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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Petra:

Drei Frauen

Dem Himmel entgegen von Katja Maybach

Isabelle will Pilotin werden,, aber im Jahr 1963 haben Frauen im Cockpit nichts zu suchen, sie dürfen maximal gut aussehend und nett lächend als Stewardess arbeiten. Durch Zufall lernt sie Julian Kröger kennen,, der eine andere Einstellung hat und ihr helfen will.
Es geht in diesem Roman nicht allein um Isabelle und ihre beruflichen Träume, ihre Schwester Emanuelle die in Paris als Modeschöpferin arbeitet und um ihre Mutter Heloise.

Dazu kommt ein brisantes Familiengeheimnis.
Ich konnte mit keiner der Frauen warm werden, es stand bei jeder sehr viel Ich im Vordergrund.. Ehrgeiz ist was natürliches und richtig aber hier wurden Entscheidungen getroffen die nicht für eine Frau allein von großer Tragweite war, aber auf die anderen wurde wenig Rücksicht genommen. Es ist nur zu deinem Besten. Eine fragwürdige Aussage. Der Roman hatte auch Bezüge zurück in die dreißiger Jahre. Das Klima wurde gut beschrieben, auch die Entscheidungen und Folgen passten. Für mich war das der beste Teil des Buchs. Die Jahre danach waren für mich überfrachtet, es geschah bei allen Frauen eine Menge und das gleichzeitig. Die Männer in dieser Geschichte blieben blass, sie waren allerdings ein sehr guter Hintergrund für die Frauen.
Ich mag die Autorin aber in diesem Fall, wäre weniger mehr gewesen.

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Rezensionen von Brombeere:

spannend und nachdenklich

Home Before Dark von Eva Björg Ægisdóttir

Worum geht es?
Stina, eine Jugendliche, verschwindet 1967. Ausgerechnet an dem Ort und dem Tag, an dem sich ihre kleine Schwester Marsibil mit ihrem Brieffreund treffen wollte. Bei dem sie sich als ihre große Schwester Stina ausgegeben hat.

Worum geht es wirklich?
Erwachsenwerden, Einsamkeit und Freundschaft

Lesenswert?
Ja, hat mir gut gefallen.

Die CHARAKTERE sind vielschichtige Jugendliche, die in einer Freundesgruppe in Island aufwachsen. Innerhalb verschiedener Familienkonstellationen und -schicksale werden sie groß und hadern mit dem Aufwachsen und der ersten Liebe. Für mich waren die Gedankengänge nachvollziehbar und die Figuren nicht nur schwarz-weiß dargestellt, sondern mit Ecken und Kanten. Zeitgleich sind einige Persönlichkeiten anders als man zuerst denkt/befürchtet.
Die ATMOSPHÄRE des Erwachsenwerdens und die Situationen in den Familien und Freundesgruppen werden gut eingefangen, ebenso einige isländische und historische Besonderheiten. Das Buch behandelt wenig die Landschaft, aber viel das gesellschaftliche Miteinander und den Zeitvertreib.
Hinsichtlich SCHREIBSTIL (Übersetzung von Freyja Melsted) ist mir nichts besonderes aufgefallen, das Buch lässt sich sehr gut lesen. Hier möchte ich hinzufügen, dass sich auch das Hörbuch wirklich lohnt, da es ganz wunderbar eingesprochen ist!
Die HANDLUNG gibt nur Schritt für Schritt Dinge Preis und gerade zu Beginn scheinen alle Menschen verdächtig. Dabei zieht man immer wieder Irrschlüsse und wird von Wendungen überrascht. Auch das Ende hat mich sehr gut gefallen!
Die SPANNUNG war durchgängig hoch, ich wollte dauernd wissen wie es weiter geht. In zwei Handlungssträngen erfährt man die Geschichte von Marsibil zehn Jahre nach dem Verschwinden und Stina vor ihrem Verschwinden.
Hinsichtlich LOGIK wirkt für mich alles soweit nachvollziehbar und in sich schlüssig, auch wenn man natürlich manche Reaktionen nicht nachvollziehen kann.
SPASS beim Lesen hatte ich definitiv und habe mich super unterhalten gefühlt.
Meine Bewertung ist nach der CAWPILE-Methode aufgebaut und ergibt bei 7,14 Bewertungspunkten somit 4 Sterne für dieses Buch.
Ich kann das Buch empfehlen und würde vor allem gerne weitere Einzelbände der Autorin lesen.

