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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Margarita:

Macht Spaß

Vision - Kartenspiel ab 10 Jahre von Maxime Rombourg

"Vision" hat in unserer erfahrenen Spielerunde einen positiven Eindruck hinterlassen. Zehn Runden hintereinander würden wir das nicht spielen wollen, aber für mal zwischendurch oder als Absacker wird es ab jetzt sicher öfter auf den Tisch kommen.
Die Regeln sind wirklich fix gelesen und verstanden.

Das meiste an Spielprinzip findet ohnehin auf den Karten selbst in Form von Aktionen statt. Sobald man sich da einmal kurz alles durchgelesen hat, ist man startklar. Die meisten Aktionen sind simpel, sorgen aber für viel Interaktion mit den Mitspielern, ob positiv oder negativ :) Da gab's auf jeden Fall viele Lacher und Ärgernisse.
Wie das bei Kartenspielen so ist, ist man natürlich auf Glück angewiesen bei seiner Hand, aber in den meisten Fällen konnte man noch gut taktieren und seine Karten schlau einsetzen. Und selbst wenn nicht, sind die Runden so schnell vorbei, dass man nicht frustriert eine halbe Stunde rumsitzen muss.
Die Runde zu viert erschien uns perfekt. Meiner Meinung nach sollte man für "Vision" aber zumindest immer eine gerade Anzahl Mitspieler sein. Bei einem 3 zu 2 würde das Dreierteam meines Erachtens immer am längeren Hebel sitzen, was dann nur zu Frust beim Zweierteam führt. Zu viert (oder sechst) ist es schön ausgeglichen.
Hervorheben möchte ich zum Schluss noch das wunderschöne Design und die sehr hochwertig gestalteten Karten. Durch die kleine Verpackung und keinen unnötigen Schnickschnack ist das Spiel auch perfekt für unterwegs, Urlaub etc.
Wer eine Alternative zu den üblichen Stichspielen haben möchte und gerne taktiert, ohne in minutenlanges Grübeln zu verfallen, ist bei diesem schnelllebigen Kartenspiel genau richtig.

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Rezensionen von brauneye29:

Ungewöhnliche Geschichte

Eine kleine Schwindelei von Rosanna Pike

Zum Inhalt:
Tibb hat es nicht leicht, kein Zuhause, keine Familie, aber sie kennt die Regeln, die sie von ihrer Mutter gelernt hat. So ist sie als Junge Vagabundin unterwegs und sie ist nicht dumm, mit einem gesunden Misstrauen der Welt gegenüber, natürlich besonders den Männern gegenüber. Bei ihrer Reise durch das mittelalterliche England trifft sie auf die unterschiedlichsten Menschen.

Meine Meinung:
Eine ungewöhnliche Geschichte über eine ungewöhnliche Frau, in einer Zeit, in der man eine Frau, eine besondere Type, nicht erwartet hat. Die Umstände der Zeit werden schon sehr deutlich geschildert und Tibb hat auch manche Ausdrucksweise, die sich gewaschen hat. Ich hatte irgendwie eine völlig andere Vorstellung von dem Buch, aber im Grunde war das auch gut so, weil man doch echt überrascht wurde von dem Buch. Ich fand die Hauptprotagonistin interessant und habe ihre Geschichte wirklich mit Interesse verfolgt. Ich hatte das Hörbuch und fand das auch gut gelesen.
Fazit:
Ungewöhnliche Geschichte

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Rezensionen von peedee:

Alte und neue Liebe

Dünenwinter und Lichterglanz von Tanja Janz

Als Wohnexpertin zeigt Alida in ihrer TV-Sendung, wie Räume gestaltet werden können. Auf die Adventstage freut sie sich besonders, da sie es liebt, weihnächtlich zu dekorieren. Doch dann wird von jetzt auf gleich ihre Sendung eingestellt. Daraufhin stirbt auch noch ihre Grossmutter. In deren Nachlass finden sich Liebesbriefe und ein Foto von ihrer Oma mit einem unbekannten Mann vor einem Pfahlbau in St.

Peter-Ording. Alida will diesen Mann unbedingt ausfindig machen, damit sie Omas letzten, leider unvollendeten Brief übergeben kann…

Erster Eindruck: Ein schönes, stimmungsvolles Cover, das demjenigen der Erstausgabe von 2018 in nichts nachsteht.

