Kunden em pfehlungen
Rezensionen von KersG:
Wildwest und Cowboys
The Brave and the Reckless von Dilan Dyer
Schon das Cover gefällt mir richtig gut. Es strahlt so viel Gefühl und Wärme aus. Gleichzeitig ist da dieses Cowboy-Feeling und der wilde Westen. So passend für dieses Buch.
Der angenehme Schreibstil hat mich sofort in die Story hineingezogen. Mir gefallen vor allem die Kapitelanfänge richtig gut.
Es gibt so viel zu entdecken in Bravetown. Eine richtige Westernstadt mit ihrem ganz eigenen Charme. Voller Cowboys, Banditen und noch viel mehr. Hier wird man in eine andere Zeit versetzt.
Esra will einfach diesen Sommer genießen. Weg von ihren Eltern. Weg von der Uni. Einfach Spaß haben. Sie will endlich ihr eigenes Ding durchziehen. Doch in Bravetown gibt es erstmal eine Überraschung für sie. Anders als geplant, soll sie die neue Annie Lou werden. Die Jungfrau in Nöten. Sie nimmt die Herausforderung an. Wäre da nicht Noah, der den Banditen spielt. Die Wortgefechte zwischen den beiden haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Sie geraten immer wieder aneinander. Und doch ist da die wachsende Spannung und Anziehung zwischen den ihnen.
Dadurch, dass abwechselnd aus der Sicht beider Protagonisten geschrieben wird, bekommt man ein gutes Gespür für die beiden Charaktere. Für das was sie bewegt und beschäftigt. Man bekommt Einblick in ihre Gedanken- und Gefühlswelt.
Die Story ist voller Witz und Humor. Aber auch ordentlich Spice und heiße Cowboys. Doch auch die Tiefe der Geschichte hier nicht verloren. Eine fesselnde und sehr gelungene Mischung, die mich in ihren Bann gezogen hat.
Rezensionen von Katrin:
Zwischen Machtkämpfen und Mythen
Das Buch der gefallenen Blätter von A. S. Tamaki
Als erstes muss ich sagen, dass dieses Buch wirklich wunderschön gestaltet ist, auch der Klappentext hatte mich sofort gefesselt, aber...
Story:
Im Mittelpunkt stehen Sen Hoshiakari und Rui, die wie so üblich aus zwei völlig verschiedenen Verhältnissen stammen. Sen ist Sohn eines mächtigen Clans, doch nachdem die Rebellion seines Vaters scheiterte, wurde seine Familie nahezu vollständig ausgelöscht.
Sen verliert in einer Nacht alles, doch für ihn steht fest: Er möchte das Land seines Clans zurück und seine Ehre wiederherstellen.
Rui hingegen ist ein Mädchen vom Land, welches Sen in der Nacht als seine Familie getötet wurde, das Leben gerettet hatte. Sie sucht nach ihrem Platz in dieser Welt und während sie Sen bei seinem Vorhaben begleitet, wird immer deutlicher welche Verbindung sie zu den Göttern besitzt.
Während beide ihren Weg suchen, wird das Land von Bürgerkriegen und zu zerbrechen drohenden Bündnissen erschüttert.
Wird Sen sein Vermächtnis wiederherstellen können und welche Bedeutung spielt Rui dabei?
Fazit:
Anfangs war ich total begeistert, doch die ständig wechselnden Perspektiven von verschiedenen Figuren machten das Buch einerseits unglaublich vielschichtig und detailliert, andererseits auch verwirrend.
Man braucht etwas Geduld um sich in der Geschichte zurechtzufinden, aber auch um die Charaktere und Zusammenhänge richtig zuzuordnen. Die Geschichte an sich hat Höhen und Tiefen, nur leider war es nichts für mich.
Rezensionen von Rinoa:
Ein unheimlich wilder Ritt
Ein unheimlich guter Mensch von Kirsten King
Was für ein wilder Ritt!
