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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von div:

TOLLER AUFTAKT

Beast Changers, Band 1: Im Bann der Eiswölfe von Kaufman Amie

Zum Cover. Erstmal muss ich dieses Cover loben!!! Es sieht so richtig schön aus, wenn Licht darauf fällt, schimmert der Eiswolf richtig toll!!!
Für mich war dieses Jugendbuch eine Überraschung.
Der Schreibstil von Amie Kaufman ist wunderschön. Es lässt sich sehr leicht zu lesen. Die Autorin bringt die Gefühle, Emotionen und die Atmosphäre sehr gut rüber.

Ein absoluter Lesegenuss.

Tolles Buch, ich freue mich schon sehr auf das nächste Band im Frühjahr 2020

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Rezensionen von div:

Unterhaltsam - aber eigener Stil

Hotel Cartagena - Kriminalroman (Chastity-Riley-Serie 9) von Simone Buchholz

Um in dieses Buch so richtig hineinzukommen braucht man eine Zeit. Anfangs verwirren Prolog, Rückblick und die verschiedenen Handlungsstränge, aber schön langsam erhält man dann einen Überblick. Die Kapitel sind zum Teil sehr kurz gehalten, so dass ein rasanter Wechsel entsteht.
Im Großen und Ganzen finde ich die Geschichte sehr unterhaltsam und auch der Spannungsbogen ist gut gelungen.

Der Schreibstil der Autorin Simone Buchholz ist sehr eigenwillig - nach und nach konnte mich dieser Stil aber immer mehr überzeugen und nach Ende des Buches kann ich sagen, dass er mir recht gut gefallen hat. Aber er ist einfach "anders".
Auch das Cover finde ich zum Roman sehr passend.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Ein berührendes Buch über Trauerarbeit

Kurt von Kuttner Sarah

Um näher am Wohnort seines sechsjährigen Sohnes Kurt und seiner Exfrau Jana, mit der er sich das Sorgerecht teilt, zu sein und sich die Erziehung und Betreuung teilen zu können, haben der große Kurt und seine Freundin Lena ein Haus bei Oranienburg in der Nähe ihrer Heimatstadt Berlin ersteigert.

Seit vier Wochen leben sie nun hier und das Zimmer vom kleinen Kurt ist das einzige Zimmer, das schon richtig fertig ist. Überall stehen noch Kartons herum und müssen ausgepackt werden. Lena sieht ihre Aufgabe in erster Linie im Gartenbereich, mutiert aber auch immer mehr zur Heimwerkerin. Dazu kommt noch die neue Rolle als „Stiefmutti“ für den kleinen Kurt, in die sich sich gerne einbringen würde. Da nimmt ihr der große Kurt aber die meiste Verantwortung ab. Doch ehe sich die Drei an ihre neue Patchworkfamilie gewöhnen können, verunglückt der kleine Kurt bei einem Sturz in der Schulpause vom Klettergerüst tödlich. Der große Kurt verzieht sich in seiner Trauer in ein Schneckenhaus, lässt auch Lena kaum mehr an sich heran. Und Lena, die weiß nicht, wie sie mit ihrer Trauer umgehen soll und darf. Und auch nicht, wie sie Kurt helfen kann.


Sarah Kuttner hat ihr Buch „Kurt“, es ist das erste, was ich von ihr lese, in drei Teile gegliedert, die ebenfalls alle Kurt heißen. Weil der große Kurt, ihr Freund, und der kleine Kurt, sein Sohn, auch so heißen. Und weil sich in diesem Buch alles um Kurt, den kleinen und den großen, dreht.

Dieses Buch hat mich sehr beeindruckt, obwohl es auch einiges gibt, was mir nicht so gefällt. Als erstes regt mich die manchmal einfach ins Primitive abdriftende Sprache auf. Was aber die Trauerbewältigung für die Menschen, die hier richtig leiden, vielleicht einfacher und erträglicher macht. Dann mag ich es nicht, wenn zu viel Alkohol und Zigaretten im Spiel sind. Und auch die vielen Sexszenen brauche ich nicht unbedingt.

