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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Marie aus E.:

Wow - sogar noch besser als die Vorgängerbände

Sterbekammer von Fölck Romy

Sterbekammer ist bereits der dritte Band um das Ermittlerteam Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn und ich habe bereits die Vorgängerbände verschlungen.
Der aktuelle Band toppt diese sogar noch.

Bereits das Cover hat einen hohen Wiederkennungswert, nach ein paar Seiten war es fast wie nach Hause kommen.

Die Charaktere sind mir inzwischen richtig ans Herz gewachsen und Romy Fölck hat genau die richtige Balance aus Spannung und Privatleben ihrer Hauptpersonen gefunden. Letzteres nimmt relativ viel Raum ein, passt hier aber wunderbar, man lernt Frida und Bjarne von Band zu Band besser kennen. Ob unangenehme Vorgesetzte, innige neue Familienbande oder aufregende Arbeitskollegen, er passiert ganz schön viel.

Hauptstrang ist aber natürlich der Kriminalfall. Genau genommen sind es sogar zwei, denn nach dem Tod eines alten Mannes wird der Zugang zu einem Gefängnisverlies entdeckt, der vermuten lässt, dass hier ein Zusammenhang mit einer schon Jahre zurückliegender und nie aufgeklärter Entführung besteht.
Obwohl ich schon relativ bald eine Ahnung hatte, hat mich die Auflösung wieder überrascht (zum Glück!) und die Entwicklung der Handlung war beklemmend und sehr überzeugend geschrieben. Streckenweise konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Hoffentlich gibt es bald Lesenachschub - eine Krimireihe, die Suchtpotential hat.

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Rezensionen von Lilli33:

Sehr anstrengend

Der Untergang der Könige von Jenn Lyons


„Der Untergang der Könige“ ist der 1. Band eines mehrbändigen Fantasy-Epos. Das Buch ist nicht nur aufgrund seines Gewichts und seiner Dicke anstrengend zu lesen, sondern vor allem wegen seines Inhalts.

Die ersten ca. 750 Seiten werden aus zwei wechselnden Perspektiven erzählt. Der junge Kihrin sitzt im Kerker und wird von der Gestaltwandlerin Klaue bewacht.

Sie zwingt ihn seltsamerweise dazu, ihr seine Geschichte zu erzählen, obwohl sie sie bereits kennt, da sie seine Gedanken lesen kann. Kihrin beginnt mit seiner Erzählung an dem Punkt, wo er versklavt wurde. Das ist Klaue nicht genug, und so erzählt sie selbst aus der Zeit davor. Abwechselnd werden die Handlungsstränge weitergesponnen, bis beide in der Gegenwart angekommen sind. Beide Geschichten werden später von Thurvishar D’Lorus transkribiert und mit einer Vielzahl von Fußnoten versehen. Das mag ich persönlich gar nicht, weil es den Lesefluss doch erheblich stört.

Der Sinn dieser Zweiteilung der Geschichte hat sich mir leider nicht erschlossen. Eine einzige chronologische Erzählung hätte ich hier besser gefunden.

Die phantastische Welt, die Jenn Lyons sich ausgedacht hat, bietet nichts wirklich Neues. Es gibt Dämonen und Drachen, Adlige und Sklaven, Zauberer und Götter und so etwas wie Elfen, nur heißen sie hier anders. Das Setting mutet eher mittelalterlich an - man fährt in Kutschen oder reitet auf Pferden -, dazu passt die manchmal etwas zu lockere, neuzeitliche Sprache nicht. Auch der Anflug von Humor, der sich zuweilen irgendwo versteckt, erschien mir unpassend. Denn witzig ist die Geschichte überhaupt nicht. Sie ist geheimnisvoll und grausam, durchzogen von Intrigen. Und ziemlich kompliziert.

