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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Nessaja:

Unbequem und eindrücklich, ein Buch, das nachwirkt

Über vier Leben von Pauline Hatscher

Über vier Leben

Vier Frauen einer Familie in vier verschiedenen Zeiten, alle haben kein einfaches Leben, kämpfen mit Schicksalen und Krankheiten, führen belastende oder garkeine Beziehungen. Aber wie weit beeinflusst das Schicksal der Mutter das eigene Leben?
Geschrieben wurde das Buch von Pauline Hatscher, einer Kultur- und Bildungswissenschaftlerin.

Dies ist ihr Debütroman.
Das Buch ist bei eichborn erschienen. Es umfasst 350 Seiten und ist eingeteilt in sieben unterschiedlich lange Kapitel. Abwechselnd wird die Geschichte von Mirabell (in den 2020er Jahren), Sabine (1990er Jahre), Lisa (späte 1960er Jahre) und Hannchen (1930er Jahre) erzählt. Die schnellen Wechsel haben mich am Anfang sehr gefordert. Nach und nach konnte ich die Frauen aber immer besser zuordnen und das Lesen wurde einfacher. Beeindruckt hat mich, wie eindrücklich der jeweilige Zeitgeist erfahrbar war. Wellness Lektüre ist das Buch aber nicht. Ich war während des Lesens oft beklemmt, traurig oder sauer und hätte gerne die eine Dame mal geschüttelt. Auch nach Abschluss der Lektüre wirkt das Buch noch in mir nach. Aber ich denke, genau das wollte Pauline Hatscher erreichen. Ich finde, sie hat ein sehr gelungenes Erstlingswerk verfasst.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der sich bereit für „härtere Kost“ fühlt.

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Rezensionen von April1985 :

Eine düstere Reise voller Gefahren

Crown of War and Shadow von J. R. Ward

Worum geht es?

Das Fulcrum beginnt zu zerbrechen und Dämonen dringen immer weiter in die Welt der Sterblichen vor. Mittendrin lebt Sorrel, eine Waise und Ausgestoßene, deren ungewöhnliche Fähigkeiten sie ihr ganzes Leben lang von anderen Menschen getrennt haben. Als sie erfährt, dass ausgerechnet sie auserwählt wurde, die Krone der Königin zurückzubringen und damit vielleicht ihre Welt zu retten, beginnt eine gefährliche Reise durch die Badlands.

Sorrel weiß allerdings selbst nur zu gut, dass sie keine klassische Heldin ist. Deshalb sucht sie Schutz bei Merc, einem gefürchteten und undurchschaubaren Söldner. Sein Preis? Eine Nacht mit ihr. Und genau mit dieser Vereinbarung beginnt eine Reise durch eine Welt voller Dämonen, Geheimnisse und Verrat.

Meine Gedanken:

Ich hatte mich nach dem Klappentext wirklich auf diesen Reihenauftakt gefreut. Die Idee klang spannend und auch die Welt, die J. R. Ward hier erschaffen hat, konnte mich grundsätzlich überzeugen. Düster, gefährlich und kreativ. Überall lauern Bedrohungen und durch das Journey-Trope reist man gemeinsam mit Sorrel und Merc durch diese Welt. Das mochte ich eigentlich sehr, weil man dadurch nicht nur das Reich, sondern gleichzeitig auch die beiden Protagonisten Stück für Stück kennenlernt.

Leider hat genau diese Reise für mich aber auch einige Längen mitgebracht. Ich habe mich mehrmals dabei ertappt, wie meine Gedanken abgeschweift sind und ich mich wieder bewusst in die Geschichte zurückholen musste.

Sorrel & Merc:

Sorrel fand ich grundsätzlich spannend. Sie ist eine Ausgestoßene, gezeichnet von ihrer Vergangenheit und eine Heilerin mit magischen Fähigkeiten. Eigentlich eine Figur, mit der ich sehr gut hätte mitfühlen können. Nur leider zerfließt sie für meinen Geschmack stellenweise fast in ihren eigenen Selbstzweifeln. Natürlich kann ich nachvollziehen, woher diese Unsicherheit kommt, aber irgendwann hätte ich mir einfach etwas mehr Entwicklung und Selbstvertrauen gewünscht.

