Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Morten:
Zu bemüht für mein Gemüt
Mit dir, da möchte ich im Himmel Kaffee trinken von Sarah Lorenz
Über autofiktionale Geschichten zu urteilen ist immer schwierig. Schließlich steckt darin ja oft mehr als „Opa erzählt vom Krieg“ – wahre, traurige bis traumatische Erlebnisse, die in Buchform kanalisiert werden. Und manche davon sind für mich als Leser vielleicht nicht so berührend, wie es für die jeweiligen Autor:innen ist.
Das ist auch leider bei „Mit dir, da möchte ich im Himmel Kaffee trinken“ von Sarah Lorenz der Fall. Was, bei längerem Nachdenken, für mich an zwei Dingen liegt: Es fehlt mir an Tiefe – und das Gespräch mit Mascha Kaleko ist mir zu bemüht und am Ende auch fast nicht mehr existent.
Sarah Lorenz gehört zu den Bluesky-Sweethearts des Landes. Launige Skeets, früher Tweets, als man noch nicht von Schwurblern auf diesem anderen Netzwerk überrannt wurde, nachdenkliche Einblicke ins Familienleben, ehrenwerter Antifaschismus, Mumin-Bilder, manchmal etwas quatschig. Große Fan-Bases im Netz mit Schreibtalent sorgen nicht selten für Buchverträge. Und manchmal geht’s gut, manchmal weniger. Die Autorin nimmt ihre Leser:innen mit auf eine fiktionalisierte Reise durch ihr Leben. Ob alles wahr ist, who knows, wer ihr schon länger folgt, kennt auf jeden Fall die ein oder andere Episode und freut sich sicher, mehr über Sarahs, hier Elisas, Leben zu erfahren. Trennung der Eltern, Monate im Heim, Punk-Leben mit Dosenbier und Domplatte, irgendwann zur Ruhe kommen in Hamburg, der Tod des Vaters in Eckernförde.
Kein einfaches Leben – Liebesmangel der Mutter, übergriffiges Verhalten von Männern gegenüber einer Minderjährigen, Krebserkrankung des Mannes. Stoff für sehr, sehr traurige, böse, wachrüttelnde Bücher. Leider kratzt die Autorin hier nur an der Oberfläche, als wolle sie es weglächeln. Es erzählen, aber dann mit einem Abwinken vom Tisch wischen. Das ist schade, vielleicht aber auch verständlich, wer spricht schon gerne über selbsterlebte Traumata, wie nackt möchte man sich vor tausenden Leser:innen wirklich machen? Daher: kein Vorwurf, nur schade.
Doch in „Mit dir, da möchte ich im Himmel Kaffee trinken“ gibt es noch eine weitere Hauptfigur, eigentlich: Mascha Kaleko. Die Dichterin, 1907 in Polen geboren, 1975 in der Schweiz gestorben, hat die Buchfigur Elisa und vermutlich auch die Autorin ihr Leben lang begleitet. Jedes Kapitel wird durch ein Gedicht Kalekos eingeleitet, das zum Geschehen danach passt. Eigentlich eine hübsche Idee. Immer wieder spricht die Erzählerin Mascha daraufhin an, versucht ihre Erfahrungen in Linie zum Gedicht zu bringen, stellt ihr rhetorische Fragen zum Leben oder zu historischen Figuren. Aber das geht, für mich zumindest, ziemlich schief, ist bemüht, wirkt mehr wie ein Geplapper eines Kindes, das mit Lego-Figuren oder Puppen spielt. Am Anfang noch halbwegs charmant, ist der Abnutzungseffekt recht hoch – und am Ende finden diese Einschübe kaum noch statt, was zwar für mich als Lesenden erleichternd, aber aus Buchsicht recht inkonsequent ist.
