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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Anjulia :

In Kunst gebannt

Zwei in einem Bild von Morgan Pager

Jean ist schon viele Jahrzehnte im Museum, eingefangen als gemalte Figur, in einem berühmten Kunstwerk seines Vaters Henri Matisse. Tagsüber seine Pose einnehmend, bieten auch die Nächte, in denen er sich frei durch die anderen Gemälde des Museums bewegen kann, wenig Abwechslung. Das ändert sich, als die junge Claire einen Job als nächtliche Reinigungskraft beginnt.

Sie bemerkt schnell, dass die gemalten Figuren lebendig sind, und kann sogar in Jeans Bild eintauchen. Gemeinsam erleben sie die Kunstwerke neu und verlieben sich dabei. Doch Jean kann nicht in die reale Welt und Claire hat dort Verpflichtungen.

Zwei in einem Bild von Morgan Pager ist ein Roman über eine magische, ungewöhnliche Liebe. Ich mochte die Idee, der lebendigen Figuren in Kunstwerken, die vor allem nachts ihr Eigenleben führen, sehr gerne. Zwischen Jean und Claire entwickelt sich eine zarte Liebesgeschichte. Die Geschichte ist abwechselnd aus Jeans und Claires Perspektive erzählt. Beide sind glaubwürdig dargestellt und haben auch charakterliche Tiefe. Claire, die früh erwachsen und verantwortungsvoll werden musste, kann in den Bildern ungezwungene Erfahrungen nachholen. Für Jean bedeutet Claires Anwesenheit nach jahrelanger Langeweile tatsächlich Abwechslung. Es sind gestohlene nächtliche Stunden und es stellt sich die Frage, ob eine Beziehung, getrennt durch Raum und Zeit, überhaupt dauerhaft möglich ist. Ich mochte vor allem die Szenen, die in den Bildern spielten. Einige Bilder habe ich mir im Anschluss auch angeschaut. Tatsächlich habe ich mir Jean und das Bild, in dem er lebt, anders vorgestellt. Der Schreibstil des Buches ist angenehm und flüssig zu lesen. Insgesamt habe ich die Thematik gemocht, auch wenn das Buch sein Potenzial weder spannungstechnisch noch bei der Lovestory richtig ausnutzt.

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Rezensionen von Normanfips:

Ein wertvoller Ratgeber

Das Kuchen-Paradox von Tim Hollstein

Man könnte denken, ach noch ein weiterer Ratgeber zum Thema Abnehmen. Allerdings finde ich, dass dieser Ratgeber wirklich positiv heraussticht. Obwohl ich schon einiges zu den Themen Stoffwechsel und Abnehmen gelesen habe, erfuhr ich hier tatsächlich noch einige neue und durchaus interessante Fakten.

Der Aufbau des Buches ist klar und gut strukturiert. Der Schreibstil ist flüssig und der Autor erklärt komplexe Sachverhalte verständlich. Nach der Lektüre bin ich motiviert die acht Tools umzusetzen, die am Ende des Buches noch einmal auf sechs Wochen verteilt dargestellt werden. Besonders interessant fand ich den Teil mit der Funktion des braunen Fettes und die Möglichkeit, mit Kälte darauf einzuwirken. Ich bin wirklich froh, dass ich diesen Ratgeber gelesen habe und kann ihn nur weiterempfehlen.

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Rezensionen von Lilli33:

Gut, aber nicht so gut wie Band 1

Das Camp von Linus Geschke

Gut, aber nicht so gut wie Band 1

„Das Camp“ ist Band 2 der Donkerbloem-Trilogie. Man sollte den ersten Band „Der Trailer“ besser gelesen haben, denn beide hängen inhaltlich doch stark zusammen.

Von Band 1 war ich absolut begeistert. Band 2 ist zwar auch gut, aber wirkt vor allem anfangs sehr zerrissen.

