Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Meli:
Tarnung, Lügen und ein tödlicher Wettkampf
The Crane and the Nightjar von Ada Bailey
Als Zara verhaftet wird, weiß sie: sie wird in diesem Gefängnis sterben. Doch dann wird sie als Teilnehmerin für einen Wettkampf ausgewählt, bei dem Diebe gegeneinander antreten und durch ihren Sieg wieder die Freiheit erlangen können. Nur ist Zara leider gar keine Diebin, aber der Einzige, der das weiß, ist Crane, der seine eigenen Geheimnisse und Ziele hat.
Zara und Crane haben beide ihre eigenen Perspektiven, trotzdem haben sie auch noch kleine Geheimnisse, die für ein wenig Spannung sorgen. Sie reden beide nicht gerne über ihre Vergangenheit, was bei Zara auch daran liegt, dass sie ja vorgibt, eine talentierte Diebin zu sein, obwohl sie von Crane gerade erst die Basics lernt, um ihre Tarnung aufrechterhalten zu können.
Die verschiedenen Prüfungen sind schon spannend, aber es geht auch um die Beziehungen zwischen den Charakteren und die zahlreichen Gefahren, denen sie durchgehend ausgesetzt sind. Ich hätte gerne noch mehr von der Magie gesehen, die zwar eine wichtige Rolle spielt, aber nur selten zum Vorschein kommt.
Insgesamt fand ich das Abenteuer ganz unterhaltsam, aber wenn der Cliffhanger nicht wäre, dann würde ich die Fortsetzung vermutlich nicht lesen wollen, dafür fand ich die Geschichte nicht interessant genug und die Protagonisten sowie die Liebesgeschichte konnten mich auch nicht so ganz überzeugen.
Rezensionen von Cellissima:
Zu märchenhaft und zu düster
Flora Brimble und der verlorene Frühling von Marcus Raffel
Eine Geschichte, die in dem englischen Dorf Rye beginnt - hier wohnt Flora Brimble.
Flora liebt es, Geschichten zu schreiben. Eines Tages findet sie sich selbst inmitten einer solchen wieder, nachdem der Winter einfach nicht mehr enden wollte und sie loszog, um den Frühling zu suchen. Nur die Maikönigin kann ihn zurückbringen - also muss Flora die Maikönigin finden.
Auf ihrer Reise und Suche ist Flora nicht alleine, denn sie begegnet u.a. einem anderen Mädchen, Harriet, einem Kobold und einem Eichhörnchen.
Doch auf dem Weg zu ihrem Ziel müssen sie Dunkelheit und Kälte und eine entsprechende Gegnerin besiegen ...
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"Flora Brimble" ist ein Buch, auf das wir uns sehr gefreut hatten und das wir so gerne geliebt hätten, das uns letztlich aber leider nicht wirklich überzeugen und begeistern konnte.
Das Cover ist wunderschön, ebenso die Illustrationen zu Beginn eines jeden Kapitels, die Leseprobe war so gut ... vielleicht waren die Erwartungen dadurch zu hoch.
Marcus Raffels Schreibstil ist wirklich großartig - er hat mir als Erwachsener mit am besten an diesem Buch gefallen. Raffel schreibt anspruchsvoll, aber doch angenehm und flüssig lesbar, und sein Schreibstil macht diese Geschichte unglaublich atmosphärisch und bildhaft.
Die Figuren sind gelungen, v.a. Flora und Harriet sowie das Eichhörnchen.
Der Beginn der Geschichte, der in Rye spielt, hat uns noch richtig gut gefallen, aber leider änderte sich das dann schnell.
Uns war die Geschichte insgesamt erstens zu märchenhaft, was uns schon nicht gefallen hat. Wenn man Märchen lesen will, greift man zu einem Märchen, wenn man andere Geschichten lesen will, greift man zu anderen Büchern ... wir haben nicht erwartet und nicht damit gerechnet, dass "Flora Brimble" so sehr einem Märchen ähnelt.
Zweitens ist die Geschichte leider auch sehr düster. Schon mir war das zu viel, den Kindern noch mehr.
Das Buch wird ab 10 Jahren empfohlen ... ich bin nicht sicher, ob dieses empfohlene Lesealter wirklich passt. Man sollte das sehr individuell entscheiden. Ich kenne viele Kinder, denen ich dieses Buch nicht schon mit 10 Jahren geben würde. Wenn, dann nur, wenn man darüber spricht oder gleich zusammen liest - aber selbst zum Vorlesen wäre das für viele Kinder, die ich kenne, zu früh. Man sollte das Buch also am besten zuerst selbst lesen und dann entscheiden, wann man es seinen Kindern vorlesen oder geben möchte.
