Kunden em pfehlungen
Rezensionen von wolkenbücherwelt:
Der Preis schöner Versprechen
Hof der Dornen, Band 1: The Rose Bargain von Sasha Peyton Smith
„Wenn man erst einmal eine Ewigkeit lang existiert hat, gibt es nur noch Langeweile oder deren Abwesenheit.“
Ein Krieg, mit dem alles begann, ein unbedachter Handel, eine Fae-Königin regiert über das Menschenvolk - wer bezahlt am Ende den Preis?..
Die Mischung aus London 1848, dem Volk der Fae und dieser fast schon düster-glamourösen Heiratssaison hat mich doch schon neugierig gemacht.
Also wir bekommen Regency-Vibes kombiniert mit Fantasy? Ja, ja bitte! Und obwohl ich anfangs ein wenig skeptisch war, ob diese Mischung wirklich für mich funktionieren kann, hat mich ‘The Rose Bargain‘ doch überraschend schnell mitgerissen.
Besonders die Darstellung der Fae - allen voran der Fae-Königin - hat mir richtig gut gefallen. Ihre Wirkung auf die Menschen, diese Mischung aus Schönheit, Gefahr und Macht, wurde wirklich faszinierend und gleichzeitig beunruhigend eingefangen.
In der ganzen Geschichte wird sehr deutlich: Worte haben Bedeutung, Worte haben Macht - und jeder Handel fordert einen Preis. Ob Erinnerungen, die Fähigkeit zu träumen oder der Verlust eines Sinnes … vieles wirkt zunächst klein oder sogar bedeutungslos - und genau das verleiht der Geschichte eine angenehm düstere Atmosphäre, denn wie unbedeutend ist ein kleiner Teil seiner Selbst wirklich?
Auch die Dynamik und die einzelnen Beziehungen zwischen den Favoritinnen mochte ich wirklich gerne. Jede bringt ihre eigene Geschichte, ihre eigenen Beweggründe und Unsicherheiten mit hinein, wodurch sich der Wettstreit doch überraschend lebendig angefühlt hat.
Ivy selbst war stellenweise zwar sehr ich-bezogen, auch die Beziehung zu Emmett und Bram konnte ich anfangs noch nicht ganz erfassen - aber gleichzeitig versteht man mit der Zeit immer mehr, warum sie so handelt. Gerade ihr familiärer Hintergrund und der Druck, unter dem sie steht, machen sie greifbarer und letztendlich ist sie eben noch jung und wird viel zu schnell in eine Rolle gedrängt, in der sie funktionieren und schnell agieren muss.
„Das ist doch ein Anfang“, sage ich leise.
„Gut. Denn es war nicht mein Ansinnen, dass dies bereits das Ende ist.“
Ja, gerade durch solche kleinen Szenen und den angenehmen Schreibstil ließ sich die Geschichte wirklich gut lesen und besonders halt die Mischung aus höfischen Intrigen, Bällen, Geheimnissen und dieser stetig düsterer werdenden Stimmung hat für mich richtig gut funktioniert.
Auch wenn ich manche Entwicklungen bereits geahnt habe, hat das meinem Lesespaß nicht geschadet - besonders das Ende hat für mich nochmal einiges herausgerissen und sorgt definitiv dafür, dass ich Band zwei schnell lesen muss. Die letzten Entwicklungen machen mich jedenfalls sehr neugierig darauf! - und erst recht, wohin uns die Autorin noch führen wird. Also ja - ich hoffe sehr, dass die Fortsetzung uns noch tiefer in die dunkleren Seiten der Fae eintauchen lässt, uns noch mehr Intrigen zeigt und sich nicht davor scheut, wirklich grausam und herzzerreißend zu werden. Denn genau darin liegt für mich gerade der Reiz dieser Geschichte: nicht zu wissen, wem man eigentlich vertrauen kann und welches Wort unbedacht gesprochen wurde und welchen kleinen Hinweis man vielleicht trotz aller Vorsicht übersehen hat.
Für mich ein atmosphärischer Auftakt mit ab und an kleinen Schwächen, aber einer Welt, in die ich sehr gerne zurückkehren werde - und zum Glück lässt Band zwei nicht allzu lange auf sich warten. Starke 4 bis 4,5 Sterne.
