Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Anilam:
Ein Klassiker in starken Bildern neu erlebt
Romeo und Julia von Steve Shakespeare; Steve Barlow; Steve Skidmore
Diese Graphic Novel zu Romeo und Julia hat mich von Anfang an begeistert und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Besonders die Illustrationen sind sehr sehr toll: Sie sind so toll detailreich und ausdrucksstark. Emotionen wie Verliebtheit, Wut, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit werden visuell so stark dargestellt, dass sie oft mehr sagen als der Text allein - so wie es bei einer Graphic Novel optimal immer ist.
Die Bilder tragen die Geschichte und machen die Tragödie richtig spürbar.
Auch inhaltlich überzeugt mich die Umsetzung. Die Sprache ist zugänglich und flüssig, ohne den Kern der Originalgeschichte zu verlieren, und der Wechsel zwischen ruhigen, romantischen Momenten und dramatischen, düsteren Szenen gelingt hervorragend. Auch meine Tochter konnte das die Graphic Novel so ohne große Nachfragen verstehen.
Besonders gelungen finde ich außerdem das ergänzende Material, das Hintergründe zum Stück, zu Shakespeare und zur Erzählstruktur liefert und das Buch sinnvoll erweitert. Für mich ist dieses Buch keine bloße Nacherzählung, sondern eine visuell starke, emotionale Annäherung an einen Klassiker, die neugierig auf das Original macht. Eine klare Leseempfehlung. ????????
Rezensionen von HEYN Leserunde, Petra Hesse:
Maikäfer, flieg!
Im ersten Licht von Norbert Gstrein
Stellt Euch vor, es war Krieg, und keiner erzählt: nicht von heldenhaften oder erlittenen Kampfhandlungen, nicht von Weltanschauungen, Propaganda, Kriegszielen … Stattdessen: von den Verwüstungen an Leib und Seele, die Teilnehmer des Ersten wie des Zweiten Weltkriegs davongetragen haben. Derartige Beobachtungen stellt ein Protagonist an, der selbst als „Untauglicher“ nur aus der Ferne beobachten kann, aber in seinem Beruf als Geschichtslehrer die pompösen Imaginationen von kavalleristischem Kriegsgeschehen weitergibt und so seine eigene – selbst und gesellschaftlich empfundene – ‚Minderwertigkeit‘ kompensiert.
Die Folgen für die Generation seiner Schüler und besonders für einen bestimmten Stellvertreter dieser Jugend sind wiederum mörderisch.
Zugleich gibt es immer eine kritische Unterströmung, die mit einer eingeheirateten ‚Fremden‘, einer Engländerin, beginnt und auch von einheimischen Frauen getragen wird. Mit den bescheidenen Mitteln des englischen Vermächtnisses macht der Protagonist in fortgeschrittenem Alter schließlich eine Reise in ehemaliges ‚Feindesland‘ und stellt fest, dass die Menschen dort freundlich und die Kriegsgeschichten vermutlich genauso verlogen und inhuman sind wie in seiner eigenen Heimat. Mit dieser späten (Selbst-) Erkenntnis geht dann auch eine späte Liebe einher.
So weit, so unspektakulär und gerade dadurch aufschlussreich: Alltägliche Episoden werden in einfacher und zugleich sehr genauer Sprache geschildert, Vergleiche und Metaphern prägen sich ein und lenken den Blick auf eindrückliche Szenerien wie die der operettenhaften Kriegsführung durch die k. und k. Armee im Ersten Weltkrieg, aber auch den Standesdünkel und die Weltfremdheit der ‚höheren‘ Gesellschaftsschichten. So offenbart sich die Bedeutung des vermeintlich Kleinen im größeren Zusammenhang: durch das Erzählen von (fast) einem Jahrhundert im Erleben eines kleinen Mannes, der erst nach einer Phase der geistig-seelischen Erblindung – wie ein Kriegsversehrter – quasi wieder sehend wird: „[…] am meisten Angst gehabt hat er im ersten Licht“ (S. 83).
Rezensionen von HEYN Leserunde, Wolfgang Pfleger:
Seelische Versehrtheit
Im ersten Licht von Norbert Gstrein
Norbert Gstrein erzählt in seinem neuen Roman "Im ersten Licht" von den physischen und psychischen Verletzungen, die der Krieg in den Menschen hinterlässt – Verletzungen, die nicht verheilen, sondern ein Leben lang nachwirken. Die erlebten Traumata sind allgegenwärtig und prägen Biografien weit über das eigentliche Kriegsgeschehen hinaus - für die Überlebenden - Täter, wie Opfer - aber auch für Hinterbliebene, Freunde und Verwandte.