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Rezensionen von Brombeere:

teilweise leider verwirrend

Vier Minuten Stille - Und dann kam der Sturm von Chris Warnat

Worum geht es?
Eine Leiche, bedeckt von Schnee, wirft Rätsel auf. Kommissar Wase ermittelt und kommt dem Fall näher als er beabsichtig hatte.

Worum geht es wirklich?
Aufmerksamkeit, Verlust und Überleben.

Lesenswert?
Ja, auch wenn mich ein paar Dinge gestört haben.
Es handelt sich bei diesem Buch um den zweiten Band einer Reihe, was eventuell auf den ersten Blick nicht ersichtlich ist.

Wenn man Band 1 nicht kennt (oder es wie bei mir länger her ist) können Handlungsstränge unklar und verwirrend sein.
Die CHARAKTERE haben mich auf jeden Fall überzeugt. Mir gefällt, wie vielschichtig sie sind, wie gut ihre Erfahrungen und Schicksale einfließen und wie die Figuren im Kommissariat ohne nähere Bemerkung dazu diverser wirken als in vielen anderen Thrillern. Wase als Hauptfigur hat mir sehr gefallen.
Ich konnte mir die ATMOSPHÄRE sehr gut vorstellen. Es wirkt alles lebendig und real. Man hat direkt Bilder im Kopf.
Dies liegt auch an dem angenehmen SCHREIBSTIL der Autorin. Manche Sätze sind kurz, andere ausschweifender. Trotzdem wirkt es manchmal etwas poetisch ohne je zu viel oder zu wenig zu sagen. Störend habe ich das starke Denglisch wahrgenommen. Nun habe ich dies durchaus auch in meiner eigenen Sprache und einige Begrifflichkeiten konnte ich sehr nachvollziehen, aber an anderen Stellen war es einfach zu viel. Schränkt eventuell die Zielgruppe ein wenig ein.
Der HANDLUNG zu folgen, wenn man Band 1 gar nicht kennt, stelle ich mir schwer vor. So viele Andeutungen und Themen, die auch für den weiteren Verlauf wichtig sind. Zwar wird man im Laufe der Handlung etwas einführend mitgenommen, habe ich jedoch als zu wenig empfunden. Das Ende bzw. die Auflösung ist für mich nicht befriedigend, hier hätte ich mir etwas anderes gewünscht. Manche Figuren werden einfach zu sehr in Leid versenkt,
Mit SPANNUNG konnte das Buch hingegen wieder punkten bei mir. Die angenehm kurzen Kapitel, die besonderen Absätze, die Zitate und die Cliffhanger haben die Spannung stets aufrecht gehalten.
Ich habe das Gefühl, dass die LOGIK durchaus gegeben ist, aber mehrere Stellen und Situationen wirkten schon sehr konstruiert und erzwungen.
LESESPASS hatte ich bei der Lektüre und der Verlauf von diesem zweiten Band lässt mich neugierig auf Band 3 werden, da dieser vielleicht mehr neue Themen wagen kann.
Meine Bewertung ist nach der CAWPILE-Methode aufgebaut und ergibt bei 6,29 Bewertungspunkten somit gute 3 Sterne für dieses Buch.
Ich kann Band 1 und 2 in Kombination definitiv empfehlen und werde weitere Bücher der Autorin lesen (wollen)!

