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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von askyfullofpages:

Ein Wunder kommt selten allein

Pfingsten von Miroslav Hlauco

Dieses Buch war für mich eine absolute Überraschung. Ich dachte schon, dass es mir gefallen würde, aber dass es mich so begeistert zurücklässt, hätte ich niemals erwartet!
Der Autor hat eine sensationelle Gabe einen äußerst bildhaften, poetischen, ja wunderschönen Schreibstil mit magischem Denken, viel Magie, Wundern und Fantasie zu verbinden.

Die skurrilen Wendungen, der feine Humor und die wirklich großartige Geschichte, haben mich vollkommen überzeugt.
Zwischen all den Wundern und poetischen Zeilen steckt jedoch auch vieles, das mich noch lange nach dem Lesen beschäftigt hat.
Ich kann dieses Buch allen empfehlen, die besondere, einzigartige Schreibstile und Geschichten voller Wunder lieben.
Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und 5 Sterne!

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Rezensionen von Kapitel60:

Ein Sommerroman, der guttut!

Henne ahoi! Mein Sommer am See von Karen Christine Angermayer

Worum geht’s?
Lily zieht mit ihrer Familie Hunderte Kilometer weit weg, um auf einem Hausboot zu wohnen. Für sie ist das alles andere als leicht: ein neues Zuhause, eine neue Umgebung, keine Freunde – und als Draufgabe ist ihre Mutter nicht da, um sie aufzufangen.

Cover, Schreibstil, Illustrationen:
Das Cover passt perfekt zur Geschichte und vermittelt Sommer, Sonne und Abenteuer.

Die wenigen schwarz-weißen Illustrationen sind ebenfalls gut gelungen. Das Buch liest sich leicht und angenehm. Bis auf Bruder Leon hat man es hier mit überwiegend herzlichen Charakteren zu tun.

Fazit:
Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Es ist zwar nicht hochspannend, aber trotzdem so warmherzig und unterhaltsam, dass man gerne weiterliest. Die Figuren wachsen einem schnell ans Herz, und das Sommergefühl zieht sich durch die ganze Geschichte. Die Freundschaft mit der Henne Columbus ist das Highlight – ungewöhnlich, aber sehr charmant. Ein Sommerroman, der einfach guttut.

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Rezensionen von Lilli33:

Entgegen dem Titel ziemlich unterkühlt

39 Grad Mord von Jenny Lund Madsen

Entgegen dem Titel ziemlich unterkühlt

„39 Grad Mord“ ist der 2. Band der Reihe um die dänische Autorin Hannah Krause-Bendix. Viele persönliche Beziehungen, die in Band 1 geknüpft wurden, werden hier weitergesponnen. Zwar wird dazu das Wichtigste hier noch einmal gesagt, fühlen konnte ich das alles aber nicht - vielleicht weil ich Band 1 nicht gelesen habe.

Der Kriminalfall ist aber in sich abgeschlossen.

Hannah zieht sich nach Sizilien zurück, um in der Abgeschiedenheit ihre Schreibblockade zu überwinden. Statt an ihrem neuen Krimi zu arbeiten, wird sie jedoch in einen Mordfall verwickelt und gerät selbst unter Verdacht. Da die Polizei etwas engstirnig arbeitet, nimmt Hannah die Ermittlungen selbst in die Hand …

Ich ließ mich von dem Temperament versprechenden Cover und der Leseprobe einfangen. Doch leider konnte der Kriminalroman seine Versprechen nicht halten. Nach einigen durchaus fesselnden Seiten, die auf die Handlung vorbereiten, dauert es recht lange, bis diese dann endlich Fahrt aufnimmt. Hannahs Bemühungen, den Täter zu finden, wirken oft naiv und unausgegoren. Trotzdem kommt sie mit vielem ganz einfach durch.

Mein größtes Problem mit diesem Buch war aber die Protagonistin selbst. Hannah war mir zutiefst unsympathisch, eine egozentrische, arrogante Person, die zudem von morgens bis abends und wenn es sein muss, auch in der Nacht ein Glas Wein nach dem anderen kippt. Das war echt des Guten zu viel und absolut unnötig.

