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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von evaki:

Amour, Amore, Divertimento, Bondad per tutti sempre!

Es kann so schön sein, das Leben von Alexander Oetker

Da liegt es nun, mit Limonenaufdruck in cremigem Weiß, die Schrift in blau, grün und rot, mit blauem Lesebändchen: Das Wohlfühlbuch des Jahres. Geschrieben von einem meiner Lieblingsautoren in Sachen Krimi und künftig auch für Tipps zum Entschleunigen, Kulinarik, Lebensphilosophie, Stressabbau, zum besseren Verstehen meiner Mitmenschen und einfach allem, was einem quer liegt und zu dem man sich einen väterlichen Rat wünscht.

Ein Buch, das speziell für uns Deutsche geschrieben ist und eigentlich ein Muss für alle, die neugierig und interessiert sind und etwas weltoffener und nicht nur fixiert auf überlieferte Tradition, à la "so haben wir es immer gemacht".
Zusammengefasst sind alle Kapitel mit Leitsätzen am jeweiligen Ende jedes Kapitels - die "Wohlfühlgebote" sozusagen. Verführt werden wir auch mit schmackhaften, leicht machbaren Lieblingsrezepten, damit man gleich starten kann. Denn alles beginnt mit dem ersten Schritt, Schluck oder Biss! Dabei helfen auch Sprichwörter - Seite 113 z.B. lernen wir von den Italiener: "Tra il dire e il fare c'è di mezzo il mare" - Zwischen Sagen und Tun liegt das Meer.

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Rezensionen von Cxicken:

Verlorene Tochter

Beeren pflücken von Amanda Peters

Der Roman „Beeren pflücken“, der von Amanda Peters verfasst wurde, handelt von einem Verbrechen, der Familien auseinandertrieb und die Frage der Zugehörigkeit auf ein hervorruft.
Die Gestaltung des Romanes ist zwar simpel, jedoch sehr angenehm. Das Titelbild bildet lediglich Blaubeeren ab, welche in dem Kontext des Romanes eine hohe Bedeutung haben.

Nur weil die Familie jährlich als Wanderarbeiter Beeren pflücken, wird das Kind geklaut. Der Buchrücken selber ist sehr simpel in einem dunklen Blau gehalten, was sehr angenehm ist.
Die Themen sind sehr vielfältig: von der Zugehörigkeitsfrage, über Egozentrismus und unerfüllten Kinderwunsch zu Krankheiten und Alkoholismus. Auch werden Vorurteile gegenüber den Ureinwohnern Nordamerikas angesprochen. Die Vermittlung dieser Themen wird über zwei Perspektiven erzählt: Joe und seine kleine Schwester Ruthie, die von ihrer neuen Familie Norma genannt wird. Was ich als nicht gelungen empfand, ist der Aspekt, dass von Anfang an klar ist, dass Norma Ruthie ist. Wenn beispielsweise eine andere Perspektive eingebracht werden würde, wäre dies nicht so offensichtlich. Jedoch wurde die Spannung trotzdem aufrechterhalten und ich habe das Buch so schnell wie möglich durchgelesen.
Bezüglich des Schreibstils gibt es keine großen Auffälligkeiten. Teilweise wird die wörtliche Rede nicht wirklich dargestellt, aber im Kontext wird klar, dass jenes ausgesprochen wurde.
Die Charaktere sind allesamt sehr authentisch. Der Fokus liegt klar auf Joe und Ruthie, die stellvertretend für ihre gespaltene Familien sprechen. Dadurch wird deren Persönlichkeit noch nachvollziehbarer. Wenn auch auf andere Mitglieder der Familie als Perspektive inkludiert werden würden, wäre es wahrscheinlich viel unübersichtlicher. Daher ist dies sehr gut gelungen.
Schlussendlich kann ich den Roman wirklich allen empfehlen. Dadurch, dass der gesamte Lebensverlauf dargestellt wird, gibt es für jeden Lesenden eine Phase, mit der er oder sie sich identifizieren kann. Die Themen sind vielfältig und tiefgreifend. Daher gibt es von mir 5 von 5 Sterne.

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Rezensionen von lesespitz:

Tiefgehende zwischenmenschliche Beziehungen

Pearly Everlasting von Tammy Armstrong

Wer auf Action steht, ist hier falsch.

"Pearly Everlasting", geschrieben von Tammy Armstrong, ist eine Liebeserklärung an zwischenmenschliche Beziehungen, die Natur und die tiefe Verbundenheit zwischen Mensch und Tier.

