Kunden em pfehlungen
Rezensionen von brauneye29:
Tolles Buch
Von hier aus weiter von Susann Pásztor
Zum Inhalt:
Nach dem Tod ihres Mannes schleppt sich Marlene mehr durch den Alltag als zu leben und plant ihr baldiges Ableben. Durch eine nicht mehr richtig funktionierende Wasserversorgung kommt Klempner Jack zu ihr. Er ist zufälligerweise auch noch ein früherer Schüler von Marlene. Er zieht kurzerhand bei ihr ein und Marlenes Leben erfährt eine Wandlung.
Meine Meinung:
Ich kann gar nicht so richtig sagen, was das Tolle, Besondere an diesem Buch ist, aber es ist ein Buch, dass ich verschlungen habe. Der Umgang mit dem Tod eines geliebten Menschen und ein doch etwas anderer Umgang damit ist schon etwas besonderes. Wie geht man damit um, wenn eigentlich ein gemeinsamer Suizid geplant war und sich dann einer von beiden aus dem Leben schleicht? Und kann man damit seinen Frieden finden und irgendwann die Wut in Trauer und Heilung umwandeln? Ich fand dieses Buch wirklich grandios und die Protagonisten, allen voran Jack und Marlene, einfach nur super.
Fazit:
Tolles Buch
Rezensionen von brauneye29:
Gute Unterhaltung
Courting – Be mine through all time von Felicia Kingsley
Zum Inhalt:
Rebecca findet die Regency-Zeit einfach toll. Tolle Kleider, rauschende Ballnächte und Männer, die noch wussten, wie man eine Frau umgarnt. So was gibt es heute doch gar nicht mehr. Umso verblüffter ist sie als sie sich plötzlich im Jahr 1816 wiederfindet als Debütantin der Londoner High Society und dann ist das auch noch dieser Mann, der ihre Gefühlswelt völlig durcheinander bringt.
Meine Meinung:
Vom Grundsatz sind so Liebesgeschichten nicht so wirklich mein Ding, hier war ich aber neugierig, weil durch den Zeitsprung von Rebecca die Geschichte schon anders zu sein schien und das war sie dann auch. Es ist ein Geschichte, die mich mehr als einmal zum schmunzeln gebracht hat. Wie verrückt ist es sich plötzlich in einer anderen Zeit wiederzufinden und dann auch noch ausgerechnet Gefühle für jemanden zu entwickeln, der so gar nicht standesgemäß ist. Das Buch ist eine süße Geschichte, die gut geschrieben wurde und zudem auch humorvolle Elemente hat.
Fazit:
Gute Unterhaltung
Rezensionen von brauneye29:
Nicht meins
Wenn wir lächeln von Mascha Unterlehberg
Zum Inhalt:
Jara kann es nicht fassen, sie starrt in den Fluss. Anto ist in den Fluss gesprungen und taucht nicht wieder auf. Als sie sich das erste Mal trafen war schnell klar, dass die beiden beste Freunde werden und alles teilen werden. Täglich ein neuer Plan, alles im Griff und Blick bis ihnen alles entgleitet.
Meine Meinung:
Es gibt Bücher, die einen einfach nicht packen und dieses Buch ist genau das für mich. Ich konnte mich nur sehr schwer mit dem Schreibstil anfreunden. Die Zeitsprünge ohne große Vorwarnung beziehungsweise ohne große Erkennbarkeit machten es mir schwer zu erkennen was gerade passiert. Womit ich auch extrem schwer klar komme wobei das wohl einer neuer Trend ist, wörtliche Rede ohne erkennbare Zeichen dafür. Das mag ein Stilmittel sein aber meins ist das absolut nicht. Mir sind die Protagonisten auch sehr fremd geblieben und ich konnte irgendwie nicht mitfühlen.
Fazit:
Nicht meins
Rezensionen von Sheilo:
Ein perfekter Reihenabschluss
Funkenstille (Sweet Lemon Agency, Band 3) von Kyra Groh
Amelie ist für ihren pünktlichen Feierabend in der Agentur bekannt, aber kaum jemand weiß, welche Verpflichtungen Amelie noch am Nachmittag und Abend besitzt.