Stellenweise hatte ich den Eindruck, jeder liegt mit jedem im Clinch und nichts ist, wie es scheint. Dies mag auch daran liegen, dass man nie genau wissen konnte, wer sich hinter einer Figur gerade verbirgt, denn viele können ihre Gestalt verändern bzw. ihre Seelen schlüpfen in den Körper eines anderen. Weiter behaupten manche, irgendjemand sei ihr Sohn, obwohl es nicht stimmt, oder ein Vater verleugnet sein Kind. Man bekommt es so mit einer riesigen Anzahl von Namen zu tun, die zu weit weniger Charakteren gehören und die man zuweilen schwer auseinanderhalten kann. Erschwerend kommt hinzu, dass viele davon praktisch keine Rolle spielen, weil sie längst tot sind. Andererseits kann man bei den Toten nie wissen, ob sie wirklich tot sind. Man muss hier echt mit allem rechnen.

Im Anhang befindet sich ein Stammbaum der verschiedenen Adelshäuser, aus dem man die Verflechtungen der einzelnen Personen ersehen kann. Dieser ist mit Vorsicht zu genießen, da viele Verbindungen, die hier aufgezeigt sind, erst im Lauf der Geschichte ans Tageslicht kommen und man gespoilert wird, wenn man zu früh auf den Stammbaum schaut.

Das ebenfalls hinten angehängte Glossar mit verschiedenen Begriffen und Personen kann dagegen relativ problemlos während der Lektüre herangezogen werden. Die Aussprachehinweise fand ich eher verzichtbar, denn die Regeln, die Jenn Lyons sich ausgedacht hat, sind so kompliziert, dass man besser einfach liest, wie es einem in den Sinn kommt.

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Rezensionen von Minangel:

Die Wakefield Saga geht weiter

Zwischen Liebe und Hass von Gilbert Morris

Inhalt: England 1553. Die Glaubenskriege zwischen Katholiken und Protestanten toben. In seinem Verlangen nach Rache für die Mörder seines Vaters stürzt Robin Wakefield, der Enkel von Myles, sich in Intrigen und gefährliche Abenteuer. Die Liebe und der Glaube, die ihm als Kind gelehrt wurden, könnten ihm Frieden bringen, doch bald befindet er sich in einer lebensgefährlichen Lage .

..

Meine Meinung: Robins Geschichte beginnt vor seiner Geburt mit dem Verlust seines Vaters. Nach dem Bekanntwerden der Todesumstände überkommt ihn seit Kindheit an immer wieder der Hass auf die Mörder seines Vaters. Doch durch seine Großeltern lernt er, auf seinen Glauben zu vertrauen, und solche Vorbilder sind nach so einer Familiengeschichte absolut Goldes wert. Der erwachsene Robin unterstützt schon wie sein Großvater die Königin in all ihren Wünschen. Dadurch scheint eine aufkeimende Liebe chancenlos aufgrund diverser Umstände und ein Einsatz im Namen der Krone wird zur Lebensgefahr.
Gilbert Morris schafft es hervorragend, die Geschichte von Robin historisch absolut genau recherchiert in das damalige England einzubetten. Sein Schreibstil ist spannend und flüssig angelegt und ich fand die herausgearbeiteten Werte treffend umgesetzt: Liebe als stärkste Kraft, der unerschütterliche Glaube, die Wichtigkeit der Familie, die historischen Umstände, Kronentreue, die Leidenschaft zur Seefahrt und der innere Kampf gegen den Hass, um hier einige zu nennen. Die Charaktere sind stark, menschlich und vor allem sympathisch herausgearbeitet, ich würde mir zB sofort solch prägend starke Großeltern wünschen.
Dieser Band ist der 2. Teil der Wakefield Saga und kann auch einzeln gelesen werden, da er in sich abgeschlossen ist.

Fazit: ein toller historischer Roman mit unaufdringlichen christlichen Werten, der mich für das damalige England und die sympathischen Charaktere begeistern konnte: 5 Sterne.