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Rezensionen von Katja K.:

Ganz süß, konnte mich aber nicht richtig fesseln

The French Escape - Love & Lavender, Band 1 von Sarah Fleury

Dieses Buch ist auf jeden Fall eine nette und leichte Urlaubslektüre für zwischendurch. Das Setting an der Côte d'Azur ist herrlich, die Gerüche und die typische Atmosphäre in der Provence werden gut transportiert. Dadurch hat es für mich eine angenehme Leichtigkeit verströmt und mich an meine Urlaube in der Provence erinnert.

Auch die Charaktere fand ich sehr liebevoll gezeichnet und die Ausgangsidee der Geschichte ganz spannend. Allerdings hatte ich zum einen ein bisschen Probleme mit dem Schreibstil, da mir in den Dialogen und auch in den Grübeleien der Charaktere zu viele Fragen hintereinander vorkamen, die mir unnatürlich erschienen und mich aus dem Lesefluss gerissen haben. Auch waren die Rückblicke zwar interessant, aber wirkten immer etwas willkürlich eingestreut. Zum anderen konnte ich die Emotionen bei den ernsten Themen irgendwie nicht richtig spüren, so dass es zum Ende hin für mich auch etwas langatmig wurde.

Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass zu viele Themen in diese Story gepackt werden sollten: die Berufe und Leidenschaften der Charaktere, ihre Persönlichkeitseigenschaften, ihre Vergangenheit und ihre Kämpfe damit, ein wenig Spannung um ein Familiengeheimnis und dann natürlich noch das Setting in der Provence,... Dadurch konnte nichts so richtig tief bearbeitet werden.

Mein Fazit: Eine nette Lektüre für zwischendurch, die das Provence-Feeling wunderbar vermittelt und auch liebenswerte Charaktere bietet, mich aber emotional nicht richtig fesseln konnte.

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Rezensionen von peedee:

Die Spannung hat lange auf sich warten lassen

Bachelorette Party von Camilla Sten

Anneliese hat zu einem Junggesellinnenabschied auf eine abgelegene Schäreninsel eingeladen: ein Wellness-Wochenende unter Freundinnen. Alles könnte so schön sein, doch für Podcasterin Tessa ist es ein Auf und Ab der Gefühle, da dort vor zehn Jahren vier Frauen spurlos verschwanden. Sie möchte gerne herausfinden, was aus den Frauen geworden ist.

Ob ihr das gelingt? Die einzige Verbindung zum Festland ist ein Festnetztelefon und ein Boot an der Anlegestelle. Als letzteres im offenen Meer treibt und eine Teilnehmerin tot aufgefunden wird, fängt der Alptraum erst an…

Erster Eindruck: Das Cover gefällt mir gut; es passt sehr gut zum Buchtitel. Ich mag es jedoch nicht, dass deutsche Bücher englische Titel haben; immerhin ist noch ein deutscher Untertitel dabei.

Die Geschichte wird auf mehreren Zeitebenen erzählt, beginnend mit dem Prolog im Jahr 2012: Vier Frauen, die sich Freundinnen nennen, treffen sich einmal jährlich, haben aber eigentlich wenig bis gar nichts miteinander gemein. Und bei jenem letzten Treffen kommt es zur Tragödie…
Zehn Jahre später, 2022: Tessa muss/soll auf die Junggesellinnenabschiedsparty mit. Sie geht nur aus einem Grund mit: Die Party findet auf Isle Blind statt, wo sie seit Jahren schon hinwollte, aber nicht konnte, da sie im Privatbesitz ist. Ihre Faszination für True Crime ist interessant. Sie meint, wenn sie mehr über den alten Fall der „Verschwundenen von Nacka“ wüsste, könnte sie sich davor schützen, selbst in eine solche Lage zu kommen. Ach ja? Die Frauen rund um Anneliese nennen sich ebenfalls Freundinnen, aber haben sich eigentlich auch nicht viel zu sagen. Rasch drängten sich bei mir sehr viele Fragen auf, die aber erst sehr spät und dann auch nur teilweise beantwortet wurden.