Adrian bildet dabei eine scheinbare Ausnahme: Alle waren im Krieg, nur er nicht – sein Vater bewahrte ihn durch einen brutalen Schlag aufs Bein vor der Einberufung. Doch gerade diese Abwesenheit vom Krieg wird zu einer eigenen Last. Die Auseinandersetzung mit dem Krieg lässt ihn sein Leben lang nicht los und führt in seinem Fall zu einer bedrückenden Sprachlosigkeit, völliger Talentlosigkeit zu Zuneigung und Liebe, ja geradezu zu einer seelischen Invalidität, die sein Leben bestimmt.
Gstreins Sprache wirkt seltsam aus der Zeit gefallen, von einer ruhigen, schwermütigen Präzision getragen, die dem Text eine eigentümliche Schwere und Nachdenklichkeit verleiht. Mich hat das Buch stark an den Ton des Buches "Der Mann ohne Eigenschaften" von Robert Musil, in dem Denken, Zögern und innere Spannungen wichtiger sind als äußere Handlung. Gleich diesem Klassiker ist die Lektüre von "Im ersten Licht" Knochenarbeit, selten belohnt durch freudvolle Lichtmomente.
Rezensionen von Petra Sch.:
Im 8. Teil müssen Ernestine und Anton den Mord an einer Schauspielerin aufklären
Mord im Filmstudio von Beate Maly
Wien, Sommer 2025: Die pensionierte Lateinlehrerein Ernestine Kirsch und ihr Freund Anton Böck, ehemaliger Apotheker, leben mittlerweile im umgebauten Kutscherhäuschen in Wien Neubau, da Antons Tochter Heide mit ihrer Tochter Rosa und ihrem mittlerweile Ehemann, dem Polizisten Erich Felsberg, in der Wohnung über der Apotheke wohnen.
Anton hat sich nun ganz aus der Apotheke zurückgezogen und möchte seinen Ruhestand genießen. Doch da rechnet er nicht mit Ernestine, die Action braucht: diesmal hat sie sich und Anton als Statisten für den Filmdreh zum "Rosenkavalier" beworben, und die beiden erhalten tatsächlich eine Rolle.
Antons grummeliger Widerwille, da er weder die Aufregung beim Dreh braucht, und schon gar nicht die "lächerlichen" Kostüme (lila Schleifen an der Knickerbocker und eine Perücke, ebenfalls mit lila Schleifen!? Das geht ja GAR nicht, da macht er sich doch lächerlich! *gg*), war wieder sehr unterhaltsam!
Und als am zweiten Drehtag die Hauptdarstellerin mit einem Seidenschal erdrosselt in ihrer Garderobe aufgefunden wird, macht sich Ernestine natürlich auf Spurensuche (auch wenn Erich darüber gar nicht begeistert ist). Doch er braucht jede Hilfe, immerhin steht er als Nachfolger seines Vorgesetzten im Raum, dafür muss er jedoch unbedingt diesen Fall lösen.
Die Filmwelt (damals noch Stummfilm) und das aufgeregte Drumherum zur damaligen Zeit wurde spannend und authentisch dargestellt; überhaupt fühlt man sich jedesmal so richtig im Wien der 20er Jahre! Alles ist so lebendig und nachvollziehbar und wundervoll beschrieben.
Leider auch der Judenhass und die Hetze zur damaligen Zeit, die in diesem Band wirklich bedrückend zur Geltung kommen. Schon in den vorigen Bänden hat Erich immer wieder mit Anfeindungen zu kämpfen (v.a. von einem bestimmten Kollegen, der ebenfalls als Nachfolger im Raum steht und dann sein Vorgesetzter wäre). Doch im Sommer 2025 nimmt dieser Hass immer größere Ausmaße an und man fühlt richtig mit Erich mit und kann die angespannte Stimmung damals sehr gut nachempfinden.
Schade fand ich, dass man von der Hochzeit von Heide und Erich gar nichts gelesen hat, darauf hatte ich mich nach dem vorigen Band, wo die Vorbereitungen gerade in vollem Gange waren (ich sag nur: Antons neuer Anzug ;) sehr gefreut. Doch hier waren Heide und Erich schon verheiratet.
Ich wurde wieder großartig unterhalten und fand auch die Auflösung wieder gut und nachvollziehbar. Mir gefällt immer sehr gut, dass das Vorwort, das immer einige Jahre vor der eigentlichen Geschichte steht (wo man ja schon weiß, dass es mit der Auflösung zu tun hat), sich dann Stück für Stück aufdeckt und mit den aktuellen Ereignissen verbindet.
