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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Julia:

Spannender Schluss nach zähem Einstieg

Summer Heat von Solveig-Marie Kastner

Dieses Buch konnte mich leider nicht zu 100 % überzeugen. Der Klappentext hat eine sehr spannende Geschichte versprochen, die für mich in der ersten Hälfte allerdings eher vor sich hingedümpelt ist. Wir wissen, dass Mia aus einem bestimmten Grund in dem Resort ist, und dieser wird auch immer wieder angeteasert.

Wirklich greifbare Hinweise gibt es jedoch kaum. Dadurch kam bei mir leider kein richtiges Miträtseln auf, sondern eher das Gefühl, dass sich die Geschichte immer wieder im Kreis dreht.
Auch die Beziehung zwischen Mia und Yanis war für mich mit sehr vielen Fragezeichen versehen. Etwa ab dem zweiten Drittel bekommen wir durch einen Perspektivenwechsel dann auch Einblicke in seine Sicht auf die Geschichte. Allerdings konnte mich auch das nicht vollständig abholen. Ehrlicherweise muss ich sagen, dass mir nahezu keiner der Charaktere wirklich sympathisch war. Viele schienen hauptsächlich auf sich selbst bedacht zu sein, und auch manche Handlungen konnte ich nicht so richtig nachvollziehen. Teilweise waren mir die Entwicklungen dadurch etwas zu wirr und ich hatte beim Lesen irgendwann fast den Wunsch, einfach aus diesem Resort zu verschwinden.
Da ich aber von Natur aus neugierig bin und natürlich unbedingt wissen wollte, was nun wirklich hinter allem steckt, habe ich weitergelesen. Und das hat sich für mich definitiv gelohnt! Im letzten Drittel kommt endlich deutlich mehr Bewegung in die Geschichte. Es entsteht Spannung, die Entwicklungen liefern immer mehr Hinweise zum Miträtseln und auch die Plottwists waren für mich sehr gut eingebaut. Gleichzeitig wurden die Charaktere für mich in diesem Abschnitt endlich greifbarer und ihre Handlungen nachvollziehbarer.
Im Gegensatz zum Anfang konnte mich das letzte Drittel dann tatsächlich richtig an die Seiten fesseln. Ich wollte unbedingt wissen, wie sich alles auflösen würde, und war gespannt darauf, welche Erkenntnisse noch auf mich warten.
Der Schreibstil selbst hat mir sehr gut gefallen. Er ist flüssig und angenehm zu lesen und war vermutlich auch einer der Gründe, warum ich trotz des für mich eher schwierigen Einstiegs an der Geschichte drangeblieben bin.
Für mich hätte es insgesamt gerne etwas weniger Hin und Her zwischen Mia und Yanis und dafür mehr versteckte Hinweise auf das große Ganze geben dürfen. Gerade am Anfang hätte ich mir mehr Möglichkeiten zum Miträtseln gewünscht. Trotzdem konnte mich die Geschichte zum Ende hin noch deutlich mehr abholen und mit einigen gelungenen Wendungen überraschen.

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Rezensionen von buchina:

Fantasyroman im Jane Austen Universum

Stolz, Vorurteil und Hexerei von Melinda Taub

Ich bin selbst ein großer Jane Austen Fan und „Stolz und Vorurteil“ ist mein Lieblingsroman von ihr, gleichzeitig lese ich sehr gerne auch Fantasyromane. Deshalb war ich sehr neugierig auf diese neue Interpretation. Melinda Taubs „Stolz, Vorurteil und Hexerei“ nimmt sich Jane Austens Klassiker vor und erzählt die bekannte Geschichte aus einer überraschenden Perspektive neu: Im Mittelpunkt steht diesmal Lydia Bennet, die jüngste und im Original nicht unbedingt sympathischste der Bennet-Schwestern.

