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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Ele:

Was um die Zeitwende geschah

Im Jahr Null von Moritz Aisslinger

Im Jahr Null, Reportage aus der Antike von Moritz Aisslinger, Ullstein Ebooks
Rom Ägypten und ein Prophet aus Palästina und der Leser ist live dabei.
In den Jahrzehnten um die Zeitwende verdichtete sich die Weltgeschichte so sehr, dass es noch heute nachhallt. In Rom z.B. erhebt sich Augustus zum ersten Kaiser.

In China träumt ein schüchterner junger Mann von einer sozialistischen Utopie. Kleopatras Tochter wird als Kriegsbeute von Alexandria nach Italien verschleppt. Der Dichter Ovid wird zur Stimme einer neuen Generation und Vergil kündet an, ein Erlöser werde kommen, ein Mensch, gottgleich.
Das Buch besteht aus vielen Kapiteln die sich in Jahre gliedern, es beginnt im Jahre 29 v. Chr. Und endet 34 Jahre nach der Zeitwende. Die einzelnen Kapitel haben einen, den Inhalt zusammenfassenden Titel, einen Ort und eine Zeitangabe. Am Anfang sind zwei Weltkarten eingefügt, die die Orte der Handlung zeigen. Im Anhang findet man ein Personenverzeichnis, eine kurze Darstellung der wichtigsten Personen. Danach umfangreiche Literatur- und Quellenangaben, die dem Autor eine umfangreiche Recherche bestätigen.
Dieses Buch liest sich wie eine Reportage, aus etwa 60 Jahren um das Jahr Null. Und der Leser ist unmittelbar dabei. Der Autor versetzt den Leser mitten hinein in eine Zeit in die unsere Zeitrechnung begann. Ich habe mich des Öfteren mit Literatur aus der Antike, Geschichtsbüchern und Biografien der hier erscheinenden Figuren beschäftigt. Doch die Weise, wie es der Autor hier dem Leser präsentiert, ist eine ganz andere Herangehensweise. In Geschichtsbüchern findet man Beschreibungen über Völker, Personen oder Länder. Doch hier in diesem Buch beginnt der Autor ab einem bestimmten Zeitpunkt (29 v. Chr.) zu berichten, und lässt verschiedene Figuren, Geschehnisse etc. vorbeiziehen. Ein Jahr nach dem anderen wird unter die Lupe genommen, bildhaft und in moderner Sprache geschrieben, geht ein Jahr ums andere. Dabei berichtet der Autor z. B. was zur selben Zeit in China Rom, Germanien oder anderswo geschieht. Auch im Weltall (Kometen, Sonnenfinsternisse). Die Erzählung schreitet also chronologisch voran. Diese Art Geschichte zu erleben, war neu für mich und außerordentlich faszinierend, der direkte Vergleich der Kulturen, Wissensstand oder Zeitgeist ist greifbar. Die Geschehnisse werden nicht selten in Zusammenhang gebracht. Mir hat z.B. gefallen zu erfahren was in China passierte, als Arminius in der Varusschlacht die Römer vernichtend schlug.
Als Lehrbuch kann dieses Buch nicht angesehen werden, ich würde es als Reportage einer Epoche bezeichnen, der Autor bestätigt auch, dass er so anschaulich und zugänglich schreibt wie es ihm möglich ist, denn keiner weiß, auch er nicht, wie es sich wirklich zugetragen hat.
Mich hat das Buch sehr gut unterhalten. Vieles, das ich kannte, ist hier in Verbindung gebracht worden. Der Autor hat gefällig und unterhaltsam geschrieben. Von mir eine Leseempfehlung und 5 Sterne.

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Rezensionen von Daggy:

Film und Liebe, Gefühl und Humor alles drin

Between the Lines (Love Off Script 1) von Anna Dimitrova

Auf dem Cover sehen wir Kali und Rei, die Hauptdarsteller dieser RomCom, sie stehen an einem Regiestuhl, denn die beiden studieren an Filmakademie. Erwähnenswert ist auch der Buchschnitt, der passend zum Cover eingefärbt Filmicons abbildet.
Zum ersten Mal treffen die völlig entnervte, heulende Kali und der mysteriöse Filmstudent auf der Unisextoilette aufeinander.

