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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von ekiam:

Antworten auf zahlreiche Warum-Fragen

Das große Buch der Kinderfragen von Petra Maria Schmitt; Christian Dreller; Susanne Orosz

Das große Buch der Kinderfragen ist eine Sammlung von Vorlesegeschichten, die Antworten auf zahlreiche Kinderfragen geben:
Warum haben Zebras Streifen? Warum jucken Mückenstiche? Warum haben Menschen unterschiedliche Hautfarben? Warum haben Omas und Opas weiße Haare? Warum müssen wir schlafen? Wie entstehen Blitz und Donner? Warum ist der Himmel blau? Wie kommt der Strom in die Steckdose?

Die Geschichten sind kurz, einfach verständlich formuliert und vermitteln Wissen auf kindgerechte Weise.

Fachbegriffe werden eingeführt und verständlich erklärt. Die Bebilderung unterstützt die Geschichten und veranschaulicht die Informationen zusätzlich durch Schaubilder.

Insgesamt ein rundum gelungenes Informationsbuch für Kinder im „Warum?“-Alter.

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Rezensionen von ekiam:

Grumpy & Sunshine in der texanischen Kleinstadt

Dust & Dreams von Melanie Thiele

Hazels Wagen bleibt ausgerechnet in der texanischen Kleinstadt Copper Creek liegen. Ein gewonnenes Huhn, ein Country-Musikabend und eine misslungene Frisur später ist sie als Nanny bei Wyatt angestellt – obwohl sie sich eigentlich gar nicht leiden können. Dumm nur, dass sich beide bereits zu diesem Zeitpunkt zueinander hingezogen fühlen, sodass sich das Zusammenleben zunächst wie ein Spießrutenlauf anfühlt.

Während sie versuchen, mit der beiderseitigen Anziehung zurechtzukommen, tauchen Probleme aus ihrer beider Vergangenheit wieder auf.

Der Einstieg in diese Cowboy-Romance fiel mir schwer, vielleicht weil die Geschichte am Anfang etwas langsam ins Rollen kam. Doch irgendwann hat mich die Beziehung zwischen Hazel und Wyatt doch gepackt. Schade nur, dass das Ende genau das Gegenteil vom Anfang war: Hier ging es Schlag auf Schlag, und manches davon war sehr vorhersehbar.
Beide Protagonisten waren authentisch angelegt; durch die Darstellung aus beider Sichtweise konnte man ihre Handlungen und Motive gut nachvollziehen. Besonders gut gefallen haben mir die Nebencharaktere Liv und Noah, für die man sich unweigerlich ein eigenes Buch wünscht.

Melanie Thieles Schreibstil liest sich flüssig und locker. Sie beschreibt Details so anschaulich, dass man sich alles gut vorstellen kann.

Insgesamt ist diese Geschichte wunderbar für ein paar entspannte Lesestunden.

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Rezensionen von S.:

Lesenlernen mit Witz

Die drei ??? Kids, Bücherhelden 1. Klasse, Witze zum Lesenlernen von N. N.

Das schmale Büchlein mit stabilen Buchdeckeln kommt mit den drei Kids in Aktion auf dem Cover lautstark ins Kinderzimmer. Witze, die siebenjährige Kinder ansprechen, sind ein Thema, welches auch Lesefaule interessiert.
Spannend beginnt es, die drei ???, ihr geheimes Versteck und ihre Bekannten werden vorgestellt.

Dann geht es auch schon los: es hagelt Witze! Die werden mit gelungenen und anschaulichen Illustrationen ergänzt. Manche Doppeldeutigkeiten zünden nicht gleich, haben also die typische Eigenschaft von Witzen, man muss überlegen, d.h. die Logik wird gefördert. Und wer die Antwort nicht weiß: es gibt einige Lösungen am Buchende.
Wenig Text in großer, übersichtlicher Schrift und pro Seite ein Witz macht das Lesen leichter und motivieren. Optisch unterscheidbar gemachte Silben erleichtern Leseanfängern den Zutritt zur Bücherwelt. Portionsweise genossen eine nette Aufforderung für ein kleines Lächeln zwischendurch.

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Rezensionen von S.L. :

Lesenlernen mit Witz

Die drei ??? Kids, Bücherhelden 1. Klasse, Witze zum Lesenlernen von N. N.

Das schmale Büchlein mit stabilen Buchdeckeln kommt mit den drei Kids in Aktion auf dem Cover lautstark ins Kinderzimmer. Witze, die siebenjährige Kinder ansprechen, sind ein Thema, welches auch Lesefaule interessiert.
Spannend beginnt es, die drei ???, ihr geheimes Versteck und ihre Bekannten werden vorgestellt.

