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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Claudia R.:

mitreißende Geschichte

Paris Bloodline von Silvia Wolf

Klappentext / Inhalt:

Eine junge Magierin, ein geheimnisvoller Vampir und ein Kampf, den sie nur gemeinsam meistern können.

Nur Magier stehen zwischen normalen Menschen und der Herrschaft der Vampire. Zu dumm, dass die meisten Magier das Kämpfen verlernt haben und eine skrupellose Vampirfraktion die Macht an sich reißen will.

Der Vampir Victor braucht die unerfahrene Lebensmagierin Julia, um den aufziehenden Krieg zu verhindern.
Julia wird in eine Welt hineingezogen, die sie kaum versteht. Ihre Gefühle spielen verrückt und jeder scheint es auf sie abgesehen zu haben.
Einige versehentliche Explosionen, ein Todesurteil und eine Reihe verschwundener Magier später muss Julia sich entscheiden, auf welcher Seite sie steht – und ob sie das Zeug hat, in dieser neuen, gefährlichen Welt zu überleben.

Cover:

Das Cover finde ich sehr schön, passend und ansprechend umgesetzt. Man erkennt den Eiffelturm, welcher die Verbindung zu Paris herstellt. Ansonsten ist im Hintergrund zart eine Skyline angedeutet und funkelnde Elemente geben dem Ganzen einen sehr schönen Charme und Atmosphäre. Die dunklen blauen Farbtöne verbreiten eine nächtliche Stimmung und das ganze Cover ist toll in Szene gesetzt.

Meinung:

Julia wird in eine Welt hineingezogen, in der ihre Gefühle verrückt spielen und sie sich entscheiden muss auf welcher Seite sie steht und dies ist nicht wirklich leicht.

Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und gibt sich selbst Zeit und Raum für Entwicklungen und Entstehungen. Es ist eine gelungene Mischung auf düsterer Atmosphäre, Spannung und einer Prise Humor, welcher mit einer leicht sarkastischen Note gewürzt wurde. Die Geschichte nimmt sich Zeit für ihre Entwicklungen und Entstehungen, ohne zu viel Dramatik aufzubauen und wirkt so authentischer. Die Charaktere sind vielschichtig angelegt und man merkt, dass diese sehr gut durchdacht wurden. Auch den Nebencharakteren wirkt genügend Platz eingeräumt. Die Dynamik zwischen den Charakteren entwickelt sich fortlaufend und man kommt in Bindungen und Entwicklungen mehr und mehr hinein.

Die Kapitel haben eine angenehme und gute Länge. Die Anfänge sind gut herausgearbeitet und erkennbar. Die Kapitel sind einfach durchnummeriert. Gliederung und Gestaltung haben mir gut gefallen.

Durch die Ich-Perspektive findet man sich schnell und gut in Julia hinein und kann ihre Emotionen nachvollziehen und ihren Gedanken folgen. Man ist nah im Geschehen und auch die Spannung wird schnell aufgebaut und die düstere Atmosphäre ist gut und nah spürbar. Eine wundervolle und mitreißende Geschichte. Ich wurde hier sehr gut unterhalten und wurde von den Ereignissen mitgenommen. Die Beschreibungen sind bildlich und auch die einzelnen Szenen und Situationen werden gut erklärt, so dass man sich schnell in Welt , Magie, Vampire und die verschiedenen Charaktere hineinfindet. Ich fand es toll umgesetzt und hatte schöne Lesemomente.

Fazit:

Eine wundervolle und mitreißende Geschichte, die einige Wendungen hervorbringt.

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Rezensionen von beavielleser :

Raffinierter Roman

Die Dinner Party von Viola Van de Sandt

Franca und Andrew kennen sich seit ca. 4 Jahren. Um einen Geschäftsabschluss zu feiern, lädt Andrew seine Geschäftspartner zu einer Dinnerparty ein. Franca ist darüber nicht begeistert, lässt sich dann aber doch überreden die Party vorzubereiten. Doch dann geht irgendwie alles schief. Inklusive eines Überraschungsgastes.

