Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Bücher in meiner Hand:
Netter Unterhaltungsroman
Da ich die Blossom-Street-Serie von Debbie Macomber, in der ein Wolle-Laden im Zentrum steht, sehr mag, wusste ich schon beim ersten Blick auf das Cover von "Der kleine Strickladen in den Highlands", dass ich das Buch lesen möchte.
Im neuen Roman von Susanne Oswald steht zwar nicht der Laden im Vordergrund, aber es gibt da einen.
Der ist aber ständig geschlossen. Was Maighread bedauert, da sie sich zum Trost gerne neue Wolle kaufen möchte. Sie hat einige miese Tage hinter sich:
Der Freund trennt sich, damit verbunden ist ihr Job weg und als sie Zuflucht bei ihrer Mutter sucht, findet sie heraus, dass diese sie angelogen hat. Denn ihre Grosseltern sind nicht bei einem Unfall gestorben, sondern leben am Loch Lomond. Überstürzt fährt sie dorthin, die Fahrt ins schottische Highland beginnt auch gleich abenteuerlich. Doch sie wird liebevoll aufgenommen, leider nicht von allen. Trotzdem beschliesst Maighread, einige Wochen in Callwell zu bleiben, und eben dort bemerkt sie bei einem Spaziergang den Strickladen.
Maighread liebt Wolle und das Stricken und träumt von einem Strickladen. In Callwell hat sie Zeit für sich und sie beginnt ihre Zukunft zu träumen und planen. Ob diese Pläne sich so leicht umsetzen lassen?
Maighread zur Seite gestellt werden "Schäfer" Joshua mit seinen beiden Hunden Bonny und Lennox, die sich mit Maighreads Hündin Molly bestens verstehen; dazu Haushälterin Eilidh, Grossmutter Elisabeth, Chloe und ihr Cousin Peter. Sie alle haben in ihren Leben einiges erlebt, was im Laufe der Geschichte erzählt wird. Und auch der Grund ist, wieso zum Beispiel Chloe und Joshua zurück nach Callwell zogen, wo sie aufgewachsen sind.
Dass als Kapitelüberschrift angegeben wird, um wen es auf den folgenden Seiten hauptsächlich geht, macht es leicht der Geschichte zu folgen. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Mit einigen glaubhaft rüberkommenden Twists sorgt die Autorin für leichte Spannung.
Strickfans werden begeistert sein, aber auch Leser, die nichts mit Stricken anfangen können, werden durch die Strick/Wollszenen nicht genervt, sondern gut unterhalten. Man lernt sogar noch etwas über diverse Wollqualitäten.
Dies war mein erster Roman, den ich von Autorin Susanne Oswald gelesen habe. Ich werde sicher wieder einen lesen, denn mir gefiel diese Geschichte, die am Loch Lomond angesiedelt ist. Die Story selbst ist jetzt nicht total innovativ, aber ich habe nicht auszusetzen und finde sie nett. Das Gefühl, wenn man das Buch schliesst und denkt: "Doch, das war eine schöne Geschichte." Nicht mehr, nicht weniger.
Fazit: Netter Unterhaltungsroman, der die Leserinnen zufrieden zurück lässt.
4 Punkte.
Rezensionen von Claudia R:
der Abschluss einer grandiosen Fantasy Trilogie
Klappentext:
«Deine und meine Macht gehören zusammen. Sie erkennen sich, wollen sich vereinen. Wehr dich nicht weiter. Dein Schicksal ist schon lange vor deiner Geburt festgelegt worden. Wir beide sind dazu bestimmt, zusammen zu herrschen. Über eine Welt, welche wir neu aufbauen werden.»
Der Krieg hat begonnen.
Rhania, Kier, Cyren und das Volk der Sonnenkrieger stehen einem übermächtigen Feind gegenüber. Arak, Rhanias Vater, versucht alles, um seiner Tochter habhaft zu werden, denn sie hat die Macht, die ganze Welt zu zerstören. Zusammen mit einer kleinen Gruppe begibt sich Rhania auf die Flucht zu dem See der Mondblütigen. Auf dem Weg treffen sie auf neue Verbündete, finden lang gesuchte Antworten, aber stehen auch schon wieder vor neuen Rätseln. Die Zeit drängt, denn Arak ist ihnen immer einen Schritt voraus und Rhanias Schicksal scheint unabwendbar zu sein. Nur ein ungewöhnlicher Bund bietet die Chance, die Gefahr zu bannen.