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Rezensionen von LEXI:

Der „Katharina-Code“ und vierzehn rote Rosen

Zwischen Liebe und Hass von Gilbert Morris

Der „Katharina-Code“ und vierzehn rote Rosen

Der mysteriöse „Katharina-Code“, der nie entschlüsselt werden konnte, und vierzehn rote Rosen beschäftigen den erfahrenen Ermittler William Wisting auch noch vierundzwanzig Jahre nach dem Verschwinden von Katharina Haugen aus Kleivervei. Der professionell agierende Abteilungsleiter befasst sich seit damals mit diesem ungeklärten Fall, ein jährlicher Besuch bei dem Ehemann Martin Haugen führte im Laufe der Zeit zu einer eigenartig anmutenden Freundschaft zwischen dem damals Tatverdächtigen und dem Ermittler.

Wisting hatte nie wirklich an Martin Haugens Unschuld geglaubt, doch sein Alibi war und blieb hieb- und stichfest. Als ein Ermittler der neu gegründeten Cold-Case-Unit in Oslo seinen ersten Fall in Angriff nimmt, stößt er bei der Wiederaufnahme des Entführungsfalles um die Unternehmerstochter Nadia Krogh auf Parallelen zum Verschwinden von Katharina Haugen. Der zielstrebige Kripo-Beamte Adrian Stiller rollt gemeinsam mit William Wisting beide Fälle neu auf und Wistings Erfahrung, sein Feingefühl und diplomatisches Geschick sind gefordert, um die Wahrheit endlich ans Licht zu bringen.

Jørn Lier Horst liefert mit seiner aktuellen Neuerscheinung einen grandiosen Einstieg in eine neue Buchreihe. Seinem liebenswerten Protagonisten William Wisting stellt er einen korrekten, ergebnisorientierten und sympathischen jungen Ermittler zur Seite, der alle Hebel in Bewegung setzt, um seinen ersten Fall erfolgreich abzuschließen. Polizeijuristin Christine Thiis sowie Wistings Kollege und Stellvertreter Nils Hammer spielen hierbei jeweils nur eine untergeordnete Rolle.

Die sprachlich-stilistische Gestaltung dieses Kriminalromans hat mir ausgezeichnet gefallen. Der ruhige, bedächtige Erzählstil, seine akribischen Beschreibungen von Personen und Handlung sowie seine interessant gestrickten Fälle haben mich bereits bei meiner ersten Lektüre des Autors Jørn Lier Horst vollends überzeugt. Auch im vorliegenden Krimi blieb er seinem Schreibstil treu und sorgte erneut für Lesevergnügen vom Feinsten. Altvertraute Fakten werden dem Leser zur Kenntnis gebracht, verschiedene Aspekte dieser komplexen Fälle neu beleuchtet, längst erkaltete Spuren dank neuer technischer Errungenschaften nachverfolgt. Neben der Ermittlungsarbeit der Polizei wird auch dem Privatleben des Protagonisten große Aufmerksamkeit zuteil. Williams Tochter Line ist als engagierte Journalistin beruflich in die beiden Fälle involviert, Lines Tochter Amalie und Wistings Sohn Thomas bereichern jene Handlungsstränge, die Wistings Privatleben thematisieren. Darüber hinaus richtet sich der Fokus zeitweilig auf einige Zeugen und Verdächtige von damals. Sind Martin Haugens manipulative und rachsüchtige Ex-Ehefrau, sein wortkarger und vorbestrafter Nachbar und der Ex-Freund des zweiten Opfers tatsächlich von jedem Verdacht erhaben? Oder sticht Wisting durch seine erneuten Befragungen in ein Wespennest und provoziert damit unbedachte Äußerungen und Handlungen?

