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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Harakiri:

mitreißend

Hildur - Das Tal der Schuld von Satu Rämö

In den Westfjorden wird eine weibliche Leiche entdeckt. Unfall oder Mord? Der Leser weiß mehr, aber Hildur und ihr Team beginnen unwissend mit ihren Ermittlungen und müssen bald tief in die Vergangenheit eintauchen.
Ich liebe die Bücher über Hildur. Sie sind so herrlich aus dem Leben gegriffen und zeigen das wahre Island.

Die Geschichte ist spannend und reißt einen von der ersten Seite an mit. Gegen Ende fand ich es aber ein wenig langatmig. Besonders faszinierend fand ich auch den Teil mit Tinna. Hildur weiß ja nun, was mit ihren Schwestern passiert ist, aber das Verschwinden von Hulda beschäftigt Tinna noch immer. So wechselt die Handlung also zwischen aktuellem Mordfall und der Vergangenheit. Ein wenig musste die Gegenwart dann aber doch drunter leiden.
Ich finde es sinnvoll, die Vorgängerbände zu lesen, damit man versteht, worum es in der Vergangenheit geht. Besonders gut hat mir wieder der strickende Polizist Jakob gefallen. Der ist einfach so natürlich und frisch dargestellt.
Der aktuelle Fall von Hildur führt weit in die Vergangenheit und tief in die Sagengeschichte Islands und der Schreibstil ist wieder sehr mitreißend. Auch die Fälle im Fall, die quasi nebenher gelöst werden müssen, haben mich tief berührt. Besonders der Strang mit Dijsa, hier braucht es einen starken Magen und ich hatte richtig Gänsehaut.
Fazit: ein spannender Krimi mit einer besonderen Atmosphäre und einigen Wendungen. Ich würde das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen, wenn man Krimis mag, bei denen neben dem eigentlichen Fall auch die Figuren und ihre Vergangenheit eine größere Rolle spielen.

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Rezensionen von woolbooksandcoffee:

Fantastisch

Der Mond im Meer von Sandra Dieckmann

„Der Mond im Meer“ ist ein wirklich zauberhaftes Bilderbuch, das Kinder und Erwachsene gleichermaßen berührt. Mit poetischen Worten und atmosphärischen Illustrationen erzählt Sandra Dieckmann eine einfühlsame Geschichte über Freundschaft. Das Cover sprach mich zunächst nicht so an - Ich denke das lag an der gewählten Schriftart.

Irgendwie passt das Cover damit so gar nicht zu den wirklich fantastischen Illustrationen im inneren! Dadurch, dass die Geschichte am Abend / in der Nacht spielt ist alles recht düster, ohne dabei jedoch angsteinflössend zu sein. Die Geschichte zeigt auf einfühlsame Weise, dass niemand wirklich allein ist und wir alle Teil einer größeren Gemeinschaft sind. Die Maus erkennt, dass der Mond nicht nur ihr gehört, sondern vielen Tieren Licht und Orientierung schenkt. Nur wenn alle zusammenhalten, können sie ihren geliebten Mond zurück an den Himmel bringen. Perfekt zum vorlesen am Abend und auch für unseren dreijährigen schon sehr schön!

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Rezensionen von Anjulia :

Magische Miss Bennet

Stolz, Vorurteil und Hexerei von Melinda Taub

Ich gebe zu, dass es schon etliche Jahre her ist, dass ich das Original gelesen bzw. eine Verfilmung dazu gesehen habe. An die jüngste der Bennet-Schwestern Lydia konnte ich mich aber noch gut erinnern. Jung, naiv und ungestüm, so ist Lydia auch in diesem Buch und dazu gesegnet mit einer großen Portion an Magie.