Franca lebt an der Seite von Andrew ein Leben, das nicht ihres ist. Ihr fehlendes Selbstvertrauen und ihre unterschwellige Unzufriedenheit führen zu einer inneren Anspannung und einem Druck, der immer mehr wächst. Die Dinnerparty wird zum Ventil.
Ein raffinierter, kluger und gut inszenierter Roman, dessen Ende sehr gut gelungen ist.

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Rezensionen von Rolf Fox:

Mutige Frau

Die Briefträgerin von Francesca Giannone

Die Briefträgerin ist eine junge Frau die in Italien lebt und mit ihrem Mann dessen Heimat zieht. Einem kleinen Dorf indem jeder jeden kennt. Dort fühlt sie sich sehr einsam und beschließt eines Tages, als der Posten des Briefträgern durch den Tod des alten Briefträgers frei geworden ist, sich dafür zu bewerben.

Trotz des Gegenwindes ihres Mannes und der Familie, setzt sie sich durch und bekommt auch den Posten. Sie liebt diese Arbeit und im Dorf erkennt man sie auch schnell an. Aber hier geht es auch um die Schicksale der ganzen Familie ihres Mannes die doch einige Geheimnisse haben die so nach und nach ans Licht kommen.
Fazit.
Gut geschriebener und authentischer Roman, der aber wenig auf die damaligen Geschehnisse in der Welt wie dem Zweiten Weltkrieg eingeht. Man lernt das Temperament der Italiener kennen und lieben. Für mich hätte es hier etwas mehr Spannung geben können.

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Rezensionen von liesmal:

Meine Fantasie reicht nicht aus

Mit anderen Augen von Jane Tara

Sicher geht es vielen Menschen so, dass sie sich in bestimmten Situationen fühlen, als wären sie unsichtbar. Was aber, wenn die Unsichtbarkeit zur Krankheit wird, wenn man nicht nur kein Selbstwertgefühl besitzt, sondern sogar der Körper davon betroffen wird, weil nach und nach einzelne Körperteile nicht mehr sichtbar sind?
In ihrem Roman erzählt Jane Tara solch eine Geschichte, die damit beginnt, dass Tilda plötzlich feststellt, dass ihr kleiner Finger verschwunden oder – besser gesagt – unsichtbar ist.

Als sie die Diagnose Morbus invasibilis = Unsichtbarkeit bekommt, ist sie natürlich am Boden zerstört. Doch dann erwacht ihr Kampfgeist und sie will alles dafür tun, die Krankheit nicht nur zu stoppen, sondern wieder ganz gesund zu werden.
Mir gefällt der lockere, humorvolle Schreibstil. Allerdings bin ich wohl zu realitätsnah, wenn es darum geht mir vorzustellen, dass ganze Körperteile sichtbar verschwinden können und im schlimmsten Fall selbst die Kleidung unsichtbar wird.
Trotzdem habe ich Tilda gern begleitet auf ihrem Weg, den sie mit Hilfe einer Therapeutin, einer Selbsthilfegruppe, ihren beiden besten Freundinnen, aber in erster Linie mit ihrem eigenen festen Willen gegangen ist. Dabei hat sie ihr gesamtes Leben umgekrempelt und hinterfragt.
Auch wenn meine Fantasie nicht ausreicht, mir ein Bild zu machen, das mich ganz hineinfallen lässt in die Geschichte, habe ich doch einiges für mich selbst mitgenommen, das mich zum Nachdenken anregt.

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Rezensionen von tinten_fischchen:

Bei uns eher unbekannter Klassiker im neuen Gewand

Sie flogen einen Sommer lang von Penelope Farmer

“Sie flogen einen Sommer lang", sticht sofort ins Auge. Der poetische Titel, das wunderschöne Cover, alles wirkt sehr hochwertig. Die wunderschönen Illustrationen von Barbara Yelin tun ihr Übriges. Die Geschichte selbst hat schon über 60 Jahre auf dem Buckel, und das merkt man. Die Erzählweise und Figurenzeichnung wirkt teils etwas angestaubt, vor allem im Hinblick der Haushälterin.

