Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Barbara G.:
Kleine Lesehelden: Urmel fliegt ins All von Max Kruse; Judith Ruyters
Wir sind ja große Fans der kleinen Lesehelden und haben uns riesig gefreut, dass Urmel noch einen weiteren Band erhält. Kennt ihr das Urmel? Ich verbinde damit jetzt nicht unbedingt die Augsburger Puppenkiste damit, aber wunderschöne Hörspielmomente mit Stimmen, die ich noch immer im Kopf habe. Nun hat mir mein Sohn den Band vorgelesen, denn das Buch ist zum selbst lesen gedacht.
Es hat kurze, farbenfrohe Kapitel mit vielen Bildern und auch Rätseln am Ende. Diese haben wir auch gelöst wie im Video. Man merkt beim Buch, dass das Urmel, wie schon im Band wo das Urmel schlüpft, moderner wurde. Die Bilder wurden frischer, die einzelnen Figuren mit ihren Sprachfehlern und Besonderheiten blieben. Bei uns hat jeder so seinen Lieblingscharakter; die Geschichte selbst tut auch das ihre dazu, gerne weiterzulesen und eine abenteuerliche Reise ins All zu erleben.
Rezensionen von Miro:
Eine sehr spezielle Person
Die Wahrheit über Ruby Cooper von Liz Nugent
Familie Cooper gibt nach außen das perfekte Bild ab. Der Vater ist Priester und führt seine eigene christliche Kirche, die Mutter kümmert sich um die Töchter und den Haushalt und die Töchter sind natürlich brav und anständig. Doch die Ältere sieht besser aus, lernt leichter und hat einen Freund, um den sie alle beneiden.
Ruby nutzt die Gunst der Stunde und macht sich an den Freund ihrer Schwester ran, als niemand zuhause ist. Dann entgleitet sie Szene und als die Eltern am Abend nach Hause kommen finden sie eine zerstörte und vergewaltigte Tochter.
Doch was ist da wirklich passiert und warum? Wem kann man glauben?
Ruby ist keine einfache Protagonistin. Sie ist nicht liebenswert und sie nimmt sich ganz schön viel heraus. Mehr als einmal musste ich bei der Lektüre innehalten, weil mir Ruby zu viel wurde. Ihre Geschichte kommt nur ganz langsam ans Licht. Sie wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und wenn die Wahrheit oft genug gedreht und gewendet wird, steht sie doch irgendwann in ihrer ganzen Pracht vor uns.
Liz Nugent zeigt hier ihr ganzes Können. Es ist nicht einfach, so eine polarisierende Protagonistin zum Leben zu erwecken und sie so unterschiedliche Emotionen hervorrufen zu lassen. Manche werden sie hassen, andere haben Verständnis für sie oder sogar Mitleid. Für mich war sie schwer zu ertragen. Sie ist einfach zu fordernd in ihrer Rolle als Opfer. Sie ist eine großartige Schauspielerin und man kann ihr nie zur Gänze trauen.
Aber das Buch ist spannend vom Anfang bis zum bitteren Ende. Schön langsam werde ich zum Fan der Autorin, denn sie begeistert mich ein ums andere Mal!
Ich empfehle das Buch allen, die gerne einen Spannungsroman oder das Psychogramm einer scheinbar perfekten Familie lesen und wünsche allen viel Freude, die Wahrheit über Ruby Cooper zu entdecken!
Rezensionen von Mabla59 :
Spannung, verbunden mit einer Zeitreise in die 80er Jahre
Düster von Ivar Leon Menger
"Düster" ist der zweite Fall für Kommissar a.D. Hans Stahl.
Stahl ist inzwischen zu seiner Lebensgefährtin, der Pensionswirtin Gerlinde Elmenreich, nach Katzenbrunn gezogen. Dorthin, wo er im vorigen Jahr den "Greifer" gefasst hat.
Stahl fährt mit Gerlinde unter Vorspiegelung falscher Tatsachen nach Liekenoog in den vermeintlichen, von Gerlinde ersehnten Urlaub.
Tatsächlich will er der Hoteltiere Heikedine Jensen helfen, das Verschwinden einer Angestellten aufzuklären. Und steckt plötzlich zusammen mit dem Inselpolizisten Jochen Böhm in einem Mordfall.
Die Geschichte wird in kurzen knappen Kapiteln, die einem durch das Buch "fliegen" lassen, aus Sicht der einzelnen Personen erzählt.
