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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Harakiri:

super Abschluss

Dämmersee von Johanna Mo

Hannas ehemaliger Chef Ove wird ermordert aufgefunden. Wer hatte einen Grund, ihn zu töten? Hanna und ihr Team beginnen fieberhaft zu ermitteln – denn Hanna heiratet in ein paar Tagen und will den Fall bis dahin unbedingt aufgeklärt haben.
Ein weiterer Fall für Hanna Duncker und ihr Team und immer noch scheint nicht abschließend klar zu sein, wer Ester ermordet hat.

Zumindest sieht es der Vater des Täters so und sorgt somit für Unruhe im Dorf.
Ein wenig unspektakulär geht die Handlung mit einem der Verdächtigen zu Ende, aber sonst gibt es nichts zu meckern. Das Buch hat mich wieder von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und mitgerissen. Bei Mo menschelt es – Hanna und auch die anderen Charaktere haben eine Tiefe, die man selten in einem Thriller findet.
Zusätzliche Einschübe die den letzten Tag von Ove beschreiben, sorgen für ein perfekt abgerundetes Leseerlebnis.
Fazit: Eine Ära geht zu Ende. Vom ersten Band an folge ich Hanna Duncker durch Dick und Dünn, Hochs und Tiefs, Hell und Dunkel. Leider ist die Reihe nun zu Ende, aber im Grunde auch auserzählt. Und macht Raum – und Hoffnung – auf etwas Neues von Johanna Mo.

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Rezensionen von S.:

Origineller Krimi

»Wenn Ende gut, dann alles« von Volker Klüpfel

Der Klüpfel diesmal allein also.
Sein Held Tomme ist offenbar ein Loser. Lebt im Wohnwagen seines Vaters, schleicht sich zur Übernachtung von Parkplatz zu Parkplatz und versucht sich als Thrillerautor. Seine „Putzfrau“ Svetlana aber ist genial. In originellem Deutsch äußert sie ihre Meinung und setzt diese meistens auch durch.

Vor allem, als sie ein einsames Mädchen am Waldrand finden. Wohin gehört das stumme Mädchen? Tomme und Svetlana betätigten sich als Detektive. Das Gesetz wird kreativ „umgangen“. Leider erweist sich Tomme als leicht trottelig und unzuverlässig, wird von Volker Klüpfel nicht geschont. So allerdings kommt es zu bizarren Situationen.
Ernste Töne gibt es aber auch, wer wollte wirklich den Tod der Ukrainerin? Svetlanas Nachforschungen sind clever angelegt. Sie agiert zielstrebig, erzieht sich ihre Pappenheimer und kennt nicht nur viele ukrainische Sprichwörter, sondern mindestens genauso viele unorthodoxe Heilmittel (Wodka hilft so ziemlich immer). Tomme hingegen als Doktor Watschel ist eine passende Ergänzung, zumindest als Chauffeur.
Klüpfel kann es also auch solo. Unterhaltsam, spannend und mit überraschenden Twists legt er hier einen originellen Krimi vor, der sich bestens lesen lässt.

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Rezensionen von Anjulia :

Über der Themse

Die Brücke von London von Julius Arth

Die alte London Bridge war lange Zeit die einzige Brücke, die in London über die Themse führte. Das beeindruckende an ihr war die Bebauung mit Geschäfts- und Wohnhäusern. Die junge Witwe Juliana Hamley führt eine Tuchhandlung auf der London Bridge. Aber nicht nur Konkurrenz aus der Innenstadt und der Bau der Westminster Bridge bedroht ihr Geschäft.

Ihr verstorbener Ehemann hat ihr horrende Schulden überlassen. Gemeinsam mit dem Straßenjungen Alder steigt sie deshalb notgedrungen ins Schmuggelgeschäft ein. Ein gefährliches Unterfangen, nicht nur weil Juliana sich bereits einen mächtigen Feind gemacht hat.