Fazit:
Ein unterhaltsamer 8. Fall für Ernestine Kirsch und Anton Böck, der diesmal in der surrenden Filmwelt der 20er Jahre angesiedelt ist. Humorvoller historischer Cosy Crime im Wien des Jahres 1925.
Rezensionen von Tara:
Beklemmend und mitreißend
Die Insel meiner Schwester von Sara B. Elfgren
„Die Insel meiner Schwester“ ist ein spannender und mitreißender Roman der in Stockholm lebenden Autorin Sara B. Elfgren.
Die Handlung beginnt im August aus der Ich-Perspektive von Mirjam, die sich nach der Trennung von ihrem Freund Juan an einem ziemlichen Tiefpunkt befindet. Nach 10 Jahren Beziehung verlässt er sie ausgerechnet an ihrem 40.
Geburtstag wegen einer anderen Frau. Gerne hätte sie mit ihrer Schwester Nia gesprochen, aber von dieser hat sie seit über einem Jahr nichts mehr gehört, obwohl sie einmal ein sehr starke Bindung zueinander hatten. Die beiden sind Halbschwestern, haben sich erst mit 14 Jahren kennengelernt und trotz der innigen Beziehung aus den Augen verloren. Für Mirjam kommt es vollkommen überraschend, dass Nia sie zu ihrem 40. Geburtstag auf die Insel einlädt, auf der sie einen großen Teil ihrer Kindheit verbracht haben.
Die Ereignisse werden nicht chronologisch erzählt. Die Autorin springt zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart, so dass ich erst nach und nach ein runderes Bild der Charaktere bekommen habe.
Während Mirjams Beziehung beendet ist, ist Nia mit Konrad verheiratet. Das Verhältnis zwischen den beiden ist toxisch und nur schwer zu ertragen.
Ohne zu viele Einzelheiten zu verraten, es geht um zwischenmenschliche Beziehungen, deren Veränderungen im Laufe des Lebens, Freundschaft, Liebe, Gefühle, Verlust, Abhängigkeiten, Gewalt, Verrat und wie diese Emotionen aus der Kindheit das weitere Leben beeinflussen.
Die Atmosphäre ist beklemmend und die Ereignissen sind dramatisch. Das Setting, die Schäreninsel ist dazu passend gewählt, da ein aufziehendes Unwetter die Stimmung unterstreicht.
Ich habe diesen dichten und intensiven Roman gerne gelesen. Wer gute Nerven hat und psychologische Spannungsromane, Dramen und Familiengeschichten mag, dem kann ich das Buch sehr empfehlen.
Rezensionen von Claudia R.:
magische Comic Geschichte
Lily Halbmond - Zauberhaft vereint (Lily Halbmond, Bd. 2) von Xavier Bonet
Klappentext / Inhalt:
Hexenbesuch aus aller Welt – Ein zauberhaftes Comic-Abenteuer voller Magie, Freundschaft und Spannung
Lily Halbmond hat ein Geheimnis: Sie ist eine Hexe – und besucht die Zauber schule für junge Magierinnen !
Gemeinsam mit ihren Freundinnen übt sie Zaubersprüche, fliegt auf ihrem Besen und bereitet sich auf das große Samhain-Fest vor, die Nacht, in der die Magie am stärksten ist.
Doch diesmal liegt ein dunkler Schatten über den Feierlichkeiten:
Jemand will Lilys magischen Mondstein stehlen – das Herz ihrer Zauberkraft!
Um den Dieb zu entlarven, muss Lily all ihren Mut zusammennehmen, denn wenn sie versagt, könnte ihre Magie für immer verschwinden …
Der lang ersehnte zweite Band der Lily-Halbmond-Reihe!
Magie, Freundschaft und Mut: perfekt für alle, die spannende Geschichten und magische Welten lieben
Leseförderung, die Spaß macht: viel Bild, wenig Text, perfekt für Leseanfänger*innen
Aufwendig farbig illustriertes Comicbuch – mitreißend und liebevoll gestaltet
Wunderschön in Szene gesetzt vom Illustrator der spanischen Harry Potter-Neuausgabe
Der zweite Band der erfolgreichen Comicbuch-Reihe begeistert mit farbenfrohen Illustrationen, viel Witz und jeder Menge Hexerei. Ein Lesestart-Abenteuer für Kinder ab 8 Jahren, das zeigt: Freundschaft ist der stärkste Zauber von allen!