Viele verschiedene Handlungsstränge, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben, vermitteln nicht den Eindruck einer einzigen runden Geschichte. Für meinen Geschmack dauert es zu lange, bis die Verbindungen klar werden. Dem fällt die Spannung etwas zum Opfer, weil man immer wieder durch Orts- und Perspektivwechsel aus dem Geschehen gerissen wird. Hamburg, Köln, Hannover, Lausitz, Donkerbloem - das waren mir einfach zu viele Sprünge.

Gut gefallen hat mir die Entwicklung der Charaktere, die ich sehr authentisch empfand. Die vier Hauptfiguren Wout, Tayfun, Kathinka und Frieda sind ja bereits aus Band 1 bekannt und wir lernen sie hier noch besser kennen. Der Barbesitzer und Kriminelle Wout und die Polizistin Frieda sind dabei keine einfachen Personen, doch auch wenn sie nicht immer sympathisch rüber kommen, kann man doch gut verstehen, warum sie so denken und handeln, wie sie es nun mal tun. Ihnen zur Seite stehen der Ex-Boxer Tayfun und Kathinka, die wesentlich mehr Empathie für ihre Mitmenschen aufbringen und die ich beide ins Herz geschlossen habe.

Der Thriller endet mit einem Teilabschluss, aber immer noch ein wenig offen, sodass ich nun schon sehr gespannt bin auf den letzten Band, der für Juli 2026 geplant ist.

Die Donkerbloem-Reihe:
1. Der Trailer
2. Das Camp
3. Die Schlucht (erscheint voraussichtlich im Juli 2026)

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Rezensionen von gerlisch:

Vampire und Gladiatoren

We Who Will Die von Stacia Stark

„We who will die“ hat mich sofort in seinen Bann gezogen – nicht nur wegen des bildgewaltigen Schreibstils, sondern vor auch wegen der Figuren, die Stacia Stark so lebendig und vielschichtig zeichnet.
Im Zentrum steht Arvelle, eine Protagonistin, die man einfach gernhaben muss: Um ihren schwerkranken Bruder zu retten, geht Arvelle einen Pakt mit einem Vampir ein.

Dafür muss sie den Imperator töten, aber um an ihn heranzukommen warten zahlreiche gefährliche Aufgaben auf sie und lassen sie um ihr Leben kämpfen. Mutig, willensstark und voller Liebe für ihre Brüder und gleichzeitig bringt ihr Pflichtgefühl sie immer wieder an ihre Grenzen. Besonders spannend fand ich, das Erwachen ihrer magischen Kräfte mitzuerleben.
Und dann kommt das Love Triangle, das mich emotional komplett abgeholt hat. Da ist Tieron, der Primus des Imperius, ein geheimnisvoller Anführer, der Stärke zeigt, aber gleichzeitig auch gefühlvolle Vibes versprüht, manchmal ist er allerdings auch etwas langweilig. Ganz anders auf der anderen Seite Rorrik, moralisch grau und gefährlich. Aber trotzdem hat er diese Ausstrahlung, die mich immer wieder zu ihm hingezogen hat. Dies macht ihn zu einem der spannendsten Charaktere des Buches.
Besonders die Nebenfiguren haben mir gefallen, gefährlich, hilfsbereit, rätselhaft, so tragen sie dazu bei, dass die Welt lebendig wirkt und die Handlung an Tiefe gewinnt.
Der Schreibstil ist atmosphärisch und detailreich. Die Handlung ist komplex, fesselnd, voller magischer Wesen, gefährlicher Wettkämpfe und politischer Intrigen. Gleichzeitig muss ich gestehen, dass mich die Vielzahl an Fantasybegriffen manchmal die Übersicht verlieren ließ. Auch ein paar Längen schleichen sich ein, aber sie trüben das Leseerlebnis wenig.
Trotz kleiner Schwächen kann ich am Ende sagen, dass ich mich auf Band 2 freue. Ich bin unglaublich gespannt, wie sich die Romance weiterentwickelt und welche Wendungen Arvelles Weg noch für uns bereithält.
Ein toller Auftakt voller Emotionen, Magie und komplexer Figuren – perfekt für alle, die Love Triangles und düstere Fantasy mögen.