Mein ältester Sohn fand die Erzählung etwas langweilig, kamen doch keine richtigen Abenteuer darin vor. Meiner Nichte hingegen, die schon etwas älter ist, hat die Geschichte gut gefallen.

Die Probleme und das Lebensgefühl der Kinder wurden gut eingefangen. Auch heutige Kinder können sich noch damit identifizieren. Die kleinen Gemeinheiten, die Banden, die Rivalitäten und Freundschaften sind zeitlose Themen.

Die Geschichte spielt rein aus Sicht der Kinder und da bleiben die Erwachsenen meist blass. Wobei Penelope Farmer auch andeutet, dass Erwachsenwerden auch mit Verlusten verbunden ist. Mir persönlich hat das Ende sehr gut gefallen und ich denke, dass es ein Buch ist, das einen durch die Adolescence begleiten kann.

Auch wenn streckenweise etwas angestaubt, schafft es die Geschichte zeitlos zu bleiben. Durch ihren Realismus und den Fokus auf Psychologie und weniger Action ist sie eher für ältere Leser geeignet.

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Rezensionen von Claudia R.:

spannende Dystopie

Echoes of Ashes and Rain - Die Perfekten von Caroline Brinkmann

Klappentext / Inhalt:

Die 17-jährige Rain ist ein Ghost: Sie ist nirgendwo registriert und lebt außerhalb des Systems. Seit ihrer Geburt sind sie und ihre Mutter auf der Flucht vor den Gesegneten, einer perfekten Weiterentwicklung der Menschen, die das Land Hope mit eiserner Hand regieren. Ihre einzige Überlebenschance besteht darin, stets unsichtbar zu bleiben.

Doch als Rain auf den geheimnisvollen Lark trifft, will sie sich nicht länger verstecken und begeht einen fatalen Fehler. Sie bricht die wichtigste Regel der Ghosts und kommt ihm zu nahe. Denn Lark verfolgt eigene Ziele, und um die zu erreichen, müsste er Rain verraten. Beide werden vor eine unmögliche Wahl gestellt: Wen wollen sie retten - ihre Familien oder einander?
Band 1 der mitreißenden Dystopie endlich in der Neuauflage
Dieses Buch gibt es in zwei Versionen: mit und ohne Farbschnitt. Sobald die Farbschnitt-Ausgabe ausverkauft ist, liefern wir die Ausgabe ohne Farbschnitt aus.

Cover:

Das Cover finde ich gut gemacht und setzt das Ganze sehr schön um. Im Hintergrund erkennt man die aschigen und mit Rauch beschmutzten Umrisse der Stadt, wobei sich auch einige Goldflitter dazwischen mengen. Es ist auch am Rand sehr stilvoll und mit einigen goldenen Ornamenten umgesetzt. Das Cover finde ich sehr schön und ansprechend.

Meinung:

Rain wächst im Verborgenen auf, da sie zu den Ghost gehört, diese sind nicht genehmigt und nicht registriert und daher von der Bevölkerung Hope gefürchtet. Doch dann begeht sie einen fatalen Fehler.

Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Schnell findet man in die Geschichte und Geschehnisse hinein. Die Geschichte ist spannend und mitreißend umgesetzt. Die Charaktere sind facettenreich und gut durchdacht. Die Idee dahinter ist gut umgesetzt und es wird schnell Spannung aufgebaut.

Die einzelnen Kapitel sind recht kurz und bringen so zusätzlich Spannung und Tempo hinein. Die Kapitel selbst sind einfach durchnummeriert. Gliederung und Gestaltung sind gut gemacht.

Die Geschichte steckt voller Wendungen und einiger Überraschungen, auch die Gedanken und Emotionen der Charaktere sind sehr gut nachvollziehbar. Den Geschehnissen kann man sehr gut folgen und wird von diesen mitgenommen.

Eine spannende Dystopie mit Themen, die zum Nachdenken anregen und eine Geschichte die durchaus auch düstere Seiten aufweist. Alles in allem fand ich es sehr gelungen und wurde hier sehr gut unterhalten.

Klasse fand ich auch den wunderschönen Farbschnitt.

