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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von LeserinLu :

Intelligentes Wohlfühlbuch

Only Margo von Rufi Thorpe

Margo steht mit einem Baby und ohne Perspektive da, nachdem der Vater des Kindes – ihr ehemaliger Professor – sich aus dem Staub gemacht hat. In ihrer Verzweiflung landet sie auf der Plattform OnlyFans, wo sie beginnt, erotische Inhalte zu produzieren. Was als verzweifelter Schritt beginnt, wird bald zu einer Reise zu mehr Selbstbewusstsein, Solidarität und ungeahnter Sichtbarkeit – aber bald hat der schlechte Ruf ihrer neuen Arbeit auch negative Konsequenzen.

Margo muss versuchen, zwischen den Ansprüchen anderer und materiellen Erfordernissen herauszufinden, was sie will.

„Only Margo“ hat mich mit seiner Mischung aus Humor, und Tiefgang positiv überrascht. Die Darstellung hätte leicht ins Klischeehafte abrutschen können. Stattdessen bekommt man eine erfrischend ehrliche, witzige und empowernde Geschichte, die das Thema Sexarbeit, weibliche Selbstbestimmung und digitale Öffentlichkeit mit überraschender Leichtigkeit behandelt, ohne oberflächlich zu sein.

Stilistisch fand ich die Perspektivwechsel zwischen Innen- und Außenblick von bzw. auf Margo besonders interessant. Sie verleihen der Geschichte Tiefe und erlauben es, Margo wirklich kennenzulernen. Dass Margo nicht nur auf sich allein gestellt ist, sondern mit Mitbewohnerhin Suzie und ihrem Vater Jinx auch schräge, aber herzensgute Unterstützer:innen an ihrer Seite hat, macht das Ganze zu einem echten Wohlfühlroman. Wer Lust auf einen feministischen Roman mit Witz, Herz und Haltung hat: lesen!

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Rezensionen von LeserinLu :

Grundlagenwissen

Schicksalsstunden einer Demokratie von Volker Ullrich

Ein absolut lesenswertes Sachbuch für alle, die sich für Geschichte interessieren und noch nicht so viel Vorwissen haben – aber auch für alle, die verstehen wollen, wie zerbrechlich Demokratie sein kann. Volker Ullrich erzählt, wie die Weimarer Republik entstanden ist, welche Chancen sie hatte – und wie sie schließlich scheiterte.

Dabei liegt der Fokus nicht nur auf den großen Ereignissen, sondern auch auf den Menschen, die mit ihren Entscheidungen Geschichte geschrieben haben. Von Rathenau bis Papen sind hier alle wichtigen Persönlichkeiten versammelt, aus deren Schicksalen und Entscheidungen wir heute lernen können.

Mich hat vor allem beeindruckt, wie klar und nahbar Ullrich schreibt. Das ist keine trockene Geschichtsstunde, sondern ein spannend erzähltes Sachbuch mit vielen Aha-Momenten – und leider erschreckend vielen Parallelen zur Gegenwart. Dass Demokratie nicht einfach da ist, sondern aktiv geschützt werden muss, zeigt dieses Buch sehr eindringlich. Gleichzeitig macht mir die Analyse auch Hoffnung, dass Faschismus eben nicht unaufhaltbar ist, sondern durch Entscheidungen verhindert werden kann.

Perfekt für alle, die sich mehr politischen Kontext und geschichtliches Hintergrundwissen wünschen – oder einfach gute, kluge Sachbücher lieben.

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Rezensionen von Tara:

Eine fantastische & amüsante Fortsetzung

Die Spurenfinder und das Drachenzepter von Marc-Uwe Kling; Johanna, Luise und Elisabeth Kling

Mit „Die Spurenfinder und das Drachenzepter“ ist Marc-Uwe Kling nach „Der Spurenfinder“ eine fantastische und abenteuerliche Fortsetzung gelungen. Auch dieses Buch hat er wieder gemeinsam mit seinen Töchtern Luise, Johanna und Elisabeth geschrieben.

Elos von Bergen ist von Beruf Spurenfinder.

