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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Lulu24:

Italian Vibes

Es kann so schön sein, das Leben von Alexander Oetker

Alexander Oetker ist viel in südlichen europäischen Ländern unterwegs gewesen und hat die Vorteile der dortigen Lebensweise kennengelernt. Auf Basis dieser Erfahrungen schwärmt er in diesem Büchlein vom Dolce Vita: selbstverständlicher gegenseitiger Hilfe, Entschleunigung, gutem Essen, Respekt vor dem Alter, Temperament und Selbstvertrauen.

Er erzählt von persönlichen Begegnungen und Gesprächen mit Einheimischen und Ausgewanderten. Dies liest sich alles leicht und flüssig, gibt nette Anregungen und hinterlässt ein gutes Gefühl.

Dennoch bin ich nicht ganz begeistert, denn ich werde den Eindruck nicht los, dass alles durch die rosarote Brille betrachtet wird. Er bedient einige Klischees vom Dolce Vita. Schon die Zitrone auf dem Cover hat mich gleich an die Italiensehnsucht der deutschen Romantik erinnert: Kennst du das Land, wo die Zitronen blühen… und das Leben so viel einfacher gelingt!
Doch auch in Italien ist das moderne Arbeitsleben eingezogen und macht das dörfliche Zusammenleben mehrerer Generationen unmöglich, und in den abgeschiedenen Bergdörfern bleiben nur die Alten zurück. In den Großstädten ist das Leben zwar noch lauter als in Deutschland, aber nicht unbedingt fröhlicher. Auch hier führt die allgemeine Unzufriedenheit zu einem Erstarken der politischen Rechten….

Insbesondere Oetkers oberlehrerhafte Zusammenfassungen und Leitsätze am Ende der Kapitel haben mich mehr gestört als motiviert. Zudem hätte ich mir eine ansprechendere optische Gestaltung des Büchleins gewünscht anstelle der nackten Textseiten: zum Beispiel ein paar schönen Skizzen der geschilderten dörflichen Marktplätze, guten Speisen und mit Würde und Lebensfreude gealterten Menschen. In Summe finde ich das Buch daher weder als praktischer Ratgeber noch als schönes Lesebüchlein ganz überzeugend.

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Rezensionen von Ameland:

Tischler in Not

Prost, auf Brunngries von Friedrich Kalpenstein

Für diesen Jubiläumsband hat sich Friedrich Kalpenstein etwas Besonderes ausgedacht, denn Kommissar Tischler gerät dieses Mal selbst in Erklärungsnot und wird vorübergehend vom Dienst suspendiert. Aber nicht nur sein frisch beförderter Kollege Fink glaubt an seine Unschuld und steht ihm in dieser schweren Zeit zur Seite.

Natürlich will Tischler sich nicht allein auf die Ermittlungsergebnisse von Fink und Polizeioberrat Schwenk verlassen und so mischt er kräftig mit.

Inzwischen sind mir Tischler, Fink und Co. schon ans Herz gewachsen und selbstverständlich habe ich nicht eine Sekunde an der Unschuld des Kommissars gezweifelt. Aber zu Beginn habe ich doch einige Bedenken gehabt, was die Fähigkeiten von Fink und Schwenk angehen. Aber Fink beweist nicht nur was für ein guter Ermittler er inzwischen geworden ist, sondern zeigt auch Haltung gegenüber dem Polizeioberrat.

Wie gewohnt schreibt Friedrich Kalpenstein flüssig und weiß Spannung zu erzeugen und auch zu halten. Humorvolle Dialoge und Frotzeleien unter den Kollegen lockeren die Geschichte immer wieder auf. Mein Herz aber geht jedes Mal auf, wenn die Dackelhündin Resi in Erscheinung tritt. Ein Krimi der Prost-Reihe ohne diese Dackeldame ist einfach undenkbar.

Mich hat auch der 10. Band dieser Reihe sehr gut unterhalten und ich hoffe, dass dem Autor noch lange nicht die Ideen ausgehen.