Und dann ist da Merc. Söldner, gefürchtet, verschlossen, undurchschaubar. Eigentlich genau der Typ Figur, bei dem ich normalerweise sofort aufmerksam werde. Leider hat er sich bei mir mit seiner ersten großen Forderung direkt selbst aus dem Rennen genommen. Was er von Sorrel als Bezahlung für seinen Schutz verlangt, fand ich einfach unpassend. Diese Vereinbarung konnte ich bis zum Schluss nicht wirklich nachvollziehen und sie hat es mir schwer gemacht, Merc später als möglichen Book Boyfriend zu sehen.

Wo war das Knistern?

Das Buch wird ausdrücklich als Slow-Burn-Romantasy beworben und die offizielle Beschreibung stellt die zunehmende Leidenschaft zwischen Sorrel und Merc stark heraus. Genau deshalb habe ich die ganze Zeit auf dieses Gefühl gewartet. Auf Spannung, auf Blicke, auf dieses „Ihr zwei solltet euch wirklich nicht näherkommen.“ Aber? Nichts.

Wo war der Spice? Wo war das Feuer? Wo war überhaupt das Knistern?

Ich habe es einfach nicht gespürt. Dass Slow Burn langsam ist, stört mich überhaupt nicht. Im Gegenteil. Ich liebe es, wenn eine Beziehung sich über viele kleine Momente aufbaut. Aber dafür muss zwischen den Figuren eben trotzdem etwas in der Luft liegen. Hier war für mich leider nicht einmal ein Funke.

Twists & Schreibstil:

Ganz verloren hat mich die Geschichte trotzdem nicht. Es gibt einige gute Wendungen und Momente, die mich wieder stärker aufhorchen ließen. Gerade wenn neue Informationen ans Licht kommen, zeigt sich, wie viel Potenzial eigentlich in dieser Welt steckt.

Und J. R. Wards Schreibstil mochte ich ebenfalls. Herrlich unkompliziert. Man kommt sprachlich gut durch die Geschichte und muss sich nicht durch unnötig komplizierte Formulierungen kämpfen. Das hat gerade bei einem Buch mit so viel eigener Welt und Magie definitiv geholfen.

Was bleibt?

Crown of War and Shadow hatte für mich viele Zutaten, die eigentlich genau mein Beuteschema sind: eine düstere Welt, Dämonen, Magie, eine gefährliche Reise, eine Auserwählte, ein geheimnisvoller Söldner und eine Romance, die sich langsam entwickeln soll.

Die Welt hat für mich funktioniert – die Beziehung leider nicht.

Sorrel und Merc konnten mich beide nicht vollständig für sich einnehmen und vor allem die Vereinbarung zwischen ihnen hat mich bis zuletzt gestört. Dazu kamen einige deutliche Längen. Die guten Twists und der angenehm unkomplizierte Schreibstil haben dafür gesorgt, dass ich die Geschichte trotzdem gerne beendet habe.

Aber das Gefühl, unbedingt wissen zu müssen, wie es weitergeht? Das ist leider ausgeblieben. Deshalb werde ich die Reihe vermutlich nicht weiterverfolgen.

???????????? / 5

Drei Eulen für eine kreative, düstere Welt mit spannenden Ansätzen – bei der mir zwischen all den Gefahren leider das wichtigste Feuer gefehlt hat.

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Rezensionen von April1985:

Eine düstere Reise voller Gefahren

Crown of War and Shadow von J. R. Ward

Worum geht es?

Das Fulcrum beginnt zu zerbrechen und Dämonen dringen immer weiter in die Welt der Sterblichen vor. Mittendrin lebt Sorrel, eine Waise und Ausgestoßene, deren ungewöhnliche Fähigkeiten sie ihr ganzes Leben lang von anderen Menschen getrennt haben. Als sie erfährt, dass ausgerechnet sie auserwählt wurde, die Krone der Königin zurückzubringen und damit vielleicht ihre Welt zu retten, beginnt eine gefährliche Reise durch die Badlands.

Sorrel weiß allerdings selbst nur zu gut, dass sie keine klassische Heldin ist. Deshalb sucht sie Schutz bei Merc, einem gefürchteten und undurchschaubaren Söldner. Sein Preis? Eine Nacht mit ihr. Und genau mit dieser Vereinbarung beginnt eine Reise durch eine Welt voller Dämonen, Geheimnisse und Verrat.

