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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von yellowdog:

Gefahrvolle Reise

Über die Grenze von Maja Lunde

Maja Lunde‘s Über die Grenze beschreibt den gefahrvollen Weg von 4 Kindern aus Norwegen hin zum sicheren Schweden. Es ist das Jahr 1942 und Grund der Flucht ist, dass 2 der Kinder verfolgte Juden sind.

Der Roman ist aber nicht ganz so düster, wie Rahmenhandlung und Cover vermuten lassen. Natürlich ist die Situation bedrückend genug, aber es ist der Mut der 10jährigen Gerda, der schließlich auch ihren bedächtigeren Bruder Otto ansteckt.

Sie halten es für ihre Pflicht, Satah und Daniel zu helfen. Es sind die Kinder, die ihre Eltern versteckt gehalten haben. Somit ist Gerdas und Ottos Handeln auch ein Erbe ihrer Eltern und Ergebnis einer Erziehung.
Es ist daher zu bezweifeln, dass die Geschichte auch leicht hätte in Deutschland spielen können.

Ein bemerkenswertes Mittel, dass die Autorin Gerda zukommen lässt, ist ihre Fantasie und ihre Liebe zu Büchern. Das hilft ihr und den anderen in Zeiten der Gefahr. Zu gerne fühlen sie sich wie die 3 Musketiere und D‘Artagnon.

Dank den starken Figuren und der inhaltlich wie sprachlich geschickten Gestaltung Maja Lundes wird es ein bemerkenswertes Stück Kinderliteratur.

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Rezensionen von Tara:

Vielschichtig & emotional

Die Gärten von Monte Spina von Scriverius Henrike

„Die Gärten von Monte Spina“ ist der Debütroman der Landschaftsgärtnerin Henrike Scriverius, mit dem sie mich überrascht und begeistert hat. Niemals hätte ich hinter dem fröhlichen und bunten Cover eine so emotionale und düstere Geschichte vermutet.

Die 30-jährige Gärtnerin Toni hat bei einem Autounfall ihren Mann Leon verloren.

Leon war ihre große Liebe und mit ihm ist auch ihr Lebensmut verschwunden, die Sehnsucht nach ihm zerreißt sie jeden Tag aufs Neue. Als sie das Angebot bekommt als Gärtnerin auf der Privatinsel Monte Spinta zu arbeiten, nimmt sie dieses an. Die kleine Insel vor Lanzarote bietet nichts außer Stille, Felsen und einen verwilderten Garten, der dringend einen Gärtner benötigt. Für Toni ist dies genau das Richtige – viel Arbeit, nur wenige Angestellten, die alle ihre eigene Geschichte und Geheimnisse haben und Max Bror, der Besitzer der Insel, der diese nur äußerst selten besucht, was seinen Angestellten entgegenkommt. Mit viel Enthusiasmus und Engagement macht sich Toni an die Arbeit und gestaltet die Gärten neu. Als Max Bror auftaucht, lernt sie mit ihm einen äußerst unsympathischen und kalten Menschen kennen, der nur wenig Rücksicht auf andere Menschen und deren Gefühle nimmt. Obwohl Toni für ihre Arbeit nur Kritik erhält, ist sie neugierig geworden und möchte erfahren, was hinter diesem Mann steckt.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und locker und sehr angenehm zu lesen. Sie beschreibt ihre Charaktere facettenreich und vielschichtig. Bror wirkt sehr unsympathisch und sein Verhalten ist einfach unmöglich, trotzdem kommen auch immer wieder Seiten an ihm durch, dass ich Tonis Interesse an seiner Person durchaus nachvollziehen konnte. Toni macht im Verlauf der Handlung eine erstaunliche Entwicklung durch. Zu Beginn ist sie von Trauer durchzogen, aber mit jedem Tag auf der Insel und ihrer Arbeit mit den Pflanzen scheint sie besser über den Verlust ihres Mannes hinwegzukommen und wird richtig kämpferisch. Da das Buch aus der Ich-Perspektive von Toni geschrieben ist, konnte ich mich gut in sie hineinversetzen und ihre Emotionen nachvollziehen, so dass sie mir richtig ans Herz gewachsen ist.