Als sie den neuen Kunden in der Sweet Lemon Agency sieht, trifft sie der Schlag. Es ist ausgerechnet ihr Ex-Freund, den sie vor einigen Jahren von heute auf morgen verlassen hat, ohne ihm je die Wahrheit darüber gestanden zu haben, was sie zu diesem schmerzlichen Schritt bewogen hat.
"Funkenstille" ist mein absoluter Lieblingsband der "Sweet Lemon Agency"-Reihe von Kyra Groh und einer der besten Second Chance Romane, die ich je gelesen habe. Die Nacht wurde bei mir zum Tag, denn ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen und wollte unbedingt wissen, wie es weiter geht. Der Schreibstil ist dabei so flüssig und amüsant, sodass ich gar nicht gemerkt habe, wie doch die Zeit vergeht.
Das Cover ist, wie bei den beiden vorhergehenden Bänden der Reihe, ein echter Hingucker und ich finde es richtig schön, wie die drei Teile der Trilogie zusammen ein Bild ergeben.
Amelie war für mich als Charakter schon während der ganzen Reihe sehr interessant, weil man da schon merkte, dass sie sich immer mehr geöffnet hat. In "Funkenstille" wächst sie nun in meinen Augen über sich hinaus und es ist wirklich schön zu sehen, wie sie diesen Schritt genießt. Amelie musste sehr schnell erwachsen werden und Verantwortung übernehmen, um so schöner ist es zu sehen, wie sie immer glücklicher wird.
Joscha hat mir bereits im Vorband als Persönlichkeit sehr gefallen und in diesem Band zeigt sich nochmals sein unfassbar großes Herz. Ich liebe seine Verbundenheit zur Familie und auch die Beziehung zu seinem Bruder Elias ist wirklich beeindruckend. Trotz seiner Karriere ist er bodenständig geblieben, obwohl er natürlich hier und da sein Geld und seine Bekanntheit nutzt. Wie Joscha mit Amelia umgeht, hat mich wirklich gerührt.
Neben der wundervollen Geschichte und den vielen knisternden Momenten zwischen Amelie und Joscha gibt es noch eine weitere richtig schöne Nebenhandlung, die ich aber nicht spoilern möchte.
Alles in allem ist "Funkenstille" einfach ein Muss in jedem Bücherregal, da es voller Emotionen, aber auch amüsanten Momenten mit der Sweet Lemon Agency steckt. Das Buch bildet für mich einen perfekten Abschluss der Reihe und ich kann es von ganzem Herzen empfehlen.
Rezensionen von Carolin:
Romantasy mit Schwächen
The Stars are Dying von Chloe C. Peñaranda
Die Aufmachung des Buches ist wunderschön. Das Cover, der Farbschnitt, dir Charakterkarte und die Buchinnenseiten sind toll gestaltet und ergeben gemeinsam ein hochwertig aufbereitetes Buch.
Die Geschichte hat mich alles in allem mit Fragen zurückgelassen. Das Worldbuilding war für mich nicht ausgebaut.
Noch immer habe ich die Zusammenhänge und Verstrickungen mit den Celestials nicht ganz verstanden. Des Öfteren hatte ich beim Lesen das Gefühl, dass ich etwas verpasst hatte. Jedoch hat auch das Zurückblättern und erneute Lesen nicht das erhoffte Verständnis gebraucht. Mir persönlich hat es an ein paar weiteren Erklärungen gefehlt, um das Geschehen vollständig nachvollziehen zu können.
Die Liebesgeschichte war für mich nicht in Gänze nachvollziehbar. Cassias Entscheidungen, insbesondere im Hinblick auf Nyte und Hektor, waren für mich nicht immer nachvollziehbar, teilweise sogar sehr irritierend. Auch hier hätte ich mir mehr Einblick in ihre Beweggründe erwünscht, dies hätte ihrem Charakter mehr Tiefe verliehen.
Nytes Charakter blieb für mich bis zum Ende blass und wenig tiefgründig. Mehr Einblick in seine Figur wäre hier hilfreich gewesen. Einer der Plotttwists war für mich schon vor der Hälfte erkennbar. Dies hat mir die Spannung etwas genommen, das fand ich schade.
Nichtsdestotrotz hat mich das Buch unterhalten können, weswegen ich gerne wissen möchte, wie es in Band 2 weiter geht. Für mich demnach insgesamt ein Buch, welches Potential hat, das jedoch nicht ganz ausgeschöpft wurde.
