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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Carolin:

Mut und Neugierde

Pfoten weg vom roten Knopf! von Matilde Tacchini

Das Buch "Pfoten weg vom roten Knopf!" hat uns beim Vorlesen außerordentlich gut gefallen. Kindern wird hier gezeigt, dass es ganz viele verschiedene Charaktere unter den Tieren gibt. Manche sind mutiger als andere, manche sind neugieriger oder ängstlicher und vorsichtiger. Dies können Kinder sicherlich gut auf andere Kinder in ihrem eigenen Alltag übertragen und so mit den Tieren mitfühlen und mitfiebern.

Die Aufmachung des Buches gefällt mir sehr. Die Farben sind gedeckt und dadurch weder knallig noch aufdringlich. Die Texte sind in Form von kurzen Sätzen prägnant gehalten und so gut geeignet zum Vorlesen. Dies bietet Spielraum, um mit dem eigenen Kind ins Gespräch zu gehen und zu rätseln, was passiert, wenn der große rote Knopf gedrückt wird. Wir hatten viel Spaß beim gemeinsamen Lesen. Das Ende hat uns überrascht, wir fanden es sehr passend.

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Rezensionen von Anjulia :

Libellenwald in Gefahr

Wandelwald 1. Das Flüstern der Tiere von Catherine Kuhlmann

Martha lebt mit ihren Eltern, die ein Tierheim führen, im Libellenwald. Zu Beginn der Sommerferien hat sie sich eigentlich auf Langeweile eingestellt, da ihr bester Freund sechs Wochen verreist ist. Doch ein fremdes Mädchen bringt ein Kaninchen ins Tierheim. Der Beginn einer neuen Freundschaft und eines magischen Abenteuers.

Wandelwald 1. Das Flüstern der Tiere von Catherine Kuhlmann ist ein sehr schönes Kinderbuch über Freundschaft, Umweltschutz und Magie. Der Libellenwald ist in Gefahr, und nur Martha und ihre neue Freundin Helena können ihn retten. Einer meiner Lieblingscharaktere war Eule Aurora, die sich den Mädchen anschließt. Die Rollen von Gut und Böse sind in der Geschichte klar verteilt. Die Geschichte wird dabei aus Marthas Perspektive erzählt. Sie ist fröhlich, lebhaft und tierlieb.Ihr sind der Wald und seine tierischen Bewohner sehr wichtig. Besonders Mädchen der Zielgruppe werden sich mit ihr identifizieren können. Im Verlaufe der Geschichte kommen fantastische Aspekte wie das Gestaltwandeln hinzu. Das Buch hat ein angegebenes Lesealter ab sechs Jahren, was ich zum Vorlesen passend finde. Die Geschichte ist spannend, ohne unheimlich zu sein. Ein besonderes Highlight sind die atmosphärischen Illustrationen, die sehr schön zur Stimmung des Buches passen und die Magie des Libellenwaldes einfangen. Ein schöner, magischer Reihenauftakt, der vor allem Mädchen im Grundschulalter begeistern dürfte.

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Rezensionen von Katto:

Zwischen Trauer, Liebe und ganz viel Leben

Und es wird trotzdem wieder Sommer werden von Sebastian Becker

„Und es wird trotzdem wieder Sommer werden“ von Sebastian Becker ist für mich ein sehr mutiges und berührendes Buch, das mich beim Lesen immer wieder innehalten und nachdenken ließ. Es ist keine leichte Lektüre, obwohl der Schreibstil selbst einfach und angenehm zu lesen ist. Trauer wird hier nicht erklärt oder in große Worte gepackt – sie wird vielmehr gefühlt.

Sebastian Becker erzählt sehr persönlich vom Tod seines Vaters und von der Trauer, die danach in sein Leben eingezogen ist. Was mich dabei besonders berührt hat, ist, dass er nicht versucht, Trauer irgendwie schönzureden oder einfache Antworten zu geben. Stattdessen erzählt er von Erinnerungen, von kleinen Alltagssituationen, von Dingen, die auf den ersten Blick vielleicht völlig nebensächlich wirken und die plötzlich eine ganz andere Bedeutung bekommen, wenn dieser Mensch nicht mehr da ist. Es geht um die kleinen Dinge, um Liebe und darum, dass das Leben trotz eines Verlustes weitergeht. Nicht einfach so und auch nicht ohne Schmerzen – aber eben trotzdem.