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Rezensionen von Ele:

Der Kampf um die Demokratie

Im Wind der Freiheit von Tanja Kinkel

Der Wind der Freiheit, historischer Roman von Tanja Kinkel, EBook, Hoffmann & Campe -Verlag
Zwei mutige Frauen nehmen den Kampf um die Freiheit auf.
1848 erheben sich die Menschen des Deutschen Bundes über die Macht der Fürsten. Zwei ungleiche Frauen, Louise Otto aus wohlhabender Familie überzeugte Demokratin und Schriftstellerin, sowie Susanne Grabasch, die arbeits- und mittellos ihr Leben fristet.

In ihrer Not lässt Susanne sich auf einen gefährlichen Auftrag ein. Seite an Seite kämpfen sie für Freiheit und Selbstbestimmung.
Das Buch besteht aus drei Teilen die sich in 27 Kapitel aufteilen, die einzelnen Kapitel sind im auktorialen Erzählstil verfasst. Aus der Sicht von verschiedenen Personen. Der Leser erhält dadurch einen Überblick über das gesamte Geschehen. Die Kapitel sind mit Ort und Datum versehen, so kann der Leser den zeitlichen Ablauf genau einordnen.
Auch dieses Mal hat mich die Lektüre eines Romans von Tanja Kinkel in eine Reise in eine andere Epoche geführt. Aus den Büchern der Autorin habe ich immer viel gelernt, doch dieses Mal habe ich mich überfordert gefühlt. Sehr schwierige politische Verwicklungen, eine Unmenge an Personen, komplizierte historische Fakten haben mir die Lektüre sehr schwer gemacht, immer wieder musste ich Abschnitte und Sätze nochmal lesen, das hat den Lesefluss und den Spaß an der Lektüre gestört. Obwohl ich historische Romane gerne lese, ist diese Epoche für mich nicht interessant genug.
Der Leser hat die Möglichkeit mit den beiden Frauen, viel über die Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche in der sich das gesamtdeutsche Parlament versammelte, um über eine freiheitliche Verfassung und die Bildung eines deutschen Nationalstaats zu beraten. Das Mainzer Informationsbüro einem Geheimdienst, und über den Kampf um Frauenrechte und Demokratie zu erfahren. Mit diesem Teil der Geschichte habe ich mich bisher noch nicht befasst und somit hatte ich Probleme die Zusammenhänge zu überblicken. Spannung ist keine vorhanden. Nüchtern und emotionslos erzählt.
Die Figuren sind zum Großteil historisch belegt, Publikationen von Amalia Struve und Louise Otto können auch heute noch im Buchhandel zugänglich. Über die Revolution 1848 kann sich der interessierte Leser umfassend informieren. Dieser Roman könnte ein Anstoß dazu sein.
Wie Arbeiterinnen und Dienstmädchen zu der Zeit lebten, ist anschaulich beschrieben, mir haben die Kapitel aus Sicht Susannes besser gefallen, das hat mich sehr berührt. Susanne ist eine tolle Figur, sie hat eine enorme Entwicklung gemacht, hat Sprachen und Benehmen gelernt, dazu ist sie eine fürsorgliche und praktische Person. Als „Doppelagentin“ geradezu raffiniert. Louise Otto fand ich dagegen unsympathisch, durch ihre privilegierten Familienverhältnisse und ihrem Schreibtalent musste sie nie den Kampf ums Überleben aufnehmen, ich fand sie naiv und blauäugig.
Für mich war das Buch anstrengend, immer wieder habe ich es weggelegt und nach einiger Zeit erst weitergelesen. Wer sich für diese Epoche und die politischen Entwicklungen interessiert wird Gefallen am Buch finden.
Von mir knapp 3 Sterne

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Rezensionen von Marw76:

Neuanfang in einer alten Villa am Meer

Villa Seestern - Ein neuer Wind Villa Seestern von Constanze Wilken

Cover: Das Cover ist wirklich wunderschön und lässt einem vom Meer und von den ostfriesischen Inseln träumen. Das reetgedekte Haus im Hintergrund, und davor der Strandhafer und das Meer sind einfach wunderschön anzusehen.

Inhalt: Nach einer schmerzhaften Scheidung beschließt Eva, dass es Zeit für einen Neuanfang ist.

