Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Claudia R.:
schüchtern ..?!
Wenn ich nicht so schüchtern wär, denkt der Bär von Duncan Beedie
Klappentext / Inhalt:
Trau dich, lieber Bär!
• Selbstvertrauen stärken: lustige Vorlesegeschichte für Kinder ab 3 Jahren
• Wichtiges Thema: Schüchternheit überwinden und Freunde finden
• Großer Vorlesespaß : humorvoll erzählt und illustriert von Duncan Beedie
• Tolles Extra: mit gratis Hörversion-Download via QR-Code
Lustig illustrierte Vorlesegeschichte für mehr Selbstbewusstsein
Warum guckst du so? Das wird der Bär oft gefragt.
Er schaut die anderen Tiere einfach nur an, weil er nicht weiß, was er zu ihnen sagen soll. Aber Marienkäfer, Vogel und Dachs mögen es gar nicht, wenn man sie anstarrt. Zum Glück zeigt der Frosch dem Bär, dass es gar nicht schwer ist, jemanden anzusprechen: Ein Lächeln und ein freundliches „Hallo!“ sind doch ganz einfach … Das lustige Bilderbuch von Duncan Beedie beschreibt eine Situation, die Eltern oft von ihren eigenen Kindern kennen. Voller Wärme und Humor hilft der sympathische Bär Kindern ab 3 Jahren , ihre Schüchternheit zu überwinden. Die gratis Hörversion , die ganz einfach heruntergeladen werden kann, schult zudem spielerisch Sprachgefühl und Konzentrationsfähigkeit . Ein amüsante Geschichte zum Vorlesen , die sich auch bestens als Gute-Nacht-Geschichte eignet!
Schüchternheit überwinden leicht gemacht: ein humorvolles Bilderbuch für Kinder ab 3 Jahren
Cover:
Das Cover zeigt einen großen Bären, der jedoch nicht allzu zufrieden ausschaut. Der Bär klotzt regelrecht vom Cover herab. Optisch und auch farblich ist es toll umgesetzt. Zudem passt es auch gut zu den anderen Covern der Reihe. Ein Wiedererkennungseffekt ist hier auf jeden Fall vorhanden.
Meinung:
Eine sehr liebevolle und feinfühlige Geschichte über Schüchternheit. Bär weiß nicht was er sagen soll und bringt durch seine Schüchternheit kein Wort heraus, daher wirkt es immer nur, als würde er die anderen anstarren. Dies ist aber keineswegs so gemeint. Was Mimik und Gestik für Wirkungen haben vermittelt dieses Kinderbuch sehr anschaulich. So manche Sachen können missgedeutet werden, obwohl ganz andere Beweggründe und Emotionen dahinter stecken. Dies muss auch Bär erfahren.
Inhaltlich möchte ich hier nicht weiter ins Detail gehen und halte mich daher mit weiteren Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und gut verständlich. Die Geschichte ist sehr liebevoll und herzerwärmend umgesetzt. Das Text-Bild-Verhältnis ist sehr gut gewählt. Die einzelnen Sätze und Abschnitte sind nicht zu lang und gut zu verstehen. Die wunderschönen bunten Illustrationen runden das Ganze sehr gut ab und veranschaulichen das Gelesene. Die Bilder sind sehr liebevoll und niedlich gezeichnet und geben auch Gesichtsausdrücke und Emotionen, sowie Gefühle gut wieder.
Bär weiß nicht, wie er sich ausdrücken soll und starrt nur. Das stört die anderen. Doch Frosch hat eine gute Idee. Auch das Ende der Geschichte ist sehr niedlich und liebevoll umgesetzt. Groß und Klein sind hier begeistert. Mir hat es auf jeden Fall auch sehr gut gefallen.
Es ist bereits das dritte Buch aus der Bär Reihe, welches ich lesen durfte. Jedes Buch steht für sich und kann unabhängig gelesen werden. Bär erlebt immer wieder etwas anderes und jede Geschichte ist in sich geschlossen.