„Ich möchte mich zusammenrollen, die Augen schliessen und weinen. Ich möchte hier sitzen, im Schatten der Bäume, bis jemand kommt, um mich zu holen. Jemand, der alles in Ordnung bringt. Ein richtiger Erwachsener. Jemand, der weiss, was zu tun ist.“

Ich bin im wahren Leben kein Fan von grossen Partys und/oder Junggesellinnenabschieden. Aber eine schöne Location mit Blick auf das Meer ist grundsätzlich schon schön, dazu gute Gespräche, delikates Essen, bitte keine Partyspiele und Alkohol auch nur in kleinen Dosen. Tja, wie gesagt, ich bin kein Fan von solchen häufig ausufernden Festivitäten. Aber lesetechnisch bin ich auf jeden Fall dabei. Ich fühlte mich weder in dieser Frauengruppe noch auf der Insel wohl. Ich fand es übrigens nicht passend, einerseits ein Yoga-Retreat zu machen, aufs vertiefte Atmen zu achten, vegan zu essen, Digital Detox etc., aber andererseits Alkohol in Strömen zu konsumieren.

Für mich war es das erste Buch der Autorin, insofern habe ich keine Vergleichsmöglichkeiten. Das Buch hat sich flüssig lesen lassen, doch bis zur Hälfte fehlte mir die Spannung (es gab wohl unterschwellig eine unangenehme Stimmung), dann kam sie endlich. Aufgrund der für mich besseren zweiten Hälfte vergebe ich 4 Sterne.

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Rezensionen von Pusteblümchen:

Eine Familiengeschichte mit Tiefe

Unerwünschte Töchter von Miriam Carbe

Ich lese sehr gerne Familiengeschichten, jede hat etwas Besonderes und gibt Einblicke in familiäre Bereiche, die ansonsten im Verborgenen bleiben.
In diesem Roman geht es um Margarethe, Marianne, Monika und Miriam. Die Protagonistinnen stammen aus vier Generationen.
1912 ließ die Urgroßmutter der Autorin einen Kirschholzschrank anfertigen.

Dieser machte jeden Umzug mit und wurde von Generation zu Generation weitergegeben. Obwohl Miriam ihn zunächst nicht bei sich haben wollte, entschied sie sich dann doch anders. Zum Glück, denn dieser hatte für jede der Frauen eine andere Bedeutung und die Autorin entschied sich dafür in ihm die Tagebücher ihrer Urgroßmutter, Großmutter und Mutter aufzubewahren, die ihr als Grundlage für diesen Roman dienten.
Die Frauen ihrer Familie haben zwei Weltkriege erlebt und sie selbst wurde als schwarzes Kind in eine weiße Familie hineingeboren. Zur damaligen Zeit war das keine einfache Situation. Überhaupt hatten die Frauen kein leichtes Leben und es wird deutlich wie sehr es sie direkt und indirekt geprägt hat. Dadurch entsteht auch eine Menge Konfliktmaterial.
Die Autorin thematisiert so ziemlich alles, was in das damalige Zeitgeschehen passt, egal ob politisch, gesellschaftlich oder kulturell. Dadurch wird der Roman sehr vielschichtig, fordert aber auch beim Lesen. Wer anspruchsvolle Familiensagas mag, könnte an dem Buch gefallen finden.

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Rezensionen von Igela:

War es das?

Mit anderen Augen von Jane Tara

Nach der Scheidung ist die 52-jährige Tilda Finch eigentlich glücklich und zufrieden mit ihrem Leben. Sie ist Mutter von erwachsenen Zwillingstöchtern und leitet erfolgreich ein Unternehmen.

Eines Morgens bemerkt sie, dass der kleine Finger ihrer rechten Hand fehlt. Beim Besuch bei ihrer Ärztin erhält sie die Diagnose "Unsichtbarkeit".

