Kunden em pfehlungen
Rezensionen von peedee:
Viel los
Sehnsuchtstage in Thunder Point von Robyn Carr
Thunder Point, Band 4: Laine Carrington wurde im Undercover-Einsatz als FBI-Agentin angeschossen. Nun muss sie sich erholen und kommt nach Thunder Point, unweit des Ortes, wo sie angeschossen wurde. Sie braucht einen Abschluss, aber auch eine neue Perspektive. All das hofft sie in Thunder Point zu finden.
Und Freundschaft. Und vielleicht auch Liebe?
Erster Eindruck: Ein stimmungsvolles Cover – gefällt mir.
Dies ist Band 4 der Reihe, kann jedoch ohne Kenntnis der Vorgängerbände gelesen werden.
Es dauert nicht lange und Laine fühlt sich schon in Thunder Point heimisch, was ihr bisher fremd war, da sie aufgrund ihrer Einsätze nirgendwo lange blieb. Nicht zuletzt fühlt sie sich auch dadurch angekommen, da sie Freundschaften geschlossen hat. Und als sie Eric Gentry kennenlernt, scheint es irgendwie gleich zu passen. Obwohl eigentlich überhaupt nichts passt, da sie beide nichts gemeinsam haben. Und doch ist etwas da… Eric ist von Laine und seinen Gefühlen für sie überwältigt. Er hat als junger Erwachsener einige schlechte Entscheidungen getroffen und dafür geradestehen müssen. Soll ihm nun tatsächlich Liebe gegönnt sein?
Laine hat so ihre Probleme mit ihrem Vater, da er sie und ihre beruflichen Entscheidungen nicht akzeptiert. Ihr Zwillingsbruder, der wie ihre Eltern Medizin studiert hat, liegt mehr auf seiner Linie. Beim letzten Treffen ist die Situation zwischen Laine und ihrem Dad eskaliert. Als er plötzlich vor ihrer Tür steht, versteht sie die Welt nicht mehr.
Eric bekommt Besuch: Al Michael, einer seiner früheren Mitarbeiter, steht vor der Tür und ist bereit für Arbeit. Er führt ein Vagabundenleben und ist immer nur ein paar Monate am gleichen Ort. Auch er hat einst falsche Entscheidungen getroffen…
Dieses Mal sind einige schwere, dunkle Themen dabei, darunter Multiple Sklerose, Demenz, aber auch Kindsverlust, Legasthenie oder Pflegefamilien. Glücklicherweise gibt es jedoch auch Helles wie Freundschaft und Liebe. Es war sehr eindrücklich, wie sich Laine mit ihrem Vater auseinandersetzte. Oder wie sie und ihre Schwägerin Genevieve endlich eine gute Beziehung zueinander aufbauten. Das Buch hat sich wie gewohnt flüssig lesen lassen und war bald beendet. Von mir gibt es 4 Sterne und ich bin auf die Fortsetzung gespannt.
Rezensionen von Hennie :
Wo ist Heimat?
Halber Stein von Iris Wolff
Friedesine, genannt Sine, kehrt nach 20 Jahren an den Ort ihrer Kindheit zurück. Der Anlass ist der Tod ihrer Großmutter Agneta. Gemeinsam mit ihrem Vater Johann (der ältere Sohn Agnetas) fährt sie zum Begräbnis nach Siebenbürgen ins kleine Michelsberg unweit von Hermannstadt.
Aus der Ich-Perspektive der jungen Frau erfährt man die Gedanken über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft eines Landstrichs mit einer deutschen Minderheit, deren reiche Traditionen zu verschwinden drohen und ihre spannende Historie mehr und mehr in Vergessenheit gerät.
Ich bin dieser Geschichte gern gefolgt. Ausdrucksstark und in lebhaften Farben und schönen Bildern schildert die Autorin in dem Roman ein Sommerende in den Südkarpaten.
Poetisch erfolgen die vielfältigen Beschreibungen der Landschaft. Auf die Protagonistin Sine prasseln eine riesige Menge an Erinnerungen ein, die sie immer wieder mit der verstorbenen Großmutter verbinden. Sie war eine starke Persönlichkeit, die sich in ihrem wechselvollen Leben immer wieder zu behaupten wusste. Ihr Sohn Johann vermisst sie sehr und er versucht in ihrem Haus mit der geheimnisvollen Architektur die Endlichkeit der Erinnerungen und den Schmerz über den Verlust der Mutter in einem Bild zu verarbeiten, das er von ihr malt.