Historische Romane sind eines meiner Lieblingsgenres und Die Brücke von London von Julius Arth, eine Geschichte die ins London in Jahre 1749 entführt, konnte mich wirklich mitreißen. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Kapitel über Tuchhändlerin Juliana, Straßenjunge Alder und über Oliver Morris, ein neuer Gehilfe im Dienste des Bridge House, wechseln sich ab. Überrascht hat mich der zweite Erzählstrang, der im Jahre 1202 zu Beginn des Baues der London Bridge spielt. Hier geraten die Schwestern Estrid und Sibilla in eine gefährliche Situation. Brückenbaumeister Gilbert beschuldigt Kräuerfrau Sibilla nach einem Unglück der Hexerei. Estrid versucht, gegen den Willen ihres Mannes, ihre Schwester zu warnen und vor den Fanatikern zu retten. Ich mochte viele der Protagonisten des Romans. Hauptdarstellerin ist für mich aber die beeindruckende London Bridge selbst. Die Atmosphäre die der Autor schafft ist sehr lebendig und teilweise auch spannend. Man taucht richtig in das geschäftigen Leben auf der Brücke ein. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, deshalb 5 Sterne und eine uneingeschränkte Leseempfehlung von mir.

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Rezensionen von Anjulia :

Countdown zum Ende der Menschheit

Der letzte Mord am Ende der Welt von Stuart Turton

Eine kleine Insel im griechischen Mittelmeer ist der letzte bewohnte Ort der Welt. Ein Abwehrsystem hat bisher einen tötlichen Nebel von der Insel ferngehalten, die von drei Wissenschaftlern und etwa 120 Dorfbewohnern bewohnt wird. Nach dem Mord an einer der Wissenschaftlerinnen schaltet sich dieses System ab.

Dorfbewohnerin Emory bleiben ca. 100 Stunden, um den Mörder zu finden und so das Ende der Menschheit aufzuhalten.

Ich lese gelegentlich ganz gerne Krimis bzw. Thriller. Bei "Der letzte Mord am Ende der Welt" von Stuart Turton hat mich die Kombination zwischen Mordermittlung und dystopischem Setting besonders angesprochen. Der drohende Untergang der Menschheit, als Folge einer ergebnislosen Ermittlung, ist natürlich eine ganz besondere Herausforderung. Mehr noch als die Suche nach dem Mörder, haben mich die Geheimnisse der Insel in ihren Bann gezogen. Man spürt schon auf den ersten Seiten, dass nicht alles, was die Dorfbewohner glauben die Wahrheit sein kann. Besonders auffällig sind die ungleichen Rechte zwischen den drei Wissenschaftlern und der restlichen Bevölkerung. Auch die Absichten der KI bleiben lange unklar. Insofern kann man im Verlaufe des Buches auf jeden Fall mit der ein oder anderen überraschenden Wendung rechnen. Die Bedrohung durch den Nebel ist spürbar, trotzdem schafft der Autor es, dass die Geschichte nicht allzu hektisch wird. Das Setting einer einsamen, abgeschiedenen Insel ist nicht ganz neu, aber sehr gut gewählt. Besonders Emorys Charakter habe ich sehr gemocht. Sie ist die einzige der Dorfbewohner, die Dinge hinterfragt und somit die einzige die zu Mordermittlungen in der Lage ist.

Fazit: Als Genremix ist dieses Buch absolut genial geschrieben und wirklich empfehlenswert.

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Rezensionen von Anjulia :

Das Mädchen von anderswo

Maggie Blue - Das Portal zur Düsterwelt von Anna Goodall

Maggie Blue ist gerade zu ihrer etwas exzentrischen Tante Esme gezogen. Ihr Vater scheint kein Interesse an ihr zu haben und ihre Mutter leidet an Depressionen. Auch in der neuen Schule konnte Maggie bislang keine Freundschaften schließen. Sie ist eher ein Mobbingopfer. Als Maggie mitbekommt, dass ihre Mitschülerin Ida durch ein magisches Portal in eine andere Welt entführt wird, beschließt Maggie Ida zu retten.

Doch in der Düsterwelt lauern unzählige Gefahr.

Maggie Blue - Das Portal zur Düsterwelt von Anna Goodall ist der Auftaktband zu einer neuen Fantasy-Reihe für Kinder ab 10 Jahren. Der Schreibstil des Buches fand ich für das Alter angemessen, wenn auch etwas ausschweifend. Das Buch hat zwar viele spannende, gefahrvolle Momente und einige Geheimnisse, allerdings dauert es etliche Kapitel bis die Geschichte fahrt aufnimmt. Die Düsterwelt hinter dem Portal hat durchaus einen gewissen Gruselfaktor. Depression, Einsamkeit, Mobbing, Entführungen und eine ziemlich düstere Welt auf der anderen Seite des Portals. Insgesamt nicht gerade Themen zum wohlfühlen. Etwas Humor bringt der streunende Kater Hoagy in die Geschichte. Trotzdem hätte ich mit für ein Kinderbuch ab 10 Jahren mehr schöne und harmonische Szenen gewünscht. Das Ende stimmt mich versöhnliche. Da das Buch jedoch nicht postiv aus der aktuellen Masse an Kinderfantasy heraussticht und ich es nicht zwingend weiterempfehlen würde, vergebe ich durchschnittliche 3 Sterne.