Unheilbar und nicht ausgeschlossen, dass noch andere Körperteile verschwinden. Was physisch bei ihr fortschreitet, hat Tilda auch psychisch schon seit einiger Zeit bemerkt.

Nun ist es an der Zeit sich gegen die Unsichtbarkeit zu stemmen.


Morbus invisibilis: ein Phänomen, das vor allem Frauen in der Lebensmitte trifft. Sie werden von ihrer Umgebung übersehen und ignoriert. Diese Besonderheit gibt es auch im realen Leben. Hier in diesem Buch hat die Autorin noch körperliche Unsichtbarkeit dazu gedichtet.

Protagonistin Tilda verschwindet langsam aber sicher. Sie nimmt deshalb auch an einer Selbsthilfegruppe teil, in der einige Mitglieder nicht oder kaum noch sichtbar sind. Damit ist der Plot leicht skurril. Körperteile, die verschwinden, sind völlig aus der Luft gegriffen. Das hat mich seltsamerweise gar nicht gestört.

Hinter dem Ganzen steckt eine Krise, die Frauen in der Lebensmitte häufig trifft. Die Kinder sind aus dem Haus, die Frauen beruflich angekommen und in einem wertvollen Freundeskreis integriert.

War es das?

Eine Frage, die sie sich trotzdem stellen. Auch Tilda gehört dazu und sie stellt einiges an, um sichtbar zu werden. Sie wendet sich an ihre Ärztin und eine Psychoanalytikerin, sucht Rat bei ihren besten Freundinnen Leith und Ali, besucht ein Meditations Retreat und öffnet sich für eine neue Liebe. Per Zufall lernt sich nämlich einen Mann kennen. Patrick ist blind und nimmt die Makel an Tilda dadurch nicht wahr. Romantisch und sehr schön sind diese Passagen und entschädigen für die trockenen und esoterischen Teile der Selbstfindung Tildas, die für mich einen zu grossen Teil einnehmen.

Die Autorin lässt immer wieder einen leichten Humor durchblitzen, vernachlässigt jedoch nicht die tiefgründigen Passagen. Sehr schön die Lebensweisheiten von bekannten Persönlichkeiten, sowie fiktiven Figuren bei Beginn der Kapitel.

"Mit anderen Augen" ist ein Roman mit einem Hauch Romantik, einem Teil guter Freundschaften, Familienbande und ganz viel Selbstfindungsgedanken.

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Rezensionen von Julia:

Diese Geschichte ist … pur, ehrlich, schmerzhaft und echt. Und damit so authentisch und laut wie kaum eine andere.

Where Wildflowers Rise von Liv Hover

Sie zeigt, dass das Leben nicht annähernd perfekt ist, dass auch Menschen nicht perfekt sind - aber inmitten von all dem Chaos und der Unvollkommenheit finden wir immer wieder Orte, an denen Wildblumen entstehen ????????

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Rezensionen von saskia13120:

Thrillerhighlight in isländischer Kulisse

Schlafende Vulkane von Michael Hjorth; Bjarni Thorsson

Schlafende Vulkane war für mich ein Highlight in diesem Jahr. Lange habe ich kein Buch mehr gelesen, welches von Anfang bis Ende so durchgehend spannend war.

In einem Reitstall auf Island wird eine tote und nackte Frau gefunden. Helga, welche neu in der Abteilung für Gewaltverbrechen bei der isländischen Polizei ist, bekommt die Ermittlungen zugewiesen.

Da der Sohn der verstorbenen mutmaßlich vor dem Täter ins Hochland geflüchtet ist und sich jetzt dort versteckt, wird Bjarki hinzugezogen, der eigentlich bei der Verkehrspolizei ist. Da er sich aber auch im Hochland auskennt wie kein anderer müssen er und Helga sich zusammentun, um den Jungen möglichst schnell zu finden.