Rezensionen von C. P.:
Unterhaltsamer Jugendthriller mit mehreren Perspektiven
Beth is dead von Katie Bernet
Ich gebe zu, bei diesem Buch hat mich nicht nur die Beschreibung angezogen, sondern auch die Optik: Ein Thriller mit Todesfall, der in knallpink gestaltet ist mit Elementen, die an einen Regency-Roman erinnern!? Wobei sich Letzteres durch die Anlehnung an den Roman Little Women ziemlich schnell erklärte.
Trotzdem: Meine Neugier war entfacht und nach einem ersten Anlesen lief mein Sherlock-Modus auf Hochtouren.
Worum es geht sagt bereits der Titel: Beth ist tot. Beth ist eine von vier Schwestern, über die deren Vater einen Roman geschrieben hat, in welchem er ihr Leben detailliert offenlegt. Leider mit Klarnamen, ohne sie vorher gefragt zu haben, wodurch sie zu unerwünschtem Ruhm gelangten, der seine eigene Dynamik entwickelte. Und das Internet kann grausam sein. Jedenfalls wird Beth nach einer Silvesternacht tot im Park aufgefunden. Die sich widersprechenden Aussagen der Schwestern, die in ihren jeweiligen Kapiteln ihre eigene Perspektive darstellen, lassen bei jeder einzelnen ein mögliches Motiv erkennen. Doch auch Beth kommt zu Wort, da einige Kapitel in der Vergangenheit spielen. Auf diese Weise kommen mit der Zeit weitere Verdächtige hinzu, bis zum Schluss das Gesamtbild sichtbar wird.
So unterschiedlich die Charaktere der Schwestern sind, sind auch die möglichen Motive, welche sich im Laufe des Romans ergeben. Thematisiert werden zudem einige Fehlverhalten verschiedener Männer den Schwestern gegenüber, wodurch das Buch auch auf anderer Ebene eine gewisse Relevanz erhält. In Kombination mit weiteren Coming-of-Age Themen verschiebt sich die Zielgruppe des Romans dadurch m. E. stark Richtung Jugendliche und junge Erwachsene. Ebenso erfährt der Spannungsbogen durch die vielen Perspektiven und Rückblicke einige Hänger, ohne das Buch wirklich langweilig zu machen. In meinen Augen ein unterhaltsamer Jugend-Thriller, dessen Richtungsverlauf zu Beginn nicht erkennbar ist.
Rezensionen von PMelittaM:
Humorvolle Fantasy mit einzigartigen Persönlichkeiten
Stan und Mortimer von Andreas Hagemann
Der tollpatschige Drache Stan und der wortgewandte Vampir Mortimer treffen ohne Erinnerung in einer für sie fremden Welt aufeinander, beide sahen zuletzt ein blaues Licht. Sie tun sich zusammen, um dieses blaue Licht und damit auch ihre Erinnerungen zu finden und möglichst nach Hause zurück zu kommen.
Auf ihrem Weg haben sie einige Begegnungen, müssen mit Problemen klarkommen und sogar Rätsel lösen.
Ein Drache und ein Vampir, das kann nur gut werden, dachte ich, und hatte dann doch Schwierigkeiten in die Geschichte zu kommen, doch irgendwann hatte sie mich, und ich habe gespannt weitergelesen. Da ging es mir so wie Mortimer mit Stan, die Beziehung der beiden gestaltet sich nicht immer leicht, weniger für Stan, der ein fröhliches und etwas naives Gemüt hat, dafür umso mehr für Mortimer, der sich erst an den dauerredenden riesigen Begleiter gewöhnen muss. Nach und nach kommen sich die beiden aber näher. Am Ende hat das Buch eine schöne Message, egal wie unterschiedlich man ist, Freundschaft ist immer möglich, und zusammen kann man viel schaffen. Auch als Leser:in gewinnt man die beiden zunehmend lieb.
Erzählt wird in einem lockeren Ton, mit einigem Humor aber auch tragischen Momenten. Die Begegnungen, die die beiden haben, sind mehr oder weniger skurril, aber nicht ohne Probleme. Auch die Lösungen der Probleme sind mitunter recht skurril.