Meine Gedanken:

Ich hatte mich nach dem Klappentext wirklich auf diesen Reihenauftakt gefreut. Die Idee klang spannend und auch die Welt, die J. R. Ward hier erschaffen hat, konnte mich grundsätzlich überzeugen. Düster, gefährlich und kreativ. Überall lauern Bedrohungen und durch das Journey-Trope reist man gemeinsam mit Sorrel und Merc durch diese Welt. Das mochte ich eigentlich sehr, weil man dadurch nicht nur das Reich, sondern gleichzeitig auch die beiden Protagonisten Stück für Stück kennenlernt.

Leider hat genau diese Reise für mich aber auch einige Längen mitgebracht. Ich habe mich mehrmals dabei ertappt, wie meine Gedanken abgeschweift sind und ich mich wieder bewusst in die Geschichte zurückholen musste.

Sorrel & Merc:

Sorrel fand ich grundsätzlich spannend. Sie ist eine Ausgestoßene, gezeichnet von ihrer Vergangenheit und eine Heilerin mit magischen Fähigkeiten. Eigentlich eine Figur, mit der ich sehr gut hätte mitfühlen können. Nur leider zerfließt sie für meinen Geschmack stellenweise fast in ihren eigenen Selbstzweifeln. Natürlich kann ich nachvollziehen, woher diese Unsicherheit kommt, aber irgendwann hätte ich mir einfach etwas mehr Entwicklung und Selbstvertrauen gewünscht.

Und dann ist da Merc. Söldner, gefürchtet, verschlossen, undurchschaubar. Eigentlich genau der Typ Figur, bei dem ich normalerweise sofort aufmerksam werde. Leider hat er sich bei mir mit seiner ersten großen Forderung direkt selbst aus dem Rennen genommen. Was er von Sorrel als Bezahlung für seinen Schutz verlangt, fand ich einfach unpassend. Diese Vereinbarung konnte ich bis zum Schluss nicht wirklich nachvollziehen und sie hat es mir schwer gemacht, Merc später als möglichen Book Boyfriend zu sehen.

Wo war das Knistern?

Das Buch wird ausdrücklich als Slow-Burn-Romantasy beworben und die offizielle Beschreibung stellt die zunehmende Leidenschaft zwischen Sorrel und Merc stark heraus. Genau deshalb habe ich die ganze Zeit auf dieses Gefühl gewartet. Auf Spannung, auf Blicke, auf dieses „Ihr zwei solltet euch wirklich nicht näherkommen.“ Aber? Nichts.

Wo war der Spice? Wo war das Feuer? Wo war überhaupt das Knistern?

Ich habe es einfach nicht gespürt. Dass Slow Burn langsam ist, stört mich überhaupt nicht. Im Gegenteil. Ich liebe es, wenn eine Beziehung sich über viele kleine Momente aufbaut. Aber dafür muss zwischen den Figuren eben trotzdem etwas in der Luft liegen. Hier war für mich leider nicht einmal ein Funke.

Twists & Schreibstil:

Ganz verloren hat mich die Geschichte trotzdem nicht. Es gibt einige gute Wendungen und Momente, die mich wieder stärker aufhorchen ließen. Gerade wenn neue Informationen ans Licht kommen, zeigt sich, wie viel Potenzial eigentlich in dieser Welt steckt.

Und J. R. Wards Schreibstil mochte ich ebenfalls. Herrlich unkompliziert. Man kommt sprachlich gut durch die Geschichte und muss sich nicht durch unnötig komplizierte Formulierungen kämpfen. Das hat gerade bei einem Buch mit so viel eigener Welt und Magie definitiv geholfen.

Was bleibt?

Crown of War and Shadow hatte für mich viele Zutaten, die eigentlich genau mein Beuteschema sind: eine düstere Welt, Dämonen, Magie, eine gefährliche Reise, eine Auserwählte, ein geheimnisvoller Söldner und eine Romance, die sich langsam entwickeln soll.

Die Welt hat für mich funktioniert – die Beziehung leider nicht.