Fazit:
Eine sehr liebevolle und feinfühlige Geschichte über Schüchternheit.
Rezensionen von liesmal:
Mehr als ein Reiseführer
KUNTH Unterwegs in Bayern von KUNTH Verlag
Das Buch aus der Reihe „Unterwegs in …“ wiegt mehr als ein Kilogramm, das Format ist nur wenig kleiner als DIN A4. Es ist damit ein gewichtiges Reisebuch, das mir auf Anhieb gefällt. Das Softcover scheint für den häufigen Gebrauch geschaffen zu sein.
„Unterwegs in Bayern“ bietet auf 336 Seiten eine große Vielfalt an Farbfotos, Stadtplänen, Informationen über Stadt und Land und auch über die Menschen und ihre Gewohnheiten und Bräuche.
Das Inhaltsverzeichnis ist ansprechend und sehr übersichtlich gestaltet:
Die schönsten Reiseziele versprechen in Nordbayern puren Genuss und unberührte Natur, in Ostbayern einzigartige Landschaften, die auf kulturelle Schätze von Weltrang treffen, in Südbayern Alpenzauber und Biergartenkultur – eine Reise zu Brauchtum, Naturwundern und lebendigen Städten.
Die schönsten fünf Reiserouten machen schon beim Lesen Lust aufs Nachfahren.
Am Ende sind Reiseatlas und Register zu finden.
Für meine Rezension habe ich mir den Bereich Oberfranken in Nordbayern näher angeschaut, weil ich bereits häufig in Bamberg und in der Fränkischen Schweiz unterwegs war.
Das Reisebuch bietet eine große Vielfalt. Man findet Schlösser, Burgen, Wälder, Städte und eine reiche Auswahl an Sehenswürdigkeiten, mit kurzen Texten und gut bebildert und klassifiziert mit ein, zwei und drei Sternen.
Gut gefällt mir das, was mir als Besonderheiten ins Auge springt: einige Details zu dem Baumeister Balthasar Neumann, zur Basilika Vierzehnheiligen eine Legende, ein paar Infos über den Komponisten Richard Wagner oder die Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth und das Markgräfliche Opernhaus Bayreuth und seine Festspiele und vieles mehr.
Gern möchte ich noch viele Gebiete Bayerns erkunden. Dafür habe ich mit dem Reisebuch „Unterwegs in Bayern“ aus dem Kunth Verlag einen Glücksgriff gemacht.
Ich bleibe neugierig und empfehle das Buch gern allen, die das Bundesland oder einzelne seiner Gebiete näher kennenlernen möchten.
Rezensionen von yellowdog:
Sommer 2006
Das Leben fing im Sommer an von Christoph Kramer
Christoph Kramer beschreibt erstaunlich ehrlich seine erste Liebe, als 15 Jahre alt war. Es ist 2006 und ein heisser Sommer.
Seine Angebetete heißt Debbie. Und eines Abends nach dem Kino kommt es zum ersten Kuss.
Christoph Kramer ist offenbar ein Romantiker, denn diese Passage beschreibt er ausführlich als zentrale Stelle im Buch.
Diese neue Beziehung scheitert aber schnell.
Konstant bleibt aber seine Freundschaft zu seinem Kumpel Johnny.
Es ist eigentlich eine Überraschung, dass von einem Fussballer, sogar einem Nationalspeielr, ein richtiger Roman kommt und nicht nur vom Fußballeben erzählt. Christoph Kramer hat das ganz ordentlich gemacht, obwohl es sicher auch kein wichtiger Roman ist.
Der Roman ist die Momentaufnahme der Gefühlswelt eines Jugendlichen in der beschriebenen Zeit.
Christoph Kramer beschreibt das auf lockere, überwiegend positive Art.
