Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Ameland:
Jeder Baum ist eine kleine Fabrik
Die Grünen Piraten - Anschlag auf die Baumriesen von Andrea Poßberg; Corinna Böckmann
Sowohl das Cover als auch der Titel verraten schon um was sich die grünen Piraten dieses Mal kümmern müssen. Die Piraten sind Pauline, Lennart, Flora, Jannik und Ben. Alle fünf setzen sich sehr für Umwelt und Naturschutz ein. So ist auch klar, dass sie die Baumriesen an ihrer Straße retten wollen, als sie erfahren, dass diese gefällt werden sollen.
Ich mag diese Reihe von Andrea Poßberg und Corinna Böckmann aus dem Südpol-Verlag sehr. Die Kinderkrimis sind immer spannend und bieten beste Unterhaltung nicht nur für die junge Leserschaft. Mir gefällt zum einen der Zusammenhalt unter und die Freundschaft zwischen den Kindern und zum anderen die unterschiedlichen Umweltthemen. Die Geschichten zeigen, dass jeder etwas bewegen kann und vermitteln wichtiges und interessantes Wissen.
Welchen Nutzen Bäume nicht nur für den Wald und die dort wohnende Tiere, sondern auch für uns Menschen haben, erfahren wir auf den Extraseiten der grünen Piraten am Ende des Buches. Hier finden wir auch wie gewohnt Bastelideen und Vorschläge für eigene Experimente.
Ich kann diese Reihe von ganzem Herzen empfehlen und würde mir wünschen, dass die Bücher Einzug in den Schulunterricht halten.
Rezensionen von Tara:
Süß & rasant!
Chasing Hearts von Grace Newman
„Chasing Hearts“ ist der erste Band der „Love at Full Speed“-Reihe der Autorin Grace Newman.
Georgia Dubois brennt für den Motorsport und träumt davon, Formel-1-Weltmeisterin zu werden. Dass dieser Sport von Männern dominiert wird, bekommt sie bei jedem Rennen zu spüren.
Luca Rossi - einer ihrer Konkurrenten - ist gerade dabei sich seinen Ruf als verantwortungsvoller Fahrer zu ruinieren.
Nachdem die beiden zusammen von einem Paparazzi fotografiert werden und die PR-Teams merken, dass sie die Chance nutzen können, um Lucas Ruf zu retten und um Sponsoren für Georgia zu bekommen, sollen Georgia und Luca eine Fake-Beziehung spielen. Das ist keine leichte Aufgabe für die beiden Konkurrenten.
Der Schreibstil von Grace Newman ist lebendig und mitreißend. Da die Handlung im Wechsel aus der Perspektive von Georgia und Luca erzählt wird, bekommt man schnell einen guten Überblick über die Ereignisse. Dabei werden auch interessante Informationen rund um den Motorsport vermittelt.
Georgia ist eine großartige Protagonistin. Man merkt von Beginn an, dass sie für den Motorsport brennt, ihre Begeisterung und ihr Kampfgeist kamen direkt bei mir an. Dabei wird auch deutlich, wie hart sie sich in dieser Männerdomäne behaupten muss.
Luca ist verschlossener als Georgia, entwickelt sich aber schnell zu einem Protagonisten, den man ebenfalls mögen muss. Es macht einfach Spaß, die Dynamik zwischen den beiden zu verfolgen.
Ich bin weder begeisterter Formel-1-Fan, noch gehören Fake Datings zu meinen bevorzugten Genres, aber an diesem Buch hatte ich Spaß. Es ist eine rasante Story, die zeigt, dass Gleichberechtigung längst noch nicht überall angekommen ist.
Rezensionen von Peachybookdreams :
Das Selbstporträt
Kein Bild von mir von Ludwig Volbeda
-Ich muss gestehen, als Autistin mit einem Spezialinteresse an Insekten hat mich alleine das Buchcover schon richtig geködert und ich bin echt dankbar dafür, denn sonst wäre ich nicht auf dieses wunderbare Buch gestoßen.-
Der Schreibstil ist außergewöhnlich und für einige sicher gewöhnungsbedürftig.
Was mir besonders gefallen hat, ist, dass man das Buch aus zwei verschiedenen Perspektiven lesen kann. Protagonist Jip richtet sich im Stil von Tagebucheinträgen in der Du-Form an den neuen Schüler. Diese kann man nun entweder als der geheime Beobachter oder als der Schüler selbst wahrnehmen, was den Verlauf der Geschichte noch intimer macht. Der Autor nutzt das Thema Insekten auf kreative und humorvolle Weise und verwebt Entomology mit Jips poetischer und einzigartiger Sichtweise auf das Leben. Was mir auch sehr gefallen hat, waren die zahlreichen Zeichnungen von Jip, welche die Buchseiten zwischen den Kapiteln zieren, besonders die letzte hat mich emotional gemacht. Es gab einen Twist, der das Thema der Geschichte in ein komplett anderes Licht gerückt hat.