Sehr aufschlussreich fand ich eine Sache, die fast am Ende des Buches erzählt wird. Jinni, eine Freundin von Agneta vergleicht sie mit der Epischen Seite. Das ist die Kehrseite einer Stickseite. Beim Sticken im Sächsischen (Siebenbürgen!) besteht die Herausforderung, dass sich die Vorderseite nicht von der Rückseite unterscheidet. Jinni vergleicht Agneta als Mensch mit der epischen Seite, weil sie strikte Prinzipien hat.
Mir gefällt die erzählerische Kraft von Iris Wolff. Sie zeichnet mit winzigen Details Situationen, Begebenheiten, eine Realität, die ich nachvollziehen kann. Den halben Stein verstehe ich als Sinnbild für die Vergänglichkeit. Er bleibt, während sich vieles andere wandelt oder verschwindet.
Den Roman empfinde ich als warm, behutsam und liebevoll erzählt. Allerdings, wer Spannung erwartet, ist hier falsch. Es wird sehr ausführlich berichtet.
Bei mir bleibt die Frage: Wo ist Heimat?
Rezensionen von tonton:
Übersichtlicher Atlas mit vielen interessanten Informationen
National Geographic Kids Weltatlas - Fremde Kulturen, großartige Naturwunder und wilde Tiere entdecken: Kinderatlas für Kids ab 8 Jahren von
Das "National Geographic Kids Weltaltlas" ist ein wunderschön illustriertes Sachbuch für Kinder.
Die Inhalte sind wirklich großartig und ich hätte mir einfach mehr Seiten gewünscht.
Das Buch beginnt mit allen Grundlagen zum Lesen und Verstehen eines Atlas sowie mit Informationen über die Erde: Zeitzonen, innere Strukturen und tektonische Aktivitäten.
Am besten gefällt mir der nächste Teil: Etwa 20 Weltkarten, die verschiedene Themen wie Vegetation, Entwaldung, Bevölkerungsdichte, Migration, Sprachen, Wasserverfügbarkeit und vieles mehr veranschaulichen. Meine Lieblingskarte ist die Karte, die den Internetzugang weltweit zeigt.
Es gibt natürlich Inhalte zu bestimmten Regionen, aber im Gegensatz zu den meisten gängigen Atlanten werden die Länder nicht einzeln vorgestellt, abgesehen von einigen wenigen Ausnahmen: Kanada und die USA. Russland erhält sogar zwei Abschnitte: einen für den europäischen und einen für den asiatischen Teil. Alle anderen Länder werden in größeren Regionen vorgestellt: Mexiko und Mittelamerika, Westeuropa, Osteuropa, der Balkan, usw.
Die Texte sind kurz und prägnant, aber bieten nur einen sehr groben Überblick jeder Region.
Ich finde, das Buch eignet sich sehr gut als erster Atlas für Kinder, die neugierig auf die Welt sind, aber es wird sicherlich mehr Fragen aufwerfen als beantworten.
Rezensionen von Reiseweise:
Freiheitstauben
Der letzte Sommer der Tauben von Abbas Khider
Noah ist vierzehn, lebt im Irak und sein größtes Hobby ist das Züchten von Tauben - sein Onkel ist Vorsitzender des Taubenzüchtervereins und Noah verbringt viel Zeit auf dem Dach seines Hauses und kümmert sich um die Tauben. Doch dann übernimmt der IS die Herrschaft in der Stadt - das Kalifat hat jetzt die Macht und für Noah stellt sich die Frage, ob das Taubenzüchten nun überhaupt noch erlaubt ist.
Außerdem beobachtet er, wie sich die verschiedenen Menschen unterschiedlich mit den Mudschaheddin arrangieren oder leisen Widerstand leisten.
Abbas Khider erzählt in kurzen - manchmal sogar sehr kurzen - Kapiteln davon, wie es ist, wenn sich eine totalitäre Herrschaft über eine Gemeinschaft legt. Manche arrangieren sich, andere kollaborieren, manche leisten leisen oder lauten Widerstand, Grausamkeiten wie Hinrichtungen werden zu etwas Alltäglichem, manchmal finden sich aber auch unerwartete Verbündete und aus Freunden können Feinde werden. Sehr berührend und hochaktuell!
