Kunden em pfehlungen
Rezensionen von C. P.:
Nervenzerreissender Thriller auf hohem kriminalpsychologischen Niveau
Jagd auf die Bestie von Chris Carter
Der zehnte Hunter-und-Garcia-Thriller hat es in sich. Lucien Folter, Hunters einstiger Studienkollege und psychopatischer Serienmörder aus dem sechsten Band „Die stille Bestie“, ist die Flucht aus einem Hochsicherheitsgefängnis geglückt. Der Meister der Manipulation und Verkleidung ist nicht nur bereit, seine tödlichen Studien fortzuführen, sondern er will vor allem eines: Rache! Rache an Robert Hunter, seinem früheren Freund, der ihn hinter Gitter brachte.
Doch zuvor genießt er sein perfides Katz- und Mausspiel mit den Ermittlern.
Auch wenn Autor Chris Carter empfiehlt, zuvor „Die stille Bestie“ zu lesen, ist dieser Band problemlos ohne Vorkenntnisse verständlich. Viele Informationen, wer Lucien Folter ist und in welchem Bezug er zu Profiler Robert Hunter steht, sind in den Roman eingebaut. Vor allem bei den Psychospielchen zwischen Lucien und Robert war sehr gut die kriminalpsychologische Ausbildung des Autors erkennbar, beide Charaktere sind hochintelligent und bewegen sich auf entsprechendem Niveau. Auch die Tötungsarten, welche Lucien im Roman anwendet, sind aussergewöhnlich und teilweise erschreckend schonungslos bis nervenzerfetzend.
Ein bis zum Schluss nervenzerreissender Thriller auf hohem kriminalpsychologischen Niveau!
Rezensionen von Petra Sch.:
Kurt - das coolste und witzigste und beste Einhorn der Welt!!
Kurt, Einhorn wider Willen 1. Wer möchte schon ein Einhorn sein? von Chantal Schreiber
Wer will schon ein voller Sterne glitzerndes Fell haben? Und nach Rosen duftend pupsen?
Kurt auf keinen Fall, er findet das peinlich.
Nur doof, dass er ein Einhorn ist, und eben all das macht. Vielleicht ist er deshalb immer so grummelig.
Und dann ist da auch noch sein verräterisches Fell, das bei Mitgefühl schimmert.
Dabei hat Kurt doch gar kein Mitgefühl!
Doch sein Unterbewusstsein ist da anderer Meinung, als der pausenlos quatschende und tirilierende Vogel Trill zu Kurt kommt und ihm von der entführten Prinzessin und seinem Bruder Tüdelü erzählt.
Klar, dass Kurt nicht anders kann, als sich mit Trill gemeinsam auf eine Rettungsmission zu begeben.
Können die beiden Prinzessin Floh und Trills Bruder aus den Fängen des bösen Prinzen befreien?
Eine mega witzige und fantastische Geschichte über ein Einhorn, das über sich hinauswächst und mutiger ist, als es denkt.
Mit Hilfe des Ninja-Goldfischs Fred entdeckt Kurt Kräfte an sich, von denen er gar nicht wusste, dass er sie überhaupt hat.
Weil er sie bis jetzt ja auch nie gebraucht hat.
Eine tolle Vorlesegeschichte für Kinder ab ca. 6 Jahren, oder zum Selberlesen ab 8/9 Jahren.
Mit jeder Menge toller farbiger Bilder, die ebenso humorvoll sind und das Gelesene nochmal untermalen.
Meine Tochter und ich haben uns zerkugelt, Kurts Humor ist einfach genial!
Und natürlich ist auch der Lehrwert zu erwähnen: eine Geschichte über Mut, Mitgefühl, Hilfsbereitschaft; und wie man seine eigenen Kräfte mithilfe anderer zum Vorschein bringen und über sich hinauswachsen kann.
Volle Leseempfehlung für dieses witzig-geniale Buch und den rosenduft-grummeligen Kurt!
Rezensionen von Petra:
Jeder Neuanfang ist ein Geschenk
Die Gärten von Monte Spina von Chantal Schreiber
Klappentext:
Monte Spina - eine einsame Insel vor Lanzarote, sucht einen neuen Gärtner, was nicht ganz einfach ist, denn außer Stille und Einsamkeit hat die kleine Privatinsel wenig zu bieten. Doch das kommt der dreißigjährigen Gärtnerin Toni gerade recht, denn ihr Mann ist gerade bei einem Autounfall gestorben und der Sinn ihres Lebens und alle ihre Liebe mit ihm.