Der Spannungsbogen wurde die gesamte Handlung über konstant aufrecht gehalten. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten und wurde durch das ungewisse Schicksal der beiden verschwundenen Frauen, Sprache und Handlung vollständig in den Bann dieser Geschichte gezogen. Ein hochwertiges Cover und eine lesefreundliche Schriftgröße runden meinen positiven Gesamteindruck ab.

FAZIT: Dieser Roman aus der Feder meines favorisierten nordischen Krimiautors hat meinem Lesegeschmack in jeder Hinsicht entsprochen. Die komplexe Handlung, die Konzentration auf die Ermittlungsarbeit, das bedächtige und ruhige Erzähltempo und die hervorragend ausgearbeiteten Charaktere machen den Reiz dieses beschaulichen Krimis aus. „Wisting und der Tag der Vermissten“ bescherte mir ein unterhaltsames und interessantes Lesevergnügen und ich genoss es, an Kommissar Wistings Seite dem Rätsel um das Verschwinden der beiden Frauen auf die Spur zu kommen. Dem nächsten Band dieser Reihe sehe ich bereits jetzt mit großer Erwartungshaltung und Freude entgegen. Völlig begeisterte fünf Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung!

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Rezensionen von manu63:

Seelensplitter

Das Erbe der Macht - Band 20: Seelensplitter von Andreas Suchanek

Seelensplitter ist der Titel des 20. Bandes der Reihe Das Erbe der Macht, geschrieben vom Autor Andreas Suchanek. Die unterschiedlichen Stränge werden weiter verfolgt, Jen, Alex und Max versuchen ins Reich der Aquarianer zu kommen um ihre Freunde zu retten. Grace findet sich in einem furchterregenden Splitterreich wieder und versucht Leonardo und Clara zu finden.

Überschattet wird dies alles vom Schmerz über den Tod geliebter Menschen.

Band 20 ist recht dynamisch und auch voller Emotionen, die Ereignisse folgen Schlag auf Schlag und Geheimnisse werden ergründet. Die Zusammenhänge für einige Stränge werden klarer, es eröffnen sich aber immer wieder neue Handlungen, welche die Spannung und die Lust auf weitere Fortsetzungen in Gang halten. Wiederum ist es dem Autor gelungen mich mit seiner Geschichte zu fesseln und zu verblüffen. Neue Informationen und Enthüllungen lassen einige Dinge in einem neuen Licht erscheinen und geben auch Hoffnung auf einen Lichtstrahl am Horizont.

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Rezensionen von Manfred Fürst:

OXEN 3 ist nicht alle Tage, OXEN kommt wieder, keine Frage!

Das Erbe der Macht - Band 20: Seelensplitter von Andreas Suchanek

OXEN rising. Er ist wiederhergestellt. Auf OXEN treffen viele Phrasen zu, wie „Totgesagte leben länger“ oder „Die 9 Leben des N.O.“ Muss so sein, denn der Romanheld wird weiterleben. Nachdem sein Boot bei seiner Flucht nach Schweden auf dem Meer von einem Killerkommando mit einem Raketenwerfer zerstört, seine Leiche aber nie gefunden worden war, haben die Söldner des Danehof die Suche nach ihm eingestellt.

OXEN möchte seinen guten Ruf zurück und vor allem sich von der intriganten Mordverdächtigung befreien. Unfassbare Pharisäer in schwarzen Roben, die über Leichen gegen. "Es ist etwas faul im Staate Dänemark." Teambildung wie in MISSION: IMPOSSIBLE - Mossman, Ex-PET-Chef revitalisiert, M. Frank und C. Sonne aus der Versenkung geholt und OXEN wieder erstarkt. Die Suche nach den Söldnern des Danehof beginnt und wer steckt hinter OST?

Als ehemaliger Journalist weiß Jens Henrik Jensen wie man Artikel in die Länge zieht und das macht er mit OXEN 3 auf fast 600 Seiten perfekt. Manchmal etwas langatmig, aber es bleibt ein Pageturner. Der Plot teilt sich in zwei Richtungen: OXEN will herausfinden wer den Mord (an Fisch, aus OXEN 2) begangen hat, bei seiner Recherche „weckt“ er genau diesen Mann auf, einen Dänen. Und die Konfrontation mit mächtigen Mann, dem Danehof OST.