Die Geschichte beginnt 1949 in St. Peter-Ording und macht sodann einen Zeitsprung in die Gegenwart in Berlin.

Das Fernsehen ist ein schnelllebiges Geschäft: Gestern gefeiert, heute gefeuert! Die Einschaltquoten waren das Killerkriterium für Alida. Schade, dass die Zuständigen nicht einmal die bereits fertig produzierte Sendung zeigen wollten. Doch die beruflichen Sorgen verblassen, als sie vom Tod ihrer Oma erfährt. Bei deren Sachen findet sie sorgsam gehütete Liebesbriefe und ein Foto mit ihrer Oma als junge Frau mit einem ihr unbekannten Mann von 1949. Sie will diesen Mann unbedingt, wohlwissend, dass dies ein mehr als schwieriges Unterfangen mit ihren wenigen Angaben ist. Die Liebesgeschichte ihrer Oma muss eine ganz besondere gewesen sein, denn sonst hätte sie die Briefe nicht Jahrzehnte aufbewahrt. Aber weshalb kamen die beiden jungen Leute nicht zusammen? Und blieben trotzdem in Kontakt? Auf der Suche nach Omas alter Liebe findet Alida selbst einen Mann, der bei ihr längst verlorengeglaubte Gefühle weckt…

Es war berührend, vom letzten Schreiben an Hans zu lesen (mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten). In St. Peter-Ording findet Alida ein Zimmer bei Femke, die sich mit der Vermietung von Zimmern ein Zubrot zu ihrem Antiquitätengeschäft verdient. Alida sowie Femke und ihre Familie haben mir sehr gefallen. Alles in allem eine runde weihnächtliche Liebesgeschichte – von mir gibt es 3 Sterne.

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Rezensionen von Nicole (Abby1810):

Ermutigend, orientierungsgebend und aufschlussreich

Was bleibt, wenn Gott schweigt von Nicola Vollkommer

Von Nicola Vollkommer habe ich bereits einige Bücher gelesen. Zuletzt waren es die tollen Bücher zu den biblischen Frauen, diese haben mir sehr gut gefallen. Daher habe ich mich sehr auf "Was bleibt, wenn Gott schweigt" gefreut. Denn ehrlich gesagt, habe auch ich mich hin und wieder bereits gefragt, weshalb manche sehr essenzielle Gebete -und damit meine ich nicht nur meine persönlichen Gebete-nicht erhört werden.

Wenn es zum Beispiel um einen Kinderwunsch, die Gesundheit oder Versöhnung geht. Aber gibt es nicht auch in der Bibel Persönlichkeiten deren Gebete nicht bzw. nicht wunschgemäß erfüllt wurden? Und wie sind sie damit umgegangen? Kann es sein, dass Gott mein Gebet vielleicht deshalb nicht erhört, weil es mir letztendlich gar schaden könnte?

Nicola Vollkommer beschreibt in 14 Kapitel Gottes Reaktion auf Gebete. Sie geht dabei sowohl auf die Persönlichkeiten der Bibel, als auch auf ihre persönlichen Erfahrungen mit dem Thema Gebet sehr strukturiert und einfühlsam ein. Dabei erkennt sich der Leser immer wieder selbst. Denn ja, wir alle haben offene Gebete und Fragen. Die Autorin zeigt auf, dass Gott unsere Anliegen nicht egal sind, dass aber Gebetserhörung manchmal anders als gedacht aussehen kann.

Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen. Die Autorin hat einen angenehmen und authentischen Schreibstil. Ich habe mich öfters in Nicolas Gedanken wiedererkannt. Ja, sie hat mir teilweise aus der Seele geschrieben. Das Buch ist vor allem für Leser mit Fragen zum Thema Gebet ein Mehrwert. Daher eine klare Leseempfehlung meinerseits.

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Rezensionen von _ich.lese_:

Fakedating

Royal Rumors: How (Not) to Fall in Love von Tina Köpke

Maxton Hall trifft auf Gossip Girl.

So wird das Buch beworben und ich habe jede einzelne Seite geleibt.
Bisher las ich von Tina Köpke "nur" ihr Fantasy Reihe Hunting Souls, die fand ich schon toll. Aber sie kann auch Romance. Und wie sie das kann.
Um sich und ihre Mutter über die Runden zu bringen, gründet Natalie kurzerhand eine Girlfriend-Agentur, genauer ein Fake-Girlfriend Agentur.