Ich mochte sehr, wie Sebastian Becker mit Sprache umgeht. Seine Texte sind poetisch, aber gleichzeitig angenehm direkt und überhaupt nicht abgehoben. Mal musste ich schmunzeln, mal hat mich eine Stelle mitten ins Herz getroffen. Diese Mischung aus Traurigkeit, Wärme, Humor und ganz viel Liebe hat für mich den besonderen Reiz des Buches ausgemacht.

Das Buch hat in mir auch gewisse Angst ausgelöst, dass auch meinen eigenen geliebten Menschen etwas passieren könnte. An manchen Stellen hatte ich eine gewisse Distanz zum Inhalt, die ich gar nicht richtig erklären kann. Obwohl mich vieles sehr berührt und zum Nachdenken gebracht hat, konnte ich nicht jede Passage emotional ganz an mich heranlassen. Das hat meinem Gesamteindruck aber kaum etwas genommen.

Ich habe dieses Buch mit einem Kloß im Hals, aber gleichzeitig auch mit einem warmen Gefühl beendet. Es hat mich zum Nachdenken über Vergänglichkeit, über meine eigenen Erinnerungen und vor allem darüber gebracht, wie wichtig es ist, den Menschen, die man liebt, das auch zu sagen und so viel Zeit mit ihnen zu verbringen, wie es nur möglich ist.

Besonders schön fand ich auch das Layout des Buches.

Es ist kein Buch, welches man mal eben nebenbei liest. Es ist ein Buch, das traurig machen kann, aber gleichzeitig auch etwas Wertvolles mitgibt und nachdenklich macht. Für mich ist es ein sehr persönliches, sehr mutiges, ehrliches und berührendes Buch, das lange nachwirkt und meinen Blick wieder mehr auf die kleinen Dinge im Alltag gelenkt hat.

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Rezensionen von Shilo:

Zwischen Bleiben und Aufbruch

Was die Felder hüten von Sara Maurer

Everett und Mary könnten kaum unterschiedliche Vorstellungen von ihrem Leben haben. Während Everett die Schaffarm seiner Familie erhalten möchte und sich mit dem Land verbunden fühlt, träumt Mary von einem anderen Leben.
Michigan und das Leben auf dem Land werden anschaulich beschrieben. Im Sommer ist es heiß, auf der Farm gibt es jeden Tag Arbeit und Everett kennt dieses Leben seit seiner Kindheit.

Man versteht dadurch gut, warum er dort bleiben möchte. Mary dagegen möchte mehr vom Leben und hat andere Pläne.
Die Liebe zwischen Everett und Mary steht dabei nicht allein im Mittelpunkt. Beide müssen sich irgendwann fragen, was ihnen wirklich wichtig ist und wie weit sie für den anderen gehen würden. Nach ihrer Entscheidung ist vieles nicht mehr so wie vorher und auch zwischen den beiden verändert sich einiges.
Beim Lesen gab es immer wieder Stellen, bei denen über die Wünsche und Vorstellungen der beiden nachgedacht wurde. Nicht jede Entscheidung war leicht nachzuvollziehen, gerade weil Everett und Mary so unterschiedliche Vorstellungen von ihrer Zukunft haben. An manchen Stellen hätte die Geschichte für meinen Geschmack ruhig etwas mehr Spannung haben dürfen.
Trotzdem hat mir die Geschichte insgesamt gefallen. Everett möchte auf seiner Farm bleiben, während Mary von einem anderen Leben träumt. Seine Familie und das Land, auf dem er aufgewachsen ist, sind ihm sehr wichtig. Dadurch wird es umso schwieriger für ihn, eine Entscheidung zu treffen, bei der auch seine Gefühle für Mary eine Rolle spielen.
4 Sterne

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Rezensionen von beavielleser :

Momentaufnahmen

Ein ganz normales Wunder von Woody Brown

Woody Brown ist ein nicht sprechender Autist. In seinem Buch zeigt er uns wie das Leben als solcher ist und welche großen Herausforderungen man zu bewältigen hat.