Sie nimmt ihr verbliebenes Geld und zieht nach Amrum, um dort eine Pension zu eröffnen. Auf der Nordseeinsel hat sie die schönsten Ferien ihrer Kindheit verbracht. Nur sind Ferien eben etwas anderes als der Alltag. Denn Evas überstürzte Flucht aus der Großstadt stellt sie vor neue Probleme: Das alte Reetdachhaus ist renovierungsbedürftig, Handwerker sind schwerer zu bekommen als Tickets für Taylor Swift, und die ersten Gäste klopfen an. Nach und nach findet Eva Freunde auf der Insel, aber nicht alle Insulaner sind ihr wohlgesinnt. Und welches Geheimnis birgt die Villa? 

Meine Meinung: Ich habe tatsächlich ein wenig gebraucht um ganz ins Hörbuch reinzukommen, da ich mich an die Sprecherin gewöhnen musste. Die Stimme war zwar angenehm, aber sie hat für meine Ohren teilweise etwas seltsam die Wörter und Sätze betont. Nach einer Zeit hatte ich mich aber daran gewöhnt und konnte mich richtig in die tolle Geschichte hineinfallen lassen. Der Schreibstil ist einfach und locker-leicht gewesen und ich wollte in jeder freien Minute das Hörbuch weiter anhören. Eva ist eine sympathische und fast etwas zu "perfekte" Protagonistin, die aber mit der alten Villa vor viele Probleme gestellt wird und ihren Weg auf der Insel erst finden muss. Ihre Kinder habe ich nach und nach ebenfalls ins Herz schließen können und auch sehr schnell viele Bewohner der Insel, die Eva mit Rat und Tat zur Seite stehen. Den Exmann von Eva fand ich dagegen etwas zu klischeehaft. Das (Hör-) Buch ist eine ideale Geschichte zum abschalten und wegträumen ans Meer und auf eine ostfriesische Insel. Die Geschichte ist sehr schön und unterhaltsam anzuhören und hat Spaß gemacht. Am Ende bleiben aber noch einige Fragen für einen zweiten Teil übrig, ich hätte mir das Ende etwas abgeschlossener gewünscht. Nichtsdestotrotz eine wirklich tolle Geschichte, die ich weiterempfehlen kann.

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Rezensionen von Marw76:

Montmartre- unterhaltsamer Roman

Montmartre - Licht und Schatten von Marie Lacrosse

Cover: Das Cover hat mich sofort begeistert und konnte mich in den Bann ziehen. Er passt sehr gut zum Genre und ich hatte sofort das Gefühl in Paris zu sein wenn man das Cover mit der hübschen Frau und dem schönen Hintergrund betrachtet.

Inhalt: Im Sommer 1866 werden Elise Lambert und Valérie Dumas am selben Tag geboren.

Sonst haben die beiden Mädchen aber nicht viel gemeinsam. Elise ist die Tochter einer einfachen Wäscherin und wächst in Armut auf dem Hügel von Montmartre auf. Valérie ist die Tochter eines wohlhabenden Kunsthändlers vom Boulevard de Clichy. Trotz der Unterschiede hegen aber beide Frauen große Träume. Valérie ist eine begnadete Malerin, die es an die Kunstakademie schaffen möchte, wo auch Toulouse-Lautrec und van Gogh studieren. Elise dagegen möchte als Tänzerin in den schillernden Varietés von Montmartre berühmt werden. Ob es beiden gelingen wird ihren Traum zu leben?