Die dunkelste Stunde in der Weltgeschichte steht bevor.
Rhania –Tochter der drei Monde: Die Maid ist der abschließende Band der Trilogie.
Cover:
Das Cover ist wunderschön gestaltet. Es ist fantastisch und mystisch und es liegt sehr viel Spannung darin. Man merkt regelrecht das Knistern. Die Farbauswahl und die Gestaltung sind sehr gut gelungen. Man erkennt die Umrisse einer jungen Frau mit erhobenen Armen und der Verbindung zu den drei Monden, die sie mittig umschließt. Der Himmel ist farblich sehr schön gestaltet und Blitze liegen in der Luft und geben eine bestimmte Anspannung wieder. Mir gefällt das Cover sehr gut.
Meinung:
Die ist der abschließende dritte Teil der Trilogie von Rhania - Tochter der drei Monde.
Das Buch knüpft direkt an den Vorgänger an. Es ist von der ersten Seite an sehr spannend. Zu Beginn gibt es eine kleine Zusammenfassung, bzw. einen kleinen Rückblick und auch zwischendurch werden einige bereits passierte Dinge nochmal erwähnt, so dass man es auch als Quereinsteiger versuchen könnte. Aber ehrlich gesagt, denke ich, dass man die vorherigen Bände durchaus besser gelesen haben sollte um in den vollen Genuss dieses Buches zu kommen. Es lohnt sich, denn es ist eine wirklich tolle Serie. daher meine Empfehlung: den dritten Band erst lesen, wenn man die ersten beiden Bücher bereits kennt.
Der Schreibstil, ist wie bei den beiden Vorgängern, sehr angenehm und flüssig. Die Kapitel haben eine angemessene Länge und lassen sich sehr gut lesen. Auch die Gliederung ist wieder sehr gut gelungen.
Es beginnt mit einem sehr spannenden Prolog und so wird der Spannungsbogen gleich sehr hoch angesetzt. Dieser dritte band überzeugt mit überraschenden Ereignissen und Wendungen. Die Handlungen und Ereignisse werden sehr gut, detailliert und bildlich beschrieben, so dass man jeder zeit das Gefühl hat, dabei zusein und möchte teils am Besten eingreifen.
Dieser Band ist spannungsgeladen, actionreich und voller Überraschungen. Man fiebert regelrecht mit. Mich hat dieses Buch richtig gefangen genommen und ich wollte am liebsten gar nicht mehr aufhören zu lesen.
Auch hier wird wieder aus den unterschiedlichen Perspektiven von Lyren und Rhania erzählt. Durch diese unterschiedlichen Perspektiven kommt zusätzliche Spannung in die Geschichte und man kann sich noch besser in die Charaktere hineinversetzen.
Auch die Charakterentwicklung im Laufe der Geschichte und auch im Laufe der drei Bände ist sehr schön zu beobachten und zu verfolgen. Manche Charaktere sind einem dabei sehr ans Herz gewachsen und vor allem Rhania ist einfach wundervoll.
Zu viel vom Inhalt möchte ich an dieser Stelle gar nicht verraten, da man diesen grandiosen Abschluss wirklich besser selbst lesen und genießen sollte. Einfach meisterlich, ein sehr gut gelungener Abschluss für diese wunderschöne Fantasyreihe.
Spannungsgeladen und voller Energie geht dieser Buch und diese Reihe zu Ende. Auch in diesem dritten Teil wurde ich sehr gut unterhalten. Ich konnte wieder in die Geschichte und Geschehnisse eintauchen und mich von diesen mitreißen lassen. Das mitzittern und mitbangen lässt einen zeitweise den Atem stocken und dann dieses Ende.... aber wie schon gesagt, zu viel sei nicht verraten.
Ein grandioses Ende, ein tolles Buch und eine fantastische Reihe, leider viel zu schnell zu Ende.
Fazit:
Hier ist ein grandioser Abschluss einer wundervollen Fantasyreihe gelungen, die emotional, actionreich und spannungsgeladen ist.
Rezensionen von Meli:
Lang und auch verwirrend, aber spannend ist es trotzdem
Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle von Stuart Turton
Ich mag bei diesem Buch besonders die Art, wie Aiden seine verschiedenen Wirte empfindet. Wie man sich vor sich selbst ekeln kann oder sich in seinem Körper gefangen fühlt. Zwar ist er immer nur kurz in den jeweiligen Wirten, aber diese Erfahrungen mochte ich an dem Buch am Liebsten. Dazu sieht er gleichzeitig auch die anderen Personen aus verschiedenen Blickwinkeln, wodurch man merkt, dass die Charaktere alles andere als eindimensional sind.
