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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von qq:

für Katzenliebhaber

Die Magnolienkatzen von Noriko Morishita

für Katzenliebhaber

Noriko Morishita hat mit dem Buch "Magnolienkatzen" ein wirklich zauberhaftes Buch geschaffen - Katzenliebhaber werden auf jeden Fall begeistert sein, aber auch Menschen die sich noch nicht als Katzenliebhaber bezeichnen, könnten ihre Freude daran haben.
Das Cover ist toll - wunderschön illustriert und passt perfekt zum Buch.

Zwei Frauen nehmen ungeplanterweise eine Katzenmutter und ihre Kätzchen bei sich zu Hause auf - das Leben ändert sich dadurch extrem, das hätten die beiden Damen so nicht erwartet.
Das Buch ist sehr gefühlsintensiv geschrieben - toller Schreibstil, das ist wirklich besonders gelungen und hervorzuheben.

In dem Buch wird sehr berührend dem Leser nachgebracht wie Katzen bzw. eigentlich auch generell Tiere das eigene Leben bereichern können.
Ich würde es als Buch für die Seele bezeichnen und kann es absolut weiterempfehlen.

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Rezensionen von qq:

Liebe, Krieg, Verlust in China

Die Tage nach dem Pflaumenregen von Karissa Chen

Liebe, Krieg, Verlust in China

Das Cover ist schön gestaltet und wirkt nachdenklich: eine junge chinesische Frau blickt in die Ferne. Die Stimmung des Covers wird auch im Roman wiedergegeben - es passt somit gut zusammen.

„Die Tage nach dem Pflaumenregen“ von Karissa Chen beginnt 1938 und zieht sich durch den chinesisch-japanischen Krieg.

Es geht um eine Liebesgeschichte zwischen zweier (noch) Kinder - zur damaligen Zeit ist dann natürlich nichts so verlaufen, die Kriegszeit hat harte Entscheidungen gefordert.
Man bekommt wirklich einen ruhigen und guten Einblick in die damalige Lage in China. Krieg, Liebe, Familie, Verlust - dominieren das Buch.

Der Schreibstil ist äußerst detailliert und beschreibend, fast poetisch könnte man sagen. Wunderschön zu lesen - man wird richtig berührt von den Worten.

Das Buch hat mich insbesondere durch den emotionalen Tiefgang überzeugt.

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Rezensionen von spozal89:

bewegende Geschichte, die zum Ende hin eher ein Märchen wurde

Ganz aus Splittern von Danae Lake

Bei Ganz-aus-Splittern war ich schon vom Klappentext her hin und weg. Leider ist es ja traurige Realität, dass es solche Familien und Gegenden gibt, in der Chrissy lebt, weshalb ich neugierig war, wie die Autorin uns diese Story näher bringt. Die Idee mit dem Sozialprojekt fand ich klasse. Leider war ich dann aber hier und da nicht ganz so überzeugt, obwohl die Geschichte sehr bewegend war.

Chrissy mochte ich als Protagonistin sehr gerne. Man merkt ihr an, dass sie alles versucht um aus diesem Problemviertel das Beste zu machen. Wie wichtig ihr Bildung ist und das sie was aus sich macht, obwohl man einfach in einer Schublade steckt, nur weil man aus schlechten Verhältnissen kommt. Hier und da mochte ich aber den Schreibstil der Autorin nicht. Teilweise kam es mir so vor, als würde ich ein Manuskript für eine Verfilmung oder ein Theaterstück lesen. Ziemlich kurze, abgehakte Sätze und leider sehr wenig input über Chrissys Vergangenheit. Hier hätte ich mir mehr Informationen gewünscht, sodass man Chrissy noch besser versteht. Auch T und Alex wurden nur recht oberflächlich beschrieben bzw. zu schnell abgehandelt, obwohl sie beide die ganze Geschichte über sehr präsent waren. Ab hier folgt jetzt ein Spoiler - also bitte nicht weiterlesen wer nicht mag!!! Die Wendung bzgl. des Sozialprojektes und Chrissys Vater kamen mir dann doch sehr unwirklich vor. Hier hab ich mich gefühlt wie in einem Cinderellamärchen und das fand ich alles andere als passend, für die doch sehr reale Handlung. Klar freue ich mich als Leser, dass Chrissy am Ende doch ankommt und ihr Leben eine 180 Grad Drehung macht, aber ich hätte es besser gefunden, wenn es sich wirklich um eine Studie gehandelt hätte und somit vielleicht doch zeigt, dass man selbst was im Leben erreichen kann, auch wenn man vielleicht nicht auf der reichen Seite des Lebens geboren wurde!
Alles in allem war es aber dennoch ein sehr bewegendes und teilweise bedrückendes Buch, was ich Jugendlichen auf jeden Fall zu lesen empfehlen würde.