Weit draußen im Atlantik trifft sie auf eine karstige Landschaft und auf Menschen, die sie nicht gerade herzlich empfangen. Aber Sonne und harte Arbeit wecken neben ihren Lebensgeistern vor allem eins: ihre Neugier. Denn auf der schweigsamen Insel Monte Spina am Ende der Welt gibt es eine ganze Reihe von Merkwürdigkeiten und Geheimnissen:
Warum blieben Tonis Vorgänger immer nur wenige Wochen? Wieso ist das oberste Stockwerk des Haupthauses tabu für sie? Und was steckt hinter dem abwesenden Besitzer der Insel, dem geheimnisvollen Bror, von dem alle nur im Flüsterton sprechen?
Meinung:
Dieser Klappentext stellt das Buch nicht ganz richtig da, er klingt nach Kate Morton oder Judith Lennox und ähnliche Schriftstellerinnen. Das Cover ist wunderschön, passt zum Klappentext und stellt die schönen Seiten des Buchs heraus.
In diesem Buch trifft das helle Licht der Insel auf dunkle, teilweise grausame Verhaltensweisen der Bewohner, ein schöner Garten ist Umgebung für Selbsthass und Zerstörung.
Das Buch hat mich sehr berührt denn die bösen Szenen haben dazu gehört wie das Salz in der Suppe. Vor allem, sie waren nicht einfach so dahin geschrieben, weil sie eben passten, sondern sie rundeten die Charaktere ab, erklärten was passieren kann, wenn es einen schlimmen Bruch im Leben gibt, besonders wenn er in der Kindheit passiert.
Rezensionen von Vicky:
Ist Blut dicker als Wasser?
Die Gärten von Monte Spina von Chantal Schreiber
'Secret Hearts - Emma & Chris' ist ein Liebesroman der Autorin Sarah Glicker. Außerdem bildet er den zweiten Band der 'Law and Justice'-Reihe.
Ich finde das Cover ist toll und sehr ansprechend gestaltet. Außerdem passt es perfekt zu den anderen Covers der Reihe.
Der Liebesroman umfasst fünfundzwanzig Kapitel.
Unter 'Das Buch'kann man sich bereits einen kurzen aber recht guten Vorgeschmack auf die Geschichte rund um Emma und Chris holen. Erzählt wird hier abwechselnd aus Sicht von Emma und Chris - das finde ich sehr erfrischend und bringt Schwung und Abwechslung in die Geschichte! Außerdem versteht man so beide Figuren deutlich besser und das gefällt mir gut!
Ich liebe die Autorin, sie hat es geschafft auf meiner Wunschliste immer ganz oben zu stehen! Mittlerweile habe ich sogar die meisten ihrer Bücher verschlungen! Ihr Schreibstil sowie ihr Humor sind toll, ich bin absolut begeistert von ihren Geschichten und auch ihren Figuren!
Das Ende kam mir hier allerdings doch etwas zu schnell, deswegen ziehe ich einen Stern ab. Das hätte man bestimmt etwas mehr ausbauen können als es mit nur einem Kapitel abzuschließen. Mir ging das definitiv zu abrupt - sorry.
Ich freue mich bereits auf den nächsten Band! :-)
Rezensionen von Almuth-Rexer@web.de:
Wem vertraust du?
Bis ihr sie findet von Lodge Gytha
Als in einem Wald in Südengland menschliche Knochen gefunden werden, weiß Detective Chief Inspector Jonah Sheens sofort, dass endlich Aurora gefunden wurde. Das damals vierzehnjährige Mädchen war mit seiner älteren Schwester und deren Clique genau in diesem Waldstück beim Zelten gewesen, dann aber spurlos verschwunden.
Nun, dreißig Jahre später, ist endlich ihre Leiche aufgetaucht, dabei werden auch Reste von Drogen gefunden.
In Rückblicken wird das Geschehen des Sommers 1983 nach und nach wieder aufgerollt.