Rezensionen von Normanfips:
Richtig gut gelungen
Eilig, so unglaublich eilig! von Christian Merveille
Christian Merveille und Lorenzo Sangiò haben ein wirklich zauberhaftes Bilderbuch für Kinder ab 4 Jahren erschaffen. Das Cover ist schon so schön mit den tollen Grüntönen und dem dahineilenden Häschen. Die Bilder gehen immer über eine Doppelseite und es gibt hier viel zu entdecken. Es wird in warmen Farben eine Dorf- und Landidylle vermittelt.
Es tummeln sich Maulwürfe, Füchse, Dachse, Enten und noch weitere Tiere auf den Straßen und Feldern. Am schönsten finde ich die stimmungsvollen Bilder in der Nacht. Der Textanteil ist kurz gehalten und altersgerecht formuliert. Er fügt sich perfekt in die Zeichnungen ein. Die ständige Wiederholung von dem Satz „Eilig, so unglaublich eilig“ werden die Kids lieben und sicher dann auch mitsprechen. Die Botschaft ist natürlich auch erwähnenswert. Wer so eilig wie das Häschen unterwegs ist, der verpasst so einiges im Leben. Zum Glück gibt es gute Freunde, die ihm von all dem Schönen berichten. Vielleicht kann das Häschen ab jetzt etwas langsamer unterwegs sein…
Rezensionen von Carolin:
tolles Buch über Achtsamkeit für Klein und Groß
Der kleine rote Panda und die Achtsamkeit von Aljoscha Long; Ronald Schweppe
Achtsamkeit wird in unserer Gesellschaft immer relevanter, um sich selbst in all dem Trubel nicht zu verlieren. An genau dieser Stelle knüpft das Buch um den kleinen roten Panda Ming an. Am besten gefällt mir der Satz "Wenn wir ganz still werden, finden wir die Welt der Klänge." Genau dieses Gefühl möchte ich beim Vorlesen vermitteln.
Fragen, welche an den Lesenden gerichtet sind, bieten tolle Sprachanlässe und können prima in das Vorlesen eingebunden werden.
Bunte Farben, die trotzdem gedeckt und nicht "knallig" erscheinen, vermitteln eine ruhige Leseatmosphäre, bei der es dennoch vieles auf den Seiten zu entdecken gibt. Der Einbezug vieler verschiedener Waldbewohner schafft Abwechslung und bringt stets einen neuen Eindruck oder Aspekt, den die Tiere Ming zeigen und so den Lesenden vermitteln. Dies schafft variable Möglichkeiten für Kinder, die Stille in sich selbst zu finden. Sehr zu empfehlen!
Rezensionen von Alo:
Anders sein ist okay
Starfish von Lisa Fipps
Ich habe „Starfish“ zusammen mit meiner 11-järhigen Tochter gelesen. Als Mutter möchte ich, dass meine Kinder lernen sich in andere hineinzuversetzen und gerade dieses Thema ist in dem Alter meiner Tochter, in dem die Körper der Mädchen eine immer größere Rolle spielen besonders wichtig. Ich war mir unsicher, ob sie die poetische Sprache des Buches ansprechend findet, wir waren uns aber schnell einig: gerade diese macht dieses Buch besonders emotional.
Das Buch ist ab 11 Jahren empfohlen und ich denke, das passt auch, mit einem jüngeren Kind würde ich es noch nicht lesen. Es ist teilweise schon hart und auch ich musste ein paar Mal schlucken.
Hier ist der Leseeindruck meiner Tochter:
„Starfish“ von Lisa Fipps ist ein Jugendbuch über Ellie. In der Geschichte geht es um viele Diäten, um Mobbing und um die sogenannten „Dicke-Mädchen-Regeln“, die Ellie von anderen beigebracht bekommt.
Ellie fühlt sich im Wasser am wohlsten. Dort ist sie schwerelos und frei. Das Schwimmen ist ihr sicherer Ort, an dem sie einfach sie selbst sein kann. Zum Glück ist Ellie nicht ganz allein. Ihr Vater, ihre Therapeutin und ihre neue Freundin Catalina stehen auf ihrer Seite. Mit ihrer Hilfe lernt Ellie langsam, auch im echten Leben mutig zu sein.
Ich finde das Buch sehr gut, weil es sehr emotional ist. Manche Figuren sind witzig, aber vieles ist auch traurig. Beim Lesen hatte ich mehrmals Tränen in den Augen und war oft wütend auf bestimmte Personen. Ich habe richtig mit Ellie mitgefühlt.