Im Nachwort deutet der Autor eine mögliche Fortsetzung an, ich wäre dabei! Bis dahin schaue ich mir aber mal seine anderen Drachen an.
Stan und Mortimer sind ein liebenswertes Duo mit einem gemeinsamen Ziel, das sich mit einigen Schwierigkeiten herumschlagen muss. Wer gerne humorvolle Fantasy mit einzigartigen Persönlichkeiten liest, ist hier richtig.
Rezensionen von C. P.:
Emotionsgeladene Botanical Horror-Romance
Hazelthorn von CG Drews
Ihr wollt mal was anderes lesen? Ein Buch mit regelrechter Sogwirkung? Mit mysteriösen Charakteren, einem geheimnisvollen Anwesen voller verwilderter Pflanzen und einem Hauch Boys-Love? Ein Buch, das euch emotional auf mehreren Ebenen mitreißt wie ein nicht zu stoppender Erdrutsch? Dann herzlich willkommen auf Hazelthorn Manor.
In diesem Anwesen ist Evander eingesperrt, solange er denken kann. Unter Drogen gesetzt vom Hausdiener, hat er nur gelegentlichen Kontakt zu seinem Vormund, dem alten Byron. In seinen Träumen trifft er sich mit Laurie, Byrons Enkel, zu dem er sich auf unerklärliche Weise hingezogen fühlt. Und noch andere Fantasien begleiten Evander, die er nicht zu deuten weiß.
Dynamik kommt ins Spiel, als Evander plötzlich sein Zimmer verlassen kann. Von hier an nimmt die Handlung gewaltig an Fahrt auf: Verschiedene Personen kreuzen sein Leben, seine Fantasien verändern sich und er nimmt Kontakt zu Laurie auf. Alles Situationen, mit welchen Evander erstmal emotional zurechtkommen muss. Doch das gewaltige Geheimnis des Anwesens Hazelthorn, welches sich im Laufe des Romans offenbart, ist nichts, womit Evander je gerechnet hat. Und der Weg dahin, jedes weitere freigelegte Detail, ist so genial geschrieben und mit latentem Grauen durchsetzt, dass ich das Buch überhaupt nicht mehr aus der Hand legen konnte.
Das Buch punktet defintiv auf mehreren Ebenen. Allein Evander als Perspektive ist aussergewöhnlich, da seine Sicht der Dinge komplett anders ist als gewohnt. Seine Wahrnehmung und seine Versuche, die Wahrheit herauszufinden, schlagen ungewohnte Pfade ein, landen in Sackgassen und schlagen sich durch Dornenranken, wenn es sein muss. Ebenfalls ist seine Beziehung zu Laurie schwer zu beschreiben, so eine Mischung aus Anziehung und überbordender Gewaltfantasie. Macht euch selbst ein Bild, zum Schluss ergibt alles einen Sinn, doch der Weg dahin ist nervenzerreißend.
Rezensionen von C. P.:
Schräge Geisterjagd mit Frenemy und Bad-Boy
The Girls Ghostbusting Agency - Kooky Spooky Love von Josie Silver
Diesmal hält ein Schloss mit von den Menschen arg angenervten Geistern Melody Bittersweet ebenso auf Trab wie Frenemy Leo (ihr Ex) sowie der hotte Pseudo-Bad Guy und Journalist Fletch.
Der Auftrag: Die neuen Besitzer eines alten Schlosses wollen dies kommerziell nutzen. Dafür sollen bitte die darin spukenden Geister schnellstmöglich vertrieben werden, Geld spielt keine Rolle.
Bereits im ersten Band hat mir die Dynamik innerhalb der Girls Ghostbusting Agency sehr gefallen, diesmal können Melody, Marina und Azubi Art samt vierbeinigem Sidekick Lestat nochmal so richtig auftrumpfen. Natürlich will auch Melodys Ex-Freund Leo sich den Auftrag nicht entgehen lassen, der gemeinsam mit seinen dreisten Assistentinnen nicht unbedingt alles einfacher macht. Und was wäre die Story ohne Reporter Fletch, der diese ganze Geistergeschichte für ausgemachten Schwindel hält und trotzdem weiterhin versucht, bei Mel zu landen?