Am Anfang hatte ich ein bisschen Probleme mit der Lektüre, weil ich Lillian so unfassbar unsympathisch fand, dass ich kurz dachte, ich könnte keine Sekunde weiterlesen, was in ihrem Kopf vorgeht. Denn als Leser ist man mittendrin in ihren teilweise wirklich kruden Gedanken und ich kam mit dem Kopfschütteln gar nicht mehr hinterher.
Aber auf der anderen Seite war es auch wie der sprichwörtliche Unfall, bei dem man einfach nicht wegschauen kann bzw. in diesem Fall einfach weiterlesen muss.
Lillian behandelt im Grunde alle Menschen in ihrem Umfeld schlecht, vor allem auch ihre einzige Freundin Jamie, schafft es aber immer wieder, sich als Opfer darzustellen. Dabei rechtfertigt sie jede noch so schlimme Handlung vor sich selbst und ja, sie schafft es tatsächlich auch, dass ich zwar objektiv nicht verstehen kann, dass sie so handelt, aber subjektiv durchaus sehen kann, dass es sich in ihrem Kopf richtig anfühlt. Schon das ist eine unglaublich großartige Leistung der Autorin, wie überhaupt der ganze Schreibstil. Ich habe selten ein Buch gleichzeitig so abstoßend und unterhaltsam gefunden wie dieses.
Manchmal hätte ich mir vielleicht noch eine andere Perspektive gewünscht, zum Beispiel Jamies, und sei es auch nur, um Lillians Gedankenwelt und Ich-Bezogenheit ein paar Momente zu entfliehen. Anderseits hätte das das Buch wahrscheinlich komplett verändert und es war schon echt gut so, wie es ist.
Das Ende schafft es, dem Ganzen dann noch die Krone aufzusetzen und ein bisschen bin ich froh, unbeschadet aus der Sache rausgekommen zu sein. Aber ich würde es immer wieder tun.
Rezensionen von Daggy:
Spannend und berührend, auf jeden Fall lesenswert!
FRONT von Rüdiger Bertram
Das Cover zeigt zwei flüchtende Jungen, die ein Hund begleitet, im Hintergrund die Ruine eines Hauses. Es zeigt uns passend zum Titel „Front“ ein Kriegsgebiet.
Adam und Zero, die beiden Jungen gehen hier in Deutschland auf eine Schule und es gibt immer wieder Kämpfe zwischen ihnen, denn sie kommen aus Ländern, die miteinander im Krieg liegen.
Die Länder werden in dem Buch nie erwähnt, aber ich denke, alle haben, wie ich, Russland und die Ukraine vor Augen. Adam lebt mit seiner Familie sehr beengt in einem Hochhaus, seine große Schwester Yella kämpft an der Front und Adam macht sich Sorgen um sie. Auch Zero wohnt in diesem Haus, allerdings hat er nur einen Bruder, der ebenfalls an der Front als Panzerfahrer kämpft. Zero macht sich große Sorgen, weil sein Bruder sich schon seit einiger Zeit nicht mehr bei ihm gemeldet hat. So beschließen die beiden unabhängig voneinander ins Kriegsgebiet zu reisen. Sie entscheiden sich beide für einen Hilfstransporter, den ein Mann zu den Menschen im Kriegsgebiet fahren soll. Der Wagen ist schon gestartet, als die Jungen sich sehen und so bleibt ihnen nichts anderes übrig als einen Waffenstillstand zu schließen, damit sie ihr Ziel erreichen.
Der Text ist in sehr kurzen Sätzen geschrieben, dazu gibt es noch elf einseitige Comics, die die Handlung fortführen. Die Angst und die Enttäuschung der Jungen, wenn sie sich der Front immer mehr nähern, konnte ich beim Lesen sehr gut nachfühlen. Sie müssen erkennen, dass der Krieg keine Helden macht, dass alles mit vielen Opfern auf allen Seiten verbunden ist. Irgendwann schließt sich den Jungen ein Hund an, der auf einem Minenfeld stirbt. Diese Szene gefällt mir deshalb so gut, weil sie zeigt, dass der Krieg auch Tote fordert, aber hier stirbt zumindest kein Mensch und um den Hund können sie beide trauern, er gehörte zu keiner Partei.
