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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Lealein1906:

Famose Bücherwelt

Pages & Co. (Band 1) von Anna James

Einmal seine Lieblingsbuchfiguren treffen und sogar mit ihnen in ihre Romanwelt reisen? Diese Fähigkeit entdeckt Mathilda, genannt Tilly, in den Ferien in der Buchhandlung ihrer Großeltern. Die gehören wie Tilly nun auch zu den sogenannten Buchwandlern. Doch da gibt es eine Menge Regeln zu beachten und aber auch viele Abenteuer zu entdecken.

Mit dabei ist auch Oskar, der Junge vom naheliegenden Café. Und über allem schwebt auch noch das Rätsel, dass Tillys Mutter kurz nach ihrer Geburt verschwunden ist. Ob sie die Lösung zwischen den Buchseiten finden kann?

Ich habe es so genossen, die wunderbare Welt von Pages & Co kennenzulernen, dass ich das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen habe. Es fällt wirklich schwer, es aus der Hand zu legen, weil man immer wissen will, in welches Bücherabenteuer Tilly und Oskar jetzt schlittern. Der Schreibstil ist wunderbar leicht und zieht einen durch die Seiten. Es wird einfach nicht langsam weiterzulesen und das oben genannte Rätseln, von dem immer mehr enthüllt wird, gibt dem ganzen eine Grundspannung, die durch Abenteuerszenen ergänzt wird.

Tilly ist ein tolles Mädchen, die perfekte Hauptfigur für diese Geschichte und Oskar bringt noch einmal eine ganz andere Note mit in die Geschichte. Aber am schönsten ist es, die Romanfiguren lebendig zu sehen, das ist ganz famos gelungen.

Nett sind auch die kleinen und großen Schwarz-weiß-Illustrationen, die Figuren zeigen oder auch mal nur ein paar Sterne zur Auflockerung sind. Außerdem ist der Text oft „anders“ geschrieben, zum Beispiel werden die Zeilen ab und zu gekippt, oder Wörter fallen aus der Seite heraus. Das war mal was anderes.

Ich bin froh, dass das Buch nur der Auftakt zur Buchwandler-Reihe war, aber gleichzeitig auch traurig, dass ich nun auf den nächsten Band warten muss. Für das Buch gibt es klare fünf Sterne. Ich bin einfach nur begeistert und freue mich schon darauf, wie es weitergeht.

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Rezensionen von B?cherwurm78:

Spannend wie immer bei Carter

Jagd auf die Bestie (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 10) von Chris Carter

Jagd auf die Bestie ist bereits das 10. Buch um Robert Hunter und seinen Partner Carlos Garcia. Dieser Thriller schließt eigentlich an Band 6 (Die stille Bestie) an, denn es geht wieder um Lucien Folter. Er war in der Studienzeit mit Robert befreundet, nun ist er aus dem Hochsicherheitsgefängnis geflohen.

Wie immer bei einem neuen Chris Carter Buch erwarte ich viel und wurde wie immer nicht enttäuscht. Auch dieser Thriller hält was der Name Carter verspricht. Nämlich vor allem viel Spannung und diesmal wird es auch wieder sehr persönlich, wenn Robert seinen früheren Studienfreund jagt, oder ist die Jagd umgedreht?
Ich habe bislang alle Bücher gelesen und irgendwie fühlt man sich „wie zu Hause“ wenn man die Hauptdarsteller schon kennt. Es ist dann auch immer interessant zu verfolgen wie das private Leben von Hunter und Garcia nach dem letzten Buch weiterverläuft. Dieser Thriller ist wie gewohnt flüssig geschrieben, es gibt keine faden Stellen. Die Story ist gut durchdacht und umgesetzt.
Fazit: Eine klare Leseempfehlung für alle Thriller-Fans.

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Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

Winterglück für alle

Wild at Heart - Winterglück im Hotel der Herzen von Anne Sanders

Schon wieder ist viel los im Hotel der Herzen! Theo hat Flausen im Kopf, unterstützt wird er dabei wie immer von Bruno. Gretchen hat viel zu tun mit der Filmcrew im Haus, aber Nicholas hilft ihr oft. Oscar scharwenzelt nach wie vor um Florence herum, Nettie und Damien müssen dringend miteinander reden und Gärtnerin Sarah, die freut sich gerade nicht nur über ihr Pflanzen.

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Minerva Barns und das Filmteam sorgen für ziemlichen Trubel und etliche Spezialwünsche im Hotel. Doch die Wildes und ihre Angestellten, allen voran Ashley, helfen so gut es geht. Gretchen sieht man fast nur am Arbeiten, sie hat die Liebe mit Nicholas im ersten Band gefunden. Die zwei sind nun ein Paar und viel mehr über ihre Beziehung bekommt man nicht mehr mit.