Die Geister und ihr Schicksal gestalten sich als ziemlich tricky Fall, da sie zu einer früheren Artistengruppe gehören, welche in dem Schloss Station gemacht hat. Warum sie dort als Geister festsitzen und wie sich das Ganze lösen lässt sorgt für interessante Spannung sowie einige Reibereien zwischen Mel und Leo. Doch auch Leo und Fletch konnten diesmal für so einige Überraschungen sorgen, mit denen ich nicht gerechnet hatte.
Band 2 toppt den ersten Band definitiv, dass es diesmal sofort mit dem Auftrag im Schloss losgeht. Und es bleibt bis zum Schluss unterhaltsam.
Rezensionen von gabiliest:
Hilfe, Bonusgeschwister!
Meine schrecklich chaotische (Alb-)Traumfamilie von Heike Abidi
Mit “Meine schrecklich chaotische (Alb-) Traum- Familie” hat die SPIEGEL- Bestseller- Autorin Heike Abidi ein fröhliches Buch über das verwirrende Leben in einer Patchworkfamilie geschrieben. Wie schon das bunte Hardcover des Buches beweist, kann diese mit Bonuseltern und Bonusgeschwistern ergänzte Familie nicht nur schwierig, sondern auch vielfältig und lustig sein.
Bezeichnenderweise trägt der erste Band dieser neuen Reihe den Titel: “Der Schlamassel beginnt”.
Nelly ist zwölf Jahre alt, ihre Eltern haben sich getrennt. Heute ist der gefürchtete Tag, Nelly wird umziehen, eine Woche zu ihrer Mutter mit neuem Partner Florian, eine Woche zu ihrem Vater mit neuer Partnerin Romy. Doch das wäre noch nicht das Schlimmste, als Draufgabe gibt es viele Bonusgeschwister. Da muss sich Nelly bei ihrer besten Freundin Antonia ausheulen. Dumm nur, dass Antonia jetzt in Neuseeland lebt, am anderen Ende der Welt. Aber es gibt ja Videochats, so kann Nelly ihr Herz ausschütten: Da ist Annabell, vierzehn Jahre alt und gemein, Nevio, genau so alt und besserwisserisch, neunjährige Zwillinge und Gianna, die Nelly anhimmelt. Aber eigentlich hat niemand Nelly gefragt, ob sie das alles möchte. Also Schlamassel vorprogrammiert! Doch da gibt es plötzlich einen ganz süßen Jungen, Lounis. Vielleicht sollte Nelly ihre Pläne, nach Neuseeland auszuwandern, doch noch einmal überdenken!
Heike Abidi beschreibt humorvoll, aber durchaus realitätsnah, welche Gefühle dieses Familienchaos in Nelly auslöst. Einerseits möchte sie ihrer Mutter, die ständig versucht, ein harmonisches Familienleben zu schaffen, keine Sorgen machen. Andererseits aber erzählt Nelly niemandem, wie schwierig die Situation wirklich für sie ist. Als Einzelkind plötzlich so viele neue Geschwister zu haben ist einfach herausfordernd. Die Eltern haben wenig Zeit, an ihre neuen Zimmer muss sich Nelly erst gewöhnen. Und da ist auch noch die verflixte Pubertät. Glücklicherweise gibt es Großeltern, bei denen man Trost finden kann. Und Opa Kurt macht sogar mit Nelly angesagte Retro- Musik.
Die Autorin hat tolle Charaktere geschaffen und das Gefühlsleben der Kinder nach der Trennung der Eltern gut beschrieben. Einerseits wünscht sich Nelly, dass ihre Eltern wieder zusammenkommen, andererseits ist klar, dass das nicht funktionieren wird. Die Bonusgeschwister begegnen Nelly anfangs mit Abneigung oder übergroßer Begeisterung. Erst spät gelingt es Nelly, sich mit ihrer Mutter über ihre Gefühle auszutauschen und der neuen Familiensituation auch etwas Positives abzugewinnen. Denn eigentlich sind ihre Bonusgeschwister gar nicht so übel. Und Lounis ist einfach wunderbar. So ist Nelly inmitten des familiären Chaos einfach schockverliebt. Hier beschreibt Heike Abidi mit großem Einfühlungsvermögen die Unsicherheit dieser ersten jungen Liebe und das langsame Herantasten an die schwierige Welt der Erwachsenen, die mit der Liebe auch nicht immer klar kommen. Besonders schön fand ich, dass es auch eine kleine Liebesgeschichte für die ältere Generation gibt, oft ein Tabuthema, das in diesem Jugendbuch jedoch wie selbstverständlich mitbehandelt wird.