Dann geht es auch schon los: es hagelt Witze! Die werden mit gelungenen und anschaulichen Illustrationen ergänzt. Manche Doppeldeutigkeiten zünden nicht gleich, haben also die typische Eigenschaft von Witzen, man muss überlegen, d.h. die Logik wird gefördert. Und wer die Antwort nicht weiß: es gibt einige Lösungen am Buchende.
Wenig Text in großer, übersichtlicher Schrift und pro Seite ein Witz macht das Lesen leichter und motivieren. Optisch unterscheidbar gemachte Silben erleichtern Leseanfängern den Zutritt zur Bücherwelt. Portionsweise genossen eine nette Aufforderung für ein kleines Lächeln zwischendurch.

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Rezensionen von Sternzauber:

Pflanzenliebe und Geheimnisse, jedoch mit ausbaufähigen Elementen

Emilia Blumenherz, Band 1 - Das geheime Pflanzeninternat von Usch Luhn

Das Cover dieses ersten Bandes über Emilia Blumenherz gefällt mir und meiner Nichte sehr. Es ist wirklich wunderschön mit den bunten Farben und den zauberhaft filigranen Goldverzierungen, die die Gestaltung noch zusätzlich aufwerten. Im Inneren sind immer wieder schwarz-weiß Zeichnungen zu finden, die sehr weich wirken und uns ebenfalls sehr gut gefallen.

Sie illustrieren die Handlung auf sehr schöne Weise und brachten uns noch mehr in die Welt von ganz besonderen Pflanzenliebhabern.

Erzählt wird in „Emilia Blumenherz – Das geheime Pflanzeninternat“ von Emilia, die mit ihren Eltern auf einer geheimen Insel lebt, auf der wertvolle Pflanzen geschützt und erhalten werden. Sie führt ein sehr glückliches Leben dort und liebt vor allem den Umgang mit ihren tierischen Freunden, doch eines Tages erfährt sie, dass sie in ein Pflanzeninternat gehen soll, wo ihre wichtigste Aufgabe darin besteht, eine sehr wertvolle und bedrohte Pflanze zu beschützen. Doch eines Morgens ist diese Pflanze einfach weg … und nun?

Usch Luhn schreibt in angenehmer und kindgerechter Sprache, so dass das Lesen wirklich Freude macht. Doch ich muss leider gestehen, dass mir die Geschehnisse an vielen Stellen zu oberflächlich blieben und auch dramatische Handlungen oft so schnell abgehandelt wurden, dass sie mich nicht wirklich mitgenommen haben. Ich mag Emilia und auch andere Kinder des Internats sind mir durchaus sympathisch, der Autorin gelingt es aber leider nicht so recht, mich richtig mit ihnen fühlen zu lassen und das ist sehr schade. Denn die Geschichte an sich und sehr viele der magisch-fantastischen Besonderheiten sind wirklich super und absolut überzeugend, jedoch leider eben für meinen Geschmack nicht stark genug ausgearbeitet. Auch bei meiner Nichte musste ich feststellen, dass sie zwar gerne weiter gelesen hat, jedoch nicht wirklich begierig darauf war zu erfahren, wie es weiter geht und sie nicht wirklich gefesselt war…

Für uns wurde das Potenzial der Geschichte nicht ganz ausgeschöpft und doch möchten wir gerne erfahren, wie es weiter geht, so dass wir uns auf den zweiten Band im Juli freuen. Wir empfehlen dieses Buch für alle PflanzenfreundInnen, die Lust auf eine ruhige Geschichte mit tollen magischen Elementen haben, können auf Grund unserer Kritikpunkte jedoch keine volle Sternenzahl vergeben, sondern entscheiden uns für 3,5 Sterne – viel Freude beim Lesen!

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Rezensionen von Romy:

Kommt bei weitem nicht an "Verity" ran

Woman Down von Colleen Hoover

Nach dem Shitstorm, den die Verfilmung ihres letzten Thrillers verursacht hat, hat sich die Autorin Petra Rose vollständig aus der Öffentlich zurückgezogen und befindet sich in einer ausgewachsenen Schreibblockade. Um endlich bei ihrem aktuellen Buchprojekt weiterzukommen und an ihren früheren Erfolg anzuknüpfen, zieht sie sich wie jedes Jahr für einige Wochen in eine Hütte am See zurück.

