Kunden em pfehlungen
Rezensionen von evaki:
Man könnte dort leben, wenn man dort leben könnte ...
John of John von Douglas Stuart
Der Roman JOHN of John von Douglas Stuart, grandios übersetzt von Sophie Zeitz, treffend gelesen, auch auf Gälisch, von Charly Hübner, führt uns mit der ganzen Wucht der rauen windgepeitschten Irischen See auf Harris, eine der Hebrideninseln. Wir lernen viel über Schafzucht, Tweed, Weberei, presbyterianische Glaubensstrenge, menschliche Kälte, nachbarliche Neugierde und großmütterliche Liebe.
Der talentierte Cal durfte auf eine Kunstakademie nach Edinburgh, um dort seiner Begabung freien Lauf zu lassen und der Enge der Inselgemeinschaft zu entfliehen.
Vater John, Weber, Schafzüchter und streng religiöser Psalm Sänger lebt einsam und verhärmt allein mit seiner Schwiegermutter Ella in einem Häuschen am Rande der Insel. Seine Sorge um den in der fernen Stadt lebenden Sohn wächst und lässt ihn nicht in Ruhe. Mit dem Vorwand, dass die Großmutter krank ist und er Hilfe braucht, lockt er den Sohn wieder zurück in die väterliche Knechtschaft.
Zwei Welten prallen aufeinander, als der junge weltoffene, experimentierfreudige Sohn Cal auf die Insel zurückkommt. Vieles bleibt ungesagt und als offenes Geheimnis stehen. Ein großer Roman mit starken Charakteren, die einen noch lange Nachdenken lassen. Große Leseempfehlung!
Rezensionen von Liddy:
Großer Spaß für Fahrzeugfans
Wieso? Weshalb? Warum? Sonderband - Mein ABC der Fahrzeuge von Patricia Mennen
Das Alphabet mit Fahrzeugen zu lernen, macht mit diesem Buch wirklich viel Spaß. Das Cover ist liebevoll gestaltet und schon dort gibt es einige Fahrzeuge zu entdecken.
Zu jedem Buchstaben gibt es ein oder mehrere Fahrzeuge aus verschiedensten Kategorien. Wir haben immer zuerst die Fragen gelesen und versucht, sie zunächst selbst zu beantworten.
Besonders die Klappen kommen super an, weil sich dahinter immer noch etwas Spannendes versteckt. Diese lassen sich auch ganz einfach öffnen.
Gut gefällt mir auch, dass die Texte nicht zu lang sind und die Fahrzeuge und ihren Einsatz kindgerecht erklären. Das Buch eignet sich auch gut zum Vorlesen und dank der vielen Bilder gibt es einiges zu entdecken. Die Illustrationen sind wirklich schön gemacht. Das Poster fanden wir auch toll, das musste direkt aufgehängt werden.
Insgesamt wirklich ein schönes Buch für Kinder, die sich für Fahrzeuge interessieren. Bei uns wird es momentan täglich angeschaut.
Rezensionen von Barbara:
Komm mit in die grüne Smaragdstadt
West of Wicked. Folge deinem Verlangen von Nikki St. Crowe
West of Wicked war für mich der Einstieg in die Fantasy-Welt. Ich dachte mir, dass dies ein guter Anfang wäre zumal ich sowohl Wicked als auch der Zauberer von Oz kenne. Und es war tatsächlich so, es war für mich nicht übertrieben unrealistisch, aber doch mit Elementen die die Fantasie anregen. Auch fand ich es toll, dass die Geschichte zuerst in der realen Welt spielte und langsam immer mehr Fantasy-Elemente hinzukamen.
In West of Wicked geht es um Dorothy die ein eher armes Leben auf dem Land führt ohne viel Spektakel. Als ein Sturm übers Land fegt befindet sie sich plötzlich in einer magischen Welt in welcher sie sofort anerkannt wird, da sie eine der großen Hexen tötete, die die Menschheit dort schon lange tyrannisiert hat. Auf ihrer Suche nach einem Heimweg lernt sie die „Vogelscheuche“ kennen und verliebt sich in ihn, ahnt aber nicht wer wirklich hinter ihm steckt.
