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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Marw76:

Wohlfühlroman mit Tiefgang

Die Bücherfrauen von Listland. Der Gesang der Seeschwalben von Gabriella Engelmann

Cover: Das Cover erinnert schon an einen Wohlfühlroman und lässt das Herz eines jeden Strandliebhabers höher schlagen. Der schöne Leuchtturm im Hintergrund und die Schwalben am Himmel erhöhen das Gefühl eines tollen Buches das direkt am Meer spielt. Das Cover passt sehr gut zum Inhalt des Romans.

Inhalt: Die 55-jährige Journalistin und Podcasterin Anna reist für das Schreiben eines Beitrags über die 85-jährige Bücherfrau Fenja Lorenzen an den abgelegenen Lister Ellenbogen. Im reetgedeckten Haus der alten Dame trifft Anna allerdings nur deren Tochter Elisa an. Als ein heftiges Gewitter die antiquarischen Buchschätze bedroht, die Fenja auf dem Dachboden hortet, packen die Frauen gemeinsam an. Dabei fällt Anna ein alter Gedichtband in die Hände, der als Versteck für einen Samtbeutel und eine silberne Dose dient. Ehe sie es sich versieht, wird Anna mit Geheimnissen aus der Vergangenheit konfrontiert, die bis in die Gegenwart reichen. Denn Fenja hatte eine Schwester, die von einem Tag auf den anderen spurlos verschwand - genau wie Fenja jetzt.
Während Anna sich mit der Geschichte der Lorenzens beschäftigt, Seeschwalben beobachtet und ihr Herz ungewohnt schneller schlägt, wenn Elisas Bruder Eric in der Nähe ist, stößt sie auf eine dramatische Liebesgeschichte aus dem Jahr 1937. Immer tiefer dringt Anna auf den verworrenen Familienpfaden der Lorenzens in die Vergangenheit vor und erkennt schließlich, dass Fenja ihr Schweigen brechen muss, wenn sie endlich die Wunden in ihrer Familiengeschichte heilen will. Doch lebt die alte Dame, der Bücher die Welt bedeuteten, überhaupt noch?

Meine Meinung: Ich habe bereits einige Bücher von Gabriella Engelmann gelesen und diese waren immer Wohlfühlromane und gut zum abschalten im Urlaub geeignet. Dieser Buch hat jetzt deutlich mehr Tiefgang und ist emotionaler geschrieben. Ich bin gut ins Buch reingekommen und fand die Geschichte mitreissend, deshalb habe ich in jeder freien Minute weitergelesen. Der Roman handelt einmal in der Gegenwart, hier begleitet man Anna und dann handelt die Geschichte in der Vergangenheit, hier begleitet man Lene, Fenjas Mutter. Diese Abwechslung hat mir sehr gefallen und ich bin auch nie durcheinander gekommen, da vor jeder Kapitel immer stande in welcher Zeit das Kapitel spielt. Die Beschreibungen von Sylt, Landschaft und Häuser waren sehr bildhaft und ich habe Lust bekommen die Insel einmal zu besuchen. Anna ist eine sympathische Frau, die ich gerne durch die Geschichte begleitet habe, mit Elisa und Fenja musste ich erst warm werden. Lene dagegen war mit ihrer sehr romantischen und überschäumnden Art erfrischend zu lesen. Die Geschichte ist nicht nur leicht und schön zu lesen, es geht auch düster um die Inselgeschichte zwischen 1937 und 1965, ich mochte das aber sehr gerne da es den Roman tiefgründig und auch geheimnisvoll gemacht hat. Ich kann mir vorstellen, das nicht nur Fans der Autorin das Buch mögen werden, sondern auch Leser die zugleich das Urlaubsgefühl mit Tiefgang und geschichtlichen Emotionen mögen. Mir hat das Buch sehr gefallen und ich bin gespannt auf den zweiten Teil, auch wenn nicht zu viele Fragen offen bleiben und das Ende dieses Teils gut gewählt ist.

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Rezensionen von carola1475:

Beeindruckender Roman, der technische Entwicklungen weiter denkt und philosophische und gesellschaftliche Fragen stellt

Thanatopia von Tom Hillenbrand

Ende des 21. Jahrhunderts bestimmt das Holonet auch das Aussehen der realen Welt, der Mensch kann sich selbst und seine Umgebung so gestalten, wie es ihm gefällt und die Technologie des Mind Uploads in Klone bietet heute noch nicht vorstellbare Möglichkeiten. Ein Geheimnis bleibt vielleicht nur noch der Tod und das, was eventuell danach kommt.