Die Handlung ist hauptsächlich in den späteren achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts angesiedelt.
Ivar Leon Menger, selbst Jahrgang 1973, versteht es wunderbar mit Erwähnung von Hits, Fernsehserien und Begebenheiten dieser verrückten Zeit, ein Gefühl von Nostalgie, verbunden mit großer Spannung, zu erzeugen.
Mich hat das Buch wieder nicht nur gut unterhalten, sondern begeistert.
Rezensionen von Mabla59 :
Miriam Georgs Geschichten machen süchtig
Sturmland von Miriam Georg
Meine Bewertung bezieht sich auf das Hörbuch "Sturmland" von Miriam Georg, erschienen im Argon Verlag hervorragend gelesen von Tanja Fornaro
"Sturmland" ist der neue Zweiteiler von Miriam Georg und erzählt in der Hauptsache die Geschichte von Cora Kröger und Onnen Hart.
Die Reederstochter Cora ist aus Hamburg unter falschen Namen auf die Insel Norderney geflohen. Sie hat eine Anstellung als Gouvernante für Emeline, die an Tuberkulose erkrankte Tochter von Alexander Klaßen, gefunden.
Ein Unglück lässt sie die Bekanntschaft von Onnen machen. Auch ihn hat ein Geheimnis von seiner Heimatinsel Borkum nach Norderney verschlagen. Allmählich kommen die beiden sich nach anfänglichen Schwierigkeiten näher.
Die Romane von Miriam Georg sind extrem vielschichtig. So gibt es auch in "Sturmland" sehr viele Personen mit eigenen Geschichten und Geheimnissen, die sich letztendlich mit einander verweben. Viele offene Fragen machen neugierig auf den zweiten Teil.
Ihr Schreibstil ist unverwechselbar, ebenso die Stimme von Tanja Fornaro, die jedem einzelnen Charakter Leben verleiht.
Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung der Geschichte.
Jeder interessierte Leser sollte sich das Nachwort der Autorin anhören. Sie erzählt, wie sich Historie und Fiktion vermischen.
Rezensionen von Streiflicht:
Zum Ende hin schwammig
So kalt die Nacht von Marika Neitz
Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil ich von Autorin Marika Neitz bereits Anfang des Jahres „Das Forsthaus“ als Hörbuch gehört hatte. Besonders spannend fand ich hier im vorliegenden Buch das Ermittlerduo, das menschlich so sehr verschieden ist. Das hat für mich die ganz besondere Würze dieses Romans ausgemacht und ich möchte auch die Fortsetzung gerne lesen.
Die Geschichte wird gut nachvollziehbar und temporeich erzählt, auch der Sprecherin konnte ich gut zuhören. Man kommt schön in die Erzählung hinein, nicht zu gemächlich, aber so, dass man alles gut mitverfolgen kann. Anna war mir schnell sehr sympathisch und ich habe mit ihr mitgefühlt und -gelitten. Einfach hat sie es nicht mit der ausgeflippten Mutter, dem Teenagersohn, dem schwierigen Fall und dann auch noch dem neuen Kollegen, der so anders ist. Frieder war mir ebenfalls sofort sympathisch, auch wenn ich die Reibereien zwischen den beiden gut nachvollziehen konnte. Er ist ein cooler Romancharakter - ob man das in Realität auch so charmant fände, weiß ich allerdings nicht. Aber vielleicht schon, weil er eben so offen und ehrlich und besonders ist.
Der Fall hat mir gut gefallen mit den vielen Rückblenden in die Vergangenheit, die quasi erklären, was damals passiert ist, und damit auch, was und warum es jetzt passiert. Leider war das Ende dann ziemlich schwammig, einige logische Fehler - das mag ich nicht. Da würde ich mir mehr Realität wünschen, weil es einfach so nicht ist. Kein Polizist würde sowas machen ... mehr kann ich nicht verraten, aber ich finde es schade dass da nicht besser recherchiert wurde. Dennoch bin ich gespannt auf den zweiten Teil.
Rezensionen von Streiflicht:
Witzig und spannend
Mission Microraptor - Immer Ärger mit Arty von Philip Kavvadias
Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil ich selbst Dinosaurier sehr interessant finde und mein Neffe noch mehr. Er ist noch ein bisschen jung für das Buch, aber mich hat es schon mal sehr gut unterhalten. Die Geschichte der beiden Jungen und ihre abenteuerliche Flucht durch Schnee, Berg und Wald fand ich total spannend.