Die Reihe:
1. 30 Tage Dunkelheit
2. 39 Grad Mord

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Rezensionen von Ameland:

Gut zur Einstimmung

DUMONT Bildatlas Bodensee von Cornelia Tomaschko

Wer bei dem Bildatlas Bodensee von DUMONT einen herkömmlichen Reiseführer erwartet, der wird enttäuscht sein. Denn im Gegensatz dazu erwarten den Leser neben vielen Fotos aus den Regionen rund um den Bodensee auch Geschichten zu Land und Leuten. Ich erfahre z. B. etwas zu der Gartenarbeit auf der Insel Mainau, der Herstellung des Schweizer Käses Appenzeller oder der Berufsfischerei.

Mir gefällt der Einstieg ins Heft mit den TOP 10 des Verlags, aufgeteilt in grandiose Natur, kleiner Genuss, fantastische Orte und große Kunst. Wie bei einem Baukasten kann sich hier jeder ein Programm zusammenstellen oder Highlights rauspicken.

Selbstverständlich sind auch die wichtigen Orte, Sehenswürdigkeiten und alle benötigten Informationen rund um den See in dem Bildatlas enthalten. Zudem gibt es Karten und auf den sogenannten Favoriten-Seiten noch zusätzliche Informationen zu den besten Seefesten, den schönsten Seeblicken und den feinsten Seeweinen.

Der Bildatlas ist eine gute Einstimmung auf die Reise an den Bodensee. Man bekommt genügend Informationen und eine gute Übersicht. Weitergehende Informationen können ggf. vor Ort bei den Tourismusbüros, deren Anschriften im Heft genannt werden, besorgt werden.

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Rezensionen von Buchseelensammlerin:

Abgebrochen

Weavingshaw von Heba Al-Wasity

Das Cover von Weavingshaw ist schön gestaltet, wobei mir Personen auf Buchcovern eigentlich nicht so gefallen.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und  detailreich. Mich stört allerdings, dass ständig die Welt, die für mich ähnlich wie Europa nur mit anderen Namen dargestellt ist, erklärt wird und zu viele verschiedene Orte erwähnt werden, weshalb man beim lesen schnell den Überblick verliert.

Die Protagonisten Leena und der undurchsichtige Saint waren in der Leseprobe noch sehr interessant, allerdings fand ich im weiteren Verlauf des Buches keinen Zugang mehr zu den beiden. Bei Leena fand ich dann eigentlich nur noch ihre Fähigkeit Geister zu sehen spannend, ansonsten wirkte sie eher blass. Für mich sind die Charakteren leider langweilig und nicht gut ausgearbeitet.

Ich habe das Buch abgebrochen. Für mich war Weavingshaw leider nichts, was natürlich Geschmackssache ist. Mir persönlich fehlten das Worldbuilding und interesannte Protagonisten mit Tiefe.

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Rezensionen von Buchseelensammlerin:

Neuinterpretation mit großen Schwächen

West of Wicked. Folge deinem Verlangen von Nikki St. Crowe

West of Wicked ist, soviel ich weiß, der erste Band einer Trilogie.
Das Cover zum Auftakt der Oz-Retelling-Reihe ist Geschmackssache. Mir persönlich gefallen Menschen nicht auf Cover, egal ob gezeichnet oder Fotos. Ansonsten ist das Cover aber recht schön und passend zur Story gestaltet

West of Wicked liest sich zu Anfang leicht und flüssig.

Im weiteren Verlauf ändern sich die Erzählweisen, was das Lesen deutlich erschwert und die Leichtigkeit nimmt. Dazu fand ich die Geschichte jetzt auch nicht so düster wie erhofft.

Dorothy war für mich zudem sehr naiv und ich fand beim lesen leider keinen Zugang zu ihr. Auch die Lovestory war für mich nicht überzeugend, sondern eher nervig. Liegt für mich an den nicht gut ausgearbeiteten Charakteren.

Ich hatte überlegt das Buch abzubrechen, hab mich aber dagegen entschieden und wurde mit dem Plottwist gegen Ende des Buches ein bisschen entschädigt. Band 2 werde ich jedoch nicht lesen.

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Rezensionen von Tara:

Zwischen Show und Leben

Sunset Flip von Joey Goebel

Mit seinem Buch „Sunset Flip“ gibt der in Kentucky lebende US-amerikanische Autor und Musiker Joey Goebel einen interessanten Einblick in die Welt des Wrestlings. Es ist aber keineswegs nur etwas für Fans dieses Sports, da es einiges mehr zu bieten hat.

Der Wrestler Auggie Schnuck – genannt „The Aug“ konnte bereits einige sportliche Erfolge feiern.