Denn sie spielt nur die Freundin für allerlei Gelegenheiten. Und sie hat zwei strenge Regeln, an die sie sich hält. Kein S*x und keine Liebe. Dann braucht Benjamin ihre Hilfe, der Sohn eines echten Dukes. Und alles wird ein wenig anders, als von Natalie geplant.
Kurzweilig, lustig aber trotzdem auch romantiscg. Ich mochte es wirklich sehr. Toller Schreibstil, einfach zu lesen. Interessante Chataktere, die ich beide mochte. Ben machte zuerst den Eindruck eines typischen F*ckboys, aber der kann auch täuschen.
Ich hatte jedenfalls viel Spaß mit dem Buch, äußerst unterhaltsam.

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Rezensionen von Kwinsu:

Die Kunst des wuchtigen Erzählens

Luft nach unten von Tamara Stajner

Iva will ein Kind, um jeden Preis. Iva will ein Kind mit ihrem Ehemann, Felix. Als der Kinderwunsch längere Zeit unerfüllt bleibt, stresst sie jegliche Aktivität, die es zum Kindermachen braucht - die Lust ist schlicht nicht mehr wirklich vorhanden. Da kommt Gabriel ihr sehr gelegen, mit dem sie ungehemmt entspannen kann.

Aber das Leben ist nie so einfach, wie man es sich ausdenken vermag - neben den körperlichen Gelüsten ist auch die familiäre Last erdrückend und steht der Erfüllung tiefgründig im Weg.

"Luft nach unten" ist ein Buch, das in seiner Rohheit verstört, das mit seiner Ehrlichkeit und Komplexität teilweise schwer zu ertragen ist. Gleichzeitig betört es aber auch mit seinem Realitätsbezug, ist so authentisch und aus dem Leben gegriffen, dass jede Zeile wahrhaftig erscheint. Und es lässt sich nicht reduzieren auf das eine Thema, denn es sind mannigfaltige Topics, die sich in die Geschichte einweben. Zentral ist zweifelsohne der unerfüllte Kinderwunsch, aber gleichsam geht es auch um Identität, um familiäre Netzwerke, um gewaltvolle Sozialisation und um die Unehrlichkeit in Beziehungen, die in diesem Buch nicht zu verurteilen sind, denn sie sind überaus menschlich und natürlich.

Besonders kurzweilig ist die wechselnde Erzählperspektive. Größtenteils wird aus der Ich-Perspektive erzählt, das Geschehen wird aus Ivas Sicht geschildert. Immer wieder sind aber auch Chatverläufe eingewoben, die zwar die Wahrnehmung Ivas stärken, aber auch andere Perspektiven - hauptsächlich jene ihrer Liebhaber - zulassen. Zudem kommt immer wieder die persönliche Anrede an Ivas Mutter ins Spiel, die die toxische Mutter-Tochter-Beziehung aufblättert und die teils zwänglerische Verhaltensweise der Protagonistin ein Stück weit erklärt.

Die Geschichte selbst spielt immer wieder mit der unklaren Identität, welche die Protagonistin durchlebt - sie selbst, Geigerin von Beruf und aufgewachsen zwischen Wien, Slowenien und ein Stück weit auch in Mazedonien, springt sie auch in der Erzählung zwischen diesen kulturellen Welten. Geprägt wurde sie von allen, fein und subtil arbeitet die Autorin diese aber anhand von kulturellen Unterschieden heraus und verordnet sie exakt darin, wo sich die Protagonistin befindet: nämlich zwischendrin.

Eine besondere Rolle nimmt - wie schon angedeutet - die Mutter-Tochter-Beziehung ein. Die Mutter verhält sich ihrer Tochter gegenüber äußerst psychisch gewaltvoll und die Tochter leidet auch im Erwachsenenalter sehr unter der dominanten und abwertenden Rolle ihrer Erzeugerin. Wenn man die Lesung bei den Bachmann-Tagen der Autorin in Erinnerung hat, kann man davon ausgehen, dass ein stark autobiographischer Anteil dieser Geschichte zugrunde liegt. Die Eltern, beide stark übergewichtig, wollten die Tochter formen, so wie sie die Gesellschaft für wertvoll genug hält, auch wenn sie selbst diesem Ideal nie genug werden würden. Die Rolle der jugoslawischen Identität - oder jener der slowenischen, mazedonischen oder österreichischen - schwelt kontinuierlich mit, ohne das ganz klar wird, ob sie tatsächlich eine so gewichtige Rolle spielt.