Das Buchcover sprach mich direkt an, besonders der schöne Farbschnitt, auf welchen man auch schon die geflügelten Affen und das Smaragdschloss erkennt. Auch das Inlay hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil war flüssig, mit vielen direkten Reden kam ich flüssig durch das Buch. Dorothy war mir sehr sympathisch, die anderen Charaktere nachvollziehbar dargestellt. Besonders gut hat mir gefallen, dass sie zu jeder Zeit an ihren Hund Toto dachte und sich trotz der verwirrenden Umstände immer um ihn sorgte und ihn nie zurück lies.
Alles in allem kann ich das Buch für jeden empfehlen, dem Wicked oder der Zauberer von Oz schon ein Begriff ist - auch für Fantasy-Anfänger wie mich ;)
Rezensionen von mannuber:
Alles bloß Fassade
Yesteryear von Caro Claire Burke
Die Prämisse von Yesteryear ist so simpel und doch so stark: Eine Tradwife-Influencerin wacht plötzlich im Jahr 1855 auf. Kein Wunder, dass der Roman schon vor seiner Veröffentlichung einen Hype ausgelöst hat, die Filmrechte sind bereits verkauft. Es verspricht, ein Buch über diese seltsame Zeit zu werden, in der wir leben.
Wer sind diese Frauen, die einem in den sozialen Medien verkaufen wollen, sie hätten es in früheren Zeiten und mit antiquierten Geschlechterrollen besser? Das Buch ist an einer Antwort daran leider nicht interessiert. Zwar gelingt es der Autorin, auf über 400 Seiten eine enorme Spannung zu erzeugen, die einen zum Weiterlesen zwingt. Doch über die strukturellen Bedingungen oder dem religiösen Weltbild, die die Hauptfigur Natalie zum Handeln motivieren, erzählt der Roman so gut wie nichts. Vor allem im letzten Drittel wird psychologische Figurentiefe einem halsbrecherischen Plot geopfert. Durch den finalen Twist macht es sich die Autorin einfach, keine Wahrheiten über das Phänomenen, das sie beschreibt, finden zu müssen. So bleibt ein packender, aber oberflächlicher Thriller, der nicht lange nachhallt. Wie die gute alte Welt, die ihr Subjekt beschreibt: Am Ende bleibt nicht viel mehr als Fassade.
Rezensionen von Cxicken:
(K)Ein gemeinsames Leben
Die Gesetze von Liebe und Logik von Debra Curtis
Der Roman „Die Gesetze von Liebe und Logik“, welcher von Debra Curtis verfasst wurde, behandelt in Grunde genommen die Liebesgeschichte zwischen Lily und ihrem Schulfreund, welcher im gesamten Roman nur „der Junge“ genannt wird. Ab dem Ende der Highschool sind die beiden getrennt, jedoch laufen sie sich immer und immer wieder über den Weg.
Des Weiteren spielt die Schwester von Lily, Jane eine große Rolle, da die zwei Schwestern zusammen alt werden und einander stets unterstützen.
Zuerst jedoch zu dem Cover: Ich finde es ganz passend gewählt, jedoch hat es mich jetzt nicht umgehauen. Vielleicht kann man sich dadurch die Charaktere in bisschen besser vorstellen. Jedoch spielt ein großer Teil des Buches nicht mehr in der Zeit, in der die Protagonist:innen jugendlich waren. Daher kann ich mir auch ein besseres Cover vorstellen. Die sepiafarbene Gestaltung passt wiederum sehr gut zu der Zeit.
Dadurch, dass der Roman über einen so langen Zeitraum spielt, sind die Themen natürlich auch vielfältig. Vom Themenkomplex Tod über Liebe zu Drogenmissbrauch ist alles dabei. All das hat sich auch authentisch angefühlt, da ich einfach von oben auf das Leben von Lily und Jane schauen konnte, welche die Erfahrungen machen mussten und durften. Ich muss jedoch anmerken, dass ich manchmal nicht allzu emotional gefesselt war. Leider kann ich nicht klar festlegen, woran es genau lag, ich kann nur sagen, dass ich es festgestellt habe. Eventuell liegt es an den großen Zeitsprüngen.
