sprache.
Ein Konflikt zwischen den beiden Männern ist unvermeidbar. Der Sprachwissenschaftler sieht in dem Engländer eine weitere Bedrohung der irischen Sprache, weil dessen Anwesenheit die Inselbewohner zwingt, Englisch zu sprechen. Und Lloyd, der Ruhe und Einsamkeit braucht für seine Arbeit, fühlt sich von dem Franzosen gestört.
Auch die Inselbewohner sehen den kommenden Monaten mit Skepsis entgegen. Die einen fürchten Konflikte, andere freuen sich auf das „ Spektakel“. „ Kampf der Egos“, „ Frankreich gegen England“. „ Die denken, ihnen gehört die Insel.“ Aber all das ist nichts Neues für die Iren. Schon immer waren sie Spielball anderer Mächte.
Während JP Masson weiter seine Studien betreibt, lange Gespräche mit der beinahe neunzigjährigen Bean Uí Fhloinn führt und mit dem Rekorder aufnimmt, um so den ursprünglichen Dialekt der Insel zu dokumentieren, quartiert sich Lloyd auf einer baufälligen Hütte direkt an der Küste ein. In James, einem einheimischen fünfzehnjährigen Jungen, findet er einen Vermittler und Helfer. James ist zwar auf der Insel aufgewachsen, doch er fühlt sich nicht als „ Inseljunge“ und will nicht in die Fußstapfen seiner Vorfahren treten. Nicht nur, weil sein Vater und sein Großvater beim Fischen auf dem Meer umgekommen sind. Nein, er träumt von einem anderen Leben, fernab von hier. Durch das Zusammensein mit Lloyd wird sein Interesse an der Malerei geweckt. Und es zeigt sich, dass James eine natürliche Begabung dafür hat. Lloyd erkennt das Potential, das in dem Jungen schlummert, und macht ihm Hoffnung auf eine gemeinsame Ausstellung in London. Aber was ist von den Versprechungen eines Engländers zu halten.
Auch Maired, James‘ Mutter, zieht das Interesse Lloyds auf sich. Überraschenderweise willigt sie ein, ihm Modell zu stehen, heimlich, denn ihre Familie wäre dagegen. Ein Bild von ihr, damit würde sie unsterblich, anders als ihr ertrunkener Mann, von dem nicht mal ein Grabstein zeugt. Außerdem fühlt sie sich von diesem Maler als Frau wahrgenommen, sie, die sonst nur als die „ junge Witwe von der Insel“ gesehen wird.
Der Roman trägt zu Recht seinen Titel. Denn um die vielfältigen Formen der Kolonialisierung geht es hier. Beide, sowohl der Engländer wie auch der Franzose, beanspruchen für sich die Deutungshoheit über die Insel. „ Sie machen aus der Insel etwas, das sie gar nicht ist.“ Denn so unterschiedlich sie auf den ersten Blick wirken mögen, so sehr ähneln sie sich. Jeder vereinnahmt die Insel für sich und möchte sie konservieren. Der eine, in dem er sein Bild von ihr auf der Leinwand festhält, der andere, indem er ihre Sprache als Forschungsobjekt benutzt. Vordergründig geht es ihnen um die Insel und die Menschen dort, in Wirklichkeit um ihre Reputation als Künstler und Wissenschaftler.
Sprache als Machtinstrument der Kolonialisierung ist eines der zentralen Themen im Roman. Denn Sprache ist nicht nur Kommmunikationsmittel, sondern darüber hinaus identitätsstiftend, weil in ihr das kulturelle Erbe einer Volksgruppe erhalten ist. Masson ist deshalb auf einem „ Feldzug“ für den Erhalt der gälischen Sprache. Durch seine Studien bekommt der Leser einen kurzen, aber äußerst informativen Überblick über irische Geschichte und das Verdrängen der irischen Sprache durch die Engländer. Das wird aber nicht lehrbuchartig dargestellt, sondern organisch in die Handlung verwoben.
Zu Beginn wirkt die Insel mit ihren archaischen Lebensbedingungen wie aus der Zeit gefallen. Doch die Autorin verortet die Handlung sehr genau in der politischen Realität des Jahres 1979 durch zwischen die einzelnen Kapiteln eingeschobenen Berichte über reale Anschläge der IRA und den Vergeltungsaktionen der Briten. Und die nüchtern gehaltenen Zeitungs- und Rundfunknachrichten wirken wie Fremdkörper im Text, ähnlich wie die beiden Besucher auf der Insel. Aber im Verlauf der Handlung gewinnen sie Einfluss auf die Inselbewohner.
