Kunden em pfehlungen
Rezensionen von FogandBooks:
Zwischen Schmerz und Hoffnung – Eine Liebe, die mehr gibt...
To The Shaking Ground von Nina Kay
To The Shaking Ground von Nina Kay ist ein Buch, das tief unter die Haut geht. Es ist roh, intensiv und voller leiser, aber dennoch gewaltiger Emotionen. Ashley verlässt Burlington mit nichts als einem Rucksack und seinen Friseurscheren, auf der Suche nach einem besseren Leben in New York – weit weg von Gewalt und den Erwartungen seiner Familie.
Nico hingegen bleibt gefangen in einem Alltag zwischen Arbeit und der Pflege seiner kranken Mutter, in dem für eigene Träume kaum Platz bleibt.
Die Geschichte lebt von den stillen Momenten, von Blicken, Berührungen und unausgesprochenen Worten. Die Entwicklung zwischen Ashley und Nico ist geprägt von einer tiefen, fast greifbaren Achtsamkeit füreinander, die sich in jedem Detail widerspiegelt. Besonders beeindruckend ist, wie Nina Kay es schafft, Themen wie familiäre Gewalt, Verantwortung und psychische Belastungen sensibel, aber ungeschönt darzustellen. Die toxische Realität der beiden Protagonisten wird nicht beschönigt, doch sie finden einander inmitten all dessen – nicht als schnelle Rettung, sondern als gegenseitige Stütze.
Der Schreibstil ist typisch Nina Kay: kein einfacher Mainstream, sondern herausfordernd, roh und mit Bedacht gewählt. Die Geschichte verlangt Aufmerksamkeit und Auseinandersetzung, gerade wegen der ernsten Themen. Inhaltlich überzeugt das Buch auf vielen Ebenen, dennoch gab es Momente, in denen die Erzählung sich etwas zog oder manche Emotionen stärker hätten ausgearbeitet werden können.
To The Shaking Ground ist eine Geschichte für Leser*innen, die nicht nur konsumieren, sondern fühlen wollen. Ein Roman, der nachhallt, weil er nicht an der Oberfläche kratzt, sondern dort ansetzt, wo es wehtut. Trotz kleinerer Längen ist es ein bewegendes Buch, das wichtige Themen behandelt und zeigt, wie Liebe inmitten von Chaos und Schmerz ein sicherer Hafen sein kann. 4 von 5 Sternen.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Intrigen im Kaiserhaus
Der Fotograf der Kaiserin von Tom Sacher
Das österreichische Kaiserhaus, allen voran Kaiserin Elisabeth und ihr Ehemann Kaiser Franz Joseph sowie dessen Brüder, ist immer einen historischen Roman wert.
Diesmal liegt der Fokus allerdings auf Lieselliesel, der jungen Kammerdienerin der Kaiserin, die sich gemeinsam mit dem Hoffotografen Viktor Angerer, plötzlich und ungewollt im Mittelpunkt einer Agenten-Krimi-Posse befindet
Lieselliesel ist eine Bauernmagd aus Bayern, die Kammerdienerin, die es am steifen Wiener Hof, wo jeder sein eigenes Süppchen kocht und penibel darauf achtet, den Herrschenden zu gefallen, nicht ganz einfach hat.
Sie soll, da des Lesens und Schreibens unkundig, einen geheimen Brief an Franz Josephs Bruder Ludwig, das schwarze Schaf des Clans, überbringen. Was wohl so Geheimes darin steht, wenn sich Agenten des Geheimdienstes unbedingt dieses Schreibens bemächtigen wollen? Es scheint, als schrecke man auch vor einem Mord und willkürlichen Verhaftungen nicht zurück.
Meine Meinung:
Tom Sacher ist ein Pseudonym von Michael Seitz, von dem ich bereits einige Krimis gelesen habe. Deshalb war ich recht neugierig, wie er einen historischen Roman rund um Kaiserin Elisabeth, die ja schon mehrere Meter Bücherregale füllen, angeht. Die Idee, diesmal das schwarze Schaf der Familie Habsburg, Erzherzog Ludwig, genannt Luziwuzi, in den Mittelpunkt zu stellen, hat mir sehr gut gefallen.
Die Geschichte spielt atkuell im Jahr 1882 in Mayerling, in jenem Jagdschloss, das wenige Jahre später, nämlich 1889, Kulisse der sattsam bekannten Tragödie rund um Kronprinz Rudolph werden wird, den wir hier genauso treffen wie Baronin Helene Vetsera und ihr Tochter Mary.
