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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von nessabo:

Blieb leider weit hinter meinen Erwartungen zurück

Spielverderberin von Marie Menke

Das Cover hat so reizvoll ausgesehen, dass ich nun leider sehr unzufrieden zurückbleibe. Dabei klang diese Freundinnengeschichte wirklich vielversprechend, aber ehrlicherweise habe ich genau davon eben einfach zu wenig gespürt beim Lesen.

Die Erzählstruktur wechselt immer zwischen der Gegenwart und der Zeit vor vier Jahren.

In dieser Vergangenheit scheint etwas passiert zu sein, das unermüdlich angedeutet wird und sich scheinbar auf die Freundinnenschaft zwischen Sophie, Lotte und Romy ausgewirkt hat.

Grundsätzlich fand ich die langsame Entschlüsselung dieser Ereignisse vor vier Jahren gelungen. Aber bis dahin war es mir einfach zu langatmig, zu wirr, zu sehr ohne Sinn in der Geschichte. Die Figuren hatten für mich ganz wenig Profil - vor allem Sophie war als Erzählerin von obsessiv-depressiven Zügen geprägt und für mich schwer zu greifen. Romy war mir eigentlich durchgängig unsympathisch und unnahbar, Lotte blieb im Kontrast zu den beiden anderen ganz besonders blass.

Insbesondere gab es für mich aber deutliche Defizite im Bereich der Beziehungen. Da konnte ich nur in wenigen Momenten etwas Authentisches fühlen. Die meiste Zeit habe ich Zugewandtheit und offene Kommunikation schmerzlich vermisst. Die drei Frauen reden eigentlich fast immer komplett aneinander vorbei. Und solche Dialogmuster, die sich eher wie parallel geführte Monologe anfühlen, mag ich in Geschichten wirklich nie.

Ganz viel habe ich auch einfach nicht verstanden, Realität und Fantasie verschwimmen wiederholt, was schlicht nicht mein Fall ist. Zum Schluss wird es zwar endlich greifbar und konkret, aber dann ist die Geschichte eben auch zu Ende. Für mich hätte es im letzten Drittel gern erst losgehen und dann weiter vertieft werden können.

Positiv aufgefallen sind mir die Reibungspunkte von Stadt- und Landsozialisierung, auch wenn die Autorin hier gern noch hätte lauter werden dürfen. Neben all dem Verwirrenden, das passiert, wird die politische Aussagekraft nämlich spürbar verdrängt.

Ich kann Marie Menkes Roman also nicht wirklich empfehlen. Das Obsessive und irgendwie Flatterhafte der Geschichte war mir neben der fehlenden emotionalen Greifbarkeit schlicht zu viel. Die Handlung ist geprägt von Andeutungen, die dann irgendwann zwar auch aufgelöst werden, aber bis dahin ist es ein zähes Werk, das ich nur aus Neugier bis zum Ende gelesen habe.

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Rezensionen von marcialoup:

Ein mutiger, emotional starker Versuch

Ein Versuch, meine Liebe zu ordnen von Christien Brinkgreve

Die Autorin hat einen sehr ehrlichen und offenen autobiografischen Roman geschrieben über den Tod ihres Mannes, der namenlos nur A genannt wird... und das Leben danach.
Es schweben Melancholie und Schwere in den Seiten, gespickt mit den Feinheiten der Zwischentöne, die zu Lebzeiten so oft überhört wurden sowie gefühlsintensive Momente, die an die Oberfläche strömen, weil sie zuvor unter dem Teppich der Distanz, der Entfremdung und des Alltags waberten.

Nur muss die Autorin dies alles allein erfühlen, da ihr Mann A. verstorben ist. Dabei erkennt sie, dass sie auch zuvor schon fast alles allein erfühlen musste, weil die Nähe zueinander leise davongewandert war.
Und nicht nur das. Als Ehe in den 70ern und folgenden Jahren erlebte die Protagonistin die Zeiten vor und während der Emanzipation, hatte sie doch einen sehr guten Job, ist Professorin und musste ob der geringen Wertschätzung der Frau trotzdem viel einstecken.
Rücksichtnahme.
Anpassung.
Patriarchat?
Was hatte sie alles aufgegeben in den ersten Jahren der Verliebtheit!
Wie sehr hatte sich das alles schleichend verändert!
Wie viele Ängste und Sorgen durchlebte sie allein, doch an der Seite ihres Mannes!
Wie sehr lief immer alles so wie ihr Mann es wünschte!
Wie sehr stellte er sich seinen eigenen Problemen nicht!
Und wie sehr muss sie sich jetzt neu definieren, sie... allein.