Genießt der Leser anfänglich den trockenen Humor der Einwohner und den intellektuellen und gleichzeitig boshaften Schlagabtausch der beiden Kontrahenten, so schleicht sich gegen Ende eine bedrohliche Stimmung ein.
Die Komplexität des Romans literarisch zu vermitteln, beherrscht Audrey Magee meisterhaft. Sie verwendet unterschiedliche Erzählstile für ihre Charaktere. So ist es bei dem Maler eine sehr rhythmisierte, beinahe impressionistische Sprache, während der Linguist in weit ausschweifenden komplizierten Satzgebilden denkt.
Wunderschöne poetische Beschreibungen von Landschaft und Natur finden sich im Wechsel mit pointierten Dialogen und inneren Monologen. Nicole Seifert hat den 2022 für den Booker Prize nominierten Roman kongenial übersetzt.
„ Die Kolonie“ ist ein Roman über Kolonialismus, Kunst und Sprache, verhandelt in den persönlichen Erfahrungen einiger Figuren.
Während der Lektüre wird man bestens unterhalten und danach wirkt das Buch noch lange nach. Was will man mehr?
Rezensionen von juliett:
verwirrende Story mit Happy End
Wackelkontakt von Wolf Haas
Am Anfang gestaltet sich das Buch durchaus spannend, zwei unterschiedliche Geschichten werden am Ende zu Einer, fast unglaublich wie Herr Haas es schafft diese miteinander zu verbinden.
im Shop ansehen weitere Rezensionen von juliettRezensionen von Nele33:
gutes Debut
Die Schanze von Lars Menz
Mit "Die Schanze" hat Lars Menz sein Debüt veröffentlicht und konnte mich damit gut unterhalten.
Ellen Roth hat ihr Heimatdorf nach dem Abitur verlassen und arbeitet als Ärztin in einer Hamburger Klinik. Niemals wollte sie ins Dorf ihrer Kindheit zurückkehren. Doch als ihre Beziehung scheitert und der Dorf-Arzt Dr.
Schwarz seine Praxis aufgibt, nutzt sie die Gelegenheit dessen Praxis zu übernehmen und nach dem Aus ihrer Beziehung neu zu starten.
Als Ellen mit der Leiche eines Mannes konfrontiert wird, der an der Schanze ermordet wurde, mit einem Strick um den Hals baumelt er dort, rollt ihre Vergangenheit mit aller Gewalt auf sie zu und lässt ihr altes Trauma massiv aufleben. Dieser Mann ist Ellen nicht unbekannt. Als ein weiterer Mord geschieht, gerät auch Ellen ins Visier der Ermittlungen.
Ellen als Protagonistin wird glaubwürdig geschildert und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Die scheinbare Dorfidylle wird absurdum geführt und offenbart gefährliche Strukturen, die Opfer fordert und forderte.
Der Thriller konnte mich von Beginn an fesseln und ist ein mehr als gelungenes Debüt. Die Schilderungen der Taten sind Thriller mäßig, nichts für schwache Nerven, aber gut dosiert. Es gibt zum Ende hin auch überraschende Wendungen, die ich nicht erwartet hatte.
Rezensionen von Alais:
Ein lebensfroher Roman mit starken Frauenfiguren
Frau Hempels Tochter. Roman von Alice Berend
In geschmackvoller Gestaltung mit rotem Lesebändchen präsentiert der Reclam-Verlag mit diesem Buch ein Romanjuwel aus dem Jahr 1913. Es stammt von einer Schriftstellerin, die einst als Bestseller-Autorin große Erfolge feierte und dann leider durch die Nazizeit, in der ihre Bücher verboten wurden, viel zu lange in Vergessenheit geriet.
Für diese Wiederentdeckung ist es definitiv nicht zu spät - durch die Leichtigkeit der Erzählweise, den funkelnden Humor und den liebevollen Blick der Autorin auf die verschiedenen Handlungsfiguren ist dem Roman sein hohes Alter kaum anzumerken.
Im Zentrum steht die Portiersfamilie Hempel: Mutter, Vater und Tochter Laura, fleißige Menschen in einfachen Verhältnissen, wobei besonders die Mutter mit ihrem zupackenden Wesen und ihrer Lebensweisheit beeindruckt. Um sie herum entfaltet sich ein buntes Kaleidoskop weiterer Handlungsfiguren von Schaustellern über einen Schutzmann bis hin zur verarmten Grafenfamilie. Es geht um schwere Arbeit und große Träume, Trauer und Erwachsenwerden, Verliebtheit und Neuanfänge, Hoffnung und Zusammenhalt, vor allem aber um die kleinen Glücksmomente im Leben.