Zum Schreibstil kann ich nicht viel sagen, da er mir nicht als außergewöhnlich aufgefallen ist. Dies ist aber ein gutes Zeichen, da mir viel eher Schreibstile in Erinnerung bleiben, die beispielsweise stockend und holperig zu lesen sind. Meines Erachtens konnte sich das komplette Buch gut weglesen.
Lily habe ich als authentischste Person eingestuft, da man von ihr schlichtweg am meisten erfahren konnte. Durch die teilweise wirklichen großen Zeitsprünge bleibt aber bedauerlicherweise ein bisschen an Authentizität verloren, da es manchmal unklar ist, wie so manch eine Person zu der geworden ist, wie sie ist. Daher bleiben manche Personen meines Erachtens zu oberflächlich.
Das Buch ist interessant für mich, da ich als junge Person noch mein ganzes Leben vor mir habe. Das Buch hilft mir ein bisschen die Relation zu sehen. Lily hat besonders in ihrem Erwachsenenleben noch so viel erlebt, dass es schon inspirierend ist.
Rezensionen von Daggy:
Baumrettung
Die Grünen Piraten - Anschlag auf die Baumriesen von Andrea Poßberg; Corinna Böckmann
Auf dem Cover sehen wir die fünf Piraten, die uns zu Beginn des Buches vorgestellt werden, in einem Baum sitzen bzw. die Bagger zu bremsen, die die Bäume abholzen wollen.
Mit Hilfe einer Drohne erforscht Lennart das Naturschutzgebiet, dabei sieht er Marvin Klotzmeier, den Sohn des Bürgermeisters, der mit seinem Freunden herumtanzt.
Was hat das wohl zu bedeuten? Doch denn entdecken sie zwei Männer, die mit einem schwarzen Bus gekommen sind. Sie fühlen sich durch die Drohne beobachtet und versuchen sie zu fangen. Doch die Kinder schaffen es das Gerät auf dem Haus von der alten Frau Schlüter zu landen. Als sie sich den Film anschauen wollen, hören sie draußen die Baufahrzeuge. Die Männer wollen die gesunden Bäume in der Allee abholzen. Da müssen die Grünen Piraten sofort handeln.
Die fünf Kinder ergänzen sich sehr gut und so schaffen sie es diesen spannenden Fall zu lösen und die gefährdeten Bäume zu retten. Aus den unterschiedlichsten Erzählsträngen ergibt sich ein klares Bild und wir fiebern der Lösung entgegen. Denn am Ende geraten die Piraten noch in eine sehr gefährlich Situation.
Neben der sehr spannenden Handlung erfahren wir noch sehr viel über Bäume und die Natur. So gibt es auf den letzten Seiten noch sehr viele Sachinformationen durch die Grünen Piraten. Ich finde es handelt sich um ein runde Sache, die auch noch viel Spaß macht.
Rezensionen von PMelittaM:
Spannend und wenig vorhersehbar
Firewatch von Colin Hadler
Aaron hält in den Semesterferien Feuerwache in einem Nationalpark und verschwindet eines Tages spurlos. Sein bester Freund Robin ist sich sicher, dass er weiß, wer dahintersteckt und sucht dessen Nähe, um ihn zu überführen.
Das ist mein zweiter Roman von Colin Hadler, ich hatte eine gewisse Erwartung an ihn, vor allem Spannung und einige Überraschungen, und wurde nicht enttäuscht.
Erzählt wird zunächst aus zwei Perspektiven und Zeitebenen. Mit „Damals“ überschrieben sind Aarons Erlebnisse auf dem Firetower bis zu seinem Verschwinden, mit „Heute“ die Robins einige Monate danach, Robin erzählt selbst in Ich-Form. Später bleibt der Fokus auf Robin, Rückblenden gibt es nur noch wenige. Dafür kommt eine weitere Perspektive ins Spiel, jemand, dem:der etwas angetan zu werden scheint, und der:die seinen:ihren Peiniger mit „du“ anspricht, auch diese Passagen werden in Ich-Form erzählt. Ich hatte schnell eine Ahnung, wer das sein könnte, wie ich überhaupt einige Überlegungen angestellt habe. Letztlich ist der Roman aber kaum vorhersehbar, am Ende aber das Geschehene für mich nachvollziehbar.