Sie durchwühlt neben ihren Gefühlen die Hinterlassenschaften ihres Mannes, räumt das Haus auf, das plötzlich eine andere Ausstrahlung ausübt, jetzt, da er nicht mehr da ist. Sie findet Dinge, die sie nicht kannte wie auch Bekanntes, das ihr fremd vorkommt.
Eine Auseinandersetzung mit der Vergangenheit mit Ausblick auf eine eigene Zukunft... schmerzhaft, wütend, traurig, zaghaft, verständnisvoll und auch liebend. Wer wird sie sein? Wer war sie mit ihm und warum so? Wer war er?
Ihre Erinnerungen schwelgen in Schönem, das vernachlässigt wurde, schweifen ab in Probleme, die er hatte und ihr Verständnis dafür, ihre Sorgen und ihr Umgang mit allem. Vergangenheit und Gegenwart wechseln sich ab, verschwimmen ineinander. So zeichnet die Autorin ein Bild von ihrem Mann, indem sie analysiert warum er zu dem wurde und war, und bildet dabei ein Bild auch von sich ab.

Ein emotional tiefgängiges, hinterfragendes Buch, das nachwirkt, das spiegelt, das weh tut.
Anfangs kommt das Buch etwas schwerfällig in Gang, die Autorin wirkt kühl und distanziert, doch die Mauer bröckelt und als Leser taucht man Schicht für Schicht tiefer ein. Auf subtile Art ist es rührend und herzzerreissend. Und dadurch sehr gelungen!

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Rezensionen von Immenhof:

Kinderfreundlicher Atlas

National Geographic Kids Weltatlas - Fremde Kulturen, großartige Naturwunder und wilde Tiere entdecken: Kinderatlas für Kids ab 8 Jahren von

Ich finde den Weltatlas von Nationalgeographic Kids sehr kinderfreundlich und ein guter Einstiegsatlas. Mir gefallen die allgemeinen, vielfältigen Karten, welchen einen Gesamtüberblick über verschiedene Aspekte bieten. Danach erfolgt eine Unterteilung nach Kontinenten. Es gibt generell immer eine physische und eine politische Karte.

Danach erfolgt eine Unterteilung in verschiedene Regionen.
Besonders gelungen finde ich, dass es zu den verschiedenen Regionen immer einen Übersichtskasten mit Grundwissen gibt, welcher viele spannenden Fakten liefert.
Etwas ungünstig finde ich, dass die USA und Kanada separat gezeigt werden, da alle anderen Länder (mit Ausnahme von Russland), da Amerika von Kindern häufig mit den USA gleichgesetzt wird. Natürlich liegt dies auch an der Grösse der Länder. China mit einer ähnlichen Grösse wie den USA wird jedoch mit der Mongolei, Japan, Nordkorea und Südkorea dargestellt.
Dies ist jedoch eher eine kleine Anmerkung. Zusätzlich bin ich auch von den Bildern etwas enttäuscht und hätte mir noch mehr beeindruckende Landschaften gewünscht, da die Fotos der anderen national Geographic Kids-Bände richtige Eyecatcher sind und mir dies hier etwas fehlt. Dieser Kritikpunkt liegt aber eher an der hohen fotographischen Leistung der anderen Bände.
Zusätzlich finde ich die Altersempfehlung ab 8 Jahren sehr früh gewählt, da der Text sehr klein geschrieben ist. Für begleitetes Lesen ist dies sicherlich umsetzbar. Für Kinder alleine würde ich es aber erst ab 10 bis 11 Jahren erwerben.
Ein gelungener Atlas der den Einstieg in die Welt der Atlanten sehr gut und spielerisch ermöglicht. Er läd dazu ein die Welt zu entdecken, beinhaltet viele Fakten und stellt Karten auf eine ansprechende Art und Weise dar.

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Rezensionen von Eternal-Hope:

Niederschwellige und persönliche Einführung in das Thema

Ganz normal medial von Vanessa Spaleck

Für Vanessa Spaleck sind Jenseitskontakte etwas ganz Normales. Schon seit ihrer Kindheit verfügt sie nach eigenen Angaben über mediale Fähigkeiten, die sie aber außerdem durch Ausbildungen in diesem Bereich, etwa am Arthur Findley College in Großbritannien, ausgebaut und professionalisiert hat.