Dann kommt die Zeit nach dem Tod des kleinen Kurt. Die Trauerarbeit von Lena und Kurt sind so authentisch, voller verschiedenster Emotionen und nachvollziehbar dargestellt, dass es für mich doch ein wirklich tolles Buch geworden ist und ich den Beifall, den es oft bekommt, gut verstehen kann. Ich habe mitgelitten und gehofft, dass die Beiden gut aus dieser für alle schwierigen Situation wieder heil heraus kommen.
Gerade bei Lena, die diese Geschichte erzählt, habe ich die Verzweiflung, wenn sie z.B. einzelne Blätter der Friedhofsverwaltung oder ein von dem kleinen Kurt übermaltes Foto hinter der Waschmaschine versteckt, direkt spüren können. Sie tut mir in ihrer Trauer fast noch mehr leid wie der große Kurt, der sich einfach nur zurückzieht und für sie nicht mehr greifbar ist. Lena weiß einfach nicht, wo sie als „Nicht-Mutter“ steht, was ihr an Trauer zusteht, wie nah sie das alles an sich heran lassen soll und darf. Auf der anderen Seite will sie Kurt aber auch helfen, seine Trauer nicht alleine tragen zu müssen. Für sie eine total schwierige und verfahrene Situation.

Genauso wie die vielen traurigen Momente gibt es aber auch Lebensfreude pur und den manchmal etwas schrägen Humor vom großen Kurt. Und ich bin froh, dass Lena und Kurt Menschen wie Lenas Schwester Laura und den Nachbarn Gauger, dessen Vornamen Lena lange nicht kennt, gibt, die in Sachen Trauerarbeit wirkliche Vorbilder sein können.

Ein sehr emotionales, berührendes Buch, das mich immer wieder an den Tod meines damals 19-jährigen Cousins erinnert hat und an die Zeit der Trauer in unserer Familie. Kinder sollten nie vor ihren Eltern diese Welt verlassen müssen.

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Rezensionen von div:

Inspiration, jedoch mit unpassendem Stil

The Wonderful Wild von Gesa Neitzel

Das Buch ist zwar sehr informativ und inspirierend.
Man liest über die Autorin und etwas über Afrika.
Ich hätte mir über Afrika sehr viel mehr Informationen inhaltlich im Buch erwartet.

Jedoch kommt es immer wieder, direkt sowie auch indirekt geschrieben, dass die Autorin übermittelt, dass es sie ärgerlich macht, wenn Leute nicht ihre Potentiale komplett entfalten.

Man liest immer wieder, dass man Neues versuchen soll - denn das ist der Weg zu Glück. Diese Aussage gefällt mir persönlich überhaupt nicht, und passt nicht zu diesem Buch. Denn es gibt viele Wege zum Glück. Es ist interessant zu lesen, wie die Autorin ihren Weg gemacht hat, aber diese Nebenbotschaft finde ich, hätte man in diesem Buch weglassen können.

Dennoch gibt es immer wieder schön beschriebene Situationen im Buch, die inspirierend wirken können - dafür die 3 Sterne.

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Rezensionen von div:

schöne Geschichte mit großem ABER

Die Furchtlosen Fünf von McPartlin Anna

Ich finde das Buch etwas unpassend und nicht ganz passend für die Zielgruppe. Das Buch ist ab 10 Jahren - da finde ich einfach das Thema und die Umsetzung nicht richtig gewählt.
Der Schreibstil ist gut und flüssig, auch inhaltlich wäre das Buch unterhaltsam aufbereitet. Auch die Protagonisten sind schön gestaltet und wirken authentisch.

Somit mein Fazit - eine schöne Geschichte, aber nicht passend für die Zielgruppe und das ist auch der Grund für meine Bewertung (3 Sterne).