Taub macht aus ihr jedoch weit mehr als das oberflächliche, ungestüme Mädchen, als das sie bei Austen erscheint und fügt der Geschichte obendrein eine gehörige Portion Magie hinzu.
Die Grundidee hat mir ausgesprochen gut gefallen. Hexerei, Dämonen und Zauberei treffen auf Bälle, Heiratspläne und die strengen gesellschaftlichen Konventionen des frühen 19. Jahrhunderts. Erstaunlicherweise funktioniert diese Mischung ziemlich gut. Die fantastischen Elemente wirken nicht einfach aufgesetzt, sondern werden geschickt mit Lydias persönlicher Geschichte verbunden. Gleichzeitig erkennt man viele Figuren und Situationen aus dem Klassiker wieder und betrachtet sie nun aus einem ganz anderen Blickwinkel. Gerade für Leserinnen und Leser, die Austens Roman kennen, wie ich selbst eine bin, liegt darin ein besonderer Reiz.
Am stärksten ist das Buch für mich jedoch dort, wo es Lydia eine eigene Stimme gibt. Ihre impulsive, manchmal naive und oft herrlich respektlose Art macht die Erzählung lebendig und humorvoll. Gleichzeitig bekommt die Figur mehr Tiefe. Hinter ihrem Verhalten werden Unsicherheit, gesellschaftlicher Druck und der Wunsch nach Freiheit sichtbar. Dadurch versteht man manche ihrer Entscheidungen besser, ohne dass Taub versucht, sämtliche Fehler ihrer Heldin schönzureden.
Nicht alles überzeugt gleichermaßen. Gerade zu Beginn braucht die Geschichte etwas Zeit, bis sie richtig Fahrt aufnimmt, und gelegentlich wirkt die Verbindung zwischen Austen-Retelling und Fantasy etwas überladen. Manche Entwicklungen lassen sich zudem recht früh erahnen. Wer eine möglichst stilechte Fortführung oder Ergänzung von Jane Austen erwartet, dürfte sich an der sehr freien Interpretation ohnehin stören. Auch sprachlich kommt der Roman nicht an Jane Austen dran.
Wer sich dagegen darauf einlassen kann, Austens Figuren spielerisch neu zu entdecken, bekommt einen witzigen und ungewöhnlichen Roman. Melinda Taub behandelt das berühmte Vorbild mit genügend Respekt, erlaubt sich aber gleichzeitig die Freiheit, daraus etwas Eigenständiges zu machen. Besonders schön fand ich, dass ausgerechnet Lydia Bennet, die im Original leicht als nervige Nebenfigur abgetan werden kann, hier zur Heldin ihrer eigenen Geschichte wird. Eine unterhaltsame Mischung aus Regency-Roman, Fantasy, Humor und Emanzipationsgeschichte, die vor allem Austen-Fans mit Lust auf ein wenig literarischen Unfug gefallen dürfte.

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Rezensionen von AndilesOnaut:

Ein harter Thriller, der ziemlich unter die Haut geht

Der Clan – Die Straße von Pascal Engman

„Der Clan – Die Straße“ war für mich so ein Buch, bei dem ich immer wieder dachte: Nur noch ein Kapitel – und plötzlich waren wieder jede Menge Seiten weg. Pascal Engman erzählt hier eine ziemlich düstere Geschichte über Clankriminalität, Gewalt und die Frage, wie schnell man in etwas hineinrutschen kann, aus dem man später kaum noch herauskommt.

Im Mittelpunkt stehen Josef, Antonia und der Polizist Hjalmar. Besonders Josefs Geschichte hat mich gepackt. Er wächst mit seiner alleinerziehenden Mutter unter schwierigen Bedingungen auf und versucht eigentlich nur, irgendwie über die Runden zu kommen. Doch genau diese Situation macht ihn anfällig für den Clan. Ich fand es spannend zu verfolgen, wie sich seine Entscheidungen immer weiter zuspitzen und er irgendwann vor Problemen steht, die er selbst kaum noch kontrollieren kann.