Durch seinen Roman bekommen wir einen kleinen Einblick, wie es in ihm und seinen Freunden aussieht, welche Gedanken, Sehnsüchte und Ängste sie haben.

Auch die Betreuer erhalten eine Stimme und es hat mich beeindruckt wie manche versuchen eine richtige Beziehung zu ihren Schützlinge aufzubauen, um ihre Bedürfnisse zu erkennen.

Das Buch hat keine zusammenhängende Handlung, vielmehr sind es Momentaufnahmen aus dem Leben der Behinderten und ihrer Betreuer, die sich in der Tageseinrichtung Upward-Bound begegnen.

Mir blieben die Figuren in diesem Buch leider fremd. Ich konnte keine Beziehung zu Ihnen aufbauen. In dieser Hinsicht hatte ich mir von dem Buch mehr erwartet.
Der Schluss jedoch hat mich erschüttert.

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Rezensionen von beavielleser :

Traurig, aber schön

Zwischen Himmel und hier von Cassandra Brunstedt

Majlis lebt nach dem Tod ihres Mannes alleine in Norrland. Ihre Tochter Ronja im 500 km entfernten Stockholm.
Als Ronja sich von ihrem Mann trennt und mit einem Neugeborenen alleine in Stockholm sitzt, fährt Majlis zu ihr.
Was Ronja nicht weiß, ihre Mutter hat ALS und das Sterbedatum steht schon fest.

Ein trauriges, aber auch ein schönes Buch. Mir ging es zwar manchmal ein bisschen zu glatt, deshalb nur 4 Sterne, aber ich kann es trotzdem wärmstens empfehlen.

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Rezensionen von Mabla59 :

Gefährliche Ferienwohnung

Das Krähenzimmer von Carolin Frey

Lotta keht nach ihrem Beziehungsaus der Großstadt Berlin den Rücken und flüchtet ans Meer ins ehemalige Ferienhaus ihrer Eltern. Das wurde inzwischen verkauft und total umgebaut. Aber Lotta weiß wo der Ersatzschlüssel liegt.
Durch einen glücklichen Umstand kann sie dort bleiben, sich etwas zu ihrem Lebensunterhalt verdienen und findet zudem neue Freunde.

Doch plötzlich geschehen in dem Haus und ihrem Umfeld unheimliche Dinge. Trotz ihrer Angst, beginnt Lotta den Dingen auf den Grund zu gehen.
Die Handlung ist aus der Sicht dreier Personen erzählt. Den Lesern wird schnell klar, dass jemand Lotta aus dem Haus vertreiben will.
Der Schreibstil ist eingängig und angenehm. Obwohl mir die oftmals verwendete Jugendsprache aufgefallen ist. Das zeigt das jugendliche Alter der Autorin.
Alles in allem ein unterhaltsames Buch. Kein Hype, aber gute vier Sterne

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Rezensionen von Mabla59 :

Ahnenforschung im dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte

Frieda von Geraldine Oetken

Geraldine Oetken hat in ihrem Buch "Frieda" genau das getan, was mich persönlich ebenfalls sehr interessiert. Nämlich Ahnenforschung. Geraldine Oetken sucht allerdings nach einer ganz bestimmten Person, ihre Urgroßtante Frieda.
Nur durch Zufall erfährt sie von deren Existenz.

In ihrer Familie wurde nie über Frieda gesprochen.
Und hier haben wir beide wieder eine Gemeinsamkeit. Von der ich aber bisher nicht wusste, dass es mich interessiert. Aber auch in meiner Familie wurden die zwölf Jahre der Naziherrschaft nicht thematisiert und auch bei mir ist inzwischen niemand mehr da,den ich fragen könnte.
Doch zurück zum Buch. Frieda starb 1941 im Kloster Blankenburg, einer Anstalt für Menschen mit Behinderung, nahe Oldenburg. Außer den Eckdaten um Friedas Geburtstag und ihren Todestag hat Geraldine Oetken keine Anhaltspunkte. Dann erfährt sie, dass Friedas Todesursache "traumatische Epilepsie" war und vom Euthanasie Programm der Nationalsozialisten. Verbissen kämpft sie sich durch Bürokratie und Ämter.
Dabei schweift sie für meine Begriffe manches Mal zu sehr vom eigentlichen Thema ab. Die Asylpolitik Anfang der 1990er Jahre, um nur ein Beispiel zu nennen.
Und was mich persönlich ganz stark gestört und in meinem Lesefluss behindert hat, sind die ständigen Gendersternchen. Hier wären meiner Meinung nach Bindeworte wie und/oder besser, wenn schon unbedingt gegendert werden muss.
Sollte das Schule machen, wird mir die Lust am Lesen verleidet.
Hier wurde ein wichtiges Thema
Aber das ist, wie gesagt, meine persönliche Meinung.
Ansonsten ist das Thema hervorragend recherchiert