Mit zwei identisch aussehenden Toten hat Kommissar Wenzel Landauer in Wien zu tun, die sich jedoch als Klone herausstellen, juristisch umstritten bleibt, ob eher Sachbeschädigung oder ein Tötungsdelikt vorliegt. Als die Besitzerin der Klone verschwindet und ein Mensch ermordet wird, stellt Landauer doch Ermittlungen an und stößt auf die Gruppe der Deather, die technologisch bestens ausgestattet den Moment des Todes und was vielleicht danach passieren mag, erforschen.

Der Hologrammatica-Weltenbau ist wohl durchdacht, so plausibel wie erschreckend. Durch eine Virusinfektion ist die Menschheit um die Hälfte geschrumpft, Dürren und hohe Temperaturen in Folge der Klimakatastrophe haben zum Exodus aus europäischen Metropolen geführt, Grönland und Sibirien sind nun angesagte Wohngebiete.
Die Figurenzeichnung und die Entwicklung der Charaktere ist gelungen, die Protagonisten haben Tiefe und besonders Wenzel, der immer noch um seine verstorbene Frau trauert und die gemeinsame Tochter allein groß gezogen hat und Sahana, gläubige Physikerin mit konsequenter theologischer und wissenschaftlicher Meinung, finde ich überzeugend dargestellt, mit beiden kann ich mich identifizieren.

Neben Wenzels gibt es weitere, wechselnde Erzählperspektiven, auch Galahad Singh und Fran Bittner gehören zu den Protagonisten und sind aus den Vorgängerbänden bekannt. Es gibt Verweise auf Geschehen in den anderen Hologrammatica-Bänden und es ist sicher empfehlenswert, zumindest einen bereits gelesen zu haben.
Nach Zwischenfällen 2048 und 2088 mit der außer Kontrolle geratenen Klima-KI Æther ist der Einsatz Künstlicher Intelligenz streng kontrolliert und begrenzt. Es scheint jedoch eine weitere Kopie von Æther in einem Qube zu geben, die nicht nur von UN-Behörden, sondern auch von der KI selbst aus einem weit entfernten Asteroidengürtel des Sonnensystems aus gesucht wird. Æther nennt sich jetzt Nemo und hat laut eigener Aussage inzwischen das Descartes-Problem gelöst (das besagt, dass Menschen mit einem digitalen Gehirn nach 30 Tagen in ihren Stammkörper zurück müssen, um zu überleben) und könnte den Menschen Unsterblichkeit ermöglichen.

Tom Hillenbrand schreibt bildhaft und fokussiert, alles ist wichtig, es gibt keine überflüssigen Details und das Lesen erfordert Konzentration. 'Thanatopia' ist ein düsterer, komplexer, durchgehend spannender und einfallsreicher Thriller, der philosophische und gesellschaftskritische Fragen stellt und mögliche technologische Entwicklungen weiter denkt. Ein umfangreiches Glossar am Ende des Buchs erweist sich als hilfreich.
Mir hat 'Thanatopia' sehr gut gefallen und mir ein an- und aufregendes Lesevergnügen bereitet. Ich hoffe, es wird einen weiteren Band aus der Welt der Hologrammatica geben, ich würde gern mehr über die Hardlights, ihre Fähigkeiten und den Lichtdom erfahren.

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Rezensionen von Arambol:

geplatzte Träume

Hier draußen von Martina Behm


"Dass hier nicht alles perfekt, idyllisch und konfliktfrei ablaufen würde, war ihm immer klar gewesen."

Das aus Hamburg stammende Ehepaar Ingo und Lara zieht mit ihren Kindern in das fiktive, etwa zweihundert Einwohner zählende holsteinische Dorf Fehrdorf, um dem hektischen Großstadttreiben zu entkommen.

Doch das Leben auf dem Land bringt direkt einige unerwartete Herausforderungen mit sich, besonders für Ingo, der täglich zur Arbeit nach Hamburg pendeln muss. Eines Abends überfährt er auf dem Heimweg eine weiße Hirschkuh. Ein Aberglaube im Dorf will wissen, dass derjenige, der eine solche Hirschkuh tötet, nur noch ein Jahr zu leben hat.

Land. Weite. Ruhe. So stellen sich viele das Landleben vor. Aber stimmt das?
Natur, frische Luft, Platz für die Kinder. Traumhaft? Nicht ganz. Fehrdorf, ein Dorf wie viele andere auch: Jeder kennt jeden. Man hilft sich, man beobachtet sich und man redet mit- aber auch vor allem übereinander.