Außerdem gibt es ganz wundervolle Landschaftsbeschreibungen, die Natur, das Wetter, der Strand, das alles wird so atmosphärisch beschrieben, dass ich tolle Bilder im Kopf hatte.

Mich hat das Buch überrascht und gefesselt. Selten habe ich beim Lesen so viel Wut, Ärger und Entsetzen empfunden und mich dann wieder bei den Beschreibungen der Gärten entspannt. Es gab zahlreiche Wendungen, die mich gefesselt haben und es mir schwer machten, es zur Seite zu legen. Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt auf weitere Bücher der Autorin.

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Rezensionen von LadyIceTea:

Dieses Buch sollte als Schullektüre Pflicht werden

Acht Wochen Wüste von Van Draanen Wendelin

Um 03:47 Uhr kommen sie Wren holen. Mitten in der Nacht wird sie aus ihrem Bett gezerrt und in ein wartendes Auto, dann in ein Flugzeug, und schließlich auf einen stundenlangen Marsch durch die Wüste geschickt. Warum das alles? Weil Wren so sehr die Kontrolle verloren hat, dass sich ihre Eltern einfach nicht mehr anders zu helfen wissen.

Also heißt es für sie: Willkommen im Wildnis-Therapie-Camp. Wren ist stinkwütend, denn sie hat keine Ahnung, womit sie acht Wochen Wüste verdient hat. Oder etwa doch?

Auch wenn das Cover von „Acht Wochen Wüste“ mich zunächst nicht richtig angesprochen hat, wurde ich durch den Titel neugierig. Der Klappentext hatte mich dann überzeugt. Dieses Buch klang einfach spannend und neu.
Einmal aufgeschlagen, habe ich dieses Buch in kurzer Zeit verschlungen. Es hat mich nicht mehr losgelassen.
Wren ist ein unglaublich authentischer Charakter. Sie passt perfekt in ihr Alter und auch ich Verhalten ist zwar krass und zumindest zu Beginn unausstehlich aber trotzdem sehr glaubwürdig. Man merkt schnell, dass sie verunsichert und verletzt ist und deswegen um sich schlägt und Mist baut. Als sie in die Wüste gebracht wird, sind ihre Verwirrung, ihre Wut und ihre Angst förmlich greifbar.
Ich konnte sie durchgehend gut verstehen. Ich konnte aber auch verstehen warum ihre Eltern diesen Schritt für nötig gehalten haben.
Klasse fand ich es, dass dieses Wildnis-Therapie-Camp bei ihr keine sofortige Wunderheilung hervorgerufen hat. Wren war weiterhin kratzbürstig, agressiv und verletzt. Für vieles hat sie mehrere Anläufe gebraucht und eigentlich nichts wirklich sofort hinbekommen. Ihr Entwicklungsprozess geht dem Leser unter die Haut und ist wirklich gut nachzuempfinden. Man freut sich für Wren, bei jedem kleinen Schritt den sie nach vorne macht.
Und auch wenn dieses Camp hart erscheint, merkt man doch, dass die Jugendlichen dort aufgefangen werden und ihnen das Werkzeug an die Hand gegeben wird, sich zu entwickeln.
Das ganze Thema Wut und Misskommunikation mit den Eltern wird in diesem Buch tiefgründig, spürbar und verständlich behandelt. Ich denke, es könnte Jugendlichen helfen ihre Gefühle und die Wirkung ihres Handelns auf andere, besser zu verstehen und auch Eltern helfen, besser ihre Kinder zu verstehen. Dieses Buch sollte in vielen Lebensbereichen Pflichtlektüre werden.
Ich bin begeistert und werde dieses Buch noch oft verschenken und weiterempfehlen.