Tatsächlich geht es in Stolz, Vorurteil und Hexerei von Melinda Taub weniger um Mr. Darcy und Elizabeth (bei denen ich mir nie merken kann, wer stolz ist und wer Vorurteile hat) sondern um Lydia Bennets Geschichte, die eindeutig mit Hexerei zu tun hat. Dass sie eine starke Hexe ist, steht schon in ihrer Kindheit fest. Ein Zauberer verwandelt eine Katze, die fortan ihre Schwester Kitty ist. Gleichzeitig muss sie sehr früh einen Pakt mit einem Dämon eingehen, der für den restlichen Verlauf der Geschichte entscheidend ist. Und auch der attraktive Mr. Wickham hat einen ganz anderen Hintergrund, als Jane Austen je für ihn vorgesehen hat.

Der Schreibstil der Autorin liest sich leicht und angenehm. Die Geschichte wird aus Lydias Perspektive geschrieben. Tatsächlich finde ich, dass die Autorin den Ton dieser vergangenen Ära sehr gut trifft. Dass Lydia sich ihrer Charakterschwächen bewusst ist und sie diese eigentlich auch nicht wirklich stören, macht sie trotz ihrer Fehler sympathisch. Die Kombination aus Regency und Fantasy hat mir sehr gut gefallen. Wer kann schon zu einem Leben zwischen Regency Bällen und Hexenzirkeln Nein sagen. Insgesamt finde ich die Geschichte sehr erfrischend und humorvoll. Einen kleinen, passenden Romance-Anteil gibt es zum Schluss auch noch.

Das Buch orientiert sich an einem großen Klassiker der Literatur, erzählt diesen nicht neu, sondern gibt Lydia Bennet ihre eigene, erzählenswerte Geschichte. Ich habe diese sehr gemocht und kann das Buch ausdrücklich weiterempfehlen.

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Rezensionen von Petra Sch.:

wie Tiere überwintern

Wieso? Weshalb? Warum? junior, Band 31 - Tiere im Winter von Andrea Erne

Die Wieso? Weshalb? Warum? Junior - Reihe für Kinder von 2 - 4 Jahren war schon bei meiner Tochter der Renner, und meine Nichte ist auch total begeistert!

In Band Nr. 31 erfährt man, wie sich Wildtiere für das Überleben im Winter vorbereiten; wie sie Futter suchen, finden und lagern.
Auch wird der Unterschied zwischen Winterschlaf und Winterruhe erklärt, und welche Tiere wie überwintern.

Ich finde es auch für Erwachsene sehr lehrreich!

Der Text ist in kurzen, leicht verständlichen Sätzen verfasst, die perfekt zum Vorlesen geeignet sind; aber auch für ungeübte Leseanfänger.
Die Klappen fördern die Motorik, und es gibt dahinter Spannendes zu entdecken!
Die Bilder sind, wie von allen bisherigen WWW-Büchern bekannt, sehr detailgetreu und farbenfroh.
Wir lieben diese Reihe!


Fazit:
Die mit viel Liebe zum Detail gestaltete Sachbuchreihe für Kinder von 2 - 4 Jahren vermittelt in Band 31 der Leben der Tiere im Winter.

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Rezensionen von div:

atmosphärischer Roman

Die Flussfrau von Tanja Weber

atmosphärischer Roman
„Die Flussfrau“ von Tanja Weber ist eine Geschichte, die vor allem von ihrer besonderen Atmosphäre lebt. Schon die Verbindung zum Fluss hat mir gut gefallen – er gibt der Handlung etwas Ruhiges und gleichzeitig Geheimnisvolles.
Dazu finde ich auch das Cover gut passend.

Die Figuren sind interessant und nicht immer einfach zu durchschauen. Besonders spannend finde ich, wie sich nach und nach die Verbindungen zwischen den verschiedenen Personen und ihrer Vergangenheit zeigen. Dadurch will man kontinuierlich weiterlesen und das Buch nicht zur Seite legen.

Der Schreibstil ist angenehm und bildhaft, sodass ich gut in die Geschichte hineingekommen bin.

Insgesamt hat mir „Die Flussfrau“ gut gefallen. Eine schöne, atmosphärische Geschichte über Familie, Vergangenheit und die Geheimnisse, die manchmal über Generationen hinweg weitergegeben werden.