Nachdem er den letzten Fall gemeinsam mit seinen beiden Kindern Naru und Ada gelöst hat, ist nun ein wenig Ruhe in Friedhofen eingekehrt. Während Naru auf seine erste Liebe trifft, nimmt Ada kleine Aufträge der Dorfbewohner als Spurenfinder an. Bevor es aber endgültig zu ruhig wird, kommt ein Bote von König Fredlaff vorbei und berichtet, dass der König dringend die Hilfe des Spurenfinders benötigt. Das Zepter der Ahnen ist aus der Schatzkammer des Königs verschwunden und muss unbedingt bis zur Unabhängigkeitsfeier gefunden werden. Gemeinsam mit Naru und Ada begibt sich Elos in die Hauptstadt, wo sie auf zahlreiche weitere Spurenfinder treffen, die aus dem gleichen Grunde dort sind.

Marc-Uwe Kling liest sein Buch auch dieses Mal wieder selbst und genau davon lebt es.
Die Handlung ist lebendig und fantasievoll und die Dialoge stecken voller Wortwitz. Dabei werden die Charaktere gelungen beschrieben und der Autor verleiht jedem von ihnen eine eigene Stimme.

Es ist ein wilder Mix aus Fantasy, Krimi und Humor, der hier frisch und frech auf unterhaltsam, absurde Weise über knapp neun Stunden seinem Höhepunkt entgegenläuft.

Das Buch lässt sich mehreren Genres zuordnen, macht einfach Spaß und bietet beste Unterhaltung für jedes Alter.

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Rezensionen von rewareni:

Kumari

Kumari von Philip Krömer

Im Jahr 2001 lebt in Nepal Kumari, ein Mädchen, das als wiedergeborene Göttin eingesperrt in einem Tempel lebt. Jahrelang wird sie von der Außenwelt bis auf wenige Ausnahmen völlig abgeschirmt. Nur die Pilger, die jeden Tag um ihren Segen bitten, bieten eine kleine Abwechslung. Bald wird sie keine Kumari mehr sein und das blutige Opferfest zu ihren Ehren wird von den Nepalesen schon sehnsüchtig erwartet.

Doch im Untergrund beginnt es zu brodeln, da maoistische Rebellen das Königshaus stürzen wollen, wo sogar Kronprinz Dipendra seine Finger mit im Spiel hat. Auch die junge Partisanin Rupa Rana ist mit einem Geheimauftrag nach Kathmandu unterwegs. Bald werden sich ihre Wege kreuzen und keiner ahnt wie sich die Lage in Nepal dadurch verändern wird.
Der Roman ,, Kumari“ erzählt die interessante Geschichte rund um die Kindgöttin Kumari, wo der Autor Philip Krömer historische Ereignisse mit einer fiktiven Geschichte vermischt.
Kumari hat dabei die Aufgabe als ,,allwissende Erzählerin“ nicht nur ihr eigenes Leben zu beschreiben, sondern auch das des Kronprinzen und der jungen Rebellin.
Gerade zu Beginn ist es mir nicht leicht gefallen einen Zugang zu dem Roman zu erhalten, da die Figuren eher distanziert beschrieben werden und man selber wie von oben herab auf sie blickt.
Der Autor beschreibt nicht nur die religiösen Aspekte der Verehrung der Kumari, welche Bedeutung das Opferfest hat, wo es recht blutig zugeht, sondern auch die Gefahr eines Bürgerkrieges, wenn Maoisten versuchen das Königshaus zu stürzen. Dabei fließen auch immer wieder Zitate aus dem sogenannten ,,roten Buch“ mit ein.
Generell hätte ich mir ein Glossar gewünscht, da es doch viele Bezeichnungen Betreff nepalesischer Ausdrücke gibt die doch fremd und unbekannt waren.
Der Roman beschreibt eindrücklich das einsame Leben einer Kumari und wie sie im Grunde nur ,,benutzt“ wird um nach ihrem Ausscheiden selber sehen muss, wie sie in ihrem neuen Leben zurecht kommt.
Es ist eine interessante, aber nicht unbedingt leicht zu lesende Geschichte, da man in eine andere Welt mit eigenen Gesetzen eintaucht, wo eine ,,hellseherische“ Figur das Leben außerhalb ihres Tempels beobachtet und wo man nicht immer einen Zugang zu den Protagonisten findet.
Die Hauptthemen befassen sich dabei mit alten Traditionen, wie der Glaube auf die Menschen wirkt, Freundschaft und Hoffnung auf ein besseres Leben.
Wer Eintauchen möchte in eine andere Welt, wo man auch ein wenig ins mystische Fach abtaucht, der wird mit dem Roman sicher seine Freude haben.