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Rezensionen von ReiShimura:

Mehr als nur ein weiterer Reisebericht

Abroad in Japan von Chris Broad

Es war eine Zufallsbegegnung, die das Leben von Chris Broad grundlegend verändern sollte. Ohne viele Kenntnisse über das Land oder der japanischen Sprache beschließt Chris, damals 22jährig, sich für das JET-Programm zu bewerben. Ein Programm das englische Muttersprachler in Japan als Aushilfslehrer einsetzt.

Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit dem Land und der Kultur Japans. Ich habe viele Bücher zu dem Thema gelesen und freue mich auch darüber, dass immer mehr Werke japanischer Autorinnen und Autoren ins Deutsche übersetzt werden. Denn auch wenn ich bereits seit einigen Jahren versuche die japanische Sprache zu lernen, bin ich noch weit davon entfernt, einen Roman lesen zu können.
Daher ist es wahrscheinlich wenig verwunderlich, dass ich mich durch dieses Buch sofort angesprochen gefühlt habe. Den Titel in Kombination mit dem Namen des Autors fand ich ein sehr gelungenes Wortspiel und habe gedanklich dem Verlag zu dieser Idee gratuliert. Erst während dem Lesen habe ich festgestellt, dass der Autor schon seit seinen Anfangszeiten in Japan einen gleichnamigen You Tube Kanal hat. Mit diesem Kanal hat er auch einiges an Berühmtheit gewonnen, an mir ist das alles aber spurlos vor rüber gegangen.
Da in der Ankündigung, meiner Meinung nach, vor allem der Punkt hervorgehoben wurde, dass Chris alle 47 Präfekturen Japans bereist hat, habe ich vermutet, dass es sich beim vorliegenden Buch vor allem um diese Reisen drehen wird. Das es sich im Grunde um eine Art Reisebericht oder Reisetagebuch handeln wird. Stimmt auch zu einem gewissen Teil. Den viel größeren Raum nehmen aber die kleinen persönlichen Eindrücke von Chris ein. Aufgrund dessen ist dieses Buch so viel mehr als nur ein weiterer Reisebereicht eines Ausländers. Durch seine Tätigkeit an einer japanischen Schule gibt Chris einen tiefen Einblick in das Bildungssystem und zeigt deren offensichtlichen Schwächen auf.
An vielen Stellen lässt er das japanische System in keinem guten Licht dastehen und sein teilweise brutal ehrlicher Ton macht die Kritik nur noch harscher. Er spricht offen und ehrlich über Mobbing an japanischen Schulen, darüber das Lehrer und Lehrerinnen nicht nur davon wissen, sondern sich teilweise sogar daran beteiligen. Natürlich wurde bereits vor diesem Buch über das japanische Bildungssystem berichtet. Wer sich mit dem Thema beschäftigt weiß, wie stark der Druck ist, der auf japanischen Schülerinnen und Schülern lastet. Trotzdem habe ich durch dieses Buch einiges Neues gelernt und einen viel tieferen Einblick bekommen.
In jedem Wort spürt man die Wertschätzung und die Liebe die Chris zu dem Land und den Menschen hat. Wie bereits erwähnt spart er dennoch nicht mit kritischen Worten und verherrlicht weder das Land noch das System. Dies hat ihm bereits in der Vergangenheit einiges an Gegenwind gebracht. Wie Chris in seinem Buch selbst schreibt, gibt es viele Nicht-Japaner die sich im Internet als Beschützer und Retter des Landes aufspielen, ohne jemals dort gewesen zu sein.
"Abroad in Japan" gibt einen sehr persönlichen und intimen Einblick in das Leben eines Ausländers in Japan. Neben den bereits erwähnten kritischen Worten gibt es aber auch viele amüsante Anekdoten und interessante Fakten. Es ist kein Buch über Japan im klassischen Sinne. Es ist die Lebensgeschichte eines jungen Mannes, der ins Unbekannte aufgebrochen ist und sich dabei mehrmals verloren und wiedergefunden hat.
Von der ersten bis zur letzten Zeile hat mich dieses Buch fasziniert und begeistert. Beim Lesen habe ich die volle Bandbreite an Gefühlen erlebt. Ich war wütend, sprachlos, amüsiert, hab schallend gelacht oder war den Tränen nahe. Für mich ist dieses Buch ganz klar eine absolute Leseempfehlung.