Gleichzeitig ist das Buch so witzig geschrieben, dass man auch immer wieder schmunzeln muss. Arty ist natürlich eine Show für sich und ich hätte den kleinen Flugsaurier gerne mal in der Realität gesehen. Allerdings stelle ich es mir ganz schön schmerzhaft vor, wenn sie sich in der Schulter verkrallt. Musste da spontan an meinen Kater denken, der das auch gerne mal macht …
Etwas gestört hat mich das abrupte Ende und die Tatsache, dass die Geschichte damit eigentlich nicht fertig erzählt ist. Wenn man wissen möchte, wie es ausgeht, muss man quasi zwingend noch das zweite Buch lesen. Sowas mag ich nicht sonderlich, vor allem kaufe ich mir gerne ein zweites Buch, wenn mir das erste gefallen hat – aber ich mag nicht genötigt werden, die Fortsetzung zu kaufen.
Abgesehen davon hat mir das Buch wirklich gut gefallen. Interessante Charaktere mit Tiefe und Entwicklung im Laufe des Buchs und eine spannende Story. Die Zeichnungen finde ich ebenfalls sehr passend – vor allem auch im Bezug auf die sehr junge Zielgruppe.
Rezensionen von Streiflicht:
Bezaubernder Wald
Sprichst du Wald? von Hannah Assil
Da ich selbst nahe des Waldes aufgewachsen bin und schon seit meiner Kindheit vom Wald fasziniert bin, musste ich dieses Buch natürlich unbedingt lesen! Ich war total gespannt und war schnell in den Bann des Buches gezogen. Man kann es natürlich linear von vorne nach hinten lesen, genauso gut aber auch einzelne Abschnitte oder Kapitel genießen.
Ich mag solche Sachbücher, die das ermöglichen. So blättere ich dann auch immer mal wieder rein.
Sehr passend fand ich die Aufteilung der Texte und Infos nach Jahreszeiten, genauso wie das einführende Überkapitel Wald und den Abschluss Wandel. Für mich war da alles dabei. Man spürt in jedem Text der jungen Autorin Hannah Assil die große Liebe zum Wald und die Achtung vor dieser besonderen Lebenswelt. Das fand ich sehr schön und berührend. Vieles konnte ich so gut nachvollziehen und mitfühlen.
Die vielen tollen Bilder, zum Teil auch in großem Format, bereichern das Buch noch mehr. Ein Eichelhäher beim Baden, ein Eichhörnchen mit Nuss oder ein Reh beim Trinken - tolle Momente in der Natur eingefangen in bezaubernd schönen Fotos.
Wer Wald und Bäume mag, wird von diesem Buch begeistert sein. Man lernt nicht nur Neues über das Ökosystem Wald und die verschiendenen Tier- und Pflanzenarten, die dort zu Hause sind, sondern auch, wie wichtig die Natur für uns Menschen ist und bleibt!
Rezensionen von PMelittaM:
Trotz bisher fehlendem Ende lese ich die Reihe nach wie vor sehr gerne
Das Lied von Eis und Feuer 09 von George R.R. Martin
Tyrion Lennister ist nach dem Mord an seinem Vater auf der Flucht, und schließt sich einer Gruppe an, die auf dem Weg zu Daenerys Targaryen ist. Diese hat Meeren erst kürzlich erobert und will vorerst dort bleiben, hat jedoch große Probleme mit der Bevölkerung, vor allem die Söhne der Harpyie machen ihr das Leben schwer, aber auch ihre Drachen lassen sich immer schwerer lenken.
Jon Schnee ist der neue Kommandant an der Mauer, aber auch er hat es nicht leicht. Nicht alle Brüder erkennen ihn an, zudem muss er nicht nur mit Stannis Baratheon und dessen Roter Priesterin Melisandre klarkommen, sondern auch mit Mengen an Wildlingen, die sich jenseits der Mauer nicht mehr sicher fühlen, da dort die Weißen Wanderer unterwegs sind. Bran Stark dagegen ist weiterhin mit seiner kleinen Truppe jenseits der Mauer auf der Suche nach der dreiäugigen Krähe unterwegs. Der Mann, den man Stinker nennt, muss wahrenddessen immer noch unter den Misshandlungen und Demütigungen durch Ramsay Bolton leiden. Auch Davos Seewert ist unterwegs, im Namen Stannis Baratheons soll er um Verbündete werben.