Lieselliesel und Angerer wissen phasenweise nicht, wem sie noch vertrauen können, denn beide sind mit den Usancen im höfischen Intrigantenstadel nicht so vertraut.
Die Charaktere sind fein herausgearbeitet, wobei die Lieseliesel mit ihrem frechen Mundwerk besonders heraussticht. Sehr gut kommt die Scheinheiligkeit und Bigotterie zum Vorschein, die man unter dem Satz „Du darfst alles machen, nur erwischen lassen, darfst dich nicht!“ zusammenfassen kann.
Der Schreibstil ist durchaus humorvoll. So nennt die Kaiserin ihren Mann „Eselchen“ (angeblich wegen seines grauen Backenbartes), er wiederum tituliert sie als „Engelchen“. So wirklich viel hat man sich nicht zu sagen.
Gut gelungen ist das durchgängige Sprechen in der dritten Person, also das „Erzen“. Das muss man als Autorin/Autor erst einmal durchhalten. Ander Personen wie die bayerische Bauernmagd Lieseliesel dürfen im heimischen Dialekt reden und der Schauspielerin Mina Pick werden jiddische Worte in den Mund gelegt.
Fazit:
Ein historischer Roman, der aufzeigt, dass auch im österreichischen Kaiserhaus nicht immer alles eitel Wonne war. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.
Rezensionen von Tania Pentcheva :
Heute ist ein guter Tag
Der Fotograf der Kaiserin von Tom Sacher
Das erste Buch von Klaus Oberluggauer scheint mir nicht das letzte zu bleiben.
Offensichtlich hat der Autor sehr viel zu erzählen, Wissenswertes mitzuteilen und vor allem mit dieser Information anderen zu helfen. Nicht nur den Personen, die irgewelche Krankheit haben, sondern allen.
Klaus ist ein Vorbild für mich. Danke ,dass es Dich gibt.
Ich frage mich schon um was wird es in Deinem nächsten Buch gehen?
Du hast bestimmt neue Gedanken, Bilder und Ideen.
Bleib dran. Frohes Schaffen!
Tania Pentcheva
Rezensionen von Sonne89:
Schöne witzige Geschichte rund um Shaggy
Helden der Weide - Möge das Horn mit dir sein von Rosa Marin
Shaggy, das Rind, kommt auf dem Rosmarinhof an und lernt die anderen Tiere kennen. Mit seinen Hörnern schindet er Eindruck und findet schnell Freunde. Zusammen machen sie Jagd auf Kräuterdiebe mit überraschender Wendung.
Schöne große (und zuweilen sehr witzige) Bilder lockern den Lesestoff auf.
Die Kapitel sind insgesamt auch nicht zu lang.
Das Buch ist mit viel Wortwitz geschrieben und mein Sohn konnte sich gut darüber amüsieren. Gerade zum gemeinsamen Vorlesen gefällt es mir richtig gut. Zum Selbstlesen muss man schon geübt sein.
Inhaltlich lernt man auch etwas über die Natur, bzw. das Leben auf dem Bauernhof.
Sehr süß, dass auch die ganzen Tiere auf der ersten Seite bildlich und namentlich und der Hof auf der letzten Seite (im Einband) vorgestellt wird, so hat man einen schönen Überblick.
Das Buch stammt aus dem Magellan-Verlag und ist nachhaltig hergestellt worden.
Rezensionen von FranzAll:
Heute ist wirklich ein guter Tag
Helden der Weide - Möge das Horn mit dir sein von Rosa Marin
Dieses Buch ist ein Segen Gottes. Meiner Frau, die vor wenigen Monaten die selbe Diagnose wie der Buchautor bekam, hat dieses Buch richtig verschlungen. Ich konnte sie kaum mehr davon trennen. Seit meine Gattin dieses Werk gelesen hat, ist sie kaum mehr wiederzuerkennen. Sie lächelt wieder und die Lebensfreude scheint zunehmend zurück zu kehren.
Dieses Buch ist die beste Anschaffung unseres bisherigen Lebens. Dem Autor das Allerbeste - DANKE!
Rezensionen von Streiflicht:
Viele interessante Infos und Tipps
Gemeinwohlorientierte Sharing Economy von Sonja Eisele
Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil ich mich schon seit längerer Zeit sehr für das Thema Nachhaltigkeit interessiere. Das Weitergeben von Sachen, die ich nicht mehr brauche, ist mir schon zu einer zweiten Natur geworden. Mich freut es, wenn noch andere meine Bücher lesen oder etwas essen, das ich übrig habe oder nicht mehr brauche.