Martina Behm trifft stets den richtigen Ton, ist dabei immer sehr direkt und authentisch. Sie zeigt deutlich auf, dass das Dorfleben nicht nur Idylle sondern echtes Leben ist, mit allem Alltäglichen, was eben dazugehört. Sie entwirft ein emphatisches und auch warmherziges Porträt des Landlebens und seiner Menschen, die alle auf ihre Art und Weise auch "nur" nach einem kleinen Stück persönlichen Glücks suchen und streben.

Die Mischung aus ultrakurzen Sätzen, die teilweise nur aus einem oder zwei Worten bestehen, und dann auch wieder sehr intensiv geführten Dialogen lässt den Roman immer lebendig erscheinen.

Das Ende der Erzählung ist sehr offen und unspektakulär gehalten, nicht alle Konflikte werden aufgelöst und leider bleiben viele Fragen unbeantwortet.
Das Leben auf dem Land geht weiter.

Leseempfehlung für alle, die sich für das wahre Leben im Dorf interessieren.

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Rezensionen von begine:

Einhundertzwei Jahre

Flusslinien von Katharina Hagena



Katharina Hagena zeigt uns in ihrem Roman, Flusslinie, die Erinnerungen der Hundeartzwei Jährigen Margrit und ihrer Enkelin Luzie.
Es ist ein schöner Genetationenroman geworden.
Durch Margrits Erinnerungen lernen wir auch deren Mutter Johanna kennen.
Die Autorin hat das sehr gut getroffen, auch das die Erinnerungen oft hin und her gehen.

So funktioniert das gut. Luzie hat gerade eine schlechte Erfahrung erlebt und sie ist traumatisiert.
Sie melde sich in der Schule ohne Abschluss ab und muss sich erst einmal neu finden.
Also haben beiden Frauen viel zu verarbeiten.
Katharina Hagena versteht es die
Geschichten und Lebenslinien
faszinierend und bewegend zu schreiben.
Ich war schon von ihrem Debütroman, Der Geschmack von Apfelkernen, begeistert.
Auch dieser Roman ist ein Leseerlebnis. Es hat Spa0 gemacht, Margrit Lebenswege zu begleiten.
Ich kann den Roman nur weiter empfehlen.

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Rezensionen von DoraLupin:

Wieder wunderbar zu lesen

Wishkeeper, Band 2 - Die Reise nach Silversands von Barbara Laban

Ich kenne bereits den ersten Teil der Reihe und hatte viel Freude damit, deshalb wollte ich jetzt natürlich unbedingt wissen wie es weiter geht und es hat sich gelohnt, denn dieser Teil steht dem ersten in nichts nach und die Geschichte ist wieder absolut schön und mitreißend geschrieben!

Inhaltlich kehren Lexi und Milo in diesem Buch nach Everwish zurück, denn dort wartet eine weitere Aufgabe auf sie: Die beiden Wishkeeper sollen die Crimsons, kleine, verkuschelte Wunschwesen, aus der Stadt Silversands in ihre Heimat Flavia bringen.

Als der Crimson Hope in die Fänge des Horroxers Tremoris gerät, müssen sie sich auf eine abenteuerliche Reise in die unwirtlichste Region von ganz Everwish begeben – in die Eiswelt von Eterna.

Der Schreibstil ist wieder sehr kindgerecht und leicht zu lesen und passt daher sehr gut zur Zielgruppe, dennoch konnte er auch mich als erwachsene Leserin sehr begeistern! Das Land Everwish ist wieder sehr bildhaft und schön beschrieben, die verschiedenen Wesen sind alle ganz wunderbar gezeichnet und unterscheiden sich im Charakter und Aussehen doch sehr voneinander. Diese Vielfalt ist ganz zauberhaft zu lesen und man fiebert mit den Wishkeepern und den Wunschwesen deshalb immer mit. Auch das Land lernt man diesmal von einer anderen Seite kennen, denn es geht in die Eiswelt Eterna und insgesamt wirkt dieser Teil etwas düsterer als sein Vorgänger. Eine Gefahr macht sich breit in Everwish, die unbedingt aufgehalten werden muss.