Gut gefallen haben mir auch die unterschiedlichen Perspektiven. Dadurch bekommt man nicht nur die Sicht der Polizei oder des Clans mit, sondern erlebt ganz verschiedene Lebenssituationen. Antonia bringt dabei noch einmal eine ganz andere Seite in die Geschichte. So wirkt das Ganze deutlich abwechslungsreicher.

Der Mansour-Clan wird wirklich beklemmend dargestellt. Besonders schlimm fand ich gar nicht unbedingt die einzelnen Gewaltszenen, sondern dieses Gefühl, dass der Clan immer mehr Einfluss bekommt und sich die Menschen in der Gegend irgendwann einfach damit arrangieren müssen. Das wirkt leider erschreckend realistisch.

Der Schreibstil ist angenehm direkt und lässt sich sehr flüssig lesen. Allerdings braucht man wegen der vielen Figuren und Perspektivwechsel manchmal etwas Konzentration. Auch die Härte der Geschichte ist nicht ohne – hier sollte man definitiv wissen, worauf man sich einlässt.

Für mich ist „Der Clan – Die Straße“ ein richtig gelungener Auftakt. Das Buch ist spannend, teilweise brutal und gleichzeitig steckt einiges an gesellschaftlichen Themen darin. Besonders Josef ist mir im Gedächtnis geblieben. Nach dem Ende bin ich auf jeden Fall neugierig, wie es mit den Figuren und dem Clan weitergeht.

Von mir gibt es 5 von 5 Sternen und eine klare Empfehlung für alle, die gerne düstere und realistische Thriller lesen.

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Rezensionen von youngreaders:

Heftig

Totensee von Sophie Czerny

Zunächst einmal möchte ich sagen, dass mir das Buchcover wirklich gut gefällt. Es sticht durch seine Farbgebung heraus und macht definitiv auf sich aufmerksam. Nun aber zum Buch selbst. Ich habe mich am Anfang etwas schwer getan in das Buch hineinzukommen. Es gab viele Handlungssprünge, verschiedene Daten an denen die einzelnen Kapitel spielten,.

...! Mir war das am Anfang ein zu großes Durcheinander und ich hatte viele Fragezeichen im Kopf. Aber trotz dieser Fragezeichen wollte ich unbedingt wissen wie es weitergeht und habe das Buch zwar nicht in einem Rutsch durchgelesen, aber jeden Tag weitergelesen. Und natürlich haben sich all diese Fragezeichen in meinem Kopf immer weiter entwirrt und es hat sich ein schlüssiges Gesamtbild ergeben. Der Thriller ist nichts für empfindsame Seelen - er ist verstörend, erschreckend und ACHTUNG SPOILER---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- es geht um Kindesmisshandlung in Kinderheimen. Sehr schlimm und vielleicht sogar überspitzt (das hoffe ich zumindest), aber irgendwie kann man die Taten die dadurch entstanden sind, sogar irgendwie verstehen oder besser gesagt nachvollziehen. Auch wenn Unrecht nicht durch Unrecht aufgewiegt werden sollte.

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Rezensionen von ekiam:

Cozy romance an der Mosel

Kiss me in Orange von Alix Bente

Friends to lovers, Herbststimmung und eine Kleinstadt an der Mosel: was will man mehr? Kiss me in orange war für mich ein absolutes Wohlfühlbuch und ist genau die richtige Lektüre für einen grauen Herbsttag.

Besonders das Setting hat mich sofort abgeholt. Eine kleine Stadt an der Mosel, jede Menge gemeinschaftliche Herbstaktionen und Bewohner, die füreinander da sind: Das Gemeinschaftsgefühl nimmt einen großen Raum in der Geschichte ein und trägt ganz wesentlich zur wunderbaren Herbststimmung bei.

Man möchte sich am liebsten selbst mitten ins Dorfleben eintauchen.