“Meine schrecklich chaotische (Alb-) Traum- Familie” ist ein gelungenes und warmherziges Jugendbuch, in dem die manchmal schwierige Situation in einer neuen Patchworkfamilie zwar locker- leicht, jedoch trotzdem mit großer Sensibilität beschrieben wird. Das Buch wird ab zehn Jahren empfohlen, aber auch Eltern und Großeltern werden manches ihrer Lebensrealität wiederfinden. Am Beginn des Buches gibt es ein Personenverzeichnis, in dem man auch die familiären Verflechtungen nachlesen kann. Also gelingt es gut, in diesen anfangs schwer durchschaubaren Familienkosmos einzutauchen, ein Abenteuer, das wirklich lesenswert ist. Daher gibt es von mir gerne eine Leseempfehlung und fünf Sterne für dieses witzige und kluge Buch.
Rezensionen von C. P.:
Überzeugende Wohlfühl-Fantasy
The House Witch 1 von Delemhach Emilie Nikota
Das Königshaus von Daxaria bekommt einen neuen Koch. Was niemand weiß (und zunächst auch niemand wissen soll, wenn es nach ihm geht): Koch Finlay ist eine Haushexe. Dafür fällt er sofort durch diverse Umstrukturierungen in der Hofküche negativ auf. Und eckt bei einigen Leuten gewaltig an. Nicht nur der Hofmagier versucht, ihm auf die Schliche zu kommen.
Auch andere Leute zeigen Interesse an ihm, aus verschiedensten Gründen.
Das Buch geht gemütlich los mit Finlays Einzug in die Hofküche. Seine Fähigkeiten sowie Hintergründe sind zunächst unklar. Zwar versucht er, sein Geheimnis auf etwas unwirsche Weise zu verbergen, doch wird beim Lesen schnell klar, dass er einen großen Gerechtigkeitssinn hat und sich für andere einsetzt.
Mit der Zeit kristallisieren sich neue Freundschaften heraus, sowohl Fin als auch die Leute in seiner Umgebung machen einige Charakterentwicklungen durch.
Pep bekommt die cozy Fantasy durch verschiedene Zwistigkeiten, magische Hintergründe zu Hexen und Magiern, politische Intrigen sowie eine sich anbahnende Romanze. Nicht zu vergessen Kater Kraken, der ebenfalls seine Sichtweise beizutragen hat. Auch der Humor kommt nicht zu kurz, da nicht nur Fin so manches Mal der Schalk im Nacken sitzt. Ebenso wurden ein paar Gesellschaftsthemen gekonnt in die Handlung eingewoben.
So gemütlich, wie das Cover gestaltet ist, habe ich mich auch beim Lesen des Romans gefühlt. Cozy bedeutet hier keineswegs Langeweile, denn die Autorin hat es geschafft, dass immer etwas geschieht oder besprochen wird, was die Handlung voranbringt. Das Buch ist definitiv eine Reise nach Daxaria wert!
Rezensionen von Ameland:
Wo ist Zwicko?
Lesen NERVT! - Bloß keine Bücher! (Lesen nervt! 2) von Jens Schumacher
Bewertet mit 3,5 *
Lesen nervt! Das höre ich als Sprach- und Lesepatin an der Grundschule ständig. Daher bin ich immer auf der Suche nach witziger Lektüre und Übungen zum Erlernen der Sprache auch in Schriftform. Nachdem ich vor einiger Zeit eher zufällig auf den ersten Band dieser Reihe gestoßen bin und ich den einerseits ganz witzig und andererseits die Übungen nützlich fand, war ich gespannt was sich Jens Schumacher für diesen zweiten Band ausgedacht hat.