"Luft nach unten" ist ein äußerst forderndes Buch, das vor allem durch seine Rohheit und Irritation in der Gegensätzlichkeit von modernem Schreibstil, traditioneller Erzählweise und grundsätzlicher Bedürftigkeit nach Nähe besticht. Es glänzt durch einprägsame Bilder, Widersprüchen in kulturellen Belangen sowie der Erzählung von Grundbedürfnissen des menschlichen Seins, die sich tief ins Gedächtnis einprägen. Der Roman kommt mit einer Wucht daher, die einen umreißt und zugleich sprachlos macht und entwickelt sich stet aber unvergesslich zu einem Ereignis, das man nicht so schnell vergessen wird.

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Rezensionen von April1985:

Die Lerche und ihre zwei Könige

The Sea Spinner von Julie Johnson

Worum geht es?

Nach der Schlacht von Fyremas ist Rhyas Welt aus den Fugen geraten.
Caeldera liegt in Trümmern, Freunde sind verletzt oder tot, und Penn zieht sich immer weiter von ihr zurück, während ihn sein Wunsch nach Rache beherrscht.
Ein Schicksalsschlag führt Rhya schließlich an den geheimnisvollen Water Court.

Dort muss sie lernen, ihre Magie besser zu verstehen — und trifft auf König Soren von Llŷr. Er ist so anders als Penn. Doch je mehr Soren ihr über die Magie und die Verbindung zwischen ihnen zeigt, desto stärker beginnt Rhya zu hinterfragen, was sie wirklich will und welche Rolle sie im kommenden Krieg spielen soll.

Meine Gedanken:

Nachdem ich Penn im ersten Band als ziemlich schwierig empfunden hatte, war ich ehrlich gesagt etwas nervös vor der Fortsetzung. Vor allem davor, wie sich seine Beziehung zu Rhya weiterentwickeln würde.
Und was soll ich sagen?Warum habe ich dieses Buch nicht schon früher zur Hand genommen? Wenn ich am Ende eines Buches sofort nachsehe, wann Band 3 erscheint, sagt das eigentlich schon alles.
Kleiner Spoiler zur Veröffentlichung: erst Februar 2027.

Nein. Mein Herz blutet. Für Rhya. Für Soren. Für Penn. Für meine gebrochene Seele. ????

Band 1 war für mich schon großartig — trotz meiner Probleme mit Penns Verhalten. Band 2 setzt noch einmal einen drauf.

Der Anfang:

Der Einstieg war für mich noch etwas langgezogen.Ich brauchte ein bisschen, bis die Geschichte wieder richtig Fahrt aufgenommen hat. Aber mit Rhyas Reise zum Water Court verändert sich alles. Und dann war es plötzlich da: das Knistern. Das Flirren in der Luft. Der Banter. Die Spannung.
Gänsehaut. Ab diesem Punkt hatte mich das Buch komplett.

Rhya & Soren:

Rhya und Soren haben für Herzklopfen gesorgt.Punkt. Ihre Dynamik funktioniert für mich unglaublich gut. Die Wortgefechte. Die humorvollen Momente. Die Spannung zwischen ihnen. Und diese Szenen, in denen eigentlich gar nicht viel passiert — und trotzdem fühlt sich alles plötzlich viel zu heiß an. Können spicy Szenen auch ohne Körperkontakt entstehen? Definitiv.So hot. ????

Gerade weil vieles über Blicke, Worte und Spannung funktioniert, war die Chemie zwischen den beiden für mich permanent spürbar.

Die Lerche und ihre zwei Könige:

Ich bin eigentlich kein Fan von Liebesdreiecken. Wirklich nicht.
Und trotzdem hat dieses hier für mich funktioniert. Vielleicht gerade deshalb, weil ich es nie wie ein klassisches Love Triangle wahrgenommen habe.

Rhya, Soren und Penn fühlen sich nicht wie drei Figuren in einem künstlich aufgebauten Beziehungskonstrukt an. Jede Verbindung hat ihre eigene Geschichte. Ihre eigene Dynamik. Ihr eigenes Gewicht.