Cover:
Das Cover ist sehr niedlich und liebevoll umgesetzt. Darauf sind die Charaktere gut erkennbar und auch die Umgebung drumherum wird sehr toll und gut erfasst. Ein Wiedererkennungseffekt zum Cover des ersten Bandes ist hier auf jeden Fall vorhanden. Auch optisch und farblich ist das Ganze sehr schön umgesetzt.
Meinung:
Magie, Freundschaft und Spannung spielen hier eine große Rolle und werden in einer gelungenen Mischung perfekt umgesetzt. Eine wundervolle und magische Comic Geschichte, die einen nicht nur optisch in den Bann zieht.
Nach Band 1 habe ich mich sehr auf den zweiten band gefreut, auch wenn man hierauf recht lange warten musste. So ist die Fortsetzung um Lily Halbmond nun auch endlich auf deutsch verfügbar. Zwar ist der zweite Band auch durchaus ohne Vorkenntnisse lesbar, ich würde aber schon empfehlen, den ersten Band zu kennen, da man so besser in Charaktere und Entwicklungen hineinfindet und diese besser versteht.
Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.
Am Anfang bekommt man eine kleine Einführung und Lily selbst stellt sich ein wenig vor und dann geht es auch schon spannend mit den Geschehnissen und Ereignissen los und man ist schnell mittendrin. Der Comic Stil ist locker und bildhaft umgesetzt. Die Geschehnissen kann man gut folgen und die Geschichte nimmt schnell an Spannung und Action auf.
Die Illustrationen sind wundervoll umgesetzt und die Bilder geben nicht nur die Geschehnisse sehr gut wieder, sondern bringen dabei auch Emotionen und Atmosphäre sehr gut herüber. Man findet sich gut in die Charaktere und auch die Beziehungen hinein und kann dem Verlauf sehr gut folgen. Die Geschichte ist spannend umgesetzt und auch das Thema Freundschaft spielt hier eine große und wichtige Rolle.
Magische Comic Geschichte mit wunderschönen Illustrationen und der Wichtigkeit von Freundschaft. Mir hat dies sehr gut gefallen und auch diese Fortsetzung konnte auf jeden Fall überzeugen. In französisch soll der dritte Band bereits in diesem Jahr erscheinen und ich hoffe, dass dieser auf deutsch dann bald folgen wird.
Fazit:
Magische Comic Geschichte mit wunderschönen Illustrationen und der Wichtigkeit von Freundschaft.
Rezensionen von Lesestern:
21 Vorschläge für Resilienz und eine klare Sichtweise
Crazy World von Markus Dr. Spieker
21 Vorschläge für Resilienz und eine klare Sichtweise
Mit Crazy World legt der bekannte Journalist und Autor Markus Spieker erneut ein Buch zur Weltlage vor, indem er den Bogen aus vergangener Historie bis heute spannt.
Auch dieses Werk ist wieder bei Fontis erschienen.
Der Untertitel " Wie man in verrückten Zeiten einen klaren Kopf behält" ist der Leitsatz und sein Plädoyer, das sich durch alle Kapitel zieht.
Dabei nimmt er das aktuelle und wortwörtlich ver- rückte Weltgeschehen in den Blick. Trump und Putin und alle damit verbundenen Entscheidungen und Reaktionen; die Extreme von Links und Rechts , die fortschreitende Entwicklung der künstlichen Intelligenz und der " Genderwahnsinn"
Diese und noch weitere Phänomene sieht er als Kennzeichen unserer Dschungellandschaft, in der die Ordnung baden geht...
Für ihn gibt es drei Etappen, um wieder Orientierung zu erlangen: "Die Welt verstehen, unser Land verbessern, uns selbst verändern."
Damit beschreibt er den Weg von außen nach innen und vom "allgemeinen zum persönlichen".
Diese Reihenfolge ist die Basis, die Gedankensprünge und deren Zusammenhang nach zu vollziehen, wenn Spieker alte und neue historische Ereignisse mit Zitaten der Literatur- und Filmgeschichte miteinander verwebt.
Mein Leseeindruck:
Spieker ' s Schreibstil ist geprägt von seiner Tätigkeit als Auslandsjournalist. Er analysiert haarscharf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und lässt dabei viele berufliche Erfahrungen mit einfließen.
Sein christlicher Glaube taucht immer wieder zwischen den Zeilen auf und bestimmt seine Grundhaltung.
Er selbst bezeichnet sich als " christlich- humanistischen Realisten."
Besonders die letzten 3 Kapitel, in denen es um Glaube , Hoffnung und Ewigkeit geht sind die Essenz seiner Analyse und Betrachtungen und bringen seine christliche Perspektive auf das Weltgeschehen auf den Punkt.