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Rezensionen von Ruth:

Beste Unterhaltung mit einigen Denkanstößen

Real Americans von Rachel Khong

Der zweite Roman der in Malaysia geborenen US-amerikanischen Schriftstellerin war in den USA ein Riesenerfolg und steht auch bei uns schon kurz nach Erscheinen auf der Bestsellerliste. Möglicherweise trug dazu die groß angelegte Werbekampagne des Verlags bei.
Der Roman ist ein drei Generationen umspannender Familienroman, der viele Themen aufgreift und große Fragen stellt.

Die Geschichte beginnt in Manhattan im Jahr 1999. Hier lebt die 22jährige Lily, Tochter chinesischer Einwanderer. Sie arbeitet als unbezahlte Praktikantin für ein kleines Medienunternehmen. Das ist für ihre Eltern, beide Wissenschaftler, eine Enttäuschung. Schließlich sind sie auch deshalb in die USA ausgewandert, weil sie sich hier ein besseres Leben versprochen haben. Dass ihre Tochter so gar keine Ambitionen zu haben scheint, frustriert vor allem ihre Mutter.
Auf einer Party lernt Lily den fünf Jahre älteren Mathew kennen, einen gutaussehenden, charmanten Mann. Mathew findet Gefallen an ihr, lädt sie in teure Restaurants ein und sogar zu einem Kurztrip nach Paris. Obwohl Welten zwischen ihnen liegen - da der reiche weiße Erbe eines Pharmakonzerns, hier eine junge Frau mit asiatischen Wurzeln, die kaum weiß, wie sie ihre Miete bezahlen soll - verlieben sich die beiden ineinander, heiraten und bekommen einen Sohn.
Das klingt nach einer wunderbaren Romanze, einer modernen Version von Aschenputtel. Und so endet der erste Teil des Romans, allerdings mit kleinen Irritationen.
Szenenwechsel. Wir sind nun im Jahre 2021 auf einer abgeschiedenen Insel an der Westküste der USA. Hier wächst Nick mit seiner alleinerziehenden Mutter Lily auf. Da Nick überhaupt keine Ähnlichkeit mit seiner Mutter aufweist, die aber auf Nachfragen nach dem Vater ihm jegliche Auskunft verweigert, beginnt Nick selbst, nach seinem Vater zu suchen. Mit Hilfe einer Datenbank stößt er auf Mathew, dessen Geld und Einfluss ihm den Weg auf eine Elite-Uni ebnet.
Im dritten und interessantesten Teil wechseln wir zu May, Lilys Mutter. In San Francisco im Jahr 2030 treffen Nick und seine hochbetagte Großmutter aufeinander. May erzählt ihm ihre erschütternde Lebensgeschichte, die zurück ins China der 1960er Jahre führt. Sie war damals eine junge Biologiestudentin, die davon träumte, eine chinesische Marie Curie zu werden. Dafür hat sie ihr Dorf, ihr armseliges Elternhaus verlassen, um dann in Peking die Brutalität der Roten Garden mitzuerleben. Sie verlässt ihre Heimat Richtung USA. „Amerika war ein Ort, von dem ein Versprechen ausging. In Amerika konnte eine Bauerntochter Wissenschaftlerin werden.“ Und tatsächlich findet sie Arbeit in einem Pharmaunternehmen und wird eine erfolgreiche Genetikerin.