Und im Gegenzug freue ich mich über Obst, das ich selbst nicht ernten kann oder das hier nicht wächst, über neue alte Bücher, ...
Ich fand es interessant, mehr über die Hintergründe von digitalen Plattformen zu lesen und zu erfahren. Viele kannte ich bereits, aber einige waren mir auch neu und diese hab ich mir gleich angeschaut. Gerade im Zeitalter des Internets ist es so einfach, Dinge weiterzugeben, neue Abnehmer zu finden und sich zu vernetzen. Die vielen Grafiken fand ich ebenfalls sehr interessant. In diesem Bereich ist noch viel Potenzial und das zeigt dieses Buch auch. Gleichzeitig macht es Mut und Hoffnung, dass es sich lohnt, wenn sich an vielen kleinen Orten viele kleine Menschen auf einen gemeinsamen Weg machen ...
Rezensionen von Streiflicht:
Tödlicher Junggesellinnenabschied
Die Villa von Jess Ryder
Bei diesem Buch bleibe ich unentschieden und auch bisschen ratlos zurück. Ich kann nicht sagen, dass es mir nicht gefallen hat. Im Gegenteil, ich fand es spannend und das Buch lässt sich auch gut lesen. Gleichzeitig ist die Geschichte aber immer wieder etwas zäh und mit vielen Längen und Wiederholungen.
Zum Beispiel wird ständig wiederholt, dass sich Dani nicht an den Abend erinnern kann - das brauche ich ja nicht mehrfach zu lesen, ich hab es auch nach dem ersten oder zweiten Mal verstanden. Klar, das ist einer der Hauptpunkte des Buchs, aber trotzdem führt es bei mir nicht gerade zur Steigerung der Spannung, wenn sich das immer wiederholt.
Schwierig fand ich auch, dass ich keine der Frauen so richtig mochte. Das ist für mich dann immer etwas anstrengend beim Lesen. Genauso wie immer wieder fehlende Anführungszeichen, Kommata oder sonstige Fehler.
Gut fand ich aber, dass man sich durchaus mit oder über die Figuren geärgert und so mitgefiebert hat. Das zeigt ja schon, dass das Buch und die Geschichten einen als Leser berühren. Auch die Sprünge zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit und den Frauen fand ich richtig gut und spannend. So kommt es auch immer wieder zu kleinen Cliffhangern und das Tempo der Erzählung erhöht sich.
Insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten, aber auch ein bisschen genervt. Dennoch vier Sterne, weil es sich flott lesen ließ und die Idee wirklich gut war.
Rezensionen von Streiflicht:
Macht gute Laune
Federohr und Flitzepfote - Der Kopfwärmer von Jordis Lank
Da ich Waldtiere sehr mag und Eulen und Eichhörnchen ganz besonders, war ich natürlich total gespannt auf dieses Buch. Gemeinsam mit meinem Neffen lese ich viele Kinderbücher. Hierfür ist er laut Beschreibung noch ein bisschen jung, aber ich werde das Buch auf jeden Fall für ihn aufheben, weil es einfach so schön ist.
Ich mag schon den Titel und das Cover, das so nett gezeichent ist. Hier sieht man schon eine ganz wichtige Szene, nämlich wie sich Federohr und Flitzepfote kennenlernen.
Einmal angefangen mochte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Es liest sich so schön und unterhaltsam. Die Abenteuer, die die beiden erleben, haben mir gut gefallen und ich habe mit Begeisterung gelesen, dass es noch weitere Bücher aus dieser Reihe gibt. Man merkt dem Text an, dass die Autorin ihr Herzblut hat hineinfließen lassen und dass sie die Natur und Tiere sehr mag. Die tollen Illustrationen, die auch immer wieder im Buch versteckt sind, machen das Gelesene noch deutlicher und machen gute Laune. Wie das Buch insgesamt. Daher von mir eine absolute Leseempfehlung!
Rezensionen von begine:
Bären aus zwei Jahrhunderten
Im Tal der Bärin von Clara Arnaud
Der Roman, Im Tal der Bären, von der Schriftstellerin Clara Arnaud, besteht aus zwei Zeitebenen.