Meine Meinung: Der Schreibstil war sehr locker und gut zu lesen, sodass ich ganz in die Geschichte eintauchen konnte. Die Autorin hat Paris und Montmartre bildhaft beschreiben können und die ganze Geschichte hatte einen schönen Pariser Flair. Obwohl das Buch ziemlich dick ist und fast 600 Seiten umfasst, merkt man das beim lesen kaum, da das Buch die meiste Zeit über sehr interessant ist und sich wunderbar lesen lässt. Es gab aber ein paar Längen in der Geschichte und deshalb hätte man das Buch auch ein wenig kürzen dürfen, aber dies ist ja immer eine persönliche Meinung. Ich mochte Elise und Valerie beide sehr gerne und fand sie sympathisch. Ihre Gedanken und Gefühle wurden nachvollziehbar beschrieben und ich fand ihr handeln authentisch. Ich mag es auch immer sehr wenn reale historische Begebenheiten mit in einen fiktiven Roman einfließen und der Autorin ist es meiner Meinung nach gut gelungen die damalige Zeit in Paris und Frankreich einzufangen und aufzuzeigen, dass es Frauen einfach sehr viel schwerer hatten ihre Träume zu leben. Der Roman war sehr unterhaltsam und auf den zweiten Teil der Reihe freue ich mich schon. Ich kann mir vorstellen, dass Fans von historischen Romanen und von Paris hier begeistert sein werden.

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Rezensionen von DoraLupin:

Zäh und langweilig

Das Ministerium der Zeit von Kaliane Bradley

Als ich das Cover gesehen hatte und den Klappentext gelesen, war ich sofort fasziniert! Das Cover ist mir ins Auge gefallen und die Idee fand ich grandios und total spannend! Die Frage wie sich ein Mensch in der aktuellen Zeit verhalten wurde, der vor einigen hundert Jahren geboren wurde und ein ganz anderes Leben kennt, hat mich fasziniert und begeistern können! Schnell war ich allerdings enttäuscht und ernüchtert doch zunächst einmal zum Inhalt.

Als eine junge Frau einen neuen Job bei einem geheimnisvollen Ministerium antritt, ahnt sie nicht, dass dieser schwüle Sommer ihr Leben für immer verändern wird. Denn das Ministerium der Zeit hat das geschafft, was niemand jemals für möglich hielt: Menschen durch die Zeit zu transportieren. Und so soll sie dem eigentlich 1847 verstorbenen Polarforscher Commander Graham Gore das Ankommen im lärmenden London des 21. Jahrhunderts erleichtern. Während er sich an mit den Wundern der Moderne wie Toilettenspülungen und Spotify vertraut macht, muss sie ihn damit konfrontieren, dass sich die Welt nicht unbedingt nur zum Guten gewandelt hat. Und als sei nicht alles ohnehin kompliziert genug, entwickelt sich aus dem anfänglichen Unbehagen weit mehr als nur eine tiefe Freundschaft. Doch das Ministerium hat seine ganz eigenen Pläne mit dem Zeitreisenden und plötzlich verschieben sich heute, morgen und gestern, und was die beiden zusammengeführt hat, droht sie nun mit aller Macht auseinanderzureißen.

Den Anfang und das Kennenlernen zwischen der Pratagonistin und dem Commander Graham fand ich sehr schön beschrieben. Das Buch war flott zu lesen und konnte mich mitreissen und vorallem von der Idee des Buches war ich äußerst angetan. Der Schreibstil hatte zwar von Beginn etwas eigenes an sich aber zunächst war ich positiv überrascht davon und wollte gar nicht aufhören zu lesen! Dann jedoch kam die Ernüchterung! Nach einem tollen Anfang war der Reiz des Schreibstils komplett weg und der Inhalt der Geschichte hat begonnen sich sehr in die Länge zu ziehen und war unglaublich langatmig! Ich hatte das Gefühl das die Autorin gewechselt hat, denn der Schreibstil der zunächst sehr nahbar beim Treffen der beiden war, wurde sehr unnahbar und ich kam weder an die Charaktere ran noch an die Handlung. Ich habe es ganz, ganz selten, dass ein Buch mich so langweilt und überhaupt nicht interessiert das ich queerlesen anfange, aber hier war dies der Fall. Die Geschichte konnte mich so wenig packen und ich habe mich wirklich durch die Seiten gequält. Nach der Hälfte des Buches habe ich leider aufgeben müssen. Ich kam nicht in die Geschichte rein, ich kam nicht an die Personen ran und es hat mich einfach null intressiert wie das Buch weitergeht oder endet, deshalb habe ich es ungefähr bei der Hälfte abgebrochen.