Die sechs Freunde gehören zu den jungen Wilden an der Schule, intelligent, schön, unangepasst, bewundert und unerreichbar für alle anderen. Dennoch gibt es reichlich Spannungen zwischen den Freunden, erotischer und allgemeiner Natur. Lediglich Aurora ist außen vor und fühlt sich der experimentierfreudigen Gruppe auch nicht zugehörig. Dass ausgerechnet sie spurlos verschwindet, bringt die Freunde aber nicht auseinander, sondern schweißt sie eher noch enger zusammen. In Sheens Erinnerungen an die damaligen Ermittlungen wird deutlich, dass alle aus der Clique etwas zu verbergen hatten, nicht nur vor der Polizei, sondern auch voreinander. Merkwürdigerweise scheint Chief Inspector Jonah Sheens selbst dunkle Geheimnisse aus der damaligen Zeit mit sich herumzutragen, was seiner eifrigen neuen Mitarbeiterin Juliette Hanson allerdings nicht entgeht.
Die sechs Freunde der Clique sind heute erfolgreiche, mitten im Leben stehende Erwachsene. Alle beteuern auch heute noch ihre Unschuld, doch zeigen sich allmählich feine Risse in der Schutzmauer. Nach und nach wird deutlich, dass sie trotz ihres andauernden freundschaftlichen Kontaktes sich inzwischen auch mit Misstrauen begegnen. Dann kommt der frühere Englischlehrer Auroras ins Spiel, der zufälligerweise in der Nähe der Clique zeltete, was bei den damaligen Ermittlungen aber offenbar nicht weiter untersucht wurde....
Die eigentliche Spannung der Krimihandlung ergibt sich weniger durch reißerische Action, sondern eher durch die Schilderung der Charaktere und ihrer Beziehungen untereinander. So steigert sich die Spannung nur allmählich. Durch die verschiedenen Zeitstufen, aber auch die wechselnden Perspektiven ergeben sich immer wieder neue Spuren und Verdachtsmomente für den Leser bis hin zum überraschenden Ende.
Ein gelungenes Krimidebüt der britischen Schriftstellerin Gytha Lodge.
Rezensionen von begine:
Ziemlich brutal
Die letzte Witwe von Karin Slaughter
Von der Schriftstellerin Karin Slaughter ist der Roman „Die letzte Witwe“ der erste, den ich gelesen habe. Er ist der 7. Teil der Georgia – Serie, deswegen ist es für mich schwer, den Durchblick zu erhalten.
Will Trent und Sara Linton sind die Hauptprotagonisten.
Der Thriller beginnt mit der Entführung der Wissenschaftlerin Michekke.
Dann wird auch Sara entführt. Will muss sie retten.
Die Autorin lässt diese Geschichte ziemlich brutal werden. Ab und an habe ich den Anschluss verloren. Da wimmelt es von Sadisten, Terrorosten und Mördern. Einige Szenen liessem meinen Magen rebellieren.
Am Ende entwickelt sich der Roman zu einer klassischen Thriller kost. Aber mir ist er einfach zu grausam und manchmal es gibt etwas abruckte Aktionen, die ich nicht so nach vollziehen konnte.
Karin Slaughter hat bestimmt ihren Fanstamm, aber für mich war er nicht das Richtige.
Rezensionen von thora01:
Hannas und Jans Story - ein toller Sommerroman
Liebe auf Friesisch von Jo Berger
Inhalt/Klappentext:
Endlich – der neue Roman von Jo Berger!
Job weg, Mann weg und mit einem Koffer voller Liebeskummer in Friesland gestrandet.
Von selbstsüchtigen Männern und miesen Chefs hat Hanna die Nase gestrichen voll. Mit gebrochenem Herzen flieht sie an die friesische Küste, und bezieht in einem beschaulichen Dorf eine romantische Mühle, um ihre Wunden zu lecken.
Aber nicht ohne ihre Kuscheltiere!
Doch statt auf Ruhe, Wind und Wellen trifft Hanna auf eine durchgeknallte Anhalterin, unerwarteter Besuch schneit herein … und das Chaos wird perfekt, als sie gleich zwei Männer kennenlernt, die ihr den Kopf verdrehen. Einer davon ist Jan, der attraktive aber leider uncharmante Tierarzt und Mühlenbesitzer. Der will sie plötzlich und unerwartet aus ihrem Urlaubsdomizil werfen!
Was hat der Kerl eigentlich für ein Problem? Und warum klopft ihr Herz so heftig, wenn sie ihn sieht?