Aber ich will auch nicht zu viel verraten, denn das Buch sollte jeder Jugendliche lesen, denn er zeigt die Schrecken des Krieges und gleichzeitig, wie wichtig Freundschaft ist.
Rezensionen von Daggy:
Mut durch das Vorbild einer Ururgroßmutter
Die Mutsammlerin von Stefanie Taschinski
In dem Buch erzählt Stefanie Taschinski die Geschichte der Familie Esser und gleichzeitig gibt es im Jetzt Schwierigkeiten für Emmi, bei deren Bewältigung ihr ihre Ururgroßmutter helfen kann.
Sehr mutig ist Emmi nicht, deshalb traut sie sich auch nicht mit ihrer Freundin nach Schweden zu fahren.
So verbringt sie ihre Ferien zusammen mit ihrer keinen Schwester Lieke bei den Großeltern in Deutschland. Da der Vater Niederländer ist, wohnt die Familie dort.
Emmi läuft gerne und trainiert im Park, als zwei Jungen mit ihren E-Scootern auf einen kleinen Jungen zuhalten. Sie schreien ihn an und bezeichnen ihn als Opfer. Doch Emmi ist wie gelähmt und kann den Jungen nicht verteidigen. Weil sie sich für ihr Verhalten schämt, kann sie am Abend nicht schlafen, deshalb hört sie Geräusche auf dem Dachboden. Als sie denen einige Tage später nachgeht, entdeckt sie ein Siebenschläfernest in einem alten Ofen und darunter ein Tagebuch. Es ist das Tagebuch von Elsa ihrer Ururgroßmutter, die Opa Berni noch kennengelernt hat. Es beginnt im April 1904 und Elsa arbeitet im Haushalt eines Bürgermeisters. Ihre Arbeitstage sind lang und die Arbeit schwer.
Am nächsten Tag trifft Emmi den kleinen Jungen im Park wieder und lernt seine ältere Schwester Bianca kennen, die erklärt ihr, dass die Familie es als Sinti nicht einfach hier in Deutschland hat.
So begleiten wir Elsa durch ihr Tagesbuch bis nach dem ersten Weltkrieg und erfahren viel von der politischen Situation in Deutschland. Aber wir erleben auch Emmis Entwicklung, denn am Anfang kann sie oft nicht handeln, weil sie Angst hat. Erst eine schrecklicher Unfall und die Kraft von Elsa lassen sie Mut fassen und so schafft sie es ihre Freundin zu unterstützen.
Mit dem Schicksal von Sinti und Roma befassen sich nur wenige Bücher und hier wird nicht nur auf die Vergangenheit geschaut, sondern auch auf die Vorurteile und rassistischen Angriffe gegen diese Menschen im heutigen Deutschland hingewiesen. Das Buch ist gut zu lesen und die vielen sehr schön gezeichneten Illustrationen veranschaulichen die Geschichte sehr gut.
Rezensionen von flyingmouse88:
Mit Alexander von Humboldt auf Entdeckungsreise
Der kleine Alexander von Humboldt. Eine Reise durch die Wälder dieser Erde von Verena Linde
Dieses Kinderbuch hat uns mit seiner schönen Mischung aus Geschichte und Sachwissen absolut begeistert. Gemeinsam mit dem jungen Alexander von Humboldt und den Kindern Theo und Pria geht es mithilfe eines magischen Kompasses auf eine spannende Reise durch die verschiedenen Wälder unserer Erde.
Dabei lernen die Kinder ganz nebenbei viel über Mischwälder, Nadelwälder, Regenwälder und heimische Laubwälder.
Besonders gut gefällt mir, dass viele Informationen und Fachbegriffe in die Geschichte eingebaut sind und dadurch überhaupt nicht trocken wirken. Man hat eher das Gefühl, gemeinsam ein Abenteuer zu erleben und dabei automatisch etwas über Tiere, Pflanzen und die unterschiedlichen Lebensräume zu lernen.