Sorrel und Merc konnten mich beide nicht vollständig für sich einnehmen und vor allem die Vereinbarung zwischen ihnen hat mich bis zuletzt gestört. Dazu kamen einige deutliche Längen. Die guten Twists und der angenehm unkomplizierte Schreibstil haben dafür gesorgt, dass ich die Geschichte trotzdem gerne beendet habe.

Aber das Gefühl, unbedingt wissen zu müssen, wie es weitergeht? Das ist leider ausgeblieben. Deshalb werde ich die Reihe vermutlich nicht weiterverfolgen.

???????????? / 5

Drei Eulen für eine kreative, düstere Welt mit spannenden Ansätzen – bei der mir zwischen all den Gefahren leider das wichtigste Feuer gefehlt hat.

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Rezensionen von Julia:

Ein stiller Beobachter in einer dunklen Zeit

Der Betrachter von Judith Fanto

Kurz und prägnant ist der Titel dieses Buches, und doch passt er so perfekt zu dieser Geschichte. Wir begleiten Hermann bei seinem Blick in die Vergangenheit und erleben dabei, wie sich seine Freundesgruppe während der Zeit des Nationalsozialismus entwickelt. Dabei sind nicht nur wir Lesenden, sondern auch Hermann selbst in gewisser Weise die Betrachter dieser Geschehnisse.

Hermann ist ein eher ruhiger Mann, der jedoch sehr viel wahrnimmt und hinterfragt und sich genau zur richtigen Zeit einbringt. Gerade seine zurückhaltende Art hat ihn für mich zu einem interessanten Protagonisten gemacht. Er drängt sich nicht in den Vordergrund und ist dennoch mitten im Geschehen.

Auch der Schreibstil trägt diese Entwicklung der Geschichte sehr passend mit. Während in den Jahren vor der Machtübernahme und dem Krieg noch die Freude überwiegt und auch die jugendliche Freiheit ihren Platz findet, wird die Stimmung mit der Zeit zunehmend bedrückender. Man spürt, wie sich die gesellschaftlichen Veränderungen immer stärker auf die Freundesgruppe und ihre einzelnen Mitglieder auswirken.

Beim Lesen fragt man sich unweigerlich, wie man selbst in der damaligen Zeit gehandelt hätte. Haben wir doch alle Menschen in unserem Umfeld, die aus irgendeinem Grund durch das Raster fallen könnten. Die Geschichte gibt darauf keine einfachen Antworten, zeigt aber eindrucksvoll, welche Auswirkungen eine solche Zeit auf Freundschaften, persönliche Entscheidungen und einzelne Schicksale haben kann.

Wird die Freundschaft den Krieg überstehen? Und welche Wege werden die einzelnen Mitglieder der Freundesgruppe einschlagen? Diese Fragen begleiten einen durch die Geschichte und machen neugierig darauf, wie sich die einzelnen Schicksale entwickeln.

Für mich war Der Betrachter eine eindrucksvolle und nachdenklich stimmende Lektüre, die ich sehr gerne gelesen habe, auch wenn sie alles andere als leichte Kost ist. Gerade durch seine Zurückhaltung war Hermann für mich ein sympathischer Protagonist, dessen Blick auf diese bewegende Zeit mich noch eine Weile beschäftigt hat.

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Rezensionen von Pusteblümchen:

Fesselnd und sehr brutal

Der Clan – Die Straße von Pascal Engman

Der Autor macht direkt zu Beginn seines Buches darauf aufmerksam, dass es sich um eine fiktive Erzählung handelt. Dennoch sind die Ereignisse keineswegs aus der Luft gegriffen. Alles, was hier passiert, gibt es in anderer Form wirklich - egal ob Pascal Engman von der organisierten Kriminalität, Gewalt, Machtspielen, Intrigen oder Erpressung schreibt.