Wir waren also leider eher enttäuscht von "Flora Brimble" und landen bei 3-3,5 Sternen.
Fantasy, Magie, Freundschaft, Licht und Schatten, Angst und Mut, Menschen, Tiere und Natur, Spannung, Gefahr und ein großes Abenteuer stehen hier im Mittelpunkt.
Rezensionen von Nicole Koppandi:
Ein Historienroman, der mitten ins Herz des barocken Wiens führt
Der Jude der Kaiserin von Vladimir Vertlib
Wie befinden uns im Jahr 1666 im barocken Wien. Kaiser Leopold I. reagiert das große Habsburgerreich nicht gern, hat ihm doch sein Bruder dies durch seinen Tod aufgebürdet – lieber komponiert er Opern oder andere Musikstücke. Dabei stehen die Türken vor Wien und die Bevölkerung stachelt ihn gegen die Jüd*innen auf.
Noch kann er die Jüd*innen beschützen, aber wie lange noch?
Eine weitere Sorge bereitet Leopold großes Kopfzerbrechen: seine Frau, die spanische Prinzessin Margarita Teresa, muss ihm einen Thronfolger schenken. Das erste Kind – es war ein Sohn – ist nach der Geburt verstorben. Nun ist Margarita endlich wieder schwanger und steht unter Druck, endlich den ersehnten Thronfolger auf die Welt zu bringen. Dazu kommt: Margarita ist gegen die Jüd*innen in Wien, sie möchte sie alle vertreiben.
Margarita hat im kalten Wien wenige Vertraute. Ihren Beichtvater und ihren Leibarzt hat sie aus Spanien mitgebracht. Ihr Leibarzt Pedro de Rojas ist Jude, der zum katholischen Glauben konvertiert ist, und hofft, dass dies unentdeckt bleibt.
Es wird Wien zu jener Zeit beschrieben mit all seinem Glanz, aber auch seiner bitteren Armut und einem großen Teil der Gesellschaft, der am Rande lebt und unerträglich leiden muss.
Margarita ist übrigens jene Prinzessin, die Velazquez gemalt hat und deren Gemälde Berühmtheit erlangt hat.
Ein spannender, historischer Roman basierend auf wahren Fakten. Ich habe mich in die Zeit versetzt gefühlt, so plastisch beschreibt Vladimir Vertlib diese Geschichte. Ich liebe gut recherchierte und anspruchsvolle historische Bücher und dieses zählt absolut dazu. Der Roman ist emotional, aufwühlend, spannend und hochinteressant.
Rezensionen von DoraLupin:
Eine Location mit viel Atmosphäre
Moorland. Die Zwillinge,2 Audio-CD, 2 MP3 von Andreas Winkelmann
Ich habe bereits einige Thriller dieses Autors gehört und gelesen und sie haben mir meistens sehr gut gefallen und spannende Hör- oder Lesestunden bereitet. Auch bei diesem neuen Werk des Autors kann der Leser wieder in ein gruseliges Setting und allerhand interessanter Fährten eintauchen.
Dieses Hörbuch führt hinein in dichte Nebelschwaden die über der Marsch hängen, als die 18-jährigen Zwillinge Nike und Jana von einem ihrer Ausflüge ins Moor nicht zurückkehren. Die Suche durch die eiskalte, unwegsame Landschaft bleibt erfolglos, nur eine Kamera deutet auf das Verschwinden der Mädchen hin. Als plötzlich verstörende Bilder von Jana auf ihrem TikTok-Kanal auftauchen, beginnt Kommissarin Malia Gold unter Hochdruck zu ermitteln. Mit jedem Schritt sinkt sie tiefer in den Sumpf aus Lügen und Geheimnissen, die die verschworene Gemeinde zusammenhalten. Doch um die beiden Schwestern zu finden, würde Malia alles tun – sogar sich ihrer eigenen dunklen Vergangenheit stellen
Ich habe gut in die Geschichte hineingefunden, der Schreibstil ist locker und einfach und daher konnte ich mich immer gut auf den Inhalt der Geschichte konzentrieren. Besonders hervorzuheben ist diesmal das einzigartige und unheimliche Setting mitten im Moor. Der Autor versteht es sehr gut diese Landschaft anschaulich und beklemmend zu beschreiben und einem ein ungutes Gefühl beim hören zu geben. Es geht direkt spannend los mit dem Verschwinden der Zwillinge und einem Autounfall und das Tempo bleibt die meiste Zeit wirklich spannend und interessant.