Lexi und Milo sind tolle Pratagonisten, die man schnell ins Herz schließt und die für Everwish brennen, aber auch Talon lernt man in diesem Band noch besser kennen und er ist sehr sympathisch und hilfsbereit. Das Abenteuer wird mitreißend erzählt und es wird einem nie langweilig. Ich kann es kaum erwarten bis der dritte Band der Reihe rauskommt.

Fazit: Steht dem ersten Teil der Reihe in nichts nach, sehr empfehlenswert!

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Rezensionen von peedee:

Sehr motivierend

Läuft. von Hülya Marquardt

Hülya wurde mit Fehlbildungen der Gliedmassen geboren – mehr als die Hälfte ihrer Kindheit musste sie im Krankenhaus verbringen. Mit 18 Jahren wurden ihr beide Beine amputiert. Doch obwohl sie aus körperlicher Sicht einen schweren Start ins Leben gehabt hat und in einem eher lieblosen Elternhaus aufgewachsen ist, ist sie lebensfroh und strahlend.

Sie kämpft für ihre Ziele und will sich nicht auf ihre Behinderung reduzieren lassen. Sie findet Kraft im Glauben – aber nicht in demjenigen, in dem sie aufgewachsen ist – und kann sich mit der Vergangenheit aussöhnen. Ehemann Dennis und Sohn Rangi komplettieren ihr Glück.

Erster Eindruck: Die Kombination von Buchtitel und Untertitel sowie dem Covermodel sind sehr eindrücklich – bringt einen zum Nachdenken.

Ich „kenne“ Hülya aus dem Internet, sprich ich kenne sie somit gar nicht, habe einfach nur diverse Berichte gesehen. Hülya ist mir sehr sympathisch, sie macht einen optimistischen, lebensfrohen Eindruck. Doch selbstverständlich gibt es auch bei ihr Tiefs, diese werden auch nicht einfach wegretouchiert, sondern so stehen gelassen. Social Media, wo sie aktiv ist, ist vielfach eine Scheinwelt, in der vermeintlich alles „perfekt“ ist und jeder halbwegs normal denkende/lebende Mensch Beklemmungen bekommen könnte. Aber halt: Das sich Vergleichen mit anderen ist eben etwas, was man unbedingt lassen sollte (das muss ich mir immer wieder sagen, denn da schneide ich immer schlecht ab)!
Hülya erzählt aus ihrer Kindheit bis zu ihren Grosseltern, vom Leben in der Türkei und in Deutschland, vom Glauben, von ihrer Behinderung (sie hat kein Problem mit dem Ausdruck „Behinderung“) und der Wirkung, die sie auf andere hat. Die Fotos im Bildteil des Buches sind ein schönes Plus für Erfahrungsberichte.
Es ist interessant, mit welchen unterschiedlichen Hilfsmitteln sie sich fortbewegt: auf Prothesen, auf „Stubbies“ (ich kannte diesen Begriff nicht), im Rollstuhl, auf Händen oder auch auf dem Skateboard. Sie wurde gefragt, warum sie ein Skateboard nutze, sie könnte doch auch mit dem Rollstuhl fahren. Doch sie meinte, dass sie einfach gerne Skateboard fahre und die Fussgänger mit „normalen“ Beinen dies ja auch machen. Logisch!
Als sich Hülyas Eltern trennten, war das eine Erleichterung, da sie sich sehr viel stritten. Ich finde es schön, dass Hülya sich später mit beiden Eltern versöhnen und ihnen vergeben konnte. Ihre Beziehung hat dadurch enorm gewonnen.

Für mich ist Hülya eine sehr motivierende Frau. Die Liebe zwischen ihr und ihrem Mann ist sehr gut spürbar und ich wünsche ihr und ihrer Familie nur das Beste. Von mir gibt es 5 Sterne.

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Rezensionen von DoraLupin:

Wieder ein monstermäßiges Abenteuer!

Ein Herz für Monster - Tumult im Tal der Trolle von Simak Büchel

Wir kennen bereits den zweiten Teil der Reihe und wollten dieses Buch unbedingt lesen, da die Bücher auf sehr berührende Weise die Begegnung zwischen Menschen und "Monstern" ansprechen, doch wer ist eigentlich das Monster? Dieser Teil würde sich aber auch ohne Vorwissen sehr gut lesen lassen und hält wieder ein tolles Abenteuer für Monsterliebhaber bereit!

Inhaltlich sind die Monsterjägerinnen Ainu und ihre Mutter Tabati zusammen mit Lehrling Halti auf dem Weg zu einem neuen Auftrag.