Rezensionen von Petra:
Der etwas andere Dünger
Die Hausboot-Detektei - Tödliche Blüten von Amy Achterop
Die Hausboot Detektive sind ein tolles Team, aus der Not geboren sind sie nun bekannt und erfolgreich. Mit ihren unkonventionellen Methoden sind sie der Polizei um Längen voraus. In diesem Band ermitteln sie auf dem berühmten Keukenhof. Tulpen über Tulpen ziehen jedes viele Besucher an. Aber es gibt anscheinend Menschen die die Tulpen nicht so schön finden wie die Wühlmäuse, die eine ganze Menge der Zwiebeln in einer Nacht gefressen haben.
Ist das ein Verbrechen oder Natur? Das müssen die vier herausfinden, ein Fall zieht den nächsten nach sich.
Und hier bei müssen sie ihre Phantasie spielen lassen, denn alle Verdachtspunkte werden rational erklärt.
Die Lösung am Ende ist so typisch für die Autorin, leider realistisch und auch makaber.
Große Unterhaltung war dieser Krimi auf alle Fälle. Die Figuren bleiben konstant, es gibt keine tiefgreifende Entwicklung in ihren Persönlichkeiten, man trifft in jedem neuen Band alte Bekannte wieder. Man weiß was sie sagen, was sie tun wenn sie nicht gerade ermitteln. Nämlich Kaffee trinkten und Kuchen oder Plätzchen essen. Bei einigen von ihnen sieht man es auch vor dem geistigen Auge. Das zu dieser Truppe ein Hund und ein Eichhörnchen gehören vermittelt einmal mehr das Besondere an diesem Cosy Crime. in jedem Band wird neben dem Fall auch immer eine interessante gesellschaftliche Frage in den Mittelpunkt gestellt, nicht beantwortet, sondern einfach ein Thema das aktuell ist und darüber wird gesprochen, unterschiedliche Ansichten mit Pro und Kontra. Klar das es bei Zuchttulpen um Naturschutz geht.
Rezensionen von Claudia R.:
kindliche Betrachtung
Tomke gräbt von Lena Hach
Klappentext / Inhalt:
Tomke ist im Garten. Tomke gräbt. Immer größer und tiefer wird das Loch. »Das ist ja schon eine richtige Grube!«, ruft Mama. »Du suchst bestimmt einen Piratenschatz!« Tomke antwortet nicht. Wer gräbt, kann nicht antworten.
Die Worte überlässt Bestseller-Autorin Lena Hach in ihrem ersten Bilderbuch den ständig intervenierenden Erwachsenen.
Tomke muss gar nichts sagen, das Graben genügt. Die genialen Illustrationen von Julia Dürr tauchen tief in Tomkes Welt ein und lassen uns die Faszination der kindlichen Selbstvergessenheit erspüren.
Cover:
Das Cover zeigt ein Kind im Garten, welches ein Loch gräbt. Optisch und farblich einfach umgesetzt ohne es zu verschönen oder zu verniedlichen. Einfache Kinderzeichnung der Thematik eines grabenden Loches.
Meinung:
Das Buch zeigt die kindliche Begeisterung an einer Sache ohne weiteres Ziel. Thome gräbt, zeigt Tomke beim Graben. Während Mama und Papa sich weitere Gedanken dazu machen und das Drumherum versucht das Ganze zu klären, geht es Thome einzig ums Graben.
Inhaltlich soll hier nicht weiter ins Detail gegangen werden. Eine besondere Geschichte, die sicherlich, die ein oder andere Sicht darauf ermöglicht und für die einen ansprechender und die anderen es nicht ist.
Die Texte sind gut verständlich und einfach gehalten. Das Text-Bild-Verhältnis ist gut gewählt und die Geschichte in sich schon sehr besonders. Sie regt auf jeden Fall zum Nachdenken und das Dahinter an. Sowohl für Kinder,. wie auch Erwachsne interessant gemacht. Diese Geschichte zeigt die kindliche Gelassenheit auf die Natur der Dinge und nicht alles zu verkomplizieren und überall einen Grund oder ein Warum zu suchen.
Die Bleistiftartigen Zeichnungen unterstützen zusätzlich die kindliche Perspektive und habe eine gewisse unvollkommene Vollkommenheit. Die Bilder setzen das Gelesene gut um und laden zum Betrachten und entdecken ein.