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Rezensionen von Anjulia :

Ein ungewisser Pakt

Chimaira: Malin & Maira von Sabine Giebken

Malin träumt davon, als Tänzerin für ein Schulmusical auf der Bühne zu stehen. Vielleicht würde der gutaussehende Yannick sie dann endlich auch bemerken. Leider kann sie ihre Unsicherheiten nicht gut überspielen. Maira, die Neue an der Schule, könnte die Lösung für ihr Problem sein. Dazu müsste Malin allerdings einen Pakt mit Maira schließen, der sie auch alles kosten könnte.

Chimaira: Malin & Maira von Sabine Giebken ist definitiv außergewöhnlich umgesetzte Urban-Jugendfantasy, da es sich um ein Wendebuch handelt. Es erzählt dabei die Geschichte sowohl aus Malins als auch aus Mairas Perspektive aber nicht parallel, sondern in zwei voneinander unabhängigen Teilen. Das Cover ist entsprechend gestaltet und passt sehr gut zu Mairas Magie. Ich habe mit Malins Teil angefangen. Malin ist sympathisch. In ihre Probleme kann man sich gut hineinversetzen. Probleme in Mathe, eine Familie, die sie liebt, aber chaotisch und peinlich ist, eine gute Freundin, aber keine große Clique und ständigen Vergleiche mit hübschen und talentierten Mädchen. Ich fand, man kann sehr gut mit ihrer Geschichte und ihrer Entwicklung mitfiebern. Durch den Pakt mit Maira kommt auch Spannung auf. Mairas Part ist, da man weiß, wie die Geschichte endet, zwar weniger aufregend, aber trotzdem lesenswert. Ihr Charakter war schwieriger, da sie Verlust und Schuld aus der Vergangenheit mit sich trägt. Eine Entscheidung von ihr könnte sowohl ihr als auch Malins Leben für immer ändern. Ein besonderer Reiz war für mich tatsächlich, zuvor bereits gelesene Szenen aus einer anderen Perspektive zu erleben. Sehr schön finde ich die Botschaft des Buches über Selbstbewusstsein und Selbstakzeptanz. Ganz kleiner Kritikpunkt: Die jeweiligen Enden der beiden Teile hätten etwas ausführlicher sein dürfen.

Der Roman dürfte vor allem Mädchen ab 12 ansprechen. Sowohl vom Schreibstil als auch von Inhalt finde ich diese Altersangabe auch passend.

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Rezensionen von Daggy:

Die Geschwister denken über den Tod nach

Eine Schachtel voll Geheimnis von Dita Zipfel; Bea Davies

Auf dem Cover sehen wir die beiden Geschwister sitzen, der größere hält die rote Schachtel mit dem Geheimnis in der Hand. Mir gefallen die Farben sehr gut und wie der Kleine seine Hand vertrauensvoll auf den Arm des Bruders legt.
Im Vorwort, das sich an die Vorlesenden wendet, wird darauf hingewiesen, dass es eine bewegliche Sprache vorzulesen gilt, denn in den Sprechblasen sind Sätze wie „Sollich ma mein größtes Geheimnis der Welt zeigen?“ zu lesen.

Ich fand das Vorlesen schön, denn meiste sprechen wir so.
Während die Kinder ihr Müsli essen, schmiert Mama Brote und Papa hat den Espressokocher in der Hand. Wir sehen die Kinder tuscheln ohne, dass wir was hören und die Eltern Frühstücken etwas bedrückt. Dann dürfen wir zusammen mit dem kleinen Bruder in die Streichholzschachtel schauen. Unter einer Decke wird versprochen das Geheimnis nicht zu verraten und während der Vater abwäscht, packt die Mutter das Essen ein. Schon sausen die Kinder die Treppe hinunter und es geht ab ins Auto. Die Eltern packen viele leeres Kartons in den Kombi. Hinten sitzen die beiden in ihren Kindersitzen und sprechen über geheimes. Ankunft in einem alten Haus, der Vater nimmt die Mutter liebevoll in den Arm, neben der Tür steht ein Rollator. Währen die Eltern aussortieren durchsuchen die Kinder die aussortierten Sachen.
Zunächst muss ich meine Begeisterung über die stimmungsvollen Zeichnungen mitteilen. Sie wirken ein wenig skandinavisch und gehen direkt zu Herzen. Die Kinder führen ein Gespräch über den Tod, der sich augenscheinlich auf die tote Biene, die sie begraben bezieht. Aber beim Betrachten der Bilder wird klar, dass es um den Tod des Oma geht. Am Ende sitzen alle vier zusammen auf der Couch und die Wärme, die dieses Bild ausstrahlt, tröstet mich sehr.
Wenig Text in Sprechblasen, Bilder, die viel sagen, hier ist ein wunderbares Buch entstanden.