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Rezensionen von Peter R.:

Über den Glanz des Erfolgs und die Schattenseiten der Medaillen

Alles Klettern ist Problemlösen von Angela Eiter

Ich kannte bis vor wenigen Wochen die Athletin Angela Eiter nicht, weil ich die Sportkletter-Wettkampfszene nur oberflächlich verfolge.
Als ich den Klappentext gelesen hatte, wollte ich die ehrlich erzählte Geschichte dieser Ausnahmesportlerin kennenlernen. Vielleicht weil man im Sport stets den Glanz des Erfolgs wahrnimmt und sehen und die Kehrseite der Medaillen nicht mitbekommt.

Angela Eiters Buch beleuchtet unter anderem diese Schattenseiten. Mehr als die athletischen Meilensteine haben mich die persönlichen Hintergründe der Sportlerin interessiert und wie sie ihre "Bewegungsprobleme geknackt hat". Das Buch hat mich gefesselt und ich konnte nicht anders, als es (fast) ohne Pause durchlesen. Ich empfehle die Lektüre vor allem den Eltern von Kindern, die ihr Leben dem sportlichen Wettkampf widmen.
Prädikat: besonders empfehlenswert.

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Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

Winterwohlfühlroman

Wintervanille von Manuela Inusa

Ich liebe Vanille! Deshalb war ich sehr gespannt auf Manuela Inusas neue Serie. Da mir der erste Teil der Valerie-Lane-Reihe nicht so zusagte (dafür aber umso mehr "Jane Austen bleibt zum Frühstück"), war ich umso neugieriger.

Nach ihren Romanen, die in Deutschland und England spielten, geht es mit der neuen Serie über den grossen Teich nach Amerika.

In Kalifornien, genauer im Nappa Valley bewirtschaftet CeCe eine Vanillefarm mitten in einem Weingebiet, die ihr Vater aufgebaut hat.

CeCe liebt die Arbeit auf ihre Vanilleplantage und macht fast alles alleine. Das Geschäft läuft gut, auf ihre beste Freundin Julia kann sie sich verlassen, ebenso auf ihre Grossmutter Angie. Eigentlich ist CeCe glücklich, doch manchmal fehlt ihr der richtige Mann an ihrer Seite. Seit der Trennung von Louis traut sie den Männern nicht mehr.

Auch Julia wurde enttäuscht - und sieht ihren Ex mit dessen neuer Flamme jedes Mal bei der Gospelchorprobe. Gesang liebt sie, genau so wie ihren Sandwichladen und ihre Pflegemutter Jemima.

Grosses Drama gibt es nicht in "Wintervanille". Die Dramen spielen sich hauptsächlich in der Vergangenheit statt. Diese Rückblicke gibt es bei beiden Frauen, jeweils in einer anderen Schrift. So dass auch im eBook klar erkenntlich ist, dass es nicht der laufende Erzählstrang ist - das fand ich super, denn eine solche Unterscheidung sucht man in eBooks oft vergeblich und müht sich dann beim Lesen ab. Das fällt hier glücklicherweise weg und so bleibt man die ganzen 480 Seiten im Lesefluss.

Die Geschichte ist ruhig und angenehm erzählt, und kommt glaubhaft rüber. Bis auf die Tatsache einer Vanillefarm in den USA. Mexiko ist zwar nahe und es könnte durchaus möglich sein, deshalb störte mich das nicht und ich kann darüber hinweg sehen. Ich hätte mich aber über ein "gibt es tatsächlich" oder "ist erfunden" im Nachwort gefreut.

Die Charaktere fand ich toll gezeichnet. Jeder ist wie er ist, ohne auf der Vergangenheit herum zu reiten oder diese in den Vordergrund zu stellen, obwohl es einiges zu schlucken gibt. Die Familiengeschichten werden nur erklärend benutzt, um die Figuren in ihrem Verhalten und ihren Wünschen besser zu verstehen. Neben CeCe und Julia (und später Richard und Mitchell) treffen wir auf ihren gemeinsamen Freund Benedict, der sich eine spezielle Freundin ausgesucht hat, dann auf die besonnene und gläubige Jemima und ihr Gegenpart, die flippige Angie. Alles liebe Menschen, mit ihnen fühlt man sich einfach wohl.