Gegenstand ihrer neuen Geschichte sind die Autorin Reya und der attraktive Cop Cam, die eine heiße Affaire beginnen, obwohl Cam verheiratet ist. Als sich in der Nähe von Petras Hütte am See ein Mann erschießt und sie anschließend von einem nicht weniger attraktiven (und verheirateten) Detective zu dem Vorfall befragt wird, wird Petras Fanatsie beflügelt. Petra und der Detective “Saint” lassen sich auf ein gefährliches Rollenspiel ein, wodurch die Grenzen zwischen Petras Geschichte und der Realität langsam verschwimmen…

Ich habe zu “Woman Down” von Colleen Hoover gemischte Gefühle. In Erwartung einer ähnlich packenden Geschichte mit atemberaubenden Plot Twists wie in “Verity” hatte ich entsprechend hohe Erwartungen an den neuen Romantic Thriller von Colleen Hoover, die sich leider nicht ganz erfüllt haben. Während ich die Ausgangssituation des Plots sehr spannend fand, hatte ich mit der Umsetzung leider ein paar Probleme.

Spannend fand ich die Tatsache, dass die Geschichte aus einer Novelle entstanden und etwas weiterentwickelt wurde. Ohne sie vorher gelesen zu haben, denke ich, dass sich der Stoff sehr gut für eine Novelle eignet, für ein ganzes Buch hätte ich mir allerdings noch mehr unvorhergesehende Wendungen gewünscht. Leider kam die Auflösung der Geschichte nicht ganz überraschend.

Als größten Kritikpunkt möchte ich die Charaktere anbringen. Leider bin ich mit keiner Person so richtig warm geworden. Mit Petra Roses Verhalten und Moralempfinden konnte ich mich nicht identifizieren - was auch nicht unbedingt sein muss, allerdings waren ihre Beweggründe teilweise nicht ganz nachvollziehbar und ihre Art einfach nur anstrengend. Der Detective “Saint” war hot, keine Frage, aber ich finde man hat schnell gemerkt, in welche Richtung sich seine Rolle in der Geschichte entwickelt. Auch die Nebenfiguren fand ich zum Teil unauthentisch. Besonders zu Beginn der Geschichte hatte ich beim Lesen bei einigen Personen wie z.B. Nora und Mari eine künstlich klingende Synchronsprecherstimme im Kopf. Die Dialoge haben sich teilweise angefühlt wie aus einer nervigen amerikanischen Komödie.

Nichtsdestotrotz habe ich die Geschichte gerne gelesen und der Schreibstil hat einen gewissen Sog entwickelt, sodass ich sie trotz der Kritikpunkte nicht aus der Hand legen konnte.

Fazit: “Woman Down” kommt leider an “Verity” bei weitem nicht ran, ist aber ohne die hohen Erwartungen eine kurzweilige Geschichte.

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Rezensionen von Petra Gruber:

Die Künstlerin ohne Namen

Lola im Spiegel von Trent Dalton

Ein namenloses Mädchen bzw. ein Mädchen mit vielen Namen, denn auf der Flucht ist es gefährlich, seinen richtigen Namen zu wissen. Doch es gibt ein Versprechen. An ihrem 18. Geburtstag würde ihre Mutter sich stellen und dem Mädchen sagen, wer sie wirklich ist. Die Mutter ist auf der Flucht seit das Mädchen 6 Monate alt ist.

Auf der Flucht vor dem Monster, dem toxischen Mann, von dem sie sich befreit hat.
Als die Geschichte beginnt, ist die junge Frau 17 Jahre alt, es fehlen nur noch wenige Monate bis zu ihrem Geburtstag. Sie leben in Brisbane in einem Auto auf einem Schrottplatz, eingebettet in eine Gemeinschaft anderer Wohnungsloser. Nicht alle sind sie süchtig, viele von ihnen haben einfach irgendwo einen Fehler gemacht, Pech gehabt oder sind Opfer der unleistbaren Wohnungspreise in Brisbane.
Das Mädchen zeichnet seit sie denken kann. Und sie hat einen Traum. Eines Tages will sie ihre Zeichnungen als Gemälde malen. Sie will die Welt erobern, in New York ausstellen, eine bedeutende Künstlerin werden. Und so erzählt sie auch ihr Leben. Im Rückblick, wie die Biografie einer großen Künstlerin von einem Kunsthistoriker posthum erzählt werden würde.