Kleine Glücksmomente bieten auch die so wunderbar formulierten Sätze der Autorin mit ihren farbenfrohen Bildern, dem feinen Blick für die Besonderheit des Augenblicks und oft auch mit sehr viel Humor, der das Lesen zu einem großen Spaß macht. Dabei wird das Leben mit seinen Herausforderungen, Ungerechtigkeiten und Schicksalsschlägen keineswegs besser dargestellt, als es ist. Nur befinden wir uns in diesem Roman in einer Zeit, die gerade noch unbelastet durch die Weltkriege und den Hass und die Verbrechen der Nazizeit war, und die so auch ein bisschen Weltflucht bietet, die mir gerade sehr willkommen ist.
Im hinteren Teil des Buches werden noch ein paar heute nicht mehr verwendete Begriffe erläutert und ein lesenswertes Nachwort bietet einige Informationen über das bewegte Leben von Alice Berend.
Eine Lektüre, die voller Leichtigkeit und gleichzeitig sehr tiefgründig ist und mir große Freude bereitet hat!
Rezensionen von begine:
Tolle Unterhaltung
Wo ist dieses Glück noch mal? von Gerda Stauner
Gerda Stauner beschreibt in ihrem Roman, Wo ist dieses Glück noch mal?, eine witzige Geschichte.
Die Protagonistin Enni zieht von München aufs Land. Das hat die Autorin authentisch geschildert.
Enni hat ein Haus von ihrer Großtante geerbt. Mit ihrem Freund baut sie es um und man denkt, das beide da einziehen.
Enni zieht auch ein und lernt ihren Nachbarn kennen. Von dem und einem Jäger erfährt sie von einem Geheimnis ihrer Großtante.
Da gibt es eine interessante Begegnung mit Elvis in der Nachkriegszeit.
Das alles ist spannend dargestellt und es gibt dann noch einige Verwicklungen.
Es ist ein gut geschriebener Roman. Es macht Spa0 ihn zu lesen.
Rezensionen von Petra:
Charlotte und Lisa
Die Bibliothek der zweiten Chancen von Marie Adams
Die beiden Frauen sind die Hauptpersonen in diesem Roman, der wunderbar leicht aber trotzdem ein schweres Thema beinhaltet. Charlotte ist seit einigen Jahren Witwe und vermisst ihren Mann mit dem sie eine wunderbare Ehe geführt hat immer noch, sie kann sich nicht vorstellen noch einmal eine Beziehung ein zu gehen.
Es reicht auch so in ihrem Umfeld sind genug Baustellen, zwei erwachsene Töchter die gerade ausziehen, eine Schwägerin die es zwar gut meint aber ziemlich über griffig ist.. Dazu kommt ihr Job in der Stadtbibliothek der gefährdet ist. Ganz hinten an steht ihr Traum einen Roman zu schreiben.
Lisa ist 30 und verlobt mit Marten, zudem hat sie sich gerade mit einem Verlag selbstständig gemacht. Sie hat wenig Selbstvertrauen undist gleichzeitig ungeheuer ehrgeizig. Mein Gefühl sie will zu viel auf einmal. Sie kommt sehr sympathisch rüber, man sieht sie allerdings ähnlich wie Charlotte, es geht nicht alles auf einmal, eine Beziehung funktioniert nur auf Augenhöhe wenn beide anerkennen das der andere Schwächen hat die man mit seinen Stärken ausgleichen kann. Es müssen nicht beide gleicht verdienen, gleich Erfolg haben, usw..
All diese Erfahrungen und Gedanken sind sehr gut in eine Alltagsgeschichte verpackt. Für uns Leser gab es absolute Sympathieträger die zum Glück nicht 100% waren auch hier fehlten zum Ideal ein paar Pünktchen. Vor allem gab es zwei Figuren über die man sich wunderbar aufregen konnte. Ein Satz und der Mann hatte bei mir komplett versagt, eine Handlung und die Frau hätte ich hochkant rausgeschmissen. Herrlich!
Wie die Autorin das Thema Trauerarbeit in die Geschichte einfließen hat lassen, war beeindruckend, nicht zum weinen, sondern respektvoller Abstand, ein vermitteln von Eindrücken die man auch in seinem Umfeld findet und es manchmal als schwierig empfindet damit umzugehen.
Auch wie sie Gedanken nur kurz anreißt, die sich aber sofort in meinem Kopf eingenistet haben und im Buch verfolgt ob da etwas in dieser Richtung geschieht.
Gleichzeitig haben wir Leser auch noch reale Informationen zum Verlagswesen und dem schreiben von Büchern bekommen. Elegant nebenbei weil es ja Lisas Job ist.
Die Beschreibung von Paris als eine Stadt die jeden Kurztrip wert ist hat den Roman wunderbar abgerundet.