Der Autorin gelang es meiner Meinung nach auch das amerikanische Lebensgefühl einzufangen, angefangen beim Gospelchor und den Gottesdienstbesuchen bis zu den Shoppingausflügen oder den grossen Märkten, die Julia beliefert. Für einige Leser könnte die erste Hälfte vielleicht ein wenig langweilig daher kommen, aber mir gefiel, wie Manuela Inusa sich Zeit gab, das Leben der zwei jungen Frauen vorzustellen. Bis dann eine Einladung zu einem Gewürzseminar eintrifft und das Leben der beiden verändert. Am Seminar lernen sie Mitchell und Richard kennen, einer in einer On-Off-Beziehung, der andere Single und seit dem Film über CeCe total verliebt in sie.

Diese Liebesgeschichte wurde schön erzählt, ganz sachte. Dass sich dieser Teil in der verschneiten bergigen Gegend rund um den Lake Tahoe fand ich sehr stimmig, beim Seminar hätte ich auch gerne teilgenommen.

Und dann wäre noch die Vanille, der titelgebende rote Faden im Roman. Der Vanilleanbau und all die Rezepte, die mit der Vanille veredelt werden, bringen die Leserinnen dazu, sich schon während der Lektüre irgendetwas mit Vanille zu holen. Glacé, Kaffee mit Vanillezucker, Kekse oder einfach nur Vanille-Duftkerzen - hauptsache man ist beim Lesen von dem wunderbar weichen Duft umgeben. So warm wie der Vanilleduft, so warmherzig kommt die Geschichte um CeCe und Julia daher.

So ganz nebenbei wurden ein paar Mal köstliche Orangen von einer gewissen Lucinda erwähnt. Um sie und ihre Orangenfarm wird es im zweiten Band "Orangenträume" gehen. Darauf bin ich schon sehr gespannt! Die drei Bände sind aber in sich abgeschlossen, jedes Mal steht eine Farm und ihre Besitzerin samt ihren Freundinnen im Mittelpunkt.

Fazit: Ein gemütlicher Winterwohlfühlroman, perfekt für ein winterliches Wochenende.
4 Punkte.

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Rezensionen von Petra Sch.:

Auftakt der Reihe um die Schwestern vom Ku'damm

Die Schwestern vom Ku'damm: Jahre des Aufbaus von Brigitte Riebe

Kurz zum Inhalt:
Berlin, 1945. Das Kaufhaus Thalheim am Ku'damm liegt in Trümmern. Die Familie, allen voran Familienvater Fritz, seine neue Frau Claire, und die Töchter Ulrike, Silvie und Florentine sind fassungslos. Und Sohn Oskar ist immer noch nicht aus dem Krieg zurückgekehrt.
Rike, die Älteste, will das Kaufhaus um jeden Preis wieder aufbauen, doch es ist ein beschwerlicher Weg.

Und bevor das Kaufhaus an alter Stelle im neuen Glanz erstrahlen kann, muss erstmals in einem anderen Gebäude ein Ausweichquartier eingerichtet werden.
Rike ist eine gewiefte Geschäftsfrau und lässt sich mit neuen bunten Stoffen und einer Modenschau auf den Trümmern der Stadt neue Ideen zur Geschäftsbelebung einfallen.
Doch der Weg ist beschwerlich, und der Erfolg nicht immer so wie erhofft, und als Rike dann auch noch ein Familiengeheimnis erfährt, scheint nichts mehr so wie früher...