Theo und Bruno - sind beide irgendwie Nebendarsteller, diesen Strang fand ich nicht sehr interessant.

Nettie und Damien suchen einen Weg um miteinander zu reden. Der Weg von "besten Freunden" zu "Liebespaar" müssen sie verarbeiten und auch erst mal klären, ob es so ist und falls ja, wie sie damit umgehen. Die beiden 16jährigen nehmen damit sehr viel Platz ein, so dass der Roman somit eher wie ein Jugendroman auf mich wirkte, vor allem im ersten Teil. Immerhin war hier ein Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt der beiden gegeben. Als Leser wird man stärker darin eingebunden als noch im ersten Band bei der Geschichte um Netties Mutter.

Mit Oscar hatte ich fast ein wenig Mitleid und dachte schon, Anne Sanders vergisst ihn. Doch am Ende läuft es dann auch für ihn gut.

Neben Nettie und Damien bekommt man am meisten von Sarah, Gretchens Freundin und Dorfgärtnerin, mit. Sarah denkt, sie sei mit 42 Jahren zu alt für die Liebe, doch dann trifft es sie aus heiterem Himmel. Nur ein Blick - und alles wird kompliziert. Sarahs Geschichte gefiel mir am besten, sie ist sehr schön erzählt.

Nach wie vor stehen viele Figuren im Mittelpunkt, aber diesmal kommen auch die Emotionen nicht zu kurz. Die Landschafts- und Witterungsbeschreibungen fand ich sehr schön, man konnte sich die Gegend deshalb sehr gut vorstellen. Das winterliche Cornwall mit Schnee bedeckt wirkt sehr romantisch!

"Winterglück im Hotel der Herzen" trägt den Titel zurecht, denn die Autorin sorgte dafür, dass fast alle Charaktere ihr Glück nun endlich finden. Nach dem ersten Band blieb ich ein wenig unzufrieden zurück, weil vieles offen blieb und - für meinen Geschmack - zu viele Personen an der Geschichte beteiligt waren. Letzteres ist nach wie vor der Fall, aber nun wurde fast alles abgeschlossen, so dass die beiden Teile, wenn sie nacheinander gelesen werden, sehr stimmig wirken.

Fazit: Eine schöne Winterlektüre, bei der es nicht langweilig wird und es öfters etwas zum Schmunzeln gibt.
4 Punkte.

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Rezensionen von Furbaby_Mom:

Goldene Lesestunden

Die Schokoladenvilla - Goldene Jahre von Maria Nikolai

Meine Vorfreude auf die Fortsetzung der Saga um die Rothmann’sche Kaufmannsfamilie war groß; gespannt fieberte ich einem Wiedersehen mit den liebgewonnenen Figuren aus dem Werk entgegen, welches den Auftakt gebildet und mich bereits vor über einem Jahr begeistert hatte. Welches Schicksal war den Charakteren in der Zwischenzeit wohl widerfahren? Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht, Maria Nikolai hat sich mit diesem stimmungsvollen historischen Roman, in dem die Protagonisten zum Teil auch das für seine Goldenen Zwanziger Jahre berühmte Berlin entdecken, mal wieder selbst übertroffen!

Erneut bin ich hingerissen von der wunderschönen Covergestaltung, die schlichte Eleganz ausstrahlt und gleichzeitig nicht unterkühlt wirkt, sondern vielmehr neugierig macht.

Wie passend, dass dieses Werk zur 'goldenen Jahreszeit', wie ich den Herbst gerne nenne, erschienen ist! Die bunten Blätter der Bäume, die das Stadtschlösschen der Familie umrahmen, bilden die perfekte Ergänzung zum Buchtitel, der in geschwungenen goldenen Lettern das Cover veredelt. Überhaupt wurde beim Design viel Wert auf kleine Details gelegt, wie z.B. dezente Glitzerpartikel in den Blumen.

Allen Neuentdeckern/innen, die - eventuell verzückt von besagtem Cover – beherzt zum Buch gegriffen haben und nun nicht wissen, ob sie den Lese-Sprung in die Mitte einer Buchreihe wagen sollen, ohne den ersten Teil zu kennen, kann ich diese Sorge nehmen. Zum einen werden alle Protagonisten ausgiebig vorgestellt, inklusive der Einflechtung von Hintergrundwissen. Zum anderen findet sich im Anhang ein umfangreiches Personenregister. Auch viele neue Figuren bereichern die Handlung und es entsteht nie der Eindruck, dem Geschehen aufgrund mangelnder Vorkenntnis nicht folgen zu können. Würde ich die Vorablektüre des ersten Teils empfehlen? Jein – aus Verständnisgründen wäre dies nicht nötig…aber es ist einfach ein tolles Buch. Mir persönlich hat es viel Freude bereitet, vertrauten Charakteren wieder zu begegnen.