Fazit: Nach einem tollen Beginn kommt die Ernüchterung und Enttäuschung. Eines der ganz, ganz wenigen Bücher, die ich leider (ungefähr bei der Hälfte) abbrechen musste.

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Rezensionen von Ryria:

Kommunikationsprobleme zwischen Müttern und Töchtern

Die Summe unserer Teile von Paola Lopez

Großmutter, Mutter und Tochter, in Polen, dem Libanon und Deutschland - die Grundidee und den Aufbau des Buches fand ich super.
Jede der Frauen hat ihre eigenen Kapitel, in denen wir sie besser kennenlernen und teilweise auch in mehreren Lebensabschnitten begleiten: Wir erleben alle drei als Studentinnen, Mutter Daria und Großmutter Lyudmila dann zusätzlich noch bei ihrer späteren Karriere und Schwangerschaft/Zeit als Mutter.

Dies fand ich schön gestaltet, so konnte man Parallelen zwischen den Leben, aber auch Unterschiede gut erkennen. Die verschiedenen Zeitebenen und Perspektiven fördern auch das Verständnis für andere Menschen. Während mir eine Person zunächst eher unsympathisch erscheint, ändert sich dieser Eindruck wieder, wenn ich die Geschichte aus ihrer Sicht erlebe.
Die Botschaft dahinter ist stark, jedoch kann es zwischendurch auch etwas frustrierend sein, wenn man feststellt, dass sich einige Probleme der Frauen mit besserer Kommunikation vermutlich in Luft aufgelöst hätten.

Komplett warm bin ich auch mit keiner der Frauen geworden, selbst mit all dem dazugewonnenen Verständnis gab es doch noch Situationen, in denen ich ihre Handlungen und Entscheidungen so gar nicht nachvollziehen konnte. Ich glaube hier hätten ein paar Seiten mehr dem Buch gut getan, für drei Generationen ist es doch recht kurz und bleibt dadurch manchmal leicht oberflächlich.
Andererseits lässt es sich auch deswegen recht schnell und angenehm lesen, auch die Sprache ist gelungen. Die Gefühle werden immer wieder auf sehr kreative Art beschrieben und die Wissenschaften der Frauen finden auch ihren Weg in die Sprache, so studiert beispielsweise Tochter Lucy Informatik und drückt ihre Gedanken gerne in Computer-Methapern aus.
Zwischendurch gibt es auch immer wieder mal lustige Momente, vor allem durch die unterschiedlichen Länder und Kulturen, davon hätte ich gerne noch mehr gelesen, z.B. mehr Zeit im Libanon verbracht.

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Rezensionen von REM444:

Ertaste dir dein Wissen

Wieso? Weshalb? Warum? Kernreihe, Band 31 - Experimentieren mit allen Sinnen von Angela Weinhold

Das Buch ist toll und bestens für alle geeignet, die ihren Kindern am liebsten alles durch ausprobieren, anstatt mit Worten erklären wollen.
Die Experimente sind in sofern sehr gelungen, da sie nicht komplex sind und nicht erst unnötig viele Materialien besorgt werden müssen, bevor das Experiment letztendlich durchgeführt werden kann.

Wenn man also Lust hat was Neues auszuprobieren, muss man sich nur das Buch schnappen und schon kann’s losgehen.
Meine Tochter und mich haben die Experimente angeregt, auch selbst viel mehr durch ausprobieren „herauszufinden“. So bleibt das gelernte erstens im Kopf und zweitens macht es auch viel mehr Spaß, als nur die Antwort mitzuteilen oder zu recherchieren.
Die Experimente benötigen nicht nur wenige Materialien, sie sind auch sehr einfach umzusetzen und beliebig oft auch ohne die Hilfe von Erwachsenen in anderen Situationen zu wiederholen.

Die Seiten sind sehr ansprechend gestaltet und es gibt sehr viel zu entdecken.
Es ähnelt etwas einem Wimmelbild. Überall gibt es was zu entdecken und auszuprobieren.

Sehr gelungen!!