Da sie sich nicht sehen können, braucht es schon etwas Zeit, bis sie dann aufeinandertreffen. Aber diese Eingangsszene ist humorvoll geschrieben und lässt und auf eine romantische Geschichte hoffen. Doch so schnell kommen die beiden nicht zusammen, denn Rei benimmt sich beim zweiten Treffen sehr abweisend. Da ist es gut, dass Kali in ihrer WG zwei nette Mitbewohnerinnen hat. Beide sind auch sehr interessant angelegte Charaktere. Maya, die sich immer nicht nur um ihre Geschwister kümmert, sondern auch den WG-Haushalt schmeißt und Lias, von der es heißt, wenn sie jemanden Opfer nennt, bedeutet, dass das sie ihn liebt.
Die Beziehung von Kali und Rey ist nicht einfach zu beschreiben, eigentlich finden sie immer wieder Gründe, dass sie nur Freunde sein wollen, dabei spürt man genau, wie es zwischen ihnen knistert.
In der Figur von Kali, die davon träumt eine gefragt Drehbuchautorin zu werden, steckt viel biografisches. So hat sie bulgarische Wurzeln und ist davon überzeugt, dass ihre Familie sie eher klein hält, statt sie zu unterstützen.
Die Sprache empfinde ich als sehr jugendlich, so gibt es viel englische Begriffe, ganz häufig wird das Wort „Same“ benutzt. Über viele humorvolle Passagen habe ich mich amüsieren können, aber es gibt auch tiefgründige Stellen und zu Ende habe ich die Spannung deutlich gespürt.

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Rezensionen von Daggy:

Der kleine Wichtel hilft die Geschenke zum Weihnachtsmann zu bringen

Schau, der Weihnachtswichtel kommt! von Nicola Anker

Ein großes Pappbilderbuch mit Schiebern stimmt auf das Weihnachtsfest ein. Auf dem Cover sehen wir den kleinen Weihnachtswichtel Theo der zusammen mit dem Weihnachtsmann, auf dem mit vielen Paketen bepackten Schlitten fahren darf.
Aber zuerst geht es in die Wichtelwerkstatt und dort wird ein Auto mit den Geschenken bepackt und wir werden aufgefordert, das Auto anzuschieben.

Doch leider bleibt es im Schnee liegen, aber zum Glück kann Levi mit seiner gelben Schneeraupe helfen. Mit ihm geht es zum Hubschrauben, der mit dem Schieber hochfliegen kann und dann werden die Geschenke zum letzten Mal umgepackt und sie landen im Schlitten des Weihnachtsmanns.
Für Kinder, die Fahrzeuge lieben, hat der Weihnachtsmann hier ein besonderes Buch parat, denn hier gibt es fünf unterschiedliche Fahrzeuge und alle kann das Kind bewegen.
Große bunte Bilder, kurze Texte und die Schieber werden sicher die Kinder faszinieren.

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Rezensionen von PMelittaM:

Wichtig

Meinungsfreiheit von Ronen Steinke

Meinungsfreiheit ist ein Grundrecht in Demokratien und daher auch in Artikel 5 unseres Grundgesetzes garantiert. Aber Grundrechte habe auch Grenzen, für Artikel 5 des Grundgesetzes werden sie in dessen Absatz 2 genannt, und gehen sowieso immer nur so weit wie sie Gesetze oder Rechte anderer nicht verletzen.

Derzeit gibt es um die Meinungsfreiheit und ihre Grenzen viele Diskussionen, im Internet blüht die sogenannte Hassrede, manch eine:r meint nicht mehr alles sagen zu dürfen. Jede:r von uns hat wahrscheinlich eine eigene Vorstellung, was genau das Wort Meinungsfreiheit meint. Ronen Steinke, Jurist und Journalist, nimmt sich in diesem Buch des Themas an.

Was ist überhaupt eine Meinung? Der Begriff ist weit zu fassen, Meinung ist subjektiv und muss nicht beweisbar sein. Nicht geschützt kann eine Meinung sein, wenn sie geäußert wird und unter bestimmte Bedingungen fällt, zum Beispiel wenn man damit jemanden persönlich beleidigt.