Sein nächstes Ziel ist eine Rolle beim Film. Karrieretechnisch könnte es kaum besser laufen. Auch privat läuft es für Auggie gut. Er will mit seiner Freundin Nadine zusammenziehen und eine Familie gründen. Dennoch ist er von Selbstzweifeln geplagt.

Der Schreibstil von Joey Goebel ist dicht und intensiv. Die Handlung wird nicht chronologisch erzählt und bewegt sich zwischen August 1977 und Mai 2024. Da die Kapitel mit der Nennung des Ortes und des Datums beginnen, ist die Einordnung jedoch problemlos.
Die Charaktere wirken authentisch und sind vielschichtig angelegt. Auggie und Nadine leben zwischen Show und der Realität.
Dabei war für mich bisher unklar, wie viel Show Wrestling bedeutet. Bisher wusste ich nur wenig über diesen Sport und habe interessante Einblicke erhalten.

Trotz - oder vielleicht sollte ich sagen wegen - seines Erfolges steht Auggie unter enormen Druck. Er ist sehr impulsiv, steht permanent zwischen der Show und dem Leben, womit er auch zwischen der Identität als Sportler und Freund lebt. Sein Konflikt wird spürbar und ist sicherlich einer, der sich ebenso auf andere Sportarten übertragen lässt.

Obwohl Wrestling keine der Sportarten ist, die mich übermäßig interessiert, fand ich das Buch aufgrund der Darstellung der Charaktere interessant. Man muss also kein Fan dieses Sports sein, um Gefallen daran zu finden.

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Rezensionen von Julia:

Atmosphärischer Auftakt mit viel Potenzial

Die weiße Nacht von Anne Stern

Die weiße Nacht bietet einen gelungenen Einstieg in eine Reihe, von der ich mir definitiv noch weitere Bände wünsche. Die Geschichte spielt zur Weihnachtszeit im Jahr 1946, als mitten im Schnee eine Leiche entdeckt wird. Lou findet den Toten und macht sofort einige Fotos, da ihr an der Platzierung der Leiche etwas merkwürdig erscheint.

Kurz darauf beginnt Kommissar König mit den Ermittlungen – oder versucht es zumindest.

Tatsächlich rückte die eigentliche Ermittlungsarbeit für meinen Geschmack stellenweise etwas zu sehr in den Hintergrund. Dennoch wurde die Geschichte dadurch keineswegs langweilig oder zäh. Ganz im Gegenteil: Ich wollte das Buch kaum aus der Hand legen, weil es unglaublich spannend war, die verschiedenen Charaktere dabei zu begleiten, wie sie ein Jahr nach dem Krieg noch immer ums Überleben kämpfen und versuchen, mit den Erlebnissen der Vergangenheit zurechtzukommen.

Einige Handlungsstränge haben sich mir erst nach und nach erschlossen, andere wurden in diesem Band vermutlich bewusst noch nicht vollständig aufgelöst. Gerade das macht jedoch neugierig auf mögliche Fortsetzungen.

Besonders gelungen fand ich die Charaktere. Jede Figur trägt ihre ganz eigenen Wunden aus der Kriegszeit mit sich, und obwohl man im Laufe der Geschichte immer wieder kleine Einblicke erhält, hatte ich das Gefühl, dass wir bisher nur an der Oberfläche gekratzt haben. Genau darin steckt großes Potenzial für weitere Bände. Auch die Zusammenhänge rund um die Morde werden nur Stück für Stück enthüllt, sodass sich das Gesamtbild erst langsam zusammensetzt. Gleichzeitig wird deutlich, wie schwierig Ermittlungen unter den Bedingungen der Nachkriegszeit überhaupt sind – ein kaum ausgestattetes Polizeirevier macht die Arbeit schließlich nicht einfacher.

Wer Geschichten rund um die Nachkriegszeit spannend findet und weniger Wert auf klassische, hochkomplexe Ermittlungsarbeit legt, wird an diesem Buch sicherlich Gefallen finden. Der Schreibstil ist angenehm flüssig, und die winterliche Kulisse erzeugt eine kühle, bedrückende Atmosphäre, die perfekt zur Geschichte passt. Insgesamt ein atmosphärischer Reihenauftakt, der neugierig auf mehr macht.

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Rezensionen von Julia:

Gelungener Abschluss

The Darlington - Logan & Rose von Laura Kneidl

Logan & Rose bildet den dritten und letzten Band der Darlington-Reihe. Wer die ersten beiden Teile bereits gelesen hat, wird vermutlich ohnehin nicht mehr überzeugt werden müssen, auch dieses Buch zu lesen. Für alle anderen empfiehlt es sich jedoch definitiv, mit dem ersten Band der Reihe zu starten.