Und es gibt viele dieser vielschichtigen Charaktere und man hat ja auch viel Zeit, sie kennenzulernen. Das Buch ist umfangreich und hat auch definitiv seine Längen, aber die braucht es auch, um seine Geschichte zu erzählen. Es gibt so viele Handlungsstränge, viele kleine Details, aber zum Schluss werden alle erfolgreich zusammengeführt.
Ich habe die Geschichte durch die Zeitsprünge als ziemlich verwirrend empfunden. Aiden springt nicht nur jeden Abend in den nächsten Körper, manchmal geht es auch wieder zurück und hin und her. Darum hat es auch mal Ähnlichkeit mit einer Zeitreise der komplizierten Art und ich muss zugeben, dass ich dem nicht immer ganz folgen konnte.
Es gibt so viele Mysterien, deren Auflösung mich brennend interessiert hat. Ich habe mitbekommen, dass einige Leser das Buch abgebrochen haben und das kann ich auch verstehen, aber ich finde auch, dass sich das Durchhalten durchaus gelohnt hat, denn das Buch ist auch spannend, wenn man erstmal die ersten Hürden der Verwirrung überwunden hat.
Auch wenn es mir eigentlich gut gefallen hat, war es mir oft zu anstrengend, um das Buch wirklich zu genießen.
Fazit
"Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle" ist verwirrend und ganz schön lang, aber es ist auch spannend! Die vielen losen Fäden, die den Mittelteil des Buches ausmachen, sind nämlich alle von Bedeutung und die Auflösung ist gut gelungen.
Rezensionen von LEXI:
Tu es le soleil de ma vie - du bist die Sonne meines Lebens!
Die Liebesbriefe von Montmartre von Nicolas Barreau
Tu es le soleil de ma vie - du bist die Sonne meines Lebens!
„Der alte Friedhof von Montmartre - hier, zwischen verwitterten Statuen, eingesunkenen Grabsteinen, über die sich die Patina des Vergessens gelegt hatte, und frischen Blumen, die einem entgegenleuchten und die auch welken und am Ende ihre Farbe verlieren würden, spielte die Zeit keine Rolle mehr und die Erde war zum Stillstand gekommen.
"
Für den Schriftsteller Julien Azoulay bricht eine Welt zusammen, als seine geliebte Ehefrau Hélène im Alter von dreiunddreißig Jahren einem Krebsleiden erliegt. Er zieht sich zurück, schwelgt in Selbstmitleid und hält sich für den unglücklichsten Menschen auf der ganzen Welt. Einzig seinem vierjährigen Sohn Arthur zuliebe steht Julien jeden Morgen auf und erfüllt seine Vaterpflichten. Eine Schreibblockade verhindert zudem, dass er sein Versprechen Hélène gegenüber einlöst, deren letzter Wunsch es war, für jedes Jahr ihres kurzen Lebens posthum einen Brief von Julien zu erhalten. Der Lebensmittelpunkt des jungen Witwers befindet sich fortan auf einem kleinen, sehr alten Friedhof in Montmartre im Norden von Paris, wo er einst die Liebe seines Lebens kennenlernte, und nur wenige Jahre später zu Grabe tragen musste. Sowohl die Bemühungen seiner fürsorglichen Mutter Clémence, noch die Versuche seines besten Freundes Alexandre, ihn aus seiner Lethargie zu holen, scheitern. Hélènes beste Freundin Cathérine Balland teilt Juliens Trauer und ist zu jeder Zeit sowohl als Freundin, als auch als Wohnungsnachbarin unaufdringlich und warmherzig für ihn und seinen kleinen Sohn da. Und plötzlich taucht während eines Besuches an Hélènes Grab ein burschikoses elfenhaftes Wesen auf, das mit ihrem silberhellen Lachen und ihrer herzlichen Zugewandtheit dem verzweifelten Witwer den Kopf zurechtrückt. Als seine Briefe im Geheimfach beim Grab verschwinden und an ihrer Stelle symbolische Antworten zurückgelassen werden, steht Julien vor einem großen Rätsel. Denn niemand weiß von diesem Versteck und dem Versprechen, das seine verstorbene Frau ihm auf dem Sterbelager abgenommen hat…