Rhyas Geschichte kennen wir bereits.
Soren lernen wir hier erst richtig kennen — und in ihm steckt so viel mehr, als ich zunächst vermutet hätte. Und Penn?
Der ist natürlich auch noch da. Weniger präsent. Aber trotzdem ständig irgendwie spürbar. Eine tragische Randfigur, deren Sorgen einen fast mit erdrücken. Und genau deshalb macht er es mir nach wie vor nicht leicht.

Soren:

Ach, Soren. Er hat mich komplett überrascht.
Ich mochte seine ruhige, geheimnisvolle Art und vor allem, wie viel mehr hinter ihm steckt, als man zunächst vermutet. Mit jedem Kapitel durfte ich eine neue Seite von ihm kennenlernen. Und je mehr ich erfahren habe, desto mehr wollte ich wissen.
Er ist nicht einfach nur „der zweite König“.
Er ist eine eigene, spannende Figur mit Geschichte, Verantwortung und einer ganz anderen Art, Rhya zu begegnen.
Und genau diese Unterschiede zu Penn machen die Dynamik so interessant.

Krieg & Spannung:

Natürlich besteht The Sea Spinner nicht nur aus Romance. Efnisien ist weiterhin auf dem Vormarsch und hinterlässt Leid und Zerstörung. Gerade im letzten Drittel zieht die Geschichte noch einmal massiv an.
Spannend. Nervenaufreibend. Unberechenbar. Ab diesem Punkt konnte ich das Hörbuch kaum noch stoppen.

Die politischen und magischen Konflikte rücken wieder stärker in den Vordergrund und plötzlich greift vieles ineinander, was zuvor vorbereitet wurde

Und dieses Ende … Ich bin entsetzt. Ich bin zerstört. Ich liebe es. Ich hasse es. Es ist großartig. Und es schreit förmlich nach The Realm Reaper.

Dieses Ende hat mich emotional wirklich auseinandergenommen. Nicht auf die Art, bei der ich denke: „Ja, irgendwann lese ich weiter.“ Sondern: ICH MUSS WISSEN, WIE ES WEITERGEHT. Und jetzt soll ich bis Februar 2027 warten? Unverschämt.

Wie klang die Geschichte?

Ich habe The Sea Spinner als Hörbuch gehört und Rebecca Veil hat mich wieder richtig gut durch diese Welt getragen.
Ihre Stimme ist sanft, einnehmend und passt für mich wunderbar zu Rhya. Gerade in emotionalen oder ruhigeren Szenen mochte ich ihren Ton sehr. Aber auch die Spannung im letzten Drittel funktioniert durch ihre Erzählweise richtig gut.

Für mich war das wieder ein Hörbuch, bei dem die Stimme nicht einfach nur Text vorliest, sondern Atmosphäre schafft.

Was bleibt?

Die Lerche und ihre zwei Könige. Rhya. Soren. Penn. Eine Dynamik, von der ich vorher dachte, dass sie mich nerven würde — und die mich stattdessen komplett bekommen hat.

Der Anfang war für mich noch etwas langsam. Aber sobald Rhya den Water Court erreicht, zieht die Geschichte emotional und atmosphärisch enorm an.

Soren hat mein Herz erobert. Penn macht mir weiterhin das Leben schwer. Rhya steht zwischen zwei Welten, zwei Männern und gleichzeitig mitten in einem Krieg, der immer bedrohlicher wird.

Und dann dieses Ende. Mein Herz ist gebrochen — und ich brauche Band 3. Dringend.

???????????????????? / 5
Spice: ???????? / 5
Chemie: ✨✨✨✨✨ / 5
Atmosphäre: ???????????????????? / 5
Sprecherleistung: ????️????️????️????️????️ / 5

Fünf Eulen für Wasser, Feuer, Herzklopfen und ein Ende, das meine Seele genommen und irgendwo zwischen Rhya, Soren und Penn zurückgelassen hat. ????????????

im Shop ansehen weitere Rezensionen von April1985

Rezensionen von April1985 :

Die Lerche und ihre zwei Könige

The Sea Spinner von Julie Johnson

Worum geht es?

Nach der Schlacht von Fyremas ist Rhyas Welt aus den Fugen geraten.
Caeldera liegt in Trümmern, Freunde sind verletzt oder tot, und Penn zieht sich immer weiter von ihr zurück, während ihn sein Wunsch nach Rache beherrscht.
Ein Schicksalsschlag führt Rhya schließlich an den geheimnisvollen Water Court.