Weniger Zwiegespräche, mehr emotionale Tiefe, und Sarah Lorenz‘ Debüt hätte mich mit dem Mix aus Familiendrama, Punk und Antifaschismus zu 100 % gepackt – so leider so ziemlich gar nicht. Aber eines hat die Autorin dann doch geschafft: Ich möchte mehr von Mascha Kaleko lesen. Und ich glaube, das würde ihr dann zumindest doch gefallen.
Rezensionen von yellowdog:
Buch mit Niveau
Ein unvorhersehbares Ereignis von Urs Hardegger
Ein unvorhersehbares Ereignis des Schweizer Schriftstellers Urs Hardenegger ist ein Buch mit Niveau. Geschickt wählt der Autor zwei Erzählsträge, wobei sich der eine auf den anderen betieht.
Der Lektor Steiger liest ein Manuskript des Ingenieurs Hilfinger, der 1965 beteiligt war, als ein herabrutschender Gletscher ein Bergdorf unter sich begrub.
88 Tote, darunter auch sein guter Freund Mario.
Hilfinger ist nicht direkt verantwortlich, dennoch lässt ihn dieses Ereignis sein Leben lang nicht los.
Bevor das Unglück geschieht erfährt man einiges vom Leben Mitte der sechziger Jahre in den Bergen. Neben seinem Job ist Hilfinger auch die Beziehung zu Seraina. Das ist intensiv, aber auch schwierig.
Immer wieder auch sind Sätze im Dialekt eingestreut, deren Bedeutung am Ende in einem Glossar erläutert werden.
Insgesamt vermittelt sich mir hier ein Lebensgefühl in einer bestimmten Zeit.
Rezensionen von ingrid78:
mega spannend
Die Nacht von Marc Raabe
Tolles Cover das den Blick auf sich zieht. Außerdem ist es stimmig zu den vorigen Bänden. Da es sich um einen dritten Teil handelt sollte man die Vorgänger unbedingt gelesen haben, denn sonst erschließen sich nicht alle Zusammenhänge.
Die Geschichte ist in zwei Zeitebenen aufgebaut. Ein Strang spielt in der Gegenwart, der andere erzählt Danas Geschichte, als sie ein Teenager war.
So erfährt man nach und nach was zu Danas Verschwinden führt, was sich damals abgespielt hat und wieso jetzt ihre Tochter Milla verschwunden ist. Milla ist mir von Anfang an ans Herz gewachsen, Art kümmert sich so rührend um das Mädchen und sie hängt an ihm. Klar dass Art ihre Mutter und später auch Milla unbedingt finden muss.
Der Fall ist komplex konstruiert und spannend bis zum Schluss. Die Progatonisten haben Tiefe und zeigen eine Entwicklung.
Für mich ist die Reihe von Marc Raabe ein echtes Highlight, ich freue mich schon auf eine Fortsetzung.
Rezensionen von Anjulia :
Bezaubernde Kräuterhexe
Blossoms of Fire von Cosima Lang
Die junge Kräuterhexe Briar arbeitet im Laden ihrer Großmutter und stellt dort Heilmittel her. Als sie von Drachen auf eine entlegene schottische Insel entführt wird, steht sie vor der Aufgabe einen Drachen von einer tödlichen Verwundung zu heilen. Da Drachen auch eine menschliche Form haben, steht hier einer Liebesgeschichte bald nichts mehr im Wege.
Blossoms of Fire von Cosima Lang ist cosy urban Fantasy bzw. Romantasy. Die Geschichte spielt hierbei in Edinburgh und auf einer entlegenen schottischen Insel. Ich fand diese Setting sehr schön. Gerade die Dracheninsel mit ihrem kleinen Dorf, dem Kaffee und der Kneipe wirken sehr einladend. Auch die Aspekte rund um die geheimnisvollen Drachen und die Hintergründe zu den Hexen haben mir gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin war nicht hundertprozentig mein Fall, was möglicherweise an der Ich-Perspektive von Briar gelegen hat. Briar ist eine sympathische Protagonistin, ohne größere Ecken und Kanten. Ihre Liebe zu Pflanzen und ihre Magie kommt gut zur Geltung. Die Beziehung zu Darragh entwickelt sich Recht schnell und unproblematisch. Es gibt eine handvoll kurzer spicy Szenen, die ich in der Geschichte nicht zwingend gebraucht hätte. Trotz ein paar aufregender Momente ist das Erzähltempo eher entspannt.