Auch die Chemie zwischen Emma und Niclas stimmt für mich von Anfang an. Die beiden waren früher beste Freunde und kennen sich entsprechend gut. Gemeinsame Erinnerungen und Erlebnisse schwingen in ihren Begegnungen immer mit. Aus best friends werden zumindest aus Emmas Sicht kurzzeitig enemies und schließlich lovers. Dass dabei ein simples Gespräch so manches Problem schneller lösen könnte, gehört für mich bei diesem trope einfach dazu. Klar, man könnte miteinander reden; aber dann wäre die Geschichte eben schnell vorbei.

Emma und Niclas waren mir beide sofort sympathisch und zugänglich. Da die Geschichte größtenteils aus Emmas Perspektive erzählt wird, bekommen wir vor allem einen guten Einblick in ihre Gefühlswelt. Gleichzeitig machen aber beide im Laufe der Geschichte eine schöne emotionale Entwicklung durch. Besonders die Auseinandersetzung mit schmerzhaften Erinnerungen aus ihrer Kindheit verleiht der Geschichte zusätzliche Tiefe.

Der lebhafte und gefühlvolle Schreibstil hat es mir dabei leicht gemacht, mit den beiden mitzufühlen. Die Geschichte ist romantisch und humorvoll, ohne dass dabei die ernsteren Themen zu kurz kommen.

Für mich ist Kiss me in orange damit ein absolutes cozy Herbstbuch, das jede Menge Herbstromantik, Kleinstadtgefühl und eine schöne Liebesgeschichte miteinander verbindet. Wer Lust auf eine Wohlfühl-Romance mit sympathischen Protagonisten und ganz viel Herbststimmung hat, sollte hier unbedingt zugreifen.

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Rezensionen von bücherliebe74:

Traumreise zwischen Raum und Zeit

Ms Atkins und die Bibliothek der Träume von Vanessa Göcking

Die Autorin Vanessa Göcking nimmt uns in ihrem neuen Buch "Ms Atkins und die Bibliothek der Träume" mit in eine ganz besondere Bibliothek.
Dabei begleiten wir Ms Amanda Eleonore Atkins, Robert Joy, Xiao Mei Smith und Henry in das Reich ihrer Träume.
Für alle 4 ist die "Lady Ophelia Harringdale Library" ein Zufluchtsort - vor dem Chaos der Welt, und für manche wie ein zweites Zuhause.

Als ausgewählte Bibliotheks-BesucherInnen haben sie Zugang zu einem besonderen Lesezimmer und lernen sich dort kennen. Im Laufe der Zeit macht sich jede/r auf den Weg in die eigene Vergangenheit, aber in gewisser Weise auch in die Zukunft.

Der Schreibstil ist flüssig, einfühlsam und gut lesbar. Durch detaillierte Beschreibungen konnte ich mir die Bibliothek gut vorstellen und das Lesezimmer würde ich sehr gern einmal besuchen.
Die Charaktere der ProtagonistInnen sind sehr verschieden, aber recht gut ausgearbeitet. Der Autorin gelingt es gut, alle miteinander durch ihre Schicksale zu verbinden.
In der Kurzbeschreibung ist die Rede von Fantasy, allerdings liegt der Schwerpunkt der Handlung eher auf Träume, Schicksal und Selbstreflexion, wobei Fantasy einen kleineren Anteil einnimmt.

Optisch macht das Buch einiges her!
Der Umschlag ist farblich sehr ansprechend und das Motiv mit den Bücherregalen, dem Himmel im Hintergrund und der Person in der offenen Tür spiegelt wesentliche Elemente der Handlung wider.
Anbei gibt es Zugaben wie Tee, Leseprobe, Lesezeichen, einen Brief und einen Bibliotheksausweis - alles schön abgestimmt!
Unter dem Umschlag ist das Buch selbst ebenfalls farblich schön gestaltet. Es hat eine bunt folierte Seite in der Mitte des Buches und ist mit einem Lesebändchen versehen.
Am Anfang jedes Kapitels steht ein Ornament für den Anfangsbuchstaben des jeweiligen Protagonisten, um den es in dem Kapitel geht. Jede/r hat ein eigenes Ornament. Ein liebevoll gestaltetes Detail!