Jip ist ein Protagonist, in dem ich so viel von mir selbst gesehen habe. Es wurde zwar nie explizit erwähnt, aber ich bin mir sehr sicher, dass Jip neurodivergent ist. Die Liebe zu Insekten und sich darüber Wissen anzueignen und anderen davon zu erzählen, auch wenn es niemanden zu interessieren scheint. Die kleinen Details wahrzunehmen und sie auch wertschätzen zu können. Das sind Eigenschaften, die mir Jip sofort sympathisch gemacht haben. Viele von Jips Gedankengängen regen zum Sinnieren an, und obwohl manche Kapitel sehr kurz sind, habe ich mich immer wieder dabei ertappt, über sie zu schwelgen, bevor ich weiter gelesen habe.
Fazit: Kein Bild von mir ist eine Geschichte, die ich all jenen ans Herz legen möchte, die sich schon einmal nicht ganz sicher waren, wer sie sind und vor allem, wie sie gesehen werden möchten. Ich wünschte mir, ich hätte dieses Buch in meiner Jugend lesen können, denn ich fühlte mich in meinem Wesen erkannt.
Rezensionen von Bücherfreundin:
Großartiger Debütroman, der unter die Haut geht
Die Namen von Florence Knapp
In ihrem Debütroman "Die Namen" erzählt die britische Autorin Florence Knapp in drei unterschiedlichen Versionen die Geschichte einer Familie über einen Zeitraum von 35 Jahren.
Zu Beginn des Buches, wir schreiben das Jahr 1987, lernen wir Cora Atkin kennen, die mit ihrem Mann Gordon, einem angesehenen und beliebten Allgemeinmediziner, verheiratet ist.
Das Paar hat zwei Kinder: die neunjährige Maia und den neugeborenen Sohn. Cora ist nicht glücklich in ihrer Ehe, Gordon dominiert und kontrolliert sie nicht nur, er schreckt auch vor gewalttätigen Übergriffen nicht zurück. Wegen des anstehenden Besuchs seiner Eltern beauftragt er seine Frau, den Kleinen beim Standesamt anzumelden. Traditionsgemäß soll er Gordon heißen wie sein Vater und sein Großvater. Doch der Name gefällt Cora nicht, sie findet "Julian" viel schöner, während Maia den Namen "Bear" favorisiert. Cora trifft eine folgenschwere Entscheidung ....
In den drei sich abwechselnden Erzählsträngen "Bear", "Julian" und "Gordon" begleiten wir Cora und ihre Familie auf drei vollkommen unterschiedlichen Lebenswegen. Im ersten Strang meldet sie ihr Baby unter dem Namen "Bear" an, weil Maia den Namen kuschelig, weich und lieb findet, gleichzeitig aber auch mutig und stark. Im zweiten Strang heißt der Junge "Julian". Diesen Namen hat Cora für ihn gewählt, weil er "Himmelsvater" bedeutet. Auf der dritten Erzählebene meldet sie das Neugeborene nach dem Willen ihres Mannes als "Gordon" an.
Jeder Erzählstrang beginnt mit der Anmeldung des Kindes auf einen der drei Namen und der darauffolgenden Reaktion von Coras Ehemann. In 7-Jahres-Abständen gewährt die Autorin intensive Einblicke in den Alltag und das Leben der Protagonisten. Sie beschreibt wichtige und prägende Ereignisse innerhalb der Familie, bis der Junge 35 Jahre alt ist.
Es war einerseits spannend, die drei unterschiedlichen Lebenswege der Familie zu verfolgen, auf der anderen Seite war das zentrale Thema Häusliche Gewalt für mich nur sehr schwer zu ertragen. Gordon ist äußerst brutal, Demütigungen sowie physische und psychische Verletzungen gehören für seine Frau zum traurigen Alltag.
Die Charakterzeichnung der Figuren ist der Autorin hervorragend gelungen. Mit der hilflosen und in ihrer toxischen Ehe gefangenen Cora hatte ich großes Mitleid und habe mir oft gewünscht, dass sie endlich den Mut findet, Gordon zu verlassen. Meine Lieblingsfiguren waren Bear, Julian und Maia, ich fand ihre Entwicklung über die Jahre sehr gut und authentisch dargestellt. Das fesselnde Buch ist mir unter die Haut gegangen, es hat mich zutiefst berührt, zugleich hat es mich aber auch wütend und sehr nachdenklich gemacht.
Absolute Leseempfehlung für alle Leserinnen und Leser, die vor dem ernsten Thema Häusliche Gewalt nicht zurückschrecken.