Im Mittelteil wird die Recherche breitgetreten: In Spanien geht Frank unzähligen Fährten nach, in London sucht OXEN nach den Söldnern des Danehof und in Schweden vermutet man OST.

Jensen setzt den Leser bewusst vielen Spekulationen aus, wer OST ist und wo sich die Archive des Danehof befinden. Beide Seiten agieren trickreich und es ist fast unglaublich wie scheinbar leicht es ist, Abhöraktionen durchzuführen und Computer zu hacken. Die Schachzüge des Quartetts der Guten, haben, wie sollte es anders sein, es auf die Gewinnerseite gebracht. Wie es sich für den dritten Teil einer Trilogie gehört, werden am Ende alle Ziele erreicht, alle Wünsche erfüllt und alle gehen glücklich nach Hause; mehr oder weniger. „Es war geradezu eine Wonne, wie sich die letzten Puzzleteile ins Bild fügten.“ (Zitat Mossman). OXEN wird nun Magnus öfter treffen, vorher muss er aber noch nach Litauen und danach nach Schweden. Viel zu tun für OXEN, bevor das nächste Abenteuer beginnt. Der Danehof ist Geschichte, die Archive sind ausgehoben und alle Dokumente verbrannt. Oder hat jemand vielleicht etwas zurückgehalten?

OXEN 3 ist nicht alle Tage, OXEN kommt wieder, keine Frage!

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Rezensionen von bibuschka:

Wo Schatten ist, ist auch Licht

Die Zeit des Lichts von Scharer Whitney

Im Zentrum des Buchs „Die Zeit des Lichts“ von Whitney Sharer steht die Lebensgeschichte der realen Person Lee Miller, die als Geliebte des berühmten Künstlers Man Ray nie den Weg aus seinem langen Schatten fand. Sie selbst war zunächst ein Mannequin, später dann Fotografin.
Dieser opulente ergreifende Roman und die Details aus Millers Leben haben mich extrem gefesselt.

Dabei gefällt mir der nüchterne und distanzierte Schreibstil der Autorin, die den Leser tief in das Leben der Protagonistin als Journalistin während des 2. Weltkriegs eintauchen lässt. Man erlebt den unabhängigen Freigeist Miller und begegnet der Künstlerszene von Paris in den 1920ern und 30ern. die Geschichte zeichnet sich durch Lebendigkeit aus. ich kann kaum aufhören, über das Ende nachzudenken. Was für ein großartiges Buch

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Rezensionen von Vicky:

Liebe kennt kein ABER

Die Zeit des Lichts von Scharer Whitney

‘Keep You Safe - Nick & Gaby‘ ist ein Liebesroman der Autorin Susan Florya. Der Roman umfasst vierundzwanzig Kapitel sowie einen Epilog. Erzählt wird abwechselnd aus Sicht der beiden Hauptfiguren. Allerdings muss man sich das immer erst zusammenreimen von wem man gerade liest denn es wird nicht explizit erwähnt.

Es ergibt sich zwar dann nach ein paar Zeilen bei wem man gerade ist, mir persönlich wäre es aber lieber gewesen wenn es explizit erwähnt worden wären. Mir fehlt hier dadurch leider ein bisschen die Struktur und deshalb ziehe ich einen Stern ab.

Das Cover fand ich anfangs nicht so toll, da ich richtige Menschen auf Covers normalerweise nicht wirklich mag. Aber bis zur letzten Seite habe ich es dennoch irgendwie zu mögen gelernt und mittlerweile finde ich es trotzdem passen gewählt und schön gestaltet.