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Rezensionen von Anjulia :

Nachwuchshexenjägerin

Thirteen Witches - Die Erinnerungsdiebin von Jodi Lynn Anderson

Rosies Zuhause ist kein liebevoller Ort. Ihre Mutter ist mental abwesend und kümmert sich nicht um Rosie. Als Rosie " die Sicht" entwickelt, offenbart sich ihr warum. Rosie ist Nachfahrin von Hexenjägerinnen. Die Erinnerungsdiebin hat Rosies Mutter verflucht und deren Erinnerungen gestohlen.

Rosie selbst gerät in Gefahr und muss zwischen Flucht und Kampf entscheiden.

Thirteen Witches -Die Erinnerungsdiebin- von Jodi Lynn Anderson ist der erste Band einer neuen Kinder/Jugendbuchfantasyreihe ab ca. 11 Jahren. Mir hat der Schreibstil des Buches sehr zugesagt, sehr angenehm zu lesen, übermittelt viel Atmosphäre und ist weder zu simpel, noch zu schwierig für das angegebene Lesealter. Auch die Hintergrundgeschichte um die
Mondgöttin, die bösen Hexen und die Hexenjägerinnen der Familie Oaks haben mir zugesagt. Die Stimmung ist mysteriös, durch die bösen Hexen und die Geister auch auf jeden Fall ziemlich unheimlich. Rosie ist trotz ihrer stillen Art und geringen Körpergröße eine Heldin. Ich fand ihren Charakter sehr sympathisch. Gerade deshalb fand ich die Situation mit ihrer Mutter, die wie eine leblosen Hülle wirkt, auch sehr bedückend. Auch die Thematik, wie sich ihre Freundschaft mit Keim aufgrund des Übertritts von Kindheit zur Pubertät entwickelt, stimmt wehmütig. Vielleicht hätten dem Buch mehr humorvolle und glückliche Passagen gut getan. Trotzdem konnte mich Thirteen Witches überzeugen und mitreißen, weshalb ich 5 Sterne vergebe.

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Rezensionen von Anjulia :

Ab durch die Katzenklappe

Muffin und Tört! 1: Bei den Wikingern von Adam Stower

Kater Muffin liebt Snacks und seine Ruhe. Er döst gern, macht Nickerchen und schläft (wenn auch nicht immer in dieser Reihenfolge). Am allerliebsten mag er Törtchen. Dumm nur, das er im Hause eines Zauberers lebt. Dieser zaubert leider ziemlich fürchtlich und verwandelt Muffins letztes Törtchen in ein klebriges Kaninchen namens Tört.

Auch die Katzenklappe ist vor Verzauberungen nicht sicher. Statt in den Garten führt sie Muffin und Tört zu den Wikingern und somit zu einem richtigen Abenteuer.

Muffin und Tört! 1: Bei den Wikingern von Adam Stower ist ein Kinderbuch, das mir sehr positiv aufgefallen ist, da es nur so vor lustigen Ideen und Wortwitz sprüht, dabei abenteuerlich ist und zwei bezaubernde kleine Helden hat. Das Buch hat wenig Text, was nicht stört, da der vorhandene um so lustiger ist. Die Darstellung wirkt teilweise comicartig. Es gibt ganz viele toll gemachte Zeichnungen in schwarz/weiß. Muffin und Tört sind supersüß gezeichnet. Die Geschichte ist hierbei eher lustig als spannend. Ein Buch, das auf jeden Fall nicht langweilig ist und Spaß macht. Ich finde es ideal geeignet für Leseanfänger oder Grundschulkinder die vielleicht noch nicht so viel Spaß am Lesen gefunden haben. Mir haben Muffin und Tört sehr gut gefallen, weshalb ich mich auf jeden Fall schon auf das nächste Katzenklappenabenteuer freue.