Die Geschichte inspiriert und regt zugleich zum Nachdenken an.
Fazit:
Nicht alles muss ein Ziel haben oder begründet werden.
Rezensionen von Claudia R.:
chinesisches Volksmärchen
DAS LANGHAARIGE MÄDCHEN von Xiang HUA
Klappentext / Inhalt:
"Das langhaarige Mädchen" ist die Geschichte eines mutigen Mädchens, das sich unerschrocken dem wütenden Berggeist entgegenstellt, um die Menschen des Dorfes vor dem Verdursten zu retten. Todesmutig missachtet es die Warnung des mächtigen Berggeists vor einer schweren Strafe und verrät den Dorfbewohnern, wo sich die lebensspendende geheime Quelle befindet.
Doch da ist noch der uralte Baumgott ... wird er das Mädchen vor der Rache des Berggeists retten können?
Dieses alte Volksmärchen stammt von der ethnischen Volksgruppe der Dong aus dem Süden Chinas.
Cover:
Das Cover zeigt ein Mädchen mit langen Haaren und setzt so die Thematik und Titel des Buches sehr gut um. das Merkmal ist hier auf die Haare gelegt und man wird direkt darauf gestoßen. Optisch und farblich ist es passend umgesetzt.
Meinung:
Diese chinesische Volksmärchen zeigt die Stärke und Entschlossenheit eines Mädchens, welches sich den Mächten der Natur entgegenstellt. Um sein Dorf zu retten trotzt es dem Berggeist und missachtet sämtliche Warnungen.
Mehr dazu möchte ich hier jedoch noch nicht verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu bedeckt.
Der Schreibstil ist gut verständlich und der Geschichte kann man gut folgen. Die Geschichte ist zweisprachig verfasst. Auf der einen Seite erkennt man die chinesischen Schriftzeichen und daneben oder darunter ist es in deutscher Sprache geschrieben.
Die Geschichte beruht auf einem chinesischen Volksmärchen und gibt die Zeit und Historie sehr gut wieder. Man kann sich in diese Geschichte und Erzählung sehr gut hinein versetzen und merkt dabei auch den Glauben an die Natur und die Geister der Natur und dessen Kräfte und Stärke. Die Geschichte ist sehr beeindruckend umgesetzt und auch der Kern dahinter, sowie die Werte und Ideale werden hier sehr schön vermittelt.
Wundervoll ist auch die farbliche Gestaltung und die wunderschönen Illustrationen. Diese runden die Geschichte sehr gut ab und veranschaulichen das Gelesene. Die Bilder und Illustrationen harmonieren sehr gut mit dem Text. Text-Bild Verhältnis ist hier auch sehr gut und passend gewählt.
Man merkt die Emotionen, Anstrengungen, aber auch Hoffnung und dies wird auch in den Bildern und Gesichtern der Charaktere sehr gut ersichtlich.
Fazit:
Ein wunderschönes chinesisches Volksmärchen zweisprachig (chinesisch - deutsch) verfasst.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Manuela Meierhofer:
Brachiale (Natur)gewalt
Wild wuchern von Katharina Köller
Ich bin hin und hergerissen. Kann mich nicht entscheiden, ob mir das Buch gefällt oder nicht.
Es liest sich schnell und gut. Hat eine kraftvolle, ungewöhnliche Sprache. Gute Sätze und Überlegungen. Die Autorin hat eine gute Beobachtungsgabe und hat die ÖsterreicherInnen gut abgebildet.
Doch die Personen bleiben klischeehaft.
Erinnern mich an die Märchenfiguren Goldmarie und Pechmarie. Es gibt hier nur schwarz oder weiß. Zwischentöne sind eher selten. Die Story ist platt. Und das Ende sehr unrealistisch.