Als Jan auf Hanna trifft, wirbelt das sein Leben ordentlich durcheinander. Die toughe und eigenwillige Person fasziniert ihn von der ersten Begegnung an, und sein Entschluss, keine Frau in sein Leben zu lassen, gerät ins Wanken. Leider ruft das seinen ehemals besten Freund Alex auf den Plan. Der ist von Rache getrieben und will um jeden Preis verhindern, dass Jan jemals wieder eine Liebe findet.
Die perfekte Urlaubslektüre. Humorvoll, sinnlich, gefühlvoll und mit ganz viel Liebe. Ein Lesegenuss von der ersten bis zur letzten Seite.
Der Liebesroman ist in sich abgeschlossen. Happy End garantiert.
(Quelle: Jo Berger)
Meine Meinung:
Sehr humorvoller und emotionsgeladener Liebesroman. Der Schreibstil hat mich sofort überzeugt und ich bin direkt in die Geschichte eingetaucht. Die Protagonisten gefallen mir sehr. Sie sind sympathisch und haben alle ihre ganz besonderen Eigenheiten. Hanna hat sich sofort in mein Herz geschlichen. Sie wirkt etwas chaotisch und unbeholfen dennoch ist sie die Liebenswürdigkeit in Person. Sie zeigt im Verlauf der Geschichte ihre wahre Stärken und bewirkt viel Positives im Leben anderer. Jan ist mir zu Beginn ein wenig unsympathisch. Er wirkt ziemlich verbittert und ablehnend auf mich. Dieser Eindruck hat sich im Verlauf der Geschichte entkräftet. Er hat einfach sein Pakerl zu tragen und lässt nur schwer neue Bekanntschaften zu. Alex war für mich von Beginn an ein rotes Tuch. Er wirkt arrogant und kommt mir ziemlich aufgeblasen vor. Er bekleckert sich auch im Verlauf der Geschichte nicht mir Ruhm. Die Story selbst gefällt mir sehr gut. Sie ist sehr spannend und humorvoll. Sehr schön fand ich wie die Autorin die Spannungsbögen gelegt hat. Auch fand ich die Zusammentreffen der Protas sehr gut geschrieben und ich war sofort bei Ihnen. Der Abschluss hat mir sehr gut gefallen. Ganz besonders das es nach einem Auf und Ab der Emotionen ganz nach Jo Berger Manier ein tolles Happy End gibt und die im Verlauf der Story aufgeworfenen Fragen beantwortet werden.
Mein Fazit:
Toller sommerlicher Liebesroman. Er hat mich sofort in den Bann gezogen und mir entspannte Lesestunden beschert.
Rezensionen von begine:
Bezaubernd
Das Wispern der Schmetterlinge von Susanna Ernst
Von der Schriftstellerin Susanna Ernst habe ich schon einige gute Roman gelesen. Den neuen Roman „Das Wispern der Schmetterlinge“ habe ich erst nicht so beachtet, der Titel kam mir nach nichts Besondere, vor. Nur weil er von Susanna Ernst war habe ich ihn gelesen.
Die Geschichte ist einfach Bezaubernd.
Pacey und Ava haben sich verliebt. Bei einem Motorradunfall sind beide schwerverletzt. Dann macht ihm sein bester Freund, der Bruder Avas schwere Vorwürfe, er sei Schuld am Tod Avas.
Pacey ist in tiefer Trauer, er hat seine Freundin verloren und auch seinen Freund. Er sieht einen lila Schmetterling, der führt ihn nach Madeira. Da trifft er eine Frau, die genau so aussieht wie Ava.
Die Geschichte entwickelt sich sehr schön.
Er endet anders als gedacht.
Die Autorin hat die Gefühle der Beteiligten wunderbar dargestellt.
Es ist ein besonders eindrucksvoller Roman.
Rezensionen von Bibliomarie:
Tödliches Campen. Ostfrieslandkrimi von Elke Nansen
Schon im Prolog wird es geheimnisvoll. Ein Schütze probiert eine ganz spezielle Schusstechnik und ist erst zufrieden, als jeder Schuss perfekt trifft.
Es wird endlich Frühling in Ostfriesland und KHK Faber ist ganz froh, dass es mal ruhiger auf der Dienststelle ist. Das Kommissariat ist unterbesetzt und ständiger Ermittlungsdruck ist auch nicht angenehm.
So kann er sich Zeit für Bewerbungsgespräche nehmen und seine Lebensgefährtin und gleichzeitig Mitarbeiterin, KK Waatstedt, bemüht sich um eine Witwe, die nicht an einen Unfalltod ihres Mannes glaubt.