Zwar stehen hier vor allem Rose und Logan im Mittelpunkt, dennoch spielen auch viele bekannte Charaktere aus den vorherigen Büchern wieder eine wichtige Rolle. Zusätzlich werden die Gerichtsverhandlungen rund um Logans Vater Richard weitergeführt, weshalb Vorwissen aus den ersten beiden Bänden das Leseerlebnis deutlich bereichert.

Der Schreibstil ist gleichzeitig sanft und fesselnd, sodass man sich schnell wieder in der Geschichte verliert. Besonders die Entwicklung der Beziehung zwischen Logan und Rose verfolgt man mit großer Freude. Neben dem Knistern zwischen den beiden kämpft Rose jedoch auch mit ihren ganz eigenen Problemen und Träumen. Ohne zu viel vorwegzunehmen lässt sich sagen, dass sie ein unglaublich starker und vielschichtiger Charakter ist.

Die Geschichte von Logan und Rose bildet für mich einen rundum passenden Abschluss der Reihe. Auch wenn ich traurig bin, mich nun von den liebgewonnenen Charakteren verabschieden zu müssen, hätte ich mir kaum ein stimmigeres Ende wünschen können. Dieser finale Band schafft es noch einmal, alle Gefühle einzufangen, die die Reihe so besonders gemacht haben.

Wer die ersten beiden Teile bereits mochte, wird auch diesen Band lieben. Und allen, die die Reihe noch nicht kennen, kann ich nur empfehlen, sie unbedingt zu lesen – aber wirklich am besten direkt mit Band 1 zu starten.

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Rezensionen von marcialoup:

Ein Potpourri aus Natur, Entschleunigung und Familiengefühlen

Brombeerblaue Tage von Simone Veenstra

Brombeerblau = Lilaschwarz, eine so schöne Farbe mit starken Nuancen und ja, das Cover hat es mir total angetan! Und während des Lesens dann auch die Geschichte!

Elisa ist eine angenehme Protagonistin, die, aus ihrem stressigen Berliner Alltag als Landschaftsarchitektin herausgerissen, wegen unerwarteter familiärer Ereignisse in der Abgeschiedenheit auf der Insel Rügen landet.

Ihr Vater, zu dem Elisa seit sehr langer Zeit keinen Kontakt hatte, benötigt ihre Hilfe. Doch als Elisa mitten im Nichts ankommt, ist ihr Vater schon zu Untersuchungen im Krankenhaus. Erschreckend stellt Elisa fest, dass es in dem heruntergekommenen Haus ihres Vaters kein fließendes Wasser gibt und fast noch schlimmer, kein Internet. Wie soll sie da ihren neuen eiligen Auftrag im Home-Office erledigen?

Neue Herausforderungen prasseln auf die großstadtgeplagte Elisa ein, bis die Probleme zu einer Panikattacke führen. Denn auch die Beziehung zu ihrem Vater ist plötzlich, da man direkt mit der Situation konfrontiert wird, sehr belastend, weil so viel Unausgesprochenes zwischen ihnen steht und man sich letztendlich gar nicht kennt.
Wie durch eine verwilderte, wuchernde Brombeerhecke muß Elisa sich eine Schneise schlagen. Nur Häppchenweise findet sie heraus, warum ihr Vater wirklich im Krankenhaus liegt. Und langsam lüften sich auch andere Geheimnisse. So schnell kommt Elisa wohl nicht mehr weg von der Insel...

Inmitten bezaubernder Natur, wenn "im Mondgarten die geöffneten Kelche der nachtblühenden Blumen Sternschnuppen sammeln", beginnt die Entschleunigung und eine neue Sichtweise... bis ... es ihrem Vater noch schlechter geht.

Ein ruhig fließender Roman mit Wohlfühlatmosphäre und einem Potpourri bunter Blumen neben den Brombeeren.
Eine Vater-Tochter-Geschichte und ungeplante Lebensverläufe, die Veränderungen und aufeinander Zugehen bewirken.

Ein schönes Zitat nehme ich auch daraus mit:
"Wenn die Selbstbestimmung nachlässt, kämpfst du um jede Kleinigkeit, die du selbst bestimmen kannst."

Die BROMBEERBLAUEN TAGE sind eine richtig schöne Lesezeit!

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