Rezensionen von Daggy:
Graben als Selbstzweck
Tomke gräbt von Lena Hach
Zartgrün ist das Cover und alles wirkt ein wenig verwaschen. Mit seiner Schüppe gräbt Tomke ein Loch in die Wiese.
„Tomke ist im Garten“ so beginnt das Buch und der Junge geht auf nackten Füßen und mit seiner Schaufel los. Opa und Oma, die auf ihre Liegen zu sehen sind, raten, warum er gräbt.
, doch Tomke schüttelt er nur den Kopf. Auch als der Rest der Familie überlegt, warum Tomke das Loch gräbt, gibt er keine Antwort. Die Nachbarinnen vermuten, dass Tomke einen Tunnel, vielleicht zur Eisdiele, gräbt. Das Bilde zeigt Tomke in einem verzweigten Tummelsystem. Nachdem auch der Erdkern zur Debatte steht, liegt Tomke mit geschlossenen Augen auf der Wiese, während die Familie wohl einen Grillabend einläutet. An einem Regentag sehen wir den Jungen mit Cape, er sammelt jetzt.
Ich muss leider gestehen, dass sich mir der Sinn dieses Bilderbuches nicht ganz erschließt.
Trotz der Bemühungen der Familie spricht der Junge nicht mit ihnen, keine Erläuterung und deshalb auch keine Unterstützung. Das macht mich eher traurig und der Junge tut mir leid.
Wie hinten auf dem Buch steht, reichte es Tomke, einfach nur zu graben. Meine Enkel (3 + 5) haben sich nicht zu der Geschichte geäußert.
Rezensionen von Danislesestube:
Ein solider Krimi
Die letzte Aufführung von Lisa Stidl
Dieses Buch habe ich das erste Mal auf der Buchmesse in Pasching entdeckt. Doch leider war dieses nicht vorrätig, daher dauerte es eine Weile, bis es den Weg zu mir nach Hause gefunden hat. Danke an die Autorin für das Zusenden.
Der Einstieg ist relativ entspannt. Jeder der im Buch vorkommenden Charaktere wird in aller Ruhe vorgestellt.
Wer sind diese Menschen? Was machen diese in ihrer Freizeit? Wie stehen sie zueinander? All das erfährt ihr auf den ersten 100 Seiten. Danach beginnt die Handlung, ihre eigentlichen Stärken zu entfalten. Es wird spannend, dramatisch und gefährlich. Adalinde Addix welche zu Beginn eher am Rand agiert hat, kommt von da an so richtig in Fahrt. Keiner der Hotelgäste, selbst die Angestellten, sind nicht vor ihrer Neugier sicher. Mit ihrer freundlichen und mitfühlenden Art kitzelt sie selbst die geheimsten Informationen aus den Befragten. Was logischerweise nicht bei allen sonderlich gut ankommt. Immerhin ist das Hotel für seine Diskretion und Geheimnisse bekannt.
Die Stimmung hat mir gut gefallen, diese erinnerte mich nicht selten an das Spiel Cluedo. (kennt das noch jemand?) Die Autorin hatte ein Händchen dafür, mich durchgehend an der Nase herumzuführen. >> Ein neuer Hinweis, der Person xy belasten könnte. Nun ja, die war schon von Anfang an verdächtig. << Und dann kommt plötzlich der nächste Hinweis um die Ecke.
Leider gab es auch, vor allem am Anfang, etwas zähe Leerläufe, in denen kaum bis gar nichts Spannendes passiert ist. Durch diese musste ich mich etwas durchbeißen. Wobei sich mein Durchhaltevermögen jedes Mal gelohnt hat. Die Auflösung, wer den Hotelgast umgebracht hat, wurde hervorragend in Szene gesetzt. Erinnerte mich an Sherlock Holmes. Offenbar hat die Autorin eine Schwäche für Detektivfilme bzw Krimis. ????
Insgesamt betrachtet handelt es sich bei diesem Buch um einen grundsoliden Krimi, der Leser für einige Stunden gut unterhalten wird.
Rezensionen von nil_liest:
Drei Jungs - volles Leben
Pink Elephant von Luca Kieser
Drei Jungs – Ali, Tarek und Vincent. Vincent, das Opfer aus dem Reihenhaus. Ali und Tarek, Hochhauskinder, diejenigen, die ihn scheinbar grundlos vermöbeln. Es kommt zu einem Täter-Opfer-Gespräch und Vincent wird neugierig. Ist er hier wirklich das Opfer?