Dort muss sie lernen, ihre Magie besser zu verstehen — und trifft auf König Soren von Llŷr. Er ist so anders als Penn. Doch je mehr Soren ihr über die Magie und die Verbindung zwischen ihnen zeigt, desto stärker beginnt Rhya zu hinterfragen, was sie wirklich will und welche Rolle sie im kommenden Krieg spielen soll.

Meine Gedanken:

Nachdem ich Penn im ersten Band als ziemlich schwierig empfunden hatte, war ich ehrlich gesagt etwas nervös vor der Fortsetzung. Vor allem davor, wie sich seine Beziehung zu Rhya weiterentwickeln würde.
Und was soll ich sagen?Warum habe ich dieses Buch nicht schon früher zur Hand genommen? Wenn ich am Ende eines Buches sofort nachsehe, wann Band 3 erscheint, sagt das eigentlich schon alles.
Kleiner Spoiler zur Veröffentlichung: erst Februar 2027.

Nein. Mein Herz blutet. Für Rhya. Für Soren. Für Penn. Für meine gebrochene Seele. ????

Band 1 war für mich schon großartig — trotz meiner Probleme mit Penns Verhalten. Band 2 setzt noch einmal einen drauf.

Der Anfang:

Der Einstieg war für mich noch etwas langgezogen.Ich brauchte ein bisschen, bis die Geschichte wieder richtig Fahrt aufgenommen hat. Aber mit Rhyas Reise zum Water Court verändert sich alles. Und dann war es plötzlich da: das Knistern. Das Flirren in der Luft. Der Banter. Die Spannung.
Gänsehaut. Ab diesem Punkt hatte mich das Buch komplett.

Rhya & Soren:

Rhya und Soren haben für Herzklopfen gesorgt.Punkt. Ihre Dynamik funktioniert für mich unglaublich gut. Die Wortgefechte. Die humorvollen Momente. Die Spannung zwischen ihnen. Und diese Szenen, in denen eigentlich gar nicht viel passiert — und trotzdem fühlt sich alles plötzlich viel zu heiß an. Können spicy Szenen auch ohne Körperkontakt entstehen? Definitiv.So hot. ????

Gerade weil vieles über Blicke, Worte und Spannung funktioniert, war die Chemie zwischen den beiden für mich permanent spürbar.

Die Lerche und ihre zwei Könige:

Ich bin eigentlich kein Fan von Liebesdreiecken. Wirklich nicht.
Und trotzdem hat dieses hier für mich funktioniert. Vielleicht gerade deshalb, weil ich es nie wie ein klassisches Love Triangle wahrgenommen habe.

Rhya, Soren und Penn fühlen sich nicht wie drei Figuren in einem künstlich aufgebauten Beziehungskonstrukt an. Jede Verbindung hat ihre eigene Geschichte. Ihre eigene Dynamik. Ihr eigenes Gewicht.

Rhyas Geschichte kennen wir bereits.
Soren lernen wir hier erst richtig kennen — und in ihm steckt so viel mehr, als ich zunächst vermutet hätte. Und Penn?
Der ist natürlich auch noch da. Weniger präsent. Aber trotzdem ständig irgendwie spürbar. Eine tragische Randfigur, deren Sorgen einen fast mit erdrücken. Und genau deshalb macht er es mir nach wie vor nicht leicht.

Soren:

Ach, Soren. Er hat mich komplett überrascht.
Ich mochte seine ruhige, geheimnisvolle Art und vor allem, wie viel mehr hinter ihm steckt, als man zunächst vermutet. Mit jedem Kapitel durfte ich eine neue Seite von ihm kennenlernen. Und je mehr ich erfahren habe, desto mehr wollte ich wissen.
Er ist nicht einfach nur „der zweite König“.
Er ist eine eigene, spannende Figur mit Geschichte, Verantwortung und einer ganz anderen Art, Rhya zu begegnen.
Und genau diese Unterschiede zu Penn machen die Dynamik so interessant.

Krieg & Spannung:

Natürlich besteht The Sea Spinner nicht nur aus Romance. Efnisien ist weiterhin auf dem Vormarsch und hinterlässt Leid und Zerstörung. Gerade im letzten Drittel zieht die Geschichte noch einmal massiv an.
Spannend. Nervenaufreibend. Unberechenbar. Ab diesem Punkt konnte ich das Hörbuch kaum noch stoppen.