Judith, die einstige Rebellin der Familie, ist mittlerweile selbst Mutter und genießt ihr Eheglück mit Victor; noch immer schlägt ihr Herz für die Herstellung von Schokolade. Ihre zwei kleinen Brüder, Anton und Karl, sind mittlerweile erwachsen; speziell Karl ist ein Lausbube geblieben, der eher unbeständig durchs Leben und von einer Vergnügung zur nächsten zu flattern scheint. Anton hingegen macht einer höchst sympathischen jungen Dame den Hof. Besonders fasziniert haben mich – überraschenderweise - die neuen Figuren, allen voran Serafina (die mutige, selbstbewusste Halbschwester Victors, die nach dem Tod des gemeinsamen Vaters zu den Rothmanns nach Stuttgart zieht), ihre 'Bahnhofsbekanntschaft' – die kesse und doch herzensgute Lilou Roche, die der Crew der berühmten Josephine Baker angehört – sowie Elise, die mehr als nur einem Mann den Kopf verdrehen wird…ohne es zu ahnen.

Noch immer lastet ein altes Geheimnis schwer auf der Familie; Judith und ihr Mann haben Stillschweigen darüber vereinbart. Sie ahnen nicht, dass auch ihr neues Familienmitglied sich davor fürchtet, dass ein dunkles Kapitel ihrer Vergangenheit ans Licht kommen könnte. Hinzu häufen sich plötzlich mysteriöse Vorfälle im Familienbetrieb, die den Verdacht der Sabotage nahelegen. Doch wer würde den Rothmanns Schaden zufügen wollen?

Wundervoll atmosphärische Beschreibungen und ein Schreibstil, der aufgrund verschiedener Perspektiven absolut fesselnd ist, historische Fakten mühelos zum Leben erweckt und die rund 700 Seiten, sprichwörtlich, wie Schokolade dahinschmelzen lässt…was will man mehr? Einzig der Erzählstrang um Robert Fetzer war mir ein klein wenig zu ausführlich – dies mag allerdings daran gelegen haben, dass ich es nicht erwarten konnte, zu den spannenden Handlungen der anderen Figuren zurückzukehren.

Zusätzlich zum Roman wartet noch eine kleine Köstlichkeit im Innencover: ein Rezept für sündig-leckere Himbeer-Trüffel. Abschließend bietet das Glossar einen interessanten Überblick über die wichtigsten zeitgenössischen Begriffe und Entwicklungen dieser faszinierenden Zeitepoche.

Fazit: Sehr empfehlenswert für alle Fans von historischen Romanen! Ein dicker Schmöker, der dennoch gerne die doppelte Anzahl an Seiten hätte haben können. Fundierte Recherche + Kreativität + liebenswerte Figuren = goldene Lesestunden.

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Rezensionen von inya:

Niedlich

Umarmst du mich mal? von Eoin McLaughlin

Das Buch ist etwas fürs Herz und bringt Groß und Klein zum Schmunzeln. Die Geschichte, welche "Umarmst du mich" heißt und von einem Igel und einer Schildkröte handelt ist sehr leicht zu durchschauen und es steht auch keine riesige Geschichte dahinter, aber sie ist wirklich niedlich nach dem Motto, auf jeden Topf passt auch ein Deckel.

Das Buch ist absolut liebenswert und hübsch gestaltet. Die Tiere sehen einfach süß aus und das fand meine kleine Tochter am besten! Ein süßes Buch mit einer süßen Botschaft nicht nur für Kinder. Denn dieses Büchlein eignet sich auch wunderbar als Geschenk für Erwachsene, ob nun Single oder frisch verliebt, alle können diesem kleinen Werk sicher etwas abgewinnen und müssen auch bei der Geschichte ein wenig lächeln.

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Rezensionen von inya:

Eine faszinierende Frau

Umarmst du mich mal? von Eoin McLaughlin

Dieses Buch handelt von der berühmten Fotografin Lee Miller und ihren verschiedenen Lebensphasen. Sie kam als junges Mädchen nach Paris und wollte sich endlich von ihrem Leben als Model lossagen. Dieses Leben war zwar sehr erfolgreich, aber für sie hatte das Modeln keinen Inhalt und Lee wollte mehr.