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Rezensionen von Mabla59 :

Absolutes Wohlfühl-Hörbuch

Die Bernsteinfischerin von Lisa Quentin

Meine Bewertung bezieht sich auf das Hörbuch "Die Bernsteinfischerin" von Lisa Quentin, erschienen im Aufbau Audio Verlag, hervorragend gelesen von Vera Telz.
Die junge Bernsteinforscherin Julika Lukas traut ihren Augen kaum, als sie das Exponat , das vor ihr liegt , untersucht.

Wirft es doch alles über den Haufen, was man bisher über die Einschlüsse in Bernstein wusste.
Obwohl sie zu Hause mit der Pflege ihrer kranken Mutter überlastet ist, lässt sie sich überreden, die Finderin dieses Exponates an der Ostsee aufzusuchen.
Sie trifft auf eine alte, spröde Dame, doch es gelingt ihr, Zugang zu ihr zu bekommen und ihr Vertrauen zu gewinnen.
Lisa Quentin erzählt die Geschichte der beiden Frauen mit sehr viel Herzenswärme. Es ist eine Geschichte über Jahrzehnte hinweg, über Liebe und Schicksalsschläge.
Für Julika ist die Reise an die Ostsee auch ein Neuanfang.
Vera Telz ist nicht umsonst meine Lieblingssprecherin. Mit ihrer warmen Stimme verleiht sie jeder Situation Leben und jeder Person Charakter.
Ein wunderschönes Hörbuch

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Rezensionen von Marianna H.:

Netter Wohlfühlroman

Kiss me in Orange von Alix Bente

Emma hat sich tief verletzt in ihre Heimatstadt Goldried zurückgezogen, nachdem Niclas sich von ihr abgewendet hat. Weit weg von Berlin sucht sie die Ablenkung. Das stellt sich nicht als leicht heraus, weil die Stadt in Herbstromantik versinkt und noch dazu Niclas unerwartet dort auftaucht. Bald schon hat er die meisten Herzen des Dorfes erobert.

In Goldried lebt eine wirklich charmante Gemeinschaft. Die Szenerie und das Miteinander sind herzerwärmend. Abwechselnd wird aus Emmas und Niclas´ Perspektive erzählt. So werden Beide mit ihren Gedanken und Gefühlen gut dargestellt. Dass Emma so mit sich ringt ist nachvollziehbar, belagert von Niclas, der sich anscheinend umentschieden hat und verletzt durch seine Abweisung sowie Ereignisse in ihrer Kindheit. Die Erzählung hat einige sehr berührende Momente, speziell die aus ihrer und seiner Kindheit und der Zusammenhalt in der Stadtgemeinschaft. Ansonsten plätschert die Erzählung eher so dahin, es ist ganz nett.
Es ist etwas zu viel des Guten und dadurch etwas abgehoben. Die Erzählung ist sehr romantisch-blumig. Auffallend sind die vielen Sprachbilder und Vermenschlichungen von Gegenständen. Die erotischen und sexuellen Anteile wirken eher etwas aufgesetzt.
Die Geschichte lässt sich schnell überblicken. Es ist klar, worauf alles hinaus läuft und dass es gut enden wird. Das trägt zum Wohlfühlfaktor dieser Geschichte bei.
Insgesamt lässt sich die Geschichte angenehm lesen, sie ist in weiten Teilen unterhaltsam und auch teilweise berührend. Leichte Herbstunterhaltung, die schnell vergessen ist.

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