Die politischen und magischen Konflikte rücken wieder stärker in den Vordergrund und plötzlich greift vieles ineinander, was zuvor vorbereitet wurde

Und dieses Ende … Ich bin entsetzt. Ich bin zerstört. Ich liebe es. Ich hasse es. Es ist großartig. Und es schreit förmlich nach The Realm Reaper.

Dieses Ende hat mich emotional wirklich auseinandergenommen. Nicht auf die Art, bei der ich denke: „Ja, irgendwann lese ich weiter.“ Sondern: ICH MUSS WISSEN, WIE ES WEITERGEHT. Und jetzt soll ich bis Februar 2027 warten? Unverschämt.

Wie klang die Geschichte?

Ich habe The Sea Spinner als Hörbuch gehört und Rebecca Veil hat mich wieder richtig gut durch diese Welt getragen.
Ihre Stimme ist sanft, einnehmend und passt für mich wunderbar zu Rhya. Gerade in emotionalen oder ruhigeren Szenen mochte ich ihren Ton sehr. Aber auch die Spannung im letzten Drittel funktioniert durch ihre Erzählweise richtig gut.

Für mich war das wieder ein Hörbuch, bei dem die Stimme nicht einfach nur Text vorliest, sondern Atmosphäre schafft.

Was bleibt?

Die Lerche und ihre zwei Könige. Rhya. Soren. Penn. Eine Dynamik, von der ich vorher dachte, dass sie mich nerven würde — und die mich stattdessen komplett bekommen hat.

Der Anfang war für mich noch etwas langsam. Aber sobald Rhya den Water Court erreicht, zieht die Geschichte emotional und atmosphärisch enorm an.

Soren hat mein Herz erobert. Penn macht mir weiterhin das Leben schwer. Rhya steht zwischen zwei Welten, zwei Männern und gleichzeitig mitten in einem Krieg, der immer bedrohlicher wird.

Und dann dieses Ende. Mein Herz ist gebrochen — und ich brauche Band 3. Dringend.

???????????????????? / 5
Spice: ???????? / 5
Chemie: ✨✨✨✨✨ / 5
Atmosphäre: ???????????????????? / 5
Sprecherleistung: ????️????️????️????️????️ / 5

Fünf Eulen für Wasser, Feuer, Herzklopfen und ein Ende, das meine Seele genommen und irgendwo zwischen Rhya, Soren und Penn zurückgelassen hat. ????????????

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Rezensionen von gabiliest:

Verbrechen, Vertuschung, Verhaberung? Ein Wiener Politkrimi

Buberlpartie von Petra Hartlieb

Die bereits durch mehrere Bestseller bekannte Wiener Buchhändlerin und Autorin Petra Hartlieb hat mit ihrem zweiten Band der Dilogie “Alma Oberkofler ermittelt” einen Wien-Krimi mit starkem politischen Hintergrund vorgelegt. “Buberlpartie” war, wie die Autorin ihrem Buch voranstellt, die Bezeichnung einer Gruppierung junger Männer um den ehemaligen FPÖ Parteivorsitzenden Jörg Haider, um dessen Unfalltod sich immer noch Verschwörungstheorien ranken.

Doch heute dominiert die Parteifarbe der FPÖ, Blau, nicht nur auf dem einprägsamen Cover des Romans, sondern auch in der politischen Landschaft Österreichs. Wie Alma Oberkofler, Chefinspektorin und Leiterin der Abteilung “Leib und Leben” beim LKA Wien, meint, ist der abgebildete Hirsch ein Symbol toxischer Männlichkeit.

Und tatsächlich, in diesem Geschehen spielt die Politik eine wesentliche Rolle. Sofort nachdem ein als stramm rechts bekannter Sohn eines Wiener Baulöwen mit dem Auto in ein jüdisches Lokal gekracht ist, steht für Kanzler, Innenminister und Harald Hackl, Chef der immer mehr erstarkenden Heimatpartei, fest, dass es sich nur um einen Unfall gehandelt haben kann. Allerdings einen Unfall mit vier Toten. Der jüdische Besitzer des Lokals, eine junge Kellnerin und ein linker Enthüllungsjournalist sind tot, ebenso wie der Fahrer selbst. Verschwunden ist ein rauchender Mann, der kurz vor dem Ereignis auf der Bank vor dem Lokal saß. Viel ist von den Toten nicht mehr übrig, denn es gab eine verheerende Explosion.