Die Charaktere sind in meinen Augen gut ausgearbeitet, ich konnte mich in die Perspektiven Aarons und Robins hineinversetzen, und auch die anderen Charaktere bekommen Konturen. Ein besonders interessanter Charakter ist Kian Foster, den Robin verdächtigt, was man schon sehr früh erfährt. Dass hinter ihm mehr steckt als zunächst gedacht, wird schnell klar, was das aber ist, erfährt man erst nach und nach.
Der Roman ist aber nicht nur ein spannender Thriller sondern auch auf gewisse Weise ein Liebesroman, der ein paar sehr explizite Szenen mitbringt. Mir hat dieser Mix gut gefallen.
„Firewatch“ hat mir spannende Lesestunden beschert, die Emotionen der Protagonisten kamen bei mir an und ich habe bis zum Schluss mitgerätselt.
Rezensionen von clematis:
Die Podcasterin
Bachelorette Party von Camilla Sten
Podcasterin Tessa ist zu einem Junggesellinnenabschied auf einer entlegenen Insel eingeladen. Gemeinsam mit fünf anderen Frauen wird sie einige Tage mit Yoga, Zurückgezogenheit und einfach viel Zeit mit ihren Freundinnen verbringen. Tatsächlich aber ist Tessa daran interessiert, was zehn Jahre zuvor auf dieser Insel geschehen ist, warum damals vier Frauen spurlos verschwunden sind.
Auf unterschiedlichen Zeitebenen und aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt Camilla Sten vom Geschehen, weiters tragen die kurzen Kapitel dazu bei, die Neugierde auf die verborgenen Hintergründe zu wecken. Trotz der interessanten Andeutungen kommt allerdings keine wirkliche Spannung auf, bleiben die Figuren unnahbar und fremd, bis auf Tessa, welche über weite Strecken in der Ich-Form spricht. Ein kleines Eiland in der schwedischen Schärenwelt, eine Braut mit ihren Freundinnen und ein zehn Jahre lang zurückliegendes Unglück – beste Zutaten für einen fesselnden Thriller, der Klappentext verspricht diesmal leider mehr als das Buch tatsächlich hält. Ich habe mir mehr Atmosphäre erwartet und aufregendere Momente während der gesamten Handlung, das Ende war im Vergleich dazu fast zu intensiv.
Die perfekte Kulisse und etliche Gedankenspiele bieten Platz für vielfache Spekulationen, der Spannungsbogen ist allerdings nicht so hoch wie erwartet.
Rezensionen von gletscherwoelfchen:
Tolles maritimes Setting
Born of Salt and Storm von Sophia Reynard
"Born of Salt and Storm" war für mich eines dieser Bücher, bei denen ich schon nach wenigen Seiten wusste, dass die Atmosphäre hier eine große Rolle spielen wird. Das Meer ist nicht einfach nur Kulisse, sondern fühlt sich wie ein eigener, lebendiger Teil der Geschichte an, wirkt unberechenbar und gleichzeitig faszinierend.
Genau diese Stimmung zieht sich konsequent durch das gesamte Buch und hat mich wirklich abgeholt.
Im Mittelpunkt steht Tavi, eine Speerfischerin, deren Leben sich schlagartig verändert, als sie ein Stück Seeglas findet und damit Kräfte auslöst, die sie selbst nicht versteht. Was mir hier besonders gefallen hat: Tavi wirkt nicht wie eine typische „Heldin auf Knopfdruck“. Sie ist eigenständig, trifft nicht immer perfekte Entscheidungen und muss erst lernen, mit ihrer Situation umzugehen. Diese Entwicklung fühlte sich für mich nachvollziehbar und angenehm unaufgeregt an.