Sie wollte hinter der Kamera stehen und selbst fotografieren. Wie es der Zufall will, lernt sie eines Tages den berühmten Fotografen Man Ray kennen und wird direkt seine Assistentin...Ein wirklich gelungenes Werk über eine beeindruckende Frau, die ihrer Zeit voraus war und natürlich auch über eine sehr spannende Zeit. Ich kann es auf jeden Fall empfehlen und finde das Cover auch überaus entzückend.

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Rezensionen von PeLi:

trauriges Thema humorvoll erzählt

Die Furchtlosen Fünf von McPartlin Anna

Die furchtlosen Fünf, das sind die Freunde Jeremy, Walker, Sumo, Johnny J. und Charlie ( das einzige Mädchen der Gruppe). Und zu den "Furchtlosen Fünf" wurden sie, als Johnnys Mutter an Krebs erkrankt und ihr offensichtlich keine Chemotherapie mehr helfen kann. Die fünf Freunde haben die Vorstellung, dass die Krankenhäuser in Amerika wahre Wunder vollbringen können und dass Mrs.

Tulsi dort ganz bestimmt wieder geheilt werden könnte.
Doch die Reise von Irland nach Amerika ist nicht billig und woher sollen die Jungs ( und das Mädel) so viel Geld nehmen? Die Fünf zerbrechen sich den Kopf und dabei entsteht schließlich ein verrückter Plan. Da gerade die Fußball-WM läuft und Irland zum allerersten Mal daran teilnimmt, sitzen so gut wie alle vor dem Fernseher und das wollen die fünf Freunde nun ausnutzen und durch einen Überfall an das nötige Geld für die Reise in die USA kommen. Diesen irren Plan setzen sie dann tatsächlich auch in die Tat um und danach plagt, die normalerweise sehr braven Kinder, nicht nur ein schlechtes Gewissen, weil sie ein Verbrechen begangen haben, sondern sie haben auch noch große Angst, dass die Polizei ihnen auf die Schliche kommt. Und natürlich ist diese Angst auch ganz und gar nicht unbegründet, denn logisch kommt man mit so einem gefährlichen Plan nicht lange durch.

Aber die Fünf sind sich sicher, wenn man einen guten Grund hat, kann man auch mal etwas , eigentlich verbotenes tun. Ob das die Polizei und die Eltern der Kinder allerdings auch so sehen, das muss sich erst noch herausstellen.

Mit "Die Furchtlosen Fünf" hat die Autorin Anna McPartlin ein Kinderbuch geschrieben , das zwar ein sehr trauriges Thema, nämlich den drohenden Tod der Mutter zum Mittelpunkt macht, aber der Autorin ist es trotzdem gelungen, diese Geschichte mit viel Humor zu erzählen. Und sie zeigt, dass gute Freunde sehr wichtig sind und dass man, wenn man fest zusammenhält, auch schwere Zeiten wenigstens etwas leichter überstehen kann.

Von mir auf jeden Fall eine Leseempfehlung.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Teil 2 der fantastischen Familiensaga

Die Schokoladenvilla - Goldene Jahre von Maria Nikolai

Die junge lebenslustige Serafina Rheinberger, die Halbschwester von Victor, wird nach dem Tod des Vaters mit offenen Armen in der Schokoladenvilla in Degerloch aufgenommen. Aber sie quält eine Sache, die sie bisher mit niemandem geteilt hat. Am Stuttgarter Bahnhof lernt sie Lilou Roche kennen, eine junge Dame, der Serafina auf den ersten Blick gefällt und die sich ihres „Problems“ annimmt.

Serafina hat ab der ersten Begegnung mit Anton, dem Bruder von Victors Frau Judith Schmetterlinge im Bauch. Aber auch Antons Zwillingsbruder Karl scheint es auf die junge Frau abgesehen zu haben...


Nachdem ich die Familien Rothmann und Rheinberger schon im ersten Band der Familiensaga zu Beginn des 20. Jahrhunderts kennengelernt habe, habe ich mich richtig darauf gefreut sie alle wiederzulesen. In der Fortsetzung im Jahr 1926 lerne ich auch Martin kennen, den Sohn von Judith und Victor, den ein „Geheimnis“ umgibt und seine kleine Schwester Victoria „Vicky“. Aus den aufgeweckten Zwillingen Karl und Anton sind junge Männer geworden, die ihren Weg gehen – Karl in der Schokoladenfabrik und Anton als Klavierbauer. Auch Hélène Rothmann, die Mutter von Judith, Karl und Anton, und ihren Lebensgefährten Georg Bachmayr aus München treffe ich wieder, genau so wie Albrecht von Braun, der vor vielen Jahren nach Mexiko ausgewandert ist.