Rachel Khong gliedert ihren Roman in drei Teile, die eine ganz eigene Erzählstimme haben. Das liegt an den wechselnden Ich- Erzählern. Aus Lilys Perspektive bekommen wir eine moderne Liebesgeschichte, bei Nick den typischen Campusroman und bei May haben wir eine Mischung aus historischem Roman mit Science-Fiction - Elementen. Spannung wird aufgebaut, weil sich manche Fragen und das große Familiengeheimnis erst am Ende erklären.
Real Americans - schon im Titel klingt die Frage an, was einen „ wirklichen“ Amerikaner ausmacht. Wie viel Anpassung wird von Migranten erwartet und gehört man am Ende dann tatsächlich dazu? Lilys Eltern haben nach ihrer Ankunft alles Asiatische abgestreift, sich völlig assimiliert. Ihre Tochter weiß wenig über die Heimat ihrer Eltern, sie selbst spricht kein Chinesisch, ist Amerikanerin von Geburt an. Trotzdem wird sie aufgrund ihres Aussehens immer als Asiatin identifiziert, wobei für Amerikaner Korea oder China dasselbe zu sein scheint. Ihr Sohn Nick, der ganz stark seinem weißen Vater Matthew ähnelt, stößt auf Unverständnis, wenn er Lily als seine Mutter vorstellt. Und eine schwarze Freundin wünschte , er „würde nicht so weiß aussehen“.
Rachel Khong hat den Roman während Trumps erster Amtszeit geschrieben. Aber Sätze wie diese sind heute aktueller denn je. „Weiße Rassisten fühlten sich bedroht und schlugen wild um sich. Sie glaubten, nur sie könnten entscheiden, wer ein echter Amerikaner war und wer nicht, wobei sie bequemerweise vergaßen, dass sie selbst gestohlenes Land besetzten.“
Aber auch das Thema Klassenzugehörigkeit wird auf verschiedenen Ebenen durchgespielt. Dass Geld viele Türen öffnet, erleben einige Figuren, auch wenn sie sich gegen manche Privilegien stellen.
Ein zentraler Aspekt des Romans ist die Genetik. Mays Forschungen werfen viele ethische Fragen auf. Darf man alles machen, was möglich ist und welche Folgen hat es, wenn der Mensch Gott spielt?
Dies und noch viel mehr hat Rachel Khong in ihren umfangreichen Roman gepackt. Manchem mag die Fülle an Themen zu viel sein, manches dabei zu konstruiert wirken. Und es stimmt, dass nicht immer alles plausibel erscheint, es keiner phantastischen Ebene bedurft hätte und manche der Figuren zu blass wirken.
Trotzdem habe ich den Roman gerne gelesen, bin den Lebenswegen der Protagonisten gerne gefolgt. Rachel Khong schreibt ungeheuer packend, so dass sich die 500 Seiten in einem Rutsch lesen lassen.
„ Real Americans“ ist für mich beste Unterhaltung, die einige Denkanstöße liefert.