„Niemand hat das Recht, nicht kritisiert zu werden“ heißt es im Untertitel des ersten Kapitel des Buches, das die Überschrift „Streitkultur“ trägt. Ich finde, das sagt schon ziemlich viel aus. Oft heißt es heutzutage ja „man dürfe nichts mehr sagen“, weil man für seine Worte kritisiert wird. Aber nicht nur man selbst, sondern auch andere haben das Recht auf eine eigene Meinung, und damit auch darauf, die Meinung anderer kritisieren zu dürfen. Das ist keine Zensur und auch kein Angriff auf den Artikel 5 des Grundgesetzes, der sowieso „nur“ ein Abwehrrecht gegenüber dem Staat ist. Es ist im Gegenteil wichtig für eine lebendige Gesellschaft und auch für die Individuen, die sich mit verschiedenen, auch gegenteiligen Meinungen auseinandersetzen müssen.

Im Buch werden nach dem ersten Kapitel fünf Themen, die die Meinungsfreiheit einschränken könnten, in weiteren Kapiteln beleuchtet: Aufstachelung, Blasphemie, Nazivergleiche, Beleidigung und Desinformation. Jedes Kapitel beginnt mit einer Art Quiz, in dem der Autor den Leser:innen verschiedene Beispiele vorstellt und sie bittet, zu überlegen, ob die Aussagen im jeweiligen Beispiel erlaubt, also von der Meinungsfreiheit gedeckt, oder nicht erlaubt sind. Danach gibt es jeweils einen Essay zum Thema. Für mich war manche Entscheidung tatsächlich überraschend und nicht immer wirklich zu verstehen.

Ronen Steinke zeigt auch auf, dass sich die Gesetze und die Urteile der Gerichte über die Jahre verändert haben, schärfer geworden sind. Manchmal ist es für die Bürger:innen gar nicht so einfach zu wissen, was tatsächlich erlaubt ist, für was sie durch Gerichte bestraft werden können – und das ist tatsächlich fatal. Denn das könnte letztlich die Meinungsfreiheit bedrohen, hier gilt es aufzupassen.

Das Buch ist fundiert und für jeden zugänglich geschrieben, außerdem gut gegliedert. Die Anmerkungen im Anhang bieten zusätzliche Informationen.

Eigentlich war ich ziemlich sicher, dass meine Meinung (!) zur Meinungsfreiheit ziemlich genau wäre, aber ganz so ist es nicht, ich hatte einiges zum Nachdenken, habe dazu gelernt, konnte meine Meinung schärfen. Auch deshalb finde ich dieses Buch sehr wichtig und möchte es jede:m empfehlen.

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Rezensionen von Daggy:

Liebevolle Lösung für das ständige Hetzen der Erwachsenen

Der Kopfübär trödelt doch nicht! von Judith Weber

Im dritten Band hat der Kopfüber Kobi ein Problem, das bestimmt alle Kinder kennen. Die Erwachsenen finden, dass er trödelt, dabei muss er nur Dinge erledigen, die ihm wichtig sind.
Schon die erste Doppelseite ist für mich ein richtiger Spaß, denn da läuft Papa mit dem Waschlappen hinter den Willingen her.

Wer von uns hat das nicht schon gemacht.
Oma kommt von ihrer Weltreise zur uns die Familie will alles für den Empfang schön machen. Als noch alle im Bad sind, kommt Oma schon mit ihrem Wohnmobil an. Sie freut sich sehr über Kobis Bild, dass nur ein „Fast-Bild“ ist, weil er nicht fertig geworden ist. Nachdem die Kinder im „Kindertempo“ den Kuchen gegessen haben, überlegt Kobi, natürlich kopfüber, wie er die „Erwachsenen-Zeit austricksen kann.“ Er malt zusammen mit seinen Freunden eine Kinderzeit-Uhr, sie ist groß und bunt und hat Felder wie „Toben“ oder „Spielen“. Der Zeiger steht auf „Abenteuer“ und so fliegen alle mit dem Wohnmobil nach Ägypten und zum Nordpol.
Ich denke schon, dass die Kinder, ähnlich wie wir alten Leute, nicht immer dem Tempo der Erwachsenen gewachsen sind. Sie möchten einfach mal Trödeln und ihren Ideen nachgehen. Aber immer gibt es einen Plan bei den Eltern und der muss erfüllt werden.
Das ist wieder eine sehr witziges Buch mit vielen schönen Ideen, die mit viel Fantasie umgesetzt werden. Dass am Ende die Eltern spielen wollen und es kein Abendessen gibt, führt dann zur Rückkehr zur Normal-Zeit.
Die Illustrationen mit dem kleinen blauen Bär und seiner Familie sind wieder hervorragend gelungen und es macht einfach Spaß das Buch zu lesen, wenn der Text auch etwas lang ist.