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Rezensionen von Sonne89:

Speziell

Blood of Hercules von Jasmine Mas

Das Buch startet mit einer kurzen Erklärung zu den Spartanern (Göttern) und Menschen und der Entstehung des römischen Reiches. Es gibt auch einen Stammbaum über die griechischen Götter.

Anschließend beginnt die Haupterzählung und man findet sich sehr schnell zurecht.
Alexis ist die Hauptperson in der Geschichte, eine starke Frau, die besondere Fähigkeiten und einen ganz eigenen Charakter hat.

Das Buch wird als Dark-Romantasy beschrieben und darunter verstehe ich ehrlich gesagt mehr Romantik.
Die männlichen Götter sind alle attraktiv, unwiderstehlich, aber eben auch richtige „Bad-Boys“, auf meist unsympathische Art. Die Story ist ab und an richtig brutal und darüber sollte man sich auch bewusst sein, bevor man das Buch liest. Ich fand es manchmal ein bisschen zu viel.
Physische und psychische Gewalt stehen sehr im Vordergrund.
Dennoch wird die Spannung ständig aufrechterhalten und auch der Humor kommt nicht ganz zu kurz.
Weshalb ich das Buch wiederum doch gerne gelesen habe.

Die griechische Mythologie wird auf eine moderne Art und Weise eingebaut. Der Erzählstil ist einfach, passt aber gut zu dem Buch.

Es handelt sich hierbei um den 1.Band einer Triologie.

Wer schwarzen Humor mag und harten Tobak auch gut wegstecken kann, wird seine Freude an dem Buch haben.

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Rezensionen von FogandBooks:

Wikinger-Vibes & Gänsehautfeeling – A Fate Inked in Blood

Die Skaland-Saga, Band 1 - A Fate Inked in Blood von Danielle L. Jensen

Ich liebe alles, was mit Wikingern zu tun hat – also war dieses Buch ein absolutes Must Have! Schon das Cover hat mich sofort in seinen Bann gezogen (Halleluja, was für ein Eyecatcher ????), aber auch der Klappentext hat versprochen, was er hält. Und dann die Geschichte? Ein Volltreffer!

Freya ist eine Protagonistin ganz nach meinem Geschmack – vielschichtig, mutig, stark.

Sie wirkt wie eine Heldin, wie man sie aus alten Überlieferungen kennt, nur dass sie hier noch greifbarer und lebendiger wird.

Wer sich für nordische Mythen, Sagen und das Wikingerleben begeistert, wird mit der Skaland Saga so richtig glücklich. Figuren wie König Harald, Bjorn oder Tora tragen ihre ganz eigenen Geschichten mit sich und bringen eine Tiefe, die mich total fasziniert hat. Auch die traditionellen Feste wurden so atmosphärisch beschrieben, dass ich mich direkt dorthin versetzt fühlte – alles durchzogen von einer Magie, die sich ganz natürlich anfühlt.

Der Schreibstil? Flüssig, bildhaft und mit einem angenehmen Spannungsbogen. Nichts wirkt überhastet, jede Szene bekommt ihren Raum – was ich total zu schätzen weiß.

Und dann dieses Ende… AHHH! Ich kann Band 2 gar nicht erwarten! Es war nicht nur spannend, sondern auch so emotional und gut greifbar, dass ich am liebsten gleich weiterlesen würde.

???? Wenn du Wikinger liebst, starke Frauenfiguren suchst und gern in eine Welt voller Mythen und Magie eintauchst – dann schnapp dir dieses Buch.

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Rezensionen von Arambol:

Schonungslos und ehrlich

Achtzehnter Stock von Sara Gmuer


"...man muss das Schicksal nur lange genug nerven, irgendwann gibt es nach und schmeißt einem das Glück vor die Füße, damit man endlich Ruhe gibt."