Sein Buch ist also durchaus aktuell und gesellschaftskritisch und nicht nur reine Unterhaltung.
Handlungsort ist Schweden in einem Vorort von Stockholm. Eigentlich könnte man davon ausgehen, dass hier Recht und Ordnung herrscht, aber hier regiert die Familie Mansour, ein Clan, der vor nichts zurückschreckt. Josef, Antonia und der Polizist Hjalmar, die ebenfalls dort leben, können sich diesem Regime nicht entziehen. Während Gewalt und Kriminalität eskalieren, erfährt man nach und nach immer mehr über die einzelnen Charaktere.
Dieser spannende Auftakt zu der neuen Trilogie von Pascal Engman hat es in sich und bietet weitaus mehr als spannende, leichte Unterhaltung. Es ist ein beklemmender Blick in eine auf Macht versessene Gesellschaft, der fesselt und erschreckt.
„Der Clan – Die Regeln“ erscheint im Januar 2027 und ich bin gespannt auf diese Fortsetzung.

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Rezensionen von AndilesOnaut:

Direkt mit Band 2 eingestiegen – und trotzdem sofort drin

Das tödliche Artefakt von Andreas Suchanek

Ich muss direkt sagen: Ich habe den ersten Band „Das vergessene Museum“ gar nicht gelesen, sondern bin direkt mit „Das tödliche Artefakt“ eingestiegen. Und ehrlich gesagt hatte ich damit überhaupt kein Problem. Schon nach den ersten Kapiteln war ich mitten in der Geschichte und hatte schnell das Gefühl, die wichtigsten Zusammenhänge verstanden zu haben.

Liam und Julia haben mir als Figuren direkt gefallen und auch die Idee mit dem magischen Museum fand ich richtig spannend. Diesmal geht es für die beiden nach Paris, wo ein gestohlenes Gemälde und eine ziemlich grausige Leiche für jede Menge Ärger sorgen. Schnell wird klar, dass hier magische Artefakte im Spiel sind und die Sache deutlich gefährlicher ist, als sie zunächst aussieht.

Besonders gut gefallen haben mir die verschiedenen Artefakte und die Idee rund um die magische Welt. Auch der Schattenmarkt war für mich eines der Highlights. Dadurch bekommt die Geschichte immer wieder neue Schauplätze und es wird eigentlich nie langweilig.

Die Handlung ist insgesamt ziemlich flott erzählt. Es gibt immer wieder neue Hinweise, kleinere Überraschungen und natürlich auch einige Situationen, in denen es für die Figuren richtig brenzlig wird. Gleichzeitig lockert der Humor die Geschichte immer wieder etwas auf. Genau diese Mischung hat für mich gut funktioniert.

Auch Liams Vergangenheit spielt eine größere Rolle und macht neugierig darauf, was wohl noch hinter seiner Geschichte steckt. Da ich Band 1 nicht kenne, kann ich natürlich nicht beurteilen, wie gut alles daran anknüpft. Für mich persönlich hat es aber problemlos funktioniert und ich hatte nie das Gefühl, dass mir entscheidende Informationen fehlen.

Und dann kommt natürlich das Ende ... Der Cliffhanger hat mich ziemlich kalt erwischt und ich hätte danach am liebsten direkt weitergelesen. Genau so sollte ein Reihenband für mich enden.

Insgesamt hat mir „Das tödliche Artefakt“ richtig viel Spaß gemacht. Wer Fantasy mit Magie, spannenden Fällen, ungewöhnlichen Artefakten und sympathischen Charakteren mag, dürfte hier auf seine Kosten kommen. Und falls ihr (so wie ich)den ersten Band noch nicht gelesen habt: Ich würde mich davon nicht abschrecken lassen.

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Rezensionen von xxx:

Magisch, märchenhaft und wunderschön illustriert ✨????

Wandelwald 1. Das Flüstern der Tiere von Catherine Kuhlmann

Wandelwald hat mir insgesamt richtig gut gefallen. Schon die wunderschöne Gestaltung und die liebevollen Illustrationen haben mich direkt angesprochen und perfekt zur märchenhaften Atmosphäre der Geschichte gepasst.

Besonders mochte ich Martha und Helena und wie sich ihre anfängliche Skepsis langsam zu einer Freundschaft entwickelt.

Auch die vielen Tiere, der geheimnisvolle Libellenwald und die magischen Verwandlungen haben die Geschichte zu einem schönen Abenteuer gemacht.

Die Geschichte ist spannend, leicht zu lesen und durch die kurzen Kapitel auch für Kinder sehr gut geeignet. An einigen Stellen ging mir die Handlung allerdings etwas zu schnell und manche Entwicklungen hätten für meinen Geschmack etwas ausführlicher sein dürfen.