Als Garant für romantische und zu Herzen gehende Unterhaltung hat Nicolas Barreau mich mit diesem Buch auch diesmal nicht enttäuscht. Das tragische Schicksal von Hélène und das emotionale Trauma, dass ihr Tod bei ihrem Ehemann auslöst, werden vom Autor eindrucksvoll beschrieben. Der einnehmende Schreibstil und die starken Gefühle des Protagonisten, die authentisch und berührend zum Ausdruck gebracht werden, haben mich als Leser unverzüglich in diese Geschichte einbezogen. Der Fokus liegt auf dem Protagonisten Julien, der die schwerste Zeit seines bisherigen Lebens durchmacht und nicht mehr daran glaubt, jemals wieder Nähe, Liebe und Glück in seinem Leben zu erfahren. Juliens Familie, sein bester Freund Alexandre, Hélènes Freundin Cathérine, eine aufmerksame und warmherzige Steinbildhauerin namens Sophié, Juliens Verleger Jean-Pierre Favre und der kleine Arthur stellen die Nebenfiguren dieses Buches dar. Der Autor widmet sich liebevoll der Charakterzeichnung seiner handelnden Figuren, die Interaktionen zwischen den Akteuren wurden überzeugend dargestellt. Durch das unerklärliche Verschwinden von Juliens Briefen und die rätselhaften Botschaften an Hélènes Grab wird ein gewisser Spannungsbogen in die Geschichte eingebracht, der bis zur Auflösung dieses Rätsels aufrecht erhalten bleibt.
"Ich wette, wenn du den letzten Brief geschrieben hast, wird dein Leben eine Wendung zum Guten genommen haben." Dieser letzte Wunsch von Juliens Ehefrau wurde im Verlauf des Buches auch zu meinem – und die Art und Weise, wie der Autor seinen Protagonisten wieder Schritt für Schritt ins Leben zurückführt, hat mich tief beeindruckt. Ich finde es lediglich schade, dass der Klappentext beinahe den gesamten Inhalt dieses Buches verrät – bis auf den Namen jener Person, die für die kleinen Zeichen auf dem Friedhof verantwortlich ist und die sich in den Protagonisten dieses Buches verliebt hat.
Ich habe dennoch jede einzelne Seite dieses Buches genossen und möchte für dieses wunderschöne und berührende Buch, das mir ausgezeichnet gefallen hat, eine klare Leseempfehlung aussprechen.
Rezensionen von C. P.:
Fantastische Abenteuer in der Welt hinter dem Spiegel – es bleibt magisch!
Die Suche nach dem Schattendorf von Annina Safran
Nachdem Ludmilla im ersten Band herausgefunden hat, dass Godal, der selbständig gewordene Schatten ihrer Oma, mitverantwortlich ist für die drohende Dunkelheit über Eldrid, macht sie sich gemeinsam mit Formwandler Lando und dem Unsichtbaren Eneas auf, um herauszufinden, wie sie Godal an sich binden und zu ihrer Oma Mina zurück bringen kann.
Währenddessen versucht der böse Spiegelwächter Zamir, erneut zu alter Macht zu gelangen. Zusätzlich droht unter den Naturgeistern ein Aufstand. Und in unserer Welt macht nicht nur Ludmillas aufmüpfiges Spiegelbild der armen Mina Sorgen, denn Edmund Taranee, ein Mitglied einer weiteren Spiegelfamilie, drängt Mina, ihm zu helfen, seinen Familienspiegel erneut zu aktivieren.
Der zweite Band knüpft nahtlos an Band eins an. Bereits die nun erweiterte Karte Eldrids im Buch lässt erahnen, dass man als Leser weitere Bereiche der Welt hinter dem Spiegel kennenlernen wird. Das zusätzliche Verzeichnis über Personen und Wesen ist zudem hilfreich, sich in Eldrid zurecht zu finden.