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Rezensionen von simone.h1:

Direkt

Mittwoch also von Lotta Elstad

Hedda ist Mitte 30, wurde von ihrem Liebhaber verlassen und hat ihren Fixauftrag als Journalistin verloren, als sie beschließt alleine und sehr kurzfristig eine Reise anzutreten. Doch als sie ein unerfreuliches Flugerlebnis hat, beschließt sie auf dem Landweg wieder nach Hause zu fahren und lernt hierbei Milo kennen.

..

Ich hatte dieses Buch schon länger auf meiner Wunschliste und mich sehr auf dieses gefreut. Besonders deshalb, da es wenig wirklich offene und ehrliche Bücher gibt, die sich mit der Thematik ungewollte Schwangerschaft bzw. -abbruch befassen. Auch gerade die direkte und fast schon schonungslose Erzählweise macht dieses Buch zu etwas ganz besonderem. Auch wenn es sich um ein schwieriges Thema handelt, das sicherlich Kontroverse hervorruft, hat die Autorin es geschafft, der ganzen Geschichte viel Humor beizumischen. Überrascht war ich etwas über die starke Politisierung in diesem Roman, auch wenn mir das gefallen hat. Einzig und allein die doch etwas langatmigen Fachausführungen bzw. -diskussionen waren mir stellenweise zu hoch, sodass ich einen Stern abziehen musste.

Wer sich offen auf das Thema ungewollte Schwangerschaft und diesbezüglich mögliche Handlungen einlassen kann, auch bei solchen Angelegenheiten nicht gänzlich seinen (schwarzen) Humor verliert und auf etwas skurille Bücher steht, ist mit diesem sicherlich gut bedient!

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Rezensionen von KatuSKa:

Das Verschwinden des Josef Mengele von Guez Olivier

Rezensionen von Gertraud Kamml, BA:

Die Hyazinthenstimme - Daria Wilke

Die Hyazinthenstimme von Daria Wilke

Wilke, Daria, Die Hyazinthenstimme, Salzburg – Wien 2019:


Einleitung

Der mysteriöse Zar als Schlossherr widmet sich in seiner Internatsschule mit Passion und Leidenschaft der perfektionierten Ausbildung von barocken Kastratenstimmen. Seinen glorifizierten Schützlingen bietet er ideale Ausbildungsbedingungen in einem geheimnisvollen schlossartigen Bauensemble, in der Steiermark.

Die Geschwister Nina und Matteo mit ihrem Schützling Timo geleiten den Leser in eine längst vergangene, fremde Zeit. Sie konfrontieren aber auch sehr anschaulich und detailreich mit der ungeschönten Realität der Wiener Unterwelt.
Dieses Buch ist das Erstlingswerk der Autorin in deutscher Sprache.

Meine persönlichen Eindrücke

Gerade aus meinem Sommerurlaub in das festspielgeschwängerte Salzburg zurückgekehrt, habe ich das Buch, die Hyazinthenstimme in die Hand genommen. Ich begann sofort zu lesen, ohne mich vorher in irgendeiner Weise mit Inhalt, Thematik, Stilistik dieses Buches vertraut gemacht zu haben.

Einige Tage zuvor hörte ich einen Einführungsvortrag zur Neuinszenierung des Idomeneo von Wolfgang Amadeus Mozart, Libretto von Giambattista Varesco nach Antoine Danchets, Textbuch zur Tragédie en musique Idoménee von André Campra, bei den Salzburger Festspielen 2019. Mozart schrieb die Partie des Idamante ursprünglich für Kastratenstimmen. Er schätzte die engelsgleichen, silberfarbenen Knabenstimmen besonders.