Die Illustrationen sind wirklich ein Highlight. Sie sind farbenfroh, liebevoll gestaltet und gleichzeitig informativ. Auf jeder Seite gibt es viele kleine Details zu entdecken, weshalb sich das Buch auch wunderbar zum gemeinsamen Anschauen und Erzählen eignet.
Schön finde ich außerdem, dass neben der Vielfalt der Natur auch die Bedeutung und der Schutz der Wälder thematisiert werden.
Wir hatten und haben beim Lesen jedenfalls viel Freude und mein Sohn freut sich schon auf den nächsten Band. Für ihn war es auch ganz besonders, dass man am Ende ein Bild des echten Alexanders sehen konnte und er damit eine Verknüpfung zwischen den Personen herstellen konnte.
Rezensionen von Ryria:
Schöner Abschluss mit Überraschungen
Curseborn von Celine Leonora
Curseborn ist der zweite Band einer Dilogie und ich würde auch empfehlen, den ersten Teil zuerst zu lesen. Zwar gibt es zu Beginn des Buches einen QR-Code, der zu einer Videozusammenfassung führt, jedoch ist dies eher super nützlich, um sich nochmal die groben Eckpunkte ins Gedächtnis zu rufen. Um Edens Gefühle besser verstehen zu können sollte man daher bestenfalls ihre bisherige Reise verfolgt haben.
Abseits davon ist die Gestaltung des Buches wieder wunderschön, es gibt eine passende Playlist und der Farbschnitt fügt sich perfekt an den ersten Band an.
Auch inhaltlich knüpft die Handlung nahtlos an, die Geschichte startet dort, wo sie zuvor aufgehört hat.
Zwar gibt es einen kleinen Zeitsprung, jedoch finden wir nach und nach alles zusammen mit Eden raus und werden nicht verwirrt am Anfang zurückgelassen.
Passend dazu gibt es ein Wiedersehen mit den wohlbekannten Charakteren, aber auch neue Nebenfiguren werden eingeführt, jedoch in einer überschaubaren Menge. Insgesamt nehmen sie auch nicht viel Raum in der Geschichte ein, dafür wird der Beziehung zu Ace umso mehr Zeit gewidmet.
Dieser Teil hat mir gut gefallen, die Liebesgeschichte steht nicht im Vordergrund und ist auch sehr Slow Burn, wirkt dafür aber umso authentischer und man kann besser mitfühlen.
Ansonsten werden auch wieder neue magische Feiertage/Feste eingeführt, den Teil mochte ich im ersten Band auch schon. Ich hätte generell auch noch gerne mehr von der Welt kennengelernt, aber das ist vermutlich schwierig in nur zwei Bänden umzusetzen.
Tempomäßig fand ich es im Mittelteil kurzzeitig ein wenig zu langsam, dafür hat sich am Ende alles quasi überschlagen und ein Plottwist jagte den nächsten. Auch schön, dass offene Fragen und lose Fäden nach und nach alle geklärt werden, sodass man am Ende zufrieden das Buch schließen kann.
Ein runder, spannender Abschluss!
Rezensionen von Lerchie:
Keine #Empfehlung
Im Licht des neuen Tages von Jarka Kubsova
Elli Hajek erinnert sich an eine Figur von der ihr ihre tschechische Großmutter erzählte, als sie sich in ein abgelegenes Haus zum Schreiben zurückzieht. Diese Figur ist Viktorka die einst für wahnsinnig erklärt worden war und allein im Wald lebte. Elli erfährt, dass es Viktorka wirklich gegeben hat und reist in ihre Heimat, aus der sie als Kind geflohen ist.
Sie will mehr erfahren, doch im Wald wartet eine andre Aufgabe auf sie. Sie muss sich erst ihrer eigenen Geschichte stellen, bevor sie die Wahrheit über Viktorka erfährt.
Meine Meinung
Ganz so leicht zu lesen war dieses Buch nicht, denn der Schreibstil ist nicht meiner. Es gab immer wieder ein Durcheinander der Zeiten. Gegenwart, Vergangenheit etc. Und das wurde zu einem Chaos.