Die Idee der Story gefällt mir. Allerdings war es mir eine Spur zu viel Selbstreflexion und zu wenig Fantasy!

3 von 5 Punkten!

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Rezensionen von Cellissima:

Vampire in Temstown

Dracula & Töchter (Dracula & Töchter 1) von Emma Carroll

Die letzte Vampir-Epidemie in Temstown liegt schon zwanzig Jahre zurück.
Dann dann ist eines Tages das Grab einer jungen Schauspielerin, die auf der Bühne zusammenbrach und starb, plötzlich leer. Und es sieht so aus, als ob sie daraus ausgebrochen wäre! Es kann sich also nur um einen Vampir handeln.

Und tatsächlich folgen schnell Vampirangriffe.
Als ihr Freund Varney von dem Vampir gebissen wird, beschließen die Cousinen Mina, Buffy und Bella, Varney zu retten und Temstown von der Vampir-Epidemie zu befreien. Der Arzt möchte Varney studieren, um seine Karriere voranzutreiben, und sein Herz mit einem Weißdornpfahl durchbohren, da er nun ebenfalls zum Vampir wird und das die einzige Möglichkeit zu sein scheint, die Vampire zu bekämpfen. Die Mädchen wollen dies jedoch nicht zulassen und suchen nach einer anderen Lösung. Sie finden ein uraltes Buch, in dem steht, dass die Heilung von Vampiren möglich ist - und dass Frauen, die bisher nur von einem Medizinstudium träumen konnten, Erfolg in der Wissenschaft haben können ...
Doch die entscheidenden Seiten des Buches sind leer - und so beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit ...
******
Nachdem "Nacht über Frost Hollow Hall" schon toll war, waren wir sehr gespannt auf "Dracula & Töchter" und freuten uns sehr darauf. Und wir wurden nicht enttäuscht - es war tatsächlich ein Highlight!
Das Cover passt perfekt zur Geschichte.
Emma Carrolls Schreibstil ist toll, er lässt sich absolut angenehm und flüssig lesen. Es gibt viele recht kurze Kapitel. Das Buch eignet sich perfekt sowohl zum Vorlesen als auch zum Selbstlesen, durch die Kapitellänge auch zwischendurch oder abends vor dem Einschlafen im Bett - wobei man dieses Buch eigentlich nicht mehr aus der Hand legen kann! Es ist so spannend und gut, dass man es am liebsten in einem Rutsch lesen möchte, weil man unbedingt erfahren möchte, wie es weitergeht. Es geht schon Schlag auf Schlag, die Geschichte hat viel Spannung, Gefahr - und damit natürlich auch Tempo. Für Kinder, die ruhige, langsame Geschichten mögen, ist es also die falsche Wahl. Wir haben es geliebt, und es passt auch einfach perfekt.
Die Geschichte ist extrem atmosphärisch und bildhaft, mit einer düsteren, gefährlichen, mysteriösen Grundstimmung. Auch dies hat uns sehr gefallen.