Das Buch hat mich augenblicklich in seinen Bann gezogen und ließ mich in eine mir bisher völlig fremde und längst vergangene Welt eintauchen. Die Autorin versteht es geschickt, das Gegenwärtige mit dem Vergangenen zu verweben. Leicht läuft man Gefahr, dass man sich durch diese morbide, süßbittere barocke Welt, wie ein Stück Treibholz im Fluss gleiten lässt. Der Leser ist jedoch gefordert konzentriert zu bleiben, um die feinnuancierten Grenzbereiche aufzuspüren und festzumachen. Die Beschreibungen sind so real, dass oftmals der Eindruck entsteht, dass man das Beschriebene an sich selbst zu fühlen, zumindest zu erahnen glaubt. Auf diese Weise kommt es zu einer Art synästhetischen Wahrnehmung die alle unsere Sinne aktiviert und einen unmittelbar am Geschehen teilhaben lässt.
Die besondere Leistung besteht darin, dass die Autorin niemals in das Kitschige und Klischeehafte abdriftet. Auch die Passagen im „Wiener Dialekt“ fügen sich geschmeidig ein und wirken erfrischend und nicht aufgesetzt.
Die Autorin lässt den Leser den Werdegang des Protagonisten Matteo aktiv miterleben. Sie versteht es, seine Gefühle, sein Bemühen, seine Ängste aber auch sein Selbstbewusstsein für den Leser erfahrbar zu machen.

Zitat:
Matteo sang – und seine Stimme breitete sich in der ganzen Wohnung aus. Manchmal sang er auch am Abend, wenn alle schon da waren. Er sang oben in der Wunderkammer, er machte die Türe zu, aber unten hörte man trotzdem alles.
An einem verschneiten Abend heulte der Krowotenwind draußen wie ein hungriger Wolf: Er rüttelte wütend am Klappfenster der Küche, pfiff frech durch die Spalten der Fensterrahmen und weinte wie ein Kind in den Kaminrohren. Matteo sang unter Aufsicht der Winde in den geschwungenen und bauchigen Gläsern - und die, die in der Küche am Tisch saßen, hörten alles mit. Die Stimme stürzte wie ein mächtiger Wasserfall die dunklen Stufen der hölzernen Treppe hinunter, sie wurde zu einem breiten Fluss; dann zitterte sie, trällerte und wurde zu einem kleinen, klaren Bach. Die italienischen Worte klangen wie eine Engelssprache.
Und die Melodie ließ sich nicht ignorieren.

Das Tier blieb nicht da. Es war auch wie ein Wind geworden, doch es war unmöglich, es in einem Glas einzufangen. Als könnte es weit weg vom Schloss nicht bleiben und müsste immer zurück zu den Fresken und Gemälden, zu den steinernen Sphinxen, die zweideutig lächelten, zu den alten Manuskripten, die in die barocke Zeit führten. Und zu ihnen allen – zum bildhübschen Farinelle, dem eigenwilligen Caffarelli, dem launischen Luigi Marchesi und dem dicken Senesino, zu ihren Stimmen, die himmlisch und süß, sündig und engelhaft waren und ewiges Leben und ewigen Genuss versprachen.
Zitatende.
(Daria Wilke 2019, S. 261-262).

Fazit!

Dieses Buch ist spannend und informativ geschrieben. Es beeindruckt auch durch die Brisanz und Zeitimmanenz der Thematik. Leben wir doch mittlerweile in einer Welt, in der es ähnlich wie im Barock nicht immer einfach ist, die echte und reale Welt von der fiktiven, gekünstelten und stilisierten Welt des World Wide Web zu unterscheiden.
Das Gegenwärtige im Hier und Jetzt vermischt sich mit der Ewigkeit im Äther der Unendlichkeit.
Es ist erstaunlich, wie leicht man aus unserer durchorganisierten, technisierten Welt in eine surreale fiktive barocke Traumwelt entschwinden kann.
Manchmal gerät man als Leser in einen persönlichen Konflikt , welche Welt nun wohl die erstrebenswertere und lebenswertere sei.

Der barocke Zeitgeist des „Mehr Schein als Sein“ ist in unserer gestylten und stilisierten Welt des 21. Jahrhunderts gegenwärtiger als je zuvor und fordert auf, persönliche Schlüsse zu ziehen.