Wir treffen wieder auf Karoline Kneberwecht, die ganz aufgeregt ist, weil ihr zahmer Bücherskorpion Zwicko ausgebüxt ist. Auf der Suche nach dem kleinen Kerl arbeiten wir uns durch verschiedene Bücher, in denen Zwicko so seine Spuren hinterlassen hat. Die Geschichte mit dem Dino-Mädchen hat er z. B mit Wörtern einer Fremdsprache gemischt. Zum Glück steht die Übersetzung immer auf derselben Seite. In anderen Geschichten wurde der Satzbau komplett durcheinandergewirbelt oder es wurden Buchstaben vertauscht. Im letzten Buch geht es kreuz und quer und von vorne nach hinten und wieder zurück zu. Das war ehrlicherweise für mich wirklich nervig und ich habe es auch nicht bis zum Ende gelesen.
Auch wenn ich Zwicko ganz niedlich fand, gefiel mir dieser zweite Band weniger gut. Insbesondere fand ich persönlich die Geschichte mit dem durcheinander geratenen Satzbau nicht ideal zum Lesenlernen. Und bei der Geschichte mit dem Durcheinander in der Reihenfolge dürfte bei der Länge nicht nur mir die Lust am Lesen vergehen. Die Übung mit den vertauschten Buchstaben hingegen fand ich gut, denn gerade der Unterschied zwischen d und t bereitet gerne mal Schwierigkeiten.
Rezensionen von brauneye29:
Bewegend
Das Mosaik der Frauen,1 Audio-CD, 1 MP3 von Rafik Schami
Zum Inhalt:
Nadim erzählt in diesem Buch von seinen Lieben, die sein Leben begleitet haben. Von der deutsch-jüdischen Mutter, wie er offiziell in der Heimat begraben und nach Deutschland geflüchtet ist und als Dolmetscher erfolgreich wurde. Jedes der Kapitel ist einer Frau gewidmet, denn die wichtigsten Eigenschaften hat er durch Frauen gelernt.
Nicht immer enden die Geschichten der einzelnen Frauen glücklich.
Meine Meinung:
So richtig ahnt man auch durch den Klappentext nicht, wie dieses Buch wohl sein wird, denn man hat am Ende nicht wirklich geahnt, wohin die Reise gehen könnte. Das Buch ist gefühlvoll geschrieben und mit jedem Kapitel erfährt mehr und mehr über den Protagonisten und wie die jeweiligen Frauen ihn beeinflusst haben. Die Geschichte von Nadim ist wirklich nicht einfach, aber trotzdem ist das Buch nicht schwermutig sondern eher aufbauend und schön fand ich schon das Bild des Mosaiks, denn alles was wir im Leben erleben, macht uns zu dem was wir sind.
Fazit:
Bewegend
Rezensionen von brauneye29:
Hat mir gefallen
Wir gehen mal los von Raffaella Romagnolo
Zum Inhalt:
Amedeo hat den Tod seiner Mutter nicht verkraftet. Er geht nicht mehr zur Schule, spielt Videospiele, hört Musik und geht dem Vater aus dem Weg. Der Vater ist besorgt und hofft ihm bei einer zweitägigen Wanderung wieder näher zu kommen. Amedeo hat eigentlich gar keine Lust darauf und dann kommt alles anders als gedacht und Amedeo muss Verantwortung übernehmen.
Meine Meinung:
Ich kann schon gut nachvollziehen, wie sehr einen der Tod eines geliebten Menschen aus der Bahn werfen kann, noch mehr verstehe ich die Sorgen des Vaters und die Idee der Wanderung war da schon richtig gut, denn gerade bei so einer Wanderung muss man sich gegenseitig vertrauen und unterstützen. Umso mehr bei den Ereignissen, die dabei geschehen. Das Buch war irgendwie richtig schön, taucht man doch sehr tief in Amedeos Gedanken ein. Den Schreibstil fand ich sehr angenehm zu lesen und das schwierige Thema war gut verpackt.
Fazit:
Hat mir gefallen