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Rezensionen von ravenmoon:

Wenn aus einer Show plötzlich bitterer Ernst wird

Final Show von Dirk Schmidt


Eine Show, bei der man eigentlich Unterhaltung erwartet – und plötzlich geht es um viel mehr. Genau dieser Gegensatz hat für mich den besonderen Reiz von "Final Show" ausgemacht.

Das Cover hat mir von Anfang an richtig gut gefallen. Die einsame Gestalt auf der Treppe und das intensive Blau vermitteln sofort eine düstere, spannungsgeladene Atmosphäre und passen für mich hervorragend zu einem Thriller.

Es macht neugierig darauf, was sich eigentlich hinter dieser Show verbirgt.

Auch die Geschichte selbst entwickelt sich spannend. Die Ereignisse rund um die Band werden immer undurchsichtiger und scheinen von einem dunklen Geheimnis überschattet zu sein. Immer wieder gab es Momente, in denen ich meine eigenen Vermutungen überdenken musste. Dabei entsteht die Spannung nicht nur durch das, was passiert, sondern vor allem durch die Frage: "Wem kann man hier eigentlich noch vertrauen?"

Besonders gut gefallen hat mir Lucy. Sie ist neugierig, stellt Fragen und gräbt immer tiefer in der Vergangenheit der Band. Je mehr sie herausfindet, desto schwieriger wird es allerdings auch für sie, einzuschätzen, wem sie noch vertrauen kann. Ich fand es spannend zu beobachten, wie sie sich in dieser zunehmend eskalierenden Situation behauptet.

Überhaupt sind die Figuren interessant gezeichnet. Sie haben unterschiedliche Motive und wirken dadurch nicht einfach austauschbar. Gerade wenn die Situation immer weiter aus dem Ruder läuft, fand ich es spannend zu sehen, wie unterschiedlich die einzelnen Charaktere damit umgehen.

Eine kleine Besonderheit muss ich außerdem erwähnen: Erste Sätze sind mir beim Lesen tatsächlich wichtig. Manchmal entscheidet schon der erste Satz darüber, ob ich mich mit einem Buch sofort anfreunde. Bei "Final Show" war es nicht der erste, sondern direkt der zweite Satz, der mir im Gedächtnis bleiben wird:

„Wenn Katzen sieben Leben haben, müsste er vor Kurzem die dritte Katze angebrochen haben.“

Ich glaube, das muss man nicht weiter kommentieren. ????

Beim Schreibstil hatte ich allerdings ein paar Schwierigkeiten. Gerade am Anfang haben mich einige sehr lange Sätze und teilweise ungewöhnliche Satzstellungen aus meinem Lesefluss gebracht. Manchmal musste ich einen Satz noch einmal lesen oder beim nächsten Absatz kurz neu ansetzen, weil ich mich stärker auf die Formulierung als auf die Handlung konzentriert habe. Dadurch bin ich stellenweise aus der Immersion gefallen. Das ist natürlich eine sehr persönliche Leseerfahrung – andere Leser werden diesen Stil möglicherweise ganz anders empfinden.

Insgesamt hat mir "Final Show" aber gerade wegen seiner ungewöhnlichen Mischung gefallen. Hinter der glitzernden Welt der Unterhaltung lauern Macht, Geheimnisse, alte Konflikte und gefährliche Interessen. Die Spannung nimmt stetig zu und irgendwann geht es längst nicht mehr nur um die große Show.

"Ein spannender Thriller mit einer interessanten Grundidee, undurchsichtigen Figuren und einer Protagonistin, deren Nachforschungen immer tiefer in eine ziemlich dunkle Vergangenheit führen. Sprachlich hat mich das Buch nicht immer erreicht, die Geschichte selbst konnte mich aber über weite Strecken neugierig halten. "

Vielen Dank an vorablesen.de und den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Meine Rezension wurde dadurch nicht beeinflusst und gibt ausschließlich meine persönliche Meinung wieder.