Aber das bleibt nicht lange so ruhig. Ein Lokalpolitiker wird mit pikanten Fotos erpresst und fürchtet um sein Ansehen und dann wird ein Mann in einer Tennishalle erschossen. Das Doppel sollte der entspannte Auftakt eines Geschäftstermins sein. Der Schusswinkel von oben bringt die Beamten zum Verzweifeln, es gibt keinerlei Spuren und Hinweise, die Mitspieler können sich den Anschlag nicht erklären. Das Opfer war kein beliebter Mann, seine Frau und sein Sohn litten unter seinen Gewaltausbrüchen, auch die Geschäftspartner gehen eher auf Distanz und seine Mitgliedschaft in einem Heimatschutzverein hat auch eher einen radikalen Hintergrund.
Wieder ein neuer Fall in der Reihe von Elke Nansen um ihren Ermittler Faber, der sich gut in die Reihe einfügt. Die Protagonisten sind wie gute, alte Bekannte und die Neuzugänge passen sehr gut in die fast familiär agierende Truppe. Von den beiden neuen Kommissarinnen Heiligenstedt und Witthus möchte man gern auch in Zukunft lesen.
Die Autorin hat sich einen rätselhaften Plot ausgedacht, den technikaffine Leser wahrscheinlich schneller entschlüsseln als ihre Ermittler. Sehr gut gefiel mir, wie aktuelle gesellschaftspolitische Bezüge in die Handlung einfließen und den Krimi sehr realistisch erscheinen lassen. Ob es nun die Vorurteile im Polizeiapparat sind oder die Rechtstendenzen in Teilen der Bevölkerung, Faber hat da eine ganz eindeutige Haltung. Dass er mit seinen Ermittlungen dem BKA in die Quere kommt, bringt nochmal richtig Turbulenzen in die Handlung.
Ein Regionalkrimi lebt auch von der Landschaft und ihren Menschen und Ostfriesland darf deshalb auch eine wichtige Rolle übernehmen. Da passen kauzige Nebenfiguren und immer wieder plattdeutsche Einsprengsel. So ist wahrscheinlich die Nebenfigur „Opa Knut“ nicht nur eine meiner liebsten Figuren. Seine plattdeutschen Sprüche machen mir Spaß und oft bringt er als Außenstehender mit viel Lebenserfahrung die verkopften Beamten mit einem Tipp auf die richtige Fährte. Am liebsten würde man selbst gern auf Fabers Spuren durch die Gegend fahren. Trotzdem müsste ich aber nicht alle Straßen aufgeführt haben und auch bei anderen Beschreibungen wirken die vielen ausführlichen Details eher als Füllsel und bremsen manchmal die Handlung.
„Tödliches Campen“ ist ein empfehlenswerter und solide aufgebauter Krimi, genau richtig für Ostfriesland- und Regionalkrimi Fans und eine gelungene Fortführung der Reihe.
Rezensionen von manu63:
Störmer ermittelt wieder
Ich schenke dir den Schmerz von Ralf Gebhardt
Ich schenke Dir den Schmerz ist der zweite Band der Krimireihe rund um Kriminalhauptkommissar Richard Störmer aus der Feder des Autors Ralf Gebhard. Wieder stellt sich Störmer ein gnadenloser Täter in den Weg und dieses Mal sogar im Doppelpack. Bei der Jagd nach den Tätern kommt Störmer einer noch bestehenden Seilschaft aus DDR Zeiten zu nahe und bald muss er nicht nur um sein eigenen Leben bangen.
In diesem Band stehen die Täter im Fokus und als Leser erfährt man mehr über die Beweggründe bzw. Hintergründe der Täter und ihrer Jugend. Die Seilschaft agiert im Stillen und versucht nicht aufzufallen, dennoch stören Störmers Ermittlungen und tragen zur Unruhe bei. Die Geschichte selber ist nicht uninteressant und man mag als Leser gar nicht darüber nachdenken, ob so etwas wirklich wahr sein könnte. Störmer gewinnt in diesem Band keine weiteren großartigen Konturen und ist teilweise eher Randfigur als Hauptakteur. Außerdem agiert mir Störmer zu viel im Alleingang, das kann ja nicht gut gehen. Insgesamt ein gut lesbarer Krimi der mich gut unterhalten hat.