Versehentlich lenkt Halti den Planwagen mitten in die Wüste der Feuerböcke hinein. Schon tauchen drei riesenhafte, ziemlich wütende Felstrolle auf – jemand hat den Herz-Kristall gestohlen, das Heiligtum der Trolle. Und nicht nur das, Trollmädchen Beryll wird vermisst. Scheinbar ist sie auf eigene Faust den Dieben gefolgt, um den Kristall zurückzuholen! Für Ainu steht fest, sie muss Beryll retten. Doch der Weg führt immer tiefer in die Wüste, wo ihnen lodernde Feuerböcke und haiähnliche Sandtaucher auflauern!

Der Schreibstil ist sehr schön einfach und leicht zu lesen und eignet sich daher ideal für die Zielgruppe der Kinder ab 6 Jahren, beziehungsweise zum selbstlesen ab 8 Jahren. Die Schrift ist in einer guten Größe und Schriftart, sodass Leseanfänger keine Probleme damit haben. Die Landschaft und die verschiedenen fantasievollen Wesen werden sehr schön bildhaft beschrieben und die Geschichte ist unglaublich mitreißend und spannend erzählt. Es gibt Action und Spannung aber auch viel Humor, Freundschaft und Zusammenhalt. Wir mögen die Geschichte vorallem, weil sie ganz ohne Vorurteile an die sogenannten Monster herangeht und sie mal von einer anderen Seite zeigt. Ganz nach dem Motto von Belle aus die Schöne und das Biest zu sagen: "Never judge a book by its cover".

Im Buch gibt es ausserdem wunderschöne Zeichnungen, die hervorragend zum Inhalt passen und diesen noch unterstützen. Wir können es deshalb kaum erwarten bis ein vierter Band dieser Reihe kommt!

Fazit: Wunderbares Abenteuer mit einem großen Herz für Monster aller Art!

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Rezensionen von Sheilo:

Tiefgründige Second Chance Romance

Lessons in Forgiving von Selina Mae

Paula Castillo hat ein schwieriges Jahr hinter sich, da sie sich auf einem Schlag sowohl dem Ende ihrer Karriere, als auch ihrer Beziehung gegenüber stehen sah. Dabei dachte sie immer, Henry Parker Pressley wäre ihre große Liebe, zumindest bis zu dem Tag, als er sich plötzlich von ihr trennte. Paula hat wirklich versucht ihn zu vergessen, was jedoch nicht funktionierte.

Nach diesem schrecklichen Jahr gibt es nun einen Lichtblick, Paula soll endlich die Chance auf einen großen Artikel bekommen, den sie auch für den erfolgreichen Abschluss ihres Journalismus-Studiums benötigt. Und dann platzt die Bombe - sie soll ausgerechnet ein Porträt über ihren Ex-Freund Henry schreiben, der ein zukünftiger Profifußballer ist. Doch wie soll sie ihn vergessen, wenn sie so eng mit ihm zusammenarbeiten soll?


Selina Mae hat mit "Lessons in Forgiving" eine wundervolle Fortsetzung der "Hall Beck University"-Reihe geschaffen, die mich sofort wieder an das wundervolle Setting des Campuses entführt hat. Der amüsante und lockere Schreibstil verleitet einen dazu, nur so durch die Seiten zu fliegen und ich liebe vor allem die amüsanten Dialoge der beiden Protagonisten sehr, die mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht haben. Gefreut habe ich mich auch auf die kleinen Auftritte von Dylan und Athalia im Buch, die wir im ersten Band der Reihe begleiten durften.

Paula kämpft seit einem Jahr damit, Henry zu vergessen und trotzdem gleiten ihre Gedanken immer wieder zu ihm. Rückhalt findet sie bei ihren wunderbaren Freundinnen, die sie gerne auch ein wenig in die richtige Richtung schubsen. Paula findet durch ihre charmante Art einen leichten Zugang zu Menschen, was natürlich in ihrem Job als Journalistin ein großer Vorteil ist.

Henry kämpft sehr damit, dass er immer wieder mit seinem erfolgreichen Vater vergleichen wird, der ebenfalls Profifußballer war. Im ersten Band der Reihe haben wir Henry zwar bereits kennengelernt, aber in "Lessons in Forgiving" zeigt er sich von einer ganz anderen Seite und ich finde, man kann ihn einfach nur ins Herz schließen. Seine Hilfsbereitschaft und Aufmerksamkeit sind wirklich besonders und man spürt deutlich, wie er aus seinen Fehlern in der Vergangenheit gelernt hat.