Drei Freunde - Ali, Tarek und Vincent.
Die drei kommen sich näher. Vincent findet hier mit seinen 14 Jahren etwas was er von zu Hause nicht kennt: echtes Leben. Seine Eltern sind karrieretechnisch auf der Überholspur, haben aber ihr Einzelkind wohlstandsverwahrlosen lassen. Vincent sieht in Tarek und Ali seine Crew.
Diese Geschichte rauscht förmlich auf eine Katastrophe zu. Toll erzählt und mit viel Bedacht formuliert. Spannend ist diese Coming-of-Age Geschichte auch alleine aus dem Grund, dass man in Frage stellen könnte, ob Luca Kieser es zusteht so einen Roman zu schreiben. Viele Klischees schwingen mit, wenn hier über den weißen privilegierten Jungen aus dem Reihenhaus gesprochen wird und den Kindern mit Migrationshintergrund, die im Hochhaus leben. Hierzu ist wohl recht viel an Auseinandersetzung im Bezug auf Rassismus in dieses Roman geflossen, zwei Sensitivity reader haben den Autor beraten. Ein genaues Lektorat und eine lange Auseinandersetzung des Autors mit den pain points. 10 Jahre lang hat Luca Kieser am Roman geschrieben.
Ich finde ihn gelungen.
Rezensionen von Lotta:
Hochspannung garantiert!
The Twenty von Sam Holland
Bishop wird zu einer Leiche gerufen. Auf einer Müllhalde abgelegt. Kein guter Zustand, doch er ist es gewohnt. Irgendwie wird es schon gehen. Doch ist es nur diese eine Leiche vor Ort? Was hat es mit den Zahlen auf sich? Gibt es eine Verbindung zu einem uralten Fall?
Perspektivisch wird nicht nur in Bishops Sicht einblick gewährt, sonder auch in die des Killers, Bishops Ex und sein Kollege.
Damit erhält man als Leser einen sehr guten Rundumblick auf alles und die Spannung wird immer weiter gesteigert. So passiert es, dass das Buch kaum aus der Hand zu legen ist. Der Schreibstil ist demnach recht gut zu lesen. Jedoch darf man keinerlei tolle Vergleiche, Ironie oder ähnliches erwarten. Dafür bleibt es dann etwas zu oberflächlich. Auffallend ist zu dem, dass der/die Übersetzer*in aus Süddeutschland stammt. Das finde ich etwas schade.
Insgesamt ein Buch, bei dem Hochspannung garantiert ist. Ein kleines Manko war mir die doch arg verkorkste Kindheit der Hauptpersonen. Dadurch bewerte ich mit 4,5 von 5 Sternen.
Rezensionen von Lotta:
Spannend und recht brutal
The Killer Profile von Helen Fields
Mitten in London treibt ein Killer sein Unwesen. Mitten drin Necto, ein Unternehmen, welches sich sehr für die Gesellschaft engagiert. Midnight analysiert für Necto Profile, die zur Aufnahme von Studierenden erstellt werden. Doch so etwas hat sie noch nie gesehen und ein absolut schlechtes Gefühl im Hinblick auf die Morde.
..
Ein Buch von Helen Fields lässt den Leser kaum zu Atem kommen. Das ist bisher so gewesen und ändert sich auch mit diesem Buch nicht. Es gehört zu denen mit durchaus brutaleren Szenen. Ich musste ab und an mal eine Pause einlegen, weil ich nicht alle Beschreibungen aufeinmal verkraftet habe. Perspektivisch zeigt einem Helen Fields verschiedene Seiten, Midnight, der omniöse Bewerber, der Ermittler und weitere Personen spielen eine Rolle. Die Ermittlungsarbeit ist dabei nicht im Vordergrund und dadurch wird das Buch zu etwas anderem als einem 08/15 Thriller. Leider konnte ich mich mit der Hauptperson Midnight nicht immer identifizieren, sodass ich ihre Handlungen an der ein oder anderen Stelle etwas in Frage gestellt habe.
Insgesamt ein spannendes, jedoch recht brutales Buch. So bewerte ich mit 4 von 5 Sternen.