Der Schreibstil ist besonders, weil das Buch in Versform geschrieben ist. Es sieht ein bisschen aus wie ein Gedicht, aber es reimt sich nicht. Das macht die Geschichte noch intensiver.
Ich finde es wichtig, dass das Buch zeigt, wie es Menschen geht, die gemobbt werden. „Starfish“ gibt einem die Möglichkeit, in das Leben eines Mädchens zu schauen, das solche Erfahrungen macht.
Rezensionen von Buchseelensammlerin:
Jahreshighlight
Dire Bound von Sable Sorensen
Dire Bound ist der erste Band einer Dilogie. Das Cover ist sehr schön und edel gestaltet. Der Schutzumschlag hat ein Wendecover, für diejenigen, denen das deutsche Cover zu schlicht ist. Der Farbschnitt ist wunderschön und zieht meinen Blick jedes Mal magisch an, wenn ich an meinem Bücherregal vorbeilaufe.
Die Autorin, Sable Sorensen, hat einen bildgewaltigen und fesselnden Schreibstil. Sie entführt uns in Dire Bound in eine düstere Welt, die einen von Anfang an in ihren Bann zieht.
Meryn, die Hauptprotagonistin, ist mutig, stark und entschlossen ihre entführte Schwester zu finden. Hierfür meldet sie sich freiwillig bei der Armee an, obwohl sie Nocturnas Kriegerelite schon immer gehasst hat. Sable Sorensen hat Meryn so gut ausgearbeitet, dass man als Leserin und Leser die Emotionen förmlich spüren kann. Auch die anderen Charakteren sind sehr gut ausgearbeitet, vor allem Stark Therion, der Ausbilder.
Die mentale Bindung zu den Schattenwölfen finde ich sehr interessant und gut umgesetzt.
Dire Bound ist ein Buch das man nicht so schnell weglegen kann. Trotz seiner über 800 Seiten fliegt man nur so über die Seiten. Die Story ist spannend, intensiv, aber auch brutal.
Für mich ist Dire Bound bisher mein Jahreshighlight und ich kann es kaum abwarten Band 2, der im Juli erscheint, endlich lesen zu können.
Rezensionen von Buchseelensammlerin:
Guter Start
We Who Will Die von Stacia Stark
Empire of Blood - We Who Will Die ist der erste Band einer Trilogie. Das Cover und der Farbschnitt sind sehr schön gestaltet und lassen blutig Gladiatorenkämpfe erahnen. Der abgebildete Sand auf dem Schutzumschlag fühlt sich sogar etwas nach Sand an.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, bildhaft und detailreich.
Das Worldbuilding gefällt mir bisher gut.
Die Hauptcharaktere Arvelle ist zu Anfang eher eine etwas schwache Protagonistin, die jedoch im Laufe des Buches immer stärker und mutiger wird. Sie würde alles für die Menschen tun, die sie liebt. Wie hier für ihren kranken Bruder. Für ihn geht sie sogar einen Handel mit einem Vampir ein.
Die Nebencharakteren finde ich auch recht gut gelungen, vor allem den Sohn des Imperators, der als ziemlich brutaler Vampir dargestellt wird.
Die Grundidee des Buches gefällt mir und wurde im Auftaktband auch schon gut umgesetzt. Jetzt heißt es warten bis Band 2 erscheint.
Rezensionen von begine:
Drei Generationen
Real Americans von Rachel Khong
Der Roman Real America von Rachel Khong, spiegelt drei Generationen wieder.
Es gibt viele sehr reiche Familien, die nicht immer so nett sind.
Dann gibt es DEN Manipulationen, ,bei denen die Chinesin Mei beteiligt ist.
Mei ist aus China in die USA gekommen. Ihre Tochter Lilykann kein Wort chinesisch, das sie bei anderen Chinesen immer etwas irritierten wirkt.
Lilys Sohn Nick sieht überhaupt nicht asiatisch aus. Er ist das Ebenbild seines Vaters.
Jeder der Drei kommt zu Wort, so können wir die Eindrücke von verschiedenen Seiten lesen.
Besonders haben mich Meis Erinnerungen an ihre Kindheit und ihr Studium unter Mao interessiert.
Ich kann das Buch gerne weiter empfehlen.