Insgesamt eine schöne, in sich abgeschlossene cosy Fantasy-Lovestory mit Happy End, die ich durchaus weiterempfehlen kann.
Rezensionen von bine525:
Tödlicher Gardasee und Churchills Geheimnis
Was am Ufer lauert von Lenz Koppelstätter
Der Beginn des Buches hatte sofort eine Bindung zu mir hergestellt. Denn JA, auch ich bin ein Listenmensch um Struktur und Ordnung in meinem Leben zu erhalten. Die Hautperson, Gerichtsreporterin Gianna, ist mir deshalb sehr sympathisch und der Schreibstil der oft nur aus einzelnen Wörtern besteht und sich lebendig liest, gefällt mir ebenfalls sehr gut.
Warum musste die Informantin ihres Vaters sterben? Nach einem weiteren Mord verdichtet sich der Verdacht das dies mit der beeindruckenden und äusserst geschichtsträchtigen Persönlichkeit Winston Churchill zusammenhängt. Auch wenn ich den ersten Band noch nicht kenne werde ich das bald nachholen und freue mich auf weitere Abenteuer mit Gianna.Mir gefällt die Mixtur aus spannendem Krimifall, Geschichte und Familie. Dazu der Handlungsort Gardasee an dem ich selbst auch schon meinen Urlaub verbracht habe. Durch die beginnende Demenz Erkrankung des Marchese steckt für mich auch eine gewisse Melancholie im Krimi und seine leichte Schrulligkeit macht ihn mir sehr sympathisch.
Rezensionen von brauneye29:
Humorvolle Geschichte
Der Duft des Wals von Paul Ruban
Zum Inhalt:
Mit einem Aufenthalt in einem Luxus-Resort in Mexiko versuchen Judith und Hugo ihre Ehe zu retten. Was zunächst wie ein Traumurlaub beginnt, wird durch einen an den Strand gespülten, toten Wal getrübt, denn dieser stinkt zum Himmel und lässt sich trotz aller Bemühungen nicht vertreiben.
Meine Meinung:
Es geht bei weiten nicht nur um Judith und Hugo, es gibt einige weitere Protagonisten, die die Geschichte um interessante Ereignisse ergänzen. Sei es Ava, die man nie ohne ihr Zeichengerät antrifft, Celeste, die von einem Geist verfolgt wird oder auch Waldemar, der hoffnungslos in Belen verliebt ist. Und nicht zu vergessen eine Menge Nasenbären. Ich habe mich köstlich unterhalten gefühlt, denn das Buch ist eine einfach eine sehr humorvolle Geschichte, die aus den verschiedenen Perspektiven der Protagonisten geschildert wird. Ich habe mehr als einmal laut lachen müssen, aber ohne das die Geschichte lächerlich wurde.
Fazit:
Humorvolle Geschichte
Rezensionen von Meli:
Wiederholungen und Langeweile statt Fantasy, Romance und Spannung
Blood of Hercules von Jasmine Mas
Alexis kämpft zusammen mit ihrem Bruder ums Überleben und hofft auf einen der wenigen Studienplätze, doch dann stellt sich heraus, dass sie gar kein Mensch ist, sondern göttliches Blut in sich trägt. Das bedeutet, sie muss sich der Feuerprobe stellen und beweisen, dass sie die Unsterblichkeit verdient.
Aber sie hat gar keine Magie und ihre Mentoren und Lehrer scheinen nicht sehr viel von ihr zu halten.