Ein seriöser Zugang ist ihr wichtig, genauso wie das Aufräumen mit Vorurteilen und Mythen und das Differenzieren dessen, was in diesem Bereich denn wahrgenommen werden kann.

So unterscheidet die Autorin etwa zwischen sensitiven und medialen Fähigkeiten: während erstere sich auf eine energetische Wahrnehmung im Bereich des Materiellen hier auf der Erde bezieht, etwa auf andere Menschen oder auf Gegenstände oder Orte, geht es bei zweiteren um Kontakte mit Verstorbenen aus der eigenen Ahnenlinie, Bekannten und Freunden oder den eigenen Geistführern oder -helfern.

Wer selbst seine Fähigkeiten in diesem Bereich entwickeln möchte, für den gibt es fundierte Anleitungen für geführte Meditationen, die entweder im Buch selbst gelesen werden können - oder man nützt den angegebenen QR-Code, um Zugang zu einer gesprochenen Audio-Meditation zu bekommen. Im Grunde geht es als Basis darum, erst einmal die eigene Energie gut kennen und wahrnehmen zu lernen, um diese dann bewusst erhöhen zu können, um sich auf Ebenen zu begeben, in denen medialer Kontakt nach Angaben der Autorin möglich ist.

Wenn man sich für den Zugang, den die Autorin beschreibt, öffnet, kann das Buch außerdem Ängste vor dem Sterben nehmen, da sie aus ihren Erfahrungen mit Jenseitskontakten die Zeit danach als eine friedliche Reflexionsphase beschreibt.

Insgesamt ist "Ganz normal medial" ein herzlich und persönlich geschriebenes und gleichzeitig fundiertes, gut verständliches und ansprechendes Buch, das ich jenen, die sich für diesen Bereich interessieren, auf jeden Fall empfehlen kann.

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Rezensionen von Amena25:

Scheinbare Idylle

Wem du traust von Petra Johann


Eva und ihr Mann Daniel führen eine harmonische Ehe. Linus, der fünfjährige Sohn ist ihr Sonnenschein, auf den Sofia, die fünfzehnjährige Tochter von Evas bester Freundin Susanne öfter mal aufpasst. Nach dem Besuch einer Party bringt Daniel Sofia mit dem Auto nach Hause. Doch am nächsten Tag ist Sofia spurlos verschwunden und offenbar gar nie zu Hause angekommen.

Während sich Daniel immer wieder in Lügen gegenüber der Polizei verstrickt und Eva nicht mehr weiß, ob sie ihrem Mann vertrauen kann, wird deutlich, dass auch Sofias Mutter einiges zu verbergen hat. Sie ist nicht nur gegenüber ihrer besten Freundin Eva, sondern auch der Polizei gegenüber nicht offen und ehrlich.
Offenbar hatte Sofia sich in den letzten Monaten mit einem Vergewaltigungs- und Tötungsdelikt, dem sogenannten Diskomord, ausgiebig beschäftigt, eine Tat, die seit über fünfzehn Jahren nicht aufgeklärt werden konnte. Doch hat dies mit ihrem Verschwinden zu tun?
Dem Leser werden in jedem Kapitel geschickt immer nur kleine Häppchen präsentiert, die den Verdacht mal in die eine, mal in die andere Richtung lenken. Für mich war auch keine der Hauptfiguren sympathisch genug, um sich in irgendeiner Form zu identifizieren. Damit wird die Spannung stets hochgehalten und man weiß nicht, wem man trauen kann, bis zum überraschenden Ende.

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Rezensionen von Philiene :

Einfach nur schön

Gute Nacht mit Astrid Lindgren von Astrid Lindgren

Ich bin seid Kindesbeinen ein großer Fan von Astrid Lindgren und liebe ihre Bücher bis heute. Ganz klar das ichauch dieses Gute Nacht Buch haben musste.

Es ist einfach immer wieder schön in ihre Welt abzutauchen und auch wenn ihre Geschichten schon vor vielen Jahren geschrieben worden sind, lieben meine Kinder sie auch heute noch.

In diesem Buch sind vierzehn Geschichten enthalten die teilweise von ihren großen Helden, wie Pipi Langstrumpf oder Michel erzählen oder aber auch unbekannter sind. Jeder einzelne Geschichte hat eine schöne Länge um die Abends vor dem Schlafen gehen vorzulesen.
Besonders schön sind die Illustrationen die jede Seite verzieren und gut zu den Geschichten passen.