Die Charaktere wurden authentisch beschrieben und ich habe gerne mit ihnen ermittelt, wobei mir hier etwas zu viel die "Familie" mit ihren Nöten und Geheimnissen im Vordergrund stand, das hätte ich persönlich jetzt nicht gebraucht, weil es auch für den aktuellen Fall wenig relevant war. Spannend war auch das Thema "Tiktok-Kanal" und das kritische hinterfragen der Vor- und Nachteile wenn man sein Leben mit so vielen Fans, die man nicht kennt, teilt. Der Autor legt einige Fährten von möglichen Tätern, wobei mir relativ schnell der Gedanke gekommen ist wer die Mädchen wirklich in der Gewalt hat und dieser Instinkt von mir war dann auch richtig. Die Auflösung und das Motiv waren schlüssig, wenn auch nichts Besonderes.
Besonders hervorzuheben ist der Sprecher des Hörbuchs, der mir richtig gut gefallen hat. Zunächst war ich nicht ganz glücklich weil er mir die Mutter von Malia etwas zu "lustig" gesprochen hat, aber je mehr ich gehört habe desto besser hat er mir gefallen und am Ende hat der Sprecher all sein Können gezeigt und ganz grandios die Spannung aufgebaut!
Fazit: Ein spannendes und interessantes Hörbuch des Autors, mit den Themen Moorlandschaft und Tiktok-Kanal. Gerne spreche ich eine Empfehlung aus, besonders für das Hörbuch.
Rezensionen von Lilli33:
Die Zukunft hat schon begonnen
Ins fahle Herz des Sommers von Andreas Eschbach
Die Zukunft hat schon begonnen
Die Sommer werden immer heißer und länger. Der Regen bleibt aus. Wer konnte, ist schon längst in den Norden gezogen, nach Kanada, Sibirien und in andere Gebiete, die durch den Klimawandel jetzt geradezu paradiesisch sein müssen. Fausto ist geblieben, als einer von wenigen in dem Dorf irgendwo in Frankreich.
Sie kämpfen täglich ums Überleben. Eines Tages taucht eine junge Frau auf, der die Hitze überhaupt nichts auszumachen scheint, und Fausto verliebt sich Hals über Kopf …
232 Seiten für ein so komplexes Thema - das hätte mir gleich zu denken geben sollen. Das Szenario ist gut, man hätte tatsächlich viel mehr daraus machen können, wenn man dem Buch mehr Raum gegeben hätte. Zuweilen hatte ich den Eindruck, ein etwas umfangreicheres Exposé in Händen zu halten, dessen ausführliche Ausarbeitung erst noch erfolgen muss.
Der Anfang ist recht gemächlich. Eindrücklich und fast körperlich erfahren wir die brütende Hitze, die sengende Sonne, die alles Leben verdorren lässt. Das ist wirklich gut beschrieben. Aber dabei passiert erst mal nichts, was ich nicht in anderen dystopischen Romanen schon mehrfach gelesen hätte. Bis Valérie auftaucht. Mit ihr wird es spannend, wenn auch nicht unbedingt überraschend. Vieles ist so vorhersehbar.
Die Handlung ist eingleisig. Wir befinden uns die ganze Zeit an Faustos Seite. Trotzdem bleibt selbst der Protagonist ziemlich blass, von den übrigen Figuren mal ganz abgesehen.
Durch Faustos Gedanken, die sich viel mit der Vergangenheit beschäftigen, wird man erinnert, dass wir uns im richtigen Leben gerade in dieser Vergangenheit befinden, wo vor extremen Klimaänderungen gewarnt wird. Könnte unsere Zukunft auch wirklich so aussehen wie Faustos Gegenwart?
Rezensionen von Leser:
Und dann kam der Prinz...
Once Upon A Tender Kiss von Myla Lion
Ein modernes Märchen, auf den Spuren von Dornröschen, in dem sich Mia und Tate begegnen, uns mitnehmen auf eine turbulente Achterbahnfahrt und für schöne Lesestunden sorgen.
Mia ist eine zurückhaltende Frau, die von ihren Eltern überbehütet und ständig kontrolliert wird. Mia lässt sich wirklich alles gefallen, ohne endlich mal auf den Tisch zu hauen.