Mein Fazit:
Eine augenöffnende Lektüre mit klaren Recherchen und Analysen unserer Zeit und der Perspektive darüber hinaus..
Rezensionen von Claudia R.:
emotionsreicher Krimi
Solothurn ruft nach Vergeltung von Christof Gasser
Klappentext / Inhalt:
Tod an den Solothurner Filmtagen
Ein packender Kriminalroman über Ehre, Schuld und Tod.
Filmemacher Tom Kurti soll auf den Solothurner Filmtagen für seine umstrittene Dokumentation über Frauenhass und Femizid ausgezeichnet werden. Doch kurz vor der Preisverleihung wird er brutal ermordet.
Kurti hatte viele Feinde, im Darknet lief ein Mordauftrag gegen ihn. Aber Chefermittler Dominik Dornach muss schnell feststellen, dass die Hintergründe der Tat tiefer reichen. Schmerzhafte Erinnerungen an einen alten Fall kommen auf, der Dornach und seine Familie noch heute in Gefahr bringen könnte.
Cover:
Das Cover ist interessant umgesetzt und ich mag den Stil der Emons Cover immer sehr gern, welcher auch hier sehr gut zum Tragen kommt.
Meinung:
Es handelt sich hierbei bereits um den siebenten Band aus der Solothurn Reihe. Die Bände sind durchaus unabhängig lesbar, aber um auch die Hintergründe und das Private besser fassen und greifen zu können ist ein lesen in Reihenfolge bzw. Vorkenntnisse von Vorteil, aber eben nicht zwingend erforderlich.
Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich mit weiteren Details und Informationen zum Fall zurück.
Der Schreibstil ist bildlich und fesselnd umgesetzt. Schnell wird man von den Ereignissen gepackt und ist in den Ermittlungen und Geschehnissen verwickelt. Die einzelnen Abschnitte haben eine angenehme Länge und die Kapitel sind einfach durchnummeriert und die Anfänge gut platziert und erkennbar. Gliederung und Gestaltung sind gut gewählt. Schnell findet man sich in Ereignisse und Charaktere hinein. Die Ermittlungen sind fesselnd umgesetzt und werden gut beschreiben, so dass man dem Gesamten gut folgen kann.
Auch hier haben die Ermittler wieder alle Hände voll zu tun und man schaut ihnen direkt über die Schulter. Der Fall ist spannend und wendungsreich angelegt und man ist immer mit dabei.
Fazit:
Ein emotionsreicher und packender Krimi, bei dem man nah dabei ist.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Irmgard Mandl-Mair:
Österreichische Zeitgeschichte
Im ersten Licht von Norbert Gstrein
Dieses Buch beschreibt beeindruckend die physischen und psychischen Verletzungen, die die Menschen im Krieg erleiden. Egal, ob sie an der Front gekämpft haben oder zu Hause bleiben durften/mussten, die Folgen sind präsent und die erlebten Traumata verfolgen die Menschen ein ganzes Leben lang. Es zeigt auch eindrucksvoll wie jeder auf seine Art und Weise ums Überleben kämpft.
Ein Buch, das in der Schule als Pflichtlektüre eingeführt werden sollte!
Rezensionen von lesen=liebe:
Nelly ist cool, aber Strom ist wirklich gefährlich
Little Miss Frankenstein - Alpaka oder Lama, Hauptsache Drama! von Astrid Göpfrich
Das Buch Little Miss Frankenstein handelt von Nelly, der Urururenkelin von Dr. Frankenstein. Ein schräges Mädchen mit Erfindergeist, den ihre Eltern nicht immer toll finden. Eines Tages schafft sie es während eines Gewitters sogar, ein totes Alpaka wieder zum Leben zu erwecken. Und das Alpaka kann danach sogar sprechen.
Ab da wird es richtig lustig und chaotisch.
Das Cover fällt sofort auf. Es ist schräg, es ist bunt, es passt perfekt zu Nelly. Der Schreibstil ist locker und modern, sodass man schnell in die Geschichte reinkommt. Die Tagebuchseiten sind eine coole Abwechslung, und es macht Spaß, Nellys Gedanken zu verfolgen.
Mir gefällt das Buch sehr, aber ich finde es extrem doof, dass Nelly in der Steckdose herumstochert und bei Gewitter nach draußen geht. Ich hoffe nicht, dass man damit waghalsige Aktionen anstiftet. Strom ist wirklich gefährlich, und das hätte man besser überdenken müssen. Ein bisschen schade fürs Buch, weil es grundsätzlich wirklich cool ist.