Ein wunderschönes Kinderbuch für Kinder die Astrid Lindgren neu entdecken und für ihre Eltern die dabei in Erinnerungen schwelgen können.

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Rezensionen von DoraLupin:

Die ganz andere Drachengeschichte

Dragonborn (Band 1) - Das Erbe des Feuers von Struan Murray

Als Alex‘ brodelnde Gefühle plötzlich ungeahnte Fähigkeiten in ihr wecken, wird ihr Leben völlig auf den Kopf gestellt: Alex ist ein Drache. Auf der legendären Insel Skralla soll sie nun mit anderen Drachenwandlern lernen, ihre Kräfte zu kontrollieren. Doch Alex muss noch viel über ihr Erbe lernen und hat große Schwierigkeiten dabei, sich zu verwandeln.

Und kaum hat sie sich auf der Akademie eingefunden, da erhebt sich eine ungeahnte dunkle Macht. Drak Midna, der größte Drache von allen, plant die Auslöschung aller Menschen …

Ihr glaubt ihr kennt schon alle möglichen Drachengeschichten? Dann habt ihr noch zu diesem Buch gegriffen! Die Geschichte kommt ganz anders daher als alles was ich sonst über Drachen gelesen habe und endet mit einem großen Knall, der manchen Lesern (mir eingeschlossen) vielleicht sogar ein bisschen das Herz schwer machen wird!

Schon wenn man das Buch öffnet erwartet einen in den Buchklappen wunderschöne, bunte Zeichnungen, die das Herz jeden Drachenliebhabers höher schlagen lassen! Und auch die Karte im Buch ist sehr liebevoll und detailreich gezeichnet worden!

Der Schreibstil ist absolut kindgerecht und dabei aber so schön lebendig und locker, dass man es nur genießen kann diese Geschichte zu verfolgen. Es gibt immer wieder Humor in den Gesprächen, aber auch tiefere Emotionen wie Wut und Liebe und Dankbarkeit und Fassungslosigkeit werden immer wieder freigesetzt! Ausserdem wird die Story von einem ganz ungewöhnlichen Geschichtenerzähler begonnen, der immer wieder im Buch zu Wort kommt und die Handlung auflockern und immer auch Spannung reinbringen!

Die Charaktere sind alle ganz wunderbar gezeichnet und auch wenn ich Alex mochte und mega sympathisch finde, sind es doch die Nebencharaktere wie der treuherzige Mog, der weise aber humorvolle Oliphos und der liebeswerte Puppin die sich besonders in mein Herz geschlichen haben!

Die Geschichte ist die ganze Zeit über spannend aber das Ende lässt einen doch atemlos und fassungslos zurück! Es gibt so viele Wendungen mit denen ich absolut nicht gerechnet habe und die mich einfach eiskalt erwischt haben! Umso gespannter bin ich deshalb aber jetzt schon auf den zweiten Teil, den ich auf gar keinen Fall verpassen möchte! Ich gebe eine sehr große Leseempfehlung ab, denn diese Geschichte hat es in sich und hebt sich von anderen Drachenabenteuern deutlich ab. Sowohl für Kinder als auch begeisterte Erwachsene absolut zu empfehlen!

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Rezensionen von Pearl:

Langatmig

Halber Stein von Iris Wolff

Dieser etwas melancholische Roman Halber Stein, führt und nach Hermannstadt dem Dorf, wo Sines Großmutter gelebt hat. Jetzt da sie verstorben ist kehrt sie mit ihrem Vater in das Dorf zurück um die Beerdigung und den Nachlass der Großmutter Agneta zu regeln. Zwanzig Jahre ist Sine nicht mehr in der Heimat der Großmutter gewesen, da sie mit ihren Eltern nach Deutschland ausgewandert ist.

Doch sie hat viel schöne Sommerferien bei der Großmutter verbracht und erinnert sich jetzt wieder an die schönen Sommer. Die Landschaft und die Menschen werden hier sehr schön und bildlich beschrieben, aber auch das nicht leichte Leben der Großmutter.
Fazit:
Ein Roman der sehr einfühlsam und ruhig geschrieben ist, daher enthält er auch sehr wenig Spannung und lässt die Handlung auch etwas blass und langatmig erscheinen. Wer samste und tiefgründige Roman mag, für den ist die Geschichte genau richtig. Mich konnte der Roman leider nicht überzeugen.