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Rezensionen von Julchentim:

Dunkel, anders und absolut fesselnd!

Nachtlügen von Lisanne Surborg


„Nachtlügen“ hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen. Die Idee, dass Nachtalben Träume stehlen und Albträume hinterlassen, fand ich unglaublich spannend – endlich mal eine Fantasy-Geschichte, die sich von den üblichen Kreaturen abhebt!

Isra als Protagonistin war faszinierend.

Sie ist nicht gerade eine Figur, die man sofort ins Herz schließt, aber genau das hat sie für mich so besonders gemacht. Ihre Unnahbarkeit hat perfekt zur düsteren, fast schon melancholischen Atmosphäre gepasst, und ich konnte mich gut in ihre innere Zerrissenheit und ihre Zwiespälte hineinfühlen.

Was mich aber am meisten begeistert hat, war die detaillierte Welt, die Lisanne Surborg erschaffen hat. Die Kultur der Nachtalben, ihre gesellschaftlichen Strukturen und die eingeschobenen Berichte und Interviews – all das hat sich so stimmig und durchdacht angefühlt, dass ich völlig darin versinken konnte. Und dann dieser wunderschöne, fast schon poetische Schreibstil – einfach traumhaft!

Für alle, die nach einer etwas anderen Fantasy-Geschichte suchen, die mit düsterer Atmosphäre, spannenden Wendungen und einer einzigartigen Idee überzeugt: Lest dieses Buch! Es ist definitiv eines meiner Highlights.

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Rezensionen von mo.ni.books:

Wunderschöne Liebesgeschichte

Ein Single bleibt selten allein von Heidi Troi

Ein Single bleibt selten allein ist nun schon Band zwölf der Reihe Sweet Valentine der Autorin Heidi Troi.
Kennt ihr überhaupt eine Reihe mit so vielen Bänden?
Ich liebe die Reihe, weil jeder Anfang Wohlfühlen und entspanntes Lesen bedeutet. Die charakterstarken Hauptfiguren, der Charme der Kleinstadt Valentine und die abwechslungsreichen Lovestories ziehen mich jedes Mal wieder in ihren Bann.

Clementine Miller flüchtet zurück nach Valentine, als Brody ihr einen Heiratsantrag macht. Sie ist überzeugter Single und möchte das auch längerfristig bleiben. Doch da hat sie die Rechnung ohne Doc Chandler und Brody's Mum gemacht. Clementine will die Praxis von Doc Chandler übernehmen, wenn dieser in den Ruhestand geht.... doch nicht für eine längere Zeit.... deshalb fragt Doc Chandler auch bei Brody nach...und schon ist ein Wettbewerb entfacht. Ob das wohl gut gehen kann? Ob die beiden ein gemeinsames Happyend haben werden, ist bei der überzeugten Single-Bloggerin mehr als fraglich...