Durch die ganzen Wiederholungen in der eintönigen Handlung sind alle Charaktere anstrengend und eintönig. Alexis redet sehr viel mit ihrer unsichtbaren Schlange, was letztendlich nicht annähernd so interessant ist wie es sein könnte, und sie nimmt Unterricht, während sie versucht zu überleben. Sie ist gut in Mathe, aber ansonsten wirkt sie nicht besonders clever, weil sie nie irgendwas versteht und sich komplett treiben lässt. Sie ist fertig mit dem Leben und hat gar nicht den Kampfgeist, den sie haben müsste, aber sie kommt trotzdem damit durch.
Die übrigen, hauptsächlich männlichen Charaktere kreisen um sie, sind genervt, aber gleichzeitig absolut fasziniert von irgendwelchen Eigenschaften, von denen Alexis selbst gar keine Ahnung hat und die für mich auch nicht so richtig nachvollziehbar waren. Insgesamt haben die Protagonisten zwar interessante Hintergrundgeschichten, aber durch ihre oberflächlichen Handlungen verlieren sie diese Tiefe wieder.
Ich hatte bei dem Cover, Titel und Klappentext eine ganz andere Story erwartet. Mehr Action, Gladiatorenkämpfe, Spannung und auch in romantischer Hinsicht wurde hier zu viel versprochen. Die Handlung zieht sich ohne bemerkbare Fortschritte in die Länge und ich habe lange gewartet, bis endlich mal was passiert, aber dann war das Buch auch schon vorbei. Es gibt keine Spannung, weil einiges durch wechselnde Perspektiven aufgeklärt wird, während anderes generell offensichtlich ist. Am Ende gab es schon kleine Überraschungen, aber die retten auch nicht das ganze Buch. Außerdem fand ich die Regeln dieser Welt nicht einleuchtend und auch nur schlecht erklärt, zum Beispiel die Rollen der Götter, Titanen und aller anderen Wesen, oder auch die willkürlichen Regeln für Frauen und deren Ehre.
Ich fand, dass hier einfach viel zu wenig passiert ist, dabei hat das Buch ja auch einige Seiten. Das Worldbuilding ist eher dürftig und leuchtet auch nicht so ganz ein, es gibt kaum Fortschritte, dafür aber sehr viele Wiederholungen, sowohl in der Handlung als auch in Alexis’ Gedankenwelt. Auch in romantischer Hinsicht passiert fast nichts, obwohl es viele Gelegenheiten gibt, viele Andeutungen und jede Menge Dominanzverhalten. Am Ende ist hier einfach nur viel Lärm um nichts.
Rezensionen von Cellissima:
Unterhaltsam, humorvoll und tiefgründig zugleich
Staying Alive von Eva Mirasol
In ihrem Debüt Staying Alive erzählt Eva Mirasol von der Assistenzärztin Nicki und deren Arbeit in der Notaufnahme einer großen Berliner Klinik sowie deren Privatleben.
Eva Mirasol schreibt stets angenehm und flüssig lesbar. Staying Alive bietet viele und tiefe Einblicke in den Klinikalltag und wartet mit viel schwarzem Humor auf.
Der Roman unterhält gut, bringt den Leser durch seinen Humor durchgehend zum Schmunzeln und Lachen, vermittelt ganz nebenbei noch viel medizinisches Fachwissen - und macht doch auch sehr nachdenklich und betroffen, da er auch die ungeschönte Wahrheit des Klinikalltags und alle Missstände und Probleme dieses Systems und die Belastungen des Personals zeigt.
Auch Familienplanung, die Schwierigkeit einer Frau, sich noch immer irgendwie zwischen Kind und Karriere entscheiden zu müssen etc., sind Thema.
Auch in der Darstellung von Nickis Privatleben findet man ernste und traurige Themen, die berühren.
Ein absolutes Highlight war es leider nicht, zumal es ab und an ein paar kleine Längen gab - dennoch habe ich Staying Alive sehr gerne gelesen!