Das Mädchen, Pearly Everlasting, wächst in einem Holzfällercamp in den Weiten Kanadas auf.

Pearly, ein besonderes Mädchen, wächst zusammen mit einem Bärenjungen Bruno auf und das unsichtbare Band zwischen den beiden lässt sich nicht durchtrennen. Eines Tages wird Bruno 'entführt' und die Geschichte handelt von der mutigen und ausdauernden Suche nach Bruno. Dabei begleiten wir Pearly durch die Wälder Kanadas und lernen neue Menschen kennen.

Die Geschichte ist langsam und kann sich etwas in die Länge ziehen. Doch wer eine Liebe zu Tieren und der Natur empfindet, der findet hier tolle Lesestunden. Tammy Armstrong versteht es, mit ihrem bildhaften und flüssigen Schreibstil den Leser für sich zugewinnen.

Für mich ein Lieblingsbuch 2025.

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Rezensionen von lesespitz:

Tolle Fortsetzung des 1. Teils

Der Wolf im dunklen Wald von Sia Piontek

Der Krimi "Der Wolf im dunklen Wald" geschrieben von Sia Piontek ist der zweite Teil der Krimi-Serie. Bereits der erste Teil ("Die Sehenden und die Toten") hat mich ergriffen und gefesselt.

Piontek schafft es, einen klugen Krimi zu schreiben und die Geschichten geschickt um die Hauptermittlerin Carla Seidel zu stricken.

Dabei werden den Figuren interessante Charakterzüge mit viel Fingerspitzengefühl zugeschrieben. Carla Seidel, eine einfühlsame und alleinerziehende Mutter, die mit ihren vergangenen Alkoholproblemen zu kämpfen hat, ihre Tochter, die hochsensibel ist und sich in ihre neue Umgebung einlebt, usw.

Somit steht nicht nur die Ermittlung im Vordergrund sondern auch das teils komplizierte Geflecht an persönlichen/ familiären Beziehungen. Diese Mischung macht es für mich aus um eine tolle Serie zu schreiben!

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Rezensionen von lesespitz:

So süß und lehrreich!

Pauli - Ein Garten für alle von Brigitte Weninger

Das neue Kinderbuch „Pauli“ überzeugt mich voll und ganz. In dem Buch geht es um eine Häsin, die es nicht alleine schafft ihren Gemüsegarten zu pflegen. Proaktiv bieten ihr die Hasenkinder aus der Dorfgemeinde ihre Unterstützung an und lernen zum einen, dass man für Bezahlung (in Form von Radieschen und Karotten) arbeiten muss, zum anderen wie wichtig es ist, einander zu unterstützen.

Ein lehrreiches Kinderbuch, welches zudem mit so viel Liebe ins Detail gestaltet ist. Die grafischen Elemente lassen neben der Geschichte noch viel Freiraum zum weiteren erkunden der Geschichte um die eigene Kreativität des Kindes zu fördern.

Die Geschichte ist kurz und knackig geschrieben, dennoch sehr schön verfasst. Ein perfektes Buch für das Kind, um ihm wichtige gesellschaftliche Lektionen beizubringen.

Vielen Dank, es wird ein abendlicher Begleiter!

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Rezensionen von lesespitz:

Highlight!!

Wie Risse in der Erde von Clare Leslie Hall

Wie Risse in der Erde von Clare Leslie Hall ist ein fesselnder Roman, der auf zwei Zeitebenen zwischen 1955 und 1968 spielt. Im Mittelpunkt steht Beth, die sich als siebzehnjährige Schülerin in den charismatischen Gabriel verliebt. Ihre leidenschaftliche Sommerromanze endet jedoch abrupt. Jahre später lebt Beth mit ihrem Ehemann Frank auf einer abgelegenen Farm in Dorset.

Als Gabriel mit seinem Sohn Leo zurückkehrt, flammen alte Gefühle auf, was zu einer Tragödie führt.​

Die Geschichte wird aus Beths Perspektive erzählt und ist in fünf Teile unterteilt, die zwischen der Vergangenheit, der Gegenwart und einem Gerichtsprozess wechseln. Die Autorin schafft es meisterhaft, Spannung aufzubauen und die unterschwellige Bedrohung fühlbar zu machen. Bis zum letzten Drittel bleibt unklar, wer vor Gericht steht und wer ermordet wurde, was die Geschichte besonders packend macht.​