Sie schafft es nicht sich daraus zu befreien und die Metapher mit der Dornenhecke passt perfekt.
Tate dagegen, ist impulsiv, chaotisch und Vater einer elgjährigen Tochter. Er kämpft um das Sorgerecht und versucht sein Leben in Ordnung zu bringen.
Für beide ist es nicht einfach eine Beziehung aufzubauen, da sprühen schon mal die Funken, aber auch die Herzen schlagen schneller. Ich weiß gar nicht, was mich mehr genervt hat (und das Buch auch so unterhaltsam macht), Mias aufdringliche Eltern oder die Sorglosigkeit mit der Tate so durchs Leben geht.
Mit diesem Buch startet die Autorin ihre Märchenreihe "Es war einmal..."
Eine Geschichte, in die man schnell eintaucht und die einen auf ihre bezaubernde Art fesselt. Eine Geschichte in der ich mich so richtig wohl gefühlt habe und noch ewig hätte weiterlesen können.Durch kleine Momente, Namen oder Gedanken und Handlungen ist das Thema Dornröschen immer präsent.
Es gibt verschiedene Charaktere, die sehr unterschiedlich sind, das Buch aber durchaus bereichern mit ihren Handlungen.
Vor allem Larry hat mich immer wieder überrascht.
Ich freue mich schon auf den nächsten Band!!!
Rezensionen von peedee:
Schräg, schräger, Mistelzweig und Bartók
Ziemlich beste Verbrecher von Sunil Mann
Eine interessante Wohngemeinschaft wider Willen: Alois Mistelzweig und Berta Bartók, ihres Zeichens ehemaliger Gesellschafter sowie ehemalige Köchin der verstorbenen Arbeitgeberin sitzen in einer Villa in Zürich zusammen fest. Nun ja, es könnte schlimmer sein, oder? Wenn nur nicht das Problem mit dem lieben Geld wäre.
Mistelzweig, einst Pianist und Klavierlehrer, und Bartók, pensionierte Köchin, bestreiten mit Gelegenheitsdiebstählen ihren Lebensunterhalt. Einer dieser Coups missglückt und das Opfer will sie anzeigen. Sie handeln einen Deal aus: Keine Polizei, stattdessen suchen sie die verschwundene Freundin. Im Wald finden sie eine Leiche, dabei haben sie zu Hause schon das grösste Problem unter dem Birnbaum liegend…
Erster Eindruck: Ein herrschaftliches Anwesen ziert das Cover; die beiden schaufelnden Schatten rechts unten habe ich tatsächlich erst beim zweiten Mal gesehen – gefällt mir.
Nach den beiden Reihen „Vijay Kumar“ bzw. „Marisa Greco und Bashir Berisha“ war dies für mich nun der erste Cozy Crime aus der Feder von Sunil Mann – ich war sehr gespannt.
Das Älterwerden macht vor niemandem halt. Auch wenn die Knie oder der Rücken schmerzen, das Bücken nicht mehr so einfach geht, die kriminelle Energie scheint nicht weniger zu werden! Es wird den Leser:innen schon kurzum klar, was da mit dem Birnbaum nicht stimmen könnte. Wobei, eigentlich ist mit dem Baum selbst alles in Ordnung. Es ist mehr die Bodenbeschaffenheit oder… ach, lassen wir das.
Die Gelegenheitsdiebstähle sind sehr schön inszeniert: Alois hat so seine Art, Menschen in Cafés zu bezirzen. Für seine Zwecke benötigt er dafür einen Latte Macchiato, obwohl er diesen eigentlich gar nicht mag. Aber für seinen Einsatz ist dieses Getränk unabdingbar. Berta ist nicht so für Small Talk und hält sich im Hintergrund – bis zu ihrem Einsatz und dann muss es schnell gehen!
Ich sah die beiden Oldies vor mir: Im Alltag möglichst weit weg voneinander am Esstisch sitzend (beide an den Stirnseiten 4 Meter Distanz), aber beim gemeinsamen Kiffen schön nebeneinander, mit glücklich-beseeltem Blick einen kurzen Moment der Harmonie geniessend. Berta ist eine tolle Köchin, kann aber nicht einmal einen gescheiten Joint drehen! Gut, dass Alois diesen Part übernehmen kann.
Ist die Geschichte schräg? Und ob! Mag ich das? Aber hallo! Ich gehe davon aus, dass dies der Beginn einer neuen Reihe ist (ich bin nur ein klein-wenig-fast-gar-nicht-spürbar reihenanfällig); ich freue mich und vergebe 5 Sterne.