Der Roman „Achtzehnter Stock“ von Sara Gmuer erzählt eindringlich vom Alltag einer alleinerziehenden Mutter in einem Berliner Plattenbau.

Wanda lebt mit ihrer Tochter Karlie im 18. Stock – ohne Aufzug und leider auch ohne Perspektive. Dennoch gibt sie ihren Traum nicht auf: sie will unbedingt Schauspielerin werden.

Zwischen Castings, Kinderbetreuung und Selbstzweifeln zeigt sich, wie hoch der Preis für Veränderung sein kann – und wie viel Kraft es braucht, sich selbst und seinen Träumen treu zu bleiben.

Ein moderner, temporeicher Roman über tiefe soziale Ungleichheit und die Sehnsucht nach einem anderen Leben. Schonungslos, aber voller Empathie.

Sara Gmuers Schreibstil ist präzise, klar, und gerade deshalb gleichzeitig äußerst eindrücklich. Die Geschichte fokussiert sich auf ihre Hauptfigur Wanda, dabei bleibt der Roman leise, erst gegen Ende zieht das Tempo spürbar an.
Eindrucksvoll zeigt Gmuer, dass ein Karrieresprung nicht zwangsläufig eine Wendung zum Besseren bedeutet, sondern neue Widersprüche aufwerfen kann. Was bedeutet Erfolg, wenn man ihn kaum leben kann? Wie viel darf man selbst überhaupt wollen?

Ein starkes Buch, das starke Fragen stellt, ohne den Anspruch zu haben, diese dann selbst beantworten zu wollen. Ein moderner Roman über tiefe soziale Ungleichheit und die Sehnsucht nach einem anderen Leben.
Ein unaufgeregter Blick auf Realität und Sehnsucht. Schonungslos, aber auch voller Empathie.

"Manchmal muss man seine Träume ändern, um glücklich zu werden."

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Rezensionen von Furbaby_Mom:

Musik-Liebe

Die Melodie der Lagune von Harriet Constable

Warum ich dieses Buch unbedingt lesen wollte?

- Ich liebe historische Romane, in denen starke, erinnerungswürdige Frauencharaktere im Fokus stehen.

- Auch wenn ich klassische Musik gerne mag (je nach Stimmung), gibt es nur ein einziges Werk, das ich in- und auswendig kenne: Vivaldis "Die vier Jahreszeiten".

Sofort drängte sich mir also die Frage auf, weshalb ich noch nie über den Namen Anna Maria della Pietà gestolpert war. "Die beste Violinistin der Welt" - na, das nenne ich mal eine Aussage. Meine Neugier war geweckt!

- Ach, und natürlich war es von Vorteil, dass ich mit der Stadt Venedig wundervolle Erinnerungen verbinde (weshalb ich es begrüßen würde, diesem Setting viel, viel öfter zu begegnen).

Hinter dem anmutigen, elegant gestalteten Cover verbirgt sich ein gut konzipierter Roman, mit dessen Hauptfigur ich aufgrund des eher nüchternen Erzähltons sowie ihres Charakters per se nicht vollkommen warm geworden bin. Anna Maria, Waisen- und musikalisches Wunderkind, wächst zu einer vor Ehrgeiz strotzenden Person auf - und das ist meine freundliche Umschreibung für 'sie kann schon ordentlich austeilen und ist nicht gerade ein Herzerl'; vehement verfolgt sie ihren Kurs und stellt ihre Leidenschaft klar über alles andere, inklusive Freundschaften. Normalerweise wäre das für mich ein No-Go, ich muss Figuren a) sympathisch finden und b) tatsächlich fühlen können, um mit ihnen mitzufiebern. Allerdings sehe ich hier eher das große Ganze: Die flirrende Atmosphäre des alten Venedigs (wir bewegen uns im 17./18. Jahrhundert), die faszinierende, wirklich enorme Detailliebe in Bezug auf jeglichen Aspekt, der das Thema Musik betrifft ... all das las sich schon fesselnd.

Im informativen Nachwort erhalten wir zudem Aufschluss darüber, welche inhaltlichen Elemente Fiktion und Realität waren.