Sehr schön gefiel mir, wie Ludmilla im Vergleich zu Band eins eine charakterliche Entwicklung vollzogen hat und aktiv helfen möchte, Eldrid vor der drohenden Dunkelheit zu retten. Denn im Gegensatz zu den Menschen benötigen die Bewohner Eldrids das Licht als Lebenselixier. Pixi, Uris kleine Fee, hat nun deutlich mehr Auftritte und überrascht mit erstaunlichen Fähigkeiten. Verglichen mit dem ersten Band geht es hier ein wenig ruhiger zu, der Schwerpunkt liegt auf Informationen über die Spiegelwächter und -familien, deren Vergangenheit sowie eine alte Legende, welche noch wichtig werden könnte. Neben weiteren Spiegelfamilien, wie z. B. Familie Taranee, deren Spiegel auf dem Cover abgebildet ist, kommt nun sogar Ludmillas Schatten zu Wort. Positiv möchte ich erwähnen, dass man als Leser von ausschweifenden Wiederholungen verschont bleibt, wenn Figuren von bisherigen Erlebnissen berichten, welche man als Leser bereits erlebt hat. Da die spannenden Momente, wie sie in Band eins vorkamen, hier zugunsten vieler neuer Informationen und weiterer Charaktere etwas in den Hintergrund treten, wirkt Band zwei ein wenig wie ein vorbereitender Band zu neuen Abenteuern, welche uns in Band 3 erwarten.
Auch wenn dieser Band ein wenig ruhiger ist als sein Vorgänger, fasziniert das Buch durch die vielen fantastischen Ideen und Informationen sowie vielseitige Charaktere.
Rezensionen von begine:
Empfehlenswert
Mord vor der Premiere von Edmund Crispin
Von dem englischen Autor Edmund Crispin wurde sein Roman „Mord vor der Premiere“ 1944 erstmals verlegt.
Der Autor hat von 1921 bis 1978 gelebt.
Die Geschichte passiert 1940, während des Krieges in Oxford. In den Räumen muss auf Verdunkelung geachtet werden.
Die Schauspielerin Yseut Haskell wird tot aufgefunden, es sieht wie Selbstmord aus.
Der Literaturkritiker Professor Gervais Fenn untersucht, ob es nicht doch ein Mord ist.
Es gibt eine eigenartige Stimmung am Theater
Der Schreibstil ist ruhig und nonchalant.
Der Krimi ist spannend bis zum Schluss und konnte mich fesseln.
Dieser Krimi ist der Debüt des Autors und es gibt einige weitere Bücher aus dieser Gervais Fenn Reihe.
Rezensionen von Castilleja:
Mit Liebe
Von Oma mit Liebe von Katharina Mayer
Ein ganz besonderes Backbuch, mit einer äußert interessanten Hintergrundgeschichte. Denn diesem Buch liegt die Firma "Kuchentratsch", in der inzwischen weit über 40 Omas und Opas backen, ausliefern etc. Tolle Rezepte, von Klassikern hin zu raffinierten Kuchen und Törtchen, aber auch einfacheres Gebäck.
Neben dem Rezept gibt es immer einen Tipp von der jeweiligen Bäckerin/dem Bäcker, versehen mit einer kleinen Zeichnung der Verfasserin und außerdem gibt es immer sehr appentitanregende Fotos. Am Ende, vor dem Register, gibt es noch ein Gruppenfoto der Beteiligten. Weit mehr als nur ein Backbuch. Die Rezepte sind alle übersichtlich gestaltet, eingeteilt in die Kategorien "Kleine Leckerbissen", "Lieblingskuchen für jeden Tag", "Torten für jeden Anlass" sowie "Trendig und ausgefallen". Hier werde ich sicherlich noch viele Rezepte austesten.
Rezensionen von buchina:
Stimmungsvoll
Totenstille von Dean Will
Totenstille ist für mich ein ungewöhnlicher Krimi. Das Cover ist nicht ungewöhnlich, es zeigt eine typisch düstere, einsame Landschaft in Skandinavien. Dann ist da aber die Protagonistin Tuva. Eine Journalistin, die eigentlich ihr Großstadtleben liebt, aber wegen ihrer kranken Mutter in die nordschwedische Provinz zieht.
Das ungewöhnlich an ihr, sie ist taub und braucht Hörgeräte. Ohne viel Aufhebens integriert der Autor diese Besonderheit in seine Geschichte ohne dass es etwas Besonderes ist. Dies finde ich wirklich gelungen. Was mir auch sehr gut gefiel und was den Krimi besonders für mich macht, ist der Schreibstil des Autors. Er beschreibt sehr genau die Umgebung und auch die Stimmung, selbst Kleinigkeiten finden bei ihm Platz. Das klingt erst einmal langatmig, bei mir hat es dafür gesorgt, dass ich mir alles sehr gut vorstellen konnte und mich fast selbst in der schwedischen Wildnis wiederfand.