Fazit:

Eine spannende Dystopie mit Themen, die zum Nachdenken anregen und eine Geschichte die durchaus auch düstere Seiten aufweist.

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Rezensionen von Lerchie:

Mord im Kloster

Teuflische Provence von Pierre Lagrange

Der Chorleiter des Klosters St. Gargas in der Provence wird an einem heißen Sommertag dort tot im Lavend3elfeld g3efunden. Er ist brutal gefoltert und getötet worden. Ein Bruchstück des Teufelsliedes hat er in der Hand. Dies ist eine verbotenen alte Melodie, die seit einigen Zeiten unter Verschluss gehalt4en wird.

Albin Leclerc, seines Zeichens Ex-Commissaire, ist sicher, dass die Lösung des Falles in dem Lied liegt. Mit Hilfe einer Handschriftenexpertin versucht er den Code zu knacken. -Weitere Morde passieren und nichts ist so wie es scheint. Eine Katastrophe bahnt sich an.


Meine Meinung
Ich konnte das Buch leicht und flüssig lesen, denn keine Unklarheiten im Text störten meinen Lesefluss. In der Geschichte war ich schnell drinnen, konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Als Albin von dem Toten im Lavendelfehlt erfuhr, musste er natürlich sofort dorthin. Dort waren schon die Kollegen Cat Castel und Alain Theroux zugange. Die beiden waren, wie immer, nicht erfreut über Albins Kommen, denn als Ex-Commissaire hatte er dort nichts zu suchen. Doch er berief sich auf seine Rolle als polizeilicher Berater und kam damit auch durch. Ja, er konnte es einfach nicht lassen. Und wie schon so oft fing er auch wieder an zu ermitteln. Dann geschah noch ein zweiter Mord. Die Handschriftensachverständige Camille Dumont entdeckte einen versteckten Code in den Blättern. Doch der Abt des Klosters ließ nicht mit sich reden. Sie durften die Blätter nicht herausgeben, auch nicht enthüllen, was es damit auf sich hatte. Doch es war ein Festival in dem Kloster schon lange geplant, und konnte lt. Abt nicht ver4schoben werden. Obwohl es inzwischen ja schon zwei Tote gab. Doch was hatte das alles mit dem Selbstmord eines Jungen passiert vor etlichen Jahren zu tun? Der geneigte Leser wird es herausfinden. Das Buch hat mir gut gefallen, ist spannend geschrieben, hat mich gefesselt und auch gut unterhalten. Von mir eine Leseempfehlung sowie fünf Sterne.

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Rezensionen von Bibibabby:

Ein faszinierends Buch, das gleichzeitig nicht ganz einleuchtend ist

Fliegt, Wilde Schwäne von Jung Chang

Ich bin gegenüber diesem Buch zwiegespalten. Einerseits bietet es einen faszinierenden Einblick in das Leben des Autors. Andererseits gibt es jedoch nur sehr wenig Inhalt über die gewaltigen Veränderungen, die China in den letzten 50 Jahren durchlaufen hat.
Als im Ausland aufgewachsener Chinesin dachte ich, dieses Buch würde mir helfen, die Welt besser zu verstehen, in der meine Eltern aufgewachsen sind.

Was ich vorfand, war eine Welt, die meilenweit von der Realität meiner Familie und wahrscheinlich auch vom Leben der meisten Chinesen entfernt ist.
Von Anfang an wird deutlich, dass die Autorin außergewöhnlich ist: als Kind eines hochrangigen Beamten in privilegierten Verhältnissen geboren, mit einer Mutter, die selbst eine Machtfigur ist. Sie verlässt China zu einer Zeit, in der es nur wenigen Menschen überhaupt gelingt, ins Ausland zu reisen. Ihre Suche nach der Wahrheit bringt sie in Konflikt mit der Regierung, was ihre späteren Besuche in China prägt.
Der Anfang des Buches ist ziemlich faszinierend, da ihr Privatleben die schreckliche kulturelle und politische Lage unter Mao sehr deutlich widerspiegelt. Ich fand den Mittelteil etwas langatmig, da die Autorin ihre Recherchen für ihr Buch über Mao beschreibt, und das letzte Drittel konzentriert sich hauptsächlich auf ihre Interaktionen mit der Staatssicherheit. Doch während dieser Zeit spiegeln sich die bahnbrechenden Veränderungen in der chinesischen Gesellschaft kaum im Buch wider.
Die "Geschichte" endet im Jahr 2024 in einem eher pessimistischen Ton, doch ich hatte den Eindruck, dass die Autorin mehr vom Geist Maos heimgesucht zu sein scheint als die heutige chinesische Gesellschaft.