Auch die Figuren sind absolut gelungen. Toll finde ich hier gerade für Mädchen, dass v.a. diese drei Mädchen, daneben auch etwas ihre beiden Mütter, im Mittelpunkt stehen. In allererster Linie geht es aber zumindest in diesem Auftaktband um Mina, Buffy und Bella. Kinder lernen, dass Freundschaft usw. nichts mit Klassenunterschieden, Geld und dergleichen zu tun haben und dass diese Dinge dafür völlig irrelevant sind. Gerade für Mädchen finde ich auch den Fokus auf Frauen in der Medizin bzw. generell in der Wissenschaft toll, wenn man bedenkt, wie unterrepräsentiert Frauen in Medizin, Jura, generell in der Wissenschaft jedenfalls in Führungspositionen auch heute noch sind, dass der Frauenanteil immer noch erhöht werden muss etc.
Generell ist es super, dass hier mutige, starke, selbstbewusste und tolle Mädchen und Frauen im Mittelpunkt stehen! Und diese Mädchen und Frauen setzen sich gegenüber den Männern durch.
Es gibt überraschende Enthüllungen und Wendungen, nichts ist vorhersehbar, sodass es wirklich bis zum Schluss absolut spannend bleibt.
Der Fall bzgl. dieser Schauspielerin wird in diesem Auftaktband geklärt und gelöst, sodass dieser erste Band quasi in sich geschlossen ist und man ihn durchaus auch nur einzeln lesen könnte, ohne zwingend die ganze Trilogie lesen zu müssen - aber ich glaube kaum, dass irgendjemand diese Reihe nach diesem Auftaktband abbrechen wird! Dafür ist sie einfach viel zu gut. Wir sind richtig gespannt auf die beiden noch folgenden Bände und würden diese am liebsten sofort lesen.
Und die Geschichte hat auf jeden Fall das Potenzial für mehrere Bände! So ist die Abstammung der Kinder höchst spannend. Wir würden gerne etwas, am liebsten auch viel, über den Großvater erfahren, auch über die Mütter der Kinder, über ihre Heimat; vielleicht reisen sie ja auch noch hin?! Im ersten Band erfuhr man nur das Nötigste. Das hat absolut gereicht, macht die Leser aber auch extrem neugierig. Wir denken und hoffen, dass in den Folgebänden in dieser Hinsicht noch was kommen wird.
Einziger Kritikpunkt ist vielleicht das empfohlene Lesealter: ab 10. Das halte ich für oftmals zu früh, da ich nur wenige Kinder kenne, die so eine Geschichte in diesem Alter schon lesen können und wollen. Sie ist wirklich düster und gruselig durch die Thematik und Handlung. Aber hier ist jedes Kind verschieden ... ich persönlich würde das empfohlene Lesealter etwas anheben, jedenfalls gerade bei jüngeren Kindern aber empfehlen, das Buch erst mal selbst (an)zulesen und dann zu entscheiden, ob man es dem Kind schon zum Vorlesen oder Selbstlesen gibt oder ob man lieber noch etwas wartet damit.
Wenn es aber passt, dann kommen kleine und große Gruselfans aber voll auf ihre Kosten! Es ist das perfekte Buch für den Herbst und Winter, gerade jetzt vor Halloween oder auch im November.
Auch ich als Erwachsene fand das Buch richtig spannend und gut, konnte und wollte es ebenfalls nicht mehr aus der Hand legen. Wir haben es zusammen verschlungen.
Absolute Leseempfehlung!