Es ist das richtige Buch für alle, die Lust auf einen sehr unterhaltsamen und humorvollen Roman haben, in diesen Mittelpunkt der Klinikalltag, speziell die Notaufnahme, steht, der jedoch auch viele ernste, traurige und dramatische Situationen und Themen bietet; der das System und seine Menschen beleuchtet, Missstände aufzeigt und nachdenklich stimmt.
Rezensionen von brauneye29:
Extrem berührende Geschichte
Um jeden Preis,2 Audio-CD, 2 MP3 von Hera Lind
Zum Inhalt:
Lydias Alptraum beginnt 1944 wird Jahrzehnte anhalten. Die rote Armee rückt in ihr Dorf in der Ukraine ein, die Familie flieht, doch sie werden zurück geholt und so muss sie Jahre in Sibirien unter schlimmsten Umständen ums Überleben kämpfen. Doch auch nach Entlassung aus dem Lager wird es nicht besser, doch sie kämpft weiter um mit ihren Kindern endlich nach Deutschland zu gelangen.
Meine Meinung:
Man muss sich bei den Büchern von Hera Lind immer wieder vor Augen führen, dass sie auf wahren Geschichten beruhen und das ist bei diesem Buch besonders nötig, denn dieses Grauen, dass die Autorin hier drastisch darstellt, ist eigentlich kaum vorstellbar. Ich habe mit den Protagonisten mitgelitten und immer wieder gedacht, wie glücklich man sein muss, dass man so ein Schicksal selbst nicht erleiden musste. Ich hatte die Hörbuchversion, die ich sehr gut gelesen fand.
Fazit:
Extrem berührende Geschichte
Rezensionen von stina23:
Das Leben ist ein Spiel
Game of Noctis – Spiel um dein Leben von Deva Fagan
In Pias Welt dreht sich alles ums Spielen. Jede Person ab zwölf Jahren hat eine Punktebewertung, die niemals auf null sinken sollte, denn das würde bedeutet, dass man aus dem Spiel genommen wird und als Diener für die Spieler in der Stadt oder auf der Gesindeinsel arbeiten muss. Das geschieht mit Pias Großvater und das Mädchen ist von nun an auf sich allein gestellt.
Um ihren Opa aus der Knechtschaft zu befreien, muss sie seinen Punktstand erhöhen und dazu benötigt sie sehr viel Geld. Da ergibt sich für Pia die Chance am jährlichen großen Spiel, das sehr riskant und mit einem hohen Preisgeld versehen ist, teilzunehmen. Mit ihren MitstreiterInnen versucht sie alles, um zu gewinnen und dabei entdecken sie die Geheimnisse, die hinter den magischen Spielen stecken.
Die Autorin erschafft in ihrem Buch die magische und fantastische Stadt Dantessa, die mit ihren Kanälen, Gondeln und italienisch klingenden Namen an Venedig erinnert. Die Geschichte liest sich flüssig und leicht und ist meiner Meinung nach für Lesende ab zehn Jahren gut geeignet. Auf die Themen Freundschaft, Teamwork, Vertrauen und den Weg in die Selbständigkeit wird ein Hauptaugenmerk gelegt. Das Spielerteam besteht aus unterschiedlichen Charakteren, die alle ihren eigenen Charm besitzen. Obwohl die Kinder schon einiges in ihren Leben durchgemacht haben, wird die Geschichte nicht zu düster.
Mir ist immer wieder der Vergleich des Punktestandes der SpielerInnen und der Likes oder Follower in der realen Welt in den Sinn gekommen. Ich denke, dass das auch jüngere LeserInnen zum Nachdenken anregen kann. Das Buch ist sozialkritisch (nur durch die Arbeit der Menschen auf der Gesindeinsel, können die anderen den Spielen nachgehen; die Reichen haben bessere Chancen einen höheren Punktestand zu erlangen, weil sie für eine bessere Spielerausbildung aufkommen können; ...) Die Autorin hat mit diesen Vergleichen zur realen Welt eine Ebene eingezogen, die das Buch zu etwas Besonderem macht. Ich kann es daher weiterempfehlen!