Das ist etwas, was mir gar nicht gefällt. Außerdem war das Buch etwa die Hälfte langweilig. Es wurde dann zwar spannender, doch das Chaos blieb. Es ist immer noch unklar, woher Elli alles über Viktorka erfahren hat, von ihr wohl kaum, denn die war ja längst tot. Und so musste ich mich teilweise richtig durch das Buch quälen, das ich beinahe abgebrochen hätte. Aber so gebe ich dem Buch noch zwei Sterne, aber keine Empfehlung.
Rezensionen von Julchentim:
Wenn Technik plötzlich zur größten Bedrohung wird
Code Null. Dieses Spiel kennt keine Regeln von Florian Schwiecker
Code Null hat mich mit seinem aktuellen Thema direkt gepackt. Die Vorstellung, dass ein Angriff auf ein Satellitensystem plötzlich unseren Alltag, den Verkehr und wichtige Bereiche der Infrastruktur ins Chaos stürzen könnte, fand ich ziemlich beklemmend.
Besonders gut gefallen haben mir Charlie und die ungewöhnliche Zusammenarbeit mit ihrer selbst programmierten KI KIM.
Charlie ist absolut sympathisch, eigenwillig und fachlich beeindruckend, ohne dabei wie eine völlig unnahbare Superheldin zu wirken. Auch Lukas und Nicola ergänzen das Team gut.
Die Handlung ist schnell erzählt und baut ordentlich Spannung auf. Immer wieder gibt es Wendungen, durch die ich meine Vermutungen neu sortieren musste. Gleichzeitig bleibt das technische Thema auch für Leser verständlich, die mit IT nicht viel anfangen können. Ein paar technische Passagen waren mir allerdings dann doch etwas zu ausführlich, und bei den Figuren hätte ich mir stellenweise mehr emotionale Tiefe gewünscht. Gerade bei Charlie hätte ich ihre Gedanken und Ängste gerne noch stärker miterlebt.
Insgesamt hat mich Code Null aber gut unterhalten. Die Geschichte wirkt durch das Thema KI und Cyberterrorismus erschreckend nah an unserer Realität und macht nebenbei durchaus nachdenklich. Für mich ein gelungener Auftakt, bei dem ich bei Band 2 wieder dabei bin.
Rezensionen von Petra:
Mehr als tausend Jahre
Die Bernsteinfischerin von Lisa Quentin
Julika forscht am Bernstein. Sie begutachtet die Einschlüsse wie Fliegen, Pflanzenteile und ähnliches. Daraus lassen sich Rückschlüsse auf die Zeit und die Umgebung und das Klima gewinnen. Als ihr ein Bernstein unter kommt der eine Wespe enthält, gibt es neue Erkenntnisse. Die Finderin Ebba hat ihn im Baltikum während des Krieges gefunden.
Beide Frauen haben schwere Verluste hinter sich und sich darum ein Stück vom realen Leben entfernt. Als sie aufeinander treffen erkennen sie sich unbewusst als Leidensgefährtinnen.
In diesem Roman erfährt man sehr viel über das Sammeln ( fischen ), die Forschung und die Erkenntnisse zum Thema Bernstein. Auch die Bearbeitung als Schmuck oder das berühmte Bernsteinzimmer ist ein Thema. Gefühlt hat für mich darunter der Roman etwas gelitten. Ich hätte gern tiefer in die Geschichte von Ebba und vor allem von Julika tiefer eingetaucht.
Ebba als Flüchtling aus dem Osten und ihr Neuanfang hier an der Ostsee Küste und als Künstlerin wird thematisiert. Julika als Forscherin die früh ihre Schwester verloren hat bleibt dagegen blass. Auch die tragischen Folgen des Unfalls für ihre Familie sind eher klischeehaft beschrieben.
Der Schluss und damit ein Happy End kam zu schnell und aus meiner Sicht unpassend. Da wäre mehr besser gewesen.