Chefinspektorin Alma Oberkofler, die zufällig und rein privat Zeugin des Unglücks war, ermittelt mit ihrem Team auf Hochtouren. Sogar vom Geheimdienst kommen – auf dem kurzen Dienstweg – wertvolle Informationen. Zwischen den Opfern gibt es ein Beziehungsgeflecht, das man eigentlich nicht mehr als Zufall ansehen kann. Auch die noch lebenden Verwandten sind persönlich miteinander verbandelt, ebenso ist die WKStA involviert (das ist die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft). Wer gab wem welche Hinweise? Wer war das eigentliche Opfer? Gibt es einen rechtsextremen oder antisemitischen Hintergrund? Und ist das alles überhaupt noch von Belang, wenn die hohe Politik bereits vorgegeben hat, dass es sich nur um einen bedauerlichen Unfall gehandelt haben kann?

Petra Hartlieb zeichnet ein Bild der österreichischen Politszene, das viele Fragen aufwirft. Wieso war Harald Hackl überhaupt bei dieser Besprechung? Er ist gar kein Regierungsmitglied. Wird hier vielleicht schon die nächste Koalition ausgepackelt, denn die Heimatpartei ist im Umfragehoch. Auch wer sich jetzt nicht so gut mit den österreichischen politischen Verhältnissen auskennt, wird keine Klarnamen brauchen, um zu erkennen, wen die Autorin meint. Realität und Fiktion gehen ineinander über. Österreich ist ein kleines Land, wo jeder einen kennt, der einen kennt…. Und Vitamin B kann ja in verschiedenen Formen nützlich sein. Jedenfalls beruhigt es sehr oft die Nerven.

Die Intention von “Buberlpartie” ist ein Plädoyer für die Demokratie und gegen faschistische Strömungen. Dieses Anliegen hat Petra Hartlieb gekonnt in einen spannenden Krimi mit viel wienerischem Flair verpackt.
Lebendig zeichnet sie die Bemühungen der Exekutive, das Verbrechen lückenlos aufzuklären, während im Hintergrund schon andere die Fäden ziehen. Doch es geht auch um die Angst und die Ablehnung, die jüdische Mitbürger erfahren, sowie um die Rolle, die die Presse in solch aufsehenerregenden Fällen spielt. Letztlich beleuchtet der Roman ebenso die rechtsextreme Szene, die für ihre Treffen immer wieder harmlose Gründe vorschiebt, aber in Wahrheit gegen das Verbotsgesetz verstößt.

“Buberlpartie” ist ein gekonnt geschriebener und konstruierter Kriminalroman, der schon durch seine aktuellen Bezüge ein Pageturner ist. Die Lesenden werden sich unwillkürlich auf die Seite der Ermittler schlagen, um dann festzustellen, dass die Lösung des Falles ganz anders ist als erwartet. In dieses Buch hineinzulesen ist ein Vergnügen, vergleichbar mit dem Genuss einer Sachertorte. Die Ereignisse der spektakulären Krimihandlung sind überzogen mit einer Glasur politischer Einflussnahme, und nur gemeinsam ergeben die beiden ein absolutes Lesehighlight.

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Rezensionen von _ich.lese_:

Hexenfehde

Death of a Witch von E. V. Woods

Seit ewigen Zeiten sind sich die Hexenfamilien spinnefeind, sie geben sich gegenseitig die Schuld, dass die Quelle der Magie versiegt.
Damit sie überleben können müssen die Familien zusammenarbeiten und so schicken sie Iris Montparsson und August Landeville gemeinsam auf Mission.


Schon immer habe ich Hexenbücher gerne gelesen, seit Die kleine Hexe.

So wollte ich auch dieses unbedingt lesen, auch wenn die Hexen mittlerweile nicht merähr klein sind.
Und ich wurde nicht enttäuscht. Der Verlag macht einfach tolle Bücher.
Bei Iris und August hat mir allerdings ein wenig an Tiefe gefehlt. Trotzdem fand ich es mystisch, das Setting hat mir gefallen und die Lovestory war auch sehr unterhaltsam. Alles in allem eine tolle Story, die mich sehr gur unterhalten konnte.
Spannend mit einer sich langsam entwickelnden Lovestory und einem guten Ende. Von mir bekommt es eine Leseempfehlung.

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