Durch die neugierigen Augen von Serafina sehe ich die Welt in der sie nun lebt. Vor allem auch die wunderschöne Schokoladenvilla. Ich meine jetzt sogar, mich im damaligen Stuttgart richtig gut auszukennen.
Durch Lilou treffe ich auf die damals total angesagte Josephine Baker und die Welt des Cabaret und der Shows. Sie nimmt mich mit nach Berlin, wo Serafina auf die Suche nach ihrer Mutter, der ehemaligen Tänzerin Elly Schwarz, geht. Hier komme ich auch mit Kokain und Erpressung in Berührung.

Die Veränderungen dieser Zeit werden gekonnt in die Geschichte eingebaut. Vor allem, dass die Frauen ihr eigenes Geld verdienen und damit etwas selbstständiger werden; die Frauen jetzt auch Auto fahren und sich die einengenden Moralvorstellungen langsam lockern. Aber auch die Nachwirkungen des 1. Weltkrieges und der Klassenkampf für eine gerechte Gesellschaft ohne Klassenunterschiede werden thematisiert.

Sehr gut gefallen hat mir auch diesmal die sorgfältige und detaillierte Ausarbeitung der kleinen Begebenheiten. So werde ich durch das Himmel & Hölle Spiel, bei dem Vicky ihre neue Freundin Mathilda kennenlernt, an meine Kindheit erinnert. Beim ersten Flug von Serafina von Stuttgart nach Berlin kann ich mich sehr gut in sie hineinversetzen. Und nach der Führung durch die Schokoladenfabrik bin ich über die Herstellung von Schokolade vollends informiert. Und das alles, ohne das es mir beim Lesen einmal langweilig gewesen wäre.

Obwohl die Geschichte in Stuttgart angesiedelt ist, wird der schwäbische Dialekt nur sehr spärlich eingesetzt. Trotzdem ergibt sich dadurch der lokale Bezug noch stärker. Genau so, wie Lilou hier und da französische Worte einfließen lässt und Georg Bachmayr durch ein paar bayerische Worte zu identifizieren ist.

Leider war auch diese Geschichte wieder viel zu schnell ausgelesen. Ich freue mich, dass Karl und Anton ihren Platz im Leben gefunden haben, dass Martin wohl eine große Karriere bevorsteht und dass es der Familie Rheinberger insgesamt gut geht.
Und vor allem freue ich mich, wenn ich die Familien auch in der 3. Generation demnächst weiter begleiten darf.

Auch der 2. Teil der Familiensaga hat mich vollkommen überzeugt und mir wunderbare unterhaltsame und interessante Lesestunden geschenkt.

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Rezensionen von Jeremy:

Der Feeling-Code von Birgit Jankovic-Steiner

Der Feeling Code ist das Nachschlagewerk für Menschen, die nicht esoterisch angehaucht sind. Darin geht es um bodenständige Spiritualität, aber auch um das Spiegelgesetz im Feeling Code, denn das ist besonders wichtig, um gute und besondere Menschen in das eigene Leben zu ziehen, das habe ich nun verstanden und auch mit der Übung des kleinen Feeling Codes, habe ich schnell gemerkt, wer mir guttut und wer mir schadet.

Sehr interessant, was mein Körper alles weiß und mein Verstand noch immer nicht erkannt hat.

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Rezensionen von begine:

Island

Die Farbe von Glas von Caroline Lea



„Die Farbe von Glas“ ist ein historischer Roman von Caroline Lea. Er spielt 1686 in Island. Da ist das Leben hart und rau und die Armut ist groß.
Die junge Rose heiratet einen Händler Jón., der verspricht ihre Mutter und das Dorf mit Lebensmitteln zu versorgen.
Jóns Hof steht steht einsam am Meer, und er hat Feinde im Dorf.

Sofia hat ziemlich viele Aufgaben und ist viel allein. Die Einwohner im Dorf sind abweisend und Jón will nicht das sie sich mit den Frauen des Dorfes trifft.
Es muss Vorrat für den Winter eingelagert und haltbar gemacht werden.
Der Winter wird hart.
Die Autorin schreibt die Zustände gut nachvollziehbar. Ihre Sprache ist passend und die isländische Sprüche passen gut und sind informativ. Der Roman ist fesselnd und spannend.

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