Fazit: Historisch dichter, vor prachtvoller Kulisse angesiedelter Frauenroman über den Kampf um Anerkennung - mit einer Figur, die man nicht lieben muss, aber deren Musikgefühl wahrlich beeindruckend war.

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Rezensionen von Murksy:

Feuerball

Devil's Kitchen von Candice Fox

Im neuesten Thriller der mit Preisen überhäuften Thrillerautorin versucht eine verdeckte Ermittlerin sich in eine Feuerwehrtruppe einzuschleichen. Ein Vermisstenfall und mehrere Straftaten stehen im Zusammenhang mit verschiedenen Bränden. Zufall oder ist die Feuerwehr beteiligt?
Candice Fox hat im Rahmen ihrer Recherchen mit diversen Feuerwehrleuten gesprochen.

Das merkt man dem Buch an. Das Leben der Einsatzkräfte, ihre Anspannung im Einsatz und die Erlebnisse, die sie noch lange verfolgen, werden authentisch wieder gegeben. Da ich selbst ebenfalls eine Ausbildung zum Feuerwehrmann durchlaufen habe, kann ich mich gut in diese Welt hineinversetzen. Auch der Autorin gelingt dies glaubhaft. Die darin verwobene Kriminalgeschichte erzeugen einen brandheißen Sog, dem man sich nur schwer entziehen kann. Raffiniert passt sich die verdeckte Ermittlerin dem Alltag der Feuerwehr an, das ständige Katz und Maus-Spiel sorgt für einen durchgehend steigenden Spannungsbogen, der sich bis zum Schluss stetig steigert. Die eine oder andere Logiklücke nimmt man gerne in Kauf und stört das Lesevergnügen nicht. Die 400 Seiten verfliegen so schnell wie der Rauch eines Brandes, nehmen den Atem und lassen mitfiebern. Beste Thrillerunterhaltung aus Australien mit überzeugenden Figuren, fernab vom Heldentum, den man Einsatzkräften so gerne nachsagt. Alle haben ihr Paket zu tragen, keiner ist frei von Zweifeln, Ängsten und Dämonen. Die Auflösung des Krimis ist schlüssig und lässt den Leser auf baldigen Thrillernachschub von Candice Fox hoffen.

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Rezensionen von Anjulia :

Die Prüfung der Spartan War Academy

Blood of Hercules von Jasmine Mas

Bei der neunzehnjährigen Alexis wir bei einem Schuleignungstest spartanisches Blut festgestellt. Als potenzielle Halbgöttin wird sie an der spartanischen Kriegsakademie ausgebildet. Sofern sie die Monate des dortigen Unterrichts überlebt, der von Nahrungs- und Schlafentzug geprägt ist, erwartet sie Unsterblichkeit.

Die Grenzen zwischen Göttern und Monstern ist hier nicht immer eindeutig und manche spielen ein Spiel, das Alexis nicht gewinnen kann.

Blood of Hercules von Jasmine Mas würde ich am ehesten als dunkle Dystopie mit Elemente aus der griechischen Mythologie beschreiben. Wer die klassische griechische Götter- und Sagenwelt erwartet, könnte hier enttäuscht werden. Der Schreibstil der Autorin ist locker und modern. Größtenteils wird die Geschichte aus Alexis Ich-Perspektive erzählt. Ihr sarkastischer Humor und ihre Denkweise machen das Buch wirklich amüsant. Einen Stern ziehe ich aufgrund der männlichen Protagonisten ab. Diese mögen zwar attraktiv und mächtig sein, gleichzeitig aber unglaublich toxisch, bedrohlich und besitzergreifend. Mit Vorlieben für Mord und Folter definitiv ziemlich gestört und mit Sicherheit dunkler als morally grey. Das Worldbilding um die spartanische Kultur ist insgesamt sehr patriacharisch aufgebaut. Die Grenebezeichnung Romantasy trifft es für mich nicht unbedingt. Leider gibt es auch eine Logiklücke, die mich etwas gestört hat. Insgesamt ist das Buch aber ein richtiger Pageturner, der mir gut gefallen hat und eine schlaflose Lesenacht bereitet hat.

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