Rezensionen von gerlisch:
Sehr gelungene Suspence-Romance
Firewatch von Colin Hadler
Firewatch ist von der ersten Seite an fesselnd, ein perfekter Mix aus Thriller, Suspense und einer queeren Lovestory, die mich mit Feingefühl und Atmosphäre überzeugt hat.
Der Roman lebt von seinem starken Aufbau: Durch die Rückblenden lernen wir Aaron kennen, während der Gegenwartspart Robin gehört.
Dieser Wechsel zwischen Zeitebenen und Perspektiven sorgt für eine permanent steigende Spannung. Jede Szene öffnet neue Fragen, jede Enthüllung zieht die nächste nach sich.
Die Liebesgeschichte ist queer, sensibel erzählt und emotional vielschichtig. Sie wirkt nie aufgesetzt, sondern ist perfekt in die Handlung eingebettet. Besonders gelungen ist die dort geschaffene Atmosphäre, die ein ständiges Knistern erzeugt, aber den Suspense nicht in den Hintergrund drängt.
Der Mix aus Thriller und Lovestory hat mir unglaublich gut gefallen, das hat der Autor gewöhnlich gut umgesetzt. Die Spannung bleibt klar im Vordergrund, aber die emotionalen Momente geben der Geschichte Tiefe und Menschlichkeit.
Die Charaktere sind komplex. Robin hat mir hier am besten gefallen, von Trauer, Wut und innerer Zerrissenheit geprägt, aber gleichzeitig stark und berührend authentisch. Kian bleibt lange undurchsichtig, was ihn unglaublich spannend macht. Auch die Nebenfiguren wirken lebendig und tragen zur Dichte der Handlung bei.
Ein Buch, das man kaum aus der Hand legt und das noch lange nachhallt.
Rezensionen von Miro:
Eine wunderschöne und tragische Geschichte
Die Gesetze von Liebe und Logik von Debra Curtis
Lily ist noch sehr jung, als ihre Mutter den Kampf gegen den Krebs verliert. Der Vater bemüht sich seine Kinder liebevoll großzuziehen, aber der Verlust hinterlässt Spuren in den beiden Mädchen.
Während Lily schnell eine erste Liebe findet, schaltet Jane immer öfter mit Alkohol auf Partys ab.
Lily findet eine Stütze in dem Jungen, der sie fest verankert und Jane flüchtet regelmäßig aus der Realität.
Lily und der Junge planen auf die selbe Universität zu gehen und der Junge möchte sie unbedingt heiraten. Doch es kommt alles anders. Eine Party eskaliert und eine gemeinsame Zukunft wird unmöglich. Ein weiterer Verlust, den Lily verarbeiten muss. In ihrem späteren Ehemann Marshall findet Lily wieder einen Gefährten, der ihr auf Augenhöhe begegnet, sie unterstützt, wo sie es braucht und auch für ihre Schwester Jane da ist, die immer mehr mit ihrer Sucht zu kämpfen hat.
Aber es bleibt immer die Frage nach dem was wäre wenn. Wie wäre das Leben verlaufen, wenn es diesen einen Abend nicht gegeben hätte. Lily liebt ihren Mann, aber sie hält auch ihr Leben lang an der Erinnerung an den Jungen fest. Sie lebt ein aufregendes Leben, der Forschung und Bildung gewidmet, bleibt offen für Neues und wendet sich immer wieder neuen Themen zu.
Das Spannungsfeld zwischen Liebe und Logik wird auf mehreren Ebenen behandelt. Wir haben einerseits, das der Wissenschaft gewidmete Leben und die Liebe zu einem Wissenschaftler. Und wir finden das Spannungsfeld zwischen emotionalen und rationalen Entscheidung, die nicht immer Hand in Hand gehen.
Debra Curtis ist mit diesem Roman ein großes Familienepos gelungen. Mit feinsinnigem Gespür widmet sie sich ihren Figuren und gibt den Charakteren detailreiche Tiefe. Beim Lesen fühlte ich mich der Protagonistin Lily sehr nah und manche Schauplätze sind so bildhaft beschrieben, dass es fast filmisch wirkt. Das Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt und die Tragik des Schicksals konnte mich sehr berühren ohne dabei kitschig zu wirken. Ich bin ausgesprochen begeistert von diesem Debüt und freue mich jetzt schon auf weitere Romane der Autorin!
Rezensionen von Stern567:
Ein schönes Buch für die Kleinsten!