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Rezensionen von Shilo:

Auf der Suche nach Verlässlichkeit

Mit beiden Händen den Himmel stützen von Lilli Tollkien

Lale wächst in einer Berliner Wohngemeinschaft auf, in der vieles erlaubt ist und kaum feste Regeln gelten. Erwachsene diskutieren über Politik, feiern lange Nächte und sprechen von Freiheit. Für ein Kind wirkt dieses Leben zunächst offen und grenzenlos. Doch zwischen Gesprächen, Partys und ständig wechselnden Menschen fehlt etwas, das für ein Kind wichtig ist: Verlässlichkeit, Schutz und ein fester Platz im Alltag.

Der Roman begleitet Lale durch diese ungewöhnliche Kindheit in den achtziger Jahren. Kleine Szenen aus dem Alltag zeigen, wie sie zwischen Freiraum und Vernachlässigung ihren eigenen Weg sucht. Schon früh wird spürbar, dass sie vieles allein verstehen muss, weil sich kaum jemand wirklich um ihre Fragen kümmert.
Die Geschichte wird in ruhigen, klaren Bildern erzählt. Viele Szenen wirken fast unscheinbar. Oft sind es gerade diese kleinen Beobachtungen, die im Kopf bleiben. Immer wieder versucht Lale, ihren Platz zu finden, während die Erwachsenen um sie herum mit ihren eigenen Ideen und Konflikten beschäftigt sind. Neben Momenten von Freiheit liegt über manchen Situationen auch ein leises Unbehagen.
Im Verlauf der Kindheit wird deutlich, dass Grenzen nicht immer geachtet werden. Einige Begegnungen zeigen, wie wenig Schutz ein Kind in dieser Umgebung manchmal hat. Diese Übergriffe werden nicht dramatisch ausgeschmückt, sondern ruhig und direkt geschildert. Durch diese nüchterne Erzählweise wirken manche Szenen besonders belastend.
Mit den Jahren verändert sich der Blick auf das Erlebte. Aus dem Mädchen, das lange nur versucht hat, zurechtzukommen, wird eine junge Frau, die beginnt, ihre eigene Geschichte zu ordnen. Das Erzählen wird dabei zu einer Möglichkeit, das eigene Erleben langsam zu begreifen.
Die Sprache des Buches bleibt über weite Strecken ruhig und klar. Viele Gedanken werden eher angedeutet als ausführlich erklärt. Dadurch entsteht eine große Nähe zu Lale und zu ihrem inneren Erleben. Vor allem in den stillen Momenten wird spürbar, wie sehr ihr Halt und Geborgenheit fehlen.
Dieser Roman erzählt von einer Kindheit, die nach außen frei wirkt und zugleich von Unsicherheit geprägt ist. Gerade dieser Widerspruch zieht sich durch die ganze Geschichte. Zwischen politischen Ideen, langen Nächten und vielen Menschen wächst ein Mädchen auf, das sich nach etwas ganz Einfachem sehnt: jemandem, der wirklich für sie da ist.
Ein ruhiger und ehrlicher Roman über Kindheit, über Verletzlichkeit und darüber, wie ein Mensch irgendwann beginnt, die eigene Geschichte auszusprechen.
4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Rezensionen von manu63:

Entspannter Lesegenuss

Ein Millionär ist auch eine Lösung von M.L. Busch

Ein Millionär ist auch eine Lösung ist ein Liebesroman der Autorin M.L. Busch. Als Leserin durfte ich Olivia (Oli) ein kurzes Stück in ihrem Leben begleiten, in dem sie nach Unabhängigkeit strebt.

Oli lebt mit dem Vater ihrer Tochter zusammen, die das Resultat eine One-Night Stand ist. Theo, der Vater, zeigte aber Verantwortung und kümmert sich um Oli und die gemeinsame Tochter Lily.

Nach vier Jahren strebt Oli nun nach mehr Unabhängigkeit von Theo um wieder auf eigenen Füßen zu stehen, auch wenn es schön ist, dank Theo keine finanziellen Sorgen zu haben, ist das Oli nicht genug für den Rest ihres Lebens.

Eher durch Zufall erhält sie einen Job bei Ares T. Vault der eigentlich nicht ihrem ursprünglichen Beruf Flugbegleiterin entspricht. Da Ares und Theo aus ihrer Vergangenheit ungeklärte Probleme haben, ist es nicht ganz einfach für Oli ihre Zukunft zu gestalten.

Die Geschichte wird auf leichte Art erzählt und die verschiedenen Perspektiven ermöglichen mir als Leserin einen guten Einblick in die Gedanken-und Gefühlswelt der Charaktere. Der Schreibstil ist eingängig und es gibt keine großen künstlichen Dramen in der Geschichte. Oli tritt schon mal in das eine oder andere Fettnäpfchen weil sie ihre Zunge nicht im Zaum hat. Die Tochter Lily kommt eher nur als Randfigur vor und das finde ich für die Geschichte auch okay. Hier steht Oli im Mittelpunkt und wie sie ihr Leben umkrempeln will.

Explizite Szenen sind nur wenige vorhanden, viel eher findet das Kopfkino bei den Protagonisten statt.

Insgesamt hat mich die Geschichte gut unterhalten und die Lösung der verschiedenen Probleme fand ich glaubhaft dar gestellt.