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Rezensionen von milky:

Nicht meins

Die Straße,4 Audio-CD von Robert Seethaler

Der Roman "Die Straße" von Robert Seethaler handelt von den Bewohnern der Heidestraße. Die Dauer der Geschichte umfasst ein Jahr und der Roman beschreibt die Augenblicke der unterschiedlichen Anwohner in dieser Straße.
Ich kann nur von der Hörbuchversion sprechen, aber der Roman ist nicht mein Fall.

Als Hörer habe ich keinen Bezug zu den Figuren aufgebaut, vor allem, weil sie keine Namen hatten und die einzelnen Kapitel sehr kurz waren. Der Sprecher Matthias Brandt hat meiner Meinung nach das Beste aus dem Roman geholt, insbesondere durch Anpassung der Stimme und Beton bei den jeweiligen Bewohnern. Jedoch war es als Hörer trotzdem schwierig zu verstehen, wann die Sichtweise gewechselt wird, obwohl eine Pause zwischen zwei Perspektiven gelassen wurde.
Insgesamt war es schwierig zu verstehen, etwas wirr und ohne eine Verbindung zu den Personen, was ich sehr schade finde.

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Rezensionen von e_kieh:

Wenig Handlung - viel Affirmation

Wie gut, dass ich ICH bin von Britta Kiwit

Die Bilderbuchreihe Wie gut, dass ich ICH bin von Britta Kiwit und Illustratorin Anna Lisicki-Hehn ist ein liebevoll gestaltetes Vorlesebuch für Kinder ab etwa zwei Jahren. Im Mittelpunkt stehen kurze Affirmationen und Mutmachsätze, die Kindern vermitteln sollen: „Ich bin gut, so wie ich bin.“
Besonders gelungen ist die einfache, kindgerechte Sprache.

Die kurzen Reime und wiederkehrenden Botschaften eignen sich hervorragend zum Mitsprechen und geben Kindern ein Gefühl von Sicherheit und Selbstvertrauen. Statt eine klassische Geschichte zu erzählen, begleitet das Buch kleine Alltagssituationen – etwa Unsicherheiten, Stolz oder den Wunsch dazuzugehören und regt Eltern und Kinder zum gemeinsamen Gespräch an. Dadurch wirkt das Buch warmherzig und alltagsnah, ohne belehrend zu sein.
Auch optisch überzeugt das Pappbilderbuch. Die Illustrationen sind farbenfroh, detailreich und zeigen vielfältige Kinder in unterschiedlichen Lebenssituationen. Gerade diese Diversität macht das Buch modern und sympathisch. Die stabilen Seiten sind zudem ideal für kleine Kinderhände gestaltet.
Stärken des Buches sind eindeutig die positive Botschaft, die liebevolle Gestaltung und die Möglichkeit, Selbstwertgefühl schon früh spielerisch zu fördern. Wer jedoch eine durchgehende Handlung mit Spannung oder Abenteuer erwartet, wird hier weniger fündig. Der Fokus liegt klar auf emotionaler Stärkung und gemeinsamen Wohlfühlmomenten.
Insgesamt ist Wie gut, dass ich ICH bin ein sensibles, modernes Kinderbuch, das Kinder ermutigt, sich selbst anzunehmen und stolz auf ihre Einzigartigkeit zu sein. Besonders für Familien, Kitas oder pädagogische Einrichtungen ist es eine schöne Empfehlung für gemeinsame Vorleserituale. Für unsere Familie eignet sich das Buch eher nicht so gut, da es auf wenig Begeisterung der Kinder stößt.

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