Auch am Ende bleiben noch Fragen offen, vor allem rund um Ava und Frau Fliegenpilz. Gleichzeitig macht genau das neugierig auf eine mögliche Fortsetzung.

Insgesamt ein wunderschönes, magisches Kinderbuch mit einer tollen Botschaft über Freundschaft, Zusammenhalt und den Schutz des Waldes. ????????✨

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Rezensionen von Allesleser:

Rache

Perfect Little Monsters von Cindy R. X. He

Man sollte sich nicht von den typischen Klischees, die dieses Buch auf jeden Fall reichlich enthält, vom Lesen abhalten lassen. Zum einen machen es genau die, dass hier ein Lesesog entsteht, dem man sich schwer entziehen kann, und zum Anderen geht es hier um ein sehr wichtiges Thema, Mobbing. Das lässt sich natürlich gut in diese Art Geschichte verpacken.

Die Charaktere tun ihr Bestes, um davon zu überzeugen, warum manche keinen anderen Ausweg sehen, wenn sie gemobbt, gedisst und ausgeschlossen werden.

Hinter der glänzenden, perfekt scheinenden Oberflächen der Charaktere lauert Grausamkeit, Ausgrenzung und psychicher Druck. Die wahren Monster verbergen sich hinter perfekten Gesichtern.

Die Geschichte ist fesselnd, spannungsgeladen, überraschend und ein bisschen realitätsfern. Aber sie ist auf jeden Fall lesenwert mit einer wichtigen Botschaft.

Ein gelungener Debütroman!

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Rezensionen von Ulgu1978:

Familiengeheimnis

Lori von Anousch Mueller


Leni ist eins von sechs (lebenden) Geschwistern und hat eine Ahnung, dass es noch eine Schwester gab, traut sich aber nicht, ihre Eltern danach zu fragen. Eines Tages findet sie den Beweis dafür, dass ihre Vermutung stimmt, behält aber auch diese Erkenntnis für sich. Allerdings hat sie keine Erinnerung daran, was mit dieser fehlenden Schwester passiert ist.

Sie schafft es selbst als Erwachsene nicht, mit ihren Eltern über vergangene Ereignisse um ihre Schwester Lori zu sprechen.
Anousch Mueller beschreibt in ihrem Roman sehr anschaulich wie schwierig es ist, mit seinen Kindern über Familienkatastrophen zu sprechen oder als Kind danach zu fragen. Als Hintergrund der in Rückblicken erzählten Geschichte dienen überwiegend die politischen Ereignisse in der DDR in den siebziger Jahren.
Leider wird vieles nur oberflächlich angerissen. Wer eine umfassende Berichterstattung der damaligen politischen Ereignisse erwartet, wird enttäuscht. Auch was sich mit Lori zugetragen hat, wird nur nebulös erzählt. Man muss schon seine Phantasie bemühen um einigermaßen zu verstehen was mit Lori passiert ist. Schade, eine detailliertere Aufklärung hätte dem Roman gut getan.

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Rezensionen von Leser:

Perfekte Täuschung

Perfect Little Monsters von Cindy R. X. He

Keine Frage, dieses Buch bedient alle Klischees, wie man sie auch aus ähnlichen amerikanischen Teenie-Filmen kennt. Die überspitzte Realität an amerikanischen Schulen, Cheerleader, Sportler, Nerds. Aber das tut dem Lesespaß jedoch keinen Abbruch. Letztendlich geht es hier doch zum großen Teil auch um das wichtige Thema Mobbing, welches hier sehr authentisch verpackt wurde.

Die verschiedenen Charaktere wurden treffend charakterisiert und teilen sich in zwei Gruppen ein. Die Bösen, die Elite der Schule, und die Guten, die Aussenseiter. Man sollte sich hier nicht vom Äußeren täuschen lassen. Hinter den Fassaden lauern manchmal wahre Monster.

Ich bin zwar aus dem angegebenen Lesealter heraus, fand diese Geschichte aber trotzdem sehr gut. Das Buch zieht einen in seinen Sog, ist fesselnd und hat seine spannenden Momente.

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