Einmal geht es bis 1902. Louis stuelt einer Bärin ein Junges, um Bärenführer zu werden. Sein Wunsch ist es nach Amerika zu kommen um dort sein Glück zu machen. Es ist erschütternd mit zu erleben, wie die Bärin leiden muss.
Man kennt das ja nur aus dem Zirkus, aber auch da hat mir das nie gefallen. Die Tiere haben kein angenehmes Leben.
Dann ist in Gegenwart der Hirte Gaspard, der im Sommer auf der Alm die Schafherde des ganzen Dorfes hütet
Der Schauplatz sind die französischen Berge, nahe der spanischen Grenze.
Seit kurzem gibt es in den Bergen wieder Bären, die dort angesiedelt wurden. Da gibt es viel Ärger mit den Bewohnern.
Die Autorin hat es besonders gut geschafft, die Atmosphäre zu erfassen.
Ihre Sprache ist fesselnd und gut recherchiert.
Der Roman ist lesenswert.
Rezensionen von Bücherfreundin:
Großartiger historischer Kriminalroman
Nacht der Ruinen von Cay Rademacher
"Nacht der Ruinen", der neue Kriminalroman von Cay Rademacher, spielt im März 1945 und führt den Leser in die von den Bombenangriffen im Zweiten Weltkrieg zerstörte Stadt Köln.
Der amerikanische Bomberpilot Richard Rohrer befindet sich mit seinem Flugzeug über Köln, als die Maschine angeschossen wird und abstürzt.
Es ist der 31. Einsatz des 23-Jährigen und der letzte Großangriff auf Köln. Er kann sich mit seinem Fallschirm retten und landet in der Kirche Sankt Kolumba. Doch schon bald wird er Opfer eines Lynchmords.
Joe Salmon, der als Joseph Salomon in Köln aufgewachsen ist und nach der "Reichskristallnacht" im November 1938 mit seinen Eltern nach Amerika emigrieren konnte, ist Jude. Nun kommt er als amerikanischer Soldat zurück in die Domstadt und erhält im Hauptquartier der Army den Auftrag, den Mord an Rohrer aufzuklären. Der Krieg ist fast vorbei, Köln liegt in Schutt und Asche, die Amerikaner haben die Stadt besetzt. In den Ruinen leben nur noch 20.000 Menschen, von ehemals 58.000 Häusern sind nur noch 300 intakt. Nachdem die Wehrmacht die letzte Brücke gesprengt hat, bildet nun der Rhein die Front.
Gemeinsam mit dem englischen Kriegsreporter George Orwell begibt sich Joe nicht nur auf die Suche nach dem Mörder des Piloten, er will auch seinen besten Freund Jakub finden und Hilda, die junge Frau, in die Jakub und er verliebt waren ....
Die Geschichte, die einen Zeitraum von 17 Tagen umfasst, ist in klarer Sprache erzählt und liest sich sehr flüssig. Sie hat mich von Beginn an gefesselt und in ihren Bann gezogen. Es war spannend, Joe bei seiner Mördersuche und der Suche nach Jakub und Hilda zu begleiten. Dabei begegnet er auch historischen Persönlichkeiten, die in Köln gelebt haben, wie Konrad Adenauer, Hans Habe und Irmgard Keun. Der Roman ist sehr spannend, es gibt überraschende Wendungen, und mehrmals führte mich der Autor auf falsche Fährten. Neben der Krimihandlung beschreibt er sehr eindrucksvoll den Kampf der Menschen ums Überleben, ihren Hunger, die katastrophale Wohnsituation, die schlechten hygienischen Verhältnisse. Er widmet sich auch Themen wie der Verfolgung der jüdischen Bürger und den schrecklichen Machenschaften der Gestapo.
Cay Rademacher verwebt in seinem Roman gekonnt Geschichte und Fiktion. Dank gründlicher Recherchen und seiner guten Ortskenntnisse zeichnet er ein sehr genaues Bild von der zerstörten Stadt Köln. Dieses Bild ging mir unter die Haut, da ich Köln und viele der im Roman erwähnten Örtlichkeiten gut kenne.
Sehr häufig findet das Wort "dammit" Verwendung, das hat mich schnell genervt. Dennoch habe ich das Buch, in dem es neben der Mördersuche und dem Kriegsgeschehen auch um Liebe und Freundschaft geht, sehr gern gelesen. Das Ende hat mich überrascht und erschüttert. Absolute Leseempfehlung!