Meine Meinung:
"Jahre des Aufbaus" ist der erste Teil der Trilogie um die Thalheim-Schwestern. In diesem Teil steht Rike, die Älteste, im Fokus.
Die Familiengeschichte ist unheimlich spannend zu verfolgen, und es passiert immer etwas Neues.
Gespickt ist das ganze mit historischen Details, zB die Trümmerfrauen, die Besatzungszonen, die neue Währung und die Gründung der DDR. Historische Details sind geschickt ins Geschehen verwoben, die detaillierte Beschreibung des damaligen Berlins und des beschwerlichen Lebens der Menschen in der Nachkriegszeit ließen das Gefühl entstehen, mitten dabei zu sein.

Im Prolog erfährt man über das Kaufhaus Thalheim im Jahr 1932, als es noch ein florierender Betrieb war. Fritz betrieb das Kaufhaus mit seinem Partner Markus Weißgerber, einem Juden. Dieser konnte Deutschland später noch rechtzeitig verlassen.
Die eigentliche Geschichte spielt in den Jahren 1945 bis 1951.
Die Schreibweise ist angenehm zu lesen, mit viel direkter Rede. Man fiebert mit den Figuren mit, über ihr Schicksal, und hofft, dass sie alle Probleme gut lösen können. Man leidet mit Rike, hat mit ihr Liebeskummer, und freut sich über jeden positiven Fortschritt.
Gut fand ich, obwohl Rike im Mittelpunkt steht, dass man immer über alle Familienmitglieder, auch über Onkel Carl und die Cousins gelesen hat, so dass der Fokus nicht zu sehr auf Rike liegt.
Die drei Schwestern sind komplett unterschiedliche Charaktere - Silvie fand ich zu oberflächlich, und Florentine geht leider ein bisschen unter. Das ist wahrscheinlich so gewollt, denn in den anderen beiden Bänden ist jeweils eine andere Schwester die Hauptfigur.
Eine Lieblingsfigur von mir war auch Miri Sternberg, eine Jüdin, die während des Krieges untertauchen konnte und eine begnadete Designerin und gute Freundin von Rike ist und ohne die das Modekaufhaus Thalheim bestimmt nie zu solchem Glanz gekommen wäre.
Das Familiengeheimnis ist auch sehr schwerwiegend, und nur der Großvater, der in der Schweiz lebte und das Tagebuch von Rikes und Silvies verstorbener Mutter Alma aufbewahrt hat, wusste Bescheid.

Sehr interessant und lehrreich ist auch die Zeittafel am Ende des Buches, in der die historischen Ereignisse detailliert aufgezählt sind.


Fazit:
Kurzweiliger Auftakt einer Familiensaga im Berlin der Nachkriegszeit mit vielen geschichtlichen Details, die geschickt in die Geschichte verwoben sind.

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Rezensionen von Petra:

intensiver lesen

Pages & Co. (Band 1) von Anna James

Klappentext
Seit dem mysteriösen Verschwinden ihrer Mutter lebt die elfjährige Matilda Pages bei ihren Großeltern über der Buchhandlung »Pages & Co.« und liebt nichts mehr, als in spannende Geschichten abzutauchen. Als eines Tages Sherlock Holmes und Elizabeth Bennet im Laden auftauchen, spürt Matilda, dass etwas Merkwürdiges vor sich geht.