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Rezensionen von Danislesestube:

Tolle Fortsetzung einer grandiosen Fantasy Reihe

Ashturia von Naomi Huber

Kennt ihr das auch? Ihr habt eine Buchreihe „zu Ende“ gelesen, habt damit gedanklich abgeschlossen und schwelgt noch eine Weile in der von Menschenverstand erschaffenen Welt. Die Bücher seht ihr von da an in eurem Regal liegen und denkt immer wieder gerne zurück als ihr den ersten Teil gelesen habt.

So erging es mir unter anderem mit Ashturia. Eine meiner liebsten Buchreihen, die sogar einen Ehrenplatz in meinem Wohnzimmer hat.
Und nun, gibt es einen vierten Teil. Die Abenteuer von Trina und Liam sind eigentlich vorbei. Beide haben viel erlebt und sogar für Nachwuchs gesorgt. Raya, die Tochter der beiden ist zum Glück weder eine 1:1 Kopie ihrer Mutter, noch ein nerviges junges Mädchen, welches die Welt entdecken möchte und sich prompt verliebt. Naomi Huber dafür gesorgt, dass sie über ausreichend Vernunft und Intelligenz verfügt. Aber trotzdem, reicht das und ein Thronfolger aus, um ein ganzes Buch zu füllen, ohne aus dem Takt zu geraten, welcher bereits seit drei Büchern besteht? Nun.
Der Einstieg wurde recht einfach gehalten. Was ist seit dem Ende von Teil drei passiert und wie ging es weiter? Ein paar kurze Ausflüge in die Vergangenheit um alle auf den aktuellen Stand zu bringen. Dann geht es aber wirklich in ein neues Abenteuer. Mit einer neuen Protagonistin. Denn, Trina und Liam sind zwar immer noch da, haben aber größtenteils ihren eigenen Handlungsstrang. Was gut ist, so kann sich Raya mit ihrem Begleiter Elnor und Fecyre (unsere liebenswerte Drachin) relativ ungestört der neuen Aufgabe widmen. Bis diese jedoch erfüllt werden kann, erwartet die beiden ein übersichtliches aber gut gefülltes Abenteuer. Natürlich haben andere Personen wenig Lust, dass der Thronfolger seine Aufgabe erfüllen kann, so kommt es dazu, dass sich unser Dream-Team zur Wehr setzen muss. Auf ihre ganz eigene Art und Weise. Auch hier schwimmt die Autorin im Wohlfühlpool, den sie sich mit den ersten drei Büchern aufgebaut hat. Es gibt viel Neues, genauso wie Altbewährtes. Raya und Elnor entwickeln sich gemessen an den Erlebnissen gut weiter. Natürlich kommen sich die beiden irgendwann näher. Aber nicht sofort, schon gar nicht stürmisch. Sehr subtil und erst gegen Ende ist es nicht mehr nur offensichtlich, dass die beiden etwas mehr füreinander empfinden. Trina und Liam sitzen zum Glück nicht nur auf ihrem Thron herum, sondern bereiten sich auf die große Tagung der Regierenden vor. Es wird gegen Mitte des Buches angedeutet, dass eventuell etwas schiefgehen kann.
Und sonst so? Wieder tolle Beschreibung des Umfeldes. Es wird fleißig Reaka getrunken. Ruhige Momente laden zum Entspannen ein, rasante Momente wiederum zum Mitfiebern. Natürlich gibt es auch Stellen, die etwas überraschend kamen, aber zum Glück kein Plottwist Feuerwerk.
Meine angedeuteten Sorgen waren umsonst. Teil vier schließt nahtlos an die ersten Bücher an und führt die Geschichte rund um und in Ashturia logisch weiter. Ob ein fünfter Teil sinnvoll ist weiß nur die Autorin.

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Rezensionen von Bücher-Queen:

Praktisch und unkompliziert

ADHS Tools für Frauen - zwischen Reizflut, Chaos und Leichtigkeit von Jana Lindauer

Das Buch ist angenehm verständlich geschrieben und man kann die Tipps direkt ausprobieren. Besonders gut gefällt mir, dass man nicht alles der Reihe nach lesen muss, sondern einfach bei dem Thema einsteigen kann, das gerade aktuell ist.

Viele Ideen sind simpel, aber genau dadurch im Alltag gut umsetzbar.

Für mich definitiv ein Buch, in das man immer wieder reinschauen kann.

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Rezensionen von v_im_wunderland:

ein tolles ruhiges Buch

Theo in Golden von Allen Levi

Ich fand die reduzierte Art und Weise des Covers sehr ansprechend, da es nicht an alte Klassiker erinnert hat. Auch die Geschichte ist ruhig und Fokussiert auf das Wesentliche. Denn es geht um Theo Der nach Golden kommt. Dort findet er in einem Café Ganz viele Porträts. Der in Golden lebenden Anwohner.

Diese Porträts kauft er und schenkt sie dem porträtierten zurück. Dabei erfährt er oft die Geschichten der Anwohner und taucht in diese ein. Wir begleiten Theo auf seine Begegnungen in Golden. Und lernen viel über die Menschen, die dort wohnen. Aber nicht so viel über Theo. Ich fand das Buch sehr angenehm zu lesen und es hat mich direkt in diese Welt von Golden aufgenommen. Ich mag Bücher Ändere die nicht so schnell sind und entschleunigend sind. Dieses Buch ist eines davon und ich kann es sehr empfehlen. Ich würde sicherlich noch weitere Bücher von diesem Autor lesen.

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