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Rezensionen von C. P.:

Die Rache einer Verstorbenen

And The River Drags Her Down von Jihyun Yun

An diesem Buch hat mich die Kombination aus düsterer Fantasy und koreanischer Mythologie gereizt. Zugegeben, mit letzterer kenne ich mich wenig aus, deswegen hat mich der Roman umso mehr faszinieren können. Die Autorin hat sich hier des Mul Gwishin bedient, dem Geist einer ertrunkenen Person, dessen ruhelose Seele die Lebenden mit sich zieht.

Was ich zunächst für einen vielleicht etwas gruseligen Jugendroman hielt präsentierte mir dann überraschend atmosphärische Horror-Vibes. Die Gestaltung des Covers hat diesen Horror übrigens optisch sehr gut eingefangen.
Dabei fängt es zunächst an wie ein herkömmlicher Jugendroman: Soojin leidet stark unter dem Tod ihrer Schwester Mirae, die vor einigen Monat im Fluss ertrank. Ihre Mutter ist seit langem tot, ihr Vater beruflich viel unterwegs, Soojin fühlt sich einsam, zieht sich zurück. Starke Selbstzweifel führen dazu, dass sie sich für die schlechtere Tochter hält, die anstelle von Mirae hätte sterben sollen. Von ihrer Mutter hat sie eine besondere Gabe geerbt: durch ein bestimmtes Ritual kann sie verstorbene Kleintiere zurück ins Leben holen, wenn auch zu einem gewissen Preis. Nach einer Kurzschlussreaktion, bei der auch Alkohol im Spiel ist, wendet Soojin in ihrer Verzweiflung ihre Gabe auf ihre verstorbene Schwester an.
Tatsächlich wird der Ursprung der Gabe in kleinen Rückblenden erzählt, wodurch mit der Zeit auch Hinweise auf gewisse, ich sag mal Nebenwirkungen, deutlich werden. Auf die Details zu der Art, wie Mirae zurück geholt wird und wer oder was bei dem Ritual wirklich zurückkommt, gehe ich hier nicht weiter ein. Diese Überraschung hat jeder verdient. Ein gewisser Horror zieht jedenfalls in dem Moment des Rituals schleichend in die Kleinstadt ein. Übrigens spielt die Handlung in einem amerikanischen Ort, nicht in Korea. Und dieser Ort hat eine gewisse Vorgeschichte, Soojins Familie betreffend, welche sich im Laufe des Romans offenbart.
Die Autorin hat das Talent, die Atmosphäre, die Spannungen und Emotionen greifbar zu machen, das Kopfkino mit den richtigen Details zu füttern. Soojins Unsicherheit, ihre Verzweiflung, ihr Wunsch nach Nähe und Vertrauen, das anfängliche Verweigern der Realität, all das ist beim Lesen ebenso spürbar wie das latente Grauen oder die schockierenden Geheimnisse aus der Vergangenheit.
Wer sich nicht scheut, sich emotional auf ein düster-atmosphärisches Abenteuer mit leichten Horror-Anklängen einzulassen, sollte definitiv zu diesem Buch greifen!