Als dann auch noch ihre liebsten Buchcharaktere »Alice aus dem Wunderland« und »Anne Shirley von Green Gables« wahrhaftig vor ihr stehen, werden Matildas Abenteuer plötzlich real! Sie kann Alice und Anne nicht nur in ihre aufregenden Welten folgen, sie findet auch heraus, dass sie in jede andere Geschichte schlüpfen kann: denn Matilda ist eine Buchwandlerin! Auf ihrer wunderbaren Reise durch die Buchwelten von »Alice im Wunderland«, »Anne auf Green Gables«, »Die Schatzinsel« und »Sara, die kleine Prinzessin« triff sie auf viele Bekannte. Sie erfährt endlich, wer ihr Vater ist und folgt der Spur ihrer verschollenen Mutter. Doch der unheimliche Mr. Chalk ist ihr auf den Fersen. Er setzt alles daran, Matilda aufzuhalten, damit niemand sein Geheimnis erfährt …
Meinung
Als Vielleser hat mir das Buch gut gefallen, ich hatte sofort eine Vorstellung davon in welche Bücher ich hinein schlüpfen möchte.
Es war sehr spannend und lebensnah geschrieben, sehr sensibel wird auf die Probleme und Gedanken der Kinder eingegangen.
Die Seiten sind wunderschön gestaltet, jedesmal wenn etwas Spannendes passiert purzeln die Buchstaben aus der Zeile.
Das Buch erinnert etwas an Tintenherz von Cornelie Funke.
Ein kleines Manko war für mich, dass die erwähnten Bücher die wenigsten Kinder heute kennen und Jane Austen oder Conan Doyle keine Autoren für junge Leser sind. Daher war es etwas umständlich diese Bücher zu erklären.
Im Nachsatz werden die Bücher noch einmal erwähnt und kurz erklärt, vielleicht findet der eine oder andere junge Leser Interesse an den vorgestellten Büchern.

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Rezensionen von thora01:

Alia und der Schwarzmagier - tolle Fortsetzung

Alia (Band 2): Der schwarze Stern von C. M. Spoerri

Inhalt/Klappentext:
Alia und Reyvan fliehen in die Eiswälder. Sie suchen den Schwarzmagier, der Alia vor achtzehn Jahren nach Lormir brachte. Alia hofft, von ihm einen Hinweis auf ihre Herkunft zu erhalten. Unterwegs kann sie endlich das geheimnisvolle silberne Kästchen öffnen. Der Inhalt wirft allerdings weitere Fragen auf und lässt sie erahnen, dass ihre Reise gerade erst begonnen hat.

(Quelle: Sternensand Verlag)

Meine Meinung:
Wundervolle Fortsetzung mit spannenden und berührenden Szenen. Der Schreibstil hat mich sofort wieder gefangen genommen. Ich mag die Art von C.M. Spoerri sehr gerne und kann mich sehr leicht in die Geschichte fallen lassen. Die Protagonisten sind auch in diesem Teil sehr sympathisch und zeigen immer mehr spannende Facetten von sich. Ganz besonders spannend fand ich wie die Autorin die neuen sehr wichtigen Nebenprotagnoisten in die Story integriert hat. Von den Nebendarstellern ist mir Zaron sehr positiv aufgefallen. Er wirkt sympathisch und hat einen sehr großen Erfahrungsschatz. Dieser ist auf der Reise von Alia und Rey unbezahlbar. Alia ist auch in diesem Teil mein Liebling. Ich fand es toll wie sie sich entwickelt. Sehr spannend finde ich das Beziehungsgeflecht zwischen Alia, Rey und Zaron. Weiters hat mir der neue Hauptschauplatz gefallen. Ich mag die Bewohner des Untergrundes und bin schon sehr gespannt ob sie in den weiteren Teilen auch noch eine Rolle spielen werden. Gegen Schluss war das Zusammentreffen mit Mayro, der mir von seiner eigenen Geschichte schon sehr bekannt ist, ein Highlight für mich. Das letzte Drittel hat es in sich. Es ist sehr spannend und actionreich. Der Cliffhänger am Schluss hat es in sich und mich sehr gerührt. Ich wurde sehr überrascht und hab mich gefragt warum die Autorin ihren Protas so etwas zumuten kann.

Mein Fazit:
Toller zweiter Band. Er ist etwas ruhiger als der Erste. Dafür zeigt er sehr viel von der Charakterentwicklung der Hauptprotas. Die Story hat mir sehr gut gefallen und ich konnte sie nicht aus der Hand legen bis mich der Cliffhänger etwas schockiert hat. Ich freue mich sehr auf den nächsten Teil. Bisher konnte mich diese Reihe voll überzeugen und es ist ein Highlight in meinem Lesejahr.

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