Die Spannung im Buch steigt kontinuierlich, was vor allem auch an den abwechselnden zeitlichen Perspektiven von Paula liegt und es wurde wirklich zu keiner Sekunde beim Lesen langweilig. Mir gefällt zudem die Vielschichtigkeit der Charakter und wie wir sie im Verlauf der Handlung immer besser kennenlernen.

Wer fesselnde Liebesgeschichten, insbesondere Second Chance mit tollem Campus-Setting liebt, wird von "Lessons in Forgiving" genauso begeistert sein wie ich. Das Buch kann unabhängig vom ersten Band der Reihe gelesen werden.

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Rezensionen von Meli:

Nettes kleines Forschungs- und Ermittlungsabenteuer in Ägypten

Geheimnisse des Nil, Band 1 - What the River Knows von Isabel Ibañez

Inez träumt schon seit Jahren davon, ihre Eltern auf ihren Abenteuern zu begleiten, aber dann wird dieser Traum auf schreckliche Weise wahr: Ihre Eltern sind gestorben und Inez reist nach Ägypten um herauszufinden, was geschehen ist.

Die Ausgrabungen und Entdeckungen spielen eine große Rolle, im Mittelpunkt steht aber die Suche nach der Wahrheit: Was ist mit Inez’ Eltern geschehen? Ihr Onkel möchte Inez lieber wieder zurück nach Argentinien schicken, aber Inez schafft es durch ihr schlaues Köpfchen zu bleiben und weiter ihre kleinen Ermittlungen anzustellen.

So verdächtig, wie sich alle um sie herum verhalten, weiß sie auch nicht, wem sie eigentlich vertrauen kann. Als junge Frau hat man es grundsätzlich ziemlich schwer - sie darf ja eigentlich nicht einmal alleine reisen - aber das hält Inez nicht davon ab, Initiative zu ergreifen. Ich fand Inez zwar sympathisch, weil sie schon mutig ist und auch ihre Gefühle und Sorgen um ihre Familie nachvollziehbar sind, aber mit der Zeit hat mich schon gestört, wie leicht sie mit allem durchkommt, denn das schien mir nicht realistisch.

Es ist zwar Fantasy, aber es gibt nur wenig Magie. Es gibt ein paar vage Visionen, abgesehen davon zeigt sich die Magie hauptsächlich darin, dass sie unsere Ägyptologen auf die richtige Spur führt. Und sie hilft Inez dabei, noch ein Teil der Erkundungen zu bleiben. Die Magie bringt das alte Ägypten etwas näher, aber sie ist eher ein Mittel zum Zweck.

Abgesehen davon fand ich die Geschichte auch nicht so spannend, sondern leider oft ziemlich vorhersehbar. Es gab noch ein paar weitere Aspekte, die Inez das Leben schwer gemacht haben, aber mich konnte nichts so richtig packen. Die Zeichnungen im Buch fand ich aber ganz schön.

Insgesamt fand ich das Buch eher durchschnittlich. Ich fand es zwar nett, dass man mal ein bisschen etwas anderes sieht, aber die Umsetzung fand ich eher mittelmäßig, da ich die Geschichte einfach nicht sehr spannend fand.

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Rezensionen von brauneye29:

Sehr komplex

Barbarisches Kreta von Nikola Vertidi

Zum Inhalt:
Es ist heiß auf Kreta als ein deutsches Urlauberpaar als vermisst gemeldet wird. Kurz darauf ist ein französisches Paar verschwunden. Auch wenn keine Leichen gefunden wurden, beginnen Galavakis und sein Team zu ermitteln, denn die Familien der Vermissten und ein angeschwemmter Arm sorgen bereits für Aufsehen und das kann man in Hochsaison nun gar nicht brauchen.

Meine Meinung:
Dieses Buch ist deutlich komplexer als die vorherigen Bände und man muss schon seine Sinne beisammen halten, damit einem nichts entgeht. Mythen von verlorenen Piratenschätzen und die vergangene Hochkultur der Insel werden geschickt in eine sehr spannende und vielschichtige Geschichte verwoben. Natürlich wird auch wieder sehr gut das kretische Lebensgefühl rüber gebracht, das hat die Autorin drauf, schließlich lebt sie einen großen Teil des Jahres auf der Insel. Das Buch bringt auch immer wieder neue Entwicklungen, so dass es nie langweilig wurde. Schön fand ich dass Gavdos und Dia auch eine Role gespielt haben. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt.
Fazit:
Sehr komplex

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