Rezensionen von Nele33:
hochaktuelles Thema
Deep Fake von Cleo Konrad
Mit Deep Fake hat die Autorin Cleo Konrad ihren zweiten Psychothriller veröffentlicht. Die Thematik des Thrillers ist hochaktuell und könnte jeden treffen.
Mira de Luca ist in ihrem Beruf als Lehrerin ebenso glücklich, wie in ihrem Privatleben. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren Zwillingen in Berlin, ihr Leben scheint erfüllt.
Dies alles ändert sich schlagartig, als in ihrer Schule ein Nacktvideo die Runde macht, ebenso schnell viral geht und ihre Vergangenheit damit Einzug in ihr Leben hält. Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen und zwei Orten erzählt. In der Berliner Gegenwart und ihrer Vergangenheit in einem kleinen bayrischen Dorf.
Mira's Unschuldsbeteuerungen nützen wenig, da der Mensch glaubt, was er sieht. So macht sie sich auf die Suche nach dem Urheber dieses Videos und wird mit ihrer Jugend konfrontiert.
Schnell führt ihre Spur sie zu Kat, ihrer Jugendfreundin, die schon als Jugendliche von Zahlen fasziniert war und sich heute als KI -Entwicklerin einen Namen gemacht hat.
Als sie im Dorf ihrer Kindheit und Jugend ankommt, entwickelt sich jedoch alles anders, als sie erwartet hat. Auch andere aus ihrer damaligen Clique sind Opfer von Kat und ebenso wie sie auf der Suche nach Klärung.
Mich hat die Geschichte mit ihren unterschiedlichen Ebenen gefesselt, auch wenn die Thriller-Elemente lange auf sich warten ließen. Die Autorin schaffte es, mich mit ihrem packendem Schreibstil zu fesseln. Zum Ende hin gab es einige Wendungen, die alle handelnden Personen zu Verdächtigen machte.
Ein guter Thriller, der Einblicke in die Gefahren einer KI gibt.
Rezensionen von Vobabooks:
Zeitgemäß, locker, tiefgründig und unterhaltsam
Die drei !!!, Maries Channel, #endlich_online von Sina Flammang
Ein neuer Band von den drei Ausrufezeichen - diesmal aus Maries Sicht! Dieses Mal geht es für Kim, Franzi und Marie in die Onlinewelt - Marie startet ihren eigenen Channel. Dabei begegnen sie auch einigen Gefahren im Netz, sie haben einen neuen Krimifall zu lösen und Marie macht bei einem Gesangswettbewerb mit.
Eine schöne Mischung aus Freundschaft, Krimi, Liebe und Channelthemen. Das Buch beinhaltet auch einige tiefgründige Betrachtungen und eignet sich denke ich gut, um für positive und negative Aspekte im Online-/Influencebereich in dieser Altersgruppe zu sensibilisieren.
Das Buch ist fließend und gut zu lesen, es ist bestimmt auch für Neulinge der Reihe ohne den Kontext bisheriger Bücher von den drei !!! gut zu verstehen.
Das Buch ist ansprechend gestaltet und beinhaltet schöne Illustrationen und auch einige Feeds, passend zum Buchthema. Ich kann das Buch sehr empfehlen.
Rezensionen von Bibibabby:
Eine schöne Freundschaftsgeschichte
Wonder und ich. Eine Freundschaftsgeschichte (Band 1) von Britta Sabbag
Der junge Ole ist ein Waisenkind und hat schon viele Pflegefamilien kennengelernt. Als er wieder die Familie wechselt und auf dem Wild Turkey Farm ankommt, wagt er sich nicht zuzugeben, wie richtig es sich anfühlt. Auf dem Bauernhof lernt er seine neue Familie und die Tiere kennen. Er freundet sich mit der Stute Wonder an und zusammen erleben sie ein kleines Abenteuer.
Die Geschichte im Buch ist recht simpel. Wichtig zu erwähnen ist, dass dieses Buch für Kinder ab acht Jahren empfohlen ist. Wir tauchen also nicht in die Psychologie der Figuren und es gibt relativ wenig Charakterentwicklung. Ole ist kein Problemkind, er fühlt sich nur etwas einsam. Wenn man die Geschichte mit den Augen eines Kindes betrachtet, ist sie einfach eine schöne, unkomplizierte Freundschaftsgeschichte.
Der Schreibstil ist passend für die Zielgruppe und es gibt genug Action, um das Interesse der jungen Leser aufrechtzuerhalten. Das Buch ist durch schöne Bilder illustriert, obwohl ich das Gefühl habe, dass das Buch farblich konzipiert und am Ende in Schwarz-Weiß gedruckt wurde.