Gertraud Kamml, BA
Rezensorin

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Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

Hannah Maria, 13 Jahre aus Innsbruck,

Niemalswelt von Pessl Marisha

Dieses Buch fand ich echt cool, allerdings war es auch sehr traurig und nostalgisch. Trotzdem war es eines der besten Bücher, die ich gelesen habe. Es soll helfen, dass man sich nicht vor dem Tod fürchtet und trotzdem ist es ein Jugendroman.

Seit Jims Tod hat Bee mit ihren alten Freunden nicht mehr gesprochen.

Doch dann treffen sie sich wieder und stecken nach einem Autounfall dieselben elf Stunden zwischen Leben und Tod. Dort werden sie bleiben, bis sie entschieden haben, wer von ihnen überleben wird ...

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Testleserin Franziska, 14 Jahre aus Mils:

Seit dem Tod von ihrem Freund Jim hat Bee sich komplett von ihren damaligen Freunden isoliert. Doch ein Jahr später hat die Ungewissheit sie besiegt und Bee besucht ihre Freunde, um herauszufinden, wie Jim damals wirklich starb. Sie gehen zusammen aus und als sie in der Nacht heimfahren, entgehen sie nur knapp einem Autounfall. Betrunken kommen sie wieder nach Hause und plötzlich klopft ein älterer, unheimlicher Herr an der Tür und erklärt ihnen, sie wären in einer Zeitschliefe gelandet. Keiner glaubt ihm, als er sagt, dass nur einer den Unfall überlebt hätte und dass sie diese Zeitschleife nur verlassen könnten, wenn sie sich geeinigt hätten, wer der Überlebende war. Doch als am nächsten und auch am übernächsten Tag immer noch dasselbe Datum auf den Handys aufleuchtet, haben sie keine Wahl, als dem Unbekannten zu glauben. Bee erkennt, dass sie die Zeit nützen muss, um mehr über Jims Tod herauszufinden. Ihr wird klar, dass dies der Schlüssel zum Ende der Zeitschleife ist, und dass sie alle irgendetwas zu verbergen haben…

Am Anfang hat mir das Buch überhaupt nicht gefallen, da mir alles ein bisschen verwirrend und nicht ganz nachvollziehbar vorgekommen ist. Doch nach ein paar Kapiteln habe ich mich zurechtgefunden und ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Es war unfassbar spannend und hatte viele unerwartete Wendungen. Ich kann das Buch allen Leuten weiterempfehlen, die eine fesselnde Lektüre mit einer unvorhersehbaren Handlung suchen!
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Testleserin Martha, 14 Jahre aus Schnifis:

Bees Freund Jim ist vor einem Jahr unter mysteriösen Umständen gestorben. Ein Jahr nach seinem Tod treffen sich Bee und ihre Freunde wieder. Durch einen Unfall landen sie in der Niemalswelt, eine Welt, in der sich die selben elf Stunden immer wieder wiederholen. Um dieser Welt zu entkommen, müssen sie erst einmal das Rätsel um Jims Tod lösen. Was eine ganz andere Richtung nimmt als vermutet, denn jeder der 5 Freunde hat etwas zu verbergen.

Das Buch hat mir gut gefallen, weil es immer wieder überraschende Wendungen nimmt und sehr geheimnisvoll ist. Es ist sehr gut geschrieben, so das man immer gut mitkommt und gespannt ist, was als Nächstes kommt.

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Rezensionen von begine:

Berührend

Spiel des Lebens von Udo Jürgens; Michaela Moritz


Udo Jürgens und Michaela Moritz habe eine Sammlung wunderschöner Geschichten in das Buch „Spiel des Lebens“ gesteckt.
Sie hatten schon Der Mann mit dem Fagott gemeinsam verfasst.

In der ersten Geschichte geht es um einen jungen Maler und eine Namenloser Kellner in der Bar Paris in Berlin.

Dann geht es um einen indischen Näher, der Jeans näht, die er dann auf alt trimmen soll. Seine Freunde und Familie können das nicht verstehen.
Ein alter Mann sieht auf einem Balkon einen kleinen Jungen tanzen.
Und dann will ein junger Mann aus Ghana den Schnee kennen lernen.
Diese Geschichten sind alle sehr berührend und ein Vermächtnis des weltberühmten Udo Jürgens.
Die Lektüre dieses Buches war berührend.^^

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Rezensionen von Vicky:

Work hard, play hard.