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Rezensionen von Nicole (Abby1810):

Ehrliche, starke und ermutigende Geschichten von tollen Frauen

Momente der Hoffnung von Ellen Nieswiodek-Martin

Da ich seit vielen Jahren Abonnentin der Zeitschrift Lydia bin, liebe ich die Bücher aus der Lydia Redaktion. Bereits die Zeitschrift enthält ganz viele interessante und spannende Geschichten aus dem Alltag von starken Frauen.

Das Cover gefällt mir sehr gut, es ist unaufdringlich und dennoch sehr aussagekräftig.

Die Geschichten unterschiedlicher Frauen sind einnehmend, interessant, ehrlich und mutig. Der ganz alltägliche Ablauf unseres Lebens kann manchmal ganz schön herausfordernd sein. Oft denken wir, dass wir die einzigen sind, die mit Ungerechtigkeit, Trauer oder Verlust kämpfen müssen. Tatsächlich aber geht es vielen anderen Frauen genauso wie einem selbst. Die Erzählungen anderer Frauen machen Mut und geben Hoffnung. Besonders gut gefallen hat mir die Geschichte von Roswitha Wurm. Wie wunderbar Gott sie den ganzen Tag begleitet, und ihr durch andere Menschen seine Liebe überbracht hat. Eine sehr mutmachende Erzählung. Der Schreibstil ist unterschiedlich, aber dennoch flüssig und authentisch.

Ich habe die Geschichten der Frauen sehr gerne gelesen. Das Buch ist eine tolle Idee wenn man beim Arzt oder bei einem Termin warten muss. Die Geschichten sind kurz und lassen sich wunderbar lesen. Außerdem finde ich es ideal als Geschenk für eine liebe Freundin oder Kollegelin. Absolute Leseempfehlung meinerseits.

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Rezensionen von v_im_wunderland:

mega toll

Südkorea von Christin Bohnke

Das Cover lässt schon einiges auf die Gestaltung des Buches schließen. Denn genauso wunderschön wie das Cover gestaltet ist sind auch die inhaltlichen Seiten gestaltet. Es ist ein absolutes Vergnügen, einfach durch dieses Buch zu blättern und sich die wunderschöne Bilder anzuschauen. Sie
sind thematisch perfekt auf den Inhalt abgestimmt.

Aber nicht an die Bilder des Buches sind wunderbar, sondern auch der Inhalt. Es ist allumfassend. Es geht um K-Pop um das Essen wie Kimchi. Aber auch um die Entmilitarisierte Zone. Man darf so viel über das Land und die Leute auch über die Religion. Ich kann es absolut allen Südkoreafans empfehlen. Aber auch den, die es noch werden wollen, so wie mir. Der mit diesem Buch kriegt man ein wunderbaren Einblick in diese Welt. Das Buch ist aus meiner Sicht nicht nur für Kinder geeignet. Sondern für die ganze Familie.

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Rezensionen von v_im_wunderland:

tolles Buch

Felsenfest von Nora Imlau

Erst dachte ich, dass dieses Buch ein richtiges Sachbuch ist und ein Erziehungsratgeber. Doch dies ist es nicht. Es ist viel einfühlsamer. Denn es sind kurze Texte die einen daran erinnern, was wirklich zählt. Liebe zu vermitteln und Geborgenheit. Und dass auch zu dieser Liebe das Loslassen gehört wenn die Kinder größer werden.

Mir dieses kleine Buch sehr gut gefallen, da es so einfühlsam geschrieben ist. Und sehr sehr detailverliebt ist. Denn nicht an die Texte sind wohl formuliert, sondern sie wurden auch noch illustriert. Diese Kombination aus Bildern und Text sind eine Wohltat und geben den Eltern Kraft. Ich kann dir die Autorin noch nicht vor diesem Buch bin aber total begeistert und werde sicherlich noch einiges von ihr lesen. Ich kann dieses Buch absolut einen Eltern empfehlen von klein aber auch von größeren Kindern.

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