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Rezensionen von DoraLupin:

Gelungener Aufbruch in die Welt der Schattenmagie

Shadowrunner 1. Aufbruch ins Reich der Schatten von Melissa C. Hill

Quinn darf niemals am Tag das Haus verlassen, denn die Sonne könnte tödlich für sie sein. Als ihre Ratte ausbüxt, folgt sie ihr jedoch nach draußen – und fällt durch einen Schatten. Quinn landet in Noctura, einer magischen Welt, in der es nie richtig hell wird. Ihr wird klar: Sie hat gar keine Sonnenkrankheit, sondern mächtige Schattenkräfte schlummern in ihr.

An der Akademie für Shadowrunner soll sie lernen, diese zu beherrschen, doch nicht alle freuen sich über ihre Ankunft. Und in Noctura lauern noch viel mehr dunkle Gefahren auf Quinn…

Schon allein das bezaubernde Cover verleitet sich dazu das Buch näher anzusehen und in die Hand zu nehmen! Es passt auch ganz wunderbar zu dieser Geschichte voller Schattenmagie, in der es Dunkelheit, aber auch immer wieder die Hoffnung auf Dämmerung und Licht gibt. In die Geschichte habe ich sehr leicht reingefunden, der Schreibstil ist schön locker und leicht zu lesen und eignet sich daher ideal für alle Leser ab ungefähr 10 Jahren. Aber auch Erwachsene, die gerne mal magische Jugendbücher lesen sind hier richtig und können Spaß haben!

Quinn ist eine tolle Protagonistin, man lernt sie noch bei ihren Eltern zuhause kennen und sie hat kein leichtes Leben dort, da sie eine seltsame Krankheit hat, und sie deshalb niemals ins Licht gehen darf. Diese Einsamkeit von Quinn wird sehr greifbar und schön beschrieben wie sie sich einfach nach einem normalen Leben mit Freunden sehnt. Aber auch die anderen Charaktere werden wirklich sehr authentisch und gut beschrieben und vorallem Robin und der Koch der Akademie hatten es mir sofort angetan! Die verschiedenen Fächer und die Schattenmagie werden gut geschrieben und das Buch wird niemals langweilig, auch wenn die Mitte etwas mehr Spannung vertragen hätte, aber dies ist natürlich auch immer Geschmackssache. Dafür ist das Ende des Buches dann sehr spannend, abwechslungsreich und voller überraschender Wendungen, sodass man sich jetzt schon auf den zweiten Teil freut, auch da ein paar Fragen offen bleiben.

Ein sehr gelungener Auftakt einer neuen Kinder- und Jugendbuchreihe rund um eine geheimnisvolle Akademie, Schattenmagie, Freundschaft und Abenteuer. Ich kann die Geschichte auf jeden Fall weiterempfehlen und vergebe gute 4 von 5 Sterne dafür.

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Rezensionen von LeserinLu :

Polit-Sprech erklärt

Am Ende des Tages von Ole von Beust

Als Hamburgerin musste ich natürlich „Am Ende des Tages“ von Ole von Beust lesen. Der frühere Erste Bürgermeister informiert darüber, was gängige Phrasen aus dem Polit-Sprech eigentlich meinen.

Im Zentrum steht die Beobachtung, dass politische Sprache volksnah erscheinen und eine bestimmte Wirkung erzielen will.

Gerade dieses oft etwas angestrengte Bemühen führt nicht selten zu schiefen Bildern, überstrapazierten Metaphern und ritualisierten Floskeln. Von Beust erklärt dazu, was hinter Formulierungen wie „Doppelwumms“ steckt. Das macht er in einem unterhaltsamen Ton. Es handelt sich also nicht um eine sprachwissenschaftliche Analyse, sondern um eine alltagssprachliche Erklärung, die kurzweilig ist, aus der man aber trotzdem etwas mitnehmen kann.

Ein großer theoretischer Wurf ist „Am Ende des Tages“ also nicht. Wer eine sprachwissenschaftliche oder politikwissenschaftliche Analyse erwartet, wird hier eher eine anekdotische Annäherung an die Sprache in aktuellen Debatten finden. Das Buch bleibt damit aber zugänglich und kompakt, was man ihm je nach Erwartungshaltung auch als Stärke auslegen kann. Positiv hervorzuheben ist für mich, dass der Autor als Konservativer auf populistische Zuspitzungen verzichtet. Gerade im Zusammenhang mit Geflüchteten kritisiert er eher die problematische Wortwahl in politischen Debatten, statt selbst in vereinfachende oder abwertende Muster zu verfallen. Das empfand ich als angenehm differenziert.

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