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Rezensionen von Daggy:

Hervorragendes Lexikon

Die Schule der magischen Tiere - Das offizielle Lexikon von Margit Auer

Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich bisher kein Buch aus der Reihe „Die Schule der magischen Tiere“ gelesen habe. Aber da mir die Bücher dieser Serie immer häufiger begegnen und nun auch noch ein Film herausgekommen ist, fand ich die Idee mich den magischen Tieren durch ein Lexikon zu nähern sehr spannend.

Einige Kinder und Tiere zeigt schon das Cover und dann geht es nach dem Inhaltsverzeichnis und dem Vorwort der Autorin mit A los, wie es sich für ein Lexikon gehört. So ist Agent Y, die Vogelspinne aus dem Death Valley, die erste, die vorgestellt wird. Es gibt ein Foto von ihr, einen Steckbrief und es sind drei Fakten über Vogelspinnen zu lesen. Außerdem gibt es einen kleinen Text unter der Rubrik „Schon gewusst?“ Anna-Lena Zink ist das erste Kind im Alphabeth und wir erfahren, wo sie wohnt, was sie mag, aber auch was sie nicht mag, wer ihre Freundin ist, etwas über ihre Familie, welches ihr magisches Tier ist und wo sie die magischen Nachrichten lesen kann.
So ähnlich sind alle Seiten aufgebaut und wir erfahren sehr viel über die Besucher der magischen Schule. Auch die Lehrer*innen und Mortimer Morrison, der Besitzer der magischen Tierhandlung, der immer auf der Suche nach magischen Tieren ist, wird vorgestellt. Es gibt auch eine Doppelseite über die Tierhandlung, eine Beschreibung der Stadt und den magischen Kreis, viele Infos „Rund um die magischen Tiere“ und natürlich etwas über den Schwur und die Regeln der magischen Gemeinschaft.
Mir gefielen die Doppelseiten auf der die 25 Kinder mit ihren magischen Tieren abgebildet sind und die Weltkarte der magischen Tiere, auf der ich sehen konnte, woher die Tiere stammen, besonders gut.
Mit einem Quiz endet das Buch und ich bin jetzt so gespannt auf diese Schule, dass ich sicher bald ein Buch der Reihe lesen werde.

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Rezensionen von Barbara G.:

Für mich ein Highlight

Literally in Love von Teresa Sporrer

Mina studiert Anglistik und jobbt nebenbei in einer Buchhandlung, um sich das Leben im überteuerten Salzburg leisten zu können. Doch Elsbeth, die Besitzerin der Buchhandlung, will in den wohlverdienten Ruhestand und hat in ihrem Großneffen einen würdigen Nachfolger gefunden, zumindest sieht sie es so.

Doch gleich zu Beginn stellt Viktor Elsbeth gegenüber klar, dass er mit Mina nicht zusammenarbeiten kann. Mina bekommt dieses Gespräch mit, und ihr geliebtes Leben zwischen Büchern und dem Schreiben von spicy Monster-Romances unter Pseudonym scheint in Gefahr. Und wenn nicht an diesem Tag, dann spätestens zu dem Zeitpunkt, wo sie ihr neustes Buch statt an die Testleserin an ihren Chef schickt....

Ich sag es euch, ich hab selten ein Buch so geliebt wie dieses. Obwohl ich ja selbst kein so großer Halloweenfan bin, ist diese Herbststimmung, die nicht nur die schonen bunten Blätter und den Wind, sondern auch ein wenig die schaurige Stimmung einfängt, perfekt getroffen. Unter uns- welche Stadt konnte das auch besser als Salzburg? Ich hab keine Stadt erlebt, in der es in Österreich mehr regnet und die auch vom Gemüt der Leute bwsswr passen würde. Natürlich nur meine subjektive Meinung, die sich auch aus dem vielen Zufahren vom trockenen Oberösterreich ins sonnige Kärnten ergab. Das Setting mit Studium und Salzburg ist auch perfekt getroffen, ich fühlte mich beim Lesen in meine eigene Studienzeit zurückversetzt. Viktor ist ein wahrer Bookboyfriend, ich fand durch die beiden sehr schnell in die Geschichte. Auch die Nebencharaktere erhalten genug Aufmerksamkeit, dass ich mir alles gut vorstellen konnte. Es ist ein wahrer Schatz unter den Herbstbüchern, dem ich sicher den einen oder anderen Re-Read gönne, und sei es nur, um das Buch im Buch, das Mina schreibt und von dem immer ein Ausschnitt eingebaut ist am Anfang des Kapitels, zu lesen. Ein absolutes Highlight für mich!