Diese Sechs erhalten jeweils mehrere Kapitel unter ihrem Namen, ein weiteres Namenkapitel gibt es für Melisandre, die man hier einmal aus einer anderen Perspektive kennenlernt, was durchaus überraschen kann. Weitere Kapitel sind mit Beschreibungen betitelt wie zum Beispiel „Der Diener des Kaufmanns“, „Der verlorene Lord“ oder „Die widerspenstige Braut“, hier stehen jeweils andere Personen im Mittelpunkt, die eine größere Rolle in der Gesamtgeschichte spielen, wie etwa Asha Graufreud.
Der neunte und bisher vorletzte Band der deutschen Ausgabe der Reihe hat nicht mehr sehr viel mit der Verfilmung gemein. Es macht zwar weiterhin Freude, die spannende und komplexe Geschichte zu lesen, mittlerweile frage ich mich aber doch, wie sie enden würde, denn das Ende der Serie würde hier nicht passen, zumal man außerdem auf wichtige Personen trifft, wie etwa den titelgebenden Sohn des Greifen, die in der Serie fehlen.
Neben verschiedenen Karten gibt es wieder einen ausführlichen Anhang in dem man mehr über die Hintergründe erfährt.
Mittlerweile haben sich Serie und Buchreihe doch sehr unterschiedlich entwickelt. Ob man weiterhin hoffen kann, dass die Reihe noch ein abschließendes Ende findet? Trotz dieser Unwissenheit habe ich den Roman gespannt gelesen, es macht mir einfach Freude, in die Geschichte einzutauchen und die verschiedenen Charaktere auf ihrem Weg zu begleiten. Der Autor hat ein großes Erzähltalent.
Rezensionen von Christina:
Auf der Reise zu sich selbst
Über der Brandung von Franziska Jebens
Die Autorin Franziska Jebens entführt uns in ihrem neuen Buch auf eine griechische Insel. Neben Nea spielt auch Hera eine wichtige Rolle. Beide Frauen ergänzen sich wunderbar. Nea die gerade ihr Leben neu ordnen möchte trifft auf Hera die in sich ruht und schon ihren Weg gefunden hat. Eine Geschichte mit Tiefgang, der Frage wer bin icj und wohin möchte ich.
Einfach alles los lassen um zu sich zu finden , das lernt Nea auf dieser kleinen Insel zusammen mit Hera und den anderen Frauen. Der Schreibstil ist bildhaft, einfühlsam und erzählt uns nach und nach mehr von den Hauptprotagonisten. Man lernt sie und ihr Denken und Fühlen immer besser kennen. Man wird nachdenklich beim lesen und fragt sich ob man selbst auf dem richtigen Weg ist. Ein Buch was in mir nachhalt . Wenn man das Buch ließt und dann das ausdrucksstarke Cover betrachtet , weiß man das es wunderbar zur Geschichte passt. Ein gefühlvoller nachdenklich machender Roman , den ich gern empfehlen kann. Wieder ein tolles Buch der Autorin.
Rezensionen von Christina Schmädicke:
Auf dem Weg zu sich selbst
Über der Brandung von Franziska Jebens
Die Autorin Franziska Jebens entführt uns in ihrem neuen Buch auf eine griechische Insel. Neben Nea spielt auch Hera eine wichtige Rolle. Beide Frauen ergänzen sich wunderbar. Nea die gerade ihr Leben neu ordnen möchte trifft auf Hera die in sich ruht und schon ihren Weg gefunden hat. Eine Geschichte mit Tiefgang, der Frage wer bin icj und wohin möchte ich.
Einfach alles los lassen um zu sich zu finden , das lernt Nea auf dieser kleinen Insel zusammen mit Hera und den anderen Frauen. Der Schreibstil ist bildhaft, einfühlsam und erzählt uns nach und nach mehr von den Hauptprotagonisten. Man lernt sie und ihr Denken und Fühlen immer besser kennen. Man wird nachdenklich beim lesen und fragt sich ob man selbst auf dem richtigen Weg ist. Ein Buch was in mir nachhalt . Wenn man das Buch ließt und dann das ausdrucksstarke Cover betrachtet , weiß man das es wunderbar zur Geschichte passt. Ein gefühlvoller nachdenklich machender Roman , den ich gern empfehlen kann. Wieder ein tolles Buch der Autorin.