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Rezensionen von Anjulia :

Das Archipel der Fabelwesen

Impossible Creatures - Das Geheimnis der unglaublichen Wesen von Katherine Rundell

Christopher übt eine besondere Anziehungskraft auf Tiere aus. Als er die Ferien bei seinem Großvater verbringt, erklärt sich auch wieso: seine Vorfahren sind die Hüter eines Portales, das in eine magische Welt führt. Christopher begleitet Mal, einem Mädchen mit einem fliegenden Mantel, in diese Welt.

Verfolgt von einem Mörder stehen die beiden Kinder dort vor der riesigen Aufgabe das magische Archipel zu retten.

Impossible Creatures – Das Geheimnis der unglaublichen Wesen von Katherine Rundell ist ein sehr abenteuerliches und temporeiches Fantasy-Buch für Kinder ab ca. 10 Jahren. Das Bestarium des Hüters, das zu Beginn des Buches viele magische Kreaturen aufführt und erklärt, fand ich sehr gelungen. Die Welt, die Katherine Rundells erschaffen hat, ist unglaublich ideenreich, vielfältig und mit unzähligen Fabelwesen bevölkert. Der Schreibstil ist altersgerecht und flüssig zu lesen. Er hebt sich angenehm von anderen Kinderbüchern ab. Die Geschichte selbst ist sehr spannend, action- und temporeich. An manchen Stellen hatte ich allerdings das Gefühl, als wollte die Autorin dabei möglichst viele der magischen Inseln abarbeiten. Auch die vielen Gefahren, denen die Kinder begegnen, werden sehr schnell abgehandelt. Zwei Entwicklungen am Ende des Buches fand ich für ein Kinderbuch doch etwas zu bedrückend. Vielleicht ist das Buch daher nicht unbedingt für sensibele Kinder geeignet. Das Ende bietet auf jeden Fall Potenzial für eine Fortsetzung. Insgesamt ein tolles Buch trotz kleiner Schwächen.

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Rezensionen von clematis:

Der Plan

The boy you always wanted von Michelle Quach

Francines Großvater hat Krebs und wird bald sterben. Da er keinen männlichen Nachkommen hat, welcher die Familientradition und Ehrerbietung den Ahnen gegenüber fortführen kann, ersinnt Francine einen raffinierten Plan: der Sohn einer befreundeten Familie, Ollie, soll die Rolle des männlichen Erben ehrenhalber einnehmen.

Locker fließt dieser schöne Jugendroman dahin, die schweren Themen Tod, Tradition, starres Familiengefüge passen sich mit Leichtigkeit in die Handlung ein, in der eine aufkeimende Liebe natürlich nicht fehlen darf. Was kompliziert beginnt, geht auch kompliziert weiter, denn die chinesisch-vietnamesischen Hauptpersonen legen Wert auf Familie und Althergebrachtes, dem sich insbesondere die pflichtbewusste Francine nicht entziehen möchte. Dabei stößt sie allerdings auf Überraschungen, mit welchen sie nie gerechnet hätte.

Witzig, humorvoll und mit einem aufschlussreichen Blick hinter die Kulissen asiatischer Kultur präsentiert Michelle Quach diese liebenswerte Geschichte, in die – laut dem Vorwort – durchaus auch Persönliches miteinfließt. Angenehm zu lesen und trotz der Angst um den Großvater sehr unterhaltsam und informativ.

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Rezensionen von v_im_wunderland:

sehr interessant

Heimweh im Paradies von Martin Mittelmeier

Ich finde Biographie der Familie Mann extrem spannend. Vor allem finde ich dabei Klaus Mann und seine Schwester Erika interessant, aber natürlich auch Klaus und Heinrich Mann. Ich habe mich bereits schon intensiver mit der Familiengeschichte auseinander gesetzt und auch mit dem Exil der Familienmitglieder.

Dieses Buch reiht sich da sehr gut in eine anspruchsvolle Literatur über dieses Thema ein und ich konnte allem enthaltenen und der Geschichte sehr gut folgen. Das Buch war sehr interessant geschrieben und hat einen sehr guten Einblick und Überblick über Thomas Mann und sein Leben im Exil gegeben. Ich kann es allen Literaturfans empfehlen die sich mit dem.spannenden Thema des Exils befassen wollen. Es ist immer wieder spannend sich mit diesem Teil der Geschichte zu beschäftigen. Ein sehr gut geschriebenes Buch mit einem spannenden Thema.

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