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Rezensionen von Daggy:

Humorvoller Kinderkrimi

Mäc Mief und die ungeheuerliche Nessie von Carola Becker

Wir sehen das Schaf Mäc Mief, neben seinem Lieblingsmensch Finn und seinen Freund den Hund Bonnie auf einem Steg sitzen. Hinter ihnen taucht das Ungeheuer Nessie auf, das eigentlich sehr freundlich guckt.
Aber zunächst juckt es Mäc Mief am Rücken und er befürchtet, dass sich dort ein „Mega- Floh-Vampir“ eingenistet hat.

Doch dann meldet sich ein Leming zu Wort, der leider seine Menschenfamilie verloren hat. Mäc Mief verspricht dem traurigen Kleinen, seine Familie zu suchen. Doch zunächst fährt seine Familie nach Loch Ness und Mäc Mief und Bonnie sind natürlich mit von der Partie. Obwohl Mäc Mief es für viel zu gefährlich hält und er erwartet, dass das gefürchtete Ungeheuer ihn oder sogar Finn fressen könnte, fährt er mit, um auf Finn Acht zu geben. Im Gegensatz zu Mäc Mief, der Angst vor Nessie hat, versuchen Finn und seine Schwester das Ungeheuer zu locken, indem sie eine Bratwurst an die Angel binden. Nach dem abenteuerlichen Abend schlafen dann alle im Zelt. Aber am nächsten Morgen sind alle Zelte eingestürzt und viele Urlauber schon abgereist. Da wittert Mäc Mief einen neuen Fall.
Es ist wieder herrlich die Welt aus Sicht eines Schafes zu sehen und Mäc Mief ist schon ein besonderes Schaf und ein sehr guter Freund. Das wird auch noch der Lemming Hector erfahren. Die Lösung des Falls ist logisch aufgebaut und sie wird humorvoll beschrieben.
Neben den kurzen Texten, die in großen Buchstaben gut leserlich gedruckt sind, gibt es eine Menge toller Bilder, die ebenfalls viel Humor zeigen. Ein spannender neuen Fall für Mäc Mief!

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Rezensionen von Daggy:

Voller Poesie und mit wundervollen Illustrationen

Lass deine Träume fliegen von Nathalie Seïdou

Die kleine Hexe Kamille hat einen Traum, sie möchte gerne hoch im Himmel die Blaue Fee treffen, aber zunächst sitzt sie auf dem Dach ihres Häuschens und träumt von aufregenden Reisen, auf Fabelwesen und Tiere, denen sie dort begegnet. Als der Schmetterling Luftikus sich zu ihr setzt, erzählt sie ihm von ihren Träumen.

Kamille traut sich mit ihrem fliegenden Besen, den sie noch nie benutzt hat, loszufliegen. Es klappt hervorragend und so stellt sie fest, dass die Schafe aus der Luft wie Wolken auf Beinen aussehen. Bald trifft sei auf eine Pferd, dass sie nach seinem Traum fragt. Das Pferd möchte mutig mit einem Ritter gegen Riesen und Drachen kämpfen. Eine Frosch träumt davon die Hexe Rosalinde zu küssen und dem Eichhörnchen hilft sie aus seinem Albtraum zu erwachen. „Albträume sind nichts als Bilder. Sie können dir nichts anhaben.“ erklärt sie ihm.
Da schläft das Eichhörnchen wieder ein und wird Solotänzer in Nussknacker-Ballett.
Kamille besucht noch einige Tiere und am Ende fliegt sie weit hoch in den Himmel und trifft auf die blaue Fee. Doch als sie am nächsten Morgen von Luftikus geweckt wird, befürchtet sie, dass alles nur ein Traum gewesen ist.
Zauberhaft, magisch und voller Poesie sind die Illustrationen und der Text, wenn ich auch befürchte, dass er für Dreijährige etwas lang ist. Es ist so schön, wie die kleine Hexe allen ihre Träume entlockt und ihren Traum erlebt. Traumhaft schön!

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