Trotz der Tragödien bleibt die Erzählung hoffnungsvoll, und ein unerwarteter Twist am Ende wirft neues Licht auf die Ereignisse. Die Charaktere, insbesondere Beth mit ihrer inneren Zerrissenheit, sind tiefgründig und lebendig dargestellt. Die Natur- und Landschaftsbeschreibungen tragen zur Atmosphäre bei und regen die Fantasie an.​
Goodreads

Obwohl die Dreiecksgeschichte ein zentrales Element ist, steht sie nicht im Vordergrund. Vielmehr geht es um die komplexen Beziehungen und die Auswirkungen von Entscheidungen auf das Leben der Protagonisten. Ein Roman, der emotional berührt und zum Nachdenken anregt.​

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Rezensionen von lesespitz:

Wo sind die Grenzen von Wut und Liebe?

Wut und Liebe von Martin Suter

Endlich wieder ein neuer Suter. Sei Vorweg gesagt: eine geniale Wucht und sehr zu empfehlen!

„Wut und Liebe“ von Martin Suter hat mich ab Seite 1 gefesselt und ich mochte das Buch auf der einen Seite nicht aus den Händen legen um weiterlesen zu könne, wollte gleichzeitig aber auch vermeiden, dass ich das Buch inhaliere.

Suter hat es wieder geschafft, mich mich seiner direkten, geradlinigen, schnörkellosen Erzählkunst zu überzeugen. In meinen Augen liegt genau hier seine Stärke: Dialoge und Erzählungen werden auf ein Minimum runtergeschraubt. Das heißt, es wird so viel gesagt wie gesagt werden muss, aber nicht zu viel.

Ähnlich verhält es sich in diesem Buch mit den Charakteren. Als Leser weiß man genug über die Charaktere, um sich ein Bild von ihnen machen zu könne, mehr dann aber auch nicht. Die Figuren bleiben somit eher leicht schemenhaft und dennoch fiebert man als Leser mit. Weniger geht es hierbei um Action, vielmehr aber um die zwischenmenschlichen Beziehungen und die Dynamik zwischen Wut und Liebe.

Das Ende kommt anders als erwartet, für mich leider etwas überstürzt und zu schnell. Da hätte ich mir gerne mehr Zeit gewünscht, um all die Ereignisse langsam zu verarbeiten. Dennoch: es ist ein absolut gelungenes Buch. Tolle Geschichte, tolle Dynamik und ein Ende, welches einem erstmal nicht so schnell aus dem Kopf mehr geht.

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Rezensionen von gerlisch:

Cold Case Unit

Dunkle Asche von Jona Thomsen

Im Sommer 1992 wurde Sanna Hansen brutal ermordet, doch der Mörder konnte nicht eindeutig ermittelt werden. Heute, 30 Jahre später, wird der Fall nach einem neuen Hinweis von Gudrun Möller und ihrer neuen Kollegin Judith Engster wieder aufgenommen. Wird es den beiden aus der Cold Case Unit gelingen, endlich den Mörder zu finden?
Jona Thomsen ist das Pseudonym von Stefan Holtkötter, bekannt durch seine Münsterland-Krimis.

An Cold Cases fasziniert mich immer wieder, wie die Ermittler nach so langer Zeit noch Hinweise finden und durch neue Erkenntnisse den Täter auf die Spur kommen, deshalb war ich sehr gespannt auf diesen Krimi.
Durch einen lebendigen Schreibstil und einfache klare Sprache, kommt man schnell in die Story rein. Der Autor bedient sich verschiedener Rückblenden ins Jahr 1992 und durch den Prolog wissen wir im Vorfeld schon ein bisschen zum Tathergang und sind dem Team etwas voraus. Die Handlung mit Drehungen und Wendungen, eignet sich somit gut zum Mitermitteln und Kombinieren.
Leider dümpelte die Geschichte dann lange vor sich hin und die anfängliche Spannung fiel in sich zusammen. Zeitweise habe ich die Seiten quergelesen und obwohl die Auflösung schon eine kleine Überraschung war, hat mich das Ganze nicht überzeugen können. Deshalb für diesen soliden Krimi nur 3 Sterne.

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Rezensionen von clematis:

Kunst leidet

Wut und Liebe von Martin Suter

Camilla liebt Noah, aber sie liebt nicht das Leben mit ihm, denn Noah ist ein Künstler ohne Einkommen, sodass Camillas Geld für beide reichen muss. Anfang dreißig trifft sie eine weitreichende Entscheidung: sie trennt sich von Noah, um ihre eigenen Träume zu verfolgen. In seiner Trauer lernt Noah alsbald eine ältere Witwe kennen, mit der er einen zweifelhaften Pakt schließt, um Camilla zurückzugewinnen.