Wenn kleine Igel mutig sind von Sandra Grimm
"Wenn kleine Igel mutig sind" von Sandra Grimm und Matthias Derenbach aus dem Ravensburger Verlag ist ein bezauberndes Pappbilderbuch für die Kleinsten. Die Geschichte rund um den kleinen Igel vermittelt auf liebevolle Weise, dass jeder seinen eigenen Weg finden kann, mutig zu sein. Besonders hervorzuheben sind die wunderschönen Illustrationen: Die sanfte Farbgebung schafft eine warme und beruhigende Atmosphäre, während die niedlich gezeichneten Tiere sofort ins Herz geschlossen werden.
Jede Seite wirkt liebevoll gestaltet und lädt Kinder dazu ein, die Bilder immer wieder zu entdecken. Auch sprachlich überzeugt das Buch auf ganzer Linie. Der Text ist angenehm kurz, leicht verständlich und perfekt auf junge Zuhörer abgestimmt. Dadurch bleiben selbst die Kleinsten aufmerksam und verfolgen gespannt, wie der kleine Igel seine Angst überwindet. Ein herzerwärmendes Vorlesebuch, das Geborgenheit vermittelt und Kindern Mut macht.
Rezensionen von Stern567:
Schönes Thema!
Bakterien - die heimlichen Helden von Peter Wohlleben
Das Thema von Bakterien – die heimlichen Helden ist großartig, denn die Bedeutung von Bakterien wird im Alltag völlig unterschätzt und viel zu selten wirklich verständlich erklärt. Peter Wohlleben schafft es erneut, komplexe wissenschaftliche Zusammenhänge spannend und greifbar zu machen. Besonders beeindruckend ist sein lebendiger Schreibstil: Statt trockener Fakten erzählt er anschaulich, wie eng unser Leben mit den unsichtbaren Mikroorganismen verbunden ist und welchen Einfluss sie auf Gesundheit, Natur und Klima haben.
Dabei vermittelt das Buch Wissen auf eine leicht verständliche, oft überraschende Weise, ohne belehrend zu wirken. Gerade die Mischung aus wissenschaftlichen Erkenntnissen, verständlichen Beispielen und erzählerischer Begeisterung macht dieses Buch so lesenswert. Wer Naturwissenschaften spannend erklärt bekommen möchte, entdeckt hier eine faszinierende Welt, die man nach der Lektüre mit ganz anderen Augen sieht.
Rezensionen von Philiene :
Geheimnisse
Die Meerglas-Schwestern von Eleanor Buchanan
Die Meerglasschwestern spielt in zwei Zeitebenen.
Es geht einmal um Roz die in der Gegenwart in Australien lebt, nach dem Tod ihrer Mutter macht sie sich auf den Weg nach Europa und dort auf die Suche nach den Spuren der Vergangenheit ihre Familie .
Und es geht um Iris die in den 1930er Jahren mit ihrer Familie in Schottlsnd lebt, als die Familie in Not gerät acht sie sich auf die Suche nach ihrem Onkel, der sie weit hinaus in die Welt trägt.
Beide Geschichten haben mir sehr gut gefallen und beide Frauen haben es mir leicht gemacht in die Geschichte hineinzukommen und mit ihnen zu reisen.
Ein geheimnisvolles Familienanwesen in Schottland, ein alter Ring, zwei Frauen auf der Suche die perfekte Mischung für einen gefühlvollen und emotionalen Roman. Zwei Zeitstränge die fast hunder Jahre auseinander liegen und doch miteinander verbunden sind.
Beide Frauen sind authentisch und lebensecht beschrieben, Beide haben eine interessante Geschichte die mich nicht losgelassen hat.
Rezensionen von PMelittaM:
Endlich ein Blick in die Heimat und auf den Feind
Fables, Band 4 - Die letzte Festung von Bill Willingham
Der vierte Band der Reihe führt in das Heimatland der Fables, aus dem sie durch den Feind vertrieben wurden. Hier erfährt man ein bisschen mehr darüber, lernt Fables kennen, die gekämpft haben und es zum Teil nicht geschafft haben, zu fliehen, wie etwa Robin Loxley, auch bekannt als Robin Hood und seine Freunde, und man kann auch mehr als einen Blick auf den Feind werfen.
Die letzte Festung, das letzte Bollwerk gegen diesen droht erobert zu werden, ein Schiff wird es noch durch das letzte offene Portal verlassen können.
Die zweite Hälfte des Comicbandes führt dann wieder nach Fabletown, wo eine tot geglaubte Fable auftaucht, Prince Charming Bürgermeister werden möchte und Jack von Wesen, die nicht aus Fleisch und Blut zu sein scheinen, angegriffen wird.
Auch Band 4 hat mir gut gefallen, endlich hat man auch ein bisschen mehr über die Vertreibung aus der Heimat und den Feind erfahren. Ich bin gespannt, wie es mit den verschiedenen Strängen weitergehen wird.