Der Krimi an sich nahm dagegen nur langsam Fahrt auf und verlor sich auch etwas in der Mitte des Buches. Da hatte ich den Eindruck, es geht nicht voran. Dazu kam, dass ich mich sehr schwer mit dem Charakter von Tuva tat. Sie wurde mir nicht wirklich sympathisch, auch einige ihrer Entscheidungen und Handlungen konnte ich nicht nachvollziehen. Sie reagierte oft unüberlegt und hatte Ängste, die ich nicht wirklich nachvollziehen konnte (z.B. Angst vor Holztrollen). Ihre Vergangenheit blieb nebulös. Es gab immer wieder Andeutungen. Ich vermute mal, dass der Autor in Folgebänden Tuvas Geschichte erzählen möchte. Für mich wurde es aber nicht wirklich rund. Was wiederum sehr gut gelungen ist, sind die Charakterbeschreibungen der Bewohner*innen der Kleinstadt, obwohl ich das Gefühl hatte, dass es dort keine „normalen“ Menschen gibt. Aber so gab es von Anfang an jedenfalls viele Verdächtige und es blieb bis zum Schluss spannend, welcher exzentrische Charakter nun der Mörder ist.
Insgesamt ist es ein atmosphärisch sehr starker Krimi, der leider den Spannungsbogen nicht halten kann und mir dessen Protagonistin es schwer ist warm zu werden. Dennoch würde ich mich über einen weiteren Roman des Autors freuen, denn es hat allein wegen seinen guten Beschreibungen Spass gemacht den Roman zu lesen. Außerdem möchte ich wissen, wie es mit den skurrilen Charakteren in dieser schwedischen Kleinstadt weitergeht.
Rezensionen von Nele33:
Spannende Fortsetzung
Zack Herry / In den Klauen des Falken von Kallentoft Mons; Karolina Anna
In den Klauen des Falken ist der fünfte Fall für Zack Herry. Mir sind nicht alle bekannt, dennoch hatte ich nicht das Gefühl, etwas Grundlegendes nicht zu Wissen, um dem Fall folgen zu können.
Der Einstieg in das uch ist grausam, grausam dahuin gehend, dass Zack in den U-Bahn auf ein junges Mädchen, fast noch ein Kind trifft, welches ein Selbstmordattentat durchführen will.
Wahllos schlägt sie mit einer Axt auf Passanten ein. Zack erschießt das Mädchen und hadert damit.
Seine Zweifel an sich sind immens.Unterstützung holt er sich bei Abdul, ein Dealer und gleichzeitig sein bester Freund. Viel Zeit bleibt ihm allerdings um zu verarbeiten, denn ein Undercover Kollege aus dem Drogenmillieu, wird bestialisch ermordet.
Ein teuflisches und hinterlistiges Spiel wird da mit Zack getrieben-es dauert jedoch eine Weile, bis dieser es bemerkt. Selbst Abdul wird tiefer als er will in den Fall hinein gezogen.
Spannend von der ersten bis zur letzten Seite mit einem für mich logischen Schluss.
Für mich war dies wieder ein spannender, fast schon zu heftiger Thriller um Zack und empfehle ihn gerne weiter.
Rezensionen von B?cherwurm78:
Spannender Thriller
Tagebuch meines Verschwindens von Camilla Grebe
Da ich bereits das Vorgängerbuch „Wenn das Eis bricht“ gelesen habe, hatte ich mich sehr auf dieses gefreut und es hat mir auch sehr gut gefallen und kann zu Recht dem Genre Psychothriller zugeordnet werden. Der Thriller wirkt erstmal mit rund 600 Seiten sehr lang, aber es ist schnell durchgelesen.
Dies liegt natürlich zum einen am Spannungsgehalt des Buches, von der ersten bis zur letzten Seite fesselnd. Auch die Schreibweise des Buches hat mir gut gefallen, flüssig geschrieben, ohne fade Stellen, und auch Beschreibungen von Orten, Personen oder Vorgeschichten sind präzise, informativ und nicht zu ausschweifend. Mir hat der Aufbau des Buches gut gefallen. Immer aus Sicht von Malin, Hanne oder Jake geschrieben. Die Story des Psychothrillers ist gut durchdacht und umgesetzt, auch ohne zu unrealistisch zu wirken.
Fazit: Ein sehr spannender und empfehlenswerter Psychothriller. Top!