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Rezensionen von Pusteblümchen:

Viola und Mimo

Was ich von ihr weiß von Jean-Baptiste Andrea

In diesem Roman steckt unglaublich viel. Er beinhaltet ein Stück der Geschichte Italiens, kulturelle Veränderungen, kriegsbedingte Ereignisse, politische Umbrüche, Einblicke in die Bildhauerei, das Leben in der italienischen Gesellschaft und die Liebe zwischen Viola und Mimo.

Mimo leidet unter Zwergwuchs und wird von seiner Familie ausgebeutet.

Er kämpft sich durch sein Leben und hat als Künstler Erfolg.
Viola ist eine gebildete, moderne, junge Frau aus einer adeligen Familie und will sich nicht von gesellschaftlichen Zwängen bestimmen lassen.
Viel gegensätzlicher könnten die beiden Protagonisten kaum sein. Ihr Leben kreuzt sich immer wieder auf ganz unterschiedlichen Wegen und aus ganz verschiedenen Gründen.

Die Themenvielfalt ist in diesem Roman wirklich groß. Der Autor hat daraus einen sehr vielschichtiges und fesselndes Buch kreiert, in dem er seine Leser mit nach Italien nimmt, berührt und fesselt.

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Rezensionen von _Le4_:

Nicht ausgesprochen gut, aber unterhaltsam

Die Skaland-Saga, Band 1 - A Fate Inked in Blood von Danielle L. Jensen

In Skarland herrschen die Götter. Sie beeinflussen die Geschicke der Menschen. Die einzigen Menschen, deren Leben nicht vorgeschrieben sind, sind diejenigen, die einen Tropfen Blut der Götter in ihrem Körper haben. Sie haben besondere Fähigkeiten, je nachdem, welcher Gott ihnen einen Tropfen gespendet hat.

Freya ist eine dieser Menschen. Sie muss ihre Fähigkeiten jedoch verstecken, da es eine Vorhersage über sie gibt, nach der sie diejenige ist, die dem König zum Aufstieg verhelfen wird und die zersplitterten Völker eint. Als sie entdeckt wird, wird sie gezwungen, den momentanen Häuptling von Skarland zu heiraten. Leider hat dieser einen überaus hübschen Sohn, von dem sich Freya zu ihrem Horror mehr und mehr angezogen fühlt.

Das Buch ist nicht herausragend, aber es war unterhaltsam. Die nordische Mythologie darin hat mir gut gefallen. Die Art und Weise wie die Götter dargestellt wurden mochte ich gerne. Sie sind immens mächtig und doch sind sie wütend, jähzornig, hinterhältig, hilfsbereit.
Die beiden Hauptcharaktere haben sich sofort zueinander hingezogen gefühlt, was ich persönlich nicht mag. Sie waren sofort sehr horny. Ich mag es lieber, wenn sich Beziehungen langsam aufbauen. Abseits dessen fand ich ihre Beziehung in Ordnung. Sie haben sich aufgezogen, man hat aber auch gemerkt, wie viel sie einander bedeuten. Ihr Rumgeplänkel war an manchen Stellen etwas unangebracht, aber vielleicht ist es auch nur meine persönliche Ansicht, nicht in einer Gruppe unter Lebensgefahr zu fummeln. Jedem das Seine. Grundsätzlich hat mir gefallen, dass sie ihre Beziehung geheim halten mussten, weil das Spannung reingebracht hat, die beiden waren nur auch ausgesprochen schlecht darin.
Letztendlich fand ich das Buch unterhaltsam, aber es war nicht herausragend. Ich habe mich darüber gefreut, mal wieder ein Buch zu lesen, in dem die nordische Mythologie nicht nur als Urban Fantasy vorkommt.

Wen der Klappentext anspricht und jetzt nicht gerade nach der innovativsten neuen Fantasy Story sucht, ist hier gut bedient.