Mit seinem großartigen Schreibstil zieht Martin Suter seine Leser sofort in einen Bann, der durchgängig anhält von der ersten bis zur letzten Seite. Perfekte Portraits lassen die Figuren bis hin zur kleinsten Nebenrolle lebendig werden, jede einzelne Person zu einer bestens vorstellbaren Persönlichkeit heranreifen. Durch die Liebe zum Detail gelingt es sogar, Menschen zu verstehen, die einem im wahren Leben vielleicht nicht besonders sympathisch wären. Die drei größeren Abschnitte im Roman widmen sich unterschiedlichen Gesichtspunkten und lösen nicht nur aufgeworfene Fragen, sondern geben stets neuerliche Rätsel auf. So bleibt die gesamte Handlung extrem kurzweilig und Suter gelingt es immer wieder, Verblüffung in die Gesichter der Leser zu zaubern.

Was erwarten wir vom Leben, von der Liebe, von uns selbst? Was sind wir bereit zu geben, wo ziehen wir Grenzen? Raffiniert verpackt Martin Suter eine Menge Philosophisches in eine banal anmutende Szenerie, überlegt Alltägliches unter verschiedenen Blickwinkeln und sorgt gleichzeitig für Witz und Humor.

Ein weiteres erstklassiges Buch aus der Feder eines gewandten Schriftstellers, ein unterhaltsamer Roman trotz ernster Umstände. Wie auch andere Suter-Geschichten habe ich alles in einem Schwung gelesen und mich erfreut an vielfältigen Überlegungen, die nicht nur einmal für eine Überraschung gut waren. Aus voller Überzeugung empfehle ich auch „Wut und Liebe“ sehr gerne weiter.

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Rezensionen von Cellissima:

Der Zauber handgeschriebener Briefe und des Lebens

Hatokos wunderbarer Schreibwarenladen von Ito Ogawa

Im Mittelpunkt des Romans steht die fünfundzwanzigjährige Hatoko, die in Kamakura einen Schreibwarenladen führt und als öffentliche Schreiberin arbeitet.
Hatoko verfasst Briefe verschiedenster Art für andere Menschen.
Wir erleben Hatokos Arbeit und Leben im Wandel der Jahreszeiten. Ito Ogawa beleuchtet Vergangenheit und Gegenwart.

In schöner Sprache, oft schon fast poetisch, erzählt sie Hatokos Geschichte.
Es ist ein Roman, der wunderschön und traurig zugleich ist, der schon durch seine wundervolle Atmosphäre und Grundstimmung und durch seine Figuren besticht.
Nachdenkliche, leise sowie lebendige, fröhliche Momente und Passagen wechseln einander ab.
Ito Ogawa gibt dem Leser auch zahlreiche Einblicke in die japanische Kultur.
Es ist für mich eine willkommene Abwechslung, ein erfrischend anderer japanischer Roman, da hier nicht wie sonst überall Katzen im Mittelpunkt stehen, sondern es hier um diesen Schreibwarenladen, das Amt der öffentlichen Schreiberin, die Magie und den Zauber handgeschriebener Briefe geht. Das habe ich so in noch keinem anderen japanischen Roman gelesen.
Es ist zudem ein Roman, der voller schöner Zitate und kleiner und großer Weisheiten steckt. Auch das habe ich an diesem Buch so geliebt.
Einzig die letzten Seiten dieser Geschichte haben mich etwas enttäuscht, da hier ein paar Dinge zu schnell abgehandelt wurden und daher etwas unglaubwürdig wirkten und/oder einfach etwas too much waren und/oder nicht zum ganzen Rest passten und daher seltsam und wie Fremdkörper wirkten.
Auch blieben Dinge offen - was aber andererseits Stoff für Fortsetzung(en) bietet.
Insgesamt habe ich "Hatokos wunderbarer Schreibwarenladen" sehr gerne gelesen und freue mich sehr auf die Fortsetzung(en).
Es ist der richtige Roman für alle, die japanische Literatur mögen; die vielleicht einen etwas anderen Roman suchen, bei dem mal keine Katzen im Mittelpunkt stehen; die Lust auf einen poetischen, leisen Roman mit schönen Botschaften haben, in dem es um japanische Kultur, Briefe, Trauer und Glück, Freundschaft und Liebe, Familie, Gemeinschaft, Vergangenheit und Gegenwart, Vergebung und Versöhnung ... das Leben geht.

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