True North - Ein Moment für immer von Sarina Bowen

'True North - Ein Moment für immer' ist ein Liebesroman der Autorin Sarina Bowen. Außerdem bildet der Roman den fünften Teil der 'True North' Reihe.

Das Cover ist schön gestaltet und passt super zu den anderen der Reihe. Außerdem hat es Wiedererkennungswert und dadurch kann man es sofort der Reihe zuordnen.

Unter 'Zu diesem Buch' kann man sich bereits einen kurzen Vorgeschmack auf die Geschichte rund um May Shipley und Alec Rossi holen. Der Roman umfasst zweiunddreißig Kapitel, wobei diese abwechselnd aus Sicht von Alec und May erzählt werden. Das finde ich sehr abwechslungsreich und bringt noch mehr Schwung in die Geschichte. Der Einstieg gelang mir gut und schnell, ich war sofort wieder in Vermont bei den bereits lieb gewonnen Einwohnern und Figuren. Durch den sehr angenehmen Schreibstil der Autorin kommt man, wie bereits in ihren anderen Büchern, gut und schnell voran. Mit jeder Seite steigt meine Sucht nach der Geschichte und den Figuren an. Ich mag die ‘True North‘-Reihe sehr gerne und halte immer Ausschau nach neuen Bänden und Romanen der Autorin.

Hier werden einige wichtige Dinge angesprochen und es wird definitiv allen Mut gemacht. Ich fand es gut und wichtig dass hier über Suchtprobleme und Bisexualität geschrieben wurde. Und will in diesem Sinne einen Satz aus dem Roman zitieren: ‘Diese Sache mit dem Erwachsenwerden war viel schwieriger als gedacht.‘

Sehr erheitert haben mich die SMS zwischen den beiden Hauptfiguren, diese waren sehr unterhaltsam zu lesen :-) Mit den Witzen hingegen konnte ich mich allerdings bis zum Ende nicht so richtig anfreunden, deshalb ziehe ich einen Stern ab.

Fazit: Die Autorin Sarina Bowen hat eine gelungene Fortsetzung geschaffen. Ich denke man kann die Bücher unabhängig voneinander lesen. Die richtige Reihenfolge ist zwar nicht ganz verkehrt aber nicht zwingend notwendig. Man erfährt allerdings ein paar Dinge vorab aber man verdirbt sich auf keinen Fall den Spaß und die Vorfreude auf Vorbände. Ich muss die mir noch fehlenden Bände definitiv nachholen und freue mich auf weitere Teile der 'True North'-Reihe. Ich habe die Autorin mittlerweile sehr lieb gewonnen und warte immer sehnsüchtig auf neue Bücher von ihr.

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Rezensionen von begine:

Münchner Geschichten aus der Vergangenheit

Die im Dunkeln sieht man nicht von Andreas Götz



Die im Dunkeln sieht man nicht ist ein interessantes Stück Zeitgeschichte Deutschlands, geschrieben von Andreas Götz.
Der Roman spielt 1950 in München.

Der Schriftsteller Karl Wienert kommt von Berlin nach München zurück. Seine Familie besitzt ein Gasthaus mit Fremdenzimmern. Er soll sich um die verschwundene Kunstschätze suchen.

In München sind Schmuggler, Räuber und Mörder aktiv.
Der Kommissar Ludwig Gruber ist ein Schulfreund Karls. Er sucht einen Mörder und irgendwie gibt es da auch hinweise zu den Kunstschätzen. Es wird noch ziemlich kriminell.
Die persönlichen Geschichten dazwischen lassen uns die Personen gut kennenlernen.

Der Autor verwebt die beiden Geschichten. Die Atmosphäre passt gut und er lässt uns in München gut zurecht kommen. Die Sprache ist direkt und flüssig.
Der Roman hat mich gut unterhalten.

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