Rezensionen von Claudia R.:
Fantasy - Crime
Der Ränkelord von Alessa de Laar
Klappentext / Inhalt:
Ashbury, ein Londoner Distrikt, von der Außenwelt abgeschnitten. Aufregende Kriminalfälle werden vor Gericht meistbietend versteigert. Der Gewinner erwirbt das Privileg, sich zu präsentieren und nebenbei Schuld oder Unschuld der Angeklagten zu beweisen.
Der junge Adlige Garth wird vom Mäzen Lord Shoyn zu einem seiner angesagten Gartenfeste eingeladen.
Tags darauf ist der Gastgeber tot – ermordet. Hauptverdächtiger ist Garths älterer Halbbruder Tain Shoyn, Lord Shoyns Erbe. Und ausgerechnet der verweigert die Zustimmung zu einer Lesung, die seine Unschuld beweisen könnte.
Als Verwandter darf Garth nicht an der Versteigerung seines Falls mitbieten. Ihm bleibt nur wenig Zeit, mit Erro und Flyn den wahren Mörder zu überführen. Denn die Lage spitzt sich zu, als ein zweiter Anschlag auf ein Mitglied des Hauses Shoyn folgt.
Cover:
Das Cover wirkt geheimnisvoll, welches durch die warmen Farbtöne zusätzlich unterstützt wird. Optisch und auch farblich ist es sehr schön gestaltet.
Meinung:
es handelt sich hierbei um den zweiten Band einer Reihe, welcher wohl an die Ereignisse des ersten Bandes direkt anschließt. Dieser war mir jedoch nicht bekannt und dennoch kam ich gut und schnell in die Geschehnisse und Ereignisse hinein. Zuerst hatte ich ein wenig Bedenken, aber dank des guten Glossars und den Beschreibungen zu den handelnden Personen im Anhang, sowie des gut beschriebenen Einstieges ins Buch kam ich schnell in alles hinein und brauchte hier diese Vorkenntnisse nicht zwingend. Für das Gesamtverständnis ist es sicherlich von Vorteil, ich kam aber wie gesagt, auch so sehr gut zurecht.
Inhaltlich möchte ich an dieser Stelle nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich gut und flüssig lesen. In die Charaktere und Handlungen findet man sich schnell und gut hinein. Durch die Wechsel zwischen Garth und Erro bleibt es spannend und schnell wird Tempo und fesselnde Momente erzeugt.
Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine gute und angenehme Länge. Die Anfänge sind gut und deutlich erkennbar und auch die Überschriften sind passend gewählt, ohne dabei zu viel zu verraten. Gliederung und Gestaltung haben mir sehr gut gefallen.
Die Geschichte ist fantasievoll und spannend zugleich umgesetzt. Zudem ist es kurzweilig und lässt sich gut und flüssig lesen. Eine gelungene Mischung aus Fantasy und Crime. Mir hat dies sehr gut gefallen.
In Geschehen und Charaktere fand ich mich sehr gut hinein. Diese waren gut durchdacht und auch Gefühle und Emotionen kamen spürbar herüber.
Das Glossar ist toll umgesetzt und auch die Karte am Beginn ist hilfreich. Solche Extras runden das Gesamte sehr gut ab.
Fazit:
Eine gelungene Mischung aus Fantasy und Crime.
Rezensionen von readpassion9:
spannender Ökothriller
Die Herde von Thilo Winter
Schauplatz Kunming, China. Eine Elefantenherde geht auf Wanderschaft, verlässt ihr gewohntes Revier im Nationalpark und lässt einen Pfad der Verwüstung hinter sich. Zerstörte Felder und Häuser, verletzte Menschen. Die Behörden sehen nur einen Weg: den Abschuss der Elefanten. Der Zoologe Peter Danielsson, der sich in Kunming aufhält, weiß, dass etwas geschehen sein muss, damit die Elefanten ihr Revier verlassen.
Zusammen mit Dayan Sui verfolgt er die Route der Elefanten, um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen und das Abschlachten der Tiere zu verhindern. Für Peter beginnt ein Wettlauf mit der Zeit. Wird er die Herde retten können und den Grund für die Wanderschaft herausfinden? Währenddessen verhalten sich Tiere überall auf der Erde merkwürdig, ob Affen in Thailand oder Vögel in Texas. Was veranlasst die Tiere, sich so ungewöhnlich zu verhalten?