Trent Dalton konnte mich schon mit seinem ersten Roman, der autobiografisch inspiriert, ebenfalls wunderbar poetisch erzählt, voller Gesellschaftskritik und gleichzeitig voller Wärme gegenüber denen, die am Rande der Gesellschaft stehen, war, überzeugen. Deshalb freute ich mich, als ich seinen neuen Roman auf Vorablesen entdeckte. Ich hatte eine ähnliche Geschichte wie in „Der Junge, der das Universum verschlang“ erwartet.

Es gibt auch Parallelen. Wieder ist ein junger Mensch am Rande der Gesellschaft, umgeben von obdachlosen, wohnungslosen, süchtigen, gestrandeten Menschen, der im Mittelpunkt steht. Diesmal eine junge Frau, die Künstlerin, wie sie im Roman genannt wird. Wieder ist der Roman voller Gesellschaftskritik und Wärme gegenüber den Schwachen. Und sprachlich ist er wieder wunderbar erzählt.
Doch diesmal kommt ein Element dazu. Der Roman ist illustriert. Die Zeichnungen der jungen Künstlerin werden lebendig. Wie in einer Ausstellung stehen sie vor den Kapiteln und haben einen Erklärungstext, was zu sehen ist. Das fügt sich wunderbar ein.
Und noch etwas ist hier anders. Die Geschichte ist dramatischer und ausufernder erzählt als im Erstling. Dramatische Szenen, interessante Wendungen und ein Showdown auf Thrillerniveau. Das macht dieses Buch zu einem Roman, der nur schwer einzuordnen ist: Coming of Age, Thriller, Milieustudie, Sozialkritik, Liebesgeschichte …

Ich bin wieder begeistert, mochte die Protagonistin und den Erzählstil sehr. Einziger Kritikpunkt: Die Dramatik am Ende, der Showdown war mir etwas too much. Das hätte es für mich nicht gebraucht. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau und ganz einfach auch eine Geschmacksfrage.

Ein bunter, intensiver, ungewöhnlicher Roman. Ich bin schon gespannt auf weitere Bücher von Trent Dalton!

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Rezensionen von Sternzauber:

Gefährlich, sehr lustig und richtig toll!

Dieses Buch ist gefährlich von Ben Clanton

Was für ein tolles Cover dieses interaktive Bilderbuch doch hat! Es weckt unmittelbar die wohlig-gruselige Vorfreude auf dieses gefährliche Buch und verführt regelrecht dazu herausfinden zu wollen, was denn da so los ist. Mir persönlich gefällt zudem die sehr reduzierte Farbwahl ausgesprochen gut und auch die klare Bildsprache sowie die gefälligen Buchstaben des Titels entsprechen meinem Geschmack sehr.

Im Buch wird es deutlich bunter, doch das bereits gelobte Konzept wird beibehalten. So bleibt die Bildsprache klar und reduziert, zeigt sich jedoch auch sehr aussagekräftig und fesselnd. Die Gefühle der kleinen Qualle sind wunderbar leicht zu erkennen und auch die Elemente, die für die Handlung entscheidend sind, sind immer sehr präsent. Die Bilder sind abwechslungsreich gestaltet und wirklich beeindruckend, so dass es nie langweilig wird und zwischen Text und Bild besteht eine wunderbare Einheit.

Das Bilderbuch lässt uns die kleine Qualle kennen lernen, die wir bereits auf dem Coverbild sehen und wir erfahren, dass sie einfach nur weg möchte aus diesem Buch, da sie nichts Gefährliches machen will. Doch auf ihrer Flucht schlittert sie in lauter gefährliche Situationen hinein, die wir mit ihr miterleben dürfen.

Dabei erleben wir die Geschichte nicht so, wie wir es aus anderen Büchern kennen, in dem etwas erzählt wird, sondern die kleine Qualle wendet sich von der ersten Seite an ganz direkt an uns und spricht mit uns! Sie berichtet, schlägt vor und gibt auch ganz klare Anweisungen, doch natürlich macht es besonders großen Spaß genau das zu tun, was die Qualle uns so eindringlich verbietet. Mein Neffe und ich haben unglaublich viel gelacht, wenn er die Kanone eben doch berührte oder sich entgegen der Anweisungen bewegte und laute Geräusche machte. Natürlich zielt die Handlung der Geschichte genau auf dieses Verhalten ab und es war wirklich spürbar, wie die Spannung in meinem Neffen stieg und er ganz begierig darauf war zu erfahren, was nun passieren würde – herrlich! Am Ende wurde uns sogar verboten, das Buch erneut zu beginnen, was wir aber selbstverständlich ignoriert und das Abenteuer gleich mehrfach hintereinander und seit dem immer wieder erlebt haben.