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Rezensionen von Lulu24:

Leichte Unterhaltung

Lieber solo als allein von Tessa Hennig

Ich hätte nie gedacht, dass ein Biologie-Buch so spannend wie ein Krimi sein kann: Tatort Natur! Tiere und Pflanzen als Täter und Opfer und zum Teil sogar beides zugleich! Die Natur ist nicht so harmonisch wie wir sie uns gerne vorstellen, sondern geprägt vom Kampf um die begrenzten Ressourcen zum Überleben, vor allem um Nahrung und Fortpflanzung.

Farina Grassmann erspart uns keine Details, und manches finde ich schon ein wenig eklig, anderes aber auch sehr faszinierend oder einfach lustig! Auf jeden Fall sehe ich die Natur jetzt mit anderen Augen, so wie es uns die Autorin gleich zu Beginn des Buches angekündigt hat.

Doch ihr geht es nicht um ein Arsenal der größtmöglichen Grausamkeiten, sondern auch um Intelligenz, List und Bauerschläue: quer durch alle Gattungen und Arten und bei vielen – nicht nur bei den uns so vertrauten Menschenaffen - keineswegs nur instinktgesteuert, sondern zum Teil auch bewusst und situativ angepasst und lernfähig. „Wer früh behauptete, Tiere würden Intelligenz besitzen, erntete Gespött. Pläne schmieden, Werkzeuge bauen, Dinge zählen – all das sollte lange dem Menschen vorbehalten sein. Die Forschung hat uns längst eines Besseren belehrt und bewiesen, dass wir nicht die einzigen Intelligenten sind.“ (S.134) Und so lässt uns Farina Grassmann daran teilhaben, wie Kolkraben und Eichhörnchen ihre Artgenossen nicht nur bestehlen, sondern auch täuschen und austricksen, Möwen unseren Menüempfehlungen folgen und die Fliegen-Ragwurz sich als Sexualpartnerin für ein Grabwespen-Männchen feilbietet.
Die witzigen Zeichnungen von Cornelis Jettke unterstreichen das Geschilderte noch komisch bis makaber und runden das Lesevergnügen ab!

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Rezensionen von Lulu24:

Spannend wie ein Krimi!

True Crime in Nature von Farina Graßmann

Ich hätte nie gedacht, dass ein Biologie-Buch so spannend wie ein Krimi sein kann: Tatort Natur! Tiere und Pflanzen als Täter und Opfer und zum Teil sogar beides zugleich! Die Natur ist nicht so harmonisch wie wir sie uns gerne vorstellen, sondern geprägt vom Kampf um die begrenzten Ressourcen zum Überleben, vor allem um Nahrung und Fortpflanzung.

Farina Grassmann erspart uns keine Details, und manches finde ich schon ein wenig eklig, anderes aber auch sehr faszinierend oder einfach lustig! Auf jeden Fall sehe ich die Natur jetzt mit anderen Augen, so wie es uns die Autorin gleich zu Beginn des Buches angekündigt hat.

Doch ihr geht es nicht um ein Arsenal der größtmöglichen Grausamkeiten, sondern auch um Intelligenz, List und Bauerschläue: quer durch alle Gattungen und Arten und bei vielen – nicht nur bei den uns so vertrauten Menschenaffen - keineswegs nur instinktgesteuert, sondern zum Teil auch bewusst und situativ angepasst und lernfähig. „Wer früh behauptete, Tiere würden Intelligenz besitzen, erntete Gespött. Pläne schmieden, Werkzeuge bauen, Dinge zählen – all das sollte lange dem Menschen vorbehalten sein. Die Forschung hat uns längst eines Besseren belehrt und bewiesen, dass wir nicht die einzigen Intelligenten sind.“ (S.134) Und so lässt uns Farina Grassmann daran teilhaben, wie Kolkraben und Eichhörnchen ihre Artgenossen nicht nur bestehlen, sondern auch täuschen und austricksen, Möwen unseren Menüempfehlungen folgen und die Fliegen-Ragwurz sich als Sexualpartnerin für ein Grabwespen-Männchen feilbietet.
Die witzigen Zeichnungen von Cornelis Jettke unterstreichen das Geschilderte noch komisch bis makaber und runden das Lesevergnügen ab!

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