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Rezensionen von Schlafmurmel:

die Geschichte von Jack Kenneth

Leben oder Sterben von Roman Just

Ein fesselnder Zukunftsthriller, der mich von der ersten bis zur letzten Seite nicht losgelassen hat! Die Geschichte von Jack Kenneth ist gleichermaßen faszinierend und erschreckend. Er lebt mit seiner Familie in der abgeschiedenen Dorfschaft „Nowhere“ – einem geheimnisvollen Ort, der auf keiner Karte existiert.

Während die Zeit an seiner Frau und den anderen Bewohnern nicht spurlos vorübergeht, scheint sie an Jack selbst keinerlei Wirkung zu haben. Er sieht noch genauso jung aus wie damals. Aber warum?
Die Antwort darauf ist verstörend: Jack scheint ein Verjüngungsserum entdeckt zu haben. Doch was auf den ersten Blick nach einem Wunder klingt, entpuppt sich als düstere Vision einer möglichen Zukunft. Was wäre, wenn es so ein Serum tatsächlich gäbe? Welche Folgen hätte es für die Menschheit? Machtkämpfe, Gier, Gewalt? Allein diese Vorstellung jagt mir eine Gänsehaut ein. Ich hoffe wirklich, dass so etwas niemals Realität wird.
Roman Just gelingt es meisterhaft, eine beklemmende Atmosphäre zu schaffen und den Leser durch überraschende Wendungen in den Bann zu ziehen. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und habe es mit nur wenigen Unterbrechungen fast in einem Rutsch gelesen. Ein packender Thriller, der mich absolut geflasht hat! Zum Glück ist es nur Fiktion – und genau deshalb kann ich dieses Buch uneingeschränkt weiterempfehlen!

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Rezensionen von Lilli33:

Fesselnd, aber kein Thriller

Skin City - Thriller (Berlin Noir 4) von Johannes Groschupf

Fesselnd, aber kein Thriller

Inhalt:
Der junge Georgier Koba raubt zusammen mit anderen Berliner Villen und Einfamilienhäuser aus. Sein Traum ist es, nach Kanada auszuwandern.

Jaques Lippold saß wegen Steuerbetrugs im Gefängnis. Nach seiner Entlassung will er das große Geld in der Kunstszene machen.

Die 29-jährige Polizistin Romina Winter ermittelt sowohl in den Einbruchsfällen als auch in eigener Sache: Ihre jüngere Schwester Sanda ist verschwunden.

Meine Meinung:
„Skin City“ wird vom Verlag als Thriller ausgewiesen. Daher hatte ich einen Thriller erwartet. Bekommen habe ich ihn nicht, denn es gibt hier eher wenig Spannung und überhaupt kein Gänsehautfeeling. Da ich nicht auf Thriller abonniert bin, empfinde ich das nicht als allzu schlimm, denn fesseln konnte der Roman mich trotzdem. Die Atmosphäre in einem aufgeladenen Berlin kommt gut rüber und wirkt recht authentisch.

Alle drei Handlungsstränge sind zunächst sehr interessant, wobei meine Sympathien am meisten dem jungen Koba galten. Trotz seiner Verbrechen ist er eigentlich „ein guter Junge“. Auch die Handlung um Lippold konnte ich gut nachvollziehen. Dagegen fand ich die Figur Romina Winter zunehmend abstruser. Sie wird anfangs als intelligente, rechtschaffene Polizistin dargestellt, handelt dann aber oft gesetzwidrig und unüberlegt, ja sogar regelrecht naiv. Das konnte ich ihr beim besten Willen nicht abkaufen. Zudem bedienen sie und ihre Familie so ziemlich alle Klischees, die den Roma nachgesagt werden. Das war mir definitiv zu plakativ und hat mir den Roman im Endeffekt verleidet.

Dabei fand ich es sehr gut gemacht, wie die drei Handlungsstränge nach und nach zusammenlaufen. Hierbei gab es auch die ein oder andere überraschende Wendung. Auch der Schreibstil ist sehr angenehm. Wer also nicht unbedingt einen Thriller lesen möchte und sich an den vielen Klischees nicht stört, kann bei diesem Buch gerne zugreifen.

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