Der Schreibstil ist angenehmen, man kommt gut voran und die Geschichte ist flüssig zu lesen. Die Figuren habe ich nach nur wenigen Zeilen alle lieb gewonnen und war doch etwas truarig als ich am Ende des Romans ankam. Vor allem Nicks Kopfkino fand ich genial und sehr unterhaltsam :-) Mein eigenes hat sich dadurch Inspiration geholt und das wird mich wohl noch etwas länger ‘verfolgen‘.

Fazit: Ein gelungener Liebesroman!

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Rezensionen von Lealein1906:

Dreiecksbeziehung im historischen Kontext

Kastanienjahre von Anja Baumheier

„Kastanienjahre“ hat mir gut gefallen, aber es gab einen Kritikpunkt. Also gibt es für diese spannende Verknüpfung von einem Dorf in zwei Generationen vier Sterne.
In dem Buch geht es um das kleine mecklenburgische Dorf Peleroich. Dort ist Elise aufgewachsen, lebt aber seit 20 Jahren in ihrer Wahlheimat Paris.

Doch nun soll das Dorf abgerissen werden und auf einmal prasseln alle Erinnerungen aus der Zeit in der DDR auf sie ein, vor allem die an Henning und Jakob, die beiden Lieben ihres Lebens. Da ist doch noch einiges aufzuarbeiten.
Mir hat es gut gefallen, wie die historische Zeit in der DDR am Beispiel dieses kleinen Dorfes geschildert wurde. Das spricht auch von einer sehr guten Recherchearbeit und alles wurde sehr authentisch beschrieben und herübergebracht.
Was mir vom Schreibstil her nicht so gefallen hat, sind die doch extrem offenen Kapitelenden. Ich verstehe, dass, wenn man die Geschichte von einem Dorf über viele Jahre hinweg erzählt, viele Dinge nur angerissen werden können. Aber zum Beispiel am Ende des Kapitels zu sagen, dass irgendwer im Krankenhaus liegt und dann im nächsten Kapitel erst einmal mit was anderem zu starten, um die vorherige Situation später in einem Nebensatz aufzulösen, mag ich nicht so. Und mal ist das okay, aber in dieser Geschichte ist es sehr oft vorgekommen. Sonst habe ich am Schreibstil nichts auszusetzen.
Die Figuren haben mir sehr gut gefallen, weil sie alle ihre Eigenheiten und ihre Geheimnisse haben. Es ist spannend, die Geschichte des Dorfes aus den verschiedenen Sichten mitzuerleben und es bleibt lange alles sehr geheimnisvoll.
So vergebe ich für dieses Buch sehr gute vier Sterne. Wer an historischen Büchern aus der DDR interessiert ist, liegt mit diesem Buch sicher nicht falsch.

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Rezensionen von Nele33:

Taffe Kommissarin

Helle und die kalte Hand von Judith Arendt

Judith Arendts zweiter Thriller um Kommissarin Helle und ihrem Team behandelt ein hoch aktuelles Thema auf spannende Weise.

In der Düne wird eine Frauenleiche aus dem asiatischen Raum gefunden. Niemand vermisst sie, sie hat keinerlei Papiere bei sich.
Ziemlich schnell wird klar, dass es sich um eine illegale Einwanderin handelt.

Als dann auch noch eine Fährte zu rechtsausgerichteten Partei der Nationalpartei führt gewinnt dieser ausgewöhnliche Fall an Brisanz.

Helle und ihr Team sind von der Autorin wunderbar charakterisiert worden, auch die Beziehung zu ihrem Mann und den Kindern findet einen Platz in der Geschichte. Genau in dem Maße, welches dem Buch gut tut.

Der Schreibstil lässt sich gut und schnell lesen, durch die kurzen Kapitel wird ein hoher Spannnungsbogen aufgebaut, der in einem schlüssigen Finale mündet.

Ich wünsche mir weitere Bühcer um Kommissarin Helle.

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