Ich habe alle Bücher von Thilo Winter gelesen, "die Herde" ist mit Abstand mein Favorit. Wir haben Schauplätze in China, Mexiko, Thailand und Texas und verfolgen die Protagonisten in den jeweiligen Ländern. Die Handlung ist fesselnd und durch die verschiedenen Schauplätze nie langweilig. Auch die wechselnden Perspektiven bringen eine eigene Dynamik in die Story. Die Figurenzeichnung ist gut, so dass ich von den wichtigsten Protagonisten ein gutes Bild hatte. Insgesamt ist es ein eher ruhiger Thriller, der durch die Thematik fesselt.
Fazit: Thilo Winter hat mit der Herde einen fesselnden sowie spannenden Ökothriller geschrieben, dessen Handlung auf tatsächlichen Ereignissen beruhen. Für mich die perfekte Mischung zwischen Fiktion und realen Begebenheiten.
Rezensionen von peedee:
3 Sterne für das Debüt
Middletide - Was die Gezeiten verbergen von Sarah Crouch
Mit grossen Hoffnungen hat Elijah vor Jahren seine Heimat und seine Jugendliebe Nakita verlassen, um in San Francisco seinen Traum – ein erfolgreicher Schriftsteller zu sein – zu verwirklichen. Nach fünfzehn Jahren kehrt er nach Point Orchards im Puget Sound zurück, da sein Vater verstorben ist.
Er ersehnt und fürchtet zugleich das Wiedersehen mit Nakita. Gibt es noch eine Chance für sie beide? Eine grausame Entdeckung scheint sein Leben zu zerstören – Elijah muss für seine Unschuld kämpfen…
Erster Eindruck: Das Cover des Schutzumschlages gefällt mir sehr gut (obwohl ich keine Schutzumschläge mag).
Die Autorin erzählt einleitend, dass Nakita zu der für dieses Buch erfundenen First Nation der Squalomah gehört, die im Sacred Mountain Reservat lebt. Die Geschichte wird auf mehreren Zeitebenen erzählt: 1973/77, 1988, 1994.
1994: Zwei Fischer entdecken die Leiche einer Frau, aufgehängt an einem Baum! Wer hat dies getan? Ein Selbstmord scheint aus technischer Sicht so gut wie ausgeschlossen. Jim, der Polizist, der kurz vor der Rente ist, muss nun einen Mordfall aufklären. Hilfssheriff Jeremy, ein Jungspund, will ihm erklären, wie ein Polizist heutzutage arbeitet.
1988: Elijah ist zurück. Seine Karriere hat nie richtig Fahrt aufgenommen und sein einziges Buch „Middledtide“ wurde so gut wie gar nicht verkauft. Eine vernichtende Rezension hat Elijah seinerzeit aus dem Konzept gebracht. Doch was erwartet er von seiner alten Heimat? Er kann nicht wissen, dass „Middletide“ noch eine grosse Rolle in seinem Leben spielen wird…
„Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich wahrscheinlich auch denken, dass ich es war.“ Das ist bitter, wirklich bitter! Die Hoffnungslosigkeit war gut spürbar.
Liebe, verpasste Chancen, Träume, Verluste, Rache, Krimi – dies sind nur einige der behandelten Stichworte. Das Vor und Zurück fand ich bei dieser Geschichte nicht so gelungen. Ich bin es durchaus gewohnt, mit wechselnden Zeitebenen umzugehen, aber hier machte es mir Mühe – eine chronologische Erzählung wäre passender gewesen. Die Hauptfiguren Elijah und Nakita blieben für mich passiv, wechselhaft, nicht greifbar. Die indigene Abstammung von Nakita war für die Geschichte nicht wirklich von Relevanz. Einfach mal ein etwas anderes Setting. Von mir gibt es für dieses Debüt 3 Sterne.