Die Dynamik zwischen ihr und Eero hat für mich gut funktioniert, gerade weil sie nicht sofort in eine klare Richtung geht. Vieles basiert auf Misstrauen, vorsichtigen Annäherungen und unausgesprochenen Spannungen. Die Romance ist definitiv vorhanden, drängt sich aber nicht in den Vordergrund, sondern entwickelt sich eher langsam und nebenbei, was ich persönlich sehr mochte.
Der Schreibstil ist flüssig und gleichzeitig sehr stimmungsvoll. Besonders die Beschreibungen von Meer, Sturm und Küste bleiben hängen, ohne dabei zu ausschweifend zu werden. Es gibt viele Szenen, die weniger durch Handlung als durch Gefühl wirken.
Das Worldbuilding gehört für mich zu den größten Stärken des Buches. Die Welt wirkt rau, von Regeln geprägt und gleichzeitig voller Geheimnisse. Der Konflikt zwischen Menschen, Meerwesen und den bestehenden Machtstrukturen wird eher angedeutet als komplett erklärt, was neugierig macht, aber an manchen Stellen auch etwas mehr Klarheit vertragen hätte. Trotzdem hatte ich beim Lesen nie das Gefühl, mich komplett zu verlieren, eher, dass noch viel unter der Oberfläche verborgen liegt.
Ein kleiner Kritikpunkt für mich war, dass sich manche Passagen in ihrer Stimmung ähneln und die Handlung dadurch zwischendurch etwas auf der Stelle tritt. Gerade im Mittelteil hätte ich mir etwas mehr Dynamik gewünscht. Dafür konnte mich das Ende wieder deutlich mehr packen und hat definitiv Lust auf den nächsten Band gemacht.
Born of Salt and Storm ist ein stimmungsvoller Auftakt mit einem starken Setting, interessanten Figuren und einer eher leisen, aber intensiven Entwicklung. Wer maritime Fantasy, Slow Burn und eine etwas düsterere Atmosphäre mag, wird hier sehr wahrscheinlich genau das finden, was er sucht.
5/5 Sterne
Rezensionen von Schlafmurmel:
Geheimnisvoll, magisch und voller Spannung
Molanda von Sabine Riedel
Die Geschichte rund um Gwen hat mich sofort gepackt. Sie erwacht völlig verwirrt und voller Angst allein in einem Wald, ohne zu wissen, wer sie eigentlich ist oder vor wem sie flieht. Nur tief in ihrem Inneren spürt sie, dass sie magische Kräfte besitzt – Kräfte, die sie offenbar in große Gefahr bringen könnten.
Besonders emotional fand ich den Moment, als sie ihren treuen Hund Raja tot auffindet. Ab diesem Augenblick wurde die Geschichte noch düsterer und geheimnisvoller.
Die ständig auftauchende große Eule, das unheimliche Wispern im Wald mit den Worten „lass los, lass los“ und die Frage, was real ist und was nicht, haben eine unglaublich spannende und mystische Atmosphäre geschaffen. Ich konnte mich richtig gut in Gwen hineinversetzen und habe ihre innere Zerrissenheit deutlich gespürt. Einerseits besitzt sie übernatürliche Kräfte, andererseits wünscht sie sich einfach nur ein normales Leben.
Besonders interessant fand ich, dass man nie genau wusste, wem Gwen eigentlich vertrauen kann. Ob die Druidin Salabi, der Druide Mirakel oder andere Figuren – oft hatte ich das Gefühl, niemand meinte es wirklich gut mit ihr. Umso schöner war es, dass Eric, der Dieb, Gwen immer wieder geholfen und unterstützt hat.
Ganz besonders begeistert haben mich die Beschreibungen des Waldes und die vielen Informationen über verschiedene Bäume. Beim Lesen konnte ich das Rauschen der Blätter förmlich hören, das Wispern und Raunen des Waldes spüren und komplett in diese magische Welt eintauchen.
Die Antworten auf ihre Fragen findet Gwen erst am Ende, und das wiederkehrende „lass los“ bekommt schließlich eine tiefere Bedeutung. Für mich war die Geschichte faszinierend, geheimnisvoll und spannend umgesetzt. Ich wurde richtig gut unterhalten und empfehle das Buch sehr gerne weiter.