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Rezensionen von Daggy:

Auch das Schicksal der Sinti und Roma dürfen wir nicht vergessen

Niemals wegschauen von Jihyun Yun

Auf dem Cover sehen wir den Geiger Karl Josef, der es geschafft hat durch sein Geigenspiel das Lager Auschwitz-Birkenau zu überleben.
Markus Reinhardt erzählt uns von seiner Familie, die seit 600 Jahren in Deutschland wohnt und die mit ihren sogenannten „Zigeunerwagen“ über Land fuhren. Seine Familie lebte in Köln, denn der Opa arbeitete dort im Straßenbau.

Doch am 16.5.1940 wurde er mit seiner Frau und den zwölf Kindern auf den Schwarz-Weiß-Platz gebracht. Von hier ging es bald zusammen mit anderen Sinti und Roma gen Osten. Als sie an der Endstationen ankommen, gibt der Opa die Losung aus „Wer es schafft, hier lebend wieder herauszukommen, der trifft sich in Köln wieder!“ Nachdem die Ankommenden von den Ärzten aussortiert wurden, kamen die, die wie der Opa ein Instrument spielen konnte, ins „Zigeunerfamilienlager.“
Es gibt viel Geschichten, die uns von den Juden erzählen, aber es ist auch wichtig, dass es Bücher über das Schicksal der Sinti und Roma gibt. Hier wird eine wahre Geschichte von einem Nachfahren erzählt und ich habe das Buch mit Tränen in den Augen gelesen. So schön es ist, dass sie Familie wieder in Köln lebt, so schrecklich ist doch der Verlust der sechs Kinder und anderer Angehöriger. Auch die schrecklichen Versuche des Dr. Mengele fließt in die Erzählung ein. Im Glossar am Ende des Buches wird über ihn berichte und andere Begriffe erklärt.
Die wundervollen gestalteten Illustrationen haben, obwohl sie etwas verwaschen wirken eine ungeheurere Aussagekraft und sie passen hervorragend zum Text.
Die Geschichte endet mit einem Gedenkmarsch durch Köln und den Worten „Und zusammen sorgen wir dafür, dass so etwas nie wieder geschieht.“

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Rezensionen von Daggy:

Voller Fantasie und Spannung

Mein geheimes Leben als Monsterjäger - Warum du niemals eine Göttin reizen solltest von Iris Genenz

Das Buch startet direkt mit einem wilden Kampf, obwohl Charly eigentlich nur ein Date mit seiner Freundin Dalia plante. Doch plötzlich zerbricht die Scheibe des Eiscafés in dem die neiden sitzen und „ein Monster in der Größe eines Kleinwagens mit kreisenden Stielaugen und jeder Menge Tentakel“ taucht auf.

Bald kommen ein gelber Schulbus und ein neongrüner Monstertruck an und Martin, Charlys bester Freund, die Halbgöttin Epona, Béron, die Monsterjäger Störenfried und Jörd, vier vom Wandlerrudel und Elb Elvyn tauchen auf. All diese Freunde haben unterschiedliches Aussehen und die verschiedensten Fähigkeiten. Viele von ihnen unterstützen Charly bei seinem Abenteuer, das nicht nur spannend, sondern auch sehr gefährlich ist. Denn die Götter haben den Zugang zu ihrer Welt geschlossen, weil eine Sphinx Rache nehmen möchte und dazu benötig sie den Portalwächter Charly.
Dies ist der fünfte Band der Reihe und ich hatte manchmal Schwierigkeiten alle handelnden Personen unterzubringen, es sind auch zum Teil ganze Banden, die mit oder gegen Charly wirken. Dazu kommen die fantasievoll erdachten Monster, von denen manche im Anhang beschrieben werden. Auch die Illustrationen zeugen von viel Ideenreichtum, denn es sind wirklich unheimliche Wesen entstanden.
Wer es mag, dass sich die Story immer wieder in eine andere Richtig bewegt und deshalb die Situation immer auswegloser erscheint, der ist hier genau richtig. Dazu gibt es immer wieder spannende Kämpfe und neue Idee, die leider oft wieder in einer Sackgasse enden. Spannung und Fantasie gibt es auf jeden Fall in großen Mengen, aber es zeigt auch, dass Freundschaft und Familie wichtig sind um den Kampf gewinnen zu können.

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