Besonders toll finde ich auch, dass das Ende dieses aufregenden und gefährlichen Abenteuers sehr „süß“ gestaltet wurde und so mit einem wohligen Gefühl endet. So können auch feinfühlige Kinder viel besser mit der Spannung und Aufregung der Handlung umgehen und das Leseabenteuer mit positiven Emotionen abschließen. Mein Neffe und ich sind auf jeden Fall absolute Fans dieses Buches und empfehlen es von Herzen allen kleinen und großen Abenteurern weiter!

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Rezensionen von clematis:

Herzen zum Osterfest

Dieses Buch ist gefährlich von Ben Clanton

Kurz vor dem Osterfest, welches man im Südburgenland noch groß feiert, wandern die Damen vom Klub der Grünen Daumen durch den örtlichen Wüstengarten. Aber anstelle von seltenen Pflanzen sehen sie einen leblosen Körper zwischen den dornigen Sträuchern. Angestachelt von neuer Abenteuerlust, kommen sie einem möglichen Mord auf die Spur und treffen dabei auf Geschichten über eine Kommune aus den 1970er-Jahren.

Zudem eröffnet Hilda kurzerhand eine energische Demo vor dem in der Ortsmitte gelegenen Supermarkt und ahnt nicht, dass ihr Seniorenherz bald höher schlagen wird.

Bunt und abwechslungsreich wie das Titelbild unterhält uns auch dieser Gartenkrimi bestens, erzählt interessante Details von „menschenfressenden“ Pflanzen, österlichen Bräuchen und längst vergangenen Künstlergruppen, welche auf wahren Begebenheiten fußen. Die illustre Damenrunde im Klub hat allerhand zu tun, der Schreck über den Herrn mit kaltem Herzen sitzt tief. Aber Kontrollinspektorin Marlies wird in ihren Ermittlungen rüde eingeschränkt, setzt man ihr doch aus Wien einen interimistischen Chef vor die Nase, der sie mit seinem machohaften Gehabe zum kaffeekochenden Weiberl degradieren möchte.

Das burgenländische Flair wird, wie immer, großartig eingefangen, die mundartlichen Dialoge passen perfekt ins Bild und werden selbstverständlich per Fußnote ins Hochdeutsche übertragen, sodass auch Leser von weiter weg keinen Schmäh versäumen. Der Humor kommt ebenso wenig zu kurz wie der Alkohol, der besonders in der Gastwirtschaft vom Dunkel Tom ohne Ende fließt und besonders schön ist die Erkenntnis, dass auch in fortgeschrittenem Alter noch Herzerl aus den strahlenden Augen lachen können.

Ein rundum gelungener Gartenkrimi, mit allem, was das Leserherz begehrt – originelle Figuren, Lokalkolorit und Weitsicht bis nach Spanien, ein Schreibstil voller Wortwitz und nicht zuletzt ein spannender Kriminalfall. Ein „Muss“ für Freunde des sonnigen und mörderischen Burgenlands!

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Rezensionen von uncletom:

Wenn das Leben andere Pläne hat

Es ist hell und draußen dreht sich die Welt von Dita Zipfel

Das Buch ist eine nachdenkliche Geschichte über zwei Frauen, deren Leben sich um das Thema Mutterschaft, Erwartungen und innere Konflikte dreht. Da ist Linn, die sich ein Kind wünscht, jedoch trotz verschiedener Bemühungen nicht schwanger wird. Auf der anderen Seite Eva, die mit 2 Kindern die perfekte Mutter zu sein scheint.

Ihre Männer sind seit Kindertagen befreundet und beschließen, gemeinsam Urlaub zu machen. Während dieser Zeit erfährt der Leser einiges über die wirklichen Geschichten der Protagonisten.

Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen, wodurch man schnell Zugang zur Geschichte findet. Die Handlung ist insgesamt gut nachvollziehbar aufgebaut. Innere Zerrissenheit, Schuldgefühle und Ängste werden glaubwürdig und einfühlsam beschrieben. Die Protagonistinnen sind insgesamt sehr gut ausgearbeitet. Ihre Gedanken und Emotionen wirken authentisch, sodass man ihre Entscheidungen und Reaktionen gut nachvollziehen kann.

Weniger überzeugen konnte mich allerdings das Cover, das auf mich eher unscheinbar wirkt, und das offene Ende. Es lässt einen fragend zurück.

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