Helga und Bjarki sind also das Ermittlerteam in dieser neuen Island-Thriller-Reihe. Ich konnte zu Bjarki bis jetzt irgendwie besser eine Verbindung aufbauen, da ich das Gefühl hatte ihn besser einschätzen zu können. Helga ist mir irgendwie noch etwas fremd geblieben, aber ich hoffe dass die Hintergrundgeschichten der Beiden in den kommenden Bänden noch etwas näher ausgeführt werden.

Mir haben bei diesem Buch die kurzen Kapitel und die vielen verschiedenen Erzählperspektiven aus Sicht der verschiedenen Ermittler sehr gut gefallen. Da auch ein paar Kapitel aus der Sicht des Täters geschrieben sind hat man oft das Gefühl dass die Ermittler dem Täter super dicht auf der Spur sind aber ihm dennoch nicht zu fassen bekommen was den Spannungsbogen nochmal sehr intensiviert.

Am Ende gab es einen gelungenen Showdown der die Spannung bis zur letzte Seite aufrecht erhalten hat und diese eine letzte Szene, die einen, was die persönliche Entwicklung gewisser Charaktere angeht, neugierig zurücklässt.

Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band def Reihe und kann dieses Buch allen Thrillerfans empfehlen, die gerne hinter menschliche Abgründe blicken und einen hochgehaltenen Spannungsbogen zu schätzen wissen!

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Rezensionen von Claudia R.:

Mitmachbuch

In einem Häuschen krumm und klein von Frau Mintipaz

Klappentext / Inhalt:

Auf einer abgeschiedenen Insel steht ein kleines krummes Häuschen. Der Bewohner lebt dort schon lange allein, bis eines Tages eine kleine Maus bei ihm einzieht.
Ein lustiges Mitmachbuch ab 2 Jahren.

Cover:

Das Cover ist bunt und farbenfroh umgesetzt. Das Häuschen auf einer Insel ist sehr besonders und ganz anders als normal.

Es ist kaum und schief und hat viele unterschiedliche bunte, kleine und große Fenster und Türen und sieht sehr besonders und einzigartig aus. Das Cover ist sehr schön um gesetzt und man kann hier bereits viel entdecken.

Meinung:

Ein wundervolles Mitmachbuch für die Kleinsten ab 2 Jahren. Hier gibt es viel zu entdecken und zu erleben. Die kleine Maus zieht in ein krummes Haus, wer da wohl wohnt und was es da zu entdecken gibt, könnt ihr gemeinsam mit der Maus herausfinden.

Auch wenn es hier als Gute-Nacht Geschichte angepriesen wird, so ist diese zu jeder Zeit sehr erheiternd und lässt sich super zwischendurch lesen.

Inhaltlich möchte ich hier gar nicht zu viel verraten und halte mich mit inhaltlichen Aspekten zurück.

Die kurzen Reime sind gut verständlich und neben der kurzen Geschichte gibt es auch immer wieder Aufforderungen zum mitmachen oder nachdenken. So wird hier manchmal etwas gesucht, oder man soll etwas tun, damit es weiter voran geht. Dieser Mitmach-Effekt sorgt für Unterhaltung und Beschäftigung und bringt die Kleinen in die Geschichte hinein.

Das Pappbuch ist von guter Qualität und aus robuster Pappe, welche den kleinen Kinderhänden gut Stand hält. Die einzelnen Seiten sind verstärkt und die Pappseiten lassen sich gut händeln.

Die Geschichte ist liebevoll und liebenswert umgesetzt. Die bunten Illustrationen sind sehr schön gezeichnet und detailreich umgesetzt. Auf jeder Seite gibt es viel zu entdecken. Die Zeichnungen sind sehr schön umgesetzt und die Bilder geben das Gelesene sehr gut wieder.

Die kurzen Reime sind gut verständlich und die Aufforderungen und Mitmachaktionen sind toll gewählt. Das Buch eignet sich gut für Mädchen und Jungen ab 2 Jahren. Diese können hier viel entdecken und erleben.

Fazit:

Ein wundervolles Mitmachbuch für die Kleinsten ab 2 Jahren.

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