Rezensionen von Philiene :
Ehemalige Nonne ermittelt
Mord in der Pension Möwennest von Jess Kidd
Die Nonne Nora verlässt ihr Kloster um in der Pension Möwennest nach ihrer verschwundenen ehemaligen Mitschwester zu suchen.
In der Pension angekommen trifft sie dort auf ihre Bewohner und versucht sich ein Bild von allem zu machen, kurz nach ihrer Ankunft geschieht ein Mord. Der junge Teddy stirbt durch einen vergifteten Kaffee, seine Witwe hat schnell einen Verdacht, der Inspektor scheint nicht sonderlich interessiert, also nimmt Nora die Ermittlungen auf.
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Nora ist eine gewitzte Ermittlerin die schnell die richtigen Fragen stellt und damit auf Mißtrauen bei den Bewohnern der Pension. Sie stellt sich die Frage, wer von ihnen mit Teddy nicht zu Recht kam und einen Grund hatte ihn zu töten. Außerdem ist da ja immer noch die Frage nach dem Verschwinden von Frieda.
Der Krimi ist ein schöner Cozy Crime der in den fünfziger Jahren in Groß Britannien spielt . Nora ist ganz klar fie Hauptperson, aber auch die Bewohner der Pension haben ihre Geschichte und ihre Persönlichkeit. Eine bunt zusammengewürfelte Gruppe von Menschen. Das macht den Roman zu einem wahren Lesevergnügen, dazu kommt die Frage nach dem Mord die spannend und überraschend ist.
Für alle Fans von charmanten Ermittlerinen in ihrem Element.
Rezensionen von Natalie:
Einfach großartig
Nebelbeute von Benjamin Cors
Mila Weiss hat sich nach dem letzten Fall nun ein paar Wochen freigenommen. Aber nicht, um einfach mal Urlaub zu machen. Nein, sie ist auf ihrer ganz persönlichen Jagd… sie jagt Johannes Toblach. Mila will endlich mit diesem Teil ihrer Vergangenheit abschließen. Dazu ist sie in ein abgelegenes Dorf in den Bergen gereist.
Doch kaum kommt sie an, taucht eine grauenvoll zur Schau gestellte Leiche. Kurz darauf verschwindet Mila selbst spurlos… und ihre KollegInnen rund um Jakob Krogh aus der Gruppe 4 wissen, dass die Zeit tickt…
Ich habe sehr auf den neuen Band der Reihe gewartet und bin mit meinen hohen Erwartungen nicht enttäuscht worden. Diesmal lag der Fokus klar auf Mila, was ich einen spannenden Ansatz finde. Das Setting hat mich direkt von der ersten Seite überzeugt und die Geschichte konnte mich auch sofort wieder fesseln - viele Wendungen, die Sorge um Mila, die Fragen nach dem Täter. All das hat für mich wieder zu einem absolut genialen Band beigetragen und die Hauptprotagonisten sind seit dem ersten Fall toll charakterisiert, daran hat sich nichts geändert. Ich habe dann zwar bezüglich meiner Vermutung, wer der Täter ist, richtig gelegen, aber das schmälert den tollen Gesamteindruck und das Leseerlebnis absolut nicht.
Große Leseempfehlung von mir.
Rezensionen von barbara.liest:
wegweisend
Zeit für meine Träume von Tessa Randau
Eine zufällige Begegnung in einer sehr belastenden Zeit ändert das Leben der Protagonistin grundlegend.
Nachdem der Ehemann sie für seine schwangere Freundin verlassen hat, igelt sie sich komplett ein und verbringt die Freizeit mit Wein und Chips einsam auf der Couch. Eines Tages lernt sie Lotte kennen, die ihre Einkäufe heimschleppt.
Und schon ist sie mitten drinnen im Leben der SeniorenWG von Lotte, Anita und Johann. Die drei nehmen sie liebevoll in ihren Kreis auf und es gelingt ihnen ihr die Augen für das Schöne im Leben zu öffnen und ihr zu vermitteln, dass man seine Träume leben soll.
Doch auch sie kann viel positives im Leben der Senioren bewirken.
Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, denn sowohl die Geschichte als auch die Lebensweisheiten haben mich fasziniert.
Lebe dein Leben nicht für andere, sondern folge deinen eigenen Zielen und Träumen